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5.0 von 5 Sternen Mitreißendes Rock-Monument vom Feinsten!
Puh - wo fange ich an? Jedem Progrock-Fan (von YES bis PORUPINE TREE) muss ich dieses Album ans Herz legen! Dem MOTORPSYCHO-Novizen empfehle ich, sich über einschlägige Internetseiten mit der über 20jährigen Historie der norwegischen Rocker vertraut zu machen - das würde hier den Rahmen sprengen. Genau so würde ich dem MOTORPSYCHO-Novizen...
Veröffentlicht am 13. Februar 2012 von Chefmaus 68

versus
15 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vorsicht !
Leider kann ich die allgemeine Euphorie (und die gibt es nicht nur hier auf AMAZON) nicht recht nachvollziehen. Sicher ist das wohl künstlerisch wertvoll, mit nichts vergleichbar und einfach nur wahnsinnig. Nur - was habe ich als Hörer davon ? Ich mag's proggig, bluesig, metallig und heavy, mal melodiös (die alten Yes, Tull, Genesis oder die neueren...
Veröffentlicht am 23. April 2012 von Flowerking


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30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mitreißendes Rock-Monument vom Feinsten!, 13. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Death Defying Unicorn (Audio CD)
Puh - wo fange ich an? Jedem Progrock-Fan (von YES bis PORUPINE TREE) muss ich dieses Album ans Herz legen! Dem MOTORPSYCHO-Novizen empfehle ich, sich über einschlägige Internetseiten mit der über 20jährigen Historie der norwegischen Rocker vertraut zu machen - das würde hier den Rahmen sprengen. Genau so würde ich dem MOTORPSYCHO-Novizen Alben wie "Trust Us" oder "Black Hole / Blank Canvas" als Einstiegsdroge empfehlen. Denn "The Death Defying Unicorn" ist ein derartiger Brocken, dass er als Einstieg verschrecken könnte. Sich dann nicht weiter mit dem Werk zu beschäftigen, wäre ein Verlust für jeden Rockfan, der gerne mal über den musikalischen Tellerrand schaut und im Musikkosmos nach Sternen abseits des Mainstream sucht.

Ich zähle mich zu den Psychonauten (langjährigen MOTORPSYCHO-Fans) - und selbst mich hat dieses Rock-Monument beim ersten (und intensiven) Hören ins Sofa zurückgedrückt. Ich wollte in das Konzeptalbum eintauchen wie ins Meer und wurde zunächst von mannshohen Wellen zurück an den Strand gespuckt. Wo wir gleich beim Thema sind: inspiriert wurde diese musikalische Tour de Force unter anderem von Homers "Odyssee" und Herman Melvilles "Moby Dick". Wer der englischen Sprache kundiger ist als ich, mag mir gerne die Details dieser Havarie-Geschichte übersetzen - musikalisch jedoch kann man die sturmgepeitschte Hochsee mit nasskaltem Schiffbruch kaum besser bebildern.

Was geht musikalisch dabei ab? Zu allererst: progressiver Rock der alten Schule (erinnert zeitweise an die alten YES) - ergänzt um acht Jazz-Bläserinnen (Trondheim Jazz Orchestra) und ein Streicherensemble, die den Rahmen des Rock'n'Roll immer wieder sprengen in Richtung Jazz oder Kammermusik. Manchmal findet auch alles gleichzeitig statt.

Ein jazziges Instrumental-Intro ("Out Of The Woods") gibt einen ziemlich fiesen Opener, in dem sich die E-Gitarren einschleichen und schließendlich das gesamte Rock-Orchester mobilisiert wird und den dramatischen Grundton des Albums vorgibt ("The Hollow Land"). Ein trügerisch dezenter Gesangspart mit Akustikgitarre bläst alsbald zum Aufbruch bei stetig steigendem Wellengang: das Rock-Chaos nimmt seinen Lauf. Das 16minütige "Through The Veil" holt mit einem freejazzigen Intermezzo etwas Luft, nur um dann treibend an die Ruder zu gehen. Am Horizont zieht indes bereits der drohende Sturm auf; Rock und Jazz peitschen gemeinsam die kalte Gischt ins Gesicht, das Schiff gerät vorübergehend in das Auge des Sturms, doch die Stille trügt. Im Instrumental "Doldrums" singen die Sirenen ihr trügerisches Lied, um die Seefahrer in die Tiefe zu locken (hier macht das Album einen Ausflug in die Begleitmusik eines Soundtracks). "Into The Gyre" beginnt mit einer schönen, melancholischen Melodie (erstmals Melodie!). Was in diesen zehn Minuten passiert, klingt wie ein 40 Jahre altes Kleinod, das in YES-Archiven wiederentdeckt wurde; der Song wird nach 6 Minuten zu einem wirbelnden Mahlstrom, der letztlich die gesamte Mannschaft über die Planke gehen lässt. Im abschließenden "Flotsam" treiben die Überlebenden zu dem Klang einer einsamen Violine in der ruhigen See und klammern sich an die Trümmerteile ihres Schiffes.

Teil 2 dieses Epos nimmt einen kammermusikalischen Einstieg. "Oh, Proteus - A Prayer" beginnt wie ein Requiem - ein anschwellender Chor zu klagenden Streichern schafft eine Stimmung, die einen wie Blei hinunter in die Tiefsee ziehen will. Ein dunkler, fuzziger Bass drückt den Kopf unter die Wasseroberfläche, die beiden folgenden Intrumentals "Sculls In Limbo" und "La Lethe" malen mit nicht greifbaren Ambient-Klängen die dunkelblaue Unterwasserwelt vor Augen, wobei letzteres Stück mit anschwellender Dynamik und einem schön griffigen Saxophon-Solo nach fünfeinhalb Minuten so gerade noch erste Längen in der Story umschifft. Nach orchestralem Ausklang greift "Oh, Proteus - A Lament" noch einmal kurz das Klagelied vom Anfang auf, ehe sich die angejazzte Ballade "Sharks" fast lethargisch in ihr Schicksal ergibt. Schweineorgel, Bläser, Streicher und Band bäumen sich noch einmal auf und brechen sich in einem MOTORPSYCHO-typischen 70er-Jahre-Rocker Bahn ("Mutiny!"). Ab Minute 2:48 verneigen sich die Norweger mit einem wohlbekannten Song-Intro vor den großen Yes ("Changes", 1982) und ergehen sich in einem psychedelischen Gitarrensolo - denn was eingängig beginnt, muss ja nicht so beibehalten werden. Nach achteinhalbminütigem Dampf im Kessel geht "Into The Mystic" auf die Zielgerade, greift noch einmal das anfängliche Thema von "The Hollow Lands" auf, um mit einem versöhnlich optimistischen Paukenschlag recht abrupt zu enden.

"The Death Defying Unicorn" ist ein Konzaptalbum im besten, klassischen Sinne und holt die Progrock-Tradition der 70er Jahre mühelos und klischeefrei ins 21. Jahrhundert. Im musikalischen Gesamtkonzept gerät die stilistische Einordnung völlig zur Nebensache. Daher können die Richtungen Rock, Jazz und Kammermusik auch so hervorragend neben- und miteinander bestehen. Das Album hat eine sehr eigene Grundstimmung, die konsequent beibehalten wird - und das alles ohne breitflächige Keyboardteppiche und Elektronikspielereien, die heutzutage im Neo-Progrock gern alles einebnen und zukleistern.

Das Album besticht zweifellos vor allem als Gesamtwerk: ein irrwitziges Monument, eine Hommage an die Musik, die sich nicht anbiedert, eine musikalische Vision, die hier kompromisslos ins Leben gerufen wurde, ohne kommerziell gefallen zu wollen. Und so kann man es lieben oder hassen - das bleibt Geschmackssache, aber wem es gelingt, sich auf dieses Brett einzulassen, dem zaubert es ein Strahlen aufs Gesicht: virtuos, phantasievoll und hochklassig ist dieser Rock-Soundtrack allemal, und das muss im großen Musikzirkus erst mal einer nachmachen. Die Zeit muss es zeigen, aber ich kann mir vorstellen, dass dieses Werk das Zeug zum Meilenstein hat. Also: unbedingt anhören - aber bitte nicht die Schwimmweste vergessen! Sail on, psychonauts!
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meine Güte!, 10. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: The Death Defying Unicorn (Audio CD)
Das neue Album von Motorpsycho lässt einen irritiert fragen, warum Bands, die einst gute Konzeptalben gemacht haben, eigentlich damit aufgehört haben, wenn es doch hörbar so viel Spaß macht. An wen man auch alles erinnert sein mag (die irren Sounds der alten Yes-Platten seien wenigstens erwähnt), es spielt letztlich keine Rolle, denn das Ergebnis ist weder eklektisch noch abgegriffen. Es ist großartig. Ein waschechtes Motopsycho-Album das doch laufend mit herrlichen Wendungen überrascht, leidenschaftliche Saxophonsoli geleiten einen über orchestrale Gebirge, um einen dann an Gitarrenriffs lustvoll abstürzen zu lassen - nicht ohne einen zart wieder aufzufangen. Die Kollaboration mit Ståle Storløkken sowie den Trondheimer Jazz- und Streichensembles ist eine echte (und lang ersehnte) Bereicherung. Am Ende muss man geradezu über den fast lakonischen Schluss lachen. Wie verhindert man Pathos? Mit Klarheit. Meine Güte! Allen beim Hören eine gute Reise!
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die pure Wonne, 10. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Death Defying Unicorn (Audio CD)
Motorpsycho bleiben unkorrumpierbare Vollblutmusiker und neben ihrem unglaublichen Output ist es eine echte Freude, dass sie nach mehr als 20 Jahren noch besser und besser werden. Mir fällt partout keine andere Band ein, bei der das der Fall ist, und daher meinerseits die tiefste Verbeugung vor so viel musikalischer Lust, Experimentierfreude und Inbrunst. Hätten Led Zeppelin, die Beach Boys, oder wer auch immer durch MP seine zeitlose Auferstehung erfährt, je den Plan gefasst zusammen eine Art zweites "Thick as a Brick" oder ein anderes Konzeptalbum dieses Kalibers zu produzieren: Motorpsycho haben gezeigt, wie es geht, und das ohne anachronistisch zu klingen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Info zur Vinylausgabe, 22. September 2012
Von 
B. Jaß (Lünen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Death Defying Unicorn [Vinyl LP] (Vinyl)
Musikalisch wurde ja schon eigentlich schon Alles zu diesem extrem genialen Stück Musik gesagt. Ich persönlich finde es ist eines der besten Crossover-Projekte seit Deep Purple in Concert, was aber auch daran liegen mag, dass ich nicht soo viele Konzepte dieser Art kenne.

Für alle Vinyl-Freunde hier als Ergänzung zu den Anderen Rezensionen also nochmal ein bis zwei Worte zur Vinylausgabe:

Ich habe mir erst vor kurzem einen Plattenspieler zugelegt und sowohl vom Zuspieler, als auch vom Rest der Kette bilde ich mir jetzt einfach mal ein, dass das in der Anfangsklasse schon einigermaßen highendig ist und ziemlich das Meiste aus den Platten/CDs rausholt:

Nachdem ich also schon von der CD-Ausgabe restlos begeistert war, habe ich also ziemlich als eine der Ersten Platten "The Death Defying Unicorn" erworben.

Das Album kommt als Doppel-LP daher, die Platten sind in stablier 180g-Ausführung. Die Pressung ist, soweit ich das Beurteilen kann, sehr gut: keine Schlieren, keine sichtbaren Fehlstellen. Beim abspielen nur seeehr gelegentlich mal ein knacksen. Im Vergleich zu den anderen Vinyls, die ich neu erworben habe, kann man die Qualität als Sehr gut bezeichnen.
Das Cover ist ein Klapp-Cover, auf dem außen das weiße CD-Cover zu sehen ist, auf der Innenseite über beide Seiten das tolle Artwork-Motiv aus dem CD-Booklet, sodass es echt Freude macht, während des Höhrens mal die Hülle zur Hand zu nehmen. Die Platten stecken in Papierhüllen, auf deren Außenseite die Texte der jeweiligen LP abgedruckt sind. Ich habe sie nicht durch antistatische Hüllen ersetzt, da die Handhabung meines erachtens nach ausreichend komfortabel ist.

Musikalisch kann die Vinyl-Ausgabe auch mit den klassischen Vinyl-Tugenden glänzen:
Tolle Dynamik, genial herausgearbeitete rythmische Passagen und absolute Authentizität bei den Klängen der Instrumente. Gerade bei den echt abgefreakten Saxophon-Passagen (und ich spiele selber Tenor-Sax) ist es einfach krass, was die Jungs aus Trondheim mit ihren Instrumenten für Geräusche erzeugen können.

Kurz gesagt: Klare Kaufempfehlung für die Vinyl-Ausgabe. Im direkten Vergleich zur CD kriegt man nochmal viel mehr Details und Klangauthentizität (was gerade bei den nicht-rockigen Instrumentalpassagen eine Menge mehr Spaß bring). Die Ausführung des Drumherums ist auch Klasse. Einziges Manko für freunde der Analog/Digitalen Kombiprodukte: Es gibt keinen Download-Code oder ähnlichen Zugriff auf digitale Musikdateien, was bei diesem Album meines Erachtens nach aber zu vernachlässigen ist, da ich diese Platte sowieso nur in meinem Wohnzimmer in Ruhe und bei einem Glas Wein genieße.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Männer können seine Gefühle nicht zeigen !, 16. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Death Defying Unicorn (Audio CD)
Tja,das war der Titel der Fishmobplatte mit dem grandiosen Stück Bonanzarad !
Und was hat das in einer Rezi zur neuen Motorpsycho Platte zu suchen ?
1995 erschien der erste Introducing Sampler der Musikzeitschrift Intro für schlappe 8 Mark oder so überall zu bekommen !
Auf dem Silberling waren neben besagten Fishmob eben auch Motorpsycho mit "A Shrug And A Fistful" von "Timothy's Monster".
Beide CD's wurden am nächsten Tag unter aufbietung aller finanziellen und logistischen Kräfte beim örtlichen Plattenhändler erobert und erhört,bis das Blut in armdicken Fontänen aus den Ohren schoß ...... (So war das damals mit der auralen Beute, die man auf der heimischen Universum-Anlage zelebrierte wie einen runden Geburtstag ! )
...
Fishmob haben sich 98 aufgelöst und das war wohl auch besser so !
Motorpsycho blieben für immer und ich habe alle Vinyls im Expedit hinter mir thronen wie die Kronjuwelen der Queen !

Jetzt haben sie den Olymp endgültig erobert !

Musik die meine beschränkten rhetorischen Fähigkeiten bei weitem übersteigt !
Um das hier gebotene hinlänglich beschreiben zu können bedürfte es ehedem einer eigenen Lautsprache.

Was ich eigentlich sagen wollte,
"Männer können seine Gefühle doch zeigen"
Dieses Meisterwerk beweist es !
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zwischen Prog-Rock, orchestralem Jazz, und purem Wahnsinn., 13. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: The Death Defying Unicorn (Audio CD)
Meine Romanze mit dem modernen Prog ist etwas kurios; Alle paar Monate baut sich in mir eine gewisse Distanz zum gesamten Genre auf, die aktuelle Szene scheint an der Oberfläche überschwemmt mit Klischees und Käse.
Wann immer mich dies üble Schicksal jedoch ereilt, kommt da wie aus dem Nix eine Band hervor, die all die Brücken zwischen mir und dem Prog mit 'ner Wahnsinnsplatte wieder aufbaut.

Motorpsycho hat mit "The Death Defying Unicorn" jenes Wunder vollbracht. In 83 Minuten Spielzeit mischen die Mannen King Crimson-esque Klangbilder mit dem bombastischem Jazz des Trondheim Jazz Orchestras und - natürlich - dem typisch-vertrauten Monstersound Motorpsychos. Und dies völlig ohne Rücksicht auf Kompromisse.
Klingt recht Irre, wa? Ist es auch. So Irre sogar, dass der erste Hördurchlauf mehr Fragen als Erkenntnisse aufwirft. Aber das dem tode trotzdene Einhorn zerrt einen trotz all der Verwirrung zu sich zurück, offenbart mit jedem Durchlauf ein Stückchen mehr seiner zahlreichen Faceten und Ebenen.
Macht also - ganz kurz gefasst - das Album-Format einmal mehr zu 'nem richtig schönen Abenteuer!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen absolut abgefahren !, 16. Februar 2012
Von 
M. Dilger "mikelgelbfuss" (Frankfurt, Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Death Defying Unicorn (Audio CD)
Als Liebhaber zu Prog und (häufiger?) Grenzgänger zu Metal hatte ich Motorpsycho schon öfter auf dem Schirm; zuletzt mit "Heavy Metal Fruit".

Auf die neueste Erscheinung war ich in der vorliegenden Form jedoch nicht vorbereitet; aber um es vorweg auszusprechen:

ABSOLUT DER HAMMER !!!

Ich sitze jetzt fasziniert vor meinen Boxen und immer wieder fange ich die CD`s von vorne an ablaufen zu lassen; man kann sich nicht satt hören. Aber Vorsicht: nicht nur das Gehör muss offen sein...auch das Herz. Man muss bereit sein, die Stile, in in absolut genialer Weise verbunden werden, als Einzelne zu akzeptieren und sich der Musik hinzugeben.

Ich weiss nicht mehr wo ich es gelesen habe, aber ich schliesse mich an:

Schickt die Familie aus dem Haus, legt euch auf den Boden, dreht die Boxen auf, soweit es geht....und GENIESST !

5 Sterne sind zu wenig
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Whoa!, 29. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: The Death Defying Unicorn (Audio CD)
Es ist von den bisherigen Rezensenten eigentlich alles zu dem Album gesagt/geschrieben worden, was es zu sagen gibt.

Ich möchte dies hiermit einfach nur noch mal bestätigen: Dieses Doppelalbum ist einfach grandios, beeindruckend, sensationell. In meinen Augen bereits jetzt ein Meilenstein der Musikgeschichte.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hurra!!!!, 23. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: The Death Defying Unicorn (Audio CD)
Eigentlich wurde hier alles schon gesagt. Darum fasse ich mich kurz und erzähle ein wenig drum herum. Mich hat der Motorpsychovirus erst 2011 gepackt. Ich hatte sie auf dem Burg Herzberg Festival gesehen, fand sie damals schon wirklich gut: 'Wow, nur 3 Leute, was für ein Livebrett'. Es hat aber dann doch was gedauert, bis ich mir die erste CD dann gekauft habe. Es war die Black Hole/Blank Canvas. Und CD 1 dieses Doppelalbums hatte mich dermaßen gepackt. Endlich mal eine Band, die richtig abrockt und trotzdem deutlich progressive Elemente und Sounds in die Musik mit einbringt. Ich muss dazu sagen, dass ich mich sehr stark im Progressive Rock Umfeld bewege, Metal z.B. gar nicht so mag, Progmetal auch schon lange nicht mehr, aber eben Fan der ganzen 70er Sachen (King Crimson, Yes, Genesis, Camel, VDGG, usw)bin. Ja, ich mag dieses Kopfkino, elegische Sachen, es muss nicht unbedingt rocken. Aber daher finde ich Motorpsycho so spannend. Weil sie eben richtig gut abgehen und gleichzeitig meine auf Artrock getrimmten Ohren begeistern können. Musik fürs Auto und für die Stunden zu Hause!
Motorpsychho schaffen es scheinbar nach all den Jahren nach wie vor, immer noch eins draufzusetzen. Das Orchester übernimmt hier keine Alibifunktion, sondern ist wunderbar ins Gesamtkonzept integriert. Endlich mal! Symphonisch, mächtig und dann eben immer wieder schön nach vorne! Stücke wie z. B. The Hollow Lands, Mutiny oder auch Into the mystic, sind typische Motorpsycho Kracher, und gerade live dürfte man hier wahrscheinlich wieder einiges an zusätzlicher Improvisation geboten bekommen. Die 'Proteus Suite' , so nenne ich einmal die 4 ersten zusammenhängenden Songs der zweiten CD, zeigen dann eine etwas andere Seite, von Schwermut durchzogen. Hier steht eindeutig das Orchesterarrangement im Vordergrund und dennoch'. Es klingt wie Motorpsycho. Ich freue mich schon jetzt auf die Konzerte! Thumbs up!Anspieltipp? Durchören!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dem bisher gesagten..., 14. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Death Defying Unicorn (Audio CD)
...ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.

Ein unglaubliches, faszinierendes, rührendes, treibendes, verstörendes, tröstendes, gewaltiges Album.
Motorpsycho zählen zu meinen größten Helden und dieses Album zählt zum absolut Besten, was sie je auf die Menschheit losgelassen haben. Und mit jedem Durchlauf marschiert es weiter voran.

Ich bin ausnahmslos begeistern.
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The Death Defying Unicorn
The Death Defying Unicorn von Motorpsycho (Audio CD - 2012)
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