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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Eine wahre Perle fürs CD-Regal!,
Von
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Unisonic (Limited Edition) (Audio CD)
Michael Kiske und Kai Hansen wieder gemeinsam in einer Band? Wer hätte jemals damit gerechnet? Zumindest habe ich davon geträumt. Und anscheinend ist dieser Traum nun wahr geworden.Ich habe die Promoauftritte und Interviews im Netz im Vorfeld der Veröffentlichung verfolgt. Mann konnte einfach sehen, wie sehr die Beiden harmonieren und wieviel Spass sie miteinander haben. Kein Wunder, dass mit dem selbstbetitelten Debutalbum von UNISONIC ein sehr amtliches Werk abgeliefert wurde. 01. UNISONIC Zu Beginn werden wir gleich mit dem härtesten Song des Albums beglückt. Die Vorab-Single hat ordentlich Dampf und hinterlässt als Einheizer den ersten positiven Eindruck des Albums. 02. SOULS ALIVE Ein ordentlicher Stampfer mit einem einprägsamen Refrain und einem melodiösen Gitarrenteppich. 03. NEVER TOO LATE Unverkennbar aus der Feder von Kai Hansen schleicht sich diese gute Laune Nummer in die Gehörgänge. Der Refrain hätte auf jeder Helloween Scheibe eine Daseinsberechtigung. Der eingängigste Song des Albums. 04. I'VE TRIED Synthie-Intro, grooviger Bass und treibende Gitarrenarbeit machen neugierig. Ein experimenteller Song, den man so recht in keine Schublade stecken kann. Man merkt, dass UNISONIC keine Helloween oder Gamma Ray Kopie darstellen wollen. Für offene Metaller dennoch eine ordentliche Nummer. Für eingefahrene Headbanger wohl eher ein Irrläufer ;-) 05. STAR RIDER Hier einer der beiden Songs, den UNISONIC bei ihren Promo-Auftritten akustisch ablieferten. Nun jedoch in der Albumversion wesentlich heftiger. Geniale Nummer im Mid-Tempo Bereich mit tollen Backroundvocals von Kai. Eine meiner Lieblingsnummern des Albums. 06. NEVER CHANGE ME Das Gitarrenintro lässt es bereits erahnen. Ein weiterer guter Laune Song, der sich abseits des Metal-Klischees bewegt. Ich mag diese Nummer einfach. Sicher wird die Metal-Fraktion wieder mit erhobenem Zeigefinger dastehen. Aber UNISONIC sind eben keine True-Metal Band. Die Jungs wollen einfach ein breiteres Spektrum ohne Schubladendenken aufzeigen - und das gelingt ihnen auch eindrucksvoll. 07. OVER THE RAINBOW (Bonus Track des Digi-Pack) Dieses Lied ist definitiv ein Kaufgrund für die Limited Edition. Wieder unverkennbar Kai Hansen. Anfangs erinnerte mich der Song stark an CATCH THE RAINBOW von der Band RAINBOW. Ungewohnte Gesangslinien für Michal Kiske, die ihm jedoch super zu Gesicht stehen. Gegen Ende dieser Halbballade beweißt der ungeschlagene Gesangskönig eindrucksvoll, zu welchen Höhen er trotz seines hohen Alters ;-) noch in der Lage ist. Ich hatte Gänsehaut (natürlich vor Freude). 08. RENEGADE Mit RENEGADE wird ein treibender Rocker dargeboten. Schöne Gesangsmelodien, gutes Gitarrenriffing und ein toller Refrain krönen diesen Stampfer. 09. MY SANCTURAY Nun wird wieder an der Temposchraube gedreht. Sofort mach sich gut Laune und rhythmisches Kopfnicken breit. Sehr guter und eingängiger Song. 10 KING FOR A DAY Wo stecken eigentlich die ganzen tollen Melodien und Ideen in dem kleinen Köpfchen von Kai Hansen? Ein weiteres Highlight des Albums. Hier lässt es sich der Gitarren- und Kompositionsgott auch nicht nehmen, selbst beim Refrain sein Goldkehlchen einzusetzen. Tolles Gitarrensolo - super Gesang - super Melodien - Klasse! 11 WE RISE Ein weiterer Song, der bereits in einer ruhigen, akustischen Version bei den Promo-Auftritten vorgetragen wurde. Auf dem Album jedoch - wie auch bei STAR RIDER - bombastisch in Szene gesetzt. Ein absoluter Anspieltipp für alle Unentschlossenen. Das Gitarrenriff im zweiten Vers ist einfach ein Killer! Danke Dennis und Kai !!! 12 NO ONE EVER SEES ME Diese Ballade stammt komplett aus der Feder von unserem Gesangswunder Michael Kiske. Beim Hören hatte ich von Anfang bis Ende eine Gänsehaut. Was für ein toller Song! Genialer und eindrucksvoller Gesang und wunderschöne Melodien. Eine absolute Perle! Leute - bitte gebt diesem Album eine Chance. Setzt euch nicht vor den CD Player und erwartet eine neue Keeper Of The Seven Keys Scheibe von Helloween sondern eine Sammlung toller Songs von talentierten und großartigen Musikern. Mir hat sich das Album voll erschlossen und ich bin so froh, dass es in meinem Regal steht und dort immer griffbereit ist ;-) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
UNISONIC ist UNISONIC, nicht Helloween oder Gamma Ray,
Von Angulus (Chemnitz, Sachsen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Unisonic (Limited Edition) (Audio CD)
Ach, es ist schon schade. Da finden sich fünf hochkarätige Musiker zusammen und stellen ein wunderbares Produkt auf die Beine und alle Welt schreit auf, es klänge aber nicht nach der Musik, die zwei Protagonisten der Band gemeinsam vor 25 Jahren gemacht haben. Damals war Michael Kiske 19 Jahre alt gewesen. Die Geschichte ist bekannt. Kiske flog 6 Jahre später bei dem Flagschiff Deutschen Metals "Helloween" raus und erklärte Metal zum persönlichen Feindbild. Auf der anderen Seite steht mit Kai Hansen ein Mitbegründer von Helloween und Kopf der deutschen Erfolgsmetaller Gamma Ray an der Gitarre. Beide zusammen in einer neuen, medienwirksam betitelten, Supergroup, lassen sich natürlich sensationell vermarkten, besonders wenn mit den anderen Protagonisten namenhafte Mitglieder des europäischen Hardrock in den Reihen stehen. Selbstverständlich erwartet der Fan der beiden Musiker bei der eingeschlagenen Marketing-Strategie des Labels ein helloweenlastiges Meisterwerk. Die Enttäuschung muss groß sein. Zwei Frage sollte man sich stellen. Warum sollte sich Kai Hansen an einer Band beteiligen, die klingt, wie seine eigene Band, Gamma Ray? Warum sollten Kai Hansen und Michael Kiske im Jahr 2012 noch die gleiche Musik machen wie vor 25 Jahren? Eines ist klar. Diese Band heißt UNISONIC. Nicht Helloween oder Gamma Ray. Etwas anderes sollte man auch nicht erwarten. Das schöne an dem Debut "Unisonic" ist, dass eine sehr abwechslungsreiche Platte herausgekommen ist. Es ist lustig zu lesen, dass viele, die den alten Helloween-Zeiten nachtrauern, den Eröffnungssong "Unisonic" als stark herausstellen und den Rest als weichgespülten AOR-Rock verdammen. Aber genau das sind UNISONIC. Eine Schnittmenge aus Metal, Hardrock und AOR-Mainstream und sie haben Spaß dabei. Es ist offensichtlich die Musik, die UNISONIC machen möchten. Das kann man mögen oder auch nicht, besonders dann, wenn ein solch abwechslungreiches Album dabei herausgekommen ist. Dem einen ist es zu langsam, dem anderen nicht hart genug. Das muss noch lange nicht schlecht sein. Diese Stimmen gehören wahrscheinlich nicht zur Zielgruppe der Band und sollten die Keeper-Platten ehren, die Ihnen keiner nehmen kann (und auch das ist gut). UNISONIC erinnern dagegen eher an Bands wie Europe (zu Out-of-this-World-Zeiten) oder Gotthard, aber immer mit der herausragenden Stimme des Ausnahmesängers. Das Album ist großartig, mit modernen Riffs, eingängigen Melodien und immer dem Gefühl, dass die Musiker bei dem, was sie machen, Spaß haben. Das ist in meinen Augen das Wichtigste ... weil es ehrlich ist. Der Band wünsche ich von Herzen den verdienten Erfolg.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Spitzen Einstand! Feiner AOR!,
Von
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Unisonic (Limited Edition) (Audio CD)
Viel ist bereits geschrieben worden über die Wiedervereinigung von Hansen und Kiske in dieser neuen Band, deshalb beschränke ich mich auf das Wesentliche. Auch ich freu mich wie Bolle, dass die beiden wieder zusammen auf einem Album und in einer Band sind! Gerade weil Michael Kiske mein absoluter Lieblingssänger ist, kann ich mich an dessen Gesang kaum satt hören. Dann haben wir hier noch rund herum ein erstklassiges Album mit feinen Songs...was will man da mehr...Es reiht sich hier Ohrwurm an Ohrwurm und fängt mit dem grandiosen "Unisonic" an. Auch "Souls Alive" ist ein klasse Hit. Dann kommt ein unverwechselbarer Hansen-Song: "Never too late". Er besitz diesen typischen, sympathischen Gute-Laune-Charakter des Gitarristen. Der andere Hauptsongschreiber auf diesem Album ist Dennis Ward. Seine Stücke untercheiden sich durchaus von denen von Hansen. Das verleiht dem ganzen Album wunderbare Momente der Abwechslung. "I've Tried" und "Star Rider" sind daher etwas epischer und tragender, aber dennoch wunderbare Kompositionen. Dann kommt mit "Never change me" wieder so ein ganz klares und angenehm leichtes Hansen-Stück. "Over the rainbow" betritt dann etwas ruhigere und taurigere Pfade, ist aber durchaus gelungen. "Renegade" und "My Sanctuary" gegehn dann wieder in die typische AOR-Richtung die sich durch das gesamte Album schlängelt, ordentlich. Wenn man überhaupt von einem nur leicht überdurchschnittlichem Song auf der Platte sprechen möchte, dann höchstens von "King for a day". Sicherlich einer der besten Songs der Platte ist "We rise"! Unglaublich wie hart sich die Melodie in die Gehörgänge frisst! Wunderbar! Den Abschluss bildet dann das ruhige und nachdenkliche "No one ever sees me", das einzige Stück von Michael Kiske auf diesem Album. Es ist sehr schön und hätte so auch durchaus auf einem seiner Soloalben stehen können. Fazit: Die Mischung machst! Und genau das ist hier der Grund, warum das Album so rund geworden ist. Alle beteiligen sich am Songwriting und machen die Platte zu einem rundum gelungenen Debüt. Das lässt auf mehr hoffen! Lieblingslieder: Unisonic, Never Too Late, Star Rider, Never change me, We rise Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Rock on Unisonic!,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Unisonic (Audio CD)
UNISONIC ist vom ersten bis zum letzten Ton eine gelungene Scheibe! Songwriting und Lyrics von Hansen, Ward und Meyer sowie beim letzten melancholischen Song von Sangesgott Kiske höchstpersönlich sorgen für Vielfalt und Abwechslungsreichtum zwischen melodischem Heavy Metal, formvollendetem AOR und wunderschönen Rock'n'Roll- oder Hard-Rock-Melodien. Der Gesang und das Gitarrenspiel der Virtuosen zeichnen das Album besonders aus, dem die Songstrukturen oftmals einen kunstvollen Mehrwert verleihen. Das blaue Cover finde ich ebenfalls ansprechend. Rock on!
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ich kann's nicht mehr hören,,
Rezension bezieht sich auf: Unisonic (Limited Edition) (Audio CD)
wenn man Hansen und Kiske nach mittlerweile 20 Jahren immer und immer wieder auf Helloween reduziert. Das soll an Kritik erst einmal reichen.Zum Album: Das Album ist definitiv und das ohne Umschweife ein großartiges Werk! Solides Songwriting gepaart mit exzellentem Gesang und einer Topproduktion! Nach mehreren Durchläufen muss ich sagen, dass dies meine geweckten Erwartungen übertrifft, wenngleich sich Herr Hansen bei Never too late ein wenig bei Gamma Rays Time to break free bedient hat.Aber was solls...wenn es im Ergebnis so gut klingt! Fazit: Hier ist ein großartiges Stück durch und durch positiver Musik gelungen! Leute hört nicht auf die Nörgler, das hier rockt!!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Unisonic rocks!,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Unisonic (Limited Edition) (Audio CD)
Wie lange angekündigt sollte die Debut-Scheibe von UNISONIC kein Helloween-Rivival sein. Das ist aus meiner Sicht gelungen. Klar, der geneigte Helloween-Fan der 80er-Jahre (der Andi Deris nach 19 Jahren immer noch als "neuen" Helloween-Sänger bezeichnet) wird enttäuscht sein - Speed-/Power-Metal wird er vergeblich suchen. Aber: Bereits vor der Veröffentlichung war klar, dass UNISONIC keine Metal-Band sein will, sondern eine Rockband ist.Was die reifen Herren von UNISONIC abgeliefert haben, ist ein solides und auch abwechslungsreiches Rockalbum, das meinen fünften Stern durch die grandiose Gesangsleistung von Michael Kiske erhält. Das Songwriting, die Melodien und die Umsetzung sind hervorragend - allerdings war aufgrund der 5 Profis in der Band eigentlich auch nix anderes zu erwarten. Wer melodischen Rock mit Tendenzen zum Hardrock gut findet, wird dieses Album lieben! Wer sein Helloween-Trauma der 80er-Jahre nicht überwunden hat, sollte die Finger davon lassen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5.0 von 5 Sternen
Kiske endlich zurück!,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Unisonic (Limited Edition) (Audio CD)
Endlich ist eine der besten Stimmen des Rock/Metal wieder da, wo sie hin muß!Gänsehautmelodien, cooles Songwriting, Twin-guitar-soli... was will man mehr! Fazit: gehört definitiv zu den 5 besten Scheiben 2012, basta. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5.0 von 5 Sternen
Nicht zuviel erwartet,
Von
Rezension bezieht sich auf: Unisonic (Audio CD)
Michael Kiske und Kai Hansen bringen als Unisonic zussammen mit Mendy Meyer, Dennis Ward und Kosta Zafiriou Ihren Erstling heraus und icb stelle meine Zussammenfassung gleich an den Anfang: Ich habe nicht zuviel erwartet.Das Album glänzt mit tollen Songs, eingängigen Rhytmen und allem voran, dem schon so oft gelobten Gesang von Michael Kiske. Ich gestehe, ich bin natürlich ein alter Halloween-Fan und auch die Alben von Kai Hansens Gamma Ray stehen bei mir im Regal. Aber ich bin mit den Musikern zussammen gealtert und kann die Entwicklung und selbstverständlich die Abgrenzung zu den vorgenannten Bands sehr gut nach vollziehen. Der selbsbetitelte Opener macht gleich klar wo es lang geht, solider Hard bis Heavy-Rock. Das sich anschliessende Souls Alive, kommt zwar etwas komplexer daher, braucht sich aber hinter dem Eröffnungssong nicht zu verstecken. Meine absoluten Lieblingssongs finden sich etwas weiter hinten und sind Mid-Tempo-Kracher erster Güte. Renegade und My Sanctuary. Besonders My Sanctuary zeigt sowohl die nach wie vor aussergewöhnliche gesangliche Klasse eines Michael Kiske, als auch die erstklassige Gitarrenarbeit von Kai Hansen, der durch Mendy Meyer super ergänzt wird. Was sich ebenfalls durch das komplette Album zieht ist die hervorragende, treibende Drum-Arbeit des Ex-Pink Cream Drummers Kosta Zafiriou. Dazu ist das ganze Album sauber und kraftvoll produziert. Einziger Wehrmutstropfen, ich habe zur normalen Scheibe gegriffen, so dass ich den Bonustrack Over The Rainbow nicht mein Eigen nennen kann. Ansonsten vergeht kaum ein Tag an dem mein MP-3 Player nicht dazu herangezogen wird, mir unterwegs die Zeit mit diesem hervoragenden Album zu versüßen. Den Herren ist ein beeindruckendes Erstlingswerk gelungen und ich kann abschliessend nur meine Hoffnung ausdrücken dass diesem Werk noch viele weitere gelungen Unisonic-Alben folgen werden. P.S. Ich hoffe die Jungs kommen bald auf Tour Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4.0 von 5 Sternen
Großmeister United....,
Von
Rezension bezieht sich auf: Unisonic (Limited Edition) (Audio CD)
Ich machs kurz und schmerzlos: Kiske, Hansen und Co raufen sich zusammen und präsentieren uns 2012 diese richtig gute Rock-Scheibe !Also, ich muss gestehen, dass ich Kiskes Stimme eh einmalig finde und ich daher vielleicht ein wenig zuuu subjektiv bin. Aber ich wollte es ja kurz machen: top Musiker, richtig gute Songs, gute Mischung ( Hard Rock, Powermetal, Rockballade), klasse produziert ! Es gibt sicher für jeden etwas zu finden auf dieser CD. Sie ist wirklich richtig gut gelungen und ich freue mich sehr über diese Wiedervereinigung dieser Rock-Heroen ! Es ist nicht das Supermeisterwerk geworden, dafür waren mir 2 Durchhänger-Lieder dann doch negativ aufgefallen, aber ansonsten ist es ein Klasse- Album ! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4.0 von 5 Sternen
Eine Großtat für Menschen ohne musikalische Scheuklappen,
Rezension bezieht sich auf: Unisonic (Audio CD)
Drei lange Jahre hat es gedauert, bis die Supergroup Unisonic nach ihrer Gründung 2009 die gespannte Fangemeinde mit ihrem Debutalbum beglückt. Die Truppe, bestehend aus Michael Kiske (Gesang, Ex-Helloween und Place Vendome), Kai Hansen (Gitarre, Ex-Helloween, aktuell Gamma Ray), Mandy Meyer (Ex- Gotthard und Krokus), Dennis Ward (Bass, Pink Cream 69) und Schlagzeuger Kosta Zafiriou (Ex-Pink Cream 69) vereint geballte Melodic Metal bzw. Melodic (Hard) Rock Kompetenz und liefert insgesamt 12 Songs ab. Bereits vor der Veröffentlichung ist klar, dass man von dieser Formation keine Double-Bass getränkten Speed Metal Songs erwarten kann. Sänger Michael Kiske bewegt sich seit seinem Ausstieg bei Helloween 1994 vornehmlich in sanfteren Melodic Rock und AOR Gefilden. Dem klassischen Metal hat er entsagt, auch wenn sich seine Einstellung dazu über die Jahre wesentlich gebessert hat. Dennoch bewegt sich das selbstbetitelte erste Album von Unisonic vorwiegend im Bereich des melodischen Hard Rock mit dezenten AOR Einsprengseln.Die Vorab Single "Ignition" erzeugt bei vielen alten Helloween Fans bereits große Vorfreude auf das Album. Tatsächlich ist der darin enthaltene Titelsong und Opener "Unisonic" die mit Abstand härteste Nummer der CD. Die zackige Hymne ballert ordentlich los, ohne in hyperschnelle Edguy-Gefilde abzudriften. Ein sattes Statement zu Beginn, das zeigt, dass die Herren mittleren Alters ordentlich Dampf unterm Kessel haben. Michael Kiske packt das Genretypische Vibrato aus, seine Stimme klingt aber anno 2012 wesentlich edler und erwachsener als auf seinem Helloween Debut "Keeper of the Seven Keys Part 1" (1987). Mit damals 19 Jahren quietschte sich der Hamburger durch Passagen, die nicht einmal der Große Rob Halford hätte meistern können. Es ist angenehm zu hören, dass Kiske darauf mit über 40 weitgehend verzichtet. Seine beeindruckende Stimme hat solch nerviges Gejaule auch gar nicht nötig. "Souls Alive" ist die erste Nummer, die Unisonic jemals gemeinsam komponieren. Bereits 2009 als Demo via youtube veröffentlicht, klingt die Albumversion noch einen Tick satter und kraftvoller. Der Refrain funkelt golden, die Gitarren flirren und im Hintergrund unterstützt ein Keyboard dezent geschmackvoll. Hochprofessionelle Melodic Rock-Kost, die deutlich macht, dass hier absolute Könner am Werk sind. Wenige Bands bewegen sich in dem oftmals bieder wirkenden Genre derart gekonnt und unpeinlich wie Unisonic. Ein weiterer Beweis hierfür ist "Never too late". Das von Kai Hansen geschriebene Gute Laune Stück ist bester Mitsing-Rock für lange Cabriofahrten an Sommertagen. Macht ganz einfach Spaß. Puristen werden mit der vergleichsweise harmlosen Nummer ihre Probleme haben, mir gefällt sie sehr gut. Schlägt in die selbe Kerbe wie etwa der Place Vendome Song "Follow me" oder "Don't walk away" aus dem Kiske/Somerville Projekt. So muss guter Melodic Rock anno 2012 klingen. "I've tried" weist dezente Progressive-Einflüsse auf. Hübscher Basslauf und ein Rush-artiger Refrain. Einer der Höhepunkte des Albums, gerade wegen seines fast poppigen Klanggewandes. Das ist ganz einfach richtig gute Musik - wenn man nicht mit Scheuklappen an die Sache herangeht. "Star Rider" klingt dann wieder etwas traditioneller. Der bombastische Refrain schwillt zwar etwas kitschig aus den Boxen, die Nummer geht aber trotzdem völlig in Ordnung. Würde auch auf einem Avantasia Album eine gute Figur machen. "Never change me" ist der nächste gute Laune Rocker und ein wahrer Ohrwurm. Man bekommt das erfreute Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht. Kiske zeigt in den tieferen Parts die Varianz seiner Jahrhundertstimme und der Refrain geht einem nicht mehr aus dem Kopf. Wieso die Power-Ballade "Over the Rainbow" nur als Bonustrack auf der Limited Edition enthalten ist, erschließt sich mir nicht, handelt es sich doch mit weitem Abstand um den besten Song der CD. Bands wie Rainbow, Iron Maiden oder Judas Priest wären selbst in den glorreichen 1970er und 80er Jahren angesichts eines derartigen Geniestreichs vor Neid erblasst. Was für ein Brett! Gewaltiger Gänsehautalarm. Die Nummer strotzt nur so vor Melodie und Gefühl. Man schließt die Augen und lässt sich genussvoll treiben im tiefblau schimmmernden Melodie-Ozean. Ja, eine derart poetische Sprache ist hier angebracht. Kai Hansen, danke für dieses Meisterwerk! Jetzt schon ein Klassiker der melodischen Rockmusik. "Renegade" weckt den geneigten Hörer im Anschluss mit knackigem Schlagzeug und einem wuchtigen Riff aus den Träumereien. Neben dem Titelsong die krachendste Komposition der Platte. Live mit Sicherheit ein Garant für hüpfende Massen. Doch auch hier gilt: Metal ist das nicht. Die Hooks stehen ganz klar im Vordergrund, alles klingt wie aus einem Guss. Der traditionelle AOR Rocker "My Sanctuary" ist bereits aus der Vorab Single bekannt. Nicht ganz so spektakulär wie ein Großteil des übrigen Materials, trotzdem aber von hoher Qualität. Die meisten anderen Bands würden sich danach die Finger lecken. Das stampfende "King for a Day" ist das einzige Stück, das etwas abfällt. Musikalisch weiß es zwar zu überzeugen, der mehrstimme Gamma Ray Refrain tönt jedoch etwas zu klassisch teutonisch. Schöner Tempowechsel ab der Mitte, aber etwas mehr Einfallsreichtum hätte gut getan. Ein kleiner Ausrutscher ist aber angesichts der hohen Qualität der anderen Songs zu verschmerzen. Zumal "We Rise" wieder zurückfindet in die Spur. Das ungewöhnlichste Stück der Platte mit fast poppiger Struktur und gerade deswegen einer der Höhepunkte. Kai Hansen und Dennis Ward beweisen ein weiteres Mal, dass sie in der Lage sind modernen Hard Rock mit großartigen Melodien zu schreiben ohne dass es peinlich wird. Schöne Nummer. An dieser Stelle hätte auch gerne Schluss sein dürfen. Stattdessen aber folgt mit "No one ever sees me" die einzige Michael Kiske Komposition zum Abschluss. Eigentlich hat der Sänger in den vergangenen Jahren bei Balladen stets eine hervorragende Figur gemacht. Dieser schmalzige Kitschklumpen allerdings hätte nicht sein müssen. Weit entfernt von Meisterwerken der Marke "My Guardian Angel" oder "Right here", die er mit dem sensationellen AOR Projekt Place Vendome veröffentlicht hat. Schade, dass eine starke Platte einen derart belanglosen Abschluss finden muss. Kiske kann es viel viel besser. Trotz des leichten Dämpfers gegen Ende ist festzuhalten, dass "Unisonic" ein rundum gelungenes Debut darstellt. Haufenweise große Melodien, dynamische Riffs und eine druckvolle Produktion von Dennis Ward machen es zu einer hörenswerten Angelegenheit. Die Songs sind zwar meistens in Bezug auf die Arrangements recht simpel gehalten und dürften Fans von komplexen Songstrukturen eher nicht befriedigen. Wer aber einfach nur gut gemachte, eingängige Rockmusik hören möchte, der ist hier genau richtig. Das perfekte Album für einen entspannten Sommertag. Schon jetzt darf man gespannt sein auf das nächste Album. So kann es weiter gehen, meine Herren. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Unisonic (Limited Edition) von Unisonic (Audio CD - 2012)
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