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4.0 von 5 Sternen Quo vadis Swallow The Sun?
Swallow The Sun, die Meister des elegischen Death Doom, melden sich wieder zu Wort. Und ich muss zugeben, mit dem neuesten Streich Emerald forest and the blackbird habe ich mich wesentlich schwerer getan, als mit dem wunderbaren Vorgänger New moon. Bereits der eröffnende Titeltrack ist eine überwiegend garstige Nummer die sich recht quer stellt und etwas...
Veröffentlicht am 3. Februar 2012 von Mario Karl

versus
5 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Über weite Flächen langatmig und uninteressant
Mit "Emerald Forest And The Blackbird" legen die Doom/-Deather aus Finnland ihr mittlerweile fünftes Album vor, welches aber nicht mehr sooo viel mit den Vorgängern zu tun hat.

Während beim Opener noch viele interessante Ansätze auszumachen sind (7), ist für mich bereits "This Cut Is The Deepest" ein Lückenfüller: Eine...
Veröffentlicht am 5. Februar 2012 von Kaktus


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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Quo vadis Swallow The Sun?, 3. Februar 2012
Von 
Mario Karl "musikansich.de" (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Emerald Forest and the Blackbird (Audio CD)
Swallow The Sun, die Meister des elegischen Death Doom, melden sich wieder zu Wort. Und ich muss zugeben, mit dem neuesten Streich Emerald forest and the blackbird habe ich mich wesentlich schwerer getan, als mit dem wunderbaren Vorgänger New moon. Bereits der eröffnende Titeltrack ist eine überwiegend garstige Nummer die sich recht quer stellt und etwas das mitreißende Element vermissen lässt. Dabei hat bereits er wieder alle Kennzeichen der Finnen mit an Bord. Gnadenlose Schwermut, kernige Härte und jede Menge Epik. Aber vielleicht ist das überlange Stück auch mehr eine Art Einleitung. Denn das Album folgt einem inhaltlichen und ziemlich traurigen Konzept: Ein Vater erzählt seinem sterbenden Kind eine Geschichte, anhand der er ihm versucht zu erklären welch dunkle Reise es in Kürze antreten wird...

Puh, harter Tobak, der an sich kaum Platz für Sonnenschein lässt. Aber trotzdem wurden die Songs mehr noch als zuletzt in ein zwar sehr melancholisches, dafür aber auch harmonisches, fast entspanntes Paket verpackt. Vielerorts bestimmen schöne Melodien und ruhige Gesanglinien sowie eine zurückhaltende Instrumentierung das Bild. "This cut is the deepest" erinnert zum Beispiel gar an Porcupine Tree oder neuere Anathema, während "Silent towers" schon fast eine poppige Leichtigkeit verbreitet. Auf die Spitze getrieben wird dies beim bedächtigen "Cathedral walls", bei dem Nightwish-Sängerin Anette Olzon zahlreiche Gesanglinien beisteuerte. Das klingt fast ein bisschen kitschig, obwohl es sich um eine gute Nummer handelt.

Das soll jetzt aber nicht bedeuten, dass wir es hier mit einem rein flauschigen Album zu tun haben. Denn zwischen dem vielen Schönklang finden sich auch anno 2011 wieder einige richtig schwere und mitreißende Doom-Nummern, die auch mal wieder die Grenze zum Black Metal streifen, wie beim aufpeitschenden "Hate, lead the way". Das verfehlt genauso wenig seine Wirkung wie die tiefen Growls von "Labyrinth of London (Horror pt. IV)". Diese Nummer besitzt alles was man von einem Swallow The Sun-Song erwartet: starke Emotionalität, Schwere, eine einnehmende Atmosphäre und ein interessantes Arrangement im Breitwandformat. Ähnliches gilt für den deprimierenden Funeral Doom von "April 14th", bei dem die traurige Geschichte und damit das Album langsam ein Ende findet.

Wie gesagt, in das Album hinein zu finden ist anfangs nicht ganz einfach. Vor allem nicht, wenn man ein hartes Doom-Album erwartet. Die Zunahme der ruhigen Klänge ist vielleicht etwas das nicht jedem gefällt. Doch am Ende ist es doch eine natürlich Entwicklung des Stils von Swallow The Sun der Sinn macht. Vor allem, da es hier auch zur verarbeiteten Thematik passt. Wenn man sich richtig fallen lässt, wird Emerald forest and the blackbird von Umlauf zum Umlauf immer besser, so dass einem immer mehr auffällt, dass der Band mal wieder ein ziemlich gutes Album gelungen ist.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weite, Wärme, Wahnsinn! Düster Metal Highlight!, 8. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Emerald Forest and the Blackbird (Audio CD)
Die bemerkenswerte Metamorphose von Swallow the Sun geht weiter. Noch vor ein paar Jahren waren die Finnen eine schon damals hochbegabte, aber sehr im Doom-Death Untergrund verwurzelte Band, die zwar Liebhaber verzückte, aber einem breiteren Publikum nicht in allen Belangen leicht zu vermitteln war. Das änderte sich mit "Hope", konnte mit "New Moon" konsequent weiter geführt werden und propagiert sich jetzt als nächster logischer Schritt in "Emerald Forest and the Blackbird".

Was Puristen in den meisten Fällen zuwider ist, stellt sich im Sinne von Atmosphäre, Vielseitigkeit und Eindringlichkeit als Glücksfall heraus. Zuletzt hatten Swallow the Sun immer mehr auf den Klargesang von Frontmann Mikko Kotamäki gesetzt, was nicht zuletzt deshalb Sinn macht, weil dieser ein ausgezeichnetes Gesangsstimmchen hat. So ist es wenig überraschend, dass vor allem die hauptsächlich auf besagten Klargesang gestützten Songs für die dickste Gänsehaut sorgen. Das von akustischen Gitarren getragene This Cut is the deepest" vermittelt eine angenehme Luftigkeit und Unverkrampftheit, "Silent Towers" (das auch mit Grunt-Unterbau aufwartet) schlägt die Brücke zur Dark Metal-Referenz Katatonia, während das gedrosselte "Cathedral Walls" auf leisen Sohlen ins Langzeitgedächtnis schleicht und als besondere Überraschung mit Anette Olzon (Nightwish) im hellen Sopran punktet, aber auch metallisches, harsches Aufbegehren zulässt. Doch es geht sogar noch härter: "Hate, lead the Way" ist die wohl heftigste Nummer seit langem und steckt sogar "These Woods breathe evil" bezüglich Aggressivität in die Tasche. Zwar gibt es auch hier schmeichelnde Gitarrenharmonien und Keyboardteppiche, man fühlt sich jedoch weniger an die sensiblen Swallow the Sun, als viel mehr an angeschwärzte Raserei melodischer Cradle of Filth oder Moonspell erinnert. Damit zeigen die Finnen einmal mehr auf, wie viele Facetten Schwarz eigentlich haben kann, wenn man nur mit offenen Augen und Ohren durch das musikalische Dickicht wandert. Für Fans der letzten Alben ist "Emerald Forest and the Blackbird" nicht weniger als eine Offenbarung, gibt es doch nicht nur fantastische neue Songs voller Wärme und Gänsehautmomente zu entdecken, sondern auch unzählige liebevoll eingewobene Details zu erkunden. Dank der Tatsache, dass das Sextett seine Wurzeln nach wie vor nicht komplett gekappt hat, darf auch der Anhänger aus Anfangstagen ein Ohr riskieren. Sollte er sogar, denn das hier ist unbestritten das erste Highlight des noch jungen Jahres!
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5.0 von 5 Sternen kaufst du album, weil ist gut!, 25. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hammeralbum! Richtig gut arrangierte songs, gute mischung aus ruhig und aggressiv und schnell bis melancholie....! ich sage nur tiptop hellyeah!!
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5.0 von 5 Sternen Es wird immer besser., 19. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Emerald Forest and the Blackbird (Audio CD)
Genre: Doommetal

Ich verfolge Swallow the Sun schon ein paar Jahre und ich wurde noch nicht enttäuscht von ihrer Musik oder gar ihren live Auftritten, bei denen ich dabei war. Deswegen fiel mir der Kauf dieses Albums auch ziemlich leicht, vor allem bei dem Preis.
Aufmerksam wurde ich auf das Album durch den Song "Cathedral Walls". Bei Youtube gibts eine schöne Version mit offiziellem Video.

Nun zum Album selbst:
Das oben genannte Lied trifft eigentlich sehr gut die Gesamtstimmung des Albums. Wer also mal reinhören möchte, sollte meiner Meinung nach in dieses oder das Lied "April 14th" reinhören. Ich habe mir noch nicht alle Texte zu Gemüte geführt, was ich vom mehrmaligen Hören der Scheibe jedoch sagen kann ist, dass es Genre typisch (Doommetal) melancholisch ausfällt. Aber genau das will man ja. Die Mischung aus schönen klaren Gesangs- und Growlparts schafft - ich kann es nicht anders sagen - geile Gegensätze, die die Härte noch intensiver erscheinen lässt und die wirklich hervorragenden melodischen und oftmals fast träumerischen Elemente noch besser in Szene setzt.
Gerade live hört man, wie gut eine Band wirklich ist. Den hervorragenden Sound auf Platte können die Leute von Swallow the Sun auch live wunderbar wiedergeben. Dieses Album ist also in jedem Fall ein Genuss. Voraussetzung natürlich man mag das Genre und den Stil, aber davon geh ich jetzt einfach mal aus. Wie weiter oben schon angedeutet, verfügen die Lieder von "Emerald Forest and the Blackbird" über eine schöne Mischung aus sehr melodischen und wuchtig ausgeführten Elementen. Das ganze in einem Gleichgewicht, welches dem Album sehr gut tut. Auch die wuchtigen Parts sind keineswegs nur Gerumpel. Ohne melodische Klangkulisse läuft bei Swallow the Sun gar nichts. Doomtypisch ist das Album für Leute mit Hang zum Herzrasen geeignet. Danach sollte das abgeklungen sein.
Was ich an diesem Album einfach mag, das Genre kommt dem natürlich auch etwas zu Gute, die Riffs werden schön ausgespielt. Die Töne können richtig ausschwingen. Herrlich!

Zusammenfassung:
Die Leute von Swallow the Sun machen geile Musik! Die bei früheren Alben vorherrschende, deutlich härtere Gangart, was ich ebenfalls sehr mag, wurde mit ruhigeren Elementen gemischt und ist wunderbar erneuert daraus hervorgegangen. Swallow the Sun haben nicht an Härte verloren, sondern an Klangvielfalt gewonnen.

Von mir eine klare Kaufempfehlung.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ganz gross, 26. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Emerald Forest and the Blackbird (Audio CD)
Ich lese in einigen Rezessionen über dieses Album Vergleiche zu "New Moon". Das amüsiert mich doch ein wenig. Man sollte doch jedes Album als eigenständiges Werk ansehen, dass auch wirken muss, wenn man kein anderes des Künstlers vorher gehört hat. Und das aktuelle Album der Finnen hat genau die Stärke, Eindruck zu hinterlassen. Zart und hart, clear voices und wüste crowls, je nach Stimmung. Grossartige Instrumentierung ohne den Hörer zu erschlagen. Das hat schon fast die Klasse von "Plague of Butterflies", ohne allerdings in Teilen so schwierig und "in die Länge gezogen" zu sein.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahnsinns Atmosphäre und einfach zum Augen schließen..., 9. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Emerald Forest and the Blackbird (Audio CD)
Ich muss zugeben, ich kenne die Vorläufer von diesem Album nicht, Swallow The Sun ist für mich neu. Hab die CD heute erhalten und bin sehr sehr überrascht, wie gut sie mir gefällt. An sich höre ich eher Metal in Richtung Opeth oder My Dying Bride, stehe auf lange, doomige Parts und auf Knüppel-Ausbrüche, finde Akkustik-Parts passend und abwechslungsreich...Aber wie kommt man dann auf Swallow The Sun? Ich wurde von einem Freund darauf hingewiesen und es ist einfach seeehr stimmige Musik: Doom-Parts, Melo-Death und ruhige Stellen kommen hier zu einer wunderbaren Synthese, die ihresgleichen sucht. Stimmliche Vielfalt muss man dem Sänger zugestehen und auch die Kompositionen werden nicht langweilig. Dass jetzt die Nightwish-Frontfrau einen daherträllert...naja..wem es gefällt. Aber ansonsten...Waaaahnsinn! In Noten gegossene Traurigkeit und Verzweiflung strömt mit den ersten Tönen in die Ohren. Und dort entfalten sich dann Gefühle, die man am besten bei Rotwein und Kaminfeuer genießt. Nur zu empfehlen!
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk, 6. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Emerald Forest and the Blackbird (Audio CD)
Wer sagt eigentlich, dass Metalbands immer nur hasserfülltes Growlen bis Kreischen von sich geben müssen? Während andere großartige Bands wie Anathema, Emperor oder (die alten) Dimmu Borgir längst ihre Wucht und ihren Zenit überschritten haben, gelingt es Swallow the Sun mit "Emerald Forest and the Blackbird" die Stärken ihrer Musik herauszuarbeiten: Black und Death Metal zünden hier besonders gut, wenn sie an ruhige, atmosphärische Clean Vocal-Passagen anschließen. Statt einen sich schnell abnutzenden Hassbatzen runterzukacheln, setzen StS auf tief traurige Melodien, grabestiefe Bassläufe und Doom-Riffs, die zum Besten gehören, was das Doom/Death-Genre bislang hervorgebracht hat. Gelebte, atmende Musik und ein wahrer Meilenstein. Ein mutiges, überraschendes und großartiges Album.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk? Antwort - Klar, 4. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Emerald Forest and the Blackbird (Audio CD)
Das neueste Werk der Death Doom Gruppe Swallow the Sun. Beim ersten Durchlauf - ??? Was ist das? Man erwartete vielleicht Ähnlichkeiten mit dem letzten Werk - New Moon. Das ist leider falsch. "Emerald forest and the blackbird" übertrifft jedoch alles bisher dagewesene, denn das eindrucksvolle Konzeptalbum besitzt eine fesselnde Intensität und eine unglaubliche Wucht. Vor allem die akustischen Passagen, wie in "This cut is the deepest" sind so herzzerreißend, gleich wie das intensive, schleppende "Cathedral walls", mit der Nightwish Vokalistin Anette Olzon als Gastsängerin - obwohl diese mir bei Nightwish nicht gefällt.

Der Wechsel der Elemente prägt den gesamten akustischen Eindruck, nicht nur beim Gesang, sondern auch bei der Instrumentalfraktion: Mal dominieren heavy Riffs, dann wiederum melodische Gitarren und bombastische Keyboardmomente. Stellenweise kann man in Melancholie baden wie in einem der tausend finnischen Seen. Mit einem Mal zieht die Finsternis auf, bedeckt alles mit schweren Riffs, dass es fast schon unheimlich wird, teilweise sogar aggressiv eruptiv. Dann folgt der tröstende einlullende Keyboardteppich. Dieses Hin und Her durchzieht "Emerald Forest And The Blackbird" wie die Seenplatte das Land.

Auch wenn "Emerald Forest And The Blackbird" vielleicht beim ersten oder oberflächlichen Eindruck wie "Kuschelrock meets Death Metal" wirkt, kann man hier intensive Musik erleben, eine Reise durch die Gefühlswelt der Band (und ihres Heimatlandes). Fans solcher Sounds werden hieran ihre Freude haben. Neugierige sollten aber auch mal reinhören.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pure Emotionen, 25. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Emerald Forest and the Blackbird (Audio CD)
Für gewöhnlich mag ich doomlastigen Metal nicht so sehr, aber Swallow The Sun haben mich mit ihrem Album voll überzezugt. Die Songs sind alle abwechslungsreich und keineswegs langweilig, wenn man sich die Mühe macht wirklich reinhinzuhören. In den Texten und der Musik findet jede Emotion Platz von Liebe, Verzweiflung, Hass bis Hoffnung. Alles in allem also ein sehr gutes Album.
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5 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Über weite Flächen langatmig und uninteressant, 5. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Emerald Forest and the Blackbird (Audio CD)
Mit "Emerald Forest And The Blackbird" legen die Doom/-Deather aus Finnland ihr mittlerweile fünftes Album vor, welches aber nicht mehr sooo viel mit den Vorgängern zu tun hat.

Während beim Opener noch viele interessante Ansätze auszumachen sind (7), ist für mich bereits "This Cut Is The Deepest" ein Lückenfüller: Eine Akustikballade, wie sie langweiliger kaum sein könnte (2).
Als ich "Hate, Lead The Way" das erste Mal hörte, dachte ich erst, Magnus Norman hätte endlich "Ancient Wisdom" wiederbelebt, sogar der "Gesang" ist ziemlich ähnlich! Ein starker Song, der aber eigentlich von einer anderen Band stammt (8).

Ausfall Nummer zwei stellt "Cathedral Walls" dar, den Anette Olzon mit ihrer Stimme unterstützt. Ähnlich langweilig wie "This Cut ..." quält sich der Song bis Min. 3:40, um dann in einen recht schrägen härteren, mit Grunts unterlegten Part überzugehen, bevor Anette noch einmal singen darf, und somit den zweiten unnötigen Song ausklingen lässt (3). Ich wollte es gar nicht glauben, denn "Hearts Wide Shut" ist bis auf ein paar Ausbrüche "wieder" eher balladesk gehalten und ebenso langweilig (3). Das Gleiche gilt für "Silent Towers"(4) und "Night Will Forgive Us" (3). "Labyrinth Of London" ist insg. heavier, aber wieder mit diesen nervigen weinerlichen Gesangsparts ausgestattet (5). Auch "Of Death And Corruption ist weder Fisch noch Fleisch (5). Der einzige Song, der noch überzeugen kann, ist "April 14th", der ähnliche Stärken aufweisen kann, wie "Hate, Lead The Way" (7).

Im Gegensatz zum überragenden "A Rose For The Apocalypse" von Draconian ist "Emerald ...." ein Desaster. Die einen mögen es als "Weiterentwicklung" sehen, ich sage, das Album ist vollgestopft mit langweiligen Melodie- und Gesangslinien, von der Power und guten Melancholie der Vorgänger ist so gut wie nichts mehr übrig geblieben, auch nach dem x-ten Durchlauf wird das nicht besser, 2 Sterne!
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Emerald Forest and the Blackbird
Emerald Forest and the Blackbird von Swallow the Sun (Audio CD - 2012)
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