Kundenrezensionen


30 Rezensionen
5 Sterne:
 (16)
4 Sterne:
 (8)
3 Sterne:
 (3)
2 Sterne:
 (2)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht vergessen
Als DC Lacey Flint von einer Zeugenbefragung an ihr Auto zurückkehrt, sieht sie eine Frau daran lehnen, die durch mehrere Stichwunden tödlich verletzt ist. Lacey verständigt sofort ihre Kollegen, die Ermittlungsleitung übernimmt DI Dana Tulloch. Zunächst wird Lacey als Zeugin vernommen, doch kurze Zeit später ereignet sich ein weiterer...
Veröffentlicht am 17. Februar 2012 von Belles Leseinsel

versus
13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Um Fortsetzung wird nicht gebeten ... (irgendwo zw. 2-3*)
Ich habe "Todesopfer" und "Schlangenhaus" damals mit großem Vergnügen gelesen. Auch die "Jack the Ripper-Thematik" und das viktorianische London haben es mir nachhaltig angetan (Anne Perrys Romane, From Hell, P. Cornwells Ausführungen usw). Also schien das Buch eine gute Lektüre zu sein ... Leider war es eher verschenkte Zeit ...

Eine...
Veröffentlicht am 11. März 2012 von Isabelle Klein


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht vergessen, 17. Februar 2012
Von 
Belles Leseinsel (Mainz, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Dunkle Gebete: Thriller (Broschiert)
Als DC Lacey Flint von einer Zeugenbefragung an ihr Auto zurückkehrt, sieht sie eine Frau daran lehnen, die durch mehrere Stichwunden tödlich verletzt ist. Lacey verständigt sofort ihre Kollegen, die Ermittlungsleitung übernimmt DI Dana Tulloch. Zunächst wird Lacey als Zeugin vernommen, doch kurze Zeit später ereignet sich ein weiterer grausamer Mord und der Täter zieht Lacey durch einen Bekennerbrief mit in die Mordermittlungen hinein. Bald schon werden Zusammenhänge beim Tathergang und vor allem am Zeitablauf zu den Jack-the-Ripper-Morden festgestellt. Sollte dies wirklich der Fall sein, so drängt die Zeit, denn der Zeitpunkt für den nächsten Mord steht unmittelbar bevor.

Sharon Bolton steigt in ihrem Thriller sofort mit dem Mord an Opfer Nr. 1 ein und schon findet man sich mitten in der Mordermittlung wieder, lernt hierdurch schnell alle Mitwirkenden kennen und stellt fest, dass auch eine alte Bekannte aus Todesopfer: Thriller wieder mitspielt. Dana Tulloch ist mittlerweile Detective Inspector und mit der Leitung der Ermittlungen betraut. Tatkräftig unterstützt wird sie hierbei von ihrem guten Freund und Kollegen DI Mark Joesbury.

Da fast sofort klar ist, dass der Mörder nach Vorgaben von Jack the Ripper mordet, ist natürlich das Interesse an den damaligen Morden im Ermittlungsteam sehr hoch. Lacey hat sich bereits in ihrer Jugend mit dem Serienmörder beschäftigt und ist deswegen geradezu prädestiniert das Team über die damaligen Fälle zu informieren. Hierdurch erfährt man als Leser selbst einiges über die Morde wie auch über die vielen Theorien, die in Bezug auf die Identität von Jack the Ripper bestehen. Die Story entwickelt sich von Anfang an sehr spannend und im weiteren Verlauf sehr komplex, sodass bis zur letzten Seite Nervenkitzel garantiert ist. Hierzu trägt natürlich auch wieder der flüssige, so einnehmende, bildhafte und fesselnde Schreibstil von Sharon Bolton bei, dem es wieder einmal problemlos gelingt, eine atmosphärische und erzählerische Dichte aufzubauen, sodass man den Thriller kaum aus der Hand legen mag.

Während Dana und der Rest des Teams fast selbstverständlich Lacey mit in die Ermittlungen einbeziehen und ihr ganz offensichtlich vertrauen, steht der raubeinige Mark der jungen Polizistin während des gesamten Falls eher misstrauisch gegenüber. Und so hat der abgebrühte Polizist, der allerdings auch sehr verständnisvoll und mitfühlend sein kann, hier den Part des Lesers inne. Denn man wird im Verlauf der Story einfach das Gefühl nicht los, dass mit Lacey irgendetwas nicht stimmt und sie Wesentliches verschweigt.

Sharon Bolton hat bei ihrem Thriller die Ich-Form gewählt und lässt Lacey den Fall selbst erzählen. Hierdurch lernt man die junge Frau eigentlich recht schnell kennen und stellt fest, dass sie souverän und engagiert ihrem Beruf nachgeht und findet sie auch augenblicklich sympathisch. Man bemerkt aber auch sehr schnell, dass Lacey ein überaus vielschichtiger, undurchschaubarer Charakter ist. Einerseits liebt sie Gesellschaft, stürzt sich regelmäßig ins Nachtleben, geht auf der anderen Seite aber jedem privaten Treffen unter Kollegen aus dem Weg. Obwohl sie so lebenslustig wirkt, hat sie kaum Freunde, lässt niemanden näher an sich heran. Privat stylt sie sich auf, betont ihre Figur und ihr gutes Aussehen, im Dienst wirkt sie eher wie eine graue Maus und ihre Dienstkleidung ist mindestens einer Nummer zu groß gewählt. Ein sehr zwiespältiger, aber auch liebenswerter Charakter und durch diese Gegensätzlichkeiten hat man bis zum Schluss kaum eine Chance, Lacey einzuschätzen.

Mit dieser Ungewissheit spielt die Autorin geschickt. Immer wieder lässt sie kleine Hinweise einfließen, die dem Verlauf des Thrillers eine neue Wendung geben, die einem merkwürdig vorkommen oder die Lacey in Verbindung mit den Morden bringen. Ein zweiter, immer sehr kurz gehaltener Erzählstrang, sorgt zusätzlich für Verwirrung und erst ganz zum Schluss für Aufklärung. Das Ende hat mich wirklich positiv überrascht, da es gut durchdacht ist, nicht unbedingt dem Klischee entspricht, alle Fragen klärt und schlüssig umgesetzt ist.

Fazit: Ein sehr komplex angelegter Thriller, der durch seine sympathische und wunderbar undurchschaubare Protagonistin und dem fesselnden Schreibstil der Autorin absolut überzeugt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Jack is back, 3. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Dunkle Gebete: Thriller (Broschiert)
Die Opfer sind unschuldige Frauen. Der Killer ist ein Phantom. Und die Ermittlerin hat mehr als nur ein Geheimnis.

DC Lacey Flint ist eine junge Londoner Ermittlerin mit undurchsichtiger Vergangenheit und einem morbiden Interesse an Serienkillern. Sie stolpert (zufällig?) in eine besonders grausame Mordserie. Recht schnell wird klar, dass der Mörder sich Jack the Ripper zum Vorbild genommen hat und dass es eine besonder Verbindung zu Lacey geben muss.

Ein interessanter, wendungsreicher Plot, der sukzessive Spannung aufbaut. Man erfährt viel über die unterschiedlichen Jack-Theorien, aber auch über die Probleme des modernen London.

Mein erstes Buch von Sharon Bolton und sicher nicht mein letztes.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dunkle Gebete, 25. April 2014
“Seine Opfer sind unschuldige Frauen. Der Killer ist ein Phantom. Und die Ermittlerin hütet ein schreckliches Geheimnis …” (Buchrücken)

Zum Inhalt:

In London geht eine alt bekannte Angst um. Nachdem alles mit einem Mord begann, auf den sich niemand so wirklich einen Reim machen konnte, steht für die Londoner Polizei nach einem Bekennerschreiben fest, dass sich ein Nachahmungstäter an “Jack the Ripper” orientiert, wenn er unschuldige Frauen auf brutale Art und Weise tötet.
DC Lacey Flint wird für diesen Fall extra in eine andere Einheit versetzt, um mit ihrem Wissen über den berühmt-berüchtigten Serienkiller die Ermittlungen vorantreiben zu können. Doch Lacey hat ein dunkles Geheimnis, welches in Verbindung mit den brutalen Morden zu stehen scheint. Und so muss sie sich neben der Jagd nach dem Killer auch ihrer eigenen Vergangenheit stellen …

Meine Meinung:

“Dunkle Gebete” ist von der ersten Seite an spannend. Zunächst durch den Prolog, bei dem lange Zeit unklar bleibt, in welchem Zusammenhang dieser zum Rest der Geschichte steht. Mit der Zeit wird aus diesen wenigen Seiten zu Beginn, durch diverse kurze Zwischenkapitel, ein zweiter Erzählstrang, der nach und nach seine wahre Bedeutung offenbart. Bis es soweit ist, gibt es genügend Freiraum für eigene Spekulationen.

“Die Wunde in der Kehle war nicht die schlimmste Verletzung, bei Weitem nicht. Mir fiel wieder ein, dass ich einmal gehört hatte, der weibliche Körper enthielte ungefähr fünf Liter Blut. Ich hatte mir allerdings nie Gedanken darüber gemacht, wie es wohl aussehen würde, wenn das alles auslief.” (Seite 14)

Der Einstieg in die eigentliche Geschichte gestaltet sich kurz und schmerzlos. Zumindest für den Leser. Nicht jedoch für die Frau, die direkt zu Beginn in den Armen von Lacey Flint stirbt, nachdem ein Messer unzählige Spuren auf und in ihrem Körper hinterlassen hat. Für mich ein gelungener Start in einen Thriller.

Die Londoner Polizei steht bald auf dem Schlauch – es gibt keine wirklichen Hinweise, man weiß nicht mal, was das Opfer an jenem Abend an diesem Ort zu suchen hatte. So drehen sich die Ermittler im Kreis, bis irgendwann der Schluss naheliegt, dass der Killer ein Nachahmungstäter sein könnte, der sich “Jack the Ripper” zum Vorbild genommen hat. Die Lösung des Falles ist diese Erkenntnis aber nicht, ganz im Gegenteil. Dadurch fängt das Buch und die Jagd auf Antworten erst so richtig an.

“Amanda Weston kann nicht aufhören zu zittern. Nur dass Zittern etwas ist, was man tut, wenn einem kalt ist. Ihr ist, als könnte ihr vielleicht kalt sein – schließlich ist sie nackt -, aber dieses krampfhafte Schlottern hat nichts mit der Temperatur zu tun. Das ist keine Kälte. Das ist Angst.” (Seite 130)

Für mich war es spannend, das Geschehen in London zu verfolgen. Wobei spannend jetzt leicht untertrieben ist, denn ich war die ganze Zeit über ziemlich angespannt, da ich ebenso wenig wusste, wie die Polizei. Durch Lacey Flint als Ich-Erzählerin ist man hautnah dabei, bekommt die Puzzleteilchen vorgelegt und ist gespannt, wie diese am Ende zusammenpassen werden. Auf dem Weg dorthin knickt der Spannungsbogen zu keinem Zeitpunkt ein. Und das liegt nicht bloß an den Opfern, die einem während des Lesens begegnen, sondern auch an der geschickt konstruierten Geschichte.

“Dunkle Gebete” ist definitiv eher ein Buch für Fans des blutrünstigen Thrillers. Sharon Bolton konfrontiert ihrer Leser zwar nicht mit den brutalen Morden an sich, dafür aber umso mehr mit deren Folgen in Form von detaillierten Beschreibungen der Opfer. Aufgeschlitzte Bäuche, die fast nicht mehr als solche zu identifizieren sind und viele andere Abscheulichkeiten werden ungeschönt beschrieben. Für mich genau das richtige – bei den Gedanken, die mir so zu den Taten durch den Kopf gingen, lief mir mehr als bloß einmal ein eiskalter Schauer über den Rücken.

“Sie würden wissen, dass ich die Mörderin war.” (Seite 276)

Lacey Flint ist eine nicht leicht einzuschätzende Person. Ihr Charakter wird von der Autorin sehr ausgereift, mit vielen Ecken, Kanten und einer undurchsichtigen Vergangenheit dargestellt. Alles in allem konnte ich mich recht schnell an Lacey gewöhnen. Neben den nicht gerade schmeichelhaften Eigenschaften hat Sharon Bolton ihrer Akteurin außerdem einen ziemlich trockenen Humor auf den Leib geschrieben, den ich sehr mag. Die anderen Charaktere, allen voran der smarte und gleichzeitig harte Mark Joesbury, passen ebenfalls gut in die Geschichte.

Die Spekulationen und Theorien, die sich seit jeher um “Jack the Ripper” ranken, bieten eine starke Grundlage für diesen Thriller. Sharon Bolton ist es gut gelungen, die Fakten der echten Morde, die ich so nicht kannte und im Anschluss an das Buch nachgelesen habe, mit ihrer Geschichte zu verbinden. Was sie geschrieben hat, hat Hand und Fuß und ich war überrascht, dass das Phantom “Jack the Ripper” bis heute mehr als genügend Stoff für Spekulationen aller Art bietet und u. a. sogar Lewis Carroll, der Autor von “Alice im Wunderland”, zu den Verdächtigen gehörte.

“Der Kopf lag mit dem Gesicht nach unten ungefähr fünf Meter entfernt auf der anderen Seite des Grabens. Das kinnlange braune Haar war feucht vom Tau. Etwas, das wie geronnenes Blut aussah, zog sich um den Halsstumpf herum.” (Seite 384)

Insgesamt war “Dunkle Gebete” ein Thriller ganz nach meinem Geschmack: guter Plot, spezielle Charaktere und brutale Morde. Für hartgesottene Thriller-Fans spreche ich eine klare Empfehlung aus.

© bookwives.wordpress.com
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung mit Historien-Einlage - Bolton für Erwachsene, 23. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Dunkle Gebete: Thriller (Broschiert)
Nach der Lektüre eines enttäuschenden Schweden-Krimis, habe ich mich - frei nach dem Motto "schlimmer geht nimmer" - an die Lektüre von Sharon Bolton gemacht. Und war begeistert! Nach ihren Büchern "Bluternte" und "Schlangenhaus", die eher in die Richtung "mystische Romantik" gehen und einige gruselige Momente haben, ist "Dunkle Gebete" ihr Beitrag für Erwachsene.

Eine mit Interesse und Leidenschaft verfasste Geschichte mit/über Jack the Ripper in der modernen, wiederbelebten Variante. Hier wird gemordet, was das Zeug hält und nicht an Blut gespart, aber ohne flach zu werden und ohne an Spannung zu verlieren. Mit einem Schuss Liebesgeschichte drin, diese Story hat einfach alles. Ein Buch zum Gernelesen mit "Bonusmaterial": Nachhilfe in Geschichte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Jack is back(?) - durchgängig spannende Unterhaltung!, 26. Mai 2012
Von 
€nigma - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Dunkle Gebete: Thriller (Broschiert)
Jack is back?
Im London des 21.Jahrhunderts werden mehrere Frauen im Alter zwischen 40 und 50 Jahren brutal abgeschlachtet. Bei diesen Taten orientiert sich der Mörder nicht nur beim modus operandi, sondern auch hinsichtlich der Todesdaten am Vorbild Jack the Rippers . Dieser Sachverhalt fällt den Ermittlern, darunter der Ich-Erzählerin Lacey Flint, die sich aufgrund ihres Interesses für Serienkiller besonders gut mit der Mordserie des ausgehenden 19.Jahrhunderts auskennt, schnell auf. Die aktuellen Opfer unterscheiden sich jedoch stark von den Opfern der damaligen Mordserie: es handelt sich nicht um Prostituierte oder Obdachlose, sondern vielmehr um Ehefrauen und Mütter erwachsener Kinder aus der besseren Londoner Gesellschaft. Gibt es zwischen den Opfern einen Zusammenhang?
Lacey Flint hat offenbar allerhand zu verbergen und sie hat außerdem das sterbende erste Opfer gefunden. Diese Tatsachen sorgen dafür, dass sie selbst unter Verdacht gerät und die Beziehung zu ihren Kollegen, darunter vor allem Mark Joesbury, zu dem sie sich wider Willen hingezogen fühlt, schwer belastet wird.
"Dunkle Gebete" ist in fünf große Teile gegliedert, die mit den Namen der historischen Ripper-Opfer ( Polly, Annie, Elizabeth, Catharine, Mary) und Zitaten aus zeitgenössischen Zeitungen betitelt sind. Außerdem sind in den Text kurze, zunächst unverständliche Rückblenden eingefügt, die Szenen von vor elf und zehn Jahren schildern. Erst nach und nach ahnt der Leser, inwiefern diese Vorgänge mit der aktuellen Mordserie zusammenhängen.
Auch wenn einige Details, vor allem aus Laceys geheimnisvollem vorherigen Leben, nicht allzu glaubwürdig sind, hat dieses Buch mich sehr gut unterhalten. Die ziemlich verwickelte Handlung ist gut konstruiert und die Spannung bleibt durchgängig auf einem hohen Niveau, da immer wieder falsche Fährten gelegt werden. Die ihren Kollegen von Lacey präsentierten Fakten zum historischen Ripper-Fall haben auch nach über 120 Jahren nichts von ihrer Faszination (für mich) verloren und werden auch durch ein Nachwort der Autorin ergänzt, in dem sie auf einige der bekanntesten Theorien eingeht.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für "Fans" von Jack the Ripper und für eingefleischte Krimileser, die spannende, gern auch blutige Unterhaltung suchen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend, aber ab einem gewissen Punkt auch vorhersehbar, 24. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dunkle Gebete - Lacey Flint 1: Thriller (Kindle Edition)
Ein spannendes und wirklich gut geschriebenes, fesselndes Buch. Schade fand ich lediglich, dass für mich die "Lösung" des Falles dann ab einer bestimmten Stelle doch relativ offensichtlich war. Nichtsdestotrotz habe ich die Lektüre sehr genossen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Um Fortsetzung wird nicht gebeten ... (irgendwo zw. 2-3*), 11. März 2012
Von 
Isabelle Klein "vintage books" (Hannover & Würzburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Dunkle Gebete: Thriller (Broschiert)
Ich habe "Todesopfer" und "Schlangenhaus" damals mit großem Vergnügen gelesen. Auch die "Jack the Ripper-Thematik" und das viktorianische London haben es mir nachhaltig angetan (Anne Perrys Romane, From Hell, P. Cornwells Ausführungen usw). Also schien das Buch eine gute Lektüre zu sein ... Leider war es eher verschenkte Zeit ...

Eine Inhaltsangabe spare ich mir, das haben andere lange und ausführlich getan.
Ich komme gleich zu meinen Kritikpunkten:
1. Eine ABSTRUSE und gegen Ende hin viel zu KONSTRUIERTE STORY. Was gut anfing, flachte gegen Ende immer mehr ab und wurde mir ZU überfrachtet, ob einiger abstrus, UNGLAUBWÜRDIGER Wendungen.
2. Eine ganz fürchterlich FLAPSIGE, einfache SPRACHE. Die Übersetzung oder aber Boltons Schreibstil sind sehr seicht. Ergo: es trieft vor lauter UMGANGSSPRACHE.
Die Protagonistin pampt permanent ihren Vorgesetzten an ...
Hinzu kommen Schlampereien des Lektorats: "But" statt Blut, scharren statt Scharen, "Ruf reinbüßen" statt einbüßen.
3. Die CHARAKTERE- PLATT & klischeehaft: die undurchsichtige Lacey, deren Geheimnis so "klar wie Kloßbrühe" ist. Die sich beruflich als graue Maus gibt, aber privat der Männervamp ist- gähn ... Der harte, toughe und überaus attraktive (gääähhhn) Ermittler mit super Brustbehaarung und jeder Menge Testosteron. Und ihre Anziehung zueinander - doppelgääääähn...
Alle anderen bleiben extrem blasse Randfiguren- leider. Ist doch auch Dana Tulloch, uns bekannt aus einem früheren Buch wieder mit von der Partie.

UND GANZ ehrlich es kommt noch schlimmer- DENN: Dead Scared erscheint im Mai. Da geht das "Prickeln" zwischen den beiden, die sich vor allem durch gutes Aussehen auszeichnen & der sich permanent angiftenden, in die 2. Runde. Positiv dabei: OHNE mich!

Fazit: schade um Zeit und Geld. Sprachlich ein "No-Go", platte Ermittler und konsturierte Geschichte, die einige Längen aufweist und mir zu abstrus war. Um mal nicht zu negativ zu werden ;) 3 mit starker Tendenz zu 2,5. Aber immerhin habe ich mich erst auf den letzten 150 Seiten wirklich hindurchquälen müssen. Davor gings, deswegen der 3. Stern

Fast hätte ich es vergessen! Noch ein Zitat: "'Heute Nacht hat unser Mörder eine Grenze überschritten', fuhr sie fort. 'Frauen die Gebärmutter herauszuschneiden und sie herumliegen zu lassen geht meiner Auffassung nach einen Schritt zu weit. Wir müssen den Kerl unbedingt drankriegen.'" (154) AHA ...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Fabelhafter Thriller, 23. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dunkle Gebete: Thriller (Broschiert)
Nachdem ich schon Schlangenhaus und Bluternte mit großer Begeisterung gelesen habe, hat mich Balton auch mit "Dunkle Gebete" nicht enttäuscht. Diesmal dachte ich lange, ich hätte die Story durchschaut, nur um dann auf der letzten Seite dochnoch alle Theorien über den Haufen werfen zu müssen. Trotzdem bleibt das Ende und logisch, das ist Schreibkunst in Vollendung. Auch sonst sind die Stärken der Vorgänger beibehalten. Ein Protagonist mit Ecken und Kanten, trotzdem auf Anhieb Sympatisch, eine quasi nie nachlassende Spannungskurve und unheimlich flüssige Schreibweise lassen einen das Buch bei genügend Freizeit auch auf Anhieb durchlesen.

Eine Anmerkung noch: Auch wenn viel mit der Ripper-Thematik geworben wird, es geht in dem Buch nicht um eine 0815-Jack The Ripper Nachahmung!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Dunkle Gebete Sharon Bolton ---ganz schwach, 1. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
ganz schwaches Buch-inhaltlich, und besonders sprachlich!! Und ich hatte mich nach dem Lesen von "Todesopfer"auf ein ebenso gutes Buch gefreut.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Jack the Ripper is back, 4. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Dunkle Gebete: Thriller (Broschiert)
Die Grundidee ist gut, die Umsetzung für meinen Geschmack nicht wirklich gelungen.
Die Story wird an die Taten des Jack the Ripper angelehnt.
Der Täter stellt die Morde nach und man erfährt als Leser viel ueber die historische Figur von Jack the Ripper in Londons Whitecheapel.
Leider ist mir die ermittelnde Polizistin Lacey zu stilisiert in ihrer von Gewalt und Drogen geprägten Jugend und ihr Gegenpart, der leitende Ermittler wirkt in seiner abgebruehten und abgeklaerten Art wie ein Super Polizist und durch die klischeehafte Beschreibung wirken beide recht unglaubwürdig und überzogen.
Die Morde sind recht detailliert beschrieben, aber durch die historischen Erklärungen bleibt der Spannungsbogen ein wenig auf der Strecke. Die Auflösung erahnt man zur Mitte des Buchs, was der Spannung nicht unbedingt zuträglich ist.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Dunkle Gebete - Lacey Flint 1: Thriller
EUR 7,99
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen