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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wahre Perle fürs CD-Regal!
Michael Kiske und Kai Hansen wieder gemeinsam in einer Band? Wer hätte jemals damit gerechnet? Zumindest habe ich davon geträumt. Und anscheinend ist dieser Traum nun wahr geworden.

Ich habe die Promoauftritte und Interviews im Netz im Vorfeld der Veröffentlichung verfolgt. Mann konnte einfach sehen, wie sehr die Beiden harmonieren und wieviel...
Veröffentlicht am 31. März 2012 von AVANTASIA

versus
8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kann nicht wirklich überzeugen
Ich bin zwar ebenfalls ein großer Fan von Bands im Stile von Helloween und Gamma Ray, trotzdem glaubte ich ganz gut zu wissen, worauf ich mich bei diesem Album einlasse. Dass kein Metal dabei rauskommt war klar, unter Hard Rock / Melodic Rock stelle ich mir dann allerdings doch etwas weitaus anderes vor. Hier fehlt einfach der Schwung - wirklich rocken tut hier...
Veröffentlicht am 2. April 2012 von Peter Griffin


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5.0 von 5 Sternen Nicht zuviel erwartet, 10. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Unisonic (Audio CD)
Michael Kiske und Kai Hansen bringen als Unisonic zussammen mit Mendy Meyer, Dennis Ward und Kosta Zafiriou Ihren Erstling heraus und icb stelle meine Zussammenfassung gleich an den Anfang: Ich habe nicht zuviel erwartet.
Das Album glänzt mit tollen Songs, eingängigen Rhytmen und allem voran, dem schon so oft gelobten Gesang von Michael Kiske.
Ich gestehe, ich bin natürlich ein alter Halloween-Fan und auch die Alben von Kai Hansens Gamma Ray stehen bei mir im Regal. Aber ich bin mit den Musikern zussammen gealtert und kann die Entwicklung und selbstverständlich die Abgrenzung zu den vorgenannten Bands sehr gut nach vollziehen.
Der selbsbetitelte Opener macht gleich klar wo es lang geht, solider Hard bis Heavy-Rock. Das sich anschliessende Souls Alive, kommt zwar etwas komplexer daher, braucht sich aber hinter dem Eröffnungssong nicht zu verstecken. Meine absoluten Lieblingssongs finden sich etwas weiter hinten und sind Mid-Tempo-Kracher erster Güte. Renegade und My Sanctuary. Besonders My Sanctuary zeigt sowohl die nach wie vor aussergewöhnliche gesangliche Klasse eines Michael Kiske, als auch die erstklassige Gitarrenarbeit von Kai Hansen, der durch Mendy Meyer super ergänzt wird. Was sich ebenfalls durch das komplette Album zieht ist die hervorragende, treibende Drum-Arbeit des Ex-Pink Cream Drummers Kosta Zafiriou. Dazu ist das ganze Album sauber und kraftvoll produziert.
Einziger Wehrmutstropfen, ich habe zur normalen Scheibe gegriffen, so dass ich den Bonustrack Over The Rainbow nicht mein Eigen nennen kann. Ansonsten vergeht kaum ein Tag an dem mein MP-3 Player nicht dazu herangezogen wird, mir unterwegs die Zeit mit diesem hervoragenden Album zu versüßen.
Den Herren ist ein beeindruckendes Erstlingswerk gelungen und ich kann abschliessend nur meine Hoffnung ausdrücken dass diesem Werk noch viele weitere gelungen Unisonic-Alben folgen werden.
P.S. Ich hoffe die Jungs kommen bald auf Tour
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4.0 von 5 Sternen Großmeister United...., 30. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Unisonic (Limited Edition) (Audio CD)
Ich machs kurz und schmerzlos: Kiske, Hansen und Co raufen sich zusammen und präsentieren uns 2012 diese richtig gute Rock-Scheibe !
Also, ich muss gestehen, dass ich Kiskes Stimme eh einmalig finde und ich daher vielleicht ein wenig zuuu subjektiv bin.
Aber ich wollte es ja kurz machen:
top Musiker, richtig gute Songs, gute Mischung ( Hard Rock, Powermetal, Rockballade), klasse produziert !
Es gibt sicher für jeden etwas zu finden auf dieser CD. Sie ist wirklich richtig gut gelungen und ich freue mich sehr über diese Wiedervereinigung dieser Rock-Heroen ! Es ist nicht das Supermeisterwerk geworden, dafür waren mir 2 Durchhänger-Lieder dann doch negativ aufgefallen, aber ansonsten ist es ein Klasse- Album !
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4.0 von 5 Sternen Eine Großtat für Menschen ohne musikalische Scheuklappen, 27. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Unisonic (Audio CD)
Drei lange Jahre hat es gedauert, bis die Supergroup Unisonic nach ihrer Gründung 2009 die gespannte Fangemeinde mit ihrem Debutalbum beglückt. Die Truppe, bestehend aus Michael Kiske (Gesang, Ex-Helloween und Place Vendome), Kai Hansen (Gitarre, Ex-Helloween, aktuell Gamma Ray), Mandy Meyer (Ex- Gotthard und Krokus), Dennis Ward (Bass, Pink Cream 69) und Schlagzeuger Kosta Zafiriou (Ex-Pink Cream 69) vereint geballte Melodic Metal bzw. Melodic (Hard) Rock Kompetenz und liefert insgesamt 12 Songs ab. Bereits vor der Veröffentlichung ist klar, dass man von dieser Formation keine Double-Bass getränkten Speed Metal Songs erwarten kann. Sänger Michael Kiske bewegt sich seit seinem Ausstieg bei Helloween 1994 vornehmlich in sanfteren Melodic Rock und AOR Gefilden. Dem klassischen Metal hat er entsagt, auch wenn sich seine Einstellung dazu über die Jahre wesentlich gebessert hat. Dennoch bewegt sich das selbstbetitelte erste Album von Unisonic vorwiegend im Bereich des melodischen Hard Rock mit dezenten AOR Einsprengseln.

Die Vorab Single "Ignition" erzeugt bei vielen alten Helloween Fans bereits große Vorfreude auf das Album. Tatsächlich ist der darin enthaltene Titelsong und Opener "Unisonic" die mit Abstand härteste Nummer der CD. Die zackige Hymne ballert ordentlich los, ohne in hyperschnelle Edguy-Gefilde abzudriften. Ein sattes Statement zu Beginn, das zeigt, dass die Herren mittleren Alters ordentlich Dampf unterm Kessel haben. Michael Kiske packt das Genretypische Vibrato aus, seine Stimme klingt aber anno 2012 wesentlich edler und erwachsener als auf seinem Helloween Debut "Keeper of the Seven Keys Part 1" (1987). Mit damals 19 Jahren quietschte sich der Hamburger durch Passagen, die nicht einmal der Große Rob Halford hätte meistern können. Es ist angenehm zu hören, dass Kiske darauf mit über 40 weitgehend verzichtet. Seine beeindruckende Stimme hat solch nerviges Gejaule auch gar nicht nötig.

"Souls Alive" ist die erste Nummer, die Unisonic jemals gemeinsam komponieren. Bereits 2009 als Demo via youtube veröffentlicht, klingt die Albumversion noch einen Tick satter und kraftvoller. Der Refrain funkelt golden, die Gitarren flirren und im Hintergrund unterstützt ein Keyboard dezent geschmackvoll. Hochprofessionelle Melodic Rock-Kost, die deutlich macht, dass hier absolute Könner am Werk sind. Wenige Bands bewegen sich in dem oftmals bieder wirkenden Genre derart gekonnt und unpeinlich wie Unisonic.

Ein weiterer Beweis hierfür ist "Never too late". Das von Kai Hansen geschriebene Gute Laune Stück ist bester Mitsing-Rock für lange Cabriofahrten an Sommertagen. Macht ganz einfach Spaß. Puristen werden mit der vergleichsweise harmlosen Nummer ihre Probleme haben, mir gefällt sie sehr gut. Schlägt in die selbe Kerbe wie etwa der Place Vendome Song "Follow me" oder "Don't walk away" aus dem Kiske/Somerville Projekt. So muss guter Melodic Rock anno 2012 klingen.

"I've tried" weist dezente Progressive-Einflüsse auf. Hübscher Basslauf und ein Rush-artiger Refrain. Einer der Höhepunkte des Albums, gerade wegen seines fast poppigen Klanggewandes. Das ist ganz einfach richtig gute Musik - wenn man nicht mit Scheuklappen an die Sache herangeht.

"Star Rider" klingt dann wieder etwas traditioneller. Der bombastische Refrain schwillt zwar etwas kitschig aus den Boxen, die Nummer geht aber trotzdem völlig in Ordnung. Würde auch auf einem Avantasia Album eine gute Figur machen.

"Never change me" ist der nächste gute Laune Rocker und ein wahrer Ohrwurm. Man bekommt das erfreute Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht. Kiske zeigt in den tieferen Parts die Varianz seiner Jahrhundertstimme und der Refrain geht einem nicht mehr aus dem Kopf.

Wieso die Power-Ballade "Over the Rainbow" nur als Bonustrack auf der Limited Edition enthalten ist, erschließt sich mir nicht, handelt es sich doch mit weitem Abstand um den besten Song der CD. Bands wie Rainbow, Iron Maiden oder Judas Priest wären selbst in den glorreichen 1970er und 80er Jahren angesichts eines derartigen Geniestreichs vor Neid erblasst. Was für ein Brett! Gewaltiger Gänsehautalarm. Die Nummer strotzt nur so vor Melodie und Gefühl. Man schließt die Augen und lässt sich genussvoll treiben im tiefblau schimmmernden Melodie-Ozean. Ja, eine derart poetische Sprache ist hier angebracht. Kai Hansen, danke für dieses Meisterwerk! Jetzt schon ein Klassiker der melodischen Rockmusik.

"Renegade" weckt den geneigten Hörer im Anschluss mit knackigem Schlagzeug und einem wuchtigen Riff aus den Träumereien. Neben dem Titelsong die krachendste Komposition der Platte. Live mit Sicherheit ein Garant für hüpfende Massen. Doch auch hier gilt: Metal ist das nicht. Die Hooks stehen ganz klar im Vordergrund, alles klingt wie aus einem Guss.

Der traditionelle AOR Rocker "My Sanctuary" ist bereits aus der Vorab Single bekannt. Nicht ganz so spektakulär wie ein Großteil des übrigen Materials, trotzdem aber von hoher Qualität. Die meisten anderen Bands würden sich danach die Finger lecken.

Das stampfende "King for a Day" ist das einzige Stück, das etwas abfällt. Musikalisch weiß es zwar zu überzeugen, der mehrstimme Gamma Ray Refrain tönt jedoch etwas zu klassisch teutonisch. Schöner Tempowechsel ab der Mitte, aber etwas mehr Einfallsreichtum hätte gut getan. Ein kleiner Ausrutscher ist aber angesichts der hohen Qualität der anderen Songs zu verschmerzen.

Zumal "We Rise" wieder zurückfindet in die Spur. Das ungewöhnlichste Stück der Platte mit fast poppiger Struktur und gerade deswegen einer der Höhepunkte. Kai Hansen und Dennis Ward beweisen ein weiteres Mal, dass sie in der Lage sind modernen Hard Rock mit großartigen Melodien zu schreiben ohne dass es peinlich wird. Schöne Nummer. An dieser Stelle hätte auch gerne Schluss sein dürfen.

Stattdessen aber folgt mit "No one ever sees me" die einzige Michael Kiske Komposition zum Abschluss. Eigentlich hat der Sänger in den vergangenen Jahren bei Balladen stets eine hervorragende Figur gemacht. Dieser schmalzige Kitschklumpen allerdings hätte nicht sein müssen. Weit entfernt von Meisterwerken der Marke "My Guardian Angel" oder "Right here", die er mit dem sensationellen AOR Projekt Place Vendome veröffentlicht hat. Schade, dass eine starke Platte einen derart belanglosen Abschluss finden muss. Kiske kann es viel viel besser.

Trotz des leichten Dämpfers gegen Ende ist festzuhalten, dass "Unisonic" ein rundum gelungenes Debut darstellt. Haufenweise große Melodien, dynamische Riffs und eine druckvolle Produktion von Dennis Ward machen es zu einer hörenswerten Angelegenheit. Die Songs sind zwar meistens in Bezug auf die Arrangements recht simpel gehalten und dürften Fans von komplexen Songstrukturen eher nicht befriedigen. Wer aber einfach nur gut gemachte, eingängige Rockmusik hören möchte, der ist hier genau richtig. Das perfekte Album für einen entspannten Sommertag. Schon jetzt darf man gespannt sein auf das nächste Album. So kann es weiter gehen, meine Herren.
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5.0 von 5 Sternen Das macht richtig Spaß!!!, 21. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Unisonic (Limited Edition) (Audio CD)
Bin restlos begeistert von dieser CD. Tolle, eingängige Gute-Laune Musik, klasse Musiker und seit Jahren das erste Album, an dem ich mich gar nicht satt hören kann. Kann es kaum erwarten, mir diese Formation live anzuhören. Absolute Kaufempfehlung!!!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nichts für Metaller. Punkt., 28. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Unisonic (Limited Edition) (Audio CD)
War ja klar, daß sich hier die Metal-Fraktion wieder aufregen wird... ist irgendwie so ein roter Faden durch alle Projekte mit Kiske-Beteiligung....

Aber a. war ja von vornherein völlig klar, daß hier kein Metal drauf sein würde und b. der von metallischen Szenegängern als abwertend gemeinte Vergleich mit Bon Jovi und Konsorten trifft ja grundsätzlich hier vollkommen ins Schwarze.

Unisonic präsentieren nämlich eine prächtige, gutgelaunte Hardrock-Scheibe der klassischsten Schule, die zwar immer gerne mal den Kitsch streift, sich aber im Endeffekt immer wieder fängt und einfach vollhängt mit eingängigen Refrains, wie sie z.B. Bonfire oder Axxis seit Jahren nicht mehr in dieser Zahl hinkriegen. Die Produktion ist natürlich auch auf Hochglanz poliert, wirkt aber dennoch nie steril und aufgesetzt. Im Gegenteil, der Spaß, den die beteiligten Musiker an der Sache haben, kommt jederzeit überzeugend durch die Boxen. Gerade Kai Hansen scheint es zu genießen, sich aus dem Gamma Ray-Sound (der sich eben über die Jahre halt trotz nach wie vor hohem Niveau stilistisch ziemlich festgefahren hat) zu lösen und ganz entspannt loszurocken. Mit ihm hat Mandy Meyer endlich einen mindestens genauso flinken Gitarrenpartner gefunden - was auch ihn zu lange nicht mehr gehörten Höchstleistungen anspornt!

Natürlich muss über Michael Kiskes Gesang nicht viel gesagt werden, wie man bei Avantasia und Co nachhören konnte, ist er nach wie vor das Mass für alle Sänger im Melodic Metal-Genre. Punkt. Aber auch als Poprocker macht er sich immer besser! Was auf dem Alternative-lastigen SupaRed-Album noch etwas unausgegoren und auf seinem selbstbetitelten Soloalbum schlicht zu zahm wirkte, kommt diesmal richtig organisch und zu den Songs passend, vor allem auch, weil "Michi" auch hörbar mit Selbstvertrauen und Spass an der Sache dabei ist.

Aber das meiste Lob gehört einfach der Groovemaschine Kosta und Dennis - ein Traumteam wie Cozy Powell/Neil Murray oder Mick Fleetwood/John McVie. Denn dieses perfekt verzahnte, über mehr als zwanzig Jahre eingespielte Kraftwerk bringt den Songs einfach bereits einen Großteil der Power und bringt automatisch den Fuss (nee, nicht den Kopf!) zum Mitwippen.

Natürlich kann man verstehen, daß viele Fans enttäuscht sind, daß hier nicht der Helloween-Sound von 1988 wieder aufgegriffen wurde, aber, seien wir ehrlich: a. gibt es Helloween ja nach wie vor, wieso sollten Unisonic in deren Gefilden wildern und ihnen "Konkurrenz" machen - und b. ist 1988 halt einfach vorbei. Und genauso wie es Weiki und Co nicht gelungen war, die Magie der "Keeper"-Zeit beim "The Legacy"-Album ohne Hansen und Kiske wiederzuerwecken, genausowenig wäre dies den Beiden ohne Weiki, Markus und Ingo (R.I.P.) gelungen. Genau wie die letzten paar Helloween-Alben machen auch Unisonic mehr Spaß, wenn man sie als das nimmt, was sie sind und nicht ständig die Tatsache, daß man sich von der "Keeper"- Vergangenheit musikalisch entfernt hat, als negativ ansieht.

Hoffen wir nun, daß Unisonic wirklich eine Band sind und uns bald mit einem Nachfolger beehren werden - es wäre schade, denn bei aller Klasse bin ich mir sicher, daß da auch in Sachen Experimentierfreude und Eigensinn noch mehr geht. So lange bleibt "Unisonic" mein meistgehörtes Hardrock-Album der letzten Jahre.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen UNISONIC rockt!, 16. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Unisonic (Audio CD)
Herr Kiske und Herren Hansen, zwei meiner absoluten End-80er-Metal-Helden machen wieder etwas zusammen. Geile Info. HELLOWEEN Anno 2012? ? ? Nein - sagen das Internet und die Rezensionen, die ich gelesen hatte, bevor ich mir 'Unisonic' selbst zu Gemüte geführt habe. Von AOR und Hardrock ist die Rede. Wie jetzt, kein Metal?!? ' war mein erster Gedanke (und wohl auch der von vielen anderen). Nein, kein Metal, aber das heißt ja nicht automatisch, daß die Musik nix taugt. Also rein mit der Silberscheibe in den Player und den Sprung ins kalte Wasser gewagt!

Hier die Bewertung der einzelnen Tracks:

1. Unisonic
Der Opener und Titeltrack reißt vom ersten Moment mit und verleugnet den powermetallischen Background der Akteure nicht. Tolle Melodie, Drums, die sofort in die Beine gehen und ein schöner Chorus -' '"Unisonic"' programmiert den Hörer auf Gute Laune! Und es tut gut, wieder Michaels geniale Stimme zu hören. 10/10

2. Souls Alive
Es folgt ein abwechslungsreicher Hardrock Song, der mich im Chorus irgendwie an EDGUY erinnert. Kommt gut rüber und hält das Niveau des Einstiegs. 10/10

3. Never Too Late
Keine Ahnung, warum ich schon wieder eine Assoziation im Ohr habe, aber '"Never Too Late"' erinnert mich von der gesamten Songstruktur her frappant an GREENDAY. Was keinesfalls negativ gemeint ist. Ich bin nur ein wenig überrascht. Ansonsten ist das Stück kurz und knackig gehalten und weiß absolut zu gefallen. 9/10

4. I've Tried
Weiter geht es mit '"I''ve Tried"', und erneut drängt sich mir ein Vergleich auf. Klingen die Gitarren nicht nach U2? ? ? Hört Euch mal die ersten anderthalb Minuten von "'Where the Streets Have No Name"' an. Nichtsdestotrotz ist '"I''ve Tried"' eine solide Rocknummer, nicht ganz so mitreißend, wie die vorangegangenen Stücke, aber keinesfalls schlecht. 8/10

5. Star Rider
Ok, ich höre auf mit den Vergleichen. Aber einer geht noch (ich kann nix dafür). '"Star Rider"' verfrachtet uns in die glorreichen 80er'und würde sich gut in jedem QUEEN-Live-Set machen! Gibt es jemanden, der das auch so sieht? However, ich mag "'Star Rider"' mit seinem schleppenden Groove! Daumen hoch! 9/10

6. Never Change Me
Ich liebe dieses Stück! Auch und gerade wegen der Reminiszenzen an GARY MOOREs "'Friday On My Mind"'. '"Never Change Me"' rockt von vorn bis hinten und geht bereits nach dem ersten Hören nicht mehr aus dem Ohr! 10/10

7. Renegade
Das ist wirklich unheimlich. Aber in den ersten 30 Sekunden von '"Renegade"dachte ich, STING hätte sich zum Duett zur Verfügung gestellt. Aber dann entpuppt sich das Ganze doch einmal mehr als das Ergebnis von Michaels beeindruckender stimmlicher Vielfalt. '"Renegade"' ist ein gefühlvoller, exzellenter Rocksong und einer meiner Favoriten auf '"Unisonic"'. 10/10

8. My Sanctuary
In "'My Sanctuary"' geht es wieder etwas härter zur Sache. Gitarren und Drums peitschen den Song voran und nach dem tollen Solo gibt es auch noch einen etwas ruhigeren Mitklatsch-Part. Der Gesang ist sowieso über jeden Zweifel erhaben. Toller Song! 9/10

9. King for a Day
Bei '"King for A Day"' haben UNISONIC doch tatsächlich SURVIVOR aus der Versenkung hervorgeholt. Achtziger Jahre Stadionrock per Excellence, der sich vor einem '"Eye Of Tiger"' nicht zu verstecken braucht! 10/10

10. We Rise
Und noch einmal servieren UNISONIC eine großartige Packung Rock. '"We Rise"' weiß vom herrlich rotzrockigen Beginn bis zum einprägsamen Refrain jederzeit zu gefallen. 9/10

11. No One Ever Sees Me
Kein gutes Rock-Album kommt ohne Ballade aus. Mit 'No One Ever Sees Me' beweisen UNISONIC zum Abschluß, daß sie auch die Klaviatur der sanfteren Töne beherrschen. Leute, holt die Feuerzeuge raus! 8,5/10

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Fazit
UNISONIC sind kein Metal, zumindest nicht vordergründig. Neben einigen härteren Passagen wie im Titelstück, dominieren erstklassiger AOR und Hardrock die Silberscheibe. Wer sich darauf einlassen kann, dem bietet UNISONIC eine wahre Fundgrube an tollen Melodien und großartigen Songs. Bei mir jedenfalls wird das Album noch viele Runden im Player drehen, ehe ich mich daran satt gehört habe.
9,5/10 Gesamtwertung
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein Metal, aber trotzdem ein klasse CD!!!, 14. April 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Unisonic (Limited Edition) (Audio CD)
Ich bin ein großer Metal-Fan, aber ich bin nicht so darauf eingeschossen, wie manch anderer hier. Es darf auch ruhig mal was anderes sein.

Ich habe auch das ein oder andere Helloween-Album im CD-Regal bin aber nicht der Überfan davon und Gammaray ist seither an mir komplett vorüber gegangen, von daher habe ich auch keinen Vergleich. Ich finde es sowieso ungerecht, wenn man eine völlig neue Band mit den vorherigen Bands der Mitglieder vergleicht. Dann muss ja auch nicht erst eine neue Band gegründet werden, wenn man nur eine Kopie haben möchte. So weit meine persönliche Meinung zu manchen Rezensionen hier, die eben nur deswegen das Album schlecht darstellen, weil Unisonic keine Helloween- oder Gammaray-Kopie ist.

Zum Album selbst kann ich nur sagen, dass ich den Kauf absolut nicht bereue. Es rockt einfach nur. Und bis auf das Lied am Ende ist mir keines zu lahm bzw. in irgendeiner Weise langweilig. Stellenweise erinnert mich das Album an AXXIS (Never Too Late) und ein Lied sogar eher schon etwas an Bon Jovi (Never Change Me).

Das Album ist definitiv kein Metal. Hardrock, Melodic Rock trifft es eher. Aber gebt dem Ding eine Chance!

Meine Anspieltipps u. a. 'Souls Alive', 'Never Too Late', 'I've Tried', 'My Sanctuary' und 'We Rise'

Ich habe kürzlich in einem Kommentar bei Youtube gelesen, dass man Musik hören sollte, die einem gefällt und nicht nur, weil sie einer bestimmten Richtung angehört, das sehe ich genauso.

Mein Motto lautet trotzdem: 'METAL FOREVER!' und 'LIFE LOUD, DIE HARD!'
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wunderbar, 5. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Unisonic (Limited Edition) (Audio CD)
Hallo,

hier ist es also das neuen Album von Michael Kiske (Ex-Helloween) und Kai Hansen (Ex-Helloween, Gamma Ray).

Und ich bin begeistert. Durch die beiden Keeper Alben (Helloween) bin ich erst zum Metal gekommen und dabei geblieben.
Ich bin vor allem der Stimme von Michael Kiske verfallen. Von mir aus kann er auch ein Telefonbuch einsingen, das kaufe ich auch :-)

Aber jetzt geht es erstmal um die Erwartungshaltung. Durch die beiden Namen Kiske und Hansen und deren damalige Beteiligung bei Helloween scheint es doch einge zu geben die hier mit der Erwartung an das Album ran sind ein Keeper III (ich ignoriere einfach mal den dritten Teil von Helloween) zu bekommen. Wer sich aber mit dem Werdegang von Michael Kiske beschäftigt hat kann sich über dieses Album nicht wundern.

ES IST KEIN METAL!!!

Und damit ist schon mal das wichtigste gesagt. Hier herrscht Melodic Rock. Musikalisch jetzt nicht einmal so prickelnd oder neuartig aber es wurde von Michael Kiske eingesungen und damit wurde das Album im wahrsten Sinne des Wortes veredelt. Michael Kiske hat einfach eine unvergleichliche Klangfarbe welche mann immer überall raushören kann. Und wer es mag kommt hier durchaus auf seine kosten.

Ich habe auch alle seine Soloalben wie auch die Place Vendome Scheiben und sogar das Kiske/Sommerville Projekt liegt hier bei mir.

Die beiden Helloween Alben Chameleon und Pink Bubbles go Ape liebe ich auch sehr und landen nach wie vo regelmäßig auf meinem Plattenteller und genau hier ungefähr tummelt sich das Unicsonic Album. Wem also diese beiden Alben gefallen, sollte auch mit der Unisonic Platte gut fahren.
Und mal ehrlich, wer den klassichen Kai Hansen hören will ist mit Gamma Ray ja durchaus gut bedient. Man denke nur an die alten Iron Savior Alben, hier konnte man fast keinen Vergleich zu Gamma Ray ziehen. Lassen wir also Kai sich hier austoben. Für mich passt das wunderbar. Michael KIske wollte ja auch keinen richtigen Metal mehr singen und tut das eigentlich nur noch sehr selten.

Ich jedenfalls wurde bei dem Album NICHT enttäuscht. Das Album rotiert sondern seh regelmäßig bei mir und zeigt bis jetzt noch keine Abnutzungserscheinungen. Ich finde es klasse und freue mich echt über diese Album.

Vielen Dank für das lesen meiner Rezession
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 4,5 Punkte: Pink Bubbles go Unisonic, 31. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Unisonic (Limited Edition) (Audio CD)
Leider kann man bei Amazon keine halben Punkte vergeben, sonst wäre ich wahrscheinlich bei einer 4,5 gelandet. Den halben Punkt Abzug gäbe es dafür, dass der Uptempo-Opener "Unisonic", den man evtl. schon von der Vorab-EP Ignition (Mini Album) kennt, Erwartungen weckt, denen das restliche Album nicht ganz entspricht. Es fehlen die für Helloween bzw. Gamma Ray typischen Speed-/Double Bass-Attacken. Gemessen an meinem subjektiven Klangvergnügen gebe ich dann aber doch 5 statt 4 Punkte.

Am ehesten erinnert mich das Album an Helloweens Pink Bubbles Go Ape (Bonus Track Edt.) - und entgegen vieler anderer Meinungen halte ich dieses Album keineswegs für den Niedergang der frühen Helloween. Ebenso wie jenes Werk lebt auch Unisonic von den wunderschönen, poppig anmutenden Gesangslinien von Michael Kiske. Auch wer verfolgt hat, was Kiske in seiner Solo- bzw. Projektphase kreiert hat, wird viele schöne Wiedererkennungsmomente haben. Dazu muss ich anmerken: Michael Kiske mit seiner absolut einzigartigen Stimme könnte von mir aus auch Die Mundorgel. Notenausgabe von vorne bis hinten durchsingen - es wäre immer noch Zauberklang in meinen Ohren.

Fazit für mich: Lieber ein hochklassiges Melodic-Metal-Album von "den Originalen", als eine weitere, uninspirierte Speed-/Power-Metal-Scheibe, wie sie in den letzten 10 - 15 Jahren zuhauf von deren "Schülern" veröffentlicht wurde.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Am Anfang TOP - am Schluss FLOP, 26. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Unisonic (Limited Edition) (Audio CD)
Als alter Helloween und Pink Cream 69-Fan hab ich mich total auf diese Band gefreut.
Dennis Ward hat bei Pink Cream 69 seine Fähigkeit schon oft unter Beweis gestellt, dass er tolle und eingängige Hard-Rock Songs schreiben kann.
Genauso Kai Hansen bei Gamma Ray. Wenn das Ganze dann noch mit so einem tollen Sänger wie Michael Kiske aufgenommen wird, dann muss normalerweise ein Wahnsinns-Album rauskommen.
Der Anfang mit UNISONIC ist dann auch wirklich Klasse. Danach gehts von Song zu Song bergab und endet mit "NO ONE EVER SEES ME" - einem meiner Meinung nach absolut grausamen Song.
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