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3 Rezensionen
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Für Sadomasochisten, Individualisten und Ästhetiker!,
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Never Dead (Videospiel)
Immer wenn ganze Konsumenten-Horden einen Film, oder ein Videospiel in Rezensionen verreißen, weckt es mein Interesse. Da die Rezensionen meistens sehr informativ" in zwei oder drei Sätzen wie Das ist der letzte Dreck", oder Ich wurde schon vorgewarnt, dass es Müll ist, aber jetzt weiß ich es mit Sicherheit" und einem abschließenden Finger weg!" beendet werden, nehme ich jetzt Never Dead" genauer unter die Lupe. Schließlich wurden auch hervorragende Genreperlen wie Shadows of the Damned" zu Unrecht, breitflächig im Internet niedergemacht.Aber handelt es sich im Fall von Never Dead" auch um einen missverstanden Titel wie sein Vorgänger Shadows of the Damned", oder wurde hier wirklich bei der Programmierung gemurkst? Es scheint in der Medienwelt nämlich ein natürlicher Vorgang zu sein, ein Produkt kostengünstig und rasch nachzuahmen, indem man von der Aufmerksamkeit der Konsumenten auf das Vorbild profitiert. Schaut man sich das Charakterdesign von Never Dead" an, merkt man schnell, dass dem Hauptcharakter Bryce Boltzmann, SotD Held Garcia diente - Ein saufender Bad Boy mit Narben übersätem Gesicht, schwarzem Humor und politisch inkorrekter Attitüde. So ist es nicht verwunderlich, dass beiden Hauptcharakteren eine hübsche, emanzipierte Blondine zur Seite gestellt wurde - wenn Arcadia und Paula zugegebenermaßen sehr unterschiedliche Rollen einnehmen. Die Story von Never Dead" ist schnell erzählt, weil sie einem auch vorkommt, als hätte man sie schon eintausend Mal gehört, für ein Videospiel geradezu prädestiniert scheint und somit erst gar keinen Anspruch auf besondere Kreativität erhebt: Unmotivierter, weil unsterblicher Antiheld ist dazu verdammt mit einer alleinstehenden, gut aussehenden Partnerin, mit der er gegenseitige Hassliebe teilt, die Welt vor Dämonen und Mutanten zu retten. GRAFIK: Never Dead bietet zu allererst einmal grandiose, hochauflösende Zwischensequenzen, die das Spielgeschehen in seinem unlogischen Fantasieuniversum sinnvoll vorantreibt. Sie sind, wie die Ingame-Grafik auch, eine Augenweide. Zu den umkämpften Schauplätzen von Never Dead zählen, konträr zu anderen Genregrößen nicht dunkle Ecken, Katakomben oder Höhlen, sondern hellbeleuchtete Großstadtstraßen, Büroräume oder gleich zu Beginn, ein zugewachsene, verlassene Psychiatrie unter freiem Himmel und Sonnenschein. Und das ist kein Fauxpas der Entwickler, sondern eine erfrischende Abwechslung für den Gamer, der nicht ewig stereotypen Gameklonen hinterherjagt. Die zerstörte Stadt, mit ihrer malerischen Kulisse, die Bryce kurz vor dem Showdown durchqueren muss, wirkt auf den betagten Nerd, wie eine Hommage an die goldenen Zeiten des Animes in den 90er Jahren, als die Animationen noch Handgemacht waren und Japan die drohende Gefahr der Vernichtung durch Umweltkatastrophen fantasievoll in den Unterhaltungsmedien behandelte. Wie das gesamte Konzept des Games, wurde bei den Monsterscharen nicht sehr viel Wert auf den Grusel- oder Ekelfaktor gelegt. Zu den häufig geäußerten Kritikpunkten gehört, dass die Monsterkreationen des Spiels peinlich und langweilig seien - seinerzeit auch Shadows of the Damned" und Jericho" vorgeworfen. So betitelte man in den englischen Medien den Bösewicht Sangria", zwar nicht unbedingt unzutreffend als Gay Clown", doch im Kontext wurde nicht darauf hingewiesen, dass die Entwickler, wie auch im Fall des Latex tragenden Alex", genau dies im Sinn hatten. Auch ist es nicht einer politisch inkorrekten Gesinnung zuzuschreiben, dass Sangria tuntig", Sullivan feminin und Alex fetischistisch ausgefallen sind, sondern aus dem Vorsatz, sich von der Konkurrenz abzuheben, wenn die Hauptcharaktere auch Plagiate" sind. Auch die niederen Ausgeburten der Hölle wollen den Zocker nicht verängstigen. Sie sind vielmehr bunte, leuchtende Geschöpfe, die einer aggressiven Tiergattung aus einer anderen Dimension zuzuordnen sind. Der Hyppo" scheint geradezu an ein Wesen aus den französischen Kultcomics Valerian und Veronique" von Jean Claude Mezieres und Pierre Christin angelehnt. Scheinbar ist die heutige Jugend dermaßen auf den gängigen Einheitsbrei getrimmt, dass sie die Fähigkeit verloren hat, mit differenzierteren Stilrichtungen und Designs etwas anzufangen. SOUND: Der Sound ist dem eher heiteren Gesamtbild des Spieles verpflichtet. Wer auf orchestrale Soundgewänder, Unheil verkündende Sopranstimmen, Mönchschöre und apokalyptische Orgelklänge hofft, wird enttäuscht. Den verwendeten Score kann man als gelungen bezeichnen, wenn mir persönlich auch im Boss-Kampf mit Alex das Eurodance-artige Kirmes-Techno-Gebimmel (Ähnelt dem Opener von Navi CIS) den letzten Nerv raubte. Doch an dieser Stelle wird mir sicherlich der eine, oder andere widersprechen, da dieses Musikgenre" sich ja großer Beliebtheit erfreut. Auch Pharao Love", den das aufsteigende Pop-Sternchen Nikki Summerfield zum Besten gibt, findet sicherlich Fans, entspricht meinem Geschmack jedoch nicht. Wer Britney Spears und Konsorten gut findet, wird zugeben, dass der Song handwerklich gut gemacht ist. Ich hätte Pharao Love" jedoch lieber im japanischen Original gehört. Im Abspann geschieht dann noch ein kleines Wunder, denn nach Jahre langer Abstinenz der Heavy Metal Band Megadeth", steuern die Metaller, zur Zeit der Veröffentlichung des Spiels noch als Exklusiv-Track, ihren Titelsong Never Dead" bei, der später auf dem Album Th1rt3en" erschien. Leider bin ich auch kein Fan von Dave Mustaine und seiner Kombo, aber an dieser Stelle wissen die Fans sowieso am besten Bescheid. GAMEPLAY: Jetzt wird leider der rote Stift gezückt... Das Gameplay leidet an der schrecklich wiederholenden Zerstückelungen des untoten Hauptcharakters Bryce. In Sekundentakt wird unser Held in seine Einzelteile zerlegt, so dass es in späteren Levels hauptsächlich darum geht, seine Gliedmaßen einzusammeln, bevor man von einem kleinen Critter-artigen Dämon eingesaugt und verdaut wird. Das geschieht in einer dermaßen hohen Frequenz", dass wohl 90% der Käufer von Never Dead frustriert den Tag des Erwerbs verfluchen wird und das Spiel in die Tonne kloppt. Wenn man bedenkt, dass das Spiel in den Kaufhäusern bis zum heutigen Tag (Stand: Oktober 2012) durchschnittlich 50 kostet, erklärt das, weshalb es von den meisten Rezensenten vernichtende Kritiken erhält. Da die zusätzlichen Fähigkeiten, mit denen Bryce ausgerüstet werden kann, wenig hilfreich sind, macht es keinen Sinn, sie alle aufzuzählen. Wenn man 30 Mal im Feindkontakt zerlegt wird, bevor man einen einzelnen Schuss abgeben kann, wird alles andere zur Nebensache: Auch das schöne Schwert, Pistole, Maschinen- und Sturmgewehr, Armbrust und Schrotflinte - deren Funktion eigentlich Spaß machen würde, wenn man nur dazu käme, sie abzufeuern. Als einzige Abwechslung zu den Run&Shoot" Passagen, auf vorbestimmten Wegen, ist der Aufenthalt in Arcadias kleinen Wohnung, in der man nach Belieben umschauen kann. Unvorteilhaft wirkt sich an dieses Stelle aus, dass es aber im Grunde nichts besonders zu sehen gibt und nichts zu tun ist. Die Programmierer versäumten die Chance, das Gameplay mit Extras wie Minigames oder bsw. einer Umkleide für die Charaktere aufzulockern. Leider gibt es zum Dank für das Durchzocken auch keinerlei Boni wie Art Gallery, Musikbox, oder Zusatzlevel. (Jedenfalls auf Easy und Normal. Zum Hardcore Schwierigkeitsgrad kann ich nichts sagen.) SYNOPSIS: Das verantwortliche Programmierstudio Rebellion Development ist, wie man es nicht unbedingt erwarten würde eine englische Firma und ist von den Brüdern Jason und Chris Kingsley 1991 in Oxford gegründet. (Beim ersten Release handelt es sich übrigens auch um den weitestgehend unbekannten, ersten First Person Shooter Alien vs Predator" für den Atari Jaguar.) Wer sich über die etlichen versteckten Bilder des Comic-Richters Judge Dredd" wundert, dem sei gesagt, dass Rebellion in der Vergangenheit auch Videospielumsetzungen dieses Antihelden vornahm. Als Director für Never Dead wurde übrigens Shinta Nojiri von Konami verpflichtet, was das authentische Anime-Flair erklärt. Er ist besonders in Japan zu einer kleinen Legende geworden, arbeitete er als Assistent Direktor 1994-1996 an der fabelhaften Cyberpunk-Adventure-Serie Policenauts für PCE, Sega Saturn und Sony Playstation. In den Jahren 2000-2008 war er dann in verschiedenen Positionen an nahezu jedem Metal Gear Solid Game beteiligt. EIN TIPP FÜR DIE WENIGEN FANS: Die US-Amerikanische Version von Never Dead für die xBox360 ist komplett Regional Code Frei! Das heißt, sie ist auf deutschen Konsolen uneingeschränkt und ohne Datenverluste spielbar. Da das Spiel originalverpackt und neu in Auktionshäusern für 7 erhältlich ist, lohnt sich der Import für Sammler. FAZIT: Never Dead hat durch das frustrierende Gameplay sein Potenzial selbst untergraben. Wer aber eine echte Herausforderung sucht und wunderschöne Grafiken bestaunen möchte, dem sei die günstige US-Version empfohlen. Auch Fans von Splatterhouse, mit seinen vorgegebenen Pfaden könnten Interesse finden. Allen anderen ist vom Kauf dringend abzuraten. 3 Sterne für geduldige, frustimmune Alternativzocker Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Langweilig,
Von Manni Mustermann "Musterstr 0" (Musterhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Never Dead (Videospiel)
Ein Dämonenjäger,der nie stirbt da er sich immer wieder zusammensetzen kann und eine sexy Begleiterin mit Mini und Overknees in einer Shooter-action mit Knobeleinlagen.Hört sich an,als wäre das ein Knallerspiel;doch dem ist nicht so,denn bei der Umsetzung der Idee wurde viel Potential verschenkt wodurch das Gameplay leidet.Schon ab dem 3 Level,war ich so gelangweilt von dem Spiel,dass ich es gleich wieder verkaufen musste.Die Grafik ist ganz OK,nur die Musik nervt etwas.Klingt ständig wie die Musik eines Flipperautomaten.Die Gegner sind immer die Gleichen und die sehen auch noch aus,wie die süßen Pokemon-Tierchen.Also in keinster weise bedrohlich.Frage mich warum das Spiel von der USK ab 18 eingestuft wurde.Selbst 12-jährige werden wohl kaum auf die Idee kommen,sich einen Arm abzutrennen,da sie aufgrund der Spielerfahrung denken,man könne ihn wieder dransetzen;aber sei es drum. Das mit der Unsterblichkeit (wäre ja auch zu schön gewesen) stimmt so schon mal nicht: Man wird wegen jeder Kleinigkeit gleich in Stücke gehauen und muss dann mit seinem Kopf über den Boden kriechen um seine Körperteile wieder einzusammeln.Dabei wird der Kopf dann meistens gleich von einen der ständig nervenden Hundehorde gefressen,was dann Game Over bedeutet,falls man nicht einen kleinen Reaktionstest besteht -> Wilkommen am letzen Checkpoint,denn manuelles Speichern gibt es nicht.Die Tierchen respawnen übrigens von verteilten Basen,die man im Kampfgetümmel auch noch zerstören muss,ohne den Kopf zu verlieren ;-) Am Ende des Levels wartet dann der Bossgegner,den man besiegt indem man ihm immer ausweicht und dabei auf seine gelb makierte Schwachstelle schießt.Natürlich kann man den Gegnern auch mit einem überdimensionalen Butterflymesser auf den Leib rücken.Die Steuerung ist etwas gewöhnungsbedürftig,aber mit der Zeit geht es schon.Die hübche Begleiterin bringt einem eigentlich auch nichts.Entweder meckert sie,sagt wo es lang geht,steht im Weg rum oder brauch mal wieder Heilung,da sie sonst verreckt,was für den pseudo-unsterblichen Protagonisten ebenfalls Game Over bedeutet. Was ich an dem Spiel ganz nett finde,ist die Grafik,die zerstörbare Levelstruktur und das Rätsellösen mit einzelnen Körperteilen.Letzteres ist aufgrund der Problematik,das der Kopf zu schnell gefressen wird,aber nicht gelungen umgesetzt.Insgesamt ist NEVERDEAD ein netter Versuch mit neuen Ideen zu begeistern,welcher aber kläglich an der Umsetzung im Gameplay scheiterte.Momentan kommen so viele Blockbuster an Spielen raus,dass man sich diesen "B-Movie" getrost sparen kann. Hier meine Pro und Contras in der Übersicht: + zerstörbare Levelstruktur + hübsche Grafik + ein paar nette Ideen - kein manuelles Speichern - langweiliges Gegnerdesign - abwechslungsarme Gegnertypen - seltsame Steuerung - nervige Musik - keine deutsche Synchro,nur Untertitel - Gameplay auf die Dauer langweilig - USK Einstufung mal wieder völlig unverhältnismäßig,da null Horror,lila Blut u.s.w. Ab 12 Jahren meiner Meinung nach. Fazit: haut einen nicht gerade um,nichts halbes und nichts ganzes,muss man nicht unbedingt haben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
NeverKomplett - NeverAnders - NeverMotivierend,
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Never Dead (Videospiel)
Habe die Bestellung abgeschickt und habe mich sehr gefreut.Dann aber kamen zwei Tage vor dem Release die internationalen Wertungen die besagten, dass dieses Spiel der letze Dreck sei. Trotz allem wollte ich mich selbst überzeugen und habe deshalb das Spiel abgeschickt! Kam auch pünktlich am Release. Habe das Spiel eingelegt und konnte die Wertungen der Presse anfangs nicht nachvollziehen. Nach ca. zwei Stunden Spielzeit hatte ich schon keine Lust mehr. Es bleibt immer das selbe und nur ab und zu kommt was Neues - allerdings weniger Interessantes - auf einen zu. Die Steuerung funktioniert jedoch gut. Die Gegner erscheinen dumm und lieblos gestaltet. [Man betritt einen Raum tötet ein paar Horden und geht in den Nächsten - wo man das selbe macht] Die "Bosskämpfe" und "Endgegner" sind peinlich schlecht gemacht worden. Die Zwischensequenzen in HD sind das Beste am Spiel. AM SCHLIMMSTEN JEDOCH: Gegen Ende des Spiels zestückelt man sich jede Minute aufs Neue! Irgendwann singt die Lust alles einzusammeln! Koop ist es genauso, Anfangs gut und dann immer langweiliger. DER SPAß DES SPIELS SINGT VON MINUTE ZU MINUTE! Mittlerweile ist das Spiel auch schon verkauft worden aber Verlust habe ich trozdem gemacht! Egal, hier meine +/- Liste: + Zwischensequenzen + Zestörbare Umgebung + Umgebungsgestaltung - Nerviger Sound - Keine KI vorhanden - Lieblos gestaltete Gegner - Pausenlose Verstümmelung - Sinnlose Extras - Lästige Endbosskämpfe - Alles verläuft streng nach Leitfaden - Langweiliger Koop-Modus Die Zwischensequenzen sind jedoch manchmal Filmreif! Mittleweile ist es wieder weg das Spiel und ein Anderer kann sich damit zurechtfinden! :-) Kauft es euch lieber gebraucht und billiger! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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