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42 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein muss für jeden....
... der seine Fotos am Bildschirm bearbeitet!
Es ist erstaunlich, wie falsch mein LG Flatron IPS 235 vorher die Farben dargestellt hat, obwohl laut Hersteller der Monitor für die Bildbearbeitung perfekt kalibriert sei!
Beim ersten und zweiten Versuch hatte ich einen erheblichen Rotstich in den Farben. Daraufhin habe ich dank des Tipps eines Bekannten die...
Veröffentlicht am 1. April 2012 von stef

versus
27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Fällt im Vergleich mit anderen Kalibriergeräten stark ab
Zunächst fiel mir auf, dass all meine Monitore nach Kalibrierung mit dem Spyder4 entweder in der Farbsättigung abfielen oder im Kontrast. Konkret: Wenn der Kontrast einigermaßen passte, dann waren die Farben untersättigt, passte die Farbsättigung, dann mangelte es am Kontrast. Das ist denn so, dachte ich. Von wegen!
Ich kaufte mir einen...
Vor 13 Monaten von Geo veröffentlicht


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42 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein muss für jeden...., 1. April 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Spyder4Pro (Elektronik)
... der seine Fotos am Bildschirm bearbeitet!
Es ist erstaunlich, wie falsch mein LG Flatron IPS 235 vorher die Farben dargestellt hat, obwohl laut Hersteller der Monitor für die Bildbearbeitung perfekt kalibriert sei!
Beim ersten und zweiten Versuch hatte ich einen erheblichen Rotstich in den Farben. Daraufhin habe ich dank des Tipps eines Bekannten die Umgebungslicht-Messung abgeschaltet und siehe da, danach war ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Sowohl am PC wie auch am Laptop (habe ich hinterher auch noch kalibriert) habe ich nun indentische Farben.
Die Umgebungslichtmessung ist meiner Meinung wirklich nur für diejenigen sinnvoll, die permanent unter den gleichen Lichbedingungen bzw unter genormten Licht arbeiten, was bei mir nicht der Fall ist.

Negativ:
Die Verpackung finde ich für die anschließende Lagerung bis zur nächsten Kalibrierung nicht wirklich sinnvoll. Dies ist für mich jedoch kein Grund, einen Stern abzuziehen :)

Ich kann hier nur eine Kaufempfehlung ausprechen. Bin absolut zufrieden damit
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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spyder 4Pro, 29. März 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Spyder4Pro (Elektronik)
Nach vielen Testberichten lesen, hab ich mich entschlossen den
Spyder 4pro zu kaufen. Ich muss sagen einfach Wow, hätte nie gedacht
das meine beiden Monitore so falsch eingestellt sind. Die Installation
des Spyder4 Pro ging bei mir ohne Probleme, Software Installiert einmal
Rechner neu starten und alles wurde erkannt.

Danach Software starten, Monitortyp auswählen. Da es bei mir zwei Monitore sind war ich anfangs doch
neugierig ob die jeweilige Änderung sich auf beide oder wirklich nur auf den zu kalibrierenten
Monitor auswirkt. Aber es funktioniert Super beide Monitore kalibriert jewils profil zugewiesen
Vorher Nachher angeschaut, gestaunt und alles war wunderbar.

Beide Monitore zeigen nach der Messung absolut identische Farben. Auch die Anpassung ans Umgebungslicht
ist wirklich eine feine Sache.Ich kann den Spyder4 wirklich nur empfehlen.
Verwende ihn jetzt zusammen mit den x-rite ColorChecker, Bilderserien mit unterschiedlich Lichtsituationen
kosten jetzt nur noch ein paar Mausklicks und alles wirkt wie aus einen Guß.
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klare Verhältnisse, 5. November 2013
Von 
Dr. Paul Versaeg "filmfan" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Spyder4Pro (Elektronik)
Hallo Fotofreunde!

Lange ging ich mit der Überlegung schwanger, mir ein Monitorkalibrierungsgerät anzuschaffen. Hintergrund waren meist Enttäuschungen beim professionellen Ausbelichten meiner Fotos, die manchmal rotstichig, manchmal zu kontrastarm waren oder in der Gamma-Kurve nicht stimmten.

Natürlich werden Kritiker (und Perfektionisten) anführen, daß eine Monitorkalibrierung nur bei hochwertigen Monitoren Sinn ergibt, da kann man bei einer sog. "Hardwarekalibration" nicht irgendwelche Tabellen im Grafikkartentreiber oder dem Betriebssystem umkrempeln (im Fachjargon oft als LUT - LookUpTable bezeichnet), sondern die Daten direkt und mit hoher Auflösung ins Display schreiben. Letztlich ist dieser Ansatzpunkt auch absolut nachvollziehbar, denn in der Grafikkarte wird im Modus mit 16 Millionen Farben - was zunächst spektakulär klingt - jeder Kanal nur mit 256 Nouancen abgebildet. 256(Rot)*256(Grün)*256(Blau)=16777216. Das bedeutet aber auch, daß eine total verbogene Antwortkurve für "Blau" (was bei ältlichen Monitoren durchaus vorkommen kann) nur unter Verlust von Farbabstufungen ("Posterisierung", diskrete Ränder werden sichtbar) geradegerückt werden kann. Falls überhaupt.

Soviel zu den prinzipiellen Limits im Farbmanagement und letztlich allen Colorimetern gemeinsam.

Die eiligen Leser können sich - ohne weitere Beschäftigung mit der Materie - nun entweder das Flagschiff, den Spyder4Elite, einen Spyder4Pro, den günstigen Spyder4Express oder wegen mir sogar einen (gebrauchten) Spyder3Elite (PC/Mac) (das letzte Modell, das noch mit Windows 2000 *UND* den Nachfolgesystemen funktioniert) anschaffen und der Abarbeitung folgender Liste widmen, falls sie keine Lust auf die registrierungswütige Datacolor-Software haben und eine sehr einfach zu bedienende und zuverlässige OpenSource-Alternative vorziehen:

1. Argyll CMS und dispcalGUI herunterladen, in ein Wunschverzeichnis entpacken.

2. Installationsschritte der dispcalGUI-Webseite befolgen.

3. Beim Spyder 4 muß man zumindest das Installationsmedium von Datacolor heruntreladen/bereithalten oder (vorübergehend) die Software installieren aber nicht(!) registrieren, damit ArgyllCMS/dispcalGUI die Korrekturdaten extrahieren kann (Menüoption "Tools/Import colorimeter corrections from other display profiling software...").

4. Danach läßt man den Monitor auf den Grundeinstellungen eine Weile laufen (30-60 Minuten) und nimmt mit einem Graukeil (z. B. von der Website Photo Friday: "Monitor Calibration Tool") eine Grundanpassung von Helligkeit und Kontrast vor, sodaß alle Grauabstufungen differenzierbar sind.

5. Monitoren, die nicht vie DVI sondern VGA angeschlossen sind, muß man evtl. noch mit den RGB-Schiebereglern einen Farbstich abgewöhnen und den Gamma-Wert anpassen, dann hat es die Kalibrierungssoftware leichter.

6. Nach dem Start von dispcalGUI wählt man eine Farbtemperatur von 6500K, Gammawert von 2.2 und hakt ggfs. die Umgebungsbeleuchtungskorrektur ("Ambient light level adjustment") an. "Black point correction" darf auf "Auto" stehen, für die Kalibrierungsgeschwindigkeit reicht bei den Spyder-Produkten oft "Very High", als "Profile Quality" kann man "Low" verwenden, wenn man keine extrem hohen Ansprüche stellt.

7. Nach dem Klick auf "Calibrate&Profile" startet der Vorgang, die Anweisungen sind selbsterklärend und im ersten Schritt interaktiv.

8. Bei den obigen Einstellungen muß man sich ca. 30 Minuten gedulden, präzisere Kalibrierungen können auch gerne weit mehr als 60 Minuten dauern.

9. dispcalGUI unter Windows 7 legt die Einstellungen unter %APPDATA%\dispcalGUI\storage ab und kann die Datei auf Wunsch auch gleich mit Windows-Bordmitteln beim Start des Systems laden ("Control Panel/Color Management"), für XP/Vista gibt es ein Tool für den Autostart-Ordner.

10. Fertig. Spyder abstecken, Spaß mit farbtreuen Fotos haben.

Nun zu zum Service von Datacolor und der Spyder-Modellpalette. Achtung: Diese Rezension bezieht sich auf Spyder3Elite (PC/Mac), die Unterschiede zum Spyder 4 besteht darin, daß Letzterer eine Onboard-Kalibrierung mit dabei hat. Wer den obigen Open-Source-Ansatz zu Kalibrierung verfolgt, der wird zwischen dem Spyder4Elite, dem Spyder4Pro und dem günstigsten Spyder4Express nur marginale Unterschiede vorfinden. Schwerpunkt ist hier die Herstellersoftware, die beim "Express" z. T. schmerzhafte Einschränkungen hat.

Raymond, mein freundlicher Ansprechpartner von Datacolor meldet sich auf meine Anfrage "Welches Produkt soll ich kaufen, wenn ich neben einem WinXP und neueren Betriebssystemen auch noch Windows 2000 kalibrieren will?" sehr schnell mit dem kurzen und bündigen Rat: "[...] The best solution we have is for you to purchase a Spyder3Elite. We have legacy software for this that will run on Windows 2K and later software for Windows 8. [...]". Na bitte. So stelle ich mir Kundendienst vor - Menschen die aufmerksam lesen und auch etwas anderes als Textbausteine schreiben können. Pluspunkt für das Produkt.

I. d. T. gab es auf der Homepage eine Win2K-Version (die auch unter WinXP läuft) herunterzuladen, schnelle Suche führte auf datacolor.com > Support > Spyder Products > Downloads > Archive > Spyder3Elite 3.0.4 Windows. Diese Version muß - das dürfte Menschen, die nicht wollen, daß Software nach Hause telefoniert - im Gegensatz zu den Nachfolgern NICHT online aktiviert/registriert werden. Eine Eingabe des Produktcodes (z. B. von der Verpackung/des Beilegers) ist jedoch nach wie vor erforderlich.

Mit dieser Software war es mir - nach einigen Iterationen und etwas Gehirnschmalz - relativ problemfrei möglich, mehrere Monitore auf unterschiedlichen Rechnern zu einer annähernd gleichen Charakteristik zu bewegen. Mein Erfolgsgeheimnis dabei war, daß ich (entgegen dem Rat der Kalibrationssoftware) nicht alle Regler auf ihre Mittelposition stellte, sondern versuchte, dem Programm schon eine möglichst gute Ausgangssituation anzubieten.

Im ersten Durchgang war noch alles auf Null, danach kann man sich das Ergebnis (Soll-Ist-Korrektur) anzeigen lassen und, falls man z. B. feststellt, daß der Rotkanal sehr stark nach unten korrigiert wurde, den Rotregler am Monitor etwas reduzieren. Der Hintergedanke dabei ist, daß im Monitor die Signale möglicherweise höher aufgelöst sind und deswegen der Spyder weniger extreme Sprünge in der LUT der Grafikkarte einträgt. Natürlich sollte man sich diese Einstellungen notieren, denn nur für diese gilt das Kalibrierungsprofil. Sobald man die Farbtemperatur z. B. von 9300K auf 7500K oder 6500K stellt, wird das Bild logischerweise wärmer (=rotstichiger).

Da eine .icm-Datei erstellt wird, kann man sie idealerweise gleich entsprechend benennen, in meinem Fall also Hyundai_L90D_R50G50B50H100K50.icm. R=Rot, G=Grün, B=Blau (für analoge Anschlüsse), H=Helligkeit, K=Kontrast.

Es werden übrigens Monitore mit RGB-Schiebern unterstützt, solche, die nur Helligkeits-/Kontrasteinstellungen haben, jene, an denem man die Helligkeit der LCD-Hintergrundbeleuchtung einstellen kann und freilich diejenigen, die die direkte Auswahl einer Farbtemperatur erlauben sowie Kombinationen davon. Die Menüführung ist manchmal etwas kryptisch, so muß man für die RGB-Option erst in ein spezielles Untermenü und auch eine komplette Neukalibrierung (bei der alle RGB-Nouancen durchgespielt werden) ist erst mit etwas Fummelei möglich, aber das sollte denjenigen nicht schrecken, der sich ernsthaft mit der Farbwiedergabe seines Bildschirms auseinandersetzt.

Im Endresultat mußte sich die Software bei meinem Hyundai gar nicht so extrem stark anstrengen, die Vorher-Nachher-Unterschiede (die die Software anhand einiger Beispielbilder auch anzeigt) subtil aber nicht gravierend. Bei einem älteren, lange gelaufenen Samsung sah es da schon anders aus, der hatte eklatante Probleme bei der Anzeige von intensiven Blautönen. Ob da nun die LCD-Filter ausgeblichen sind oder der Leuchtstoff der eingebauten Kompaktleuchtstofflampe gealtert ist, kann ich nicht beurteilen.

Übrigens kann man sich bei den sogenannten "LED-Monitoren" (da sind gegenwärtig kaum Millionen von winzigen RGB-LEDs verbaut, der Name deutet eher darauf hin, daß an den Kanten oder in einzelnen Clustern am Hintergrund ein paar weiße LEDs sitzen) durchaus schwerer tun, denn "weiß" ist nicht gleich "weiß" - die Farbe von LEDs streut oft nicht unerheblich, was örtliche Schwankungen in der Farbwiedergabe erzeugt.

In diesem Zusammenhang ist es auch sinnvoll, den Monitor gelegentlich zu prüfen, dabei kann man den Spyer etwas hin- und herverschieben um auch andere Bereiche des Bildschirms zu erfassen. Leider erlaubt die Software nicht, das Testfenster (in dem die Farben- und Helligkeitsstufen angezeigt und vom Colorimeter erfaßt werden) nach Belieben zu positionieren, man bleibt also mehr oder weniger auf den zentralen Bereich beschränkt.

Zumindest in der Version 3.0.4 von Spyder3Elite (Nachfolger habe ich noch nicht getestet, vermutlich aber zumindest bei Windows XP und Vista unumgänglich) wird ein kleines Programm in der Autostartfunktion installiert, die farbrichtige Konfiguratin erfolgt also erst, wenn sich der Benutzer eingeloggt hat. Das ist nicht weiter schlimm, kann aber Anfangs zu Irritationen führen. Natürlich sollten, das geht aus der Anleitung glücklicherweise deutlich hervor, andere Farmanagementtools (Adobe Gamma, Windows-Bordmittel, PaintshopPro Gamma, etc.) abgeschaltet werden und auch bleiben. Nur so gibt es keine Konflikte.

Als eingefleischter Nerd versuchte ich ebenfalls, Spyder Elite zu deinstallieren und einfach die erzeugte .icm-Datei im Windows-Farbmanagement zu importieren und so ebenfalls zu einem kalibrierten Monitor zu kommen, leider erfolglos. Der Hintergedanke war dabei, daß man dann auch andere Monitore an Rechnern von Bekannten kalibrieren könnte, ohne sie mit einer Softwareinstallation zu belästigen. Wie ich nun weiß, funktioniert der Ansatz _prinzipiell_, jedoch erst ab Windows 7 und besser. Schade.

Den von meinen Vorrednern angebrachten Kritikpunkt, daß der Spyder nur direkt am USB-Port ohne Verlängerungskabel funktioniere, kann ich so nicht bestätigen. Zumindest mit zwei zusätzlichen Metern eines Produkts von Delock mit USB-A-Stecker auf USB-A-Buchse funktionierter das Gerät einwandfrei. Falls man die kontinuierliche Umgebungslichtüberwachung nicht wünscht, kann der Spyder im Alltagsbetrieb auch abgesteckt und eingepackt bleiben, die Software stört das nicht.

Im Großen und ganzen erfüllten die Software als auch die Hardware meine dahingehenden Erwartungen. Mit einem Zeitaufwand von 1-2 Stunden und etwas Interesse an der Materie sollte es dem normalen Benutzer definitiv möglich sein, seinen Monitor zu einer halbwegs genormten Farbwiedergabe zu überreden. Der Spyder macht einen wertigen Eindruck, verkratzt dank Filzfüßchen auch die empfindliche Oberfläche von Hochglanzdisplays nicht und kann bei Bedarf auch mit einem Gummisauger für Röhrenmonitore ausgestattet werden. Am Anschlußkabel gibt es noch ein Ausgleichsgewicht, so rutscht das Colorimeter nicht am Bildschirm herunter und die Rolle Tape kann im Werkzeugkasten bleiben.

Wer die Farbtreue seines Projektors verbessern will, kann das ebenfalls tun. Natürlich funktioniert das nur mit einem am Beamer angeschlossenen Rechner (dessen LUT dann konfiguriert wird), da der Spyder keine Empfehlungen gibt, wie man ggfs. die Regler am Projektor einstellen muß, insbesondere nicht in Echtzeit. Mit etwas Spieltrieb läßt sich aber auch hier ein Workaround finden, denn anhand der Vorher-Nachher-Korrektur-Kurven sieht man schnell, wo es krankt und kann nachregeln. Natürlich kostet jede Iteration Zeit, weswegen das Verfahren nur eingefleischten Cineasten zu empfehlen ist. Rechner/Mediaboxen, die mit HDMI/DVI zwecks Wiedergabe von Videodateien an den Projektor angeschlossen sind, funktionieren freilich prima, insofern die Datacolor-Software darauf läuft.

Das Traumpaar dispcalGUI/Argyll CMS kann sogar Projektoren, Notebooks, intelligente Fernseher, etc. "tethered" und "remote" kalibrieren, indem es per PC eine (dynamische) Webseite generiert, die das zu kalibrierende Gerät dann anzeigen muß. Der Spyder hängt elektronisch am PC, analysiert jedoch das Bild vom Endgerät. Clever, oder? Wer sich mit der Spyder-Software partout nicht anfreunden kann, wird sich über diese Alternative freuen. Dieses ehrgeizige und gut gepflegte Open-Source-Projekt existiert in Binaries für Win2K/Vista/Win7 32bit, Vista/Win7/8, etlichen Linux Ubuntu/Kubuntu/Madriva/OpenSuSE- und Whitebox-Geschmacksrichtungen und kann auch für Apple-Plattformen compiliert werden. Argyll CMS funktioniert mit den Spyders 2, 3 und 4 (Installationsmedium des Herstellers erforderlich), sowie zahlreichen Produkten von X-Rite. Statt der Kommandozeilenversion kann auch dispcalGUI verwendet werden, kurze Suchmaschinenabfrage liefert alle relevanten Infos.

Fazit: Vier Sterne für ein sehr brauchbares Produkt, das das Gewissen beruhigt und Enttäuschungen bei der Ausbelichtung weitestgehend vermeidet. Ein Sternchen ziehe ich für die teilweise etwas komplizierte und nicht immer selbsterklärende Software sowie die Zwangsregistrierung neuerer Versionen ab. Echte Profis dürfen natürlich auch weiterhin die Nase rümpfen, denn ohne ein hardwarekalibrierbares Display im Bereich von ein bis mehreren tausend Euro mit dediziertem, abgedunkeltem Betrachtungsplatz ist auch weiterhin keine 100%ig farbverbindliche Begutachtung für heikle Kunden möglich.

Viele Grüße!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach Wahnsinn, ganz klare Kaufempfehlung!, 22. Dezember 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Spyder4Pro (Elektronik)
Er war ich nach einigen Rezensionen unsicher ob ich das richtige Gerät bestellt habe. Hier wird in einigen Rezensionen geschrieben, dass man um 2 Monitore zu kalibrieren 2 Grafikkarten im Rechner haben muß. Ich betreibe 2 Asus VE278Q an einer ASUS GTX680. Die Software hat sofort 2 Bildschirme gefunden.
Nachdem ich mit der Kalibration des Primärmonitor durch war habe ich einfach den zweiten Bildschirm in der Software ausgewählt und die Software einfach auf den anderen Bildschirm verschoben.
Der zweite Monitor wurde einwandfrei kalibriert und nun sehe ich keinerlei Unterschied mehr..PERFEKT !

Danach noch ein Netbook und ein Laptop kalibriert, und hier war ich extrem erschrocken wie extrem kalt die Mobilen Geräte eingestellt waren. Der Unterschied ist wirklich extrem.
Für mich eine der sinnvollste Investitionen.

Hier gibt es ganz klar volle 5 Sternchen!

Kleines Update:
Seid geraumer Zeit habe ich mein Setup geändert und betreibe nun 3 Stück ASUS VE278Q. Auch hier schafft es der Spyder ein homogenes Bild einzustellen.
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27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Fällt im Vergleich mit anderen Kalibriergeräten stark ab, 14. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Spyder4Pro (Elektronik)
Zunächst fiel mir auf, dass all meine Monitore nach Kalibrierung mit dem Spyder4 entweder in der Farbsättigung abfielen oder im Kontrast. Konkret: Wenn der Kontrast einigermaßen passte, dann waren die Farben untersättigt, passte die Farbsättigung, dann mangelte es am Kontrast. Das ist denn so, dachte ich. Von wegen!
Ich kaufte mir einen Profibildschirm für über 1000€, der eine sehr gute Kalibrierungssoftware dabei hat (NEC Spectraview 241). Diese Software arbeitet ohne eigene Hardware, stattdessen mit beliebiger Hardware anderer Hersteller. Das Kalibrierungsergebnis des NEC Bildschirms mit dem Spyder4 entsprach aber absolut nicht den Werten aus dem Datenblatt des NEC. Auf Anraten des NEC Kundenbetreuers kaufte ich mir ein anderes Kalibrierungsgerät (160€) ohne Software, und siehe da: Plötzlich passten die Ergebnisse. Der Kontrast von einem meiner Monitore (Notebook) war nun gemessene drei Mal höher! Ich vermute Folgendes: Der Spyder4 geht im Schwarzpunkt nicht unter einen bestimmten Wert, der nicht schwarz sondern dunkelgrau ist. Da der Kontrast das Verhältnis Dunkel zu Hell ist, ist klar, dass hier nichts Vernünftiges herauskommen kann, wenn der Spyder kein wirkliches Schwarz ausmessen kann.
Fazit: Ich habe den direkten Vergleich: Bei gleichem Bildschirm und gleicher Software bringt der Spyder4 (Hardware) mangelhafte Ergebnisse, während die andere Hardware gute Ergebnisse liefert. Ich hätte zuvor nie gedacht, dass solche Unterschiede möglich sind! Mein Spyder 4 jedenfalls war ein eindeutiger Fehlkauf.

Dass die Farbtemperatur nicht stufenlos einstellbar ist hat mich zudem bei dieser Version des Spyder 4 (pro) auch gestört.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Volle Punktzahl für ein hervorragendes Gerät (Kalibrierung iMac24)!, 7. Juni 2012
Von 
Black Sand "iMac_2009" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Spyder4Pro (Elektronik)
Mit dem Spyder 4 Pro habe ich endlich ein gutes Bild mit sehr gutem Weißwert. Bei meinem iMac24_early2009 ist das standart .ICC erheblich "gelblastig" gewesen. Sicherlich bemerkt man dieses höchstens bei Neukauf oder halt nach der Kalibrierung, welches einem übrigends im Endgang sehr gut mittels VORHER/NACHHER veranschaulicht wird.
Die Handhabung ist sehr leicht und man bedarf keines Studiums um die Software und die damit verbundene Hardware einrichten zu können. Alles wird einem in kurzen Worten erklärt um den nächsten Schritt vor der automatischen Kalibrierung zu erreichen.
Man hat übrigends die Möglichkeit sich einen automatischen Termin zur Rekalibrierung geben zu lassen, ich habe für die Software 4 Monate eingestellt.

Als Tipp möchte ich hier erwähnen, dass ich die Farbtemperatur 5800k verwendet habe, da die empfohlene 6500k zu blaustichig für mein Auge ist.

Ich möchte noch zu bedenken geben, dass wir als User auch die Möglichkeit haben uns für die ULTIMATE Version zu entscheiden. Nicht nur, dass diese rund fünfzig Euro teurer ist sollte einem zu überlegen geben, sondern auch die Tatsache, das die Spyder pro und ultimate technisch vollkommen identisch sind. Man bezahlt somit für die bessere Software sein Geld!
Hierbei sollte man sich dann wiederum überlegen, dass es dann sicherlich High-End-Software wie "basICColor" gibt, welche mit der Spyder4 voll kompatibel ist.
Aber für mich als absoluten Laien und Hobby/Freizeitfotograf reicht die Software von Datacolor vollkommen aus, zumal ich keine 119,-€ für die Softwareschmiede ausgeben will, da mir die Bilder dort ebenfalls zu dunkel und gelblich wirkten.

Also für mich hat sich die Spyder4 Pro gelohnt!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Funktioniert besser mit Linux oder Open Source als mit mitgelieferter Software, 17. Februar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Spyder4Pro (Elektronik)
Als ich das Gerät mit der mitgelieferten Software in Betrieb nahm, war ich sehr enttäuscht von den schlechten Ergebnissen der Kalbrierung. Das Gerät bekam es in keiner Weise hin meine zwei Monitore auch nur annähernd gleich zu kalbrieren. Ich bereute schon, nicht de Elite-Version gekauft zu haben, die bei gleicher Hardware lediglich eine verbesserte Software hat.

Im Nachhinein wäre diese Anschaffung jedoch unnötig gewesen, da es eine deutlich bessere Alternative gibt.

Da unsere Firma (Filmproduktion) fast komplett mit Linuxrechnern ausgestattet ist, war entscheidend, wie sich das Gerät unter Linux verhält. Die Hardware wird direkt vom Kernel unterstützt und sofort erkannt. Desweiteren ist die Installation von Argyll CMS nötig und einer GUI, z.B. dispcalGUI.

Was sich unter Windows mit der mitgelieferten Software als sehr enttäuschend darstellte, entpuppte sich nun als brauchbar. Das Programm erstellt wirklich gute LUT Profile, ein Durchgang mit über 900 Messungen dauert aber auch schon einmal die ganze Nacht. Das Ergebnis ist aber überzeugend.

Unter Windows 7 läßt sich die Konstellation auch verwenden, allesdings ist es ein Gefrickel, weil Windows immer wieder den mitgelieferten Spyder Treiber installieren will - selbst wenn man die mitgelieferte Software gar nicht installiert hat - argyll aber seinen eigenen argyll treiber voraus setzt, der unsigniert ist, sich unter Windows 7 installieren läßt, unter Windows 8 wie man mir erzählte nicht mehr. Ich kann das allerdings nicht bestätigen, da ich kein Windows benutze. Am Mac funktioniert argyll auch.

Insgesamt ein durchwachsenes Ergebnis. Die Mitgelieferte Software halte ich für anspruchsvollere Zwecke für nutzlos - man kann einen Monitor nicht in 5 Minuten mit ein paar Dutzend Messwerten richtig kalbrieren.

Ob man dem Spyder4Pro sinnvoll nutzen kann, hängt meiner Meinung nach davon ab, ob man das Gerät mit Argyll CMS benutzen kann. Wenn dies nicht geht (eventuell Windows 8) würde ich es nicht kaufen.
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30 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Aktivierungspflicht und organische Filter, 3. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Spyder4Pro (Elektronik)
Das Gerät ist nur verwendbar, wenn die Software über das Internet aktiviert wird. Auf PCs die nicht im Netz hängen ist das Gerät nicht verwendbar. Schlimmer noch: Offensichtlich verwendet Datacolor noch immer organische Filter, die sich zersetzen. Nach zwei Jahren ist das Gerät unbrauchbar. So ging es mit mir bereits mit Spyder 2 und 3. Nach zwei Jahren kalibrieren die einen Magentastich. Jetzt bin ich auf X-Rite I1 Display Pro umgestiegen. Das läßt sich problemlos in Betrieb nehmen und verwendet mineralische Filter, die sich nicht zersetzen.
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29 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen KEIN MUSS für jeden..., 29. März 2013
Von 
molesman (New York) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Spyder4Pro (Elektronik)
...ich habe mit dem Gerät meinen Eizo 27 Zoll und zwei LG 23 Zoll Geräte kalibriert. Letztlich war das Fazit, dass die Geräte scheinbar schon werksseitig so gut austrahiert waren dass die Hard und Software des Spyder nur noch marginal an den Einstellungen geschraubt haben. Es mag Geräte geben bei denen hier echte Sensationen in Sachen Änderung erreicht werden, indes hatte ich schon einige Spyer Geräte und war von dem Ergebnis immer enttäuscht, denn jedes Mal hatte ich viel Geld für wenig Signifikanz ausgegeben. Zudem ist die Art der Registrieung eine Dreistigkeit. Man kann nachdem man das Spyder System registriert hat kaum noch die Ware weiterverkaufen. Schlau von Spyder und auch ersichtlich warum aber von mir auch dafür ein klares NO! Dass die Hardware dann auch noch denkt ich würde sie neben meinem Monitor liegen lassen dass sie das Umgebungslicht frequent misst und alle paar Tage nachjustiert ist illusorisch. Nochmal: nicht dumm, aber illusorisch. Und der Effekt war eh gleich 0, warum also lasse ich wochenlang eine weitere sinnlos-Software im Hintergrund laufen. Schon klar, ich mache mir damit mal wieder keine Freunde im Bewertungslager, aber mein Ziel ist es auch nicht die meisten LIKES zu bekommen sondern meine Meinung und Erfahrungzu posten. Ich freue mich für jeden der diese Investition nicht als Geldverschweundg verbuchen muss aber genau das war sie in meinem Fall. Und das nicht zum ersten Mal. Aber zum letzten Mal.

2 Sterne.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Lieber nach Augenmaß mit freier Software, 2. Januar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Spyder4Pro (Elektronik)
Für mich, als Grafiker, hat die Spyder4pro leider nicht funktioniert.
Selbst wenn man angegeben hat, dass man bei "normaler" Helligkeit arbeitet
hat die Software die Bildschirmhelligkeit total runtergeregelt, zudem die Farben ins Gelbe verschoben.

Beim vorher-nachher Vergleich dachte ich nur, oh Gott das meint die Software jetzt ernst?
Ich habe jetzt die gratis-Software von Windows 7/8 genutzt, wo man es per Augenmaß einstellt.

Ich will nicht sagen, dass das Ding Schrott ist aber für mich war es absolut nutzlos und Zeitverschwendung...dank Amazon problemlos zurück!
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Spyder4Pro
Spyder4Pro von Datacolor (Mac OS X, Windows 7 / Vista / XP)
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