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5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Buch zur Usability Evaluation
Ich habe mir dieses Buch angeschafft, um den Bereich der Usability Evaluation zu vertiefen. Zum einen aus wissenschaftlicher Perspektive, zum anderen, um das Gelesene auch praktisch anwenden zu können. Beides erfüllt dieses Buch.

Das Buch ist in fünf Hauptkapitel unterteilt, die sich mit einer Einführung, Grundlagen, Usability Engineering,...
Veröffentlicht am 2. Mai 2007 von Sascha Ruelicke

versus
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessant, aber beschränkt empfehlenswert für Praktiker
Gewisse Abschnitte im Buch sind zwar durchwegs interessant und hilfreich für die Praxis, grundsätzlich hatte ich aber aus folgenden Gründen das Gefühl, dass die Autoren eher Theoretiker sind:
- Beispiele aus dem Leben der Autoren werden keine zitiert, obwohl diese als Usability-Experten in der Privatwirtschaft arbeiten. Die meisten zitierten...
Veröffentlicht am 31. August 2011 von Brad


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Buch zur Usability Evaluation, 2. Mai 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir dieses Buch angeschafft, um den Bereich der Usability Evaluation zu vertiefen. Zum einen aus wissenschaftlicher Perspektive, zum anderen, um das Gelesene auch praktisch anwenden zu können. Beides erfüllt dieses Buch.

Das Buch ist in fünf Hauptkapitel unterteilt, die sich mit einer Einführung, Grundlagen, Usability Engineering, der Evaluation und praktischen Fallbeispielen befassen.

Alle Kapitel weisen eine gute wissenschaftliche Fundierung auf und verweisen auf wissenschaftliche Publikationen und die entsprechenden DIN-Normen (z.B. DIN EN ISO 9241). Dabei wird eigentlich immer ein Praxisbezug hergestellt. Dazu wird neben wichtigen Schnittstellenthemen (z.B. Systemgestaltung) auch psychologisches Wissen, wie die Wichtigkeit der Partizipation, vermittelt.

Abschließend werden noch weitere elementare Informationen zur Durchführung vermittelt (Testpersonen, Methoden, Gütekriterien, usw.). Somit wird der Untertitel eindeutig erfüllt. Ein Buch, dass die praktische Anwendung auf der Basis der aktuellen wissenschaftlichen Grundlagen erlaubt. Daher ganz klar: 5 Sterne!
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Usability im Arbeitskontext, 6. Juli 2006
Von 
J. Hurtienne (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Der Untertitel des Buches verspricht eine Synthese aus "wissenschaftlichen Grundlagen und praktischer Anwendung" und man kann sagen, dass den Autoren genau diese hervorragend gelungen ist.

Eingebettet in einen größeren Rahmen von z.B. Normen und Gesetzen (Kap 1.4), psychologischen Grundlagen für die Systementwicklung (Kap. 2) und der Erläuterung der wichtigsten Konzepte und Phasen des "Usability Engineering" (Kap.3) werden in Kapitel 4 schließlich die "Methoden der Usability Evaluation" beschrieben, die der Buchtitel verspricht. Dieses "Hauptkapitel" ist - wie alle anderen - theoretisch gut fundiert, dicht, aber verständlich geschrieben und praxisorientiert aufbereitet. Sehr erfreulich ist auch das nachfolgende 5. Kapitel, das praktisch-organisatorische Tipps für den Methodeneinsatz zusammenfasst und Praxisbeispiele enthält, die das bisher Gelesene nicht nur illustrieren, sondern dem Leser gut umsetzbare Zusatzinformationen zur Anwendung ausgewählter Methoden liefern.

Im Gegensatz zu den Usability-Büchern, die vorrangig für den Bereich Web und Konsumgüter geschrieben sind, geht es in diesem Buch auch und vor allem um die Anwendung technischer Systeme im Arbeitskontext in Unternehmen. Es spannt dabei den Bogen von E-Mailsoftware bis hin zum Einsatz von Industrierobotern. Der Slogan "Technikgestaltung ist Arbeitsgestaltung" wird wohltuend ernst genommen. Das schlägt sich sowohl in der Diskussion von Aspekten der Personal- und Organisationsentwicklung (Kap 1.2) und der Arbeitspsychologie (Kap. 2.2) nieder, als auch bei der Auswahl der Methoden: der sozio-technische Walkthrough findet eher eine Beschreibung als mehr marktorientierte Methoden wie z.B. die Validierung durch Fokusgruppen.

Meist kann man sich bei der Suche nach Methoden gut an die Kapitelgliederung halten. Ein Sachregister wäre allerdings hilfreich gewesen, um auch solche im Text versteckte Methoden wie Eye-Tracking oder Co-Discovery zu finden. Einige Rechtschreibfehler hätten vermieden werden können und die 3D-Darstellung der Diagramme im hinteren Teil des Buches wird Puristen der Ergonomie wenig entzücken.

Alles in allem aber ein gelungenes Buch: eine aktuelle, kompetente und kompakte Darstellung des Themenfeldes und jedem zu empfehlen, der sich mit Usability-Evaluationsmethoden beruflich oder wissenschaftlich auseinandersetzt.

Es bleibt zu wünschen, dass ein ähnlich fundiertes Buch wie dieses auch für den Bereich der Methoden der Anforderungsanalyse und des User-Interface Entwurfs auf den deutschen Markt käme. (Diese Phasen nehmen nach dem DaimlerChrysler Modell schließlich 70% des Entwicklungsaufwandes ein - vgl. S. 82f. :-)
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessant, aber beschränkt empfehlenswert für Praktiker, 31. August 2011
Gewisse Abschnitte im Buch sind zwar durchwegs interessant und hilfreich für die Praxis, grundsätzlich hatte ich aber aus folgenden Gründen das Gefühl, dass die Autoren eher Theoretiker sind:
- Beispiele aus dem Leben der Autoren werden keine zitiert, obwohl diese als Usability-Experten in der Privatwirtschaft arbeiten. Die meisten zitierten Beispiele aus der Praxis sind 10 oder 20 Jahre alt.
- Es werden immer wieder seitenweise ISO und andere Normen aufgelistet. Ich habe das Buch gekauft, um eine Übersicht zu erhalten und nicht um in hunderten referenzierten Normen weiterführende Infos zu finden.
- Für mich wurde zuviel Fokus auf statische Usability Evaluationsverfahren gesetzt, also z.B. Checklisten. Auf die Art wie User einbezogen werden sollen und was bei Workshops beachtet werden muss kam für mich eher zu kurz.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viel Potential verschenkt., 17. Februar 2008
Ich finde es schade, wieviel Potential mit diesem Buch verschenkt wurde. Zuerst das Positive: Ich habe bisher in keinem anderen Usability-Buch eine solch hervorrangende theoretische und wissenschaftliche Auflistung an Methoden gefunden. Und diese Methoden sind nicht nur aufgelistet, sondern eingebettet in Erklärungen über deren Sinnhaftigkeit und teilweise flankiert durch Praxisbeispiele. Nicht weniger bietet dieses Buch. Aber leider auch nicht mehr.
Einzig das Kapitel 5 mit der Darstellung von Usability-Evaluationen inkl. Fallbeispielen, wird dem Buchtitel gerecht. Es ist leider auch das letzte inhaltliche Kapitel (das letzte Kapitel 6 hat nur eine Zusammenfassung). Die vorherigen 4 Kapitel beschäftigen sich mit Methoden auf hohem wissenschaftlichen Niveau. Für das Schreiben einer Doktorarbeit dürfte das Buch eine sehr wichtige Ergänzung sein. Für den Praktiker dürfte es aufgrund der Methodenlastigkeit und mangelhafter Verzahnung mit Praxisbeispielen hingegen eher ein unnützes Buch sein. Wie oft habe ich mir beim Lesen gewünscht, dass es endlich richtig los geht! Und jedes Mal (bis auf Kapitel 5) wurde ich enttäuscht.
Die wissenschaftlichen Grundlagen sind hier im Vordergrund, ohne wenn und aber. Wer ein solches Buch sucht (Student, Doktorand ect pp), der dürfte ihm wohl 5 von 5 Sternen geben. Praktiker hingegen werden wohl nur einen Gnadenstern vergeben. Aufgrund meiner Position (wissenschaftliches UND praktisches Interesse) vergebe ich salomonische 3 Sterne.
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5.0 von 5 Sternen Methoden der Usability Evaluation: Wissenschaftliche Grundlagen und praktische Anwendung von Florian Sarodnick und Henning Brau, 26. April 2011
"Methoden der Usability Evaluation" ist ein aktuelles, sehr praxisrelevantes Buch über das Usability Engineering, die systematische Entwicklung gebrauchstauglicher Software. Mit Florian Sarodnick und Henning Brau sind zwei Praktiker am Werk, die sorgfältig Theorien und Methoden auf ihre Einsatzmöglichkeiten untersuchen. Die nun vorliegende 2. Auflage ist ein gereiftes Werk, das tiefgründig analysiert, welche Vor- und Nachteile Methoden der Aufgabenanalyse, Prototypentwicklung und -evaluierung haben, wie sie kombiniert werden können und welche Erfahrungen mit diesen Methoden vorliegen.
Die Autoren spannen einen weiten Bogen (weiter als der Titel vermuten lassen könnte). Sie behandeln kognitive Grundlagen, Designprinzipien und gesetzliche Vorgaben, z.B. in Bezug auf die barrierefreie Gestaltung. Moderne Aspekte, wie "joy of use" - besonders wichtig bei Software im Consumer-Bereich - und interkulturelle Entwicklung werden auf interessante Weise behandelt. Wie das Usability Engineering mit dem (klassischen) Softwareengineering verbunden werden kann, wird sorgfältig diskutiert. Modernere Softwareengineering-Methoden erlauben eine engere Kopplung mit dem von Natur aus stark iterativen Usability Engineering. Man kann den Autoren nur zustimmen, dass in der Perspektive ein Entwicklungsprozess entstehen sollte.
"Methoden der Usability Evaluation" ist didaktisch sehr gut aufbereitet. Die meisten der beschriebenen Methoden kommen in den gut gewählten Fallbeispielen (Kapitel 5) zum Einsatz. Listen und Tabellen strukturieren die Inhalte sehr gut, vertiefende Informationen sind in Textkästchen abgesetzt dargestellt. Bei der Beschreibung der Methoden liegt der Fokus auf verschiedenen Varianten des Cognitive Walkthrough, der heuristischen Evaluierung und von Usability Tests. Diese Methoden miteinander zu vergleichen, ist schwierig. Darauf weisen die Autoren auch hin und dennoch gelingt es ihnen, die Methoden so gegenüberzustellen, dass der Leser einen Eindruck gewinnt, wann welche Methode anwendbar ist. Immer wieder betonen Sarodnick und Brau, dass für die Evaluation nicht nur Usability-Experten, sondern auch Experten mit Anwendungs-Knowhow benötigt werden. Dazu sollten gegebenenfalls Paare von Evaluatoren gebildet werden. Hilfreich für den Praktiker ist die detaillierte Diskussion genereller Fragebögen für die Evaluierung, die teils frei, teils kommerziell verfügbar sind. Dass diese generelle Befragungsmethode Grenzen hat, vor allem, weil sie auf Bildschirmarbeitsplätze beschränkt ist, wird nicht verschwiegen. Anhand eines industriellen Roboterarbeitsplatzes wird praxisnah diskutiert, wie in anderen Fällen vorgegangen werden kann.
Alles in allem ein äußerst lesenswertes Buch, das sich zwar vorrangig an Einsteiger wendet (diese profitieren besonders davon, dass alle Themen gut motiviert sind), aber auch erfahrenen Praktikern zu neuen Einsichten verhelfen wird.
Sarodnick und Brau wollten in ihrem Buch eine Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis schlagen, dies ist ihnen sehr gut gelungen.

Prof. Dr. Bernhard Preim
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Methoden der Usability Evaluation
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