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42 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nie gekannte Spitzenqualität
Hallo zusammen,
der Sony-Camcorder ist von einer Qualität, wie man sie m. E. bisher im Hobbybereich noch nicht kannte. Ich habe lange geprüft und überlegt, ob ich mich für diesen oder den Panasonic HC-X909 Camcorder entscheiden soll. Ich habe meine Entscheidung für den Sony CX 730 nicht bereut.
In einigen Kommentaren wird die Handhabung...
Vor 11 Monaten von yamaman veröffentlicht

versus
86 von 110 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tolle Bilder - Katastrophale Bedienung
Zuerst das Positive:

Man kauft eine Kamera, um zu filmen. Dieser Auftrag wird grundsätzlich sehr gut erledigt. Die Bildqualität ist wunderbar. Der Fokus funktioniert gut, die Lichtempfindlichkeit ist super und die Antiruckelautomatik g r a n d i o s. Wirklich sensationell. Hier haben die Entwickler sagenhaftes geleistet.

Soweit, so...
Vor 14 Monaten von Rezensator veröffentlicht


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42 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nie gekannte Spitzenqualität, 1. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Sony HDR-CX730E Full-HD Camcorder  (7,5 cm (3 Zoll) LCD-Display, 24 Megapixel, 10x opt. Zoom, 26mm Weitwinkel) EVF (Elektronik)
Hallo zusammen,
der Sony-Camcorder ist von einer Qualität, wie man sie m. E. bisher im Hobbybereich noch nicht kannte. Ich habe lange geprüft und überlegt, ob ich mich für diesen oder den Panasonic HC-X909 Camcorder entscheiden soll. Ich habe meine Entscheidung für den Sony CX 730 nicht bereut.
In einigen Kommentaren wird die Handhabung bemängelt. Ich kann diese Kritik nicht nachvollziehen. Ich denke jedes Fabrikat hat seine Besonderheiten, an die man sich einfach gewöhnen muss.
Ich habe inzwischen viele Stunden mit der CX 730 gefilmt und erlebe die Qualität als absolut herausragend, weshalb sie von mir die vollen 5 Sterne erhält.
Herausragende qualitative Merkmale sind:
* Die Bildstabilisierung: Sie arbeitet dermaßen perfekt, dass man bei Filmaufnahmen im Gehen fast den Eindruck hat, die Aufnahmen seien mit dem Kamerawagen gemacht. Die Stabilisierung arbeitet dabei nicht nur mir elektronischen Tricks, sondern die Optik selbst wird zum Ausgleich der Bildschwankungen bewegt!
* Das Objektiv: Das Carl-Zeiss-Objektiv zeichnet extrem scharf, auch bei sehr schwachen Lichtverhältnissen. Das kann man u.a. auch erkennen an der brillanten Schärfe von zusätzlich gemachten Fotos.
Und: Das Objektiv ist in der kurzen Brennweite (26,0 mm) ein echtes Weitwinkel, auch im Vergleich zur Panasonic (29,8 mm). Ich empfinde das bei vielen Gelegenheiten als Riesenvorteil!
* Die Automatic arbeitet ungemein zuverlässig: Ursprünglich hatte ich vor, relativ oft die manuellen Einstellmöglichkeiten zu nutzen. Nach einigen Stunden Filmaufnahmen kann ich aber sagen, dass die Automatic im Hinblick auf Autofocus, Belichtung und Weißabgleich dermaßen perfekt arbeitet, dass nur noch wenige Anwendungsfälle z.B. für den manuellen Focus übrigbleiben (beispielsweise wenn man die Schärfe von einem nahen Objekt auf eine entfernteres wandern lassen möchte). Im Normalfall kann man sich auf die Automatic verlassen, was ich als sehr angenehm empfinde, zumal es bei Filmaufnahmen ja auch sehr oft darum geht, möglichst schnell aufnahmebereit zu sein.
* Die 5.1-Tonaufzeichnung ist hervorragend, auch ohne Zusatzmikrofon. In einem Internetforum (slashcam) habe ich eine Beurteilung mit "mangelhaft" gelesen. Ich kann das absolut nicht nachvollziehen!
* Die Sony hat keinen Lüfter (im Gegensatz zur Panasonic): Das hat gleich zwei Vorteile, zum einen entfallen auch bei leisem Umfeld jegliche potentiellen Störgeräusche (wie z.B. bei der Panasonic), zum anderen verbraucht ein Lüfter auch Strom, was auf jeden Fall zu Lasten der Akkulaufzeit geht.
Mängel sehe ich eher bei Sony im Bereich der zur Verfügung gestellten Computersoftware, die sich beispielsweise nicht komplett herunterladen ließ und die auch sonst nur wenig nutzt (eine solch schlechte Erfahrung mit der Computersoftware habe ich bei Sony nicht zum ersten Male gemacht). Da ich die Filme aber ohnehin mit Magix Video deluxe 17 HD bearbeite, kann ich auf die Sony-Software gut verzichten.
Und noch eins: Man sollte sich im klaren sein, dass der Engpassfaktor im Hinblick auf die optimale Bild- und Tonqualität des fertigen Films nicht beim Camcorder liegt, sondern in der Weiterverarbeitung. Für den professionellen Videoschnitt benötigt man erstens einen leistungsfähigen Computer, zweites eine entsprechende Software (Videoschnittprogramm), das HD-Filme verarbeiten kann und drittens möglichst einen Blu-ray-Brenner und für die Darstellung am (HD-)Fernseher auch einen Blu-ray-Spieler. Normale DVD's verschlechtern Bild- und Tonqualität gegenüber dem Ausgangsmaterial erheblich (was ein Zeichen für die außerordentliche Qualität des aufgenommenen Videomaterials ist). Ausnahme sind nach meiner Erfahrung DVD's im MPEG4-Format, aber das können die meisten DVD-Player wiederum nicht abspielen.
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82 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einfach nur Ruhig ganz Ruhig das Bild, 20. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Sony HDR-CX730E Full-HD Camcorder  (7,5 cm (3 Zoll) LCD-Display, 24 Megapixel, 10x opt. Zoom, 26mm Weitwinkel) EVF (Elektronik)
Hallo,
um es euch bei der Entscheidung ein klein wenig leichter zu machen, leiste ich einen kleinen Beitrag.
Ich wollte anfangs keine 700Euro für einen Camcorder ausgeben, hatte mir dann die Zeitschrift
Videofilmen gekauft und 3 Modelle die evtl. in Frage kommen im Test angeschaut.
Panasonic HC-V707, Sony HDR-CX570 und Canon HF M52 wobei die Canon schon länger in meinem
Augenmerk lag, gekommen ist es dann ganz anders. Da ich Besonderes viel wert auf ein gutes Bild bei schwachem Licht lege, kamen jetzt die Panasonic HC-X 909 und Sony HD-R730E infrage, andere wären für meinen Gebrauch zu teuer gewesen.
Also ich habe dann sämtliche Testberichte von beiden Cams runtergeladen und dazu noch die Anleitungen, um wirklich alles von beiden zu erfahren.
Habe mir bei You Tube Test Videos angesehen und die hatten mir bei meiner Entscheidung wirklich geholfen.

Vor und Nachteile Panasonic HC-X 909
+ manuelle Eingriffsmöglichkeiten (spielte für mich keine Rolle)
+ weniger Bildrauschen
+ Bild ist einen Tick schärfer.
+ Display ist anscheinend besser

- Der Autofokus ist nicht so genau, er liegt ab und zu daneben, bei Laternenlicht ist er sehr ungenau.
- reagiert langsamer von Dunkel nach Hell und umgedreht (ist nicht für alle wichtig)
- Bei Schwachlicht ist sie der Sony deutlich unterlegen.
- habe erfahren das die Optik gewisse Streuung hat sollte bei einem Leika nicht sein.
-+ Farben sind Neutraler ist aber Geschmacksache.

Vor und Nachteile Sony HD-R730E

+ perfekter Autofokus auch bei Laternenlicht.
+ die Farben sind kräftiger.
+ der beste Bildstabilisator den es auf dem Markt gibt. (absolut Perfekt)
+ der Camcorder ist auch bei Dunkelheit fähig gute Bilder abzuliefern.
+ Display ist Gut könnte aber eine noch höhere Auflösung haben.
+ eine perfekte Automatik.
+ Camcorder reagiert sehr schnell von hell nach dunkel und umgedreht

- Könnte etwas weniger Bildrauschen haben.
- Gehäuse könnte besseres Material vertragen Objektivverschluss ist ein bissl lumpig.
- Bedienungsanleitung ist nicht so ausführlich wie bei der Pana.

Von einem miserablen Camcorder Menü kann ich nicht sprechen, es ist simpel aufgebaut und verständlich.
Ich habe die Sony jetzt mal durchgetestet und bin überzeugt von ihr, nicht zum vergleichen mit den alten DV Camcordern (NV-GS250 Pana.).
Wenn man ein paar Minuten von alten Videos anschaut, wird einem Übel von dem Gewackel des Camcorders das kann bei der Sony nicht passieren das Balanced Optical Steadyshot arbeitet Perfekt, es ist mit absoluter Sicherheit der beste Bildstabilisator, den es gibt.

Es gibt natürlich auch Leute, die ein Prass auf die ein oder andere Firma haben, ich gebe eine neutrale Beurteilung ab. So könnt ihr selbst entscheiden. Das die Panasonic überall Bestnoten in den Tests bekommt kann ich nicht nachvollziehen, zumindest nicht was ich im Vergleich gesehen habe.
Sie bekommt bei der Zeitschrift Videofilmen bei Lowlight die gleiche Punktzahl wie die Sony völlig unlogisch. Naja der Preis macht's möglich.
Ich vergebe 4Sterne Material Anmutung 1/2 Stern und Rausch-verhalten 1/2 Stern Abzug.
Also Viel Spaß bei eurer Entscheidung!!!!
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70 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der perfekteste Bildstabilisator, 20. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Sony HDR-CX730E Full-HD Camcorder  (7,5 cm (3 Zoll) LCD-Display, 24 Megapixel, 10x opt. Zoom, 26mm Weitwinkel) EVF (Elektronik)
Nachdem ich etwa vier Wochen mit der Kamera "herumgespielt" habe und dabei schon hohe Zufriedenheit aufkam, hatte ich sie jetzt bei einem einwöchigen "Weltkulturerbe-Trip" in Prag dabei und kann von daher nach etwa vier Stunden Rohmaterial-Erstellung ein erstes Fazit und einen Vergleich zur vorher genutzten Panasonic HDC-TM 900 ziehen, der auch in wenige Worte gepackt werden könnte: "Sensationell gute Kamera".

Über das schon mehrfach berechtigt kritisierte Bedienkonzept und die miserabel platzierte Mikrofonbuchse will ich mich nicht näher auslassen, dazu wurde schon an anderer Stelle viel geschrieben.
Hier ist die Kritik durchaus berechtigt.

Was mich aber zum Schreiben einer Rezension veranlasst, sind die bildqualitativen Parameter/Vorzüge der Kamera - auch im direkten Vergleich zum 3-Chipper von Panasonic.
Die Sony CX-730 überzeugt durch einen excellent arbeitenden Weissabgleich, der nur äusserst selten leicht danebenliegt. Hier hat die Panasonic mit ganz deutlichen Schwierigkeiten zu kämpfen, währenddem die Sony zuverlässig ist.
Die Belichtungsautomatik arbeitet sehr genau und schafft es, Lichtwertveränderungen sanft ohne erkennbare Sprünge anzupassen. Schattenpartieen sind sauber durchgezeichnet, Lichter meist überstrahlungsfrei. Die Gesamtdynamik ist wesentlich besser (wesentlich!) als die der Panasonic.
Die Farbwiedergabe ist sehr exakt mit einem Hauch Tendenz zu wärmeren Farben, die Kamera schafft einen äusserst angenehmen Bildeindruck.
Über ein Schärfedefizit gegenüber der 3-Chip-Panasonic kann ich nicht klagen, am Full-HD-TV wirken die Filme der CX-730 scharf ohne Überschärfung (nur ganz selten Halos bei sehr starken Kontrasten), äusserst detailreich und damit auf ganzer Linie überzeugend.
Das Low-Light-Verhalten ist excellent, selbst bei sehr dunklen Nachtaufnahmen zeigt die Kamera ein unterdurchschnittliches Rauschen, das wesentlich geringer ist als das der eigentlich diesbezüglich schon recht guten Panasonic.
Der Autofocus der Sony funktioniert bei Tageslichtaufnahmen unmerklich und exakt, ist schnell und zeigt keinerlei Auffälligkeiten.
In Low-Light-Situationen jedoch ist eine deutliche Schwäche feststellbar, hier lechzt die Kamera geradezu nach Kontrasten, um darauf scharfstellen zu können - sind diese nicht im Motiv vorhanden, ist manuelles Fokussieren angesagt. Diese Schwäche ist interessanterweise im Telemodus ausgeprägter als bei Weitwinkelaufnahmen.
Der neue Bildstabilisator der Kamera ist schlichtweg als genial zu bezeichnen. Es gibt definitiv nichts Vergleichbares auf dem Markt, nicht bei Panasonic, nicht bei Canon, Samsung oder JVC.
Aufnahmen aus einem fahrenden Auto heraus, aus einer Strassenbahn, bei Benutzung einer Standseilbahn (alles Situationen der letzten Woche), selbst beim Gehen sind stabil und ohne erkennbares Zittern.
Dies ist erstmals ein Stabilisator, der diesen Namen auch verdient hat und Filme zulässt, die auch ohne Stativnutzung den Zuschauer nicht vor Herausforderungen stellen. Ein ruhiges Bild ist hier garantiert, so ruhig, wie es bei keiner anderen mir bekannten Kamera (und ich hatte sehr viele Exemplare in den letzten Jahren) möglich ist. Sensationell. Falls ich vergessen habe, es zu erwähnen: Sensationell !! :-)
Ach ja, was ich noch sagen wollte: Sensationell !!

In der Summe ihrer bildqualitativen Eigenschaften deutlichst besser als die zuvor von mir intensiv genutzte Panasonic HDC-TM 900 und damit mein bester Camcorder-Kauf der letzten Jahre.
Endlich ein Camcorder, den man auch bei gehobenen Qualitätsansprüchen nutzen kann, der beim nachträglichen Schnitt weniger Kompromisse bzw. Nachbearbeitung (Farbkorrektur, Stabilisation etc) erfordert.
Ich bin begeistert.

Was ich jedoch auch noch anfügen möchte: Die von Sony mitgelieferte, überdimensionale Sonnenblende erscheint mir wie ein schlechter Witz ob ihrer Grösse und dem Missverhältnis zum Gesamtvolumen des Camcorders. Hässlich, unsinnig und ein negativer Hingucker. Ich habe sie durch eine aufschraubbare 52mm-Metall-Weitwinkel-Sonnenblende aus dem Fotobereich ersetzt (auch wenn dann die eingebaute Video-und Fotoleuchte abgedeckt wird)

Nachtrag:
Ich habe mir aus dem Sony-Camcorder-Zubehörangebot den Griff GP-AVT 1 bestellt, in der Hoffnung, die Handhabung der Kamera weiter zu optimieren.
Interessanterweise gelingt dies sehr gut, die Kamera lässt sich am Griff noch ruhiger halten, insbesondere ist hervorzuheben, daß die Start-/Stop-Taste am Griff perfekt platziert ist und genau an dieser Stelle auch eine Zoomtaste sowie ein Fotoauslöser vorhanden ist.
Bei Nutzung des Griffes entfällt die Camcorder-typische Affenhaltung der Hand, die gerade bei grossen Händen immer wieder dazu führt, daß man bei durch die Handschlaufe gesteckter Hand entweder den Auslöser oder den Zoomhebel nur schlecht erreicht, sich eventuell sogar verkrampft.
Den GP-AVT 1 umfasst man problemlos, hat die Kamera gut ausbalanciert in der Hand, zudem ist der Griff rutschsicher gummiert.
Die Zoomgeschwindigkeit lässt sich jedoch nicht stufenlos (druckabhängig) regeln, es stehen nur drei Geschwindigkeiten zur Verfügung. Wer aber langsame, unhektische Zoomfahrten bevorzugt, findet an der ersten Stufe schon Gefallen.
Der kleine, leichte Griff wird per integriertem Kabel mit der Kamera verbunden (Fernsteuerbuchse).
Am Griff lassen sich zwei gummierte Beine ausklappen (das Vorderteil des Griffes), die Kamera steht somit dann auf einem stabilen Ministativ.
Tragesicherheit mit dem Griff ist insofern gewährleistet, als dass eine stabile Trageschlaufe für das Handgelenk (gegen Herunterfallen der Kamera) mitgeliefert wird. Für den von Amazon verlangten Preis von ca. 70,-€ ein wirklich empfehlenswertes Zubehör, das das Handling verbessert.
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34 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich ein Camcorder der wieder Sinn macht, 13. Juni 2012
Von 
Jens Janik (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony HDR-CX730E Full-HD Camcorder  (7,5 cm (3 Zoll) LCD-Display, 24 Megapixel, 10x opt. Zoom, 26mm Weitwinkel) EVF (Elektronik)
Die eingebaute Steadyshot-Funktion ist wirklich mal was neues und ist zumindest im Kompakt-Kamera Bereich ein dickes Argument gegenüber den immer besser werdenden Smartphone-Kameras. Mein iPhone 4S mit seinem für Handys bemerkenswert guten Bildstabilisator sieht alt aus gegen die butterweichen Aufnahmen der Sony HDR-CX730E. Von der Bildqualität her ist die Sony HDR-CX730E mit seiner 1080/50p Funktion so wie so auf Top-Niveau.

Wie vorteilhaft der Active Steadyshot Bildstabilisator ist, habe ich neulich auch im Tiergarten festgestellt: Das ist schon ein ganz anderes Level gegenüber gewohnten Camcordern, wenn man durch eine Zaunlücke ganz nah an einen Adler heran zoomen kann und das Bild trotzdem ruhig bleibt. Doch nicht nur bei Zoom-Aufnahmen taugt der neue Bildstabilisator: Endlich gehen Schwenks im 50p Modus ruckelfrei und ohne Artifakte über die Bühne, was bei meiner alten 50p-Kamera (nämlich der Panasonic-SD707) leider nicht so ganz der Fall war.

Jemand der hier nur 3 Sterne vergeben hatte, hat kritisiert, dass beim Abspielen einzelner Rohdateien der Übergang kurz etwas "lahmt". Dazu kann ich folgendes sagen: Mit der mitgelieferten Software kann man die Clips beliebig am PC zusammenschneiden und das zuammengeschnittene Matereal einfach wieder auf die SD Karte exportieren und das geschnittene Video auf dem Camcorder bzw. auf dem TV abspielen. Für halbwegs niveauvolle Videos kommt man ohnehin nicht um ein Schnittprogramm am PC herum.

Fazit:

Ich als Hobbyfilmer bin vollkommen zufrieden. Wer großen Wert auf eine eine professionelle, manuelle Kontrolle legt, der sollte generell bedenken, dass es sich hier um keine Profi-Kamera handelt, sondern um eine Kompakt-Kamera (!), die natürlich wesentlich kleiner, leichter und bequemer zu transportieren ist. Was die Bildqualität angeht lässt dieser Camcorder jedenfalls keine Wünsche offen und die intelligente Automatik löst die Lichtsituationen sehr gut.
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das hätte ich gar nicht gedacht..., 16. Juni 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony HDR-CX730E Full-HD Camcorder  (7,5 cm (3 Zoll) LCD-Display, 24 Megapixel, 10x opt. Zoom, 26mm Weitwinkel) EVF (Elektronik)
Ich habe mir diesen Camcorder angeschafft, da ich des alten Camcorders verlustig wurde. Ich hatte mich nun schon viel informiert, was Preise und Umfang der Ausstattung sowie Qualität der Kameras betrifft. Da kam ich dann nach tagelanger Recherche zu dieser Kamera. Ich muss sagen: Dieses Ding ist der Hammer!

Ich bin nicht leicht zu begeistern, das merkt man an meinen Rezensionen. Doch die CX-730E hat es geschafft.
Zugegeben: Man bekommt auch um den halben Preis bereits brauchbare Camcorder. Doch nicht mit diesen Qualitäten. Meinen Freunden ist die Sprache weggeblieben, als ich Ihnen ein kurzes Video - welches ich zuvor im Garten aufnahm - auf meinem TV vorspielte. Die Aufname sah aus wie aus einer Doku - Universum oder ähnliches - meinte da ein Kumpel. Und es stimmt. Durch dieses SteadyShot sieht eine Aufname während(!) man geht aus, als wäre man mit so einer Film Kamerabahn auf Schienen unterwegs gewesen. Es ist nahezu unmöglich, eine Filmaufname zu verwackeln. Und dazu die extrem gute Bildqualität. Echt krass.

Auch die Nachfilm Option ist cool. Bei ABSOLUTER Dunkelheit, quasi ein Nachtsichtgerät, kann man Filmen. Es reicht das Licht einer kleinen leuchtdiode. Oder ganz ohe Licht, schaltet sich Infrarot dazu, dann leuchtet dieses die Szene aus. Für das menschliche Auge unsichtbar, doch die Kamera nutzt diese Lichtquelle zum Erzeugen von Bildern und Videos.

Extrem wichtig: Per Tastendruck (gut erreichbar während des filmens) können auf Wunsch die wichtigsten Einstellungen manuell gesteuert werden. So lassen sich zum Bespiel durch manuelle Fokussierung oder Belichtung professionelle Videos erstellen. Oder aber einfach die "Intelligente Automatik" aktivieren, die sogar Szenerien erkennt und automatisch alle erforderlichen Einstellungen vollautomatisch vornimmt.

PS: Mit dem 17x Zoom (echtes, nicht digital!) kann man extrem geile Aufnamen machen, und zwar WACKELFREI. Dies ist mir noch bei keiner Kamera zuvor gelungen. Denn bei einem 17x Zoom führt sogar die normale Atmung des Kameramanns/Frau zu Verwacklungen des Bildmateriales. Durch SteadyShot geht das jetzt echt super einfach. :)

Ich fliege jetzt bald nach Sharm el Sheikh zu einem Riff. Dort werde ich diese Kamera mit dem Unterwassergehäuse von Sony unter Wasser testen. Ich werde das dann in youtube stellen.

MEIN TIP: Wer nen Tausender locker hat - ZUSCHLAGEN !

EDIT: Ich war nun in Sharm beim Tauchen mit dieser Kamera. Ich habe Sony's eigens Unterwasser Set (direkt über Sony, da hier nicht angeboten) gekauft. Zu spät jedoch sah ich, dass dieses nur bis zu 5m Tiefe "zugelassen" ist. Daher eher für's schnorcheln gedacht ist. Und ohne Gewicht an am Unterwassergehäuse ist dieses trotz der kamera darin so leicht, das man es kaum unter Wasser halten kann, auch bedingt dadurch, daß Meerwasser hohen Auftrieb hat. Trotzdem machte ich einige gute Aufnahmen. Die Kamera ist also tatsächlich bedenkenlos weiterzuempfehlen!
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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sony 730 740 760 vs Panasonic 800 900, 18. Dezember 2012
Von 
Oliver Wolter "Oliver Wolter" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony HDR-CX730E Full-HD Camcorder  (7,5 cm (3 Zoll) LCD-Display, 24 Megapixel, 10x opt. Zoom, 26mm Weitwinkel) EVF (Elektronik)
Habe über die letzten Jahre schon 4 Camcorder gekauft. Aber noch nie ist mir der Technologiesprung so gewaltig vorgekommen wie mit diesem Model.

Was fällt zunächst mal auf:
- Die Sony 700er Reihe ist viel kleiner als ich vermutet hatte.
- Meine Hand ist im Vergleich dazu zu groß - Sprich, die Handschlaufe scheint für kleine, japanische Hände ausgelegt zu sein und einmal in der Schlaufe drin, lassen sich die Bedienelemente nicht richtig betätigen aufgrund ergonomischer Unzulänglichkeiten.
- Die Low-Light Fähigkeiten sind verblüffend. Das glaubt man erst, wenn man es selbst ausprobiert hat. Testbilder auf irgendwelchen Foren geben mir da keinen Anhalt, da man das tatsächliche Licht nicht einschätzen kann. In Situationen, in denen ich zuvor nicht hätte dran denken können eine verwertbare Aufnahme zu machen, erscheint jetzt alles hell, klar und mit überraschend wenig Bildrauschen.
- Die Steady-Shot Technologie ist einfach eine Wucht.

Jetzt aber zum Detail:

Bildqualität
Die wohl wichtigste Disziplin und das Entscheidungskritierium schlechthin. Da Amazon keine Links ins Netz zulässt habe ich diese im Kommentar hinterlegt. Diese können als Referenz herangezogen werden.
Grundsätzlich ist eine natürliche, farbgetreue Widergabe erstrebenswert. Aber das gleich mal Vorweg, meiner Meinung nach erreicht eine echte Farbtreue Wiedergabe keine von beiden.
Sony tut sich mit einem deutlichen Hang zum Roten hervor, Blau steht leicht zurück. Zudem ist die Farbsättigung insgesamt etwas erhöht. In Bereichen mit stärkerer Lichteinstrahlung wird zudem die Gammakurve heruntergezogen. Dh. im Vergleich zur Panasonic erscheinen in einem Bild mit starken Licht- und Schattenbereichen die hellen Kontraste nicht so extrem - ist etwas angenehmer für das Auge. Auch wenn der Sensor der Sony damit nicht mehr rausholt als de Panny, scheint rein optisch die Sony damit einen größeren Dynamikumfang zu bieten. Pana wirkt in kontrastreichen Darstellungen im Vergleich zur Sony insbesonder bei den hellen Bereichen überfordert.
Die Panasonic, ist insgesamt deutlich stärker bemüht ein Hi-Fi Bild zu erzeugen. Allderdings kann mich dieses auch nicht völlig überzeugen. Es ist deutlich blauchstichig, was insbesondere bei den grünen Rasenflächen oder Tannen auffällt. Zudem habe ich den Eindruck, dass so etwas wie ein leichter Schleier über dem Bild liegt. Dem wirk Sony offensichtlich entgegen, indem sie den "Black Clip" nach oben schieben (Kontrast erhöht). Auf deutsch und überspitzt ausgedrückt läßt sich Panasonic vergleichen mit einem Unterwasservideo, blaustichig und mit einem Nebelschleier versehen.
Es ist natürlich Geschmacksache, aber dennoch würde ich Panasonic attestieren, dass sie hier näher an die Realität kommen. Die Sony Darstellung sagt mir beim ersten Eindruck eher zu. Muss aber auch zugeben, dass die rötliche anstatt grau-grüner Baumborke auf Dauer auch schon mal nerven kann. Sony hat hier dem Konsumer ein Eye-Candy hingestellt, was auf Dauer den Betrachter aber durchaus überforder kann. Grundsätzlich finde ich diesen Ansatz auch nicht gut. Aber mann muss sich halt darüber im klaren sein, dass wir uns zwar im ambitionierten Bereich befinden, aber immer noch Amateurbereich und von Profiausrüstung noch weit entfernt sind.
Eins kann ich aber mit Sicherheit sagen, sofern es sich um einen Camcorder für Unterwasseraufnahmen handeln sollte, würde ich auf jeden Fall den Sony empfehlen. Rot ist Unterwasser Mangelware und der "Black Clip" ist ein bewährtes Mittel um aus milchigem Wasser klares zu machen.
Insgesamt bin ich hier aber von beiden etwas enttäuscht. Insbesondere Sony hätte hier mit etwas mehr Liebe zur Farbtreue und weniger Effekthascherei mehr punkten können.
Nachtrag: Je länger ich mit der Sony arbeite, desto unangenhmer fallen mit die starken Rottöne, Sättigung und Luminanz/Vibrance auf. Insbesondere dann, wenn man einen SChwenk macht, dort verweilt und beobachtet wie die Kamera automatisch und allmählich anfängt die Farben zu verziehen. Man kann dann deutlich beobachten, wie der Boden und graues Laub auf einmal anfängt rot zu werden und zudem auch noch zu strahlen (Luminance). (Einstellung 1080 50p, x.v.colour, kein cinematone, alles autom., allerdings "Auto Back Light" aktiviert der hierfür mit verantwortlich sein mag).

Bildschärfe:
Dem Panasonic wird immer wieder das marginal schärfe Bild attestiert. Mir ist aber nicht klar ob der Vergleich auch ohne "Active SteadyShot" gemacht wurde. Der Unterschied dürfte aber auf jeden Fall so marginal sein, dass es nicht in`s Gewicht fällt. Die Brillianz der Optik und die Fähigkeit der Auflösung in der höchsten Qualitätsstufe 1080 50p stellen eher eine Herausforderung für die Verarbeitung der Bilddaten über entsprechende Software und an eine wirklich schnelle Hardware dar. Wenn ich in den letzten Tage höre wie man sich darüber ausläst ob wohl ein Tablet geeignet ist Filmdaten zu bearbeiten kann ich darüber nur schmulzen. Wenn man sich mit dieser Klasse von Camcordern beschäftigt und deren Potential auch nur annähernd auschöpfen will, kann man sich solche Gedanken völlig aus dem Kopf schlagen. Die Anforderungen dürften jeden Standard PC an das Limit bringen - ein Hochleistungs-PC ist hier erforderlich.

Sound:
Sonst war der Sound am Camcorder eher ein Hilfskonstrukt. Das Mikrophon an dieser Sony ist hingegen sehr gut. Ich bin überrascht und begeistert von dem neuen 5.1 Sound. Der Stereo-Sound dürfte ebenso überragend sein. Offensichtlich auch ein Verdienst des neuen Soundprozessers, der hier verarbeitet wurde.
- Sound ist kristallklar
- guter Sourroundsound
- für ein "in House" Mikrofon sehr wenig Hintergrundrauschen
- der Camcorder selbst erzeugt auch selbst absolut kein Geräusch, welches sich dann heimlich in die Aufnahme schleicht (das war sonst immer bei Mini-DV der Fall, allein schon durch das Laufen der Bandmotoren). Panasonic hat in dem Bereich Probleme. Denn hier werkelt ein Lüfter (auf den wurde bei Sony komplett verzichtet), der naturgemäß nicht völlig geräuschlos arbeitet.
- Sonst war es auch immer so, dass derjeniger der selber die Aufnahme gemacht hat völlig überzeichnet in der Soundspur war. Das in Post rauszubekommen war oftmals überaus schwierig bis unmöglich, wenn man nicht alles runterpegeln möchte. Der neue Soundprozessor pegelt hingegen das Gesamt Spektrum hervorragend aus. Überraschend angenehm und sehr präzise.
Es ist natürlich klar, dass das Mikrofon absoulut betrachtet keine Chance hat gegenüber wertigen externen Lösungen, wie sie Sennheiser oder Rode anbietet. Aber die meisten Kunden legen halt keinen Wert auf sehr guten Sound und sind von daher nicht bereit nochmals ein Drittel von dem zu bezahlen, was der Camcorder alleine bereits kostet.
Kleiner Tipp noch: Sollte sich das RAuschen auf einmal auf unerklärliche Weise deutlich erhöhen, bspw. in Situationen mit geringer Geräuschkulisse, dann bietet es sich an den "Automatic Gain Control" zu aktivieren. Er schneidet die automatische Pegelerhöhung nach oben hin ab. Es gibt hierzu mehrere Optionen unter diesem Menüpunkt.
Dennoch habe ich mir den Rode Stereo Pro bestellt, da ich mir hiervon einen deutlichen Qualitätssprung verspreche. Mit Deadkitten und bei Sony erfoderlichem Adapter sind das aber nochmal knapp 300 mehr. Gesonderte Rezension dazu hier: http://www.amazon.de/gp/cdp/member-reviews/A1951MC13SY97C/ref=cm_cr_pr_auth_rev?ie=UTF8&sort_by=MostRecentReview

Steady Shot:
Das hier noch Zweifel aufkommen, ob SteadyShot dem O.I.S von Pana überlegen ist, kann ich nicht nachvollziehen. Wer sich nach Betrachtung der angehängten Vergleichsvideos immer noch darüber GEdanken macht, dem ist nicht mehr zu helfen. Was Sony hier geleistet hat ist bemerkenswert. Die SteadyShot Technology ist Wegweisend und übertrifft alles bisher dagewesene in dem Bereich. Selbst Kameras in der Region von 5.000€ können hier nicht mithalten. Jeder der dieses Funktion selber nutzen konnte bestätigt, dass die Aufnahmen wirken als würde die Kamera professionelll auf Schienen fahren. Das einzige Manko befindet sich im Bereich des Wackels im Sinne von Drehen um die eigene Achse der Perspektive. Dies kann SteadyShot nicht kompensieren. Horizontale und vertikale Verwackler werden hingegen Geschluckt, so dass man es im späteren Material nicht mehr erkennen kann.
Missverständlich finde ich allerdings die Begrifflichkeit von Sony. Die Bedienungsanleitung in diesem Bereich ist in der deutschen Übersetzung eine mittlere Katastrophe. Die Grundeinstellung des Camcorder "Active" empfinde ich zudem als unglücklich.
Zum Verständnis: "SteadyShot" bezeichnet das frei aufgehängte System von Optik und Sensor. "Active" hingegen hat damit nichts zu tun. "Active" bezieht sich eben auch nicht auf eine Aktivierung von SteadyShot - ein Trugschluss, dem auch Rezensenten hier auf dieser Seite erliegen. Es handelt sich bei "Active" vielmehr um das klassische System der Bildstabilisation, den Sensor zu verschieben. Die beiden Systeme sind völlig unabhängig voneinander zu betrachten.
Mit "SteadyShot ohne Active" kann ich lediglich optisch bis zum Maximum von 10-fach vergrößern.
Mit "SteadyShot und Active" kann ich durch Aktivierung des Sensor Shift zusätzlich noch digital bis 17-fach vergrößern. Durch den Sensor-Shift wird nur ein innerer Teil des Sensors genutzt, der Randbereich um Verwackler zu kompensieren. Das bringt allerdings eine Reihe von Nachteilen mit sich:
- Verlust von Weitwinkel - von 26mm auf ca. 30mm
- Verlust von Bildqualität/Schärfe (weniger Sensorpunkte)
- Verlust von Low-Light Fähigkeit

Der vermeintliche Gewinn von 17-facher Vergrößerung ist Augenwischerei. Die Vergrößerung kann ich gezielter in Post-Production erreichen - und zudem noch mit Anti-Verwacklung versehen.
Daher sollte "Steady Shot in Standard" und eben nicht "Active" die Grundeinstellung darstellen. Jedem Nutzer, dem die Augenwischerei mit 17-fach nicht so wichtig ist wie die optische Bildqualität sollte diese Änderung in der Einstellung vornehme: Standardeinstellung "Active" deaktivieren.
SteadyShot alleine wirkt Wunder und man erzeugt ohne den überflüssigen und jetzt technologisch "veralteten" SensorShift die absolut beste Bildqualität.

Photofunktion:
Die Qualität ist in der besten Qualität (24M) absolut grottenschlecht. Habe vor 10 Jahren mal eine Kamera mit 3 Megapix besessen. Die hatte bessere Ergebnisse erzielt. Zu vergleichen ist das Debakel mit einer billigsten Handykamera. Unscharf, schwer verpixelt, und absolut ohne farbliche Brillanz. Das hat mich etwas überrascht, im Vergleich zur überaus beeindruckenden Videoqualität. Selbst über Post-Produktion gewonnen Standbilder aus dem Videomaterial sehen besser aus als die Fotos.
Etwas schade aber ich würde damit auch nicht wirklich Fotos machen wollen. Etwas irreführend und geradezu ärgerlich empfinde ich in diesem Zusammenhang aber die vollmundige Bezeichnung "24MP". Das erinnert mich an unrühmlichen Zeit als man die Kunden noch mit diesem Zahlenzauber auf Mini-Sensoren beeindruckend konnte, der leider nichts mit der Qualität zu tun hat und lediglich die Dateien aufgebläht hat. So sind die desatrösen Ergebnisse der XC 730 bei 24M in einer 7 MB großen jpg. Datei abgelegt.
Kurzum die Fotofunktion der Sony ist ernsthaft nicht zu gebrauchen.
In diesem Zusammenhang sei nochmal kurz darauf hingewiesen, dass die Sony einen einzelnen Sensor im Betrieb hat, den Exmor R und der hat effektiv sowohl in der Video als auch in der Fotofunktion 6,1 Mio Pixel. Durch welchen Schnickschnack hier mit 24Mio geworben wird interessiert mich nicht, da es die Biddateien leider auch nur aufbläht bei einem sehr schwachen Ergebnis. Im Vergleich dazu noch die Panasonic, welche einen 3-Chip Technik verwendet. Effektiv hat die Pana auch knapp über 6 Mio Pixel (3 x 2.19 - 2,07 MP effektiv).

Verarbeitung:
Der Sony ist sehr schön verarbeitet und man merkt, dass man ein sehr wertiges Produkt in der Hand hält. Der SteadyShot besteht wie gesagt aus einer flexibel aufgehängte Optik mit angehängtem Sensor. Selbst wenn der Camcorder ausgeschaltet ist, und man bewegt den Camcorder schlägt die Linse an den inneren Gehäuserahmen. Das ist normal so und hat nach meinen Recherchen zwar schon zu Irrationen bei den Nutzern geführt, aber noch zu keiner Beschädigung der Optik oder Motoren.

Bedienbarkeit:
Ergonisch betrachtet halte ich den Sony der 700er Reihe für ein Debakel. Die Bedienelemente sind so angebracht, dass wenn man sich mal durch die Handschlaufe gequält hat, den Zoom-Schieber nicht mehr mit den Fingern bedienen kann. Ich bin mittlerweile häufig dazu übergegangen, die Schlaufe gar nicht mehr zu nutzen und den Camcorder irgenwie in der Hand zu halten.
Mit aktiviertem Infrarot (Low Light Mode) schiebt sich dann aber die Handschlaufe häufig über den Infrarotstrahler, wenn man die Hand wie gesagt nicht in der Schlaufe hat.
Ich besitzte Sony und Panasonic Camcorder. Das Gejammere um die Menüführung bei der Sony kann ich nicht nachvollziehen. Ich finde es logisch aufgebaut und kein Stück schlechter als bei Pana. Da ich auch die Sony NEX-5N besitzte hat es mich gefreut, dass die Logik des Menüaufbaus identisch ist und ich mich sofort zurechtgefunden habe.
Der Sucher bei Sony halte ich für zu klein. Allenfalls als Notlösung gedacht, wenn zu helles Umgebungslicht den Blick auf den Bildschirm beeinträchtigen. Sofern das Bild im Sucher verschwommen erscheinen sollte, muss man einen kleinen Stellhebel am Sucher betätigen und das Bild darüber scharfstellen. Bei der ersten Inbetriebnahme war das bei mir verstellt und ich dachte schon der Sucher sei defekt.

Immer wieder höre ich auch das Argument, dass sich bei Sony die Parameter nicht alle manuell Einstellen lassen. Bzw. wenn ich einen Manuell einstelle (bspw. Belichtungszeit), dass sich dann automatisch der andere Parameter (z.Bsp. Blende) wieder in den Automatikmodus zurückversetzt. Ich muss ganz ehrlich sagen, bei aller Liebe für individuelle Einstellungsmöglichkeiten, ich vermisse hier nichts. Ich erachte dieses angebliche Manko als für den praktischen Gebrauch irrelevant. Bei meiner Photokamera nutze ich sehr häufig den Modus "Manuell" für Blende, Belichtungszeit, ISO. Ich bin davon im Photobereich absolut überzeugt. Aber im Bereich von Camcordern ist die situative Erforderniss einfach zu wechselhaft und schnelllebig. Ein Kameraschwenk bringt idR gänzlich andere Lichtverhältnisse. Eine komplette, manuelle Übernahme aller Funktionen macht im Consumer-Bereich meiner Meinung nicht so recht Sinn. Man hält hier doch auf das drauf, was einem vor die Linse kommt und filmt nicht im Filmstudio wo ich die Sequenz den Kameraschwenk und die entsrprechende Belichtung genau festgelegt habe und entsprechend meine Parameter einstellen kann.
Wenn ich im Consumer bereich permanent den situativen Erfordernissen mit manuellen Einstellungen aller Parameter nacheifern möchte, werden mir viele Situationen entgehen. Oder aufgrund unzureichender manueller Einstellung qualitativ minderwertig ausfallen. Zudem arbeitet der Camcorder im kompletten Automatikmodus absolut zuverlässig und bestechend. Ich habe noch nicht mal die Notwendigkeit erkannt auch nur einen Paramter manuell zu bedienen, was aber mittels des vorne angebrachten Drehradchens problemlos möglich wäre.
Was ganz schnell von Sony mittels eines Updates behoben werden sollte ist die Displayanzeige. Hier wird bei Aufnahme von Video in bester Qualität permanent ein dickes Icon in der Mitte des Bildschirms angezeigt welches ganz wichtig darauf hinweist, dass es nunmehr nicht möglich ist ein Photo zu machen. Dieses Icon ist permanent in der Mitte des Bildschirm uns läßt sich durch keinerlei Einstellung wegdrücken. DAs ist ein absoluter Witz und ärgerlich dazu, da es im Zentrum häufig den freien Blick auf das Objekt verhindert. Bitte Sony - keinen solchen Unfug mehr - und schnell ein Update um das zu beheben.

Infrarot:
Die oben erwähnte Infrarot-Funktion ist ein witziges Feature. Hier kann man im absolut Dunkelem Aufnahmen machen. Ob man das dann auch nutzen will, sei mal dahingestellt. Aber damit mal im absolut Dunkelem rumzulaufen ist auch schon witzig. Für Aufnahmen ist allerdings der kleine Strahler ein Manko. Er strahlt von unten, schräg zur Blickperspektive des Objektivs, zudem noch in einem recht engen Abstrahlwinkel. Daher im Nahbereich (ca. 0,5m) kaum zu nutzen. Auf der anderen Seite übersteigt die nutzbare Reichweite auch die 3m nicht.

Speicherkarte / Batterie:
Ich habe mich bewußt für das Model HDR-CX730E entschieden, da ich der Meinung bin hier das beste Preis-Leisungsverhältnis zu bekommen. Bei den übrigen Modellen mit internem Speicher, GPS oder Projektor sind die Aufschläge doch erheblich. Den Speicher zumindest kann ich mir für kleines Geld nachträglich kaufen. Max werden 64GB akzeptiert. Eine "Class 10" SDXC Karte leistet idR so um die 15 MB/s im SChreibmodus und etwas mehr im Lesemodus. Der Camcorder erzeugt bei 1080 50p einen Datentrom von ca. 27 Mbps. Das entsricht knapp 4 MB/s und somit 1/4 von dem was eine durchschnittliche Class 10 zu leisten im Stande ist. Der Preis liegt bei ca. 1€ pro GB.
Batterien und separates Ladegerät kann ich mir bei Drittanbietern günstig besorgen. Allerdings sind bei Batterien viele Fälschungen unterwegs. Ich fand es recht ordentlich was ich bei Patona gefunden habe - gesonderte Wertung hierzu kann man unter meinen Rezensionen nachlesen.
Die spärliche Ausrüstung mit nur einer Batterie - Ladung nur über den Camcorder selber möglich in Ermangelung eines externen Ladegerätes, finde ich allerdings recht schäbig von Sony. Das Ladegerät hätte bei dieser Premiumklasse - wir sprechen hier von Preisen um die 1.000€ ruhig dabeiligen dürfen.
Die Batteriedauer und die Aufnahmedauer von Filmaterial auf das Speichermedium in den entsprechenden Qualitätseinstellugen können der Bedienungsanleitung entnommen werden. Die dort gemachten Angaben erscheinen mir stimmig. Die Battierkapazität ist im übrigen hervorragend. Bei den Angaben fällt auch auf, dass die Nutzung des Bildschirms jetzt kaum mehr zu einer Verkürzung der Nutzungsdauer führt. Das waren sonst immer Batteriefresser.

Software:
Die mitgelieferte Software PlayMemories Home(auf dem Camcorder) kann problemlos auf den PC/Mac installiert werden. Nur taugen tut sie nichts. Importieren, rudimentäres trimmen und zusammenfügen der getrimmten Clips ist möglich. Bedauerlich nur, dass bei dem Trimmen klammheimlich die Qualität runterkompriemiert wird. Qualitätsverlust ist zwar nicht immens aber doch deutlich erkennbar -nicht nur im Datenstrom, sondern auch im Ergebnis. Find ich daher völlig inakzeptabel und untauglich. Das ist genau der Punkt, den ich unter Bildschärfe formuliert habe: Warum eine teuer Kamera kaufen, wenn ich mit der (mitgelieferten) Softwar alles wieder zunichte mache. Daumen runter für Sony's Software - lautet mein Urteil. Zumindest den eigenes kreierten Standard AVCHD sollte man ohne Qualitätsverlust bearbeiten können. Auch kommt man sich mal wieder leicht veräppelt vor, da Sony diesen Qualitätsverlust still und klammheimlich durchführt - der dumme User wird es schon nicht merken. Zumindest ein Hinweis wäre ich nötig gewesen. Nun ja - ich hatte hier auch nichts erwartet.

Was gefällt:
Der Technologiesprung im Bereich der Camcorder hat mich sehr positiv überrascht.
+ Die Bildschärfe und Auflösung ist bei beiden Camcordern überwältigend.
+ Sony kann mit einer genialen SteadyShot Funktion punkten.
+ Zudem ist das lüfterlose Design gegenüber der Pana vorzuziehen.
~ Am Anfang haben mir die überzeichneten Farben (Rotstich, Luminanz, Sättigung) der Sony gut gefallen. Mittlerweile habe ich dazu eher gemischte Gefühle.
+ Verarbeitungsqualität überzeugt.
+ Geniale Low-Light Fähigkeit
+ witziger Spielkram wie Projektor (in einigen MOdellen "PJ" der 740er Serie) oder Infrarot (in der CX-730E Standard).
+ toller Sound
+ schöne kleine Detaillösungen (USB Anschluss direkt in der Handschlaufe integriert / Linse wird beim Ausschalten automtisch durch eine Klappe geschützt)

Was gefällt mir nicht (Augenwischerei und mangelnde Detailliebe bei Sony):
- 24M Fotofunktion ist ein Desaster. Die Bezeichnung 24M geradezu ärgerlich bei effektiven 6 MioPixeln, da gezielt irreführend und unnötiger Weise die Dateigröße aufgebläht wird.
- Display ist permanent durch ein mittig angebrachtes "No-Picture" Icon beeinträchtigt - stört ungemein und ist völlig sinnfrei. Offensichtlich muss Sony annehemn, die Nutzer haben alle Gedächtnisschwund und müssen daher permanent belästigt werden.
- Manuelle Funktionen (Shutter, Iris, Exposure, White Balance, etc.) sind nur singulär einzustellen. Sowie man eine zweite Komponente ebenso manuelle Kontrollieren möchten, springt die erste wieder auf Auto zurück. Dies ist umso ärgerlicher, da es grundsätzlich möglich wäre, Sony es in der Software aber außer Kraft gesetzt hat.
- Die überzogene Farbdarstelltung in leuchtendes Rot und übertriebene Sättigung missfällt auf Dauer. Es wäre besser gewesen, Sony hätte auf solche schnelllebigen Stimmenfang und Augenwischerei verzichtet und eher Panasonics Ansatz verfolgt, eine möglichst Realgetreue Darstellung zu erzeugen.
- Salamitaktik der Hersteller den Verbraucher hintenrum über das Zubehör (Batterie, externes Ladegerät) noch zusätzlich Geld aus der Tasche zu ziehen.
- Ergonomie für größere Hände schlecht - Bedienung des Camcorders in Handschlaufe nicht möglich

Was wünsch ich mir:
Liebe Mitarbeiter von SONY- Bitte Aufwachen!!! Ich hoffe, dass hier ganz schnell ein Update rauskommt um folgendes zu beheben:
- "Farbverzerrungen für Amateuraugen" beheben
- "no-Picture" Icon muss sofort weg. Ich frag mich ohnehin - wer will bei diesen Resultaten überhaupt ein Foto machen???
- mehrere manuelle Einstellungsmöglichkeiten über die Software freigeben
- Eine Einstellung den Zoom endlich mal gleichmäßig und langsam betätigen zu können. Das ruckelnde und schnelle Zoomen über den Minihebel sieht extrem unprofessionel aus.
- warum eine tolle Kamera verkaufen, wenn die mitgelieferte Software die Qualität selbst bei rudimentärer Funktionalität (trimmen) wieder vernichtet?
- diese permanente Politik sich von den gängigen Standard zu verabschieden, nur damit das eigene Zubehör verkauft werden kann, ist der Versuch den Kunden zu knebeln. In diesem Fall geht es um den Active Interface Hot Shoe um bspw. hierüber eine Mikrofon, Lampe o.ä. Zubehör von Drittanbiertern anzuschließen. Aber nein, speziell bei Sony muss man nochmal extra in die Tasche greifen für einen recht teuren Adapter.

Fazit:
Owohl der Preis bei beiden Camcordern hoch erscheint, bekommt man hierfür wirklich eine tolle TEchnik geboten.
Gerade die bei Sony aus der Wiege gehobene SteadyShot Technologie ist einfach irre und ist in der Praxis nicht hoch genug einzuschätzen.

Bedauerlich jedoch dass Sony offensichtlich annimmt, die Nutzer seien mit Blendwerk leichter zu beeinflussen und insgesamt auch geistig wenig rege und daher auch nicht zu überfordern. Gezielt mit extremen farblichen Verzerrungen auf Stimmenfang zu gehen ist eine Politik, die ich eher in der Einsteiger- und Billigklasse vermutet hätte. Die Begrenzung auf einen manuellen Parameter, obwohl die Sony mehrere Parameter grundsätzlich beherrschen würde, verfolgt offensichtlich den Ansatz den Anwender vor sich selber zu schützen. Eine sehr bedauerlicher Ansatz. Das permante Icon "no-picture" in der Mitte des Displays ist ein absoluter Witz. Hat Sony die Erfahrung gemacht, dass die meisten Käufer unter latentem Gedächtnisschwund leiden, so dass sie permant daran erinnert werden müssen?
Unter dem Strich bleibt übrig, dass die Technik überwältigend ist, in einigen Bereichen sogar wegweisend. Leider hat man dann aber durch undurchdachte konzeptionelle Entscheidungen im Hause Sony die Möglichkeiten des Camcorders nicht ausgenutzt, ja sogar den Nutzwert des Camcorders deutlich gesenkt.

Einen klaren Sieger gibt es so nicht. In der Sony steckt zwar nach meiner Einschätzung die besser Technik (SteadyShot, Lüfterloses Design); Pana kann dafür aber mit der getreueren Farbwiedergabe punkten.
So bleibt es eine GEschmacksache und eine Frage der Prioritätenabwägung. Grundsätzlich hervorragende Ergebnisse liefern beide.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastischer Bildstabilisator, 18. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Sony HDR-CX730E Full-HD Camcorder  (7,5 cm (3 Zoll) LCD-Display, 24 Megapixel, 10x opt. Zoom, 26mm Weitwinkel) EVF (Elektronik)
Lange kann man darüber streiten, ob die Panasonic-Kameras ein Quäntchen mehr an Schärfe in der Bildqualität bieten, auch hat Sony sicherlich Nachholbedarf, wenn es um die Menüführung geht. Hier könnte mancher Zwischenschritt, der als umständlich empfunden wird, weggelassen werden. Dennoch ist das Menü nun auch nicht katastrophal - wie es in einer Rezension beschrieben worden ist. Es kommt auch hier darauf an, dass der Nutzer seine Vorlieben entsprechend einstellt und dafür auch den Zeitaufwand in Kauf nimmt. Vieles relativiert sich so. Für den normalen Praxisgebrauch eines Hobbyfilmers sind andere Kriterien von größerer Bedeutung. So kann man sich nach meinen Testaufnahmen sehr gut auf die Automatikfunktionen der Kamera verlassen. Belichtungssicher ohne hektischen Autofokus gelingen hervorragende Aufnahmen, die auch regelmäßig durch einen sehr guten Weißabgleich gefallen. Gerade bei HD-Aufnahmen kann besonders störend wirken und jegliche Schärfe des Bildes zu nichte machen, wenn Aufnahmen aus der Hand zitternd im Weitwinkel und insbesondere im Telebereich "den Fernseher zum Tanzen bringen". Ich frage mich manchmal, wie über Nuancen in der Schärfe und Farbgebung diskutiert wird, aber außer Acht gelassen wird, dass der Großteil der Hobbyfilmer ohne Stativ filmt (oder filmen möchte) und jede Wackelszene dann ohnehin indiskutabel wird. Hier hat Sony mit dem neuen Balanced Optical Steady Shot, der im Übrigen nicht in der Sony CX 570 eingebaut ist, einen wirklichen Meilenstein und absoluten Mehrwert geschaffen. Weitwinkelaufnahmen wirken wie vom Stativ aufgenommen und selbst das volle Ausnutzen des Telebereichs führt zu ausgezeichneten Ergebnissen mit nur sehr leichten, sanften Bewegungen. Hervorragend. In vielen Aufnahmesituationen kann deshalb auf ein Stativ verzichtet werden. Hinzu kommt der ausgezeichnete Weitwinkelbereich des Objektivs und die ebenfalls sehr praxisgerechte Möglichkeit, beispielsweise im Urlaub eine externe 2.5 Zoll Festplatte direkt (ohne PC) an den Camcorder anschließen zu können, um die Aufnahmen problemlos zu sichern. Aus meiner Sicht ein absolut rundes Angebot, welches aufgrund des fantastischen Bildstabilators auch den Mehrpreis gegenüber der Sony CX 570 rechtfertigt.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genügt auch gehobenen Qualitätsansprüchen, 23. April 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony HDR-CX730E Full-HD Camcorder  (7,5 cm (3 Zoll) LCD-Display, 24 Megapixel, 10x opt. Zoom, 26mm Weitwinkel) EVF (Elektronik)
Nachdem unsere SR11 einige Jahre treue Dienste geleistet hatte wollten wir uns mit dem Kauf der CX730 auf den aktuellen Stand bringen.
Ich muss sagen, es hat sich gelohnt! Die Bildqualität ist wirklich deutlich besser als beim Vorgängermodell. Die CX730 meistert auch komplizierte Beleuchtungssituationen, wie z.B. Aufnahmen von Personen vor hellen Fenstern in Räumen sehr zuverlässig und ändert die Einstellung beim Schwenken sehr schnell. Die Farben sind lebhaft, aber nicht übertrieben.
Als Fazit kann ich festhalten: der Kauf für den Preis lohnt sich.
Zur Kritik am Bedienungskonzept möchte ich folgendes sagen:
Das Ein- und Ausschalten ohne Knopf durch Aus- und Einklappen des Bildschirms, bzw. Herausziehen des Suchers ist sehr bequem. Es ist auch kein entscheidendes Problem, bei einem USB-Anschluss am Computer die Verbindung auf dem Touchschirm noch einmal bestätigen zu müssen. Für eine schnelle Datenübertragung kann man die SD-Karte ja auch über einen Kartenleser, oder - falls vorhanden - direkt in den Slot am Computer einstecken. Mit iMovie war die Verbindung jedenfalls sehr schnell und einfach herzustellen. 50p konnte iMovie allerdings nicht verarbeiten. 50i gibt aber schon eine befriedigende Qualität und erlaubt das gleichzeitige Aufnehmen von Fotos. Ich denke, dass dies bei 50p auch gar nicht so wichtig ist, denn erstens wird darauf hingewiesen, zweitens ersetzt die eingebaute Optik keine Hochleistungsoptik im DSLR-Bereich, und drittens steht einem ja ein volles Bild zum Extrahieren zur Verfügung, welches für viele Zwecke ausreicht.

Unangenehm empfinde ich jedoch das mitgelieferte Ladegerät, welches mit seinem langen Kabeln recht umständlich ist. Für Reisen muss man ein recht teures Kompaktladegerät hinzukaufen. Auch die USB-Schnittstelle ist nicht so ganz glücklich gelöst, weil das fest installierte Kabel sehr kurz ist und deshalb nur schwer an einen Desktop passt. Besser wäre eine Mini USB-Buchse, denn ein solches Verbindungskabel hat man ja bei vielen anderen Geräten schon und es nimmt weniger Platz ein, als das mitgelieferte Verlängerungskabel. Da gibt es noch Potenzial.
Trotz dieser kleinen Unbequemlichkeiten stehe ich voll hinter der Vergabe von 5 Sternen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolle Kamera mit kleinen Schwächen, 3. März 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony HDR-CX730E Full-HD Camcorder  (7,5 cm (3 Zoll) LCD-Display, 24 Megapixel, 10x opt. Zoom, 26mm Weitwinkel) EVF (Elektronik)
Seit Ewigkeiten bin ich von Sony-Produkten überzeugt. Daher sollte auch die neue Videokamera (Grund für Neukauf: Wechsel ins HD-Zeitalter) von Sony kommen. Da dort dem Videofilmer mit gehobenen Ansprüchen im semi-professionellen Segment aktuell nur genau ein einziges Kameramodell zu einem uninteressanten Preis angeboten wird, fiel meine Wahl auf die CX730E, welche vergleichsweise eine sehr gute Ausstattung mitbringt und auch Funktionen an Bord hat, die man sonst im Consumer-Segment nur selten findet wie beispielsweise die in Stufen einstellbare Zebrafunktion. Alles in allem ist die CX730E eine sehr gute Kamera, die jedoch kleine Schwächen aufweist. Letztere wirken ein wenig so als hätte die Kamera noch etwas mehr Zeit in der Entwicklung benötigt. Aber hier erst einmal eine Übersicht über Stärken und Schwächen im Allgemeinen:

+ Optischer Bildstabilisator welcher mit einer Steadicam mithalten kann
+ Sehr gutes, brillantes Bild (auch bei Fotos)
+ Fotos können während der Filmaufzeichnung aufgenommen werden
+ Leistungsstarke, integrierte Leuchte
+ Sonnenblende wird mitgeliefert
+ Manuelle Belichtung möglich
+ Hochauflösendes Display (Touchscreen)
+ Umfangreiches Einstellmenu
+ Gutes eingebaute Mikrofon (im Vergleich mit anderen Camcordern)
+ 10x-Zoom mit stufenloser Geschwindigkeitsregelung
+ Hohes Gewicht -> Kamera liegt dadurch gut und ruhig in der Hand
+ Gut erreichbarer Zoomschalter (im Vergleich zu älteren Sony-Modellen)
+ Ausziehbarer Sucher
+ Zebrafunktion
+ Zubehörschuh
- Gute Belichtungsautomatik
+ Zeitlupenfunktion (zwar eine Spielerei, aber ein nettes Gimmick)
+ Zeiss-Optik
+ Leistungsfähiger Nightshot
+ Einstellrad kann mit beliebiger Funktion belegt werden
+ Record-Taste auf dem Touchscreen (nützlich bei Aufnahmen aus der Froschperspektive)

- Integriere Objektivabdeckung ist nicht verriegelt
- Gleichzeitige Fotoaufnahme bei maximaler Videoauflösung (50p) nicht möglich
- 5.1-Ton ist aufgrund der Mikrofonanordnung nicht effektiv als solcher zu gebrauchen
- Kamera schaltet sich beim Ausklappen des Displays oder dem Ausziehen des Suchers automatisch ein, kein Einschalttaster vorhanden (Power-Schalter liegt hinter dem Display)
- Sonnenblende sitzt etwas wackelig
- Zubehörschuh ist ungünstig platziert (Kamera lässt sich bei montiertem Zubehör nur noch verkrampft in der Hand halten)
- Einstellfunktionen sind nur über den Touchscreen erreichbar (abgesehen von dem frei belegbaren Einstellrad)
- Eine Veränderung der manuellen Belichtungswerte verändert gegenläufig jeweils einen anderen Belichtungswert -> riesiges, absolut sinnloses Manko
- Zoomwippe ist sehr empfindlich und erfordert viel Feingefühl
- Beweglich gelagerte Optik wird bei ausgeschalteter Kamera oder ausgeschaltetem Steadyshot nicht verriegelt
- Steadyshot bleibt dauerhaft ganz leicht in Bewegung, auch bei Stativ-Aufnahmen -> muss bei Stativ-Aufnahmen ausgeschaltet werden
- Eingebautes USB-Kabel ist nicht nur lästig, sondern neigt zum Kabelbruch
- Keine vorgesehene Befestigungsmöglichkeit für eine Halsschlaufe vorhanden
- Anschlüsse für externes Mikrofon und Kopfhörer sind ungünstig positioniert (keine Nutzung möglich wenn aus der Hand gefilmt wird)
- Touchscreen weist eine zu geringe Druckempfindlichkeit auf
- Starkes Bildrauschen bei kontrastarmen Lichtverhältnissen (dunkle Lichtverhältnisse mit viel Kontrast sind hingegen kein Problem)
- Kamera schaltet sich beim Schliessen des Displays nicht aus wenn kurz zuvor im Videomodus Fotos aufgenommen wurden

Trotz der vielen negativen Punkte überzeugt mich die Kamera voll und ganz. Während die kleinen Mängel noch behoben worden - es wäre in den meisten Fällen keine grosse Sache gewesen - so hätte Sony hier ein Gerät auf den Markt gebracht, was im Consumer-Segment kaum zu schlagen ist. Trotzdem sucht die Kamera seinesgleichen. Gerade der optische Bildstabilisator ist schlicht eine Wucht! Damit werden Aufnahmen aus der Hand möglich, welche mit Stativaufnahmen mithalten können. Auch sind Kamerafahrten möglich, welche durchaus an eine Steadicam herankommen. Einziger Nachteil dabei ist, dass man Schwenks sanft beenden muss damit der Bildstabilisator nicht mit einer kurzen Gegenbewegung nachregelt. Mit etwas Übung hat man das aber schnell im Griff. Etwas ärgerlich ist es, dass der Bildstabilisator nur horizontal oder vertikal korrigieren kann. Rollbewegungen kann er im aktuellen Entwicklungsstand nicht aufnehmen. Ich kann mir aber gut vorstellen dass Sony in diesem Punkt bei den Nachfolgemodellen noch nachlegt.

Nicht verstehen werde ich weshalb man der Kamera ein eingebautes USB-Kabel verpasst hat. Ein normaler USB-Anschluss hätte ausgereicht und würde im Gegensatz zum vorhandenen Kabel nicht stören wenn aus der Hand gefilmt wird. Da für die Nutzung des eingebauten Kabels sowieso immer noch eine Verlängerung nötig ist um die Kamera an anderen Geräten wie beispielsweise einem PC anzuschliessen, hätte man getrost darauf verzichten können. Auch die Anschlüsse für das externe Mikrofon und den Kopfhörer sind sehr schlecht platziert. Sie liegen direkt unter der Hand, was zur Folge hat dass man sie nur nutzen kann wenn man nicht aus der Hand filmt. Platz um sie anders zu positionieren wäre freilich vorhanden gewesen. Ebenfalls etwas störend ist die Position des Zubehörschuhs. Dieser Eindruck mag vielleicht auch subjektiv sein, aber ich persönlich kann bei montiertem Zubehör die Kamera nur noch mit verkrampfter Haltung aus der Hand führen, da die Finger irgendwie um das montierte Zubehör herum gelegt werden müssen. Da mit einem aufgesteckten Mikrofon ein nahezu perfekter Ton erzielt werden kann - auch das feine Summen der Servomotoren des Bildstabilisators ist dabei dann nicht mehr zu hören - ist dies sehr ungünstig.

Für ambitionierte Filmer dürfte die manuelle Belichtungsmöglichkeit ein sehr grosser Pluspunkt sein. Man darf sich davon allerdings nicht zuviel erwarten. Denn verändert man einen Wert, so verändert die Kamera selbstständig jeweils einen anderen Wert in die Gegenrichtung, was jenachdem den gewünschten Belichtungseffekt wieder aufhebt. Beispielsweise nützt es herzlich wenig wenn man eine kleinere Blende wählt, die Kamera jedoch dabei die Verschlusszeit erhöht.

Im Grossen uns Ganzen erhält man mit der CX730E jedoch einen sehr guten Camcorder mit vielen Funktionen. Ein ebenbürtiges Gerät in der gleichen Preisklasse zu finden, dürfte auf dem aktuellem Markt sehr schwierig sein. Wer hohe Ansprüche an ein gutes Bild hat, der wird von dieser Kamera auf jeden Fall begeistert sein. Wer nur einen Camcorder für ein paar einfache Urlaubsaufnahmen zwischendurch sucht, dürfte jedoch mit den preisgünstigeren Modellen besser bedient sein. Filmer die Wert auf einen grossen Funktionsumfang legen, kommen aber kaum an der CX730E vorbei. Man muss Sony daher in diesem Fall definitiv einen sehr gelungenen Wurf attestieren.
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Camcorder, 13. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Sony HDR-CX730E Full-HD Camcorder  (7,5 cm (3 Zoll) LCD-Display, 24 Megapixel, 10x opt. Zoom, 26mm Weitwinkel) EVF (Elektronik)
Habe die Sony HDR 730 nun 14 Tage und ausgiebig getestet. Der Camcorder ist suoer für das geld. Für vergleichbare Bild-Qualität zahlt man im Profibereich das 4 und 5 fache. Klar hat man dann bezüglich manueller Bedienung mehr Schalter und Knöpfe, aber die Proficamcorder sind auch drei Mal so groß. Dieser Camcorder ist ja ursächlich nicht für den Profi gebaut, sondern für den "unerfahrenen" User, der möglichst schnell und automatisch gute Ergebnisse erzielen will. Wenn man höhere Ansprüche hat und komplett manuell eingreifen möchte, dann muss man sich schon eine Weile mit der Sony beschäftigen. Ich habe ein Zeit gebraucht über das Touchdisplay und den vorderen manuellen Einstellknopf die Kamera voll manuell zu bedienen. Es funktioniert sehr gut und die Bedienung ist für mich logisch. Wie gesagt die Videoquaiität ist Top, nicht überschärft und gut für die Weiterbearbeitung in FCP geeignet und 1080 50p lässt sich super in slowmotion konvertieren. Der Fotomodus zeigt CT's im Randbereich und die Auflösung ist nur bedingt brauchbar, allerdings immer noch besser als so manche knipse. Ich nehme für Fotos dann doch lieber eine DSLR. Fazit: für den Preis unter 1000 Euro ist der Camcorder der Hammer und wiederum die alte Erkenntnis, dass es die eierlegende Wollmilchsau eben doch nicht gibt (:
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