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Deathhammer
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Die neue Asphyx "Deathhammer" fängt ohne Intro mit dem Song "Into The Timewastes" an und nach 2 Sekunden weiß der Death Metal Fan wer dort spielt. Sound und Stimme sind einfach unverwechselbar! Martin van Drunen und der unglaublich fette, tief gestimmte, leicht schleppende Metal mit gut hörbarem Bass sind einfach Stilmittel die man nicht ignorieren kann. Der Titel ist laut Band als Anleitung zu verstehen wie man Death Metal zu spielen hat und handelt von den Ketzern des heutigen Death Metals. Lustig! Ganz ehrlich, ich zähle mich keinesfalls zur ewiggestrigen Fraktion, aber Asphyx sind einfach geil und haben einen Mördersound (Dan Swanö - Mix und Mastering) der echt klingt und nicht aufgesetzt, künstlich oder voller Trigger scheint. Das Axel Hermann Cover erinnert mich spontan an 90er Jahre Großtaten des Herrn Seagrave und bestätigt den Hauszeichner der Band in seinem Amt.
So gibt es flotte Nackenbrecher, Midtemposongs und schleppende, lange Doom-Deather der Sorte "Minefield" , "We Doom You To Death" (Songtitel des Jahres!) oder
"As The Magma Mammoth Rises". Im Endeffekt ist das wie immer bei Asphyx. Doch die Niederländer kommen nicht so oft mit einem Album um die Ecke und sind wie immer toll!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. März 2012
Asphyx anno 2012 feiern. Und zwar vor allem sich selbst! Womit? Mit gutem Recht! Denn das neue Album 'Deathhammer' ist genau das, was der Titel verspricht, die Vollbedienung jener old school Elemente, die sie seit nunmehr 25 Jahren auf ihre stets wachsende Anhängerschaft loslassen. Eine Lehrstunde für alle, die den Kern dessen, was Death Metal seit seinen Ursprüngen Mitte der 80er Jahre ausmacht, erfassen möchten.

Im unmittelbaren Windschatten von Pionieren wie Possessed und Death, waren Asphyx von Anfang an dabei und wurden nie müde, das Ideal des aus Prinzip simplen Stils in seiner ursprünglichsten und bewusst primitiven Art zu pflegen. Kein Experiment zu viel, kein Lob auf konservative Death Metal-Werte zu wenig. Uptempo im Wechsel mit lavazähen Doom-Passagen. Unabhängig vom jeweils aktuellen Sänger immer mit kaputter Stimme und tiefem Gegrunze und hysterischem Gekreische gekrönt. Dabei war der Name Asphyx immer mehr als die Summe seiner Teile. Kein Mitglied, selbst Gründer und Urviech Bob Bagchus, schaffte es, auf jedem unter dem Banner Asphyx laufenden Album vertreten zu sein. Dennoch wurde der Fan niemals enttäuscht. Wo Asphyx draufsteht, ist auch Asphyx drin. Nicht mehr und nicht weniger.

Wer also bereits das 2008 erschienene Comeback-Album 'Death... the brutal way' im Schrank stehen hat, kauft sich 'Deathhammer' nur deshalb, weil er neues Material nach der altbekannten Formel erwartet. Und wird mit Sicherheit nicht enttäuscht. Sofern in diesem Kontext von der Terminologie gestattet, gelingt Asphyx mit dem unter drei Minuten dauernden Titeltrack sogar so etwas wie ein Hit! 'Deathhammer' feiert sich selbst und demütigt alle Wannabes mit der Einfachheit seiner um sich schlagenden Argumente. Kniet nieder, ihr Bauern, die Holländer sind da! 'Deathhammer' ist ein Fest auf die alten Zeiten und die Tatsache, von den Protagonisten ins Hier und Heute gerettet worden zu sein.

Ein weiterer sich selbst feiernder Höhepunkt ist das bereits von der Split Single mit den finnischen Doom-Hoffnungsträgern Hooded Menace bekannte 'We doom you to death'. Der Chorus ist ein Death/Doom-Traum, wie man ihn sich wünscht. Die Botschaft: Wir walzen alles nieder, was sich in den Weg zu stellen wagt. Gefährlich nah an Manowar-mäßiger Death-to-false-Metal-Attitude, kann man es Van Drunen & Co trotzdem irgendwie nicht übel nehmen, dass sie die Früchte ihrer ein viertel Jahrhundert dauernden Treue gegenüber ihrer Musik ernten möchten. Phrasenschwein hin oder her: This album is as true as it gets.

Wer die Möglichkeit hat, sollte sich in jedem Fall noch schnell die limitierte Erstauflage mit Bonus-CD sichern. Fünf Extra-Tracks, wobei neben einer Gänsehaut verursachenden deutschsprachigen Version von 'Der Landser' u.a. auch eine Coverversion von Ur-Einfluss Celtic Frost (Os Abysmi Vel Daath, vom Monotheist-Album) enthalten ist. Wie gesagt, Vollbedienung!

Bow down to the Deathhammer!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Februar 2012
Ich kann mich herthaner77 nur anschließen. Eines der besten Death Metal Alben der letzten Jahre. Van Drunen in Höchstform, jeder Song geht ins Mark. Hier wird, frei von jeglichen musikalischen Experimenten, äußerst schmackhafte Death/Doomkost der alten Schule serviert.

Die Limited Edition ist unbedingt empfehlenswert und jeden Cent wert. Meine persönlichen Favoriten sind "Der Landser" (dt.) und "As The Magma Mammoth Rises".
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am 2. März 2014
Great album, comparable to classics like Last one on earth or The Rack. Good mix of death metal with doomy parts.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. März 2012
In Zeiten der aufstrebenden Metalcore-Welle steht dieses Album wie ein Fels in der Brandung und ragt unerschütterlich daraus hervor. Martin Van Drunen und seine Mannen haben mit diesem Album einen wirklichen Deathhammer geschaffen, der mitten in die Fresse des ganzen neumodischen Zeugs schlägt. Während so manch andere Death Metal Bands nur noch ein Schatten früherer Tage sind, haben es die Holländer geschafft, ihren Sound beinahe zu perfektionieren und Songs von unglaublicher Intensität zu schaffen.

Bereits der erste Song fetzt los, unbarmherzig, gnadenlos. "Into The Timewastes" hält sich nicht lange mit einem Intro auf. Zur Mitte hin geht die Musik in einen geilen Groove über, das klingt cool, das klingt lässig.
Als nächstes folgt der Titelsong des Albums. Und es ist wirklich ein wahrer "Deathhammer", der uns da um die Ohren fliegt. Man kann sich nur dazu bewegen, es geht nicht anders. Allein dieser Song hört sich an wie ein ausgestreckter Mittelfinger gegen all die Deathcore-Bands. Für mich persönlich DIE Death Metal-Hymne des Jahres 2012. Wahnsinn.
Track Nr. 3 schließlich zieht vom Tempo her die Handbremse stark an, es erklingt der doomige Klang, für den die Band berühmt ist. Quälend langsam schleppt sich der Song "Minefield" dahin. Etwas gewöhnungsbedürftig nach den beiden flotten Nummern zuvor, aber nicht schlecht.
"Of Days When Blades Turned Blunt" schließlich poltert wieder munter los und lässt die Köpfe wippen. Der Mittelpunkt wird wieder schleppend, und man vernimmt die coole Lache von Martin. Einmalig.
Es folgt "der Landser", das schleppend beginnt, dann aber immer wieder in einen groovigen Rhythmus wechselt. Das Finale des Songs endet in einem anmutigen Gitarrensolo, das einem Schauer über den Rücken jagt.
"Reign Of The Brute" fetzt dann jedoch gleich wieder los, mit einem hammergeilen Gitarrenriff. Man hat kaum Zeit zu verschnaufen. Der Song ist schlicht, bringt jedoch das Blut in Wallung.
Dann erklingt "The Flood", und selten habe ich so einen coolen, rotzigen Song vernommen. Der geile Midtempo-Rhythmus, und dazu Martins Gesang, der einem die Vocals hinrotzt... Ein Höhepunkt unter vielen auf dieser Scheibe.
Das anschließende "We Doom You To Death" sagt eigentlich schon alles. Der Songtitel ist Programm, und man wird wirklich beinahe zu Tode gedoomt.
"Vespa Crabro" schließlich poltert nochmal richtig los, und lässt uns innerhalb einer kurzen Zeitspanne von 2:50 Min nocheinmal kurz alle Facetten der Band erleben, vom flotten Galopp bis zu rockigem Groove.
Zu guter Letzt erklingt dann noch "As The Magma Mammoth Rises", mit bedrohlich stampfendem Rhythmus, den sägenden Gitarrenriffs dazu und Martin Van Drunens Gesang, der über dem Soundgebilde zu schweben scheint. Irgendwie erinnert das an Immortal, deren letzte Alben ebenfalls mit wahren Hymnen enden. Ein absoluter Faust-in-die-Luft-streck-Song und würdiger Abschluss eines fantastischen Albums.

Die Jungs haben alles richtig gemacht. Es ist eigentlich typischer Death Metal, wie er jedoch schon lange nicht mehr soviel Spaß gemacht hat. Die Songs sind überwiegend in einem Uffta-Rhytmus, ab und an unterbrochen von doomigen, schleppenden Passagen oder Songs. Die Holländer überschlagen sich zwar nie sonderlich im Tempo, es gibt bei weitem schnellere Bands. Asphyx jedoch fegen mit diesem Hammer all die Hyperspeed-Alben rücksichtslos davon. Das Album macht Spaß, von der ersten bis zur letzten Sekunde. Bisher das Highlight der Veröffentlichungen dieses Jahres und eines der besten Death Metal-Alben, die es seit Langem gegeben hat.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Februar 2012
Asphyx wie man sie kennt. Mal schnell, mal doomig. Immer brutal!!! Wer auf Death-Metal steht, kann bedenkenlos zugreifen! Müsste eigentlich 6 Sterne bekommen! Für mich auf Augenhöhe mit den Meisterwerken "The Rack" und "Last one...". Eines der geilsten Alben der letzten 10 Jahre!!!
Würde übrigens die Lim. Edit. nehmen, die dt. Version von "Der Landser" ist der Oberhammer!!!
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4 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. März 2012
Das letzte gute ( und ehrliche ) Asphyx Album war "god cries". ( mit Theo ) Wie auch schon bei "death the brutal way" versuchen Asphyx hier mit langweiligen Riffs an Kohle zu kommen. Van Drunen kann lange schon nicht mehr an alte Zeiten anknüpfen.( alte Pestilence ! ) Alles wirkt gekünstelt und unehrlich. Schlechte , einfallslose Riffs die auf alten Asphyx Platten nie Verwendung gefunden hätten. Unterirdisch schlecht !
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