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Ariettes Oubliées (Ltd.Artbook Inkl.Bonus CD)
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Februar 2012
So düster, traurig und melancholisch das Cover dieser CD seinen Charme versprüht, so ist auch die Musik, die uns der französische Künstler Fursy Teyssier mit seinem neusten und zweiten Werk "Arriettes Oubliées..." bietet. Der Maler und Filmemacher, Schreiber und Künstler hat es sich, wie auch in seiner Zusammenarbeit mit der Band Alcest, zur Aufgabe gemacht, Bilder und Sprache mit akustischen Klängen und tonalen Kunstwerken zu verbinden. Mit Les Discretes setzt er diese Leidenschaft weiter fort, und bietet mit seinen Mitmusikern ein Klangerlebnis, das sich irgendwo zwischen Post Rock, Black Metal und Shoegaze einreiht. Keine einfach Mischung, die vom Hörer vieles, aber vor allem Einfühlungsvermögen und volle Konzentration abverlangt. Riesige Klangteppiche, traurige Mollakkorde, schwelgende Melodien, gefühlsbetonte, aber zurückhaltende Ausbrüche wollen den Hörer in die tiefsten Abgründe der Traurigkeit und Tristesse ziehen. Die französischen Gesangsparts treten dabei in den Hintergrund und scheinen nur als monotone und gefühlsbetonende Untermalung zu dienen. Für mich als Abstinenzlerin des französischen Vokabulars ist es trotz der Sprachschwierigkeiten kein Problem zu verstehen, von was das Album erzählt. Es schreit förmlich nach Sehnsucht, nach Wehmut und nach fesselnden Emotionen. Und genau das ist es, um was es Herrn Teyssier in erster Linie geht. Er malt mit Tönen riesige Bilder, und die erschaffenen Kunstwerke graben sich beim Hören weit unter die kalte Haut. Für Fans von avantgardistischen Klängen sicherlich eine Bereicherung. Mir fällt es allerdings schwer, mich den vielen Eindrücken dieser Scheibe erbarmungslos hinzugeben, so dass wohl auch andere Hörer, die lieber auf die brachiale Gewalt des Metal stehen, mit dieser Art von Musik wenig anfangen werden können. Eingefleischte Liebhaber dagegen, die sich der schwärmerischen und ausufernden Soundmalerei verschrieben haben, können sich mit dieses Album um so mehr belohnen und werden beim Kauf dieser CD rein gar nichts falsch machen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Februar 2012
Wie oft kommt es vor, dass Bands groß anpreisen wie atmosphärisch ihre Musik ist und am Ende kommt dann doch nichts dabei raus? Wie oft werden die großen Gefühle und Sicherheit an den Instrumenten geblobt, aber in der Quintessenz ist dann allerhöchstens Durchschnitt übrig? Grade in diesen Zeiten sind doch Projekte wichtig, bei denen man sich Blind an den Promoschreiben orientieren könnte. So ist auch bei Les Discrets wieder ziemlich aufgetragen worden, doch hält es, was es verspricht oder platzt die Seifenblase am Ende des Tages dann doch?

Wie aus dem Nichts kamen Les Discrets mit ihrem Debutalbum um die Ecke und schafften es doch fast ausnahmslos sowohl Kritiker als auch Fans zu begeistern. Obwohl Fursy Teyssier in der Szene nicht unbekannt war, so hätte wohl doch kaum jemand geahnt, dass sein Projekt solche Ausmaße annehmen würde. Die Schattenseite des Erfolges sind wohl überhöhte Erwartungen, die das Zweitlingswerk Ariettes Oubliées' nun auch erfüllen muss. Die Chance hat es dazu auf acht Tracks und einer Spielzeit von 42:48 Minuten.

Schon das Intro offenbart etliche Details über das Album und dessen Ausrichtung. Eine sanfte, leicht hoffnungsvolle aber dennoch betrübte Melodie ertönt und wird dabei von unglaublich filigranen Drums begleitet. Schon allein die Dynamik, Melodieführung und Emotionen aus diesem Stück scheinen etwas ganz Großes zu schaffen und so freut es besonders, dass dieser Track nahezu nahtlos in den nächsten übergeht. Der Sound ist auf dem Album durchgängig unglaublich dicht und verwoben und dennoch leichtfüßig und unaufdringlich, etwas das wenige Bands so gut umgesetzt kriegen. Dabei scheinen die Recken um Fursy Teyssier ein natürliches Gespür dafür zu haben, wann mehr oder weniger Melodie oder Rhythmus angesagt ist.

So finden sich auch immer wieder Passagen, in denen bis auf einen Grundrhythmus/eine Grundmelodie alles verworfen wird, um es schließlich Phasenweise neu aufzubauen. Obwohl dies ein zutiefst künstlicher Eingriff in das Songgeschehen ist, fällt dieser recht abrupte Wechsel nicht negativ im Songfluss auf, was eine weitere große Stärke des Albums darstellt. Die melancholisch/träumerische Atmosphäre wird einzig und allein von den grandiosen, durchgängig klaren Gesangslinien der Franzosen abgerundet und diese fügen sich auch durchweg gut in das instrumentale Geschehen ein. Im Gegensatz zu den Genre- und Labelkollegen von Alcest setzen Les Discrets auch auf ihrem zweiten Album auf ein Soundkonstrukt, das gänzlich ohne aggressive Ausbrüche auskommt und dennoch diese packende, dichte Atmosphäre erschafft, nach der auch Alcest immer wieder suchen (wenn gleich dies auch nicht ihr Hauptaugenmerk ist/sein mag!).

Selbst nach etlichen Durchläufen schafft es die Scheibe immer wieder die komplette Aufmerksamkeit des Hörers auf sich zu ziehen und ihn damit gedanklich auf eine Reise zu schicken, in der er das Gehörte direkt nachfühlen kann. Nun klingt alles so positiv, da kommt die Frage auf, ob das Album nicht auch Schattenseiten hat, bzw. wo der sprichwörtliche Haken ist. Die Antwort darauf ist schon fast erschreckend, aber im Grunde genommen gibt es keinen! Einige der Songs mögen ihre Längen haben (was so zu sagen der Haken wäre) aber dennoch kriegen sie immer recht schnell die Kurve und erholen sich davon. Die Produktion ist ' Prophecy-typisch ' gut gelungen und unterstüzt sämtliche Aspekte des Sounds ausnahmslos.

Fazit:

Eigentlich könnte man Ariettes Oubliées' mit einem simplen Satz beschreiben und damit weiterempfehlen: Das Album bietet 'nur' ruhige Parts von Alcest, dafür eine ganze Spur intensiver. Wer also Gefallen daran hatte wird mit Les Discrets zweifelsohne glücklich werden. In anderen Worten ist das Album voller melancholisch verträumter Melodien, die doch immer eine Spur Hoffnung durchschimmern lassen. Perfektioniert wird dies sowohl durch die grandiosen Vocals als auch durch das dynamische Spiel. Trotz der vielen Abwechslung die das Album bietet sind die Stücke gut aufeinander abgestimmt und das Album in sich geschlossen. Ariettes.. greift nicht nur den Stil des Vorgängers auf, es perfektioniert ihn!

Klare Kaufempfehlung!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Februar 2012
Waren die Songs auf dem Debut teilweise kürzer gehalten und somit leichter zugänglich, hat man sich hier mehr der Komplexität und Nachhaltigkeit besonnen. Eine lang anhaltende Symbiose aus bittersüßer Melancholie und warmer Schwermut, die zwar zumindest bei mir ein paar Anläufe mehr benötigte aber nach zwei Wochen immer noch begeistert! Aber leider ist es halt so, wie es bei solchen genialen Alben immer wieder ist: Viel zu kurz!

Lied 1:
Perfekter Einstieg! Harmonische Gitarre gespielt als trauriger Tanz. Ein Bass, der etwa die gleiche Melodie wiedergibt. Dann das anmutend fliegende Schlagspiel Winterhalters gepaart mit einer zweiten Gitarre. Eine stetig steigende Spannung wird aufgebaut bis letztendlich die E-Gitarre einsetzt und die erste Gänsehaut zu erzeugen vermag...Wahnsinn!

Lied 2:
Nahtloser Übergang in den Achtmenütigen. Ein langsamer aber dennoch treibender Rhythmus, eine getragene Leadgitarre und der schöne Duettgesang machen den ersten Teil diesen Liedes aus, was sich aber ab der vierten Minute ändern wird...einer sehr ruhiger Part beginnt...man träumt und denkt, dass das Lied so zu Ende gespielt wird...aber hört es euch selber an! Spektakulär!

Lied 3:
Ein sehr langsames, emotionales Stück aus den Tiefen der Gefühlswelt auf Ariettes Oubliees.
Getragen einmal mehr von den beiden herrlichen Stimmen. Mehr kann man dazu nicht schreiben. Emotional!

Lied 4:
Ähnelt vom Aufbau und Struktur dem Vorgänger am ehesten aber ohne an seine Ausdrucksstärke heranzukommen. Trotzdem ein wiederum herrlich getragener Song zum chillen, der in einer zum Ende hin wundervollen sphärischen Pracht zu sterben vermag... Überwältigend!

Lied 5:
Beginnt etwas schneller als die Vorgänger und auch etwas freudiger. Zur Mitte hin mäßigt sich der Song allmählich bevor er mit Gesang, Gitarre und Keyboard beendet wird. Insgesamt der schwächste Song auf Ariettes Oubliees. Sehr gut!

Lied 6:
DER Kracher schlechthin. Um ihn zu beschreiben muss man im Superlativ reden und schreiben! Klasse Schlagzeug, Gitarrenharmonien die einem sämtliche Haare zu Berge stehen lassen und der Gesang....ich bin überwältigt wie seinerseits von TonightŽs Music von Katatonia. Ein Abgesang auf das Leben oder eine Verneigung vor dem Tod. Leider aber viel zu kurz! Perfekt!

Lied 7:
Ein atmosphärisches, tiefgründiges Lied, welches ohne Schlagzeug daherkommt. Die wundervollen akustischen Gitarren erzeugen mit dem sehr sanften Gesang eine dunkle Stimmung perfekt zum dahindriften...Wunderschön!

Lied 8:
Wieder ein sehr emotionales Stück aus dieser bittersüßen Welt der Melancholie! Wenn mich nicht alles täuscht, sind die anfänglichen Gitarrenmelodien die gleichen wie beim ersten Lied, nur das hier der Verlauf ein anderer ist...Gefühlvoll!

Tja, was soll ich dazu noch schreiben. Wer das Debut kennt, wird zugreifen. Und wer nur ein Hauch Gespür für wundervolle, dunkle und traurige Musik hat, der sollte dieses Meisterwerk unbedingt antesten!!!

Es ist wirklich ein Meisterwerk, das Seinesgleichen sucht!

P.S.: Wäre schön, wenn mal jemand die Titel in deutsch schreiben würde, ich hatte damals leider russisch gewählt. Danke!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. März 2012
Hatte mir die Scheibe angesichts der Vorab-Kritiken (z.B. Zillo-Magazin) eher etwas weniger gitarrenlastig vorgestellt, aber sei es drum....ein sehr in sich schlüsssiges Album, welches ohne Probleme in einem durchgehört werden kann, zum Gesamttenor bitte die Vorab-Rezensionen lesen, alles zutreffend, insgesamt düster, melancholisch, verträumt gehalten. Der Hörer wird keinen musikalischen Wechselbädern ausgesetzt, die Stücke ähneln sich von der Harmonik, der gewählten Tempi, dem Gesang und dem Soundgewand sehr stark, dies wäre an sich auch mein einziger Kritikpunkt an dieser Platte: eine gewisse Ermüdung tritt trotz der nur ca. 45 Minuten schon ein, eine etwas facettenreichere Abmischung, Ausarbeitung der Vokal- und Gitarrenparts, andere Soundcollagen etc. würden diese an sich sehr schöne Platte nochmals weiter steigern.
Schöner Düsterrock, der mich stellenweise vom Soundgewand auch etwas an Katatonia erinnerte. Insgesamt angesichts des derzeitigen einheitsbreiigen Massenoutputs im sog. Alternative-Sektor eine sehr empfehlenswerte Platte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. März 2013
Atmosphäre pur! Les Discrets ist einer dieser wenigen Bands die es schaffen eine unglaubliche Atmosphäre zu erzeugen.

Zusammen mit Agalloch und Alcest gehört diese Band inzwischen zu dem Meister der Atmosphäre, ein Genre in das sich nicht viele wagen weil sich damit nicht so viel Geld machen lässt als mit 0815 Metal.

Ich bin froh das es doch ein paar wenige gibt die sich an dieser Kunst versuchen und es auch schaffen.
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