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am 30. September 2012
Vorab eine Anmerkung zu den von wenig Sachkenntnis getrübten und fehlerhaften Aussagen in der Bewertung des Users "pratityasamudpada": Staier spielt - wie bereits auf dem CD-Cover abzulesen - auf der Kopie eines Graf-Fortepianos. Wenn man etwas tiefer forscht, findet man alsbald heraus, dass das von Staier bespielte Instrument vom renommierten Klavierbauer Christopher Clarke im Jahr 1996 gebaut wurde. Peter Serkin, dessen honorige Aufnahme der letzten 6 Beethoven-Sonaten Mitte der 80er Jahre entstand, kann also kaum - wie von "pratityasamudpada" behauptet - auf dem gleichen Instrument eingespielt worden sein. Ob denn nun Schnabel's 1937 entstandene Einspielung der Variationen als Vergleichsstandard dienen sollte, mag jeder selbst beurteilen, der diese unausgewogene und vor (klavier)technischen Mängeln strotzende Aufnahme hört.

Doch nun zu Staier: Diese Einspielung ist in mehrerer Hinsicht absolut einzigartig und unbedingt empfehlenswert. Da ist zum einen das bereits erwähnte Graf/Clarke Pianosforte. Ein unendlich farbiges Instrument dass durch Staier's subtile Artikulation zum leuchten gebraucht wird. Auch fangen Harmonia Mundi's Tontechniker das Klangbild brilliant und unverfälscht ein. Der Einspielung liegt die Originalhandschrift des Werkes zugrunde, welche erst im Jahr 2009 zugänglich geworden ist. Die Details dazu liefert das informative Beiheft.

Eine Bereicherung auch die Beiträge anderer Komponisten zur Einladung von Anton Diabelli, Variationen zu seinem Walzer-Thema zu liefern. So finden sich in dieser Aufnahme eine Variation des seinerzeit 11-jähirgen Franz Liszt, sowie von Kalkbrenner, Moscheles, Czerny, Schubert und anderen.

Eine uneingeschränkte Empfehlung, selbst - und gerade - wenn man bereits zahlreiche Einspielungen der Diabelli-Variationen in seiner CD-Sammlung hat. Staier's Ansatz eröffnet völlig neue Perspektiven..
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am 29. März 2013
Kein Zweifel: Andreas Staierist ein hervorragender Spieler auf alten Tasteninstrumenten. Auf dem von ihm gewählten Fortepiano gelingen ihm die Diabelli-Variationen bei aller pianistischen Expertise jedoch eher trocken und uninspiriert. Schließlich ist das Beethoven-Opus ein freches Bubenstück - anstatt der einen von Diabelli erwarteten Variation liefert Beethoven gleich 32, womit er seine Mitbewerber in den Schatten stellt. Von dieser Keckheit ist in Staiers Interpretation nichts zu spüren. Zu schade!
22 Kommentare|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Juni 2012
Bin von dieser Aufnahme zutiefst enttäuscht. Fängt schon an mit dem angeblich einmaligen Graf-Flügel: kein Hinweis weit und breit auf Peter Serkins Aufnahmen der letzten 6 Beethoven-Sonaten auf eben diesem Instrument-welcher die extremen Möglichkeiten dieses Instruments auch wirklich entsprechend den extremen kompositorischen Möglichkeiten des Stücks ausnützt--wovon bei Staier nicht im Entferntesten die Rede sein kann.
Weitere Überraschung per Zufallsfund: man höre sich nur mal Artur Schnabels sehr spezielle Artikulation und Anlage des Themas an-und wundere sich, wo Staier es her hat. Klingt verteufelt abgekupfert (weitere Tests habe ich mir erspart)---
Na dann, ihr Lobeshymniker alle--!!
Th H
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