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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sie können einfach keine schlechten Platten einspielen, 25. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Utilitarian (Audio CD)
Atmosphärisch düster und bedrohlich walzt "Circumspect" als Quasi-Intro der neuen Napalm Death durch meine Boxen und die Vorfreude könnte kaum größer sein. Ich mache keinen Hehl daraus, dass die Briten meine persönlichen Helden sind, allein schon weil sie meine Initialzündung in extremer Musik waren.
Mehrmals hat sich die Band schon neu erfunden und konnte über die Jahre ihrem Sound immer etwas Neues hinzufügen. Die Weiterentwicklung auf den letzten 3 Alben beschränkte sich auf mehr oder weniger kleine Feinheiten, doch mit "Utilitarian" wagt man sich erneut ein Stück weiter aus dem Fenster, welches sich Grindcore nennt. Diesem Korsett ist das Quartett genau genommen zwar schon nach den ersten beiden legendären Alben entwachsen, doch bildet es immer noch die grobe Basis.
Vor 25 Jahren, also zu Zeiten des Debüts wäre es jedenfalls etwas zuviel des Guten gewesen, John Zorn in einem Song ("Everyday Pox") sein Saxophon quälen zu lassen... wenngleich dieser genau das 2 Jahre später tat, doch waren Naked City wohl einfach noch mal eine Nummer zu kaputt für den gewöhnlichen Extrem-Metallanhänger.
Napalm Death haben von jeher darauf geachtet, all ihren Songs einen Charakter zu verpassen und wenn auf Studioalbum Nummer 14 auch vornehmlich geprügelt wird, so rauscht keiner der 16 Songs (der mir vorliegenden Standart-Version) am Hörer vorbei. Dafür sorgt, wie seit jeher zum einen Drummer Danny Herrera mit seinem dynamisch-variablen Spiel. Auf der anderen Seite gibt es dort Gitarrist Mitch Harris, der fernab ausgelutschter Grindriff-Pfade agiert und sich näher an dissonanten Kaputtniksounds diverser Indiekombos orientiert als am klassisch stumpfen Griffbrettgeschrubbe.
Neben Shane Emburys Bass und Mark Greenways unverkennbarem Organ wäre das alles aber nichts ohne überragende Songs. Derer befinden sich gleich einige auf "Utilitarian", sei es das fast schon gemäßigt eröffnende ("Circumspect" mal ausgenommen) "Errors In The Signals", das bereits erwähnte "Everyday Pox" oder das zwingende "The Wolf I Feed". Diese drei seien nur als Beispiele erwähnt, der Rest muss sich keinesfalls dahinter verstecken.
Langsame Nackenbrecher, kaputte Grooves und Gebretter ohne Ende, alles was man von einer Napalm Platte erwartet und noch mehr. Für Fans Pflicht, für Unerfahrene der richtige Zeitpunkt langsam mal einzusteigen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leaders of the extreme, 9. März 2012
Von 
Doktor von Pain "Doktor der Zombiologie" (Sassenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Utilitarian (Audio CD)
Mein lieber Herr Gesangsverein! Diese Band überrascht mich immer wieder, und dabei bin ich gar kein großer Freund von extrem harter Musik wie etwa Grindcore (mit welchem Napalm Death einmal begonnen haben). Ich weiß, dass das Debüt "Scum" als Klassiker gilt, aber ich traue mich mal, es auszusprechen: ich halte es für überbewertet, für mich ist das schlechter Punk auf Crack. Fans werden empört sein, aber so sehe ich das. Egal, es geht hier nicht um "Scum", sondern um den neuen Output "Utilitarian", und der hat gar nichts mehr mit dem Rumgestümper der Anfangstage zu tun. Das soll nicht heißen, dass Napalm Death auf ihre alten Tage den Härtegrad reduzieren würden, ganz und gar nicht; vielmehr demonstrieren sie, wie vielseitig extreme Musik sein kann.
Hier wird nicht nur wild draufeingedroschen, es mischen sich auch ab und an richtig coole Grooves unter den Lärmteppich. Dazu kommen das wahrlich bestialisch-geile Organ von Sänger Barney Greenway (95% aller Death-Metal-Sänger würden ihren rechten Arm hergeben, um so klingen zu können), Shane Emburys Bass, der einem die Magengrube massiert, und Mitch Harris' Gitarrenriffs, die meist wirklich schräg (nicht schief!) und dadurch originell sind. Unglaublich, aber wahr: ab und zu erkennt man sogar ein paar Melodien in dem Getöse. Wirklich überrascht haben mich die Passagen mit dem tiefen Cleangesang, die in wenigen Momenten an Fear Factory erinnern.
Die Songs knallen jedenfalls rein wie nix Gutes, Napalm Death wissen einfach, wie man gute Lieder mit den Zutaten Grind, Death Metal, Punk und was-weiß-ich-noch-alles schreibt. Die Produktion lässt auch keine Wünsche offen, und somit kann ich nicht anders, als hier volle fünf Sterne zu vergeben.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Napalm Death is dead?!..., 31. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Utilitarian (Audio CD)
...Of course not. Warum sonst die gute Bewertung?

Ich habe mir nun innerhalb weniger Monate einen Großteil der ND-Diskografie zu eigen gemacht und war bisher von keiner Scheibe wirklich enttäuscht, auch wenn nicht alle gleich gut bzw. auf gleichbleibend hohem Niveau waren. Für mich ist es eine gewisse Art Härtetest, wenn eine Band nach 20 oder mehr Jahren noch was Ordentliches released. Und meine Güte, hier haben die Briten aber zugeschlagen! Nach 14 Alben noch sowas auf die Beine zu stellen, nötigt einem direkt Respekt ab.

Zur Scheibe: Die Produktion ist eine der besten, die mir die Jahre untergekommen ist. Hat, finde ich, was die Ausgestaltung einer Aufnahme angeht, das Mittelmaß sehr gut hinbekommen, weder übertrieben, noch zu lasch.

Songempfehlungen: Puh, das wird schon schwerer, weil das Album fast durchgängig gute Stücke parat hat. Empfehlenswert, und schön hart sind beispielsweise "Think Tank Trials", "Opposites Repellent", "Nom de Guerre", "Analysis Paralysis" und "Leper Colony" (dort wird viel Cleargesang eingesetzt, was für ND nicht gerade normal ist, trotzdem zündet der Song und geht runter wie nix gutes). Und im Gegensatz zu den Vorgängeralben sind auf Utilitarian auch wieder seit vielen Jahren erstmals 2 pure Grindknaller dabei, wie man sie von den ersten Releases kennt. Das sind die bereits genannten Songs "Opposites Repellent" und "Nom de Guerre". Eben rasend schnell und unerheblich länger als eine Minute.

Genretechnisch bewegt man sich, wie die letzten Jahre auch, irgentwo zwischen Grind, Death Metal und Punk. Bis auf die oben genannten Änderungen gibt es also nichts Neues in dem Sinn zu vernehmen.

Kurz kann man sagen, es gibt eigentlich nicht viel auszusetzen. Die Birminghamer verstehen ihr Handwerk nach wie vor, und so wie ich das sehe, wird sich daran auch so schnell nichts ändern (vielleicht, wenn bei Mitgliedern der Truppe die Midlife-Crysis einsetzt, aber über sowas spekuliert man nicht). Ein gewohnt solider Output von den mittlerweile nicht mehr so jungen Extremmetallern.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kaufen!, 28. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Utilitarian (Audio CD)
Genial!!Hab alle Phasen von ND seit SCUM miterlebt.aber die neue platte haut alles weg!Respekt an die alten Säcke!RESPEKT!Egal ob man auf UTOPIA BANISHED oder den frühen Grind steht,man ist ja eh ND-Fan.Da einzelne Songs rauszuheben ist schwachsinn,das komplette album haut einen einfach um.So muss ND sein!Cool das es noch Bands gibt auf die man sich verlassen kann.Ein Glück das wir's hier nicht mit Jazz(der eine rezensent hat da vergleiche gezogen)OH GOTT!!!,sondern nur mit Anarcho-Krach zu tun haben.so muss es sein!vielleicht covern ja agnostic front irgendwann mal ND.wird zeit!
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Utilitarian
Utilitarian von Napalm Death (Audio CD - 2012)
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