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47 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Bildqualität gepaart mit noch besserer Bildstabilisation
Der HDR-PJ740VE ist zusammen mit dem Schwestermodel PJ760 derzeit Sonys Flagschiff im Bereich der kompakten Camcorder. Die Modellbezeichnung PJ gibt Auskunft darüber, dass das Modell mit einem integrierten Projektor ausgestattet ist, und die Modellnummer gibt Auskunft über die Größe des internen Speichers. Die Bezeichnung VE erklärt das...
Veröffentlicht am 9. April 2012 von V. Förster

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Montags-Modelle
Kurz vor Weihnachten sollte es eine "Neue" sein. In den Weihnachtsferien hatte ich Zeit und Muße mich durch die Bedienungsanleitung zu kämpfen. Obwohl es meine fünte SONY war hat jedes neue Modell die eine odere andere Funktion.
Beim Setzen des Datums passierte es dann. Die Kamera schaltete sich aus. Zu einem Neustart war sie auch nicht zu bewegen...
Vor 19 Monaten von A. Schulte veröffentlicht


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47 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Bildqualität gepaart mit noch besserer Bildstabilisation, 9. April 2012
Von 
V. Förster (Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Sony HDR-PJ740 Full-HD-Camcorder (24 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, 32GB int. Flash-Speicher, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Der HDR-PJ740VE ist zusammen mit dem Schwestermodel PJ760 derzeit Sonys Flagschiff im Bereich der kompakten Camcorder. Die Modellbezeichnung PJ gibt Auskunft darüber, dass das Modell mit einem integrierten Projektor ausgestattet ist, und die Modellnummer gibt Auskunft über die Größe des internen Speichers. Die Bezeichnung VE erklärt das Vorhandensein eines GPS Moduls und entsprechender Kartendaten auf dem Gerät. So viel zu der Erklärung von Sonys aktuellem Lineup. Nun zum HDR-PJ740VE selbst:

Ausstattung & Verarbeitung:

Der HDR-PJ740VE als Topmodell der aktuellen Camcorder Reihe zeigt auf den ersten Blick wenig Neuerungen im Vergleich zu den Modellen des letzten Jahres. Erst im Detail erkennt man, dass Sony hier doch etwas wirklich Neues auf die Beine gestellt hat. Die eigentlichen technischen Daten lassen sich der Produktbeschreibung entnehmen, von daher will ich hier nur die wirklichen Highlights aufführen. Sony setzt beim HDR-PJ740VE auf einen komplett neuen Innenaufbau. Kern des ganzen ist der neuartige Bildstabilisator bei dem nicht mehr nur die Linsen beweglich gelagert werden, sondern die gesamte optische Einheit inklusive des Sensors mit Hilfe von Motoren ruhig gehalten wird. Sony verspricht hierdurch eine um 13 mal höhere Bildstabilisation als bei herkömmlichen Modellen und so viel sei vorab verraten, diese Umsetzung bringt wirklich spürbare Verbesserungen.
Zusätzlich hat Sony den integrierten Projektor überarbeitet und die Lichtstärke stark erhöht. Wie sich das auswirkt dazu später mehr. Ansonsten findet sich im Gerät eigentlich alles, was in einen Camcorder dieser Preisklasse gehört. Die Linsentechnik stammt aus dem Hause Carl Zeiss und bietet einen optischen 10-fach Zoom mit einer Weitwinkelbrennweite von 26mm. Die Bedienung erfolgt über einen 3 Zoll großen TouchScreen, der mit 921000 Pixeln ordentlich auflöst. Zusätzlich bietet der Camcorder einen zusätzlichen Sucher, der mit einer geringen Auflösung auskommen muss und bei starkem Umgebungslicht helfen kann. Die Mikrofone an der Oberseite sind in der Lage 5.1 Ton aufzunehmen und Sony hat die von Vorgängern bekannte NightShot Funktion eingebaut, die eine Ausleuchtung des Raumes mit Infrarot bei völliger Dunkelheit vornimmt. Erwähnenswert sollte auch noch sein, dass Sony dem Camcorder ein HDMI Kabel beilegt, immernoch keine Selbstverständlichkeit auch bei hochpreisigen Produkten. Alles in Allem vermisst man Hardwareseitig erst einmal nichts.
Die Verarbeitung des Gerätes selbst ist der Preisklasse entsprechend. Das aus Kunststoff gefertigte Gehäuse aus mattem Kunststoff wirkt hochwertig und ist im Bereich der Handschlaufe mit einer gummierten Oberfläche überzogen. Alle Spaltmaße am Gerät sind gleichmäßig und Anschlussmöglichkeiten werden durch robuste Klappen geschützt, die beim Öffnen ins Gehäuse gleiten. Hier müssen keine filigranen Gummiabdeckungen o.ä. gelöst werden. Die einzigen Metallapplikation des Camcorders sind die Mikrofonabdeckungen auf der Oberseite des Gerätes und das Stellrad für manuelle Einstellungen an der Vorderseite. Die Handschlaufe bietet eine lederne Auflage und lässt sich mittels Klattverschluss einfach verstellen. Die Linse wird von einer Kunststoffabdeckung geschützt, die beim Einschalten automatisch öffnet. Die Hardwarebedienelemente sind passgenau und bieten kaum Spiel. Ihr Druckpunkt ist satt und gut zu fühlen und besonders der wichtige Zoomhebel bietet genau den richtigen Wiederstand für eine flüssige Bedienung. Alles in Allem ist die Verarbeitung erwartungsgemäß ohne Fehl und Tadel und wird durch das recht hohe Gewicht des Camcorders noch unterstrichen.

Bedienung/Betrieb:

Von einem Produkt dieser Preisklasse erwartet man eine Bedienung, die sowohl normalen Heimanwendern auf der Suche nach bestmöglicher Bildqualität als auch professionelleren Nutzern auf der Suche nach einem möglichst kompaktem Gerät gerecht wird.
In erster Linie ist der Camcorder über das ausklappbare Display zu bedienen, welches bei Bedarf auch um 180 Grad gedreht werden kann. Das Menü ist graphisch ansprechend und zeitgemäß. Allerdings sind einige Auswahlposition ein wenig klein geraten, so dass schnell der Wunsch nach einem größeren Display aufkommt. Hier wäre noch Platz für ein größeres Display gewesen, was die Bedienung noch komfortabler gemacht hätte. Hardwaretasten gibt es wenige, die vorhandenen sind jedoch brauchbar ausgewählt. So kann das Videolicht direkt zugeschaltet werden, der NightShot aktiviert, die Wiedergabe geöffnet und der Projektor aktiviert werden. Außerdem gibt es ein Wahlrad für manuelle Parameter, dazu aber später mehr.
Die verfügbaren Einstellungen sind in sechs Untermenüs aufgeteilt: Aufnahme-Modus, Kamera/Mikrofon, Bildqualität/Größe, Wiedergabe-Funktion, Bearbeiten/Kopieren und Installation. Im Aufnahme Menü finden sich die Wahlmöglichkeiten für Video-/Fotosmodus, Zeitlupenaufnahme und Golfszene (Ein Hinweis auf die averstierte Käufergruppe?) Bei der Bildqualität finden sich schon mehr Einstellmöglichkeiten. Der Camcorder zeichnet im AVCHD Format auf, wobei verschiedene Auflösungen und Bildwiederholungsfrequenzen zur Verfügung stehen. Die bestmögliche Qualität liefert der Camcorder in der Auflösung 1920*1080 (16:9) bei 50 Vollbildern in der Sekunde. In dieser Einstellung wird ein Datenstrom von maximal 28 Mbps aufgezeichnet. In der kleinsten Auflösung werden 5 Mbps bei einer Auflösung von 1440 * 1080 geschrieben.
Das Kameramenü liefert die Einstellungen für die Aufnahmeparameter. Es lassen sich Blende, Verschlusszeit, Belichtung, Weißabgleich und Fokus sowohl automatisch als auch manuell einstellen. Als wirklich nützliches Feature hat Sony dem Camcorder an der Vorderseite neben der Linse ein Wahlrad spendiert, über dass sich diese Parameter auch recht schnell während der Aufnahme verändern lassen. Über einen eingebetteten Knopf lassen sich all diese Parameter anwählen und verändern. Hier sollte auch der ambitionierte Filmer glücklich werden dürfte man meinen. Allerdings findet sich hier auch ein Manko des Camcorders. Aus unerfindlichen Gründen setzt Sony bei der Veränderung eines des Werte von Blende, Verschlusszeit und Belichtung die übrigen Werte wieder auf Automatik, so dass diese sich nicht gleichzeitig verändern lassen. Dies dürfte besonders Käufer enttäuschen, die Wert auf eine manuelle Anpassbarkeit der Bildparameter Wert legen und daher einen höherpreisigen Camcorder suchen. Gerade im Hinblick auf die gute Umsetzung der manuellen Anpassbarkeit durch das extra Drehrad ist dieser Umstand sehr schade. Evtl. nimmt sich Sonys Entwicklungsabteilung ein Herz und ändert diese Restriktion im Zuge eines Firmware Updates ab.
Ansonsten finden sich als Optionen im Menü noch manuelle Einstellmöglichkeiten für Fokus und Belichtung in Form von Punktmessungen, Einstellungen für den Bildstabilisator, die NightSHot Funktion, Optionen für Konverterlinsen, kleine Gimmicks wie eine Lächel- und Gesichtserkennung, und Mikrofoneinstellungen, wobei bei letzteren Eerwähnenswert ist, dass der Mikrofonpegel nur in 2 Stufen anpassbar ist, ein Umstand der ambitionierteren Nutzern aufstoßen dürfte. Immerhin kann sich das Mikrofon erkannten Gesichtern und der Zoomposition anpassen, wenn gewünscht.
Alles in Allem gelingt die Bedienung durchaus gut, jedoch leistet sich der Camcorder bei den einstellbaren Parametern einen Schnitzer. Käufer in dieser Preisklasse können durchaus einen gleichzeitigen Vollzugriff auf die wichtigsten Bildparameter erwarten, zumal das Zubehör wie Filteradapter etc. suggeriert, dass diese Käufergruppe auch angesprochen werden soll. Hier bitte nachbessern Sony.

Handhabung:

Der Camcorder hat mit 650 Gramm ein recht hohes Gewicht, so dass bei langen Einsätzen ein Stativ mit zur Ausstattung gehören sollte oder eine entsprechende Armmuskulatur vorhanden sein muss. Trotz des hohen Gewichtes ist liegt der HDR-PH740 dank guter Ergonomie gut in der Hand. Die Handschlaufe ist perfekt angeordnet und die etwas breitere Lederauflage stabilisiert den Camcorder gut. Die Bedienelemente lassen sich bei richtiger Einstellung der Handschlaufe sowohl mit recht großen Händen als auch mit kurzen Fingern gut erreichen und bedienen. Der optische Sucher lässt sich Abwinkeln und eine Schärfeeinstellung für den Sucher ist vorhanden. Das seitiliche Display lässt sich beliebig positionieren, spiegelt jedoch beim Einsatz im freien ein wenig, lässt sich jedoch bei manueller Erhöhung der Helligkeit dennoch ganz gut ablesen (eine automatische Helligkeitsanpassung fehlt). Anschlussmöglichkeiten sind gut positioniert und Dank stabiler Abdeckungen einfach zu erreichen. Der Zoomhebel ist sehr feinfühlig zu bedienen und erlaub sehr feine Zoomfahrten. Hier gibt es nichts zu Meckern. Erfreulich in der Handhabung ist auch das in die Handschlaufe integrierte USB Kabel, welches einen unproblematischen Anschluss an einen PC erlaubt (auch wenn es recht kurz ist).
Der interne Speicher reicht in der höchsten Auflösung für gute 2 Stunden Aufnahmedauer und kann bei Bedarf auch noch um SD-Karten mit maximal 64 GB erweitert werden. Der mitgelieferte Akku ist der kleines verfügbare Akku für das Modell. Es gibt noch zwei größere Modelle mit der doppelten bzw. dreifachen Kapazität. Er reicht bei normaler Nutzung für eine Aufnahmedauer von gut ein einhalb Stunden, wenn der integrierte Projektor zwischendurch nicht so häufig genutzt wird, da er doch ordentlich Strom verbraucht. Um einen zweiten Akku kommt man also fast nicht herum. Dann wiederum sollte man auch noch ein externes Ladegerät einplanen, da das mitgelieferte Netzgerät nur zum Laden des Akkus in der Kamera genutzt werden kann.

Video- und Tonqualität:

Das wichtigste an einem Camcorder und hier kann der HDR-PJ740 richtig punkten. Bereits bei den ersten Aufnahmen tritt der neue Bildstabilisator zum Vorschein. Ich habe zugegebener Maßen keine ruhige Hand und bis dato immer vermieden, starken Gebrauch des Zooms beim Filmen zu machen. Beim Sony geht das. Das Bild wirkt unglaublich ruhig und selbst starke Teleaufnahmen gelingen ausgesprochen ruhig, was dem Video direkt eine optisch ansprechendere Qualität beschert und dadurch professioneller wirken lässt. Die Konstruktion ist wirklich gelungen und setzt neue Maßstäbe in Sachen Bildstabilisation. Wer das nicht glaubt, sollte die Kamera selbst ausprobieren.
Ansonsten ist die Bildqualität erwartungsgemäß gut. Sony verbaut einen 1/2,88 Zoll Sensor mit 6 Megapixeln Auflösung. Eine durchaus akzeptables Verhältnis, was sich auch in einer gute LowLight Performance äußert. Hierzu trägt sicherlich auch das recht lichtstarke Objektiv mit einer Anfangsblende von f1,8 bei. Die Videos werden sehr fein aufgelöst und Details kommen auch bei nicht optimalen Lichtverhältnissen immernoch gut zum Vorschein. Die Farbwiedergabe ist sehr natürlich, so dass die fehlende manuelle Anpassbarkeit des Farbraums (mit Ausnahme der Kino Eisntellung) nicht so störend ist. Der automatische Weißabgleich arbeitet gerade bei Einsatz der Videoleuchte (LEDs) erfreulich gut. Auch die Fokussierung arbeitet sehr zuverlässig und nur bei sehr schwierigen Lichtverhältnissen habe ich beobachten können, dass der Fokus nicht sofort auf dem gewünschten Bereich scharf stellte. Zusätzlich kann auch manuell auf einzelne Punkte im Sucher scharf gestellt werden, in dem man den gewünschten Bereich antippt. Der Camcorder folgt mit dem Fokus dann nach Möglichkeit diesem gewählten Bereich.
Die Tonqualität ist gut mit Raum für Verbesserungen. Die 5.1. Tonaufzeichnung gelingt gut und mag eine Szene akkustisch auch räumlich zu untermalen. Die Dynamik könnte noch ein wenig besser sein, und Stimmen noch ein wenig klarer, aber dies wird man nicht mit einem internen Mikrofon erreichen und für den Zubehörschuh an der Oberseite gibt es hier einige Alternativen um die Tonqualität noch zu verbessern. Der Autofokus gibt minimal Geräusche von sich, jedoch habe ich nicht vermocht, diese auch auf realen Aufnahmen herauszuhören. Jedenfalls bei normaler Nutzung sollte man dieses Phänomen also nicht feststellen.
Natürlich ist der Camcorder auch in der Lage, Standbilder aufzuzeichnen, wobei die Werbeaussage von 24 Megapixeln ein wenig irreführend ist, besitzt der Sensor doch tatsächlich nur eine Auflösung von 6 Megapixeln, was meiner Meinung nach für die gängigsten Anwendungsbereiche auch mehr als ausreichend ist. Bei der Einstellung von 5 Megapixeln produziert der Camcorder doch recht ansehnliche Fotos, die zumindest mit der Qualität von Kompaktkameras mithalten können. Die integrierte Videolampe dient beim Fotografieren als Blitz und schafft eine erstaunliche Ausleuchtung von ca. 4-5 Metern.

Projektor:

Ein paar Worte will ich noch über den Projektor verlieren, da ich so etwas bis dato eigentlich für Spielerei hielt, aber ich wurde eines Besseren belehrt. In der Praxis zeigt sich, wie nett manchmal dieses Feature ist, Aufnahmen direkt mehreren Leuten präsentieren zu können, ohne erst einmal die Kamera mit einem Fernseher verkabeln zu müssen. Der Projektor ist lichtstark genug, um auch bei normal ausgeleuchteten Räumen ein sichtbares Bild an die Wand zu werfen. Die Auflösung des Bildes ist zwar nicht sonderlich hoch, aber um eine Aufnahme einfach und unkompliziert Revue passieren zu lassen reicht es allemal. Dieser Feature ist doch besser als gedacht.

Fazit:

Eigentlich wäre die Entscheidung einfach. Der HDR-PJ740VE macht Vieles richtig. Ein wirklich gute Bildstabilisator, gepaart mit guter Bildqualität, guter Verarbeitung und gutem Ton. Was will man mehr? Wäre da nicht der Fauxpas mit den Bildparametern. Mir ist nicht begreiflich, warum Sony nur erlaubt einen Parameter aus Belichtung, Blende und Verschlusszeit zu verändern, gerade in dieser Preisklasse. Dies wird sicherlich einige potentielle Käufer abschrecken und sollte bedacht werden. Wen das nicht stört, der kann den Camcorder bedenkenlos kaufen, man bekommt wirklich einen Gegenwert für das viele Geld, und das ist nicht nur auf das Gewicht des HDR-PJ740VE bezogen. Von daher knapp 5 Sterne versehen mit der Bitte an Sony, in einer neuen Firmware alle genannten Parameter gleichzeitig konfigurieren zu dürfen.

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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sony 730 740 760 vs Panasonic 800 900 909, 31. Dezember 2012
Von 
Oliver Wolter "Oliver Wolter" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Sony HDR-PJ740 Full-HD-Camcorder (24 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, 32GB int. Flash-Speicher, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Zur Modellreihensystematik siehe mein Kommentar.

Was fällt zunächst mal auf:
- Die Sony 700er Reihe ist viel kleiner als ich vermutet hatte.
- Meine Hand ist im Vergleich dazu zu groß; - Sprich, die Handschlaufe scheint für kleine, japanische Händ ausgelegt zu sein und einmal in der Schlaufe drin, lassen sich die Bedienelemente nicht richtig betätigen aufgrund ergonomischer Unzulänglichkeiten.
- Die Low-Light Fähigkeiten sind verblüffend. Das glaubt man erst, wenn man es selbst ausprobiert hat. Testbilder auf irgendwelchen Foren geben mir da keinen Anhalt, da man das tatsächliche Licht nicht einschätzen kann. In Situationen, in denen ich zuvor nicht hätte dran denken können eine verwertbare Aufnahme zu machen, erscheint jetzt alles hell, klar und mit überraschend wenig Bildrauschen.
- Die Steady-Shot Technologie ist einfach eine Wucht.

Jetzt aber zum Detail:

Bildqualität:
Die wohl wichtigste Disziplin und das Entscheidungskritierium schlechthin. Im Kommentar habe ich einige Refenreznlinks hiterlegt Diese können als Referenz herangezogen werden.
Grundsätzlich ist eine natürliche, farbgetreue Widergabe erstrebenswert. Aber das gleich mal Vorweg, meiner Meinung nach erreicht eine echte, farbtreue Wiedergabe keine von Beiden.
Sony tut sich mit einem deutlichen Hang zum Roten hervor, Blau steht leicht zurück. Zudem ist die Farbsättigung insgesamt etwas erhöht. Die Luminanz hat man auch noch angehoben. Eine Orange leuchtet damit vergleichbar einer tiefstehenden Sonne. In Bereichen mit stärkerer Lichteinstrahlung wird zudem die Gammakurve heruntergezogen. Dh. im Vergleich zur Panasonic erscheinen in einem Bild mit starken Licht- und Schattenbereichen die hellen Kontraste nicht so extrem - ist etwas angenehmer für das Auge. Auch wenn der Sensor der Sony damit nicht mehr rausholt als de Panny, scheint rein optisch die Sony damit einen größeren Dynamikumfang zu bieten. Pana wirkt in kontrastreichen Darstellungen im Vergleich zur Sony insbesonder bei den hellen Bereichen überfordert.
Die Panasonic, ist insgesamt deutlich stärker bemüht ein Hi-Fi Bild zu erzeugen. Allderdings kann mich dieses auch nicht völlig überzeugen. Es ist deutlich blauchstichig, was insbesondere bei den grünlichen Rasenflächen oder Tannen auffällt. Zudem habe ich den Eindruck, dass so etwas wie ein leichter Schleier über dem Bild liegt. Dem wirk Sony offensichtlich entgegen, indem sie den "Black Clip" nach oben schieben (Kontrast). Auf deutsch und sehr überspitzt ausgedrückt kann man Panasonic vergleichen mit einem Unterwasservideo, blaustichig und mit einem Nebelschleier versehen.
Es ist natürlich Geschmacksache, aber dennoch würde ich Panasonic attestieren, dass sie hier näher an die Realität kommen. Die Sony Darstellung hat mir zu Beginn eher zugesagt. Muss aber auch zugeben, dass die stark rotliche Farbverschiebung auf Dauer auch schon mal nerven kann. Sony hat hier dem Konsumer ein Eye-Candy hingestellt, was auf aber durchaus auch überfordern kann. Grundsätzlich finde ich diesen Ansatz auch nicht gut. Aber mann muss sich halt darüber im klaren sein, dass wir uns zwar im ambitionierten Bereich befinden, aber immer noch Amateurbereich und von Profiausrüstung (preislich) noch weit entfernt sind. Und in diesem Segment werden Amateure gerne mal mit „schönen Farben“ eingefangen.
Eins kann ich aber mit Sicherheit sagen, sofern es sich um einen Camcorder für Unterwasseraufnahmen handeln sollte, würde ich auf jeden Fall den Sony empfehlen. Rot ist Unterwasser Mangelware und der "Black Clip" ist ein bewährtes Mittel um aus milchigem Wasser klares zu machen.
Insgesamt bin ich hier aber von beiden etwas enttäuscht. Insbesondere Sony hätte hier mit etwas mehr Liebe zur Farbtreue und weniger Effekthascherei mehr punkten können.
Nachtrag: Je länger ich mit der Sony arbeite, desto unangenehmer fallen mit die starken Rottöne, Sättigung und Luminanz/Vibrance auf. Insbesondere dann, wenn man einen Schwenk macht, dort verweilt und beobachtet wie die Kamera automatisch und allmählich anfängt die Farben zu verziehen. Man kann dann deutlich beobachten, wie der Boden und graues Laub auf einmal anfängt rot zu werden und zudem auch noch zu strahlen (Luminance). (Einstellung 1080 50p, x.v.colour, kein cinematone, alles autom., allerdings "Auto Back Light" aktiviert der hierfür mit verantwortlich sein mag).

Bildschärfe:
Dem Panasonic wird immer wieder das marginal schärfe Bild attestiert. Mir ist aber nicht klar ob der Vergleich auch ohne "Active SteadyShot" gemacht wurde. Der Unterschied dürfte aber auf jeden Fall so marginal sein, dass es nicht in`s Gewicht fällt. Die Brillianz der Optik und die Fähigkeit der Auflösung in der höchsten Qualitätsstufe 1080 50p stellen eher eine Herausforderung für die Verarbeitung der Bilddaten über entsprechende Software und an eine wirklich schnelle Hardware dar. Wenn ich in den letzten Tage höre wie man sich darüber auslässt ob wohl ein Tablet geeignet ist Filmdaten zu bearbeiten kann ich darüber nur schmulzen. Wenn man sich mit dieser Klasse von Camcordern beschäftigt und deren Potential auch nur annähernd auschöpfen will, kann man sich solche Gedanken völlig aus dem Kopf schlagen. Die Anforderungen dürften jeden Standard PC an das Limit bringen - ein Hochleistungs-PC/Mac ist hier erforderlich.

Sound:
Sonst war der Sound am Camcorder eher ein Hilfskonstrukt. Das Mikrophon an dieser Sony ist hingegen sehr gut. Ich bin überrascht und begeistert von dem neuen 5.1 Sound. Der Stereo-Sound dürfte ebenso überragend sein. Offensichtlich auch ein Verdienst des neuen Soundprozessors, der hier verarbeitet wurde.
- Sound ist kristallklar
- guter Surroundsound
- für ein "in House" Mikrofon ein vergleichsweise geringer Rauschteppich
- im Gegensatz zu anderen Testern konnte ich nicht das geringste Geräusch bei dem Camcorder selber feststellen, welches sich dann heimlich in die Aufnahme schleicht. Auch die Bedienung des Camcorder führte bei mir nie zu einer Geräuschkulisse. Anders bei Mini-DV – hier haben die Bandmotoren eine deutlich vernehmebare Geräuschkulisse erzeugt. Ein sehr angenehmer Unterschied hierzu. Panasonic hat in dem Bereich Probleme. Denn hier werkelt ein Lüfter (auf den wurde bei Sony komplett verzichtet), der naturgemäß nicht völlig geräuschlos arbeitet.
- Sonst war es auch immer so, dass derjenige der selber die Aufnahme gemacht hat völlig überzeichnet in der Soundspur war. Das in Post rauszubekommen war oftmals überaus schwierig bis unmöglich, wenn man nicht alles runterpegeln möchte. Der neue Soundprozessor pegelt hingegen das gesamt Spektrum hervorragend aus. überraschend angenehm und sehr präzise.
- Kleiner Tipp noch: Sollte sich das RAuschen auf einmal auf unerklärliche Weise deutlich erhöhen, bspw. in Situationen mit geringer Geräuschkulisse, dann bietet es sich an den "Automatic Gain Control" zu aktivieren. Er schneidet die automatische Pegelerhöhung nach oben hin ab. Es gibt hierzu mehrere Optionen unter diesem Menüpunkt. Wie im übrigen eine Menge Einstellungsmöglichkeiten unter Mic im Menü zu finden sind, die man sich mal anschauen sollte.

Es ist natürlich klar, dass das Mikrofon absoulut betrachtet keine Chance hat gegenüber wertigen externen Lösungen, wie sie Sennheiser oder Rode anbietet. Zumal hier ein spezielles Mikrophon für den erforderlichen Zweck eingesetzt werden kann (Lapel, Richtmic, Stereo). Aber die meisten Kunden legen halt keinen Wert auf sehr guten Sound und sind von daher nicht bereit nochmals ein Drittel von dem zu bezahlen, was der Camcorder alleine bereits kostet.
Dennoch habe ich mir den Rode Stereo Pro bestellt, da ich mir hiervon einen deutlichen Qualitätssprung verspreche. Mit Deadkitten und bei Sony erfoderlichem Adapter sind das aber eben mal knapp 300 mehr. Bei Interesse hier nachlesen: http://www.amazon.de/gp/cdp/member-reviews/A1951MC13SY97C/ref=cm_pdp_rev_title_1?ie=UTF8&sort_by=MostRecentReview#R1OKI43JDP6073

Steady Shot:
Das hier noch Zweifel aufkommen, ob SteadyShot dem O.I.S von Pana überlegen ist, kann ich nicht nachvollziehen. Wer sich nach Betrachtung der angehängten Vergleichsvideos immer noch darüber Gedanken macht, dem ist nicht mehr zu helfen. Was Sony hier geleistet hat ist bemerkenswert. Die SteadyShot Technology ist wegweisend und übertrifft alles bisher dagewesene in dem Bereich. Selbst Kameras in der Region von 5.000€ können hier nicht mithalten. Jeder der dieses Funktion selber nutzen konnte bestätigt, dass die Aufnahmen wirken als würde die Kamera professionell auf Schienen fahren. Das einzige Manko befindet sich im Bereich des Wackels im Sinne von Drehen um die eigene Achse der Perspektive. Dies kann SteadyShot nicht kompensieren. Horizontale und vertikale Verwackler werden hingegen geschluckt, so dass man es im späteren Material nicht mehr erkennen kann.
Missverständlich finde ich allerdings die Begrifflichkeit von Sony. Die Bedienungsanleitung in diesem Bereich ist in der deutschen Übersetzung eine mittlere Katastrophe. Die Grundeinstellung des Camcorder "Active" empfinde ich zudem als unglücklich.
Zum Verständnis: "SteadyShot" bezeichnet das frei aufgehängte System von Optik und Sensor. "Active" hingegen hat damit nichts zu tun. "Active" bezieht sich eben auch nicht auf eine Aktivierung von SteadyShot - ein Trugschluss, dem auch Rezensenten hier auf dieser Seite erliegen. Es handelt sich bei "Active" vielmehr um das klassische System der Bildstabilisation, den Sensor zu verschieben. Die beiden Systeme sind völlig unabhängig voneinander zu betrachten.
Mit "SteadyShot ohne Active" kann ich optisch bis zum Maximum von 10-fach vergrößern.
Mit "SteadyShot und Active" kann ich durch Aktivierung des Sensor Shift zusätzlich noch digital bis 17-fach vergrößern. Durch den Sensor-Shift wird nur ein innerer Teil des Sensors genutzt, der Randbereich um Verwackler zu kompensieren. Das bringt allerdings eine Reihe von Nachteilen mit sich:
- Verlust von Weitwinkel - von 26mm auf ca. 30mm
- Verlust von Bildqualität/Schärfe (weniger Sensorpunkte)
- Verlust von Low-Light Fähigkeit

Der vermeintliche Gewinn von 17-facher Vergrößerung ist Augenwischerei. Die Vergrößerung kann ich gezielter in Post-Production erreichen - und zudem noch mit Anti-Verwacklung versehen.
Daher sollte "Steady Shot in Standard" und eben nicht "Active" die Grundeinstellung darstellen. Jedem Nutzer, dem die Augenwischerei mit 17-fach nicht so wichtig ist wie die optische Bildqualität sollte diese Änderung in der Einstellung vornehme: Standardeinstellung "Active" deaktivieren.
SteadyShot alleine wirkt Wunder und man erzeugt ohne den überflüssigen und jetzt technologisch "veralteten" SensorShift die absolut beste Bildqualität.

Photofunktion:
Mir fehlen fast die Worte um zu beschreiben wie schlecht die Qualität noch in der besten Einstellung (24M) ist. Habe vor 10 Jahren mal eine Kamera mit 3 Megapix besessen – die war um Längen besser. Das Debakel konkurriert mit einer billigsten Handykamera: Unscharf, schwer verpixelt, und absolut ohne farbliche Brillanz. Das hat mich etwas überrascht im Vergleich zur überaus beeindruckenden Videoqualität. Selbst über Post-Produktion gewonnen Standbilder aus dem Videomaterial sehen besser aus als die Fotos.
Etwas irreführend und geradezu ärgerlich empfinde ich in diesem Zusammenhang aber die vollmundige Bezeichnung "24MP". Das erinnert mich an unrühmlichen Zeit als man die Kunden noch mit diesem Zahlenzauber auf Mini-Sensoren beeindruckend konnte, der leider nichts mit der Qualität zu tun hat und lediglich die Dateien aufgebläht hat. So sind die desaströsen Ergebnisse der Sony bei 24M in einer 7 MB großen jpg. Datei abgelegt.
In diesem Zusammenhang sei nochmal kurz darauf hingewiesen, dass die Sony einen einzelnen Sensor im Betrieb hat, den Exmor R und der hat effektiv sowohl in der Video als auch in der Fotofunktion 6,1 Mio Pixel. Durch welchen Schnickschnack hier mit 24Mio geworben wird interessiert mich nicht, da es die Biddateien leider auch nur aufbläht bei einem sehr schwachen Ergebnis. Im Vergleich dazu noch die Panasonic, welche einen 3-Chip Technik verwendet. Effektiv hat die Pana auch knapp über 6 Mio Pixel (3 x 2.19 - 2,07 MP effektiv).

Verarbeitung:
Der Sony ist sehr schön verarbeitet und man merkt, dass man ein sehr wertiges Produkt in der Hand hält. Auch die Haptik der verarbeiteten Materialen vermittelt ein Gefühl der Wertigkeit. Zu Irritationen hat das wackelndende SteadyShot geführt. Es besteht wie gesagt aus einer flexibel aufgehängte Optik mit angehängtem Sensor. Selbst wenn der Camcorder ausgeschaltet ist, schlägt die Linse an den inneren Gehäuserahmen. Das ist normal so und hat nach meinen Recherchen noch zu keiner Beschädigung der Optik oder Motoren geführt.

Bedienbarkeit:
Ergonomisch betrachtet halte ich den Sony der 700er Reihe für ein Debakel. Die Bedienelemente sind so angebracht, dass wenn man sich mal durch die Handschlaufe gequält hat, den Zoom-Schieber nicht mehr mit den Fingern bedienen kann. Ich bin mittlerweile häufig dazu übergegangen, die Schlaufe gar nicht mehr zu nutzen und den Camcorder irgendwie in der Hand zu halten.
Mit aktiviertem Infrarot (Low Light Mode) schiebt sich dann aber die Handschlaufe häufig über den Infrarotstrahler, wenn man die Hand wie gesagt nicht in der Schlaufe hat.

Ich besitze Sony und Panasonic Camcorder. Das Gejammere um die Menüführung bei der Sony kann ich nicht ganz nachvollziehen. Ich finde es logisch aufgebaut und kein Stück schlechter als bei Pana. Da ich auch die Sony NEX-5N besitzte hat es mich gefreut, dass die Logik des Menüaufbaus identisch ist und ich mich sofort zurechtgefunden habe. Allerdings wäre es schön wenn Sony die Menüs noch stärker untergliedern würde. So klickt man sich bei dem Menüpunkt Cam/Mic durch knapp 40 Einstellungsparameter mit entsprechenden Untergliederungen. Kein Wunder, dass man hier schon mal verzweifelt. Ist aber nicht unlogisch sondern einfach nur unpraktisch. Gerader dieser Menüpunkt wird am häufigsten in der Praxis benutzt und ist hoffnungslos überfrachtet. Camera und Mic sollten zur besseren Übersichtlichkeit in verschiedene Unterpunkte untergliedert werden.

Der Sucher bei Sony halte ich für zu klein. Allenfalls als Notlösung gedacht, wenn zu helles Umgebungslicht den Blick auf den Bildschirm beeinträchtigen. Sofern das Bild im Sucher verschwommen erscheinen sollte, muss man einen kleinen Stellhebel am Sucher betätigen und das Bild darüber scharfstellen. Bei der ersten Inbetriebnahme war das bei mir verstellt und ich dachte schon der Sucher sei defekt.

Immer wieder höre ich auch das Argument, dass sich bei Sony die Parameter nicht alle manuell Einstellen lassen. Bzw. wenn ich einen Manuell einstelle (bspw. Belichtungszeit), dass sich dann automatisch der andere Parameter (z.Bsp. Blende) wieder in den Automatikmodus zurückversetzt. Ich muss ganz ehrlich sagen, bei aller Liebe für individuelle Einstellungsmöglichkeiten, ich erchachte dieses Manko für nicht so gravierend. Bei meiner Photokamera nutze ich sehr häufig den Modus "Manuell" für Blende, Belichtungszeit, ISO. Ich bin davon im Photobereich absolut überzeugt. Aber im Bereich von Camcordern ist die situative Erforderniss einfach zu wechselhaft und schnelllebig. Ein Kameraschwenk bringt idR gänzlich andere Lichtverhältnisse. Eine komplette, manuelle Übernahme aller Funktionen macht im Consumer-Bereich meiner Meinung nicht so recht Sinn. Man hält hier doch auf das drauf, was einem vor die Linse kommt und filmt nicht im Filmstudio wo ich die Sequenz den Kameraschwenk und die entsprechende Belichtung genau festgelegt habe und entsprechend meine Parameter einstellen kann.
Wenn ich im Consumer-Bereich permanent den situativen Erfordernissen mit manuellen Einstellungen aller Parameter nacheifern möchte, werden mir viele Situationen entgehen. Oder aufgrund unzureichender manueller Einstellung qualitativ minderwertig ausfallen. Zudem arbeitet der Camcorder im kompletten Automatikmodus absolut zuverlässig und bestechend.
Lediglich bei Stillleben hätte ich gerne mal mit 2 oder mehreren Paramtern rumgespielt. Immerhin befinden wir uns hier in der absoluten Spitzenklasse für Consumer – da hätte man verschiedene Parameter für eine parallele manuelle Kontrolle durchaus aktivieren dürfen.

Was hingegen ganz schnell von Sony mittels eines Updates behoben werden sollte ist die Displayanzeige. Hier wird bei Aufnahme von Video in bester Qualität permanent ein dickes Icon in der Mitte des Bildschirms angezeigt welches ganz wichtig darauf hinweist, dass es nunmehr nicht möglich ist ein Photo zu machen. Dieses Icon lässt sich durch keinerlei Einstellung wegdrücken. Das ist ein absoluter Witz und ärgerlich dazu, da es im Zentrum häufig den freien Blick auf das Objekt verhindert. Bitte Sony - keinen solchen Unfug mehr - und schnell ein Update um das zu beheben.

Infrarot:
Die oben erwähnte Infrarot-Funktion ist ein witziges Feature. Hier kann man im absolut Dunkelem Aufnahmen machen. Ob man das dann auch nutzen will, sei mal dahingestellt. Aber damit mal im absolut Dunkelem rumzulaufen ist auch schon witzig. Für Aufnahmen ist allerdings der kleine Strahler ein Manko. Er strahlt von unten, schräg zur Blickperspektive des Objektivs, zudem noch in einem recht engen Abstrahlwinkel. Daher im Nahbereich (ca. 0,5m) kaum zu nutzen. Auf der anderen Seite übersteigt die nutzbare Reichweite auch die 3m nicht.

Speicherkarte / Batterie:
Einige Modelle 730 haben keinen internen Speicher. Andere User wollen ihren internen (740 / 760) vielleicht aufrüsten. Den Speicher zumindest kann ich mir für kleines Geld nachträglich kaufen. Max werden 64GB akzeptiert. Eine "Class 10" SDXC Karte leistet idR so um die 15 MB/s im SChreibmodus und etwas mehr im Lesemodus. Der Camcorder erzeugt bei 1080 50p einen Datentrom von ca. 27 Mbps. Das entsricht knapp 4 MB/s und somit 1/4 von dem was eine durchschnittliche Class 10 zu leisten im Stande ist. Der Preis liegt bei ca. 1€ pro GB.
Batterien und separates Ladegerät kann ich mir bei Drittanbietern günstig besorgen. Allerdings sind bei Batterien viele Fälschungen unterwegs. Ich fand es recht ordentlich was ich bei Patona gefunden habe - gesonderte Wertung hierzu kann man unter meinen Rezensionen nachlesen (http://www.amazon.de/gp/cdp/member-reviews/A1951MC13SY97C/ref=cm_cr_pr_auth_rev?ie=UTF8&sort_by=MostRecentReview) .
Die spärliche Ausrüstung mit nur einer Batterie - Ladung nur über den Camcorder selber möglich in Ermangelung eines externen Ladegerätes, finde ich allerdings recht schäbig von Sony. Das Ladegerät hätte bei dieser Premiumklasse - wir sprechen hier von Preisen um die 1.000€ ruhig dabeiligen dürfen.
Die Batteriedauer und die Aufnahmedauer von Filmaterial auf das Speichermedium in den entsprechenden Qualitätseinstellugen können der Bedienungsanleitung entnommen werden. Die dort gemachten Angaben erscheinen mir stimmig. Die Battierkapazität ist im übrigen hervorragend. Bei den Angaben fällt auch auf, dass die Nutzung des Bildschirms jetzt kaum mehr zu einer Verkürzung der Nutzungsdauer führt. Das waren sonst immer Batteriefresser.

Software:
Die mitgelieferte Software PlayMemories Home(auf dem Camcorder) kann problemlos auf den PC/Mac installiert werden. Nur taugen tut sie nichts. Importieren, rudimentäres trimmen und zusammenfügen der getrimmten Clips ist möglich. Bedauerlich nur, dass bei dem Trimmen im Ergebnis dann klammheimlich die Qualität runterkomprimiert wird. Qualitätsverlust ist zwar nicht immens aber doch deutlich erkennbar -nicht nur im Datenstrom, sondern vor allem im Ergebnis. Finde ich daher völlig inakzeptabel und untauglich. Das ist genau der Punkt, den ich unter Bildschärfe formuliert habe: Warum eine teuer Kamera kaufen, wenn ich mit der (mitgelieferten) Softwar alles wieder zunichte mache. Daumen runter für Sony's Software - lautet mein Urteil. Rudimentäre Funktionen ist ok – aber die Qualität darf nicht zerstört werden. Auch kommt man sich mal wieder leicht veräppelt vor, da Sony diesen Qualitätsverlust still und klammheimlich durchführt - der dumme User wird es schon nicht merken. Zumindest ein Hinweis wäre ich nötig gewesen.

Was gefällt:
Der Technologiesprung im Bereich der Camcorder hat mich sehr positiv überrascht.
+ Die Bildschärfe und Auflösung ist bei beiden Camcordern überwältigend.
+ Sony kann mit einer genialen SteadyShot Funktion punkten.
+ Zudem ist das lüfterlose Design gegenüber der Pana vorzuziehen.
~ Am Anfang haben mir die überzeichneten Farben (Rotstich, Luminanz, Sättigung) der Sony gut gefallen. Mittlerweile habe ich dazu eher gemischte Gefühle.
+ Verarbeitungsqualität überzeugt.
+ Geniale Low-Light Fähigkeit
+ witziger Spielkram wie Projektor (in einigen MOdellen "PJ" der 740er Serie) oder Infrarot (in der CX-730E Standard).
+ sehr ordentlicher Sound für In-Camera Mikrofon
+ schöne kleine Detaillösungen (USB Anschluss direkt in der Handschlaufe integriert / Linse wird beim Ausschalten automtisch durch eine Klappe geschützt)

Was gefällt mir nicht (Augenwischerei und mangelnde Detailliebe bei Sony):
- 24M Fotofunktion ist ein Desaster. Die Bezeichnung 24M geradezu ärgerlich bei effektiven 6 MioPixeln, da gezielt irreführend und unnötiger Weise die Dateigröße aufgebläht wird.
- Display ist permanent durch ein mittig angebrachtes "No-Picture" Icon beeinträchtigt - stört ungemein und ist völlig sinnfrei. Offensichtlich muss Sony annehemn, die Nutzer haben alle Gedächtnisschwund und müssen daher permanent belästigt werden.
- Manuelle Funktionen (Shutter, Iris, Exposure, White Balance, etc.) sind nur singulär einzustellen. Sowie man eine zweite Komponente ebenso manuelle Kontrollieren möchten, springt die erste wieder auf Auto zurück. Dies ist umso ärgerlicher, da es grundsätzlich möglich wäre, Sony es in der Software aber außer Kraft gesetzt hat.
- Die überzogene Farbdarstelltung in leuchtendes Rot und übertriebene Sättigung missfällt auf Dauer. Es wäre besser gewesen, Sony hätte auf solche schnelllebigen Stimmenfang und Augenwischerei verzichtet und eher Panasonics Ansatz verfolgt, eine möglichst Realgetreue Darstellung zu erzeugen.
- Unaufgeräumte Menüführung durch völlige Überfrachtung; daher häufiges Suchen.
- Salamitaktik der Hersteller den Verbraucher hintenrum über das Zubehör (Batterie, externes Ladegerät) noch zusätzlich Geld aus der Tasche zu ziehen.
- Ergonomie für größere Hände schlecht - Bedienung des Camcorders in Handschlaufe nicht möglich
- Software schummelt und vernichtet heimlich die Qualität

Was wünsch ich mir:
Liebe Mitarbeiter von SONY- Bitte Aufwachen!!! Ich hoffe, dass hier ganz schnell ein Update rauskommt um folgendes zu beheben:
- "Farbverzerrungen für Amateuraugen" beheben
- "no-Picture" Icon muss sofort weg. Ich frag mich ohnehin - wer will bei diesen Resultaten überhaupt ein Foto machen???
- mehrere manuelle Einstellungsmöglichkeiten über die Software freigeben
- Eine Einstellung den Zoom endlich mal gleichmäßig und langsam betätigen zu können. Das ruckelnde und schnelle Zoomen über den Minihebel sieht extrem unprofessionel aus.
- warum eine tolle Kamera verkaufen, wenn die mitgelieferte Software die Qualität selbst bei rudimentärer Funktionalität (trimmen) die Qualität vernichtet?
- diese permanente Politik sich von den gängigen Standard zu verabschieden, nur damit das eigene Zubehör verkauft werden kann, ist der Versuch den Kunden zu knebeln. In diesem Fall geht es um den Active Interface Hot Shoe um bspw. hierüber eine Mikrofon, Lampe o.ä. Zubehör von Drittanbiertern anzuschließen. Aber nein, speziell bei Sony muss man nochmal extra in die Tasche greifen für einen recht teuren Adapter. Auch der von Sony/Panasonic gemeinsam entwickelte AVCHD Standard zähle ich hierzu. Sehe für den User keinen Vorteil darin. Es entstehen lediglich Kompatibiltätsprobleme – gewollt?

Fazit:
Owohl der Preis bei beiden Camcordern hoch erscheint, bekommt man hierfür wirklich eine tolle Technik geboten.
Gerade die bei Sony aus der Wiege gehobene SteadyShot Technologie ist einfach irre und ist in der Praxis nicht hoch genug einzuschätzen.

Bedauerlich jedoch dass Sony offensichtlich annimmt, die Nutzer seien mit Blendwerk leicht zu beeinflussen und insgesamt auch geistig wenig rege und daher auch nicht zu überfordern. Gezielt mit extremen farblichen Verzerrungen auf Stimmenfang zu gehen ist eine Politik, die ich eher in der Einsteiger- und Billigklasse vermutet hätte. Die Begrenzung auf einen manuellen Parameter, obwohl die Sony mehrere Parameter grundsätzlich beherrschen würde, verfolgt offensichtlich den Ansatz den Anwender vor sich selber zu schützen. Eine sehr bedauerlicher Ansatz. Das permante Icon "no-picture" in der Mitte des Displays ist ein absoluter Witz. Hat Sony die Erfahrung gemacht, dass die meisten Käufer unter latentem Gedächtnisschwund leiden, so dass sie permant daran erinnert werden müssen?
Unter dem Strich bleibt übrig, dass die Technik überwältigend ist, in einigen Bereichen sogar wegweisend. Leider hat man dann aber durch undurchdachte Entscheidungen aus der Marketing-Abteilung die Möglichkeiten des Camcorders nicht ausgenutzt, ja sogar den Nutzwert des Camcorders deutlich gesenkt.

Einen klaren Sieger gibt es so nicht. In der Sony steckt zwar nach meiner Einschätzung die besser Technik (SteadyShot, Lüfterloses Design); Pana kann dafür aber mit der getreueren Farbwiedergabe punkten.
So bleibt es eine Geschmacksache und eine Frage der Prioritätenabwägung. Grundsätzlich hervorragende Ergebnisse liefern beide.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sony HDR -PJ740 Camcorder, 11. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony HDR-PJ740 Full-HD-Camcorder (24 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, 32GB int. Flash-Speicher, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Nach dem ich mehrere Rezensionen in verschiedenen Medien gelesen habe, gab es nur diese Entscheidung. Wenn man nicht die Super HD Auflösung wählt, ist die Fotomöglichkeit während der Videoaufnahme eine klasse Sache. Die Bilder zeigen eine sehr gute Qualität . Auch die Videoqualität ist für den ambitionierten Amateur einfach klasse. Das Handling ist eingängig . Die manuellen Einstellmöglichkeiten runden den positiven Gesamteindruck ab. Das der Camcorder eine Beamerfunktion hat, ist bei der ersten Vorführung im Freundeskreis als eine sehr schöne Ergänzung empfunden worden, kann man so doch das Aufgenommene sofort mit Anderen teilen.
Einziges Mango ist der kleine Accu, man sollte aber nicht den 100er nachrüsten, da wird das Ganze etwas unhandlich. Zu empfehlen ist auch ein Schnellladegerät.
Ich benutze das AccuPower , es ist mit Netzteil und Autoladeadapter ausgestattet.
Alle Sterne für ein sehr gelungenes Produkt.
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18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Handycam" - eine irreführende Bezeichnung..., 11. April 2012
Von 
Mesut Saglam (Leverkusen, NRW Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Sony HDR-PJ740 Full-HD-Camcorder (24 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, 32GB int. Flash-Speicher, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Laut eigenen Recherchen nennt Sony seine Camcorder "Handycam". Nun, der erste Gedanke schweift sehr stark zu der Interpretation, dass es sich hierbei um eine Handy-Kamera handelt, was eigentlich völliger Irrsinn, aber zugleich auch lustig ist. Jedoch keine Sorge: "Handycam" bedeutet 1:1 übersetzt "handliche Kamera" und hat in diesem Zusammenhang nichts mit dem Handy zu tun, der telefonieren uns SMS verschicken kann.

Die Größe der Verpackung, die wirklich sehr groß ist, könnte so manche Menschen vermuten lassen, dass sich haufenweise Zubehör, wie z.B. eine Tasche, die nicht Bestandteil des Lieferumfangs ist, finden lässt:
Außer dem Camcorder befindet sich natürlich der Akku (980 mAh), ein Netzteil (3 Meter), einem HDMI-Kabel (1 Meter), USB-Verlängerungskabel (1 Meter), TV-Anschlusskabel (1,5 Meter) sowie den Aufsätzen für eine bessere Belichtung. Der Rest geht an die extrem ausführlichen Bedienungsanleitungen in den verschiedensten Sprachen, die auch für die große Verpackung verantwortlich sind.
Der Camcorder in Schwarz ist ein zeitloser und geschlechtsunabhängiger Begleiter für jede Situation, Augenblick und Passage im Leben. Sie verfügt über viele Knöpfe, Regler und Anschlüsse, die auch einem Anfänger nach kurzer Zeit keine Kopfschmerzen bereiten und somit leicht zugeordnet werden können. Ein SD-Speicherkarten-Slot verbirgt sich unter einer Schiebe-Klappe, falls der interne Speicher von 32 GB nicht ausreichen sollten. An einen Kopfhörer- und Mikrofon-Eingang u.a. wurde ebenfalls gedacht und sehr dezent ebenfalls unter einer Schiebe-Klappe versteckt. Ein USB-Ausgang in Form eines Kabels, der sich ebenfalls sehr dezent und unbemerkbar in der Trageschlaufe verborgen hat, ist zum Synchronisieren und/oder Aufladen am PC / Mac vorhanden.
Die Kamera sitzt bei mir sehr gut in der Hand und ich kann sie ohne Probleme einschleusen - mit meinen kleinen Händen. Ich komme sehr gut an alle Tasten heran ohne dass es einer Neupositionierung meiner Hand und dem Kampf mit der Trageschlaufe bedarf. Hierbei ist der Camcorder sicherlich nicht der Leichteste seiner Art, aber ein Langzeittest hat ergeben, dass ich weder Schmerzen im Arm, noch Schweißspuren an der Hand hatte, die der eigenartigen Oberfläche zu verdanken ist.
Das drei Zoll große Display hat sich - bei mir zumindest - als eine optimale Größe herausgestellt. Ich brauche und möchte nicht mehr oder weniger, aber in diesem Fall wäre eine Ausnahme fällig gewesen: aufgrund des Touchscreens. Auch wenn ich kleine Hände habe bekomme ich manchmal Schwierigkeiten damit, an manche visuelle Knöpfe zu kommen. Hinzu kommt auch noch, dass man hier sicherlich keinen Touchscreen á la iPhone erwarten darf und es beim Berühren manchmal zu Verzögerungen bzw. Verweigerungen der Annahme kommen kann.

Das Ausleben meiner Euphorie musste leider so lange warten, bis der Akku vollständig geladen worden ist, doch dies hat zu meiner Bewunderung ziemlich weniger gebraucht als ich mir gedacht hatte: Nach etwa zwei bis drei Stunden war es schon aufgeladen, aber um eine lange Haltbarkeit und Entfaltung des Akkus zu garantieren, sollte man ihn etwas länger an der Steckdose halten. Doch jetzt steigen wir in die Zeitmaschine und spulen genau diese Zeit vor: Nach den ersten Aufnahmen stand ich erst einmal ohne Worte da. Verblüfft, verblendet und verliebt schaute ich mir die Ergebnisse an, die einfach umwerfend sind - und dies ist sicher nicht subjektiv gemeint!

Der Camcorder verfügt über zwei Hauptmodi: Foto- und Videoaufnahme.
Das Aufnehmen von Fotos ist sowohl im Format 16:9 (24,1; 12,3; 2,1 MP) als auch in 4:3 (18,1; 5,0 MP sowie VGA) möglich. Ich nutze ausschließlich den 16:9-Format mit 12,3 MP, da mir 24,1 zu viel und 2,1 MP zu wenig sind, um die Bilder doch recht ordentlich betrachten zu können und den Speicher zu schonen. Sollte man aber Vergrößerungen in Betracht ziehen, sollte man auf jeden Fall auf die höchste Auflösung zugreifen.
Die Bilder sehen im Auto-Modus - wie schon zuvor erwähnt - einfach klasse aus. Die Linse, die Bewegungen dämpft und somit für eine sensationelle Bildstabilisierung sorgt, macht sich im Gegensatz zu herkömmlichen Digitalkameras deutlich bemerkbar und liefert dementsprechende Ergebnisse ab. Zwischen den Fotos, die zu Tageslicht und in der Dunkelheit aufgenommen werden, sind nur minimale Unterschiede zu erkennen bzw. manchmal sogar unauffindbar. Das separate Licht, welches nach Belieben ein- und ausgeschaltet werden kann, sorgt in Kombination mit dem Aufsatz, der mitgeliefert wird, für unvergessliche Bilder in der Dunkelheit. Die Zoom-Funktion steht in allen Modi frei und stufenlos zur Verfügung. Mit einem 10-fach optischem und 120-fach digitalem Zoom stehen einem viele Wege offen, die ich sicher nicht extra erwähnen muss.
Fotos in natürlichem Licht weisen eine hohe Farbbrillanz und eine Schärfe auf, die kaum Unterschiede zu dem haben, was man mit den eigenen Augen sieht. Hier ist es nicht die Megapixel-Anzahl, die für ordentliche Bilder sorgt, sondern die Technik, die darin steckt: Verwackelte Bilder gehören bei dieser Kamera der Vergangenheit an - zumindest bis zu einem gewissen Ausmaß. Im normalen Schritttempo mit teilweise ruckartigen Bewegungen zeigt sich die Linse, die Bewegungen abdämpft, als sehr nützlich und ab sofort unverzichtbar. Da ich leider auch etwas zittrige Hände habe ist mir diese Errungenschaft, wie Sony sie bereithält, eine gänzlich willkommene Funktion.
Apropos Funktion: Natürlich hat auch dieser Camcorder eine Vielzahl an Funktionen, die entweder automatisch oder manuell eingestellt werden können. Für Kenner in dem Segment gibt es viel "rumzuspielen", aber mir reicht eben der "Auto-Modus" und die Bilder sehen so aus, wie ich sie mir vorstelle. Deshalb habe ich keinen Bedarf daran, sie umzustellen. Lediglich der Modus mit der "Intensität des Lächelns" hat mich angesprochen und wurde daraufhin sofort getestet: Voila! Klappt wunderbar, je nach dem, wie dieser Camcorder ein "leichtes", "mittleres" oder "starkes" Lächeln definieren mag: Es war auf jeden Fall in der Familie sehr lustig und unterhaltsam (Stichwort: "Cheeese!" :-)).
Fotos in der Dunkelheit können den Tageslicht-Fotos leider nicht ganz das Wasser reichen, aber es fehlt wirklich nicht viel. Die separaten, extrem hellen LED-Leuchten sorgen für eine Belichtung im großen Radius und erfassen fokussierte Objekte und Lebewesen geradezu optimal; mit dem Aufsatz, welches das Licht nochmal extra in eine Richtung richtet, kommt hier zum Dauereinsatz und erweist sich als äußerst unverzichtbar, nachdem man erst einmal weiß, welche Qualität man bekommt. Hinzu kommt noch der "Nightshot", der ebenso in absoluter Dunkelheit verwendet werden kann. Hierbei ist die Qualität jedoch erwartungsgemäß nicht so gut, leider verrauscht und im Allgemeinen grobkörnig gestaltet. Man sollte demnach nicht zu viel erwarten und vielleicht doch auf die LED-Leuchten zugreifen...

Videoaufnahmen können ebenso in verschiedener Qualität aufgenommen werden: "Höchste Qualität FX (24 M)", "Hohe Qualität FH (17 M)", "Standard HQ (9 M)" sowie "Langzeit LP (5 M). Alle Aufnahme-Modi sind mit der Kennzeichnung "HD" versehen, wobei man die Qualität auf "SD" in einem anderen Unterpunkt runtersetzen kann, sofern gewollt.
Ich nutze für meine Videos die "Höchste Qualität FX (24 M)" sowie eine Bildfrequenz von 50i. Standbilder sind ebenfalls auf 24,1 MP festgelegt.
Die Videoaufnahme-Funktion schlägt wirklich alles, was ich bisher gesehen und selbst aufgenommen habe. Nicht nur bei Standbildern leistet die Linse eine exzellente Arbeit, sondern auch bei bewegten Bildern, die zusätzlich in diesem Modus noch dafür sorgt, dass die Videos wirklich flüssig und realitätsnah ablaufen - ohne Ruckeln, Schmier- oder Wischeffekte, wie ich sie leider zu oft bei vielen anderen Kameras erleben durfte. Ein schnell vorbeifahrendes Auto, das Kind auf dem Fahrrad oder beim Laufen den Camcorder in der Hand zu halten sind anscheinend leichte Sachen und problemlos zu bewältigen.
Die Fotoaufnahme während der Videoaufnahme klappt erstaunlich gut und in bester Qualität. Die Videoaufnahme wird dadurch nicht abgebrochen und verläuft automatisch weiter. Das Foto wird separat und automatisch in das Archiv gelegt.
Die Zoom-Funktion ist auch hier stufenlos möglich: Bis zu 10x optischer und bis 120x digitaler Zoom reichen vollkommen aus, um auch wirklich den Vogel am Spitze des Berges aufzunehmen - per Video- oder Fotoaufnahme. Der angepriesene 5.1 Sound kommt zwar durch die kleinen Lautsprecher des Camcorders nicht zur Geltung, dafür aber an der Surround-Anlage am Fernseher, wo wir auch beim Thema wären:
Dank des mitgelieferten Mini-HDMI-Kabel hat man also noch einen weiteren Weg, um die Bilder betrachten zu können. In puncto Qualität ist diese Methode sicherlich die Beste Wahl, denn die aufgezeichneten Medien werden hochqualitativ und ohne jegliche Verluste an meinem großen LED-Fernseher übertragen und sehen sogar noch beeindruckender aus als es auf dem drei Zoll großen Touchscreen der Fall ist. Auch der 5.1 Surround-Sound kommt hier völlig zur Geltung und sorgt für einen sauberen, nicht blechernden und trällernden, angenehmen Raumklang.

Zu guter Letzt gibt es ja auch die Projektion, die nicht nur mein Herz, sondern auch die meiner Familienangehörigen höher schlagen lässt. Mit der optimalen Einstellung (Schieberegler über dem Display) habe ich bei einer Entfernung von etwa 3,5 Metern eine Bilddiagonale von etwa 110 cm und eine sehr gute Qualität, die ich auf eine Leinwand projiziert habe. Im ersten Moment denkt man zwar, dass man es an einen Fernseher anschließen könnte, um ein "großes" Ergebnis zu haben, aber man hat eben nicht immer einen Fernseher da und die Menschen, die z.B. auf einem Fest sind, auch nicht direkt einem nach Hause kommen. Sehr schön umgesetzt, Sony.
Ach ja, eine Fernbedienung liegt dem Paket auch bei. Diese lässt sich für alle gängigen Funktionen (Foto-/Videoaufnahme, Zoom, Play, Stop, Pause, ...) verwenden und funktioniert tadellos und verzögerungsfrei bis zu einer Reichweite von drei Metern (mein Testergebnis; kann variieren).

Fazit: Ein sehr schöner, funktionsreicher und qualitativer Camcorder, dessen Preis sicherlich viele abschrecken wird, aber nach der Einmal-Investition sich für viele Menschen rentieren wird und diese diesen Camcorder auch nie mehr wieder hergeben möchten.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein großer Schritt nach vorn, 24. Juni 2012
Von 
Kai M. (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Sony HDR-PJ740 Full-HD-Camcorder (24 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, 32GB int. Flash-Speicher, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Vor gut zwei Jahren kaufte ich mir das seinerzeitige Sony-Camcorder-Flaggschiff HDR-CX550VE, um das Aufwachsen meiner Tochter zu dokumentieren und während des USA Urlaubs wackelfreie Videos zu drehen.
'Damals' war das Gerät State-of-the-art, insbesondere weil Sony der erste Hersteller war, der ein echtes Weitwinkelobjektiv in den Camcordern verbaute. Heute gibt's das ja auch bei den anderen. Denn: was nützt mir ein 500-fach optischer Zoom, wenn die Brennweite erst bei 50mm anfängt? In Räumen oder auf kurze Distanz wird es da schnell schwierig. Zudem verwackeln Aufnahmen mit allzulangem Zoom ohnehin.

Leider ist mir die o.g. Kamera mal aus der Hand gerutscht, seit dem quitscht das Objektiv hin und wieder.

Umso erfreuter war ich, als ich die Möglichkeit erhielt, das Flaggschiff aus der aktuellen Produktion zu testen. Auf den ersten Blick war für mich, bis auf den eingebauten Projektor (von dem ich dachte, dass ich ihn nie nutzen würde, aber dazu später mehr), nicht viel neues dabei. Prima: Selbst die schon zwei Jahre alten Akkus können weiter verwendet werden.

Auf den zweiten Blick ist dann aber doch eine Wesentlichkeit anders:

der mechanische Bildstabilisator. Zudem gibt es zahlreiche kleine Verbesserungen, die sogar einen Wechsel zur neuen Generation rechtfertigen.

Ich erspare mir das Aufzählen aller technischen Einzelheiten, diese sind auf dieser Seite vom Hersteller aufgeführt, beschränke mich auf die für mich relevanten Daten.

Zoom:

ein 10-fach Optischer Zoom reicht dicke. Mehr wäre interessant, wenn man mit einem Stativ unterwegs ist. Für die normalen Aufnahmen in der Stadt, auf Partys oder mit der Familie ist ein Zoom >10 meiner Meinung nach nicht sinnvoll.

Prima: Weitwinkel von 26mm ist hervorragend und wertvoll, wenn man in Innenräumen aufnimmt.

Projektor:

Wie oben beschrieben hielt ich diesen zunächst für überflüssig.
Ich habe mich getäuscht, nutze diesen jetzt regelmäßig zum Tagesabschluß, wenn die Kamera im Einsatz war. Bisher habe ich die erstellten Videos auf den Mac übertragen, dann zusammengeschnitten und für Apple-TV oder iPad konfiguriert. Bis das erledigt ist, ist die Familie manchmal schon im Bett. Nicht zu unterschätzen ist nämlich der Zeitaufwand. Unabhängig davon, wie schnell der Rechner ist.
Jetzt: z.B. nach einem Zoobesuch wird meine kleine Familie zusammengetrommelt, wir werfen uns aufs Bett und schauen die gerade erstellten Videos an der Zimmerdecke. Erstaunlich: der Projektor ist für die Größe erstaunlich lichtstark, die Farben kommen gut rüber. Selbst der Sound aus dem Camcorder ist okay und nicht fad, wie von mir befürchtet. Die kleine Vorführung ist somit ein echtes Highlight am Ende eines erlebnisreichen Tages und ein schöner Abschluss, lässt sich doch mit den Liebsten das Schönste noch mal Revue passieren. Allerdings hat sich mein ,Filmverhalten' jetzt etwas angepasst: ich halte nicht mehr ewig auf die Szene sondern versuche gleich interessantes von im nachherein öden zu trennen - dann wird die Vorführung spannender...

Bildstabilisator:

Die Linse hängt im Gehäuse und gleicht dadurch Bewegungen kleinerer und größerer Art komplett aus. Die Filme erscheinen, wie von einem Kamerawagen aus aufgenommen. Selbst im Laufen ist es möglich, nahezu verwackelungsfreie Videos zu drehen. Sensationell und ein sehr großer Schritt zu den bisherigen Modellen von Sony. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass eine solche Bildstabilisierung in einem so kleinen Gehäuse ohne großes Gestänge und Schulterträgern möglich ist. Als ich die ersten Aufnahmen sah, war ich zunächst sehr erstaunt und erfreut. Die richtige Freude stellte sich dann ein, als ich ähnliche Szenen mit der CX550VE (die auch schon sehr gut in der Bildstabilisierung war) sowie mit einer Sony NEX-7 aufnahm: es liegen Welten dazwischen (im Bezug auf die Bildruhe).

5.1 Sound:

erschien mir zunächst auch unsinnig, gibt den Aufnahmen aber natürlich einen tollen Raumklang, wenn man sich diese über einen großen Fernseher in Verbindung mit der 5.1-Anlage ansieht.

Die manuellen Steuerungsmöglichkeiten habe ich alle mal getestet, komme jedoch mit dem Automatikmodus bisher prima aus. Es ist aber gut zu wissen, dass sämtliche Einstellungen manuell verändert werden könenn.

Speicher:

erweiterbar durch SD-Karten, somit besteht auch auf langen Reisen nicht die Gefahr, dass der Speicher überläuft.

Videoqualität:

über jeden Zweifel erhaben, das war jedoch vorher klar.

Was zu meckern:

Schade: es ist nicht mehr möglich, die Aufnahme durch Druck auf einen Aufnahmeknopf im Display zu starten. Diese Funktion wurde offenbar abgeschafft. Aufnehmen kann man nur noch über den klassischen Aufnahmeknopf. Schade, denn ich habe diese Funktion an der CX550 geliebt.

GPS:

Sinnvoll und prima, es dauert jedoch selbst bei bestem Wetter ewig, bis ein Signal aufgenommen wird. Ich dachte, die Technik sei da inzwischen weiter.

Für mich stellt Sonys HDR-CX740VE ein echtes Highlight dar. Klare Kaufempfehlung.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Montags-Modelle, 1. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony HDR-PJ740 Full-HD-Camcorder (24 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, 32GB int. Flash-Speicher, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Kurz vor Weihnachten sollte es eine "Neue" sein. In den Weihnachtsferien hatte ich Zeit und Muße mich durch die Bedienungsanleitung zu kämpfen. Obwohl es meine fünte SONY war hat jedes neue Modell die eine odere andere Funktion.
Beim Setzen des Datums passierte es dann. Die Kamera schaltete sich aus. Zu einem Neustart war sie auch nicht zu bewegen. WARTEN. Nach ca. 20 Minuten war die Sony wieder ansprechbar - für wenige Augenblicke. Danach wieder todesstille. Nach vielen Versuchen (Akku-Wechsel, externe Stormversorgung, Streicheleinheiten) legte ich das gute Stück zur Seite. Am nächsten Tag lief die Kamera ca. 3 bis 4 Minuten, danach gleiches Szenario. Ich wollte mir den "Ernstfall-Einsatz" im Urlaub nicht ausmalen. Mitten in der schönsten Aufnahme.... Null-Linie.
Nun, zurückgesandt und binnen zwei Tage Ersatz (Hut ab Amazon!).
Diese Kamera funktioniert. Eigentlich. Wäre da nicht die komplette Farbübersteuerung. Fotos und Videos sind rotstichig. Zweites Montagsmodell erwischt. Wieder Rücksendung.
Ehrlich, ich warte auf das Nachfolgemodell.....
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen HDR PJ740VE, 3. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony HDR-PJ740 Full-HD-Camcorder (24 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, 32GB int. Flash-Speicher, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Ich bin absolut zufrieden mit dieser Kamera. Super Full HD Bild bis 50p. Im Gehen kann problemlos ohne Bildverwackelung gefillmt werden, da die Automatik einfach super arbeitet. Der Ton ist auch OK, nur bei starken Windgeräuschen versagt das eingebaute Mikro. Durch das etwas erhöhte Gewicht der Kamera hat man beim Filmen auch wirklich das Gefühl, eine Kamera in Händen zu halten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen SONY HDR - PJ 740 Camcorder, 7. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony HDR-PJ740 Full-HD-Camcorder (24 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, 32GB int. Flash-Speicher, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Ich erspare mir das Aufzählen aller technischen Einzelheiten und beschränke mich auf die für mich zählenden Ansprüche.
Ich hatte vorher den SONY HDR - XR 520 VE Full-HD Camcorder, das wesendliche für mich, zum Wechsel auf den HDR - PJ 740,
war der Bildstabilisator. Im Gehen filmen, problemlos ohne Verwackler, da die Automatik einfach super arbeitet, das ist
eine feine Sache und für mich von Bedeutung. Ton ist in Ordnung, nur bei starken Windgeräuschen versagt das Mikro.
Ich glaube das dies immer ein Mango bleiben wird. Die Videoqualität ist für den Amateur, zu denen ich mich zähle, einfach
klasse. Das Handling ist auch OK. Die Beamerfunktion ist eine sehr schöne Ergänzung. Ein Zweites Mango ist wie immer der
kleine Akku. Ich empfehle den 70er dazu zu kaufen. 5 Sterne für ein gutes Produkt.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr gute Kamera, 14. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Sony HDR-PJ740 Full-HD-Camcorder (24 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, 32GB int. Flash-Speicher, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Hallo,

ich habe die Kamera nun auch schon seit einiger Zeit und habe mich intensiv mit dem Gerät beschäftigt und bin nun bereit
meine Eindrücke mitzuteilen.

Erstmal die Voraussetzungen: Ich hatte noch NIE eine Kamera und habe auch noch NIE mit dem Handy gefilmt. Ich bin im Normalfall
was die neuere Technik angeht eher zurückgeblieben uns skeptisch, weil die Dinger sei es nun Handy, Tablets oder wie hier eine Kamera
einfach viel zu viele Möglichkeiten der Einstellung und was auch immer bieten. Das erschlägt mich dann immer regelmäßig wenn ich die
Teile bei meinen Kollegen und Freunden betrachte. Ich hatte dann die Möglichkeit die "kleine" HDR-PJ260VE zu testen.
Mit dieser bin ich auch super klar gekommen und war sehr zufrieden. Ich mußte feststellen, dass ein Camcorder muß gar nicht so wahnsinnig kompliziert sein muß. Die kleine Kamera habe ich dann an meinem Bruder weitergereicht, da er Nachwuchs bekommen hatte und die Momente mit dem Kind gerne aufzeichnen wollte. Ich habe nun einen großen Bruder der HDR-PJ260VE erhalten.

Da ich ja jetzt bereits einen Sony Camcoder gewohnt war habe ich mich auch an das "große" Modell rangetraut und was muß ich sagen, einfach klasse.
Die Bedienung geht immer noch sehr flott von der Hand und auch als blutiger Einsteiger hätte ich mich mit der Kamera zurechtgefunden.
Auch haben bereits meine Vorredner in Ihren Rezessionen den Nagel auf den Kopf getroffen, daher will ich mit meinen Worten als immer noch Anfänger OHNE großes Technisches Verständniß in der digitalen Welt meine Eindrücke schildern.

Das Paket kam an udn ich dachte, zum Teufel sind die Dinger immer noch nicht leichter geworden? In der Regel ist ja alles kleiner und filigraner
und kann so viel mehr als früher. Aber Entwarnung, wie schon geschriebendas Gewicht kommt von den vielen Gebrauchsanleitungen in den verschiedensten Sprachen. Hier hätte man sich vielleicht wirklich auf die Sprache des Verkaufslandes beschränken sollen Stichwort Umwelt. Aber da wir mittlerweile eine doch sehr gemischte Kultur haben ist es vielleicht doch kein Fehler, wenn der Käufer in seiner gewohnten Sprache nachschlagen kann. Aber diese Kamera hat durchaus ein bisschen Gewicht. Wenn man lange damit filmt merkt man das umso mehr. Dies ist aber jammern auf hohem Niveau. Denn für das was die Kamera kann ist das Gewicht in Ordnung.

Jedenfalls ist die Kamera dann doch recht klein und kann verdammt viel. Ich als Laie/Anfänger habe mich sogar recht schnell zurecht gefunden.
Als erstes muß man die Bildstabilität hervorheben. SUPER! Ich habe beim ersten probieren schon gedacht, oh mann das wird eine wacklige Angelegenheit, aber der Stabilisator ist echt klasse. Hier wackelt nur selten was und wenn, dann bin dann doch ich schuld.
Gerade wenn der Arm etwas müde wird hilft das Feature ungemein.

Die Farben sind knackig und der Ton für so ein kleines unscheinbares Gerät wirklich sehr vorzeigbar.
Das Bild ist scharf und überhaupt kein Vergleich zu früheren Videoaufzeichnungsgeräten mit Kassetten und Bändern.
Hier merkt mann wieder deutlich wie schnell der Fortschritt vorangeht. Alles glasklar und zum Teil schon sehr beängstigend gut.

Der interne Speicher ist zwar mit 32GB recht groß, aber anhand der Datenmenge mit der Aufgezeichnet wird reicht er dann doch nicht so lange wie gewünscht (oder ich bin ein exzessiver Filmer), daher habe ich mich noch eine externe SD Karte original von Sony gekauft und habe auch hier keine Probleme. Alles funktioniert einwandfrei.

Was auch für mich erstaunlich ist, dass bei dieser Kamera bereits ein Projektor "on board" ist. Das ist einfach klasse und super bequem, weil ich sowas sonst auch erst hätte dazu kaufen müssen. Die Bedienung kann dann sogar über eine beiliegenede Fernbedienung getätigt werden. Bequemer geht es nicht mehr. Das Ergebnis ist für mich auch zufriedenstellend. Denn wir schauen in der Regel die Videos über den Fernseher oder halt Computer.
Die Option mit dem Projekter ist aber wirklich "nice to have". Denn so kann man auch wenn man irgenwo zu Besuch ist die Filme in "groß" zeigen,
oder muß nicht erst irgendwelche Verbindungen herstellen.

Diese Kamera hat auch GPS on Board, so kann man später auch nachvollziehen, wo die Aufnahmen gemacht wurden.

Auch die Bedienung der Kamera ist sehr innuativ und hat mich jetzt nicht vor größere Probleme gestellt und dei Resultate können sich wirklich sehen lassen.

Ich bin absolut und sehr zufrieden mit der Kamera und kann diese hier nur weiterempfehlen.

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16 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gute Hardware, begrenzte Software, 10. April 2012
Von 
sabatayn76 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Sony HDR-PJ740 Full-HD-Camcorder (24 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, 32GB int. Flash-Speicher, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
VIDEO-FUNKTION:
Über das Aufnehmen von Videos mittels Sony HDR-PJ740VE-Camcorder kann ich fast nur Positives berichten. Die Steadyshot-Bildstabilisierung ist wirklich eindrucksvoll und nützlich. Man hat tatsächlich das Gefühl, mit einer Steadicam zu filmen. Sehr positiv sind zudem die hohe Auflösung und die Slow motion-Funktion zu bewerten. Die Farben sind sehr realistisch und klar, die Aufnahmen sind sehr scharf.

FOTOGRAFIEREN:
In Sachen Fotografieren gibt es neben einigen positiven Aspekten leider auch einige negative Punkte. Positiv ist, dass die Blende bei f/1.8 öffnet, so dass man mit dem Sony HDR-PJ740VE-Camcorder schöne Porträts mit geringer Tiefenschärfe machen kann. Positiv und hilfreich ist außerdem, dass es Settings für Zeitautomatik und Blendenautomatik gibt.

Die Fotos können zwar mit einer Auflösung von 24.1 Megapixeln aufgenommen (auch wenn der Sensor 6.1 effektive Megapixel hat), aber nicht im Rohdatenformat, sondern lediglich als jpeg gespeichert werden, so dass letztendlich viel Detail verloren geht (die Bildgröße beträgt bei der höchsten Auflösung durchschnittlich nur 5MB). Wenn man in das Bild zoomt, kann man das Bildrauschen sehen, das durch die Kompression zum jpeg-Format verursacht wurde. Die einzelnen Dateien zu speichern, dauert außerdem mehrere Sekunden. Dies sollte deutlich schneller gehen, wenn die Dateien nicht erst komprimiert werden müssten, sondern direkt im Rohdatenformat gespeichert werden könnten.
Als negativ empfinde ich zudem die ausgeprägte chromatische Aberration.

VIDEOS UND FOTOS:
Sowohl für das Aufnehmen von Videos als auch für's Fotografieren gibt es viele schöne Funktionen und Extras. So kann man mit dem Sony HDR-PJ740VE Videos und Bilder an die Wand, die Decke, eine Leinwand etc. projizieren. Allerdings geht dies nur mit Videos und Fotos, die man mit dem Sony HDR-PJ740VE-Camcorder aufgenommen hat. Das Importieren von anderen Bildern oder Videos funktioniert leider nicht.

Es gibt außerdem ein Setting, bei dem man der Kamera mittels Touchscreen sagen kann, worauf sie fokussieren und was sie belichten soll. Es ist zudem auch möglich, ein bestimmtes Objekt zu verfolgen, wenn es sich bewegt.

Für mehr Kontrolle gibt es Einstellungen für manuellen Fokus und Belichtung. Zu diesen Einstellungen zu gelangen, ist allerdings ein bisschen mühsam, so dass es nicht sonderlich praktisch ist.

Der Sony HDR-PJ740VE-Camcorder hat einen GPS-Sensor, der es ermöglicht, die aktuelle Position auf gespeicherten Karten zu verfolgen. So kann man beim Reisen immer sehen, wo man sich gerade befindet. Zudem werden Fotos und Videos mit der Ortsinformation versehen, so dass man stets weiß, wo man sie aufgenommen hat. Man kann auch Fotos direkt aus der Karte wählen, was die Suche nach Bildern eines bestimmten Orts vereinfacht.

Im internen Speicher der Kamera findet man Software für Windows, mit deren Hilfe man Videos und Fotos vom Gerät importieren und die Karten aktualisieren kann. Für die PS3 gibt es außerdem Software für die Bearbeitung von Videos.

Der Camcorder hat zudem ein Mikrofon mit Dolby 5.1 Surround Sound. Am besten benutzt man dies auf einem Stativ, um Geräusche durch Hantieren mit dem Gerät zu vermeiden. Man kann zudem ein externes Mikrofon verbinden, falls man Stimmen etc. aufnehmen will.

Der mitgelieferte Akku hält im vollständig geladenen Zustand leider nur 2 Stunden. Man kann jedoch einen zusätzlichen Akku kaufen (NP-FV100), der bis zu 8 Stunden halten soll, was ich jedoch nicht ausprobiert habe.

WÜNSCHE UND FAZIT:
Im Prinzip wäre es möglich, den Camcorder für deutlich mehr zu benutzen, wenn die Software dies erlauben würde. Der Projektor könnte - verbunden mit einem PC - als externer Monitor benutzt werden, so dass man hierüber Filme etc. anschauen könnte. Auch eine Benutzung als Soundrecorder wäre hilfreich und wünschenswert. Dateien sollten in Rohdatenformat gespeichert werden können. Eine Zeitraffer-Funktion wäre toll. All dies sind eher Fragen der Software statt der Hardware, somit ist es schade, dass so viele Möglichkeiten verpasst wurden.

Ein Camcorder, den ich aufgrund der Steadyshot-Bildstabilisierung und des GPS-Sensors besonders für Reisen und Ausflüge empfehlen kann. Damit verwackelt auch beim Laufen nichts, man kann mit dem Camcorder navigieren, und man weiß auch später noch genau, wo man sich befunden hat.
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