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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Finale mit Knalleffekt
Man hatte nach der missratenen dritten Staffel ein ums andere mal das Gefühl: hier ist die Luft raus! Zu lustlos und hingeschludert wirkten die Folgen der in Panama spielenden Season, wohl dem damals tobenden US-Autorenstreik geschuldet. Die Lust auf eine vierte Runde war bei mir daher deutlich gesunken, aber die positive und unerwartete Überraschung befindet...
Veröffentlicht am 11. August 2010 von Muggenhorst

versus
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mäßiges Finale einer guten Serie
Was sich schon mit der 3.Staffel abzeichnete, wurde mit der 4.Staffel Gewissheit: Den Autoren sind leider Gottes die Ideen ausgegangen und so hat sich irgendwann alles nur noch wiederholt. Darüber hinaus wurde die Geschichte mit zunehmender Dauer immer unglaubwürdiger, weil bisweilen einfach maßlos übertrieben wurde. Allein die Tatsache, dass...
Veröffentlicht am 18. Januar 2010 von Dirk G.


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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mäßiges Finale einer guten Serie, 18. Januar 2010
Was sich schon mit der 3.Staffel abzeichnete, wurde mit der 4.Staffel Gewissheit: Den Autoren sind leider Gottes die Ideen ausgegangen und so hat sich irgendwann alles nur noch wiederholt. Darüber hinaus wurde die Geschichte mit zunehmender Dauer immer unglaubwürdiger, weil bisweilen einfach maßlos übertrieben wurde. Allein die Tatsache, dass wiederholt totgeglaubte Akteure (z.B. Sarah Tancredi) plötzlich wie aus dem Nichts wieder auftauchten, ohne dass eine wirklich sinnvolle Erklärung dafür geliefert werden konnte, machte das ganze bisweilen zu einer Farce. Das soll nicht bedeuten, dass die 4.Staffel nicht spannend gewesen wäre, jedoch war die Fülle an Absurditäten einfach zu viel des Guten und so sehnte ich mich relativ schnell dem Ende der Serie entgegen. The Final Break habe ich mir dann gar nicht mehr angesehen, weil es mir schlicht und einfach zu blöd geworden war. Ein leider eher unrühmliches Ende einer insgesamt guten Serie, die leider künstlich zu sehr in die Länge gezogen wurde. Den Hype um diese Serie ala' "beste Serie aller Zeiten" kann ich insgesamt nicht nachvollziehen!
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45 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschendes Ende einer der besten Serien überhaupt, 19. September 2009
Season 1 von "Prison Break" war nicht nur eine hervorragende Staffel an sich - nein, für mich bleibt sie bis heute eine der herausragendsten Staffeln ÜBERHAUPT. Eine ohne Frage genial gestrickte Story, Charaktere, die man liebt, Charaktere, die man hasst - allesamt jedoch glaubwürdig und brilliant gespielt. Dass Season 2 das Tempo nicht halten konnte, hat niemand erwartet - sie war trotzdem ein würdiger Nachfolger, nicht zuletzt durch Agent Mahone. Dann war die Luft schon fast raus - Season 3 wirkte eher wie: "Wie können wir den Erfolg der ersten Staffel wiederholen? Hmm, machen wir sie einfach noch mal, aber deutlich brutaler." Das war's Prinzip auch schon - auch wenn wieder sehr interessante neue Charaktere dazustießen (allen voran Gretchen) und der Spannungsbogen zumindest solide war. Andere Handlungsstränge (Sarahs 'Tod') waren eine absolute Frechheit.

Nun denn, Season 4 begann so fulminant, dass man es gern vergab. Alle Feinde vereint, um gemeinsame Sache zu machen: Der Untergang der 'Company'. So weit, so gut. Doch was in den ersten Folgen aufgebaut wurde, machte die zweite Hälfte der Staffel zunichte.

*** ACHTUNG SPOILER ***

- Don Selfs Verrat: Völlig inakzeptabel. Genau hier hätte man spätestens aufhören müssen: Scylla geht an die Polizei, Michael und die anderen sind frei. Ende. So einfach wäre es gewesen. Nein, wir ziehen die Staffel lieber hinaus und machen alles kaputt. Schade.
- In den letzten Folgen geschah im Prinzip immer ein- und dasselbe: "Ich hab Scylla, ich erpresse jetzt alle anderen." So ging es von den zwei Brüdern zum General zu Christina Scofield. Immer und immer wieder. Ermüdend.
- Apropos: Die ganze Geschichte mit Christina Scofield ist ZUM KOTZEN. Ich hätte teilweise am liebsten den Fernseher eingeschlagen. Warum muss man sie jetzt am Ende aller Dinge noch ausgraben? Völlig abgesehen davon, dass die Story dadurch inkonsistent wurde.
- Michaels Tod: WARUM, Drehbuchautoren? Ich habe nichts gegen Heldentode ... aber es wirkte einfach nur völlig unnötig. Zumal die Erklärung, bis man "The Final Break" gesehen hat, dürftig ist, und auch danach nicht nachvollziehbar.
- Und gleich hierzu: "The Final Break" - what the F***?! Okay, zumindest hat man erfahren, was eigentlich aus Gretchen wurde, der Rest war lächerlich und unglaubwürdig, und ein Ausbruch, für dessen Kaliber man früher noch eine ganze Staffel brauchte, in 60 Minuten zu quetschen, eine Beleidigung für jeden Fan.
- Und die Rückkehr von Agent Kellerman? Hallo??! So ein Quatsch. Niemand kann mir erzählen, dass nach der 2. Staffel jemals geplant war, ihn zurückkehren zu lassen. Nein, er war tot, genau wie Sarah in der 3. Staffel. Aber für die Quoten und um in der 4. Staffel doch noch alles zu mobilisieren, um einen Twist in der Story nach dem nächsten zu bringen, war man zu allem bereit. Nun, dass Sarah doch noch lebt, damit kann ich leben, aber ihr Ableben in der 3. Staffel war ohnehin total daneben.

Ich habe meine Konsequenzen daraus gezogen und kaufe mir die 4. Staffel NICHT, auch wenn meine Prison Break Kollektion unvollständig ist. Lieber schalte ich in der letzten Folge der 2. Staffel ab, bevor Michael nach Sona kommt und verbleibe in meiner Illusion "Alles ist wohl in Zion", aber das Ende, das mir hier vorgesetzt wurde, kann ich nicht akzeptieren.

Prison Break: Ein grandioser Start, ein bitter-enttäuschendes Ende.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Anstrengend, 9. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Prison Break - Die komplette Season 4 [6 DVDs] (DVD)
Schade, das vorerst recht gute und anspruchsvolle Serien so abbauen können. Den Produzenten gehen leider irgendwann die Ideen aus. Ein wirres hin und her und im Gegensatz zu den vorhergegangenen Staffeln von der Story wirklich schwach. Das Finale ist noch akzeptabel, aber bedarf eigentlich keiner Erklärung (The Final Break), meiner Meinung nach. Am Ende war ich froh, dass diese Serie hier ein Ende gefunden hat.
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56 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nach dreimal Top - der Flop !, 27. Dezember 2009
Von 
Ich versuche mich kurz zu fassen: Staffel 1-3 waren - TOP! 5 Sterne, wir konnten die Fortsetzung kaum abwarten.

Doch dann die Ernüchterung: Staffel 4 ist ein einziger grauenvoller Jammer! Völlig unlogische und abstruse Story! Nichts ist auch nur noch im Ansatz nachvollziehbar. Kaum noch ein Gespräch, wo nicht irgendeiner mit der Waffe auf irgendjemanden zielt. Es wird nur noch wild herumgeballert, die (dummen) Sicherheitsleute, (dummen) Bodyguards, (dummen) Polizisten und jeder der sich (dumm) in den Weg stellt wird einfach niedergeschossen. Gesetze scheint es nicht mehr zu geben und wenn, dann interessiert das niemanden. Morde werden beliebig jemandem an- und wieder abgehängt. Ein Großteil der Dialoge findet extrem nervend am allgegenwärtigen Handy statt und es gibt kaum eine Folge, wo nicht irgendeiner zum x-ten Mal die Seiten wechselt und die momentanen "Kurzzeitfreunde" auch zum bereits x-ten Mal verrät. Mitunter sind Rückblicke nötig, um dem unwissenden Zuschauer nachträglich die Zusammenhänge einigermaßen verständlich zu machen. Hatte sich Michael Scofield in der ersten Staffel noch sorgfältig das Wissen auf die Haut tätowieren lassen, ist er inzwischen zum Hellseher mutiert, dem ein einziger Blick genügt um aktuellste und teuerste Sicherheitssysteme in nullkommanichts zu durchschauen und mit einfachsten Mitteln zu überlisten.

Kern der Story ist die Jagd nach der "Scylla" - ein einzigartiger Datenspeicher auf dem sich (gleich ein ganzer Stall voll) Entwicklungen verschiedenster und neuartigster Technologien befinden um die Menschheit in eine sorgenfreie Zukunft zu führen. (Komisch, dass die Company ihre ganze Zeit und Kraft nur darauf verwendet, diesen Datenspeicher zu verstecken, zu beschützen und dann natürlich zu jagen, anstatt die Menschheit zu retten und die dicken Gewinne einzustreichen um die es letztendlich geht). Eine Kopie gibt es natürlich nicht, der Verlust würde dem Milliardenunternehmen den Ruin bringen. Bemerkenswert ist auch, dass so ziemlich jeder, der diesen Datenspeicher in die Hände bekommt einen passenden Koffer dabei hat, in dessen Hartschaumausparung der "soeben erbeutete und einzigartige Scylla" exakt hineinpasst, so als ob er vor dem Diebstahl ganz genau Maß nehmen konnte. Nachdem Scylla endlich von Scofield und Co erbeutet wird, wechselt er so oft den Besitzer, dass man sich vorkommt wie beim Datenspeichervolleyball. Und (man glaubt es kaum), keiner der neuen Besitzer (jeder erbeutet den Scylla gleich mehrmals) kommt jemals auf die Idee den 750 Millionen teueren Datenspeicher nach Erhaschen vielleicht mal an einen sicheren Ort zu verbringen (tja - dann wäre ja die Story auch schon aus). Meist wird der Scylla in einem Koffer spazieren getragen oder steckt einfach hinten in der Hose...

Ich könnte noch stundenlang so weiterschreiben ohne das mir die Liste der Unglaubwürdigkeiten ausgehen würden, dies war nur die Spitze des Eisbergs. Wäre dies die erste Staffel gewesen, hätten wir die Serie nicht weiter verfolgt, wahrscheinlich sogar nach den ersten drei Folgen abgeschaltet, so haben wir die Sache halt "zu Ende gebracht"...

Wir können von der letzten Staffel jedenfalls nur abraten...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen 4. Staffel lohnt nicht mehr..., 27. Januar 2015
Die Guten sind Böse und die Bösen wieder die Guten, dann aber wieder die Bösen, aber in anderern Konstellation. Dann werden sich ständig Waffen vors Gesicht gehalten - Spannung! Dann kommt so ein Satz in der Richtung "Überleg mal, wenn du mich jetzt erschießt..." und dann wird doch nicht geschossen. Kurze Zeit später wieder alles andersherum. Und? Genau: "Überleg mal, wenn du mich jetzt..." dann aus dem Hintergrund der Eine: "Tu es!" und der andere "Nein, Tu es nicht" - und so streckt sich das dann über 24 Folgen.

Wenn man nicht unterwegs im Hotel ist und nicht unbedingt eine Einschlafhilfe benötigt - Finger weg!

Die 1. und 2. Staffel werden an Spannung nicht mehr erreicht. Es ist gut, dass es hier so ausgeht, wie es ausgeht. Aber auch das wäre egal. Tu es, nein tu es nicht. ich erschieß ihn. Nein, erschieß ihn nicht. Wir brauchen ihn noch. Aaaaaaahhhh! Das ist wie aus dem Videoseminar der Volkshochschule.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Finale mit Knalleffekt, 11. August 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Man hatte nach der missratenen dritten Staffel ein ums andere mal das Gefühl: hier ist die Luft raus! Zu lustlos und hingeschludert wirkten die Folgen der in Panama spielenden Season, wohl dem damals tobenden US-Autorenstreik geschuldet. Die Lust auf eine vierte Runde war bei mir daher deutlich gesunken, aber die positive und unerwartete Überraschung befindet sich in dieser optisch wieder sehr netten Box in Form von 22 Episoden auf sechs DVDs.

Das große Finale steht an und der Endkampf gegen die allmächtige COMPANY hat begonnen. Michael Scofield (Wentworth Miller) und seine Schicksalsgenossen werden gegen die Zusage von Straffreiheit vom FBI-Agenten Don Self (Michael Rapaport) beauftragt, das mysteriöse Speichermedium Scylla zu stehlen, welches Informationen enthalten soll, die zur Vernichtung der scheinbar allmächtigen Organisation notwendig sind. Doch hinter Scylla sind auch noch mehrere andere Interessengruppen her, so dass die Jagd zum tödlichen Wettlauf wird. Schlimmer noch: es wird nötig, in die hochgesicherte Zentrale der COMPANY einzubrechen...

Es geht wieder einmal recht heftig zu im "Prison Break"-Universum. Da wird (wie in US-Serien in letzter Zeit häufiger zu sehen) gefoltert, um an Informationen zu kommen und der Body Count ist unverändert hoch. Ob das in jedem Fall sein muss, möchte ich einmal dahingestellt lassen. Viel ärgerlicher ist eher, dass eine ein der dritten Staffel mit viel Tamtam eingeführte Figur (der von Chris Vance gespielte James Whistler) gleich zu Beginn der Season äußerst lieblos aus der Handlung geschmissen wird. Damit wird der ähnlich unbefriedigende Abgang von Anwältin Veronica Donovan (Robin Tunney) zu Beginn von Staffel zwei wiederholt. Ich kann mir das nur mit zu hohen Gagenfoderungen/anderen Verpflichtungen der betreffenden Schauspieler erklären.

Eines vorneweg: dies ist TV-Entertainment, das seine Spannung aus der Erzählgeschwindigkeit, irren Plot Points und permanent wechselnden Freund-Feind-Konstellationen zieht. Die Logik ist dabei schon lange auf der Strecke geblieben, Puristen mögen sich also aufgrund einiger hanebüchener Szenen mit Grausen abwenden. Ist man aber in der Lage, sich fern jedes Bierernstes auf das Verfolgen des Einbruchsdramas einzulassen, wird man stellenweise nervenzerfetzende Spannung genießen können. Dies ist wohl eine Glaubens- und Ansichtssache, ohne große Möglichkeiten von Zwischentönen. Ich bin an für sich ein TV-Muffel im Allgemeinen und kein großer Serienfan im Speziellen. Aber dennoch: "Prison Break" hat mich gepackt!

Lobenswert wie immer die sehr ordentliche Bild- und Tonqualität und das erneut umfangreiche Bonusmaterial (u.a. 9 Audiokommentare). Auch die deutsche Synchronisation geht in Ordnung, wobei man sich aber bewusst sein sollte, dass diese Box die von RTL verantwortete Schnittfassung der letzten Episoden enthält. Das heißt, dass der in den Staaten separat gesendete Epilog "The Final Break" hier in chronologischer Reihenfolge integriert ist.

Ob man letztendlich die gesamte Serie mit dem Wissen um die Entwicklungen ein zweites Mal genießen kann, weiß ich noch nicht - ich werde diesen Versuch auf jeden Fall bei Gelegenheit angehen...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ich bin zu frieden., 16. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Prison Break - Die komplette Season 4 [6 DVDs] (DVD)
fast alle folgen sind sehr gut bis auf die letzten weil die etwas geschnitten wurden ist da fehlen ein paar teile.

Sonst bin ich zufrieden mit der Serie ich kann sie weiter empfehlen
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Würdiger Abschluss einer grandiosen Serie!, 22. März 2011
Von 
Michael Krause (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Mit der vierten Staffel der amerikanischen Actionserie steht nunmehr das große Finale an. Nach ihrer Flucht aus dem panamesischen Gefängnis Sona werden Michael Scofield und seine Freunde vom Heimatschutzministerium beauftragt, das Speichermedium Scylla zu stehlen. Vor allem Agent Donald Self hat ein großes Interesse daran, die mysteriöse Company zu zerschlagen und sichert Michael und seinen Freunden Straffreiheit zu. Doch schnell stellt sich heraus, dass hinter Scylla auch andere Interessengruppen her sind. Und so entwickelt sich die Suche nach Scylla sowohl für Scofield, als auch für die Zuschauer zu einem absoluten Adrenalinschock.

Mehr sei von der Handlung an dieser Stelle nicht verraten, doch wer die bisherigen drei Staffeln kennt, weiß, was ihn erwartet. Ein permanenter Spannungsbogen, der sich ausgezeichnet durch die 22 Folgen zieht und immer wieder mit einer Überraschung aufwarten kann. Das die Logik dabei an der einen oder anderen Stelle ein wenig auf der Strecke bleibt, verzeiht man gerne. PRISON BREAK ist TV-Entertainment in bester Qualität. Kaum eine andere Serie hat in Punkto Plot Points solche Maßstäbe gesetzt, wie diese Serie.

Im Cast gab es nur wenige Veränderungen. Etwas überraschend kommt in der ersten Folge der Ausstieg von Chris Vance, dessen Figur James Whistler erst in der dritten Staffel sehr ausführlich aufgebaut wurde. Neu an Bord ist dafür Michael Rapaport als Agent Donald Self, der auch für die eine oder andere Überraschung der Staffel sorgt. Eine größere Rolle bekommt Leon Russom, der als durchtriebener General Krantz Michael Scofield bis an den Rand der Erschöpfung treibt. Ansonsten agieren die Schauspieler gewohnt gut. Wentworth Miller und Dominic Purcell gehen in ihrer Rolle als ungleiches Brüderpaar auf. Auch ihre Beziehung wird im Verlauf der Staffel auf eine harte Probe gestellt. Schauspielerisch herausragend sind einmal mehr Robert Knepper als Theodore Bagwell und Jodi Lyn O'Keffee als Gretchen Morgan.

Etwas schade ist, dass die finale Doppelfolge THE FINAL BREAK nicht in die Box integriert wurde.

Unterm Strich bleibt die Erkenntnis, dass mit PRISON BREAK eine der spektakulärsten Serien der letzten Jahre zu Ende gegangen ist. Die finale Staffel überzeugt durch einen ausgeklügelten Plot, der, von kleinen Logikfehlern abgesehen, über die gesamte Länge von 22 Folgen überzeugt und erst richtig wirkt, wenn man die Folgen am Stück sehen kann.

Was das Bonusmaterial angeht, so bewegt sich diese Staffel mit 9 Audiokommentaren und diversen Specials im Normalbereich.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Am Ende folgt die Abrechnung, 27. August 2010
Von 
S. K. (Sauerland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Entstehung der vierten und letzten "Prison Break"-Staffel stand unter keinem guten Stern. Die vorherige Staffel hatte in ihrer Episoden-Anzahl - bedingt durch den Autoren-Streik im Jahre 2008 - ordentlich Federn lassen müssen und kam nur auf 13 der sonst üblichen 22 Folgen. Zudem konnte sie der inhaltlichen Qualität der ersten beiden Staffeln nicht vollends gerecht werden, was auch sinkende Einschaltquoten in den USA mit sich brachte. Die Fans mussten lange um die Bestätigung der finalen Staffel bangen, denn als sicher galt sie nicht; erst recht nicht beim derzeitigen aktuellen "Trend", wo die Studios angefangene Serien schon nach ein paar oder gar ein einzigen (!) Staffel einstellen, wenn die gewünschten Quoten nicht erreicht wurden. Was am Ende bleibt sind unvollendete Serien mit nicht zuende erzählten Haupthandlungen. Serien wie "Heroes" oder "FlashForward" gehören zu den prominentesten Opfern dieser Stopp-Taktik.
Doch glücklicherweise haben sich die Fox-Studios für das bessere Übel und somit auch für eine weitere, aber abschließende Season 4 entschieden. Das stimmt die Anhänger zufrieden und ermöglicht der Ausnahme-Serie einen würdevollen Abschied.

Michael Scofield ist die Flucht aus dem Sona-Gefängnis in Panama geglückt, nun verfolgt er Whistler und Gretchen Morgan bis nach Los Angeles, um sich wegen den vermeintlichen Tod seiner geliebten Sara zu rächen. Doch soweit kommt es nicht, da er zusammen mit seinem Bruder Lincoln, Bellick, Mahone und Sucre vom Agenten Donald Self festgenommen wird. Und zu aller Überraschung weilt auch Sara noch unter den Lebenden. Sie darf sich mehr oder weniger freiwillig der Truppe anschließen, ohne zunächst wirklich zu ahnen, warum man sie alle "nur" festhält und nicht sofort wieder ins Gefängnis steckt.
Der Grund: Agent Self bietet allen Beteiligten die Aussicht auf Freiheit und Bereinigung ihres Strafregisters an, wenn es Ihnen gelingt, die Company ein für alle Mal auszuschalten - ein Ziel, dass sowohl die Brüder als auch die Regierung hegen. Dazu ist es nötig, an eine Speicherkarte namens "Scylla" zu gelangen, die die hochbrisanten Daten enthält, um diese verbrecherische Organisation zu Fall zu bringen.
So tüftelt das "Team" einen Plan aus, um in den Besitz dieser Karte zu gelangen. Doch ihr Vorhaben ist mit schweren Hürden verbunden: Die Company ist nach wie vor auf der Jagd nach Ihnen, Gretchen Morgan und Knastbruder T-Bag kommen Ihnen mehr als einmal in die Quere, und auch Agent Self scheint nicht mit offenen Karten zu spielen...

Die Staffeln 1 - 3 entsprachen dem ursprünglich gedachtem Serien-Konzept:
Ausbruch planen, Ausbruch durchführen und die Flucht ergreifen. Für die finale Staffel haben die Macher hinter "Prison Break" die Grundidee nun um 180° gedreht, soll heissen:
Es wird nicht aus-, sondern eingebrochen. In Heist-Movie-Manier ("Ocean's Eleven" lässt grüßen) bringt die erste Staffel-Hälfte eine neue Form von Nervenkitzel in die Serie ein, die "räumliche Freiheit" sorgt ähnlich wie in Staffel 2 für häufige Location-Wechsel, und überhaupt macht dieser "Richtungswechsel" Lust auf mehr.
An diese Qualitäten kann dann die zweite Hälfte bis zum Ende leider nicht mehr ganz mithalten.
Die Action dominiert und tempomäßig wird noch mal ordentlich Gas gegeben. Allerdings haben die Autoren dann doch zuviel gewollt. Man wird den Eindruck nicht los, dass sie die Unmengen an Ideen und Überraschungen, die auch für eine weitere Staffel gereicht hätten, unbedingt noch in diese letzte Halbzeit "reinstopfen" wollten. Die plötzliche Erkrankung Michaels, das plötzliche Auftauchen seiner und Lincolns Mutter, die "Gast-Auftritte" alter Bekannter aus den ersten beiden Staffeln, Jäger werden zu Gejagten (und umgekehrt)... Für die Beibehaltung der Spannung hat man Einiges an "interner Glaubwürdigkeit" geopfert, was gleichzeitig auch die Fan-Gemeinde in zwei Lager spaltet. Entweder kann man darüber hinwegsehen und weitergenießen, oder man akzeptiert die Entwicklungen bis zum Staffel-Ende mit reichlich Widerwillen.

Ich persönlich habe hierbei ein Auge zugedrückt und mir die Freude nicht nehmen lassen. Sicherlich hätte ich die eine oder andere Streichung an betreffenden Twists bevorzugt, die Spannung, das Tempo und der Suchtfaktor sind aber genau so, wie ich es bereits von den Vorgänger-Staffeln gewohnt bin. Und genau DAS hat diese Serie immer ausgemacht. Der Unterhaltungs-Faktor liegt unverändert auf hohem Niveau.

So kann abschließend gesagt werden, dass man mit "Prison Break - Season 4" einen zwar nicht krönenden, aber doch recht versöhnlichen Abschluss einer qualitativ hochwertigen Abend-Serie erhält. Nicht ganz frei von Fehlern und gewiss nicht auf derselben Stufe wie Staffel 1 oder 2, aber am Ende immer noch besser als ein plötzlicher Handlungs-Abbruch mit Staffel 3, der im schlimmsten Falle hätte passieren können.
Ich danke für 4 Jahre toller TV-Unterhaltung mit der (aus meiner Sicht) besten Serie des vergangenen Jahrzehnts !
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4.0 von 5 Sternen Schalt nach der 2. Staffel ab - wenn Du kannst...!, 9. März 2015
Von 
Martin Kroner "Kronaz" (Braunschweig, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Schicksal des "verbrecherisch" erscheinenden Lincoln Burrows scheint besiegelt, denn gleich in der ersten Folge erfahren wir, dass er in einem Monat auf den elektrischen Stuhl muss, also versucht sein Handsome-Superbrain-Bruder Michael alles denkbar mögliche, um ihn aus dem Gefängnis zu holen.

gefängnisinterne Konflikte á la "Die Verurteilten" und Planungskniffe, so wie "Aha"-Effekte, wie wir sie beispielsweise aus Actionfilmen wie der "Mission Impossible"-Reihe kennen stehen laufend auf dem Programm und werden auch in Staffel 1 und 2 keinesfalls irgendwo Routine!

In Staffel 1 + 2. ;)

Und am folgenden Kritikpunkt geht für mich ein Stern flöten:
Jeder, der sich 1,2 Minuten Zeit nimmt darüber nachzudenken, dass die Serie von einem Gefängnisausbruch handelt, kann sich denken, dass man sowas nicht über all zu lange Zeit hinziehen kann. Die Serie zieht es hin, man wird gespannt wie ein Flitzebogen und wird auch nicht enttäuscht.
Aber Am Ende von Staffel 2 hätte diese Geschichte einfach enden müssen.

Ich möchte auf keinen Fall spoilern, aber so viel sei gesagt: Ab Staffel 3 hat das ganze mit dem Grundgedanken der Serie nichts mehr zu tun. Feinde werden zu Verbündeten, Freunde werden zu Feinden, jeder ist irgendwie käuflich und wenn man einmal glaubt, das Konstrukt verstanden zu haben, ändert sich alles schon wieder. Tote kommen irgendwie ständig zurück und gerade innerhalb von Staffel 3 und 4 im einzelnen gibt es so unheimlich viel Monotonie, dass man weinen möchte. Ganz zu schweigen von Staffel 4, einer durchgehend in sich kreiselnde Katz- und Maus-Jagd.

Die Charaktere sind wunderbar besetzt, ausgeschrieben und ausdrucksstark synchronisiert, aber dieses "Jeder mit Jedem" kann einem die Suppe heftig versalzen.

Die Serie erhält 4 Sterne von mir, weil sie durchaus fesselt! Ich habe immerhin keine 3 Wochen für die gesamte Serie gebraucht (und ich bin weder arbeitslos, noch Student),
doch muss ich zugeben, dass ich mir die 4. Staffel wirklich nur noch in mühsamer Trägheit zu Gemüte geführt habe, um endlich damit abgeschlossen zu haben.

3 meiner 4 Sterne gebühren übrigens dem Schauspieler Robert Knepper - was für ein geil gespielter perverser Killer!
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Prison Break - Die komplette Season 4 [6 DVDs]
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