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am 22. Januar 2012
Wer sich auf die Suche nach Aufnahmen von Klughardts 'Schilfliedern' machte, hatte es einigermaßen schwer, diese leider kaum noch gespielten Werke der 'Romantik' (nach Gedichten von Nikolaus Lenau) aufzuspüren. Doch jetzt werden Freunde dieses zu Unrecht vergessenen Repertoires erneut fündig. Hatte ich bislang die 'Schilflieder' mit de Vries, Guittart, Janssen genossen, darf ich jetzt mit neuem und großen Hör-Vergnügen diese im mehrfachen Wortsinn taufrische (!!!) Einspielung vom derzeit wohl besten 'Schilfrohrsänger' ;-) Albrecht Mayer (Oboe), der wundervollen Tabea Zimmermann (Bratsche) und dem genialen Markus Becker (Klavier) präferieren; was hier an sensiblem Ausdruck, prononciertem Farbenreichtum und wunderschönen, feinsinnigen musikalischen Dialogen zu hören ist, läßt Freunde intelligent interpretierter, klug präsentierter romantischer Klang-Juwelen jubeln, souverän!

Eigentlich verwunderlich, dass Klughardts / Lenaus 'Schilflieder' nahezu in Vergessenheit geraten konnten; vielleicht bringt Albrecht Mayers neuestes Konzept-Album auch diese natürliche Romantik (romantische Natur), bei Licht besehen ja wahrlich zeitlos, wieder mehr ins Bewußtsein.

August Klughardt
Schilflieder - für Oboe, Viola, Klavier
Fünf Fantasiestücke nach Gedichten von Nikolaus Lenau
01. Langsam, träumerisch 03:35
02. Leidenschaftlich erregt 02:59
03. Zart, in ruhiger Bewegung 05:36
04. Feurig 02:45
05. Sehr ruhig 04:06

Explizit für Oboe geschriebenes Repertoire ist einigermaßen knapp, doch sind Schumanns '3 Romanzen für Hoboe (ad libitum Violine) und Begleitung des Pianoforte', Herzogenbergs 'Trio für Oboe, Horn (Marie-Luise Neunecker) und Klavier' sowie weitere romantische Impressionen (Steinmetz, Becker, Weismann) ganz sicher nicht einfach 'Füller', etwa um auf eine satte Stunde Oboen-Romantik zu kommen, sondern unbedingt sehr bereichernde Ergänzungen des originären Oboen-Repertoires, zumal auch Klughardts 'Schilflieder'-Vertonung eher Schumann'scher Romantik nahe steht, das passt!

Robert Schumann
Romanzen op. 94 für Oboe & Klavier
06. No.1 Nicht schnell 04:06
07. No.2 Einfach, innig 04:40
08. No.3 Nicht schnell 04:49

Heinrich von Herzogenberg
Trio für Oboe, Horn, Klavier, Op.61
09. 1. Allegretto 07:43
10. 2. Presto 03:50
11. 3. Andante con moto 05:54
12. 4. Allegro 04:57

Steinmetz
13. "Liebesruf eines Fauns"
für Englischhorn & Klavier 05:56

Becker
14. Prelude 01:17

Weismann
Variation für Oboe & Klavier, Op.39
15. 4. Lento, molto tranquilo 01:56

Es sollte erwähnt sein, dass die vergleichsweise magere Oboen-Literatur auch Ausdruck der seinerzeitigen unzureichenden Instrumenten- und Spiel-Techniken war, weshalb früher Komponisten Klarinetten den Vorzug gaben. Doch: Wie schön, dass heute ausgereifte Instrumenten-Technik, genial feinfühligstes Spiel, wie das aus großem Herzen kommende künstlerische Engagement gerade die Oboe in ihrer einzigartigen Charakteristik, Schönheit und Vielfalt begeisternd demonstrieren! So ist m.E. diese neue CD ein Muss für Liebhaber dieses Genres und eh für Fans von Albrecht Mayer, Markus Becker, Tabea Zimmermann und Marie-Luise Neunecker. 'Chapeau!', nicht zuletzt auch für die excellente 'Ausgrabungs'-Arbeit ...

Am Rande:

Nikolaus Lenau (Nikolaus Franz Niembsch Edler von Strehlenau, 1802-1850) hat als 'romantischer' Dichter etliche Komponisten inspiriert (Schumann, Hensel, Mendelssohn, Liszt, Wolf, Strauss, Schoeck u.a.), so auch Klughardt. Für Lenau waren stimmungsvolle Naturbilder, die 'an den Schilfgestaden' gesungenen Lieder, romantisch-lyrische Aspekte wichtig. Im Geigenspiel suchte er Trost: 'Die Geige wird täglich einige Stunden gespielt. Es geht ziemlich vorwärts. Mein Ton wird immer fester, sicherer, klarer und voller. Doppelgriffe, Staccato, Triller u.s.w. gelingen zuweilen schon trefflich. Meine Guarneriusgeige ist herrlich, ich küsse sie manchmal vor Entzücken. Sie ist über 100 Jahre alt ..." Und: 'Weil keine Arznei gegen meine bedenkliche Nervenkrankheit helfen wollte, nahm ich endlich meinen göttlichen Josephus Guarnerius hervor, spielte mir einen recht frischen steyerischen Landler und tanzte ..." 1850 starb Lenau in Oberdöbling / Österreich.

Mag August Friedrich Martin Klughardt die Oboe als das ('Schilf)Rohrmundstück-Instrument gesehen haben, liegt der doppelte Wortsinn zu seiner Vertonung von Lenaus 'Schilfliedern' schon nahe. Klughardt (1847 in Köthen geboren, 1902 in Roßlau gestorben) wirkte als Pianist, Komponist, Dirigent; Begegnungen mit Liszt in Weimar, Dirigat von Wagners Ring 1892/93 als Dessauer Hofkapellmeister. Als Komponist hat Klughardt u.a. 6 Symphonien, 8 Orchesterwerke (z.B. Konzertstück für Oboe und Orchester F-Dur op.18), 4 Opern, 3 größere Vokalwerke, 8 Kammermusikstücke (darunter das Bläserquintett C-Dur op.79) sowie eben die 'Schilflieder' nach Lenaus Gedichten hinterlassen.
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am 16. Februar 2012
Ich liebe den warmen Klang der Oboe, und ich bin bekennender Fan von Albrecht Mayer. Er spielt geradezu perfekt. Mitunter fast schon zu perfekt, nicht nur auf CD, auch Live.

Nach Bonjour Paris", mit Stücken des französischen Impressionismus, entführt er uns jetzt in die deutsche Romantik. Diesmal hat Mayer, der ja bislang viele Werke für Oboe transkribieren ließ, ausschließlich Originalkompositionen für Oboe aufgenommen. Dabei zählt Schumann noch zu den bekanntesten Komponisten.

Mit seinen fantastischen Mitstreitern Tabea Zimmermann (Bratsche), der Hornistin Marie-Luise Neunecker und dem Pianist Markus Becker hat er eine ganz hervorragende CD eingespielt. Als Hörer spürt man ein eingespieltes Team, im wahrsten Sinne des Wortes.
Mal zart und verhalten, dann wieder kraftvoll und bestimmend, so kommt die Musik daher. Geradezu berauschend, wenn man sich erst einmal auf diese Musik einlassen hat!

Für mich sind die Werke eher neues Terrain, mal kein Bach oder Händel, deren Stücke für Oboe umgeschrieben wurden.

Nicht umsonst gilt Albrecht Mayer als einer der besten, wenn nicht der beste Oboist der Welt überhaupt. Ich kann dem nur zustimmen, habe Albrecht Mayer bereits mehrfach live erlebt, mit unterschiedlichem Programm, darunter auch modernen Stücken im Rahmen des Moritzburger Festivals.

Die CD "Schilflieder" ist ein Juwel!
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Den Staroboisten Albrecht Mayer vorzustellen hiesse Philharmoniker nach Berlin tragen- in dieser CD ist das Spiel so perfekt und doch zugleich von Herzen musizierend und die Seele öffnend, dass es zur Sucht werden kann immer und immer wieder diese CD anzuhören.

Ob es nun zarte ins Pianissimo verhauchende Seufzer oder fröhliche Übermütigkeiten von reinen perlenden Tönen sind immer ist das Spiel von Albrecht Mayer omnipräsent tief und rein und ehrlich . Selbst aus den unscheinbarsten Klängen gleich sonst achtlos vergessener Blumen am Wegesrand, vermag er aus diesen einen unvergleichen Duft herauszulocken , der in zartester Zerbrechlichkeit die Oboe zu einem wahrhaft engelischen Instrument macht.

Am besten diese CD in einem angedunkelten Raum bei Kerzenschein, entspannt und mit guten Kopfhörern nicht zu laut eingestellt geniessen und selig sein.
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am 29. Oktober 2015
Was für eine tolle Besetzung, wie seelenvoll gespielt, ich liebe diese CD. Allerdings kommt sie nur gut rüber auf einer guten Anlage, so gerne ich sie mir im Auto anhören würde, da klingt sie nur halb so gut.
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am 10. März 2015
Eine wunderschöne CD mit recht unbekannten Schätzen, gespielt von den hochkarätigsten Musikern unserer Zeit.
Eine klare Empfehlung für Kammermusikfreunde.
Mir gefällt die Aufnahme ausgesprochen gut.
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am 14. September 2015
Liebe Musikfreunde,

wer mal richtig abschalten möchte, sollte sich diese CD gönnen. Ein wahrer Genuss für den Feierabend mal ohne Glotze!

Freundliche Grüße
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am 27. Mai 2012
Wenn man sich einmal in diese besondere Musik eingehört hat, freut man sich , wenn es die Zeit erlaubt, die perfekte Interpretation der vier Künstler immer wieder einmal anzuhören.
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am 2. Januar 2013
Diese CD habe ich verschenkt an Fans von Albrecht Mayer. Ich glaube schon, dass diese Einspielungen, die für Oboe komponiert wurden, Gefallen finden.
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