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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spitzen Einstand! Feiner AOR!
Viel ist bereits geschrieben worden über die Wiedervereinigung von Hansen und Kiske in dieser neuen Band, deshalb beschränke ich mich auf das Wesentliche. Auch ich freu mich wie Bolle, dass die beiden wieder zusammen auf einem Album und in einer Band sind! Gerade weil Michael Kiske mein absoluter Lieblingssänger ist, kann ich mich an dessen Gesang kaum satt...
Veröffentlicht am 31. Mai 2012 von Daniel Scheide

versus
9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kann nicht wirklich überzeugen
Ich bin zwar ebenfalls ein großer Fan von Bands im Stile von Helloween und Gamma Ray, trotzdem glaubte ich ganz gut zu wissen, worauf ich mich bei diesem Album einlasse. Dass kein Metal dabei rauskommt war klar, unter Hard Rock / Melodic Rock stelle ich mir dann allerdings doch etwas weitaus anderes vor. Hier fehlt einfach der Schwung - wirklich rocken tut hier...
Veröffentlicht am 2. April 2012 von Peter Griffin


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spitzen Einstand! Feiner AOR!, 31. Mai 2012
Von 
Daniel Scheide (Altena) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Unisonic (Limited Edition) (Audio CD)
Viel ist bereits geschrieben worden über die Wiedervereinigung von Hansen und Kiske in dieser neuen Band, deshalb beschränke ich mich auf das Wesentliche. Auch ich freu mich wie Bolle, dass die beiden wieder zusammen auf einem Album und in einer Band sind! Gerade weil Michael Kiske mein absoluter Lieblingssänger ist, kann ich mich an dessen Gesang kaum satt hören. Dann haben wir hier noch rund herum ein erstklassiges Album mit feinen Songs...was will man da mehr...

Es reiht sich hier Ohrwurm an Ohrwurm und fängt mit dem grandiosen "Unisonic" an. Auch "Souls Alive" ist ein klasse Hit. Dann kommt ein unverwechselbarer Hansen-Song: "Never too late". Er besitz diesen typischen, sympathischen Gute-Laune-Charakter des Gitarristen. Der andere Hauptsongschreiber auf diesem Album ist Dennis Ward. Seine Stücke untercheiden sich durchaus von denen von Hansen. Das verleiht dem ganzen Album wunderbare Momente der Abwechslung. "I've Tried" und "Star Rider" sind daher etwas epischer und tragender, aber dennoch wunderbare Kompositionen. Dann kommt mit "Never change me" wieder so ein ganz klares und angenehm leichtes Hansen-Stück. "Over the rainbow" betritt dann etwas ruhigere und taurigere Pfade, ist aber durchaus gelungen. "Renegade" und "My Sanctuary" gegehn dann wieder in die typische AOR-Richtung die sich durch das gesamte Album schlängelt, ordentlich. Wenn man überhaupt von einem nur leicht überdurchschnittlichem Song auf der Platte sprechen möchte, dann höchstens von "King for a day". Sicherlich einer der besten Songs der Platte ist "We rise"! Unglaublich wie hart sich die Melodie in die Gehörgänge frisst! Wunderbar! Den Abschluss bildet dann das ruhige und nachdenkliche "No one ever sees me", das einzige Stück von Michael Kiske auf diesem Album. Es ist sehr schön und hätte so auch durchaus auf einem seiner Soloalben stehen können.

Fazit:
Die Mischung machst! Und genau das ist hier der Grund, warum das Album so rund geworden ist. Alle beteiligen sich am Songwriting und machen die Platte zu einem rundum gelungenen Debüt. Das lässt auf mehr hoffen!

Lieblingslieder: Unisonic, Never Too Late, Star Rider, Never change me, We rise
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wahre Perle fürs CD-Regal!, 31. März 2012
Von 
AVANTASIA (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Unisonic (Limited Edition) (Audio CD)
Michael Kiske und Kai Hansen wieder gemeinsam in einer Band? Wer hätte jemals damit gerechnet? Zumindest habe ich davon geträumt. Und anscheinend ist dieser Traum nun wahr geworden.

Ich habe die Promoauftritte und Interviews im Netz im Vorfeld der Veröffentlichung verfolgt. Mann konnte einfach sehen, wie sehr die Beiden harmonieren und wieviel Spass sie miteinander haben.

Kein Wunder, dass mit dem selbstbetitelten Debutalbum von UNISONIC ein sehr amtliches Werk abgeliefert wurde.

01. UNISONIC

Zu Beginn werden wir gleich mit dem härtesten Song des Albums beglückt. Die Vorab-Single hat ordentlich Dampf und hinterlässt als Einheizer den ersten positiven Eindruck des Albums.

02. SOULS ALIVE

Ein ordentlicher Stampfer mit einem einprägsamen Refrain und einem melodiösen Gitarrenteppich.

03. NEVER TOO LATE

Unverkennbar aus der Feder von Kai Hansen schleicht sich diese gute Laune Nummer in die Gehörgänge. Der Refrain hätte auf jeder Helloween Scheibe eine Daseinsberechtigung. Der eingängigste Song des Albums.

04. I'VE TRIED

Synthie-Intro, grooviger Bass und treibende Gitarrenarbeit machen neugierig. Ein experimenteller Song, den man so recht in keine Schublade stecken kann. Man merkt, dass UNISONIC keine Helloween oder Gamma Ray Kopie darstellen wollen. Für offene Metaller dennoch eine ordentliche Nummer. Für eingefahrene Headbanger wohl eher ein Irrläufer ;-)

05. STAR RIDER

Hier einer der beiden Songs, den UNISONIC bei ihren Promo-Auftritten akustisch ablieferten. Nun jedoch in der Albumversion wesentlich heftiger. Geniale Nummer im Mid-Tempo Bereich mit tollen Backroundvocals von Kai. Eine meiner Lieblingsnummern des Albums.

06. NEVER CHANGE ME

Das Gitarrenintro lässt es bereits erahnen. Ein weiterer guter Laune Song, der sich abseits des Metal-Klischees bewegt. Ich mag diese Nummer einfach. Sicher wird die Metal-Fraktion wieder mit erhobenem Zeigefinger dastehen. Aber UNISONIC sind eben keine True-Metal Band. Die Jungs wollen einfach ein breiteres Spektrum ohne Schubladendenken aufzeigen - und das gelingt ihnen auch eindrucksvoll.

07. OVER THE RAINBOW (Bonus Track des Digi-Pack)

Dieses Lied ist definitiv ein Kaufgrund für die Limited Edition. Wieder unverkennbar Kai Hansen. Anfangs erinnerte mich der Song stark an CATCH THE RAINBOW von der Band RAINBOW. Ungewohnte Gesangslinien für Michal Kiske, die ihm jedoch super zu Gesicht stehen. Gegen Ende dieser Halbballade beweißt der ungeschlagene Gesangskönig eindrucksvoll, zu welchen Höhen er trotz seines hohen Alters ;-) noch in der Lage ist. Ich hatte Gänsehaut (natürlich vor Freude).

08. RENEGADE

Mit RENEGADE wird ein treibender Rocker dargeboten. Schöne Gesangsmelodien, gutes Gitarrenriffing und ein toller Refrain krönen diesen Stampfer.

09. MY SANCTURAY

Nun wird wieder an der Temposchraube gedreht. Sofort mach sich gut Laune und rhythmisches Kopfnicken breit. Sehr guter und eingängiger Song.

10 KING FOR A DAY

Wo stecken eigentlich die ganzen tollen Melodien und Ideen in dem kleinen Köpfchen von Kai Hansen? Ein weiteres Highlight des Albums. Hier lässt es sich der Gitarren- und Kompositionsgott auch nicht nehmen, selbst beim Refrain sein Goldkehlchen einzusetzen. Tolles Gitarrensolo - super Gesang - super Melodien - Klasse!

11 WE RISE

Ein weiterer Song, der bereits in einer ruhigen, akustischen Version bei den Promo-Auftritten vorgetragen wurde. Auf dem Album jedoch - wie auch bei STAR RIDER - bombastisch in Szene gesetzt. Ein absoluter Anspieltipp für alle Unentschlossenen. Das Gitarrenriff im zweiten Vers ist einfach ein Killer! Danke Dennis und Kai !!!

12 NO ONE EVER SEES ME

Diese Ballade stammt komplett aus der Feder von unserem Gesangswunder Michael Kiske. Beim Hören hatte ich von Anfang bis Ende eine Gänsehaut. Was für ein toller Song! Genialer und eindrucksvoller Gesang und wunderschöne Melodien. Eine absolute Perle!

Leute - bitte gebt diesem Album eine Chance. Setzt euch nicht vor den CD Player und erwartet eine neue Keeper Of The Seven Keys Scheibe von Helloween sondern eine Sammlung toller Songs von talentierten und großartigen Musikern. Mir hat sich das Album voll erschlossen und ich bin so froh, dass es in meinem Regal steht und dort immer griffbereit ist ;-)
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen UNISONIC ist UNISONIC, nicht Helloween oder Gamma Ray, 5. April 2012
Von 
Angulus (Chemnitz, Sachsen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Unisonic (Limited Edition) (Audio CD)
Ach, es ist schon schade. Da finden sich fünf hochkarätige Musiker zusammen und stellen ein wunderbares Produkt auf die Beine und alle Welt schreit auf, es klänge aber nicht nach der Musik, die zwei Protagonisten der Band gemeinsam vor 25 Jahren gemacht haben. Damals war Michael Kiske 19 Jahre alt gewesen. Die Geschichte ist bekannt. Kiske flog 6 Jahre später bei dem Flagschiff Deutschen Metals "Helloween" raus und erklärte Metal zum persönlichen Feindbild. Auf der anderen Seite steht mit Kai Hansen ein Mitbegründer von Helloween und Kopf der deutschen Erfolgsmetaller Gamma Ray an der Gitarre. Beide zusammen in einer neuen, medienwirksam betitelten, Supergroup, lassen sich natürlich sensationell vermarkten, besonders wenn mit den anderen Protagonisten namenhafte Mitglieder des europäischen Hardrock in den Reihen stehen. Selbstverständlich erwartet der Fan der beiden Musiker bei der eingeschlagenen Marketing-Strategie des Labels ein helloweenlastiges Meisterwerk. Die Enttäuschung muss groß sein. Zwei Frage sollte man sich stellen. Warum sollte sich Kai Hansen an einer Band beteiligen, die klingt, wie seine eigene Band, Gamma Ray? Warum sollten Kai Hansen und Michael Kiske im Jahr 2012 noch die gleiche Musik machen wie vor 25 Jahren? Eines ist klar. Diese Band heißt UNISONIC. Nicht Helloween oder Gamma Ray. Etwas anderes sollte man auch nicht erwarten. Das schöne an dem Debut "Unisonic" ist, dass eine sehr abwechslungsreiche Platte herausgekommen ist. Es ist lustig zu lesen, dass viele, die den alten Helloween-Zeiten nachtrauern, den Eröffnungssong "Unisonic" als stark herausstellen und den Rest als weichgespülten AOR-Rock verdammen. Aber genau das sind UNISONIC. Eine Schnittmenge aus Metal, Hardrock und AOR-Mainstream und sie haben Spaß dabei. Es ist offensichtlich die Musik, die UNISONIC machen möchten. Das kann man mögen oder auch nicht, besonders dann, wenn ein solch abwechslungreiches Album dabei herausgekommen ist. Dem einen ist es zu langsam, dem anderen nicht hart genug. Das muss noch lange nicht schlecht sein. Diese Stimmen gehören wahrscheinlich nicht zur Zielgruppe der Band und sollten die Keeper-Platten ehren, die Ihnen keiner nehmen kann (und auch das ist gut). UNISONIC erinnern dagegen eher an Bands wie Europe (zu Out-of-this-World-Zeiten) oder Gotthard, aber immer mit der herausragenden Stimme des Ausnahmesängers. Das Album ist großartig, mit modernen Riffs, eingängigen Melodien und immer dem Gefühl, dass die Musiker bei dem, was sie machen, Spaß haben. Das ist in meinen Augen das Wichtigste ... weil es ehrlich ist. Der Band wünsche ich von Herzen den verdienten Erfolg.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht zuviel erwartet, 10. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Unisonic (Audio CD)
Michael Kiske und Kai Hansen bringen als Unisonic zussammen mit Mendy Meyer, Dennis Ward und Kosta Zafiriou Ihren Erstling heraus und icb stelle meine Zussammenfassung gleich an den Anfang: Ich habe nicht zuviel erwartet.
Das Album glänzt mit tollen Songs, eingängigen Rhytmen und allem voran, dem schon so oft gelobten Gesang von Michael Kiske.
Ich gestehe, ich bin natürlich ein alter Halloween-Fan und auch die Alben von Kai Hansens Gamma Ray stehen bei mir im Regal. Aber ich bin mit den Musikern zussammen gealtert und kann die Entwicklung und selbstverständlich die Abgrenzung zu den vorgenannten Bands sehr gut nach vollziehen.
Der selbsbetitelte Opener macht gleich klar wo es lang geht, solider Hard bis Heavy-Rock. Das sich anschliessende Souls Alive, kommt zwar etwas komplexer daher, braucht sich aber hinter dem Eröffnungssong nicht zu verstecken. Meine absoluten Lieblingssongs finden sich etwas weiter hinten und sind Mid-Tempo-Kracher erster Güte. Renegade und My Sanctuary. Besonders My Sanctuary zeigt sowohl die nach wie vor aussergewöhnliche gesangliche Klasse eines Michael Kiske, als auch die erstklassige Gitarrenarbeit von Kai Hansen, der durch Mendy Meyer super ergänzt wird. Was sich ebenfalls durch das komplette Album zieht ist die hervorragende, treibende Drum-Arbeit des Ex-Pink Cream Drummers Kosta Zafiriou. Dazu ist das ganze Album sauber und kraftvoll produziert.
Einziger Wehrmutstropfen, ich habe zur normalen Scheibe gegriffen, so dass ich den Bonustrack Over The Rainbow nicht mein Eigen nennen kann. Ansonsten vergeht kaum ein Tag an dem mein MP-3 Player nicht dazu herangezogen wird, mir unterwegs die Zeit mit diesem hervoragenden Album zu versüßen.
Den Herren ist ein beeindruckendes Erstlingswerk gelungen und ich kann abschliessend nur meine Hoffnung ausdrücken dass diesem Werk noch viele weitere gelungen Unisonic-Alben folgen werden.
P.S. Ich hoffe die Jungs kommen bald auf Tour
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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rock on Unisonic!, 30. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Unisonic (Audio CD)
UNISONIC ist vom ersten bis zum letzten Ton eine gelungene Scheibe! Songwriting und Lyrics von Hansen, Ward und Meyer sowie beim letzten melancholischen Song von Sangesgott Kiske höchstpersönlich sorgen für Vielfalt und Abwechslungsreichtum zwischen melodischem Heavy Metal, formvollendetem AOR und wunderschönen Rock'n'Roll- oder Hard-Rock-Melodien. Der Gesang und das Gitarrenspiel der Virtuosen zeichnen das Album besonders aus, dem die Songstrukturen oftmals einen kunstvollen Mehrwert verleihen. Das blaue Cover finde ich ebenfalls ansprechend. Rock on!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen UNISONIC rockt!, 16. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Unisonic (Audio CD)
Herr Kiske und Herren Hansen, zwei meiner absoluten End-80er-Metal-Helden machen wieder etwas zusammen. Geile Info. HELLOWEEN Anno 2012? ? ? Nein - sagen das Internet und die Rezensionen, die ich gelesen hatte, bevor ich mir 'Unisonic' selbst zu Gemüte geführt habe. Von AOR und Hardrock ist die Rede. Wie jetzt, kein Metal?!? ' war mein erster Gedanke (und wohl auch der von vielen anderen). Nein, kein Metal, aber das heißt ja nicht automatisch, daß die Musik nix taugt. Also rein mit der Silberscheibe in den Player und den Sprung ins kalte Wasser gewagt!

Hier die Bewertung der einzelnen Tracks:

1. Unisonic
Der Opener und Titeltrack reißt vom ersten Moment mit und verleugnet den powermetallischen Background der Akteure nicht. Tolle Melodie, Drums, die sofort in die Beine gehen und ein schöner Chorus -' '"Unisonic"' programmiert den Hörer auf Gute Laune! Und es tut gut, wieder Michaels geniale Stimme zu hören. 10/10

2. Souls Alive
Es folgt ein abwechslungsreicher Hardrock Song, der mich im Chorus irgendwie an EDGUY erinnert. Kommt gut rüber und hält das Niveau des Einstiegs. 10/10

3. Never Too Late
Keine Ahnung, warum ich schon wieder eine Assoziation im Ohr habe, aber '"Never Too Late"' erinnert mich von der gesamten Songstruktur her frappant an GREENDAY. Was keinesfalls negativ gemeint ist. Ich bin nur ein wenig überrascht. Ansonsten ist das Stück kurz und knackig gehalten und weiß absolut zu gefallen. 9/10

4. I've Tried
Weiter geht es mit '"I''ve Tried"', und erneut drängt sich mir ein Vergleich auf. Klingen die Gitarren nicht nach U2? ? ? Hört Euch mal die ersten anderthalb Minuten von "'Where the Streets Have No Name"' an. Nichtsdestotrotz ist '"I''ve Tried"' eine solide Rocknummer, nicht ganz so mitreißend, wie die vorangegangenen Stücke, aber keinesfalls schlecht. 8/10

5. Star Rider
Ok, ich höre auf mit den Vergleichen. Aber einer geht noch (ich kann nix dafür). '"Star Rider"' verfrachtet uns in die glorreichen 80er'und würde sich gut in jedem QUEEN-Live-Set machen! Gibt es jemanden, der das auch so sieht? However, ich mag "'Star Rider"' mit seinem schleppenden Groove! Daumen hoch! 9/10

6. Never Change Me
Ich liebe dieses Stück! Auch und gerade wegen der Reminiszenzen an GARY MOOREs "'Friday On My Mind"'. '"Never Change Me"' rockt von vorn bis hinten und geht bereits nach dem ersten Hören nicht mehr aus dem Ohr! 10/10

7. Renegade
Das ist wirklich unheimlich. Aber in den ersten 30 Sekunden von '"Renegade"dachte ich, STING hätte sich zum Duett zur Verfügung gestellt. Aber dann entpuppt sich das Ganze doch einmal mehr als das Ergebnis von Michaels beeindruckender stimmlicher Vielfalt. '"Renegade"' ist ein gefühlvoller, exzellenter Rocksong und einer meiner Favoriten auf '"Unisonic"'. 10/10

8. My Sanctuary
In "'My Sanctuary"' geht es wieder etwas härter zur Sache. Gitarren und Drums peitschen den Song voran und nach dem tollen Solo gibt es auch noch einen etwas ruhigeren Mitklatsch-Part. Der Gesang ist sowieso über jeden Zweifel erhaben. Toller Song! 9/10

9. King for a Day
Bei '"King for A Day"' haben UNISONIC doch tatsächlich SURVIVOR aus der Versenkung hervorgeholt. Achtziger Jahre Stadionrock per Excellence, der sich vor einem '"Eye Of Tiger"' nicht zu verstecken braucht! 10/10

10. We Rise
Und noch einmal servieren UNISONIC eine großartige Packung Rock. '"We Rise"' weiß vom herrlich rotzrockigen Beginn bis zum einprägsamen Refrain jederzeit zu gefallen. 9/10

11. No One Ever Sees Me
Kein gutes Rock-Album kommt ohne Ballade aus. Mit 'No One Ever Sees Me' beweisen UNISONIC zum Abschluß, daß sie auch die Klaviatur der sanfteren Töne beherrschen. Leute, holt die Feuerzeuge raus! 8,5/10

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Fazit
UNISONIC sind kein Metal, zumindest nicht vordergründig. Neben einigen härteren Passagen wie im Titelstück, dominieren erstklassiger AOR und Hardrock die Silberscheibe. Wer sich darauf einlassen kann, dem bietet UNISONIC eine wahre Fundgrube an tollen Melodien und großartigen Songs. Bei mir jedenfalls wird das Album noch viele Runden im Player drehen, ehe ich mich daran satt gehört habe.
9,5/10 Gesamtwertung
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Frage der Erwartungen..., 27. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Unisonic (Audio CD)
Seien wir uns ehrlich: Wer vom Gespann Kiske/Hansen nicht etwas erwartet hat, das wenigstens ungefähr in Richtung Helloween geht, hat entweder keinen emotionalen Bezug zur guten, alten Zeit oder einfach noch nie was von den beiden gehört. Oder beides. Wie auch immer, die beiden bekanntesten Männer dieser Band, zu der außerdem Gitarrist Mandy Meyer (Gotthard), Drummer Kosta Zafiriou und Bassist Dennis Ward (beide Pink Cream 69) gehören, taten nicht wirklich etwas, um diese Erwartunghaltung zu entkräften. Im Gegenteil, auf der Vorab-EP "Ignition" fand sich mit dem Kernstück "Unisonic" ein Song, der den Geist der Vergangenheit sofort aufleben ließ. Manchen Rezensenten geht das so gegen den Strich, dass sie sogar von "Etikettenschwindel" sprechen, was natürlich völliger Blödsinn ist. Dennoch ist es so, dass die Full-Length-CD "Unisonic" doch ein wenig anders klingt, als man es nach dem flotten, das Album eröffnenden Titeltrack erwartet...

Um es auf den Punkt zu bringen: Mit Metal im engeren Sinne haben Unisonic recht wenig am Hut. Das merkt man insbesondere an der Gitarrenarbeit, die vergleichsweise im Hintergrund steht - abgesehen von einigen fetzigen und sehr gelungenen Soloeinlagen. Auch das Tempo ist deutlicher im Hard Rock als im Heavy Metal angesiedelt. Stellenweise lassen die Stücke vom Aufbau her recht deutlich an (wen wundert's?) Pink Cream 69 oder Place Vendome denken. Sogar Reminiszenzen von Bon Jovi sind zu erkennen - also alles, nur kein Heavy Metal á lá Helloween und Gamma Ray (außer in homöpathischen Dosen). Und das obwohl, Kai Hansen bei sieben der elf regulären Tracks als (Co-)Komponist gelistet wird. Daran merkt man, dass der sympathische Hamburger sich offenbar tatsächlich mal an einem anderen Genre versuchen wollte. Nichts verlernt hat übrigens Michael Kiske. Der Mann singt nach wie vor - und ich übertreibe nur ein bisschen - gottgleich. Seine Stimme ist auf jedem einzelnen Track einfach unglaublich, umso wehmütiger denkt man an die seligen "Keeper"-Zeiten zurück, mit denen man eigentlich schon längst abgeschlossen hatte.

Das sind die Fakten, die man bedenken muss, bevor man sich eine Anschaffung von "Unisonic" überlegt und danach möglicherweise schwer enttäuscht ist. Was das Songwriting (primär von Hansen und Ward übernommen) angeht, bin ich etwas hin- und hergerissen. Die musikalische Qualität ist allen Beteiligten natürlich nicht abzusprechen - aber ein wenig unspektakulär kommt ihr Debütalbum schon daher, sogar dann, wenn man nicht mit völlig überzogenen Erwartungen ran geht. Dennoch, nach einigen Durchläufen kristallisieren sich einige starke Songs heraus: Der Opener und Titeltrack ist - wie beschrieben - die härteste und in meinen Ohren auch beste Nummer der Platte. Ein geradliniger Metal-Song ohne viel Schnickschnack, mit super Bridge. Setzt sich schnell im Gehörgang fest und bleibt dann auch dort. Ebenfalls recht metallisch angehaucht sind das an neuere Gamma Ray erinnernde "My Sanctuary" und der famose Stampfer "King For A Day", zwei klasse Stücke, die keine Wünsche offen lassen. Von den rockigeren Stücken überzeugt mich nur "Souls Alive" zu 100 Prozent - was für eine Hammer-Bridge/Refrain-Kombination!

Alle anderen Stücke brauchen ein paar Durchgänge mehr und wollen auch dann nicht so recht zünden. Sehr schwach ist insbesondere das schlicht und einfach stinklangweilige "I've Tried" von dem nichts hängen bleibt. Die obligatorische Ballade "No One Ever Sees Me" ist glücklicherweise das einzige von Kiske allein geschriebene Stück - ein begnadeter Songwriter war der Mann ja noch nie und dieser Song hört sich irgendwie wie ein Weihnachtslied an. Totalausfall! Der Rest ist durchschnittlich, wie beispielsweise die an GammaWeen-Ausschusstracks erinnernden "Never Too Late" und "We Rise" - weder schlecht noch außergewöhnlich gut. Lediglich bei "Star Rider", das ein bisschen an David Bowie denken lässt, horcht man ein wenig auf.

Einen Punkteabzug gibt es von mir in der Kür. Meiner Ansicht nach hätte es der Platte sehr gut getan, wenn man Kai Hansen ein paar Gesangsspuren mehr gegönnt hätte. Wie gesagt, Michael Kiske singt jedes Stück hervorragend, aber ein bisschen Kontrastprogramm durch die eigenwillige Stimme von Hansen wäre schon schön gewesen, wie man in "King For A Day" nachhören kann. Schade, hier wurde viel Potential verschenkt. Wenn man das und das teils durchwachsene Songwriting sowie die um eine Spur zu glatte Produktion zusammen nimmt, reicht es für wohlwollende vier Sterne. Ich gebe auch gleich zu, dass ich diese vier als Fan von Kiske und Hansen vergebe. Bei jeder anderen Band wäre ich wohl strenger gewesen und hätte mindestens einen Punkt abziehen müssen... Ein bisschen Luft nach oben bleibt für die nächste Platte jedenfalls, mal sehen, ob es in Zukunft weiterhin "Long live Rock n' Roll!" oder doch eher "Heavy Metal is the law!" heißt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geile CD, 18. April 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Unisonic (Audio CD)
Sehr gute CD, Kiske und Hansen das kann ja nur gut werden und so ist es auch, kaufen kaufen kaufen. Super CD !!!!
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich kann's nicht mehr hören,, 30. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Unisonic (Limited Edition) (Audio CD)
wenn man Hansen und Kiske nach mittlerweile 20 Jahren immer und immer wieder auf Helloween reduziert. Das soll an Kritik erst einmal reichen.
Zum Album: Das Album ist definitiv und das ohne Umschweife ein großartiges Werk! Solides Songwriting gepaart mit exzellentem Gesang und einer Topproduktion! Nach mehreren Durchläufen muss ich sagen, dass dies meine geweckten Erwartungen übertrifft, wenngleich sich Herr Hansen bei Never too late ein wenig bei Gamma Rays Time to break free bedient hat.Aber was solls...wenn es im Ergebnis so gut klingt!
Fazit: Hier ist ein großartiges Stück durch und durch positiver Musik gelungen! Leute hört nicht auf die Nörgler, das hier rockt!!!
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4.0 von 5 Sternen Eine Großtat für Menschen ohne musikalische Scheuklappen, 27. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Unisonic (Audio CD)
Drei lange Jahre hat es gedauert, bis die Supergroup Unisonic nach ihrer Gründung 2009 die gespannte Fangemeinde mit ihrem Debutalbum beglückt. Die Truppe, bestehend aus Michael Kiske (Gesang, Ex-Helloween und Place Vendome), Kai Hansen (Gitarre, Ex-Helloween, aktuell Gamma Ray), Mandy Meyer (Ex- Gotthard und Krokus), Dennis Ward (Bass, Pink Cream 69) und Schlagzeuger Kosta Zafiriou (Ex-Pink Cream 69) vereint geballte Melodic Metal bzw. Melodic (Hard) Rock Kompetenz und liefert insgesamt 12 Songs ab. Bereits vor der Veröffentlichung ist klar, dass man von dieser Formation keine Double-Bass getränkten Speed Metal Songs erwarten kann. Sänger Michael Kiske bewegt sich seit seinem Ausstieg bei Helloween 1994 vornehmlich in sanfteren Melodic Rock und AOR Gefilden. Dem klassischen Metal hat er entsagt, auch wenn sich seine Einstellung dazu über die Jahre wesentlich gebessert hat. Dennoch bewegt sich das selbstbetitelte erste Album von Unisonic vorwiegend im Bereich des melodischen Hard Rock mit dezenten AOR Einsprengseln.

Die Vorab Single "Ignition" erzeugt bei vielen alten Helloween Fans bereits große Vorfreude auf das Album. Tatsächlich ist der darin enthaltene Titelsong und Opener "Unisonic" die mit Abstand härteste Nummer der CD. Die zackige Hymne ballert ordentlich los, ohne in hyperschnelle Edguy-Gefilde abzudriften. Ein sattes Statement zu Beginn, das zeigt, dass die Herren mittleren Alters ordentlich Dampf unterm Kessel haben. Michael Kiske packt das Genretypische Vibrato aus, seine Stimme klingt aber anno 2012 wesentlich edler und erwachsener als auf seinem Helloween Debut "Keeper of the Seven Keys Part 1" (1987). Mit damals 19 Jahren quietschte sich der Hamburger durch Passagen, die nicht einmal der Große Rob Halford hätte meistern können. Es ist angenehm zu hören, dass Kiske darauf mit über 40 weitgehend verzichtet. Seine beeindruckende Stimme hat solch nerviges Gejaule auch gar nicht nötig.

"Souls Alive" ist die erste Nummer, die Unisonic jemals gemeinsam komponieren. Bereits 2009 als Demo via youtube veröffentlicht, klingt die Albumversion noch einen Tick satter und kraftvoller. Der Refrain funkelt golden, die Gitarren flirren und im Hintergrund unterstützt ein Keyboard dezent geschmackvoll. Hochprofessionelle Melodic Rock-Kost, die deutlich macht, dass hier absolute Könner am Werk sind. Wenige Bands bewegen sich in dem oftmals bieder wirkenden Genre derart gekonnt und unpeinlich wie Unisonic.

Ein weiterer Beweis hierfür ist "Never too late". Das von Kai Hansen geschriebene Gute Laune Stück ist bester Mitsing-Rock für lange Cabriofahrten an Sommertagen. Macht ganz einfach Spaß. Puristen werden mit der vergleichsweise harmlosen Nummer ihre Probleme haben, mir gefällt sie sehr gut. Schlägt in die selbe Kerbe wie etwa der Place Vendome Song "Follow me" oder "Don't walk away" aus dem Kiske/Somerville Projekt. So muss guter Melodic Rock anno 2012 klingen.

"I've tried" weist dezente Progressive-Einflüsse auf. Hübscher Basslauf und ein Rush-artiger Refrain. Einer der Höhepunkte des Albums, gerade wegen seines fast poppigen Klanggewandes. Das ist ganz einfach richtig gute Musik - wenn man nicht mit Scheuklappen an die Sache herangeht.

"Star Rider" klingt dann wieder etwas traditioneller. Der bombastische Refrain schwillt zwar etwas kitschig aus den Boxen, die Nummer geht aber trotzdem völlig in Ordnung. Würde auch auf einem Avantasia Album eine gute Figur machen.

"Never change me" ist der nächste gute Laune Rocker und ein wahrer Ohrwurm. Man bekommt das erfreute Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht. Kiske zeigt in den tieferen Parts die Varianz seiner Jahrhundertstimme und der Refrain geht einem nicht mehr aus dem Kopf.

Wieso die Power-Ballade "Over the Rainbow" nur als Bonustrack auf der Limited Edition enthalten ist, erschließt sich mir nicht, handelt es sich doch mit weitem Abstand um den besten Song der CD. Bands wie Rainbow, Iron Maiden oder Judas Priest wären selbst in den glorreichen 1970er und 80er Jahren angesichts eines derartigen Geniestreichs vor Neid erblasst. Was für ein Brett! Gewaltiger Gänsehautalarm. Die Nummer strotzt nur so vor Melodie und Gefühl. Man schließt die Augen und lässt sich genussvoll treiben im tiefblau schimmmernden Melodie-Ozean. Ja, eine derart poetische Sprache ist hier angebracht. Kai Hansen, danke für dieses Meisterwerk! Jetzt schon ein Klassiker der melodischen Rockmusik.

"Renegade" weckt den geneigten Hörer im Anschluss mit knackigem Schlagzeug und einem wuchtigen Riff aus den Träumereien. Neben dem Titelsong die krachendste Komposition der Platte. Live mit Sicherheit ein Garant für hüpfende Massen. Doch auch hier gilt: Metal ist das nicht. Die Hooks stehen ganz klar im Vordergrund, alles klingt wie aus einem Guss.

Der traditionelle AOR Rocker "My Sanctuary" ist bereits aus der Vorab Single bekannt. Nicht ganz so spektakulär wie ein Großteil des übrigen Materials, trotzdem aber von hoher Qualität. Die meisten anderen Bands würden sich danach die Finger lecken.

Das stampfende "King for a Day" ist das einzige Stück, das etwas abfällt. Musikalisch weiß es zwar zu überzeugen, der mehrstimme Gamma Ray Refrain tönt jedoch etwas zu klassisch teutonisch. Schöner Tempowechsel ab der Mitte, aber etwas mehr Einfallsreichtum hätte gut getan. Ein kleiner Ausrutscher ist aber angesichts der hohen Qualität der anderen Songs zu verschmerzen.

Zumal "We Rise" wieder zurückfindet in die Spur. Das ungewöhnlichste Stück der Platte mit fast poppiger Struktur und gerade deswegen einer der Höhepunkte. Kai Hansen und Dennis Ward beweisen ein weiteres Mal, dass sie in der Lage sind modernen Hard Rock mit großartigen Melodien zu schreiben ohne dass es peinlich wird. Schöne Nummer. An dieser Stelle hätte auch gerne Schluss sein dürfen.

Stattdessen aber folgt mit "No one ever sees me" die einzige Michael Kiske Komposition zum Abschluss. Eigentlich hat der Sänger in den vergangenen Jahren bei Balladen stets eine hervorragende Figur gemacht. Dieser schmalzige Kitschklumpen allerdings hätte nicht sein müssen. Weit entfernt von Meisterwerken der Marke "My Guardian Angel" oder "Right here", die er mit dem sensationellen AOR Projekt Place Vendome veröffentlicht hat. Schade, dass eine starke Platte einen derart belanglosen Abschluss finden muss. Kiske kann es viel viel besser.

Trotz des leichten Dämpfers gegen Ende ist festzuhalten, dass "Unisonic" ein rundum gelungenes Debut darstellt. Haufenweise große Melodien, dynamische Riffs und eine druckvolle Produktion von Dennis Ward machen es zu einer hörenswerten Angelegenheit. Die Songs sind zwar meistens in Bezug auf die Arrangements recht simpel gehalten und dürften Fans von komplexen Songstrukturen eher nicht befriedigen. Wer aber einfach nur gut gemachte, eingängige Rockmusik hören möchte, der ist hier genau richtig. Das perfekte Album für einen entspannten Sommertag. Schon jetzt darf man gespannt sein auf das nächste Album. So kann es weiter gehen, meine Herren.
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