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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen18
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VINE-PRODUKTTESTERam 28. Dezember 2012
Stimme, Instrumentierung und Songauswahl sind sensationell. Das Album habe ich mir wegen der etwas traurigen Rezensionen nun doch gekauft und bin vollends zufrieden. Eine sehr ruhige Jazz-Platte mir teilweise eigenwilligen Interpretationen (Baltimore, My Baby just cares for me) - nun, diese Frau hat Nina Simone zum Vorbild und das merkt man eindeutig. Meine Anspieltipps sind: Feeling Good, Four Women und das herrausragend gut interpretierte "Wild is the Wind". Ich liebe dieses Lied seit erstem Hören (Bowie - Young Americans) und diese Version hat es mir wieder vor Augen/Ohren gebracht wie sensationell es ist. Tolle Produktion, geile Band - natürlich ist das Album kein Dance-Floor-Reißer, aber auch keinesfalls einfach in die Ecke "Schmuse-Jazz" zu stellen und als Hintergrund für tröge Parties mit Cocktail-Gläsern zweckzuenfremden! Hinhören, genießen - die Frau hat Stimme!
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am 6. Juni 2012
jetzt mal unter uns: diese platte kann einfach nicht jedem gefallen. dafür hat sie ihr wirklich eigenes timbre. aber die menschen, die sich die zeit nehmen sie 2-3 mal ohne jede ablenkung zu hören, werden nicht begeistert sein. sie werden gerührt sein. eine stimme und sensible arrangements die heutzutage lange, ganz lange ihresgleichen sucht. jedes der einzelne stücke kann getrost für sich alleine stehen, keines braucht den großen kontext. ich war selten so dankbar für ein so großartige geschenk.
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am 24. September 2012
Wer auf diesen Album Malia á la Young Bones sucht ist fehlplaziert. Leider ist Black Orchid kein so genialer Streich wie Young Bones geworden. Aber dennoch weißt auch dieses Album seine Schönheit auf. Man stelle sich eine Szene im Movie vor. Das Leben läuft im Allgemeinen gerade bescheiden schön. Der Partner hat einen verlassen, beruflich dreht man sich im Kreis. Irgendwie hat man das Gefühl die ganze Welt hat sich gerade gegen einen verschworen. Das Glück hat einen verlassen und Gott ebenso. Also geht man des Nächtens allein in eine kleine alte Spelunke. Auf der Bühne singt wer seine Songs. Der Barkeeper hat kein Interesse an weitere Konversationen und an den Tischen sitzen vereinzelt drei abgewrackte Menschen. In dem Moment wird einem klar, das Leben kann einem Mal kreuzweise. Dahin passt diese Musik 1:1. Denn auf diesem Album hat Malia nur versucht sie selbst zu sein. So wie ihre Heldin Nina Simone es war. Sie versucht nicht irgendwem zu kopieren, sie versucht nicht zur Höchstleistung zu gelangen, sie versucht niemanden zu bezeugen oder herum zu kriegen. Sie will einfach nur mal sie selbst sein. Zwangsläufig muss man kein Interesse an so einem Album, oder an dieser Musik und dieser Interpretin haben (bezogen auf dieses Album, nicht auf alle). Aber um einfach nur mal runterzurasseln ohne einen Sinn oder eine Emotion zu wecken. Dafür ist es echt perfekt.

Da sie sich selbst gefunden hat, und dieses Album auch von der Inschrift im Heft davon bezeugt das sie nichts anderes wollte als das. Müsste man fünf Sterne geben. Denn dieses Ziel hat sie nicht verfehlt. Da sie nebenbei eine großartige Sängerin ist und jegliches andere an Casting und Cover noch schlechter zu ertragen ist wie dieses hier. Denn hier handelt es sich nach wie vor um Musik und nicht um Kommerz. Gebe ich vier Sterne.
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am 28. Oktober 2014
Nina Simone, der dieses Album gewidmet ist, schrieb bei weitem nicht alle Songs selbst, die man mit ihrem Namen verbindet, und dennoch machte sie sie auf unvergleichliche Weise zu den ihren. Ähnliches widerfährt ihr nun mit dieser kongenialen Hommage, vor der ich mich gar nicht tief genug verneigen kann, denn aus Nina Simones eigen-willigen Interpretationen wiederum etwas ganz Eigenes zu erschaffen, hätte ich für nahezu unmöglich gehalten. Das suggestive Arrangement und Malias hypnotische Stimme verschmelzen zu einer betörenden Melancholie, der zu entziehen jedem unmöglich ist, der mit dem Herzen hört. So leise die Klassiker vordergründig daherkommen mögen, so eindringlich hallen sie nach und lassen geradezu so etwas wie Andacht entstehen.

Ich würde am liebsten zehn Sterne vergeben dürfen, und das nicht allein für die Sängerin, sondern ebenso für die hinreißenden Musiker sowie den begnadeten Arrangeur (Daniel Yvinec???). Fazit: Eines der besten Alben, die ich im ganzen Leben kennenlernen durfte!
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am 21. Januar 2012
Zugegeben, Lieder der großartigen Nina Simone neu zu interpretieren ist eine große Herausforderung - die man Malia von vornherein aber auch zu zutraut. Leider bleibt das auf diesem Album Gebotene derart hinter den Erwartungen zurück, dass man sich fragt: was für Tranquilizer hat die Gute im Studio beim Einsingen der Nina Simone Klassiker eingenommen? Es fehlt an allem, was Nina Simones Gesangskunst ausmacht: Facettenreichtum, stimmliche Variation, Tiefgang..., ja Charakter überhaupt. Das Ganze plätschert vor sich in wie ein Zimmerbrunnen in einer leeren Lounge Bar. Dass Malia auch anders kann, hat sie auf dem einen oder anderen Track voran gegangener Alben bereits bewiesen. Sie hat durchaus ein starkes Stimmpotenzial, dass hier aber fast überhaupt nicht zur Geltung kommt. So reiht sie sich leider ein in die zahlreichen lieblosen Neuinterpretationen von Nina Simone Klassikern (Lyambiko & Co.), die dem Original nicht im Entferntesten gerecht werden. Selten so eine akkustische Schlaftablette eingenommen. Da empfehle ich ganz stark lieber die Originale zu genießen!
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am 25. Januar 2012
Irgendwo zwischen Jazz und Unterhaltung, zwischen Mittelmass und "ganz nett" versucht sich Malia an Nina Simone und Amy anzunähern. Allerdings ist vieles mehr gespielt als echt; mehr konstruiert als spontan; es gibt keine Improvistion,keine "Grenzüberschreitungen" der Gefühle, alles bewegt sich in vorgegebenen? Fahrwassern, wohl dosiert; die Schminke darf nicht verwischen. Leider. Malia hat Stimme und Talent, aber alles wird in eine Schublade gepackt. Nur kein Wagnis. Auch bei der Auswahl der Stücke kommen hauptsachklich "Klassiker" zum Zuge (soll das die Neugierde auf die CD steigern?). Tatsächlich kennt man alle bekannten Stücke von andern Sängerinnen und Sängern besser; vor allem weil diese nicht Noten singen sondern über ihr Leben erzählen. Malia, versuchs nochmal!
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am 16. Februar 2013
Ich hörte diese Stimme das erste Mail im ICE. Und diese Stimme hat mich sofort gefesselt, so dass ich mir unbedingt sofort diese Scheibe (noch im ICE) auf meine Wunschliste setzen musste. Im Zug konnte ich die Platte schon einige Male durchhören, so dass mir klar war: Mit der Bestellung dieser CD erhalte ich keinen Titel, der mir nicht gefällt (wie bei anderen Alben mitunter möglich).

Ich weiß, Geschmack ist Geschmackssache. Meinem Bruder ist die Musik zu "langweilig". Mir Langweiler allerdings gefällt sie, natürlich je nachdem in welchem Kontext man sich die Scheibe auflegt oder was man erwartet. Stimmungsmusik jedenfalls sieht anders aus. Trotzdem sind das für mich Zug-Nummern.
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am 8. Februar 2012
In diesem Falle "die" Bessere ist da wohl doch recht klar Frau Simone.
Stünde dieses Album für sich alleine, wäre es mir vermutlich vier Sterne wert, mindestens.
Das Album ist glänzend produziert, gutes Material für high end freaks.
Gehypt durch die aktuelle Ausgabe von "AUDIO" findet es auch sicher seine Käufer - und das zu recht, Malia zeigt hier beachtliche gesangliche Qualitäten.
Auch die interpretatorischen wären hoch einzuschätzen, jedenfalls für alle, die nicht die Versionen von Nina Simone im Ohr haben.

Aber genau das ist mein Problem: Malia stellt sich hier einem Vergleich, der an sich schon schwer zu gewinnen ist, und - mir drängt sich dieser Eindruck auf - den sie gar nicht gewinnen will. Irgendwie wirken die Phrasierungen unengagiert, der Vortrag plätschert ohne jene Ecken und Kanten dahin, die NS immer wieder gezeigt hat.
Der hier bereits erhobenen Vorwurf langweiliger Interpretationen ist hart, aber nicht gänzlich von der Hand zu weisen.
Nehmen wir "If you go away". NS kann mich mit ihrer Intensität mit diesem Lied beinahe zu Tränen rühren, die einzige Interpretation, die ich noch über das Original von Hrn. Brel stelle.
Malia bleibt hier so weit zurück, dass sich mir das alte Wort aufdrängt:

"Diesen Unterschied möchte ich Klavier spielen können!"
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am 13. Januar 2012
Dass MALIA bereits mit ihren ersten drei CDs nachhaltig unter Beweis stellte, dass sie eine Klasse für sich ist, dürfte nicht nur Eingeweihten hinlänglich bekannt sein. Egal ob Soulanleihen, Jazz oder bluesdurchtränkte, bisweilen rockige Songs (vor allem auf "Echoes Of Dreams") - sie kann das. Deshalb verwundert es auch nicht, dass sie sich auf "Black Orchid" selbstbewusst ganz dem Repertoire Nina Simones widmet. Das gelingt erstklassig, auch dank der großartig und stets songdienlich wirkenden Begleitmusiker, die diese Jazz-Songwriter-Platte zu einem wirklichen Ereignis machen. MALIA interpretiert bzw. deutet längst bekannte Songs wie "If You Go Away", "I Love You Porgy", Randy Newmans "Baltimore" oder "Wild Is The Wind" auf so eindringliche Weise neu, dass man bisweilen staunt. Wer das hören möchte, möge jedoch bitte auf die CD (Limited-Edition, mit einem Bonus-Track) zurück greifen. Denn leider erfüllt die Vinyl-LP-Ausgabe nicht mal näherungsweise die Anforderungen, die von den Verantwortlichen offenbar an die CD-Veröffentlichung gerichtet wurden. Keine schönen Fotos wie im Booklet der CD, kein inzwischen weitestgehend üblicher Download-Code, erst recht kein Klappcover, das sich hier bestens angeboten hätte. Stattdessen einfach nur eine weiße ungefütterte Papier-Innenhülle. Das war`s. Somit leider eine - gemessen an der wunderbar gestalteten Limited-CD-Ausgabe - lieblos aufgemachte LP, die der tollen Musik und den Künstlern nicht gerecht wird und hinter den erstklassigen Standard der CD-Ausgabe weit zurück tritt. Eine verschenkte Möglichkeit, so ein Werk angemessen zu präsentieren. Man fragt sich, weshalb überhaupt so eine zwar klanglich nicht zu beanstandende, insgesamt jedoch bescheidene Vinyl-Ausgabe rausgebracht wurde. Deshalb nur 3 Punkte - für die LP. Schade!
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am 3. März 2013
Ich habe das Konzert zur CD von Malia beim Festival "Women in Jazz" in Halle gehört und war tief berührt. Phantastisch, wie Malia die Musik von Nina Simone interpretiert und welchen Charme sie dabei verströmt.
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