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83 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende Lektüre nicht nur für die Jugend
Im Chicago der Zukunft müssen sich alle 16-jährigen für eine der fünf Fraktionen entscheiden, in die sich die Bewohnen nach dem großen Krieg aufgeteilt haben. Diese Fraktionen sind: die Selbstlosen (die Altruan), die Freimütigen (die Candor), die Wissenden (die Ken), die Friedfertigen (de Amite) und die Furchtlosen (die Ferox). Jede Fraktion...
Veröffentlicht am 6. März 2012 von Compules

versus
240 von 291 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ich war NICHT begeistert :-/
Nach diversen Lobeshymnen und nahezu hysterisch-positiven Rezensionen beschloss auch ich, die englische Ausgabe von "Die Bestimmung" ("Divergent") von Veronica Roth zu lesen. Das Ergebnis: Aufgrund hoher Erwartungen, die nicht erfüllt wurden, knabberte ich wochenlang an diesem einen Buch und war am Ende richtig enttäuscht.

Zum einen war mir die...
Veröffentlicht am 9. Juni 2012 von Katharina L.


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83 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende Lektüre nicht nur für die Jugend, 6. März 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Bestimmung: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Im Chicago der Zukunft müssen sich alle 16-jährigen für eine der fünf Fraktionen entscheiden, in die sich die Bewohnen nach dem großen Krieg aufgeteilt haben. Diese Fraktionen sind: die Selbstlosen (die Altruan), die Freimütigen (die Candor), die Wissenden (die Ken), die Friedfertigen (de Amite) und die Furchtlosen (die Ferox). Jede Fraktion ist völlig verschieden von den anderen und zwischen ihnen herrscht klare Trennung.

Vom Thema mag es an die Panem-Story (Hungerspiele) erinnern, hat aber überhaupt nichts mit ihr gemein.
Ich mag zwar die All-Age-Literatur und lese auch immer mal wieder gerne ein Buch dieser Art, doch wird der Markt in letzter Zeit von so vielen dieser Bücher überschwemmt, dass es schwierig ist, die wirklich lesenswerten heraus zu filtern.

Die Bestimmung hat es verstanden mich von der ersten Seite ab zu fesseln und manchen Abend wurde es später als gewollt, weil man doch unbedingt wissen wollte wie es denn nur weiter geht.

Die Hauptperson ist die 16-jährige Beatrice, die in der Fraktion der Selbstlosen aufwächst, aber zu ihrem Leidwesen immer wieder spürt, dass deren absolute Selbstlosigkeit nicht ihrem wirklichen Wesen entspricht. Ihr Eignungstest kommt zu keinem eindeutigen Ergebnis - sie ist eine Unbestimmte. Das muss sie selbst vor ihrer Familie geheim halten, denn Unbestimmte scheinen von der Führung als etwas Gefährliches angesehen zu werden. Einen Tag später muss sie ihre Entscheidung vor allen laut verkünden und dort wird ihr weiteres Leben verbringen. Schweren Herzens und von Zweifeln geplagt entscheidet sie sich gegen ihre Fraktion und für die Ferox - die Furchtlosen,die Mutigen, die Kämpfer.
Ihr Stand dort als ehemalige Altruan ist mehr als schwer, doch findet sie Freunde und auch ihr Ausbilder Four übt auf sie eine ihr bis dato unbekannte Anziehung aus.
Die Aufnahmetests sind hart und der Konkurrenzkampf zwischen den 20 Anwärtern - von denen nur die 10 besten übernommen werden - ist hart. Man lernt alle Mitanwärter sehr gut kennen, ihre Charaktere sind sehr detailliert und facettenreich beschrieben. Schnell merkt man, dass auch in dieser doch nach eindeutigen Charaktereigenschaften gefilterten Welt mitnichten die Menschen nur gut oder böse, nur Freund oder Feind, nur mutig oder ängstlich sind.
Ein Geschehen jagt das nächste und nicht nur Beatrice sondern auch der Leser kommt aus dem Sog der Geschehnisse nicht mehr heraus. Bis die Geschichte eine überraschende Wendung nimmt und einen die letzten Ereignisse in diesem Buch mitreißen, dass man es nicht mehr aus der Hand legen kann.

Die Bestimmung ist der erste Band einer Trilogie. Es ist in sich abgeschlossen und man könnte es so stehen lassen, doch haben mich die Personen und Ereignisse so in ihren Bann gezogen, dass ich ganz bestimmt, wenn der zweite Band erscheint - wissen will wie es den Protagonisten weiter ergeht.

Fazit: ein packendes Buch für alle, die schon von den Panem-Büchern gefesselt waren und nicht nur für die Töchter, sondern auch für ihre Mütter ein absolut spannendes Lesevergnügen.
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240 von 291 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ich war NICHT begeistert :-/, 9. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Bestimmung: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Nach diversen Lobeshymnen und nahezu hysterisch-positiven Rezensionen beschloss auch ich, die englische Ausgabe von "Die Bestimmung" ("Divergent") von Veronica Roth zu lesen. Das Ergebnis: Aufgrund hoher Erwartungen, die nicht erfüllt wurden, knabberte ich wochenlang an diesem einen Buch und war am Ende richtig enttäuscht.

Zum einen war mir die Hauptperson Beatice bis zum Ende des Buches irgendwie unsympathisch. Ich wusste einfach nicht, was ich von ihr halten soll. Möglicherweise lag es daran, dass Beatrice selbst nicht wusste, was sie wollte!? Ihre ständigen "Ups and Downs" beim Nachdenken über die fünf Fraktionen und ob sie nun die richtige Entscheidung getroffen hat, fand ich nervig.

Weiterhin konnte ich mir die Welt von Beatrice, wie Veronica Roth sie beschreibt, überhaupt nicht vorstellen, konnte mir kein Bild davon machen. Erst dachte ich, das läge evt. daran, dass ich nicht zu 100% alles verstand, weil ich das Buch auf Englisch las. Aber einige Rezensionen von Lesern, die die deutsche Variante gelesen haben, bestätigen mich in meinem Problem: Es war schwer sich in die Welt von "Divergent" einzuleben und einzufühlen, ich musste mir zu viel selbst denken oder zusammenreimen.

Außerdem fand ich auch das große Thema des Buches langweilig: Dass sich Beatrice für die Fraktion Ferox entscheidet und wie sie dort die Aufnahmerituale meistert. Daher war "Divergent" sehr actionreich und beinahe ständig ging es ums Kämpfen/sich bewähren/sich mit anderen messen/besser zu sein als die anderen usw. Das hat mich persönlich nicht angesprochen und ich hatte mir einen anderen Inhalt von dem Buch erhofft und irgendwo auch eine andere Moral von der Geschicht'. Mir ist unklar, was Veronica Roth mit "Divergent" ihren Lesern mitteilen möchte.

Auch das Einweben von winzigen Informationsbröckchen, die bereits die weitere Handlung erahnen lassen, fand ich einfach nur anstrengend. Die ganze Zeit lechzte ich nach mehr ' mehr darüber, was nun eigentlich der "rote Faden" dieser Trilogie sein sollte, das große Thema. Doch diese Informationen kamen spärlich und nur nach und nach und am Ende war ich noch immer nicht wirklich schlauer.

Mein Tipp an alle, die das Buch noch lesen wollen: Geht nicht mit zu hohen Erwartungen ran. Dann könnt ihr das Buch vielleicht mehr genießen als ich es konnte. Ich weiß noch nicht, ob ich die Reihe weiterlesen werde, aber wahrscheinlich nicht. Im Grunde interessiert es mich nicht, wie es mit Beatrice und Four weitergeht. Echt schade.

PS: Mir ist klar, dass ich jetzt viele "nicht hilfreich"-Klicks von Fans dieses Buches hier bekommen werde. Aber trotzdem muss ich meine Meinung zu "Divergent" einfach loswerden. Ich kann nur hoffen, dass ihr mir meine negative Meinung zu diesem Buch zugesteht, wie auch ich euch eure positive Meinung dazu lasse. Denn Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kommt erst ganz gemächlich in Gang; endet dafür mit einem großen Paukenschlag, 30. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Bestimmung: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Die Welt hat sich verändert. Menschen leben seither in unterschiedlichen Fraktionen, in die sie geboren werden oder die sie selbst wählen, sobald sie sechzehn Jahre alt sind, und in denen nach jeweils anderen Werten gelebt wird. Beatrice wurde in die Fraktion der Altruan geboren, den Selbstlosen, und steht nun am Wendepunkt ihres Lebens. In den nächsten Tagen muss sie wählen, welcher Fraktion sie zukünftig angehören will. Nach dem Eignungstest, der den Wählenden eine Möglichkeit offenbart, wird sie mehr wissen. Doch anders als erwartet, weist dieser sie weder zu den Candor, Ken, Ferox oder Altruan direkt zu, denn Beatrice ist eine Unbestimmte, die keiner bestimmten Fraktion zugehörig ist. Schließlich entscheidet sie sich, ihr Leben fortan bei den Ferox, den Furchtlosen, zu meistern. Hier muss sie sich wie alle Neuankömmlinge harten Prüfungen unterziehen. Schafft sie es nicht, unter die ersten zehn besten zu kommen, droht ihr ein Leben als Abgegrenzte. Four, ihr Lehrmeister, ist alles andere als zuvorkommend, er fordert die Neuankömmlinge bis zu ihren Grenzen, und auch Tris - wie Beatrice sich nun nennt - muss alles geben. Doch bald geschieht ein schrecklicher Unfall und Four scheint ein Geheimnis zu umgeben ...

Mit "Die Bestimmung" hatte ich zu Beginn meine liebe Not. Denn obwohl mir Beatrice durchaus sympathisch war, und ich gern wissen wollte, auf was sie sich einlassen muss, passierte zu Anfang doch recht wenig wirklich Spannendes. Zwar schickt uns die Autorin ziemlich schnell an Tris' Seite ins Lager der Ferox, ohne große Umwege über längere Einführungen in diese Welt zu machen, doch irgendwie konnte mich das Geschehen zuerst nicht wirklich in den Bann ziehen. Die "neue Welt", die die Autorin in diesem Buch geschaffen hat, mit ihren manchmal recht merkwürdigen Traditionen und Lebenseinstellungen, lockte mich dann nach und nach doch und langsam nahm das Geschehen immer mehr Fahrt auf. Man merkt der Geschichte durchaus an, das sich die Autorin hier lange Zeit über Hinter- und Beweggründe Gedanken gemacht, und nicht einfach losgeschrieben hat.

Als ich dann schließlich feststellte, dass es irgendein großes Geheimnis geben muss, und dass Fours Interesse an Tris' durchaus mehrere Gründe haben könnte, war meine Neugierde dann doch richtig geweckt. Endlich konnte ich das Buch nicht mehr weglegen, und endlich ließ mich die Autorin kaum noch zu Atem kommen. Denn plötzlich passieren die Dinge Schlag auf Schlag und Tris und Four decken eine große Verschwörung auf, die so manchem das Leben kostet.

Von den Figuren hatte ich etwas mehr erwartet, denn über die gesamte Lesezeit hinweg, blieben nur Tris und Four wirklich sympathisch und einnehmend. Manch anderer Charakter ist zwar nett getroffen, und trug seinen Teil durchaus an der Geschichte bei, im Großen und Ganzen konnte mich aber kein weiterer Protagonist wirklich richtiggehend überzeugen. Fours große Geheimniskrämerei trug dazu bei, dass es einer meiner liebsten Charaktere wurde, und Tris hatte ich bald liebgewonnen.

Fazit: "Die Bestimmung" als Auftakt der Reihe, kommt erst ganz gemächlich in Gang und endet dafür mit einem großen Paukenschlag und recht offenem Ende, so dass man sehnlichst Band 2 herbei wünscht. Zum Glück habe ich mich vom etwas langsameren Beginn nicht abschrecken lassen und in diesem Buch doch noch eine ausgefeilte und gut konstruierte Geschichte entdecken können, mit zwei Charakteren, die mich schließlich in ihren Bann zogen. Etwas Durchhaltevermögen muss man also mitbringen, doch dafür wird man schlussendlich belohnt.
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53 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unglaubwürdig, unnötig grausam, enttäuschend, 18. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Bestimmung: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Ich kann die Lobhudeleien auf diese Buchreihe in keinster Weise verstehen. Ist der deutsche Leser mittlerweile so abgestumpft, dass er ohne jedes Hinterfragen einfach das konsumiert, was die Amerikaner ihm vorsetzen?

Achtung, Spoilers ahead:
Die Welt von Veronica Roth ist dystopisch, aber plump und unglaubwürdig aufgebaut. Chicago mag eine große Stadt sein, aber dass nie irgendjemand fragt, was hinter dem Zaun liegt, ob es noch andere Menschen, andere Städte gibt, erscheint mir ziemlich abwegig. Dazu die Einteilung in Fraktionen, die es offenbar nicht erst seit gestern gibt (ein Problem der meisten Dystopien - niemand erklärt, wie sich der Zustand über Jahrzehnte gehalten hat) und die jeder logischen Grundlage menschlichen Verhaltens entbehrt. Niemand ist nur mutig, nur wissbegierig, nur selbstlos, nur freundlich. In den Fraktionen scheint eine eigene Persönlichkeit nicht erwünscht zu sein, stattdessen presst man die jugendlichen Initianten in die Form, die die Fraktion vorgibt. So sind bei den Ferox natürlich alle gepierct und schwarz gekleidet (was für ein Klischee), weil das ja so böse ist, und bei den Altruan denkt niemand auch nur jemals an sich selbst. Allerdings wächst man als Kind in einer Fraktion auf und wird von ihr geprägt - soll sich dann aber mit 16 entscheiden, wo man für immer bleiben will, ohne ausreichende Informationen über die Fraktionen zu haben, die außer der eigenen noch zur Wahl stehen. Tris weiß zu Beginn nur, dass die Ferox aus Zügen springen und schwarz tragen, und das ist die Grundlage für die Entscheidung, ihre Eltern und ihre Umgebung zu verlassen? Kaum denkbar, dass sich ein junger Mensch auf die Weise verhält.

Das nächste Problem - die Hauptfigur. Tris ist nicht nur unsympathisch (das kann man der Autorin nicht vorwerfen, wenn es ihre Intention war), sondern auch unsagbar dämlich. Sagt ihr Four noch während der Simulationen, dass es gefährlich sei, zu zeigen, wie sie die virtuelle Welt manipulieren kann, und vernichtet sogar die Unterlagen darüber, hat Tris doch am Ende in ihrer Angstlandschaft nichts besseres zu tun als jede einzelne Sequenz zu manipulieren, während die gesamte Führungsriege der Ferox zusieht. Bravo. Das ist entweder Dummheit der Hauptfigur, oder die Autorin hat nicht aufgepasst.
Dazu kommt, dass Tris dem Klischee der US-Young-Adult-Dystopie-Heldin voll und ganz entspricht. Sie ist "viel zu klein", sie ist nicht hübsch (auch wenn Four das natürgemäß anders sieht), sie ist schwach, unsicher und mit Gefühlen grundsätzlich überfordert. Ist das das Bild, was man von heutigen Jugendlichen zeichnen will? Ich für meinen Teil kenne Leute zwischen 15 und 20, die ganz und gar nicht so sind. Ich weiß nicht, was dagegen spricht, mal eine weibliche Hauptfigur zu zeigen, die selbstbewusst und stark ist, auch mit Unsicherheiten in ihrem Innern. Aber ich denke, das ist auch ein typisches US-Bild von Teenagern, das auf die hiesigen Jugendlichen nicht zutrifft. Four ist da schon angenehmer, auch wenn er blass bleibt. Warum die beiden sich ineinander verlieben, bleibt jedenfalls unklar, wie so oft.

Apropos US-Klischees - was mich auch noch gestört hat, ist die unnötige Gewalt und Grausamkeit. Wehe, es hat ein Jugendlicher Sex oder Vorstufen davon (über Küssen und Händchenhalten und, oha, die Jacke ausziehen, kommt man nicht hinaus), aber wie Leute reihenweise auf der Straße exekutiert werden, das ist vollkommen okay. Zu Beginn der Initiation lernt man Schießen und Messerwerfen, dann muss man sich mit anderen prügeln, bis einer bewusstlos wird. Tris werden innerhalb von einem oder zwei Kapiteln beide Elternteile genommen, die sich praktischerweise auch noch für sie opfern. Sinnlos und unnötig, dazu ein billiges Mittel. Dass eine heutige 16-Jährige nach solchen Geschehnissen eher eine Langzeit-Therapie braucht als eine Revolution anzuzetteln, vergessen wir an der Stelle einfach. Von Subtilität hat die Autorin jedenfalls noch nie etwas gehört, sie zieht munter den Holzhammer, wann immer es geht. Dass sie "Creative Writing" studiert hat, überrascht jedenfalls nicht, ihr Werk ist die Aneinanderreihung von dem, was in den vergangenen Jahren in dem Genre funktioniert hat, jedoch ohne jedes Herz und ohne nachvollziehbare Handlungen der Charaktere und Story-Entscheidungen.

Fazit: Ich hatte nicht viel erwartet und wurde dennoch enttäuscht. Eine unglaubwürdige Welt, unsympathische oder blass bleibende Hauptfiguren, schwache Story. Ich wünsche mir einen deutschen Autor, der eine Dystopie entwirft, die ich glauben kann - und einen Verleger, der ihm eine Chance gibt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich bin freiwillig fraktionslos, 31. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Bestimmung: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
"Die Menschen können nicht auf Dauer gut sein, über kurz oder lang befällt uns wieder das Böse und vergiftet unsere Herzen." (S. 432)

In Beatrice' Welt ist alles anders. Anstatt von Rassen- oder Religionstrennung gibt es hier fünf Fraktionen: Altruan, die Selbstlosen; Candor, die Freimütigen; Ken, die Wissenden; Amite, die Friedfertigen und Ferox, die Furchtlosen. Die Menschen in den jeweiligen Fraktionen leben in allen Bereichen nach den Prinzipien ihrer Gemeinschaft. Im Alter von 16 Jahren darf jeder selbst entscheiden, welcher Fraktion er angehören möchte. In einem Eignungstest soll getestet werden, welcher Lebensform man entspricht, die Entscheidung darf man dann jedoch selsbt treffen. Bei Beatrice ist das Ergebnis jedoch nicht eindeutig, sie ist eine Unbestimmte. Soll heißen, dass der Test bei ihr nicht funktioniert. Ein Geheimnis, dass Beatrice für sich behalten muss, sonst könnte sie eine der Fraktionslosen werden, eine Randgruppe der Gesellschaft ohne sozialen Status. Obwohl sie sich dann für die Ferox entscheidet muss sie feststellen, dass sie die Tatsache, eine Unbestimmte zu sein, mehr in Gefahr bringt als sie ahnt und sie dieses Geheimnis nur schwer für sich behalten kann. Und dann fängt das heile System der Fraktionen an, zu zerbrechen und Beatrice befindet sich mitten in diesem Umbruch...

Ich habe lange überlegt, ob ich mir dieses Buch kaufen soll, denn ich hatte meine Zweifel an der Inhaltbeschreibung. Ich konnte mir solch eine Welt nur schwer vorstellen. Und auch wenn ich das Buch innerhalb eines Tages durchgelesen habe, musste ich es mit dem Gedanken schließen, dass sich meine Zweifel nicht wirklich gelegt haben. Zugegeben, ich war wie gebannt von diesem Buch, habe Seite um Seite umgeblättert und es nur genötigter Weise aus der Hand gelegt. Innerhalb der Geschichte kommt nicht einmal Langeweile auf, die Geschehnisse reihen sich nahtlos andeinander und übertrumpfen sich stetig. Aber die Grundsätze werden nur so geringfügig erklärt, dass ich mich wirklich schwer damit abfinden kann. Die 5 Fraktionen, sind alle von ihrer Einstellung geprägt und üben diese in allen Lebensbereichen aus. So sagt ein Candor immer die Wahrheit und ein Altruan lebt dafür, anderen zu helfen. Aber ist das wirklich möglich? Und wie hat sich solch eine Gesellschaftsform entwickelt? Die Entstehung wird nur ganz kurz abgewickelt, aber genau erklärt wird es nicht. Und dabei ist das doch das Spannendste an der Sache! Ich verstehe, dass, wenn man in solch einer Gesellschaftform aufwächst, man voll darin integriert ist, aber die Entwicklung kann ich mir wirklich nicht vorstellen. Die 5 Fraktionen sind so stark voneinander abgegrenzt und unterstützen doch alle die Gesellschaft, wie hat man früher durchgesetzt, dass sich die Leute einfach so für eine Richtung entschieden haben? Und wenn, was ist so dramatisches passiert, dass die Menschen bereit waren, sich so gewaltig einem Gedankengang angeschlossen haben? Fragen über Fragen, auf denen man als Leser einfach sitzen bleibt und dabei finde ich es wirklich wichtig, die Grundidee einer neuen Gesellschaft zu verstehen.

Auch die Aussage des Buches finde ich sehr fragwürdig, weiß nicht einmal, ob eine Aussage dahinter stehen soll. Beatrice ist in der Pubertät und das kommt auch ganz gut heraus, sie hat sich noch nicht gefunden und ist in vielerlei Hinsicht einfach nur hin und her gerissen. Aber sobald sie bei den Ferox landet löst sie sämtliche Probleme mit Aggression. Da wird geprügelt und gehasst, als gäbe es keine andere Freizeitbeschäftigung. Ich kann verstehen, dass bei den mutigen Ferox kein großes Gejammer um irgendwelche Wehwehchen gemacht wird und das man sich auch mal beweisen muss, aber diesen Hass und die Gewalt kann ich einfach als Aussage eines Buches nicht akzeptieren (oder ist es nicht einfach törricht, eine Selbstmord als Tapferkeit zu titulieren???).

Wie schon erwähnt, die Story ist ansonsten wirklich gut, es gibt einen Spannungsbogen, der am Ende vom Buch seinen Höhepunkt erreicht, allerdings dann so rassand verläuft, dass einem fast schon schwindlig wird. Das Ende hätte wirklich ein paar Seiten mehr verdient, da ist soviel passiert, das kaum ausreichend beschrieben wurde. Man fragt sich als Leser wirklich, ob die Seitenzahl begrenzt war oder der Abgabetermin immer näher gerückt ist.
Der Schreibstil ist wirklich flüssig und sehr leicht. Große Wortakrobatik sollte man allerdings nicht erwarten, dafür sind die Sätze und die Schilderungen zu kurz.

Wirklich gut hat mir die Entwicklung zwischen Beatrice und Four gefallen und wie sanft sich das Geflecht der Liebe zwischen den Beiden ausbreitet. Man nimmt es nicht übel, dass das Ganze etwas vorhersehbar ist, die Gefühle sind so gut beschrieben, dass man selbst mitfiebert und eine Schwärmerei für Four entwickelt.

Fazit:
Ein spannendes Buch, das den Leser wirklich fesseln kann. Man sollte jedoch keinen Tiefgang oder eine wirklich solide Geschichte erwarten, in dieser Hinsicht kann das Buch einfach nur enttäuchen. Und dennoch, sollte mich einmal wieder Langeweile überkommen, werde ich gerne nach Teil 2 greifen und mich von einer angenehmen Geschichte überraschen lassen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider ziemlich enttäuschend..., 3. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Bestimmung (Kindle Edition)
Ich habe dieses Buch auf die Weiterempfehlung meiner Freundin gelesen, leider wurde ich enttäuscht. Nicht nur, dass es wieder eine Zukunftsstory ist mit dem Ziel möglichst viel Profit zu machen, sie ist zudem auch noch ziemlich hohl und selbst wenn man mal von den ganzen Fantasyding absieht, immer noch ziemlich unrealistisch. Man kann Menschen nicht einfach in fünf Kategorien gliedern und man kann schon gar nicht erwarten das 16-jährige Jugendliche, die nur ihre eigene Fraktion kennen und über die anderen kaum etwas wissen, eine Entscheidung treffen, die ihr ganze Leben beeinflusst. Mit der Hauptperson die anscheinend dem ständigen Chaos ihrer Gefühle ausgesetzt ist, kann man sich auch nicht so richtig identifizieren. Die Liebesgeschichte zwischen Four und Tris ist zwar ganz nett, aber irgendwie sehr gewollt und aus den Fingern gesogen. Außerdem ist nicht gnz klar warum ausgerechnet Tris eine Rebellion gegen das System beginnt und wieso nicht schon ein Unbestimmter vor ihr das versucht hat. Dass sie diese Rebellion kurz nach dem Tod ihrer Eltern und nachdem sie ihren Freund erschossen hat stattfindet ist auch nicht ganz logisch, denn normalerweise bräuchte man danach eine Langzeittherapie. Was auch schade ist, ist die Tatsache, dass das Buch fast ohne jeglichen Witz geschrieben ist. Alles in allem ziemlich enttäuschend, denn die grobe Story ist gar nicht so schlecht.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannend, aber widersprüchlich, 16. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Bestimmung (Kindle Edition)
5 Fraktionen, 1 Entscheidung und ein ständiger Kampf ums Überleben

Zum Inhalt

Beatrice Prior hat ihren großen Tag. Die Zeremonie der Bestimmung für eine der fünf Fraktionen steht bevor und heute findet der Eignungstest dafür statt. 16 Jahre lang ist sie darauf vorbereitet worden – doch nicht auf das, was dann tatsächlich bei ihrem Test herauskommt.

Jede der Fraktionen steht für ein anderes Übel, das die Menschheit zu Kriegen veranlasst hat. Durch Bildung der einzelnen Fraktionen will die Gesellschaft diese schlechten Eigenschaften ausmerzen.
Beatrice ist eine Altruin. Diese Fraktion, der ihre Eltern und ihr Bruder angehören, ist die der Selbstlosen, die Entsagung geschworen haben und die auch die uneigennützigen Führer der Regierung stellen. Sie stehen gegen den Egoismus. Dann gibt es noch die Candor, die Freimütigen, sie sind die Verfechter der Wahrheit und die vertrauenswürdigen Kenner des Rechts. Sie stehen gegen die Lüge. Die Ken sind die Gelehrten, die nach Wissen streben und für das Lehren und Forschen zuständig sind. Sie stehen gegen die Unwissenheit. Die friedvollen Amite haben sich der Freundschaft gewidmet, sie bilden die verständnisvollen Berater und Verwalter. Sie stehen gegen die Aggression. Und schließlich die Ferox, die Furchtlosen, ihr Mut scheint grenzenlos und sie sind für die Bewachung des Zaunes und für die Sicherheit verantwortlich. Sie stehen gegen die Feigheit.

Nach dem „großen Frieden“ haben sich diese Gruppen gebildet, regiert von einem Rat der Altruan, da diese als unbestechlich gelten. Doch es gibt auch noch die „Fraktionslosen“. Sie gehören nirgends dazu, verrichten niedere Arbeit und werden dafür mit Nahrung und Kleidung belohnt.

Aber was Beatrice Prior bevorsteht, ist eine Prüfung ganz anderer Art, denn sie ist eine der wenigen, die aus dem Raster fallen – keine der Fraktionen scheint für sie die richtige zu sein: sie ist eine Unbestimmte.

Meine Meinung

Ich habe etwas gemischte Gefühle bei diesem Buch und hab mich bei dieser Rezi etwas schwer getan - deshalb ist sie wohl auch so lang geworden :) Der Schreibstil ist in der Ich-Form in der Gegenwart gehalten, was einen näher an das Geschehen heranbringen soll. Gerade die erste Hälfte war mir aber recht eintönig geschrieben, trotzdem hat die Geschichte einen gewissen Sog entwickelt, so dass ich wissen wollte, wie es weitergeht.

Es gibt keine Zeit- oder Ortsangaben. Die Stadt, oder das Gebiet in dem Beatrice lebt, ist einer strikten Gesellschaftsordnung unterworfen, die mir ähnlich einer Sekte erscheint. Schließlich sollen alle Menschen ihre Gefühle und Eindrücke einem einzigen Credo unterwerfen, je nachdem, zu welcher Fraktion sie gehören. Bis zum 16. Lebensjahr werden sie gezwungen so zu leben wie ihre Eltern gewählt haben und müssen dann eine Entscheidung fällen, deren Auswirkungen sie überhaupt nicht kennen können. Diese ganze Gesellschaftsordnung fand ich sehr interessant, hätte man aber etwas aufregender und lockerer schreiben können. Auch war sie mir nicht ganz durchdacht, obwohl sich das in den Folgebänden natürlich noch aufklären kann.

Beatrice Prior ist als Altruan aufgewachsen, kommt aber mit dieser Art nicht wirklich zurecht.

„Wenn wir wenig haben und wenig wollen, dann sind wir alle gleich und müssen niemanden beneiden. Ich gebe mir redlich Mühe, genau so zu sein.“ S. 32

Sie wählt einen „schändlichen“ Schritt und wechselt bei der Zeremonie ihre Fraktion und wird zur Ferox. Allein schon die Tatsache, dass ein Wechsel der Fraktion allgemein nicht gern gesehen ist, passt mir nicht in das Konzept. Schließlich werden alle Gruppen hoch gelobt und als wichtig erachtet, also warum sollte man nicht, wenn man schon selbst entscheiden darf, zu einer anderen gehen?
Beatrice wählt sich für die Ferox den neuen Namen Tris. Die Initiation bei den Ferox, den Furchtlosen, ist brutal, grausam, fast schon lebensbedrohlich und ihr sogenannter Mut grenzt an tödlichen Leichtsinn. Vor allem der Ausbilder Eric scheint eine sadistische Ader zu haben und Tris und die anderen Initianten haben viel unter ihm zu leiden. Ihr anderer Trainer, Four, scheint noch die alten Werte der Ferox zu kennen …

„Wir glauben fest an die Tapferkeit und an den Mut, der die Menschen dazu bringt, sich für andere einzusetzen.“ S. 205

Four ist mir noch am meisten ans Herz gewachsen, auch wenn er selbst eine brutale Art an den Tag legt, spürt man bei ihm immer noch ein gewisses Mitgefühl und ein Gewissen. Durch seine Launen ist er schwer einzuschätzen, was mich aber bei dem Umfeld nicht verwundert. Die Entwicklung von Tris gefällt mir leider gar nicht. Einerseits ist es nachvollziehbar, dass sie durch die Aufgaben der Ferox so unbeständig in ihren Gefühlen ist, andererseits wirkt es auf mich unglaubwürdig. Viel zu schnell lässt sie alte Muster fallen und ihre gewissenlose Gewaltbereitschaft hat mich irritiert.

Die ganze Botschaft und die Gefühle, die die Handlung bei mir hinterlässt, gefallen mir nicht. Diese grobe Brutalität, Gewalt als Lösung für jedwedes Problem – da ist die selbstlose Ader von Tris gar nicht mehr spürbar. Auch so ein Moment, in der eine Waffe in der Hand als Macht und gut empfunden wird, ist für mich in dem Kontext irgendwie grenzwertig. Die eigentliche Aussage, dass man Gefühle nicht trennen kann und wir alle diese positiven und negativen Aspekte vereinen, ist mir zu sehr untergegangen.

Fazit

Eine sehr interessante Gesellschaftsform, die noch Unstimmigkeiten aufweist und mich durch ihre widersprüchliche Art nicht ganz überzeugen konnte. An die Protagonistin Tris kam ich nicht richtig ran, sie war sehr sprunghaft und unbeständig in ihren Handlungen und viel zu schnell gewaltbereit. Das ganze System wirkt sehr brutal und lässt mich mit einigen offenen Fragen zurück. Die Idee an sich ist spannend und es war wirklich fesselnd, aber einige Stellen wirkten unglaubwürdig. Ich hoffe, dass mich der 2. Band positiv überraschen kann.

© Aleshanee
blog4aleshanee.blogspot.de
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5.0 von 5 Sternen Atemberaubender Reihenauftakt mit allem, was das Herz begehrt!, 4. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Bestimmung: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Klappentext:

"Was ist deine Bestimmung?

Altruan – die Selbstlosen. Candor – die Freimütigen. Ken – die Wissenden. Amite – die Friedfertigen. Und schließlich Ferox – die Furchtlosen …
Fünf Fraktionen, fünf völlig verschiedene Lebensformen sind es, zwischen denen Beatrice, wie alle Sechzehnjährigen ihrer Welt, wählen muss. Ihre Entscheidung wird ihr gesamtes künftiges Leben bestimmen, denn die Fraktion, der sie sich anschließt, gilt fortan als ihre Familie.
Doch der Eignungstest, der über Beatrices innere Bestimmung Auskunft geben soll, zeigt kein eindeutiges Ergebnis. Sie ist eine Unbestimmte, sie trägt mehrere widerstreitende Begabungen in sich. Damit gilt sie als Gefahr für die Gemeinschaft.
Beatrice entscheidet sich, ihre bisherige Fraktion, die Altruan, zu verlassen, und schließt sich den wagemutigen Ferox an. Dort aber gerät sie ins Zentrum eines Konflikts, der nicht nur ihr Leben, sondern auch das all derer, die sie liebt, bedroht…"

Gestaltung:

Ich liebe dieses Cover! Mehr kann ich da einfach nicht zu sagen! Das Symbol der Ferox, das in Flammen aufgeht, die Skyline, das Blau..einfach alles! Es ist so schön stimmig (und endlich gibt es mal nicht das typische Mädchengesicht!). Gut, dass sie das englische Original übernommen haben und nur die Farbgebung leicht verändert haben.

Meine Meinung:

Ich muss sagen, dass mich dieser Roman atemlos zurückgelassen hat. Ich weiß nicht wie lange ich tatsächlich gebraucht habe, ihn zu lesen, aber ich habe ihn regelrecht verschlungen, eingeatmet, inhaliert! Erzählt wird aus der Ich-Perspektive, aus der Sicht der Protagonistin Beatrice (die sich später Tris nennt). Sie ist ein junges Mädchen, das kurz vor der wichtigsten Entscheidung ihres Lebens steht: für welche Fraktion entscheidet sie sich? Die ihrer Familie oder eine andere? Sie ist innerlich zerrissen, da sie sich den Altruan, den Selbstlosen, ihrer Heimatfraktion nicht zugehörig fühlt. Jedoch möchte sie auch ihre Familie nicht enttäuschen und verlassen. Beim Lesen empfand ich jedes ihrer Gefühle mit und konnte ihre Handlungen gut nachvollziehen. Auch, dass sie sich schließlich für die Ferox entscheidet.

Dort trifft sie auf Four, in den sie sich verliebt. Four ist taff, mutig und stark. Die Beziehung zwischen den beiden entwickelt sich langsam, aber man spürt das Knistern. Und während ihrer gemeinsamen Abenteuer und Kämpfe entwickeln sich ihre Gefühle, werden immer stärker, was mir sehr gut gefallen hat.

Aber nicht nur die Hauptfiguren sind sympathisch und gut ausgestaltet, auch die Nebencharaktere verstehen es, den Leser in ihren Bann zu ziehen. Da ist Christina, Tris beste Freundin, die nicht auf den Mund gefallen ist. Al, der sich in den Schlaf weint. Will, der allen ein guter Freund ist. Aber auch „Gegenspieler“ sind vertreten in Form von Peter, der alles tut, um der Beste und Stärkste zu sein oder dem Ausbilder Eric, der keine Gnade kennt. Jedoch sollte man sich auch darauf gefasst machen, dass es manchmal etwas brutaler zu geht und auch der ein oder andere Charakter stirbt…

Toll fand ich auch, dass es so actionreich war. Wenn nicht gekämpft und trainiert wurde, dann gab es irgendeinen nächtlichen Ausflug oder ein Konkurrenzspiel. Vor allem das letzte Drittel strotzte nur so von Kämpfen, Dramatik und vor allem Spannung! Das Ende macht Lust auf mehr, da offen bleibt, was Tris und Four als nächstes tun, wohin sie gehen. Da kann ich nur sagen: Wie gut, dass es den 2. Band schon gibt… ;)

Fazit:

Ein grandioser Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht. Eine spannende, dramatische Handlung, fantastische Charaktere und ein atemberaubender Showdown lassen die Seiten nur so dahinfliegen und das Herz beim Lesen rasen! Da bleibt nur noch eins zu sagen: Lest „Die Bestimmung“! Und zum Glück gibt es auch schon Band 2 und 3, das heißt keine Wartezeit bis zur Fortsetzung! So kann man die wundervolle Geschichte um Tris und Four in einem Stück lesen :)

5 von 5 Sternen!
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5.0 von 5 Sternen Super!, 31. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Bestimmung (Taschenbuch)
Inhalt
Klappentext: Altruan – die Selbstlosen. Candor – die Freimütigen. Ken – die Wissenden. Amite – die Friedfertigen. Und Ferox – die Furchtlosen. In fünf Fraktionen wurde die Welt nach dem letzten großen Krieg aufgeteilt, und für eine davon muss sich Beatrice entscheiden. Doch der geheime Eignungstest, den sie wie alle Sechzehnjährigen durchläuft, zeigt ein gefährliches Ergebnis: Sie ist eine Unbestimmte – und Unbestimmte gelten als Gefahr für die Gemeinschaft. Beatrice sucht Schutz bei den wagemutigen Ferox, stellt sich der harten Aufnahmeprüfung. Und gerät ausgerechnet hier ins Zentrum eines Konflikts, der nicht nur ihr Leben bedroht, sondern auch das all derer, die sie liebt …

Meinung
Ich muss gestehen, dass ich am Anfang ziemlich gehemmt gewesen bin das Buch zu Lesen, da einige Kritiken es sehr mit die Tribute von Panem verglichen haben und ich eben auch schon anderes „schlechtes“ gehört/gelesen hatte. Aufmerksam darauf wurde ich nur wegen des tollen Trailers, doch sollte dass genug sein?
Es ist eindeutig genug und ich bin froh es doch noch gelesen zu haben, da man auch mal wieder sehen kann das Geschmäcker einfach verscheiden sind. Klar Fraktionen lassen einen schon an die Tribute von Panem denken, aber wie ich finde hört der Vergleich dann auch schon auf, denn das Buch hat durchaus seine eigene Geschichte und ist wie ich finde nicht mit Panem vergleichbar!

Die Geschichte startet damit, das Beatrice ihren Test zur „Bestimmung“ hat, dieser soll heraus finden zu welcher der fünf Fraktionen sie am besten passt. Da das Ergebnis eben feststellt das sie eine Unbestimmte ist (steht ja schon im Klappentext also verrate ich nicht zu viel ;)) entscheidet sie sich für die Ferox und beginnt dort ihre „Ausbildung“.

Anfangs bekommt man ziemliche viele Informationen zu gespielt, wie die verschiedenen Fraktionen so sind, was sie anziehen und ebenfalls wie diese sich verhalten, es ist nicht Langweilig aber ein wenig „trocken“.

Dann beginnt der Teil der Ausbildung und nimmt im Buch fast über die hälfte ein, wenn ich das mal so behaupten darf. Aber dieser Prozess ist wirklich sehr spannend geschrieben und ich konnte mein Buch nicht aus der Hand legen da ich wissen musste wie es weiter geht.

Was mir immer wieder passiert ist, da ich in letzter Zeit nur eBooks gelesen habe, dass ich die Seiten doch tatsächlich mit dem Finger angetippt habe… doch das Buch hat sich eben nicht auf Magische weise selbst weiter geblättert, dass musste ich schon selber tun :P.

Das Buch enthält wirklich tolle Kampfszenen und auch kleine Romantische Szene sind zu finden, ein Blick hier, ein Blick da und ;) ich bin zu frieden und glücklich. Bücher ohne eine kleine Romanze gefallen mir einfach nicht so gut :D, darum bin ich sehr Glücklich, dass ich auch eine in diesem Buch gefunden habe. Romanzen „Gegner“ werden aber auch ihren Spaß beim Lesen haben, denn sie nimmt keinen großen Teil im Buch ein, bis auf ein paar Blicke passiert anfangs nur sehr wenig, zum Ende ein wenig mehr was aber keine ewige Seiten einnimmt! Also seitenlanges Knutschen oder dergleichen findet im Buch nicht statt! *seufz* schade ;). Nein eigentlich überhaupt nicht, denn die Autorin vermag es, mit wenigen Sätzen oder wenigen Wörtern einfach großes damit zu sagen und in meinem Kopf haben sich wunderbare Bilder abgespielt, ich hatte Kopf-Kino pur.

Klar werfen einige Sachen ein paar Fragen auf wie z.B. was wohl hinter den Mauer ist und mir ist nicht ganz klar warum das alles überhaupt so weit gekommen ist, also wieso es nun Fraktionen gibt?(wurde das schon beantwortet und ich hab es nur überlesen?). Jedoch werden auch wieder einige Fragen im laufe des Buches aufgeklärt und diese wo noch offen stehen… wer weiß ich bin mir sicher, dass ist eben noch eines der Geheimnisse die dann erst im zweiten Teil beantwortet werden. Die Autorin lässt einen eben noch ein wenig zappeln und macht das ganze noch spannender wie ich finde.

Die Charaktere sind ziemlich unterschiedlich und es ist spannend zu verfolgen wie eben ein/e Altruan oder ein/e Amite sich langsam in einen Ferox verwandelt. Auch sind alle möglichen Charakter Züge vorhanden, Gemeine, Gefährliche, Liebenswerte und viele mehr, dabei könnte man eigentlich durch die „Fraktionen“ denken, dass alle dank dem gleichen Denkmuster oder eben die gleiche Handlungsweise ihrer Fraktion ziemlich gleich sind. Aber ist es ein bunter Haufen geworden und einige sind mir mehr oder weniger ans Herz gewachsen!

Beatrice ist eine wirklich starke Persönlichkeit und im laufe des Buches entwickelt sie sich weiter, was mir sehr gut gefallen hat. Viele haben sich beschwert, dass sie nicht verstehen können wie so ein junges Mädchen so viel wegstecken kann. Aber das sie dies eben nicht einfach nur so „wegsteckt“ zeigt die Autorin hin und wieder auch. Beatrice weint auch mal oder macht sich vorwürfe, nur bei so viel „stress“ hat sie eben auch keine Zeit in Selbstmitleid zu baden und wer will seitenlanges selbstbedauernd oder selbstzerstörerische Gedanken? Hier handelt es sich eben um ein Science- Fiction und ein Dytopie Buch, aber wie gesagt, Geschmäcker sind verscheiden!
Beatrice Freunde haben auch allen möglichen Charakterzüge und ich mochte sie ebenfalls. Im Buch gibt es einfach zu viele Charaktere um sie all zu erwähnen deswegen komme ich gleich zum Männlichen Hauptprotagonisten Four!
Four ist ein tolle Kerl der Frauenherzen doch höher schlagen lässt ;). Meines schlug auf alle fälle höher. Er hat ein bestimmtes Verhalten das meist zweideutig ist und einen doch immer ein wenig in der Luft zappeln lässt, aber er hat ja seine Gründe dazu die man nach und nach im Buch auf die Spur kommen darf. Er ist weit vorne auf meiner Männlichen Lieblingscharakter Skala gerutscht!

Fazit
Die Bestimmung ist ein wirklich Fantastisches Buch das mich vol und ganz überzeugt hat. Anfangs hatte ich ein wenig Angst es zu lesen da viele es mit Tribute von Panem verglichen haben, was ich jetzt jedoch nicht behaupten kann. Was ich aber sagen kann ist, dass mir die Bestimmung sogar ein klitzekleines bisschen besser gefallen hat wie Panem… mal schauen was ich denke wenn ich alle Bücher gelesen habe, vielleicht ändert sich meine Meinung noch. Was sich aber nicht ändert ist, dass das Buch 5 Sterne von mir bekommt, da es Spannend ist, Actionreich mit tollen Kampfszenen und eben mit einer wirklich tollen Romanze! Ich freu mich schon sehr auf die Fortsetzung!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Auftakt einer spannenden Triologie, 18. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Bestimmung (Taschenbuch)
Meinung:

Mit gerade mal 16 Jahren müssen sich die Jungen und Mädchen mit einem Test für eines der fünf Fraktionen entscheiden. Für manche ist die Auswahl einfach, für andere aber wieder nicht, weil sie Unbestimmte sind. Unbestimmte leben in dem ungewöhnlichen Chicago sehr gefährlich. Um bei einer Franktion aufgenommen zu werden, müssen die Neulinge einen Aufnahmetest bestehen. Bis dahin ist alles schön und gut, auch wenn an manchen Stellen ziemlich gefährlich wird, aber dann ....

Zu der Gestaltung des Covers kann ich nur "WOW" sagen. Ich finde es sehr schön und spiegelt ein wenig die Elemente der unterschiedlichen Franktionen wieder. Auch der Schreibstil von Veronica Roth ist meinem Lesestil gut angespasst, daher konnte ich dieses Buch auch in wenigen Tagen auslesen. Die Bestimmung hat mich in seinen Bann gezogen und von der ersten Seite an gefesselt.

In dem ersten Band der Triologie wird der Leser zuerst in die Welt der Altruan – die Selbstlosen geführt, welches auch die Heimat der Hauptprotagonistin Beatrice, auch Tris genannt, ist. Tris fühlt sich bis zum 16. Lebensjahr überhaupt nicht selbstlos. Was man auch dran erkennen kann, dass sie sich nicht gerne an die Regeln der Altruanen hält. Tris stellt sehr gerne Fragen, besonders bei den Mahlzeiten hört man desto öfteren ihre Stimmte. Sie möchte über alles bescheid wissen, was ihr irgendwann mal sicherlich zum Verhängnis wird. Während der Bestimmung entscheidet sie sich für die Ferox - die Furchtlosen und man lernt somit auch diese Welt kennen. Hier fühlt sie sich während der Aufnahmephase immer heimischer. Besonders auch durch Four, der während der Aufnahmephase ihr Ausbilder ist und ahnt, welche Bestimmung Tris hat. Four ist auch der zweite Hauptprotagonist in dieser Geschichte und übernimmt den männlichen Part sehr gut. Four, der mit wirklichem Namen Tobias heißt und der einzige Ferox ist, der nur vier Alpträume hat, ist zu Beginn etwas unheimlich, aber auch er wird sehr schnell ins Herz geschlossen.

Die Charaktere haben ihren eigenen Kopf und ein starken Willen, was mir sehr gefallen hat.

Aus meiner Sicht hat die Autorin hier die Szenen sehr ausfühlich und einzigartig beschrieben. Ich konnte mich sehr gut in die Geschichte einfinden und die Geschehnisse der beiden Protas gut verfolgen. Erschüttert hat mich, welche Grausamkeiten in einer Fraktion stattfinden können, obwohl man ja in einer Gemeinschaft lebt. Aber denkt man an unsere Zeit, erlebt man diese auch hier ab und zu.

Fazit:

Mit der Bestimmung hat die Autorin Veronica Roth einen tollen Auftrakt zu einer neuer Triologie bekommen. Sie hat mich als Leser in den Bann der Geschichte gezogen und dafür gesorgt, dass ich so bald wie möglich den zweiten Band lesen muss. Auch wenn ich es weiterhin noch nicht geschafft habe in den Film zu gehen, finde ich keine Hintergründe in nicht doch auf DVD einfach zu kaufen sobald er im Handel ist. Ich finde einfach, dass man bei dieser Handlung nichts falsch machen kann an einer Verfilmung. Daher kann ich dieses Buch nur empfehlen und gebe sehr gerne diese Pfoten.
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Die Bestimmung
Die Bestimmung von Veronica Roth
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