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465 von 496 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein mutiges Buch für interessierte Tierhalter
Ich habe dieses Buch trotz der vielen negativen Bewertungen bestellt, da ich mir selber eine Meinung bilden wollte und es ein Buch in dieser Richtung bisher nicht gibt. Dr. med. vet. Jutta Ziegler ist die erste Tierärztin, die sich diesem Thema angenommen hat und öffentlich dazu Stellung bezieht. Daher halte ich eine solche Veröffentlichung für sehr...
Veröffentlicht am 30. März 2011 von Viola

versus
799 von 926 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein Kollege, der das Buch trotz allem zu Ende gelesen hat...
In diesem Buch stecken einige traurige Wahrheiten: falsche Ernährung schadet der Gesundheit, es gibt schlechte Tierärzte, es wird zu viel geimpft und bei der Anwendung von Medikamenten werden häufig weder der Indikation noch möglichen Nebenwirkungen Beachtung geschenkt.
Damit hat sich der Gehalt des Buches aber schon erledigt. Frau Ziegler...
Veröffentlicht am 15. März 2011 von ikarus


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465 von 496 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein mutiges Buch für interessierte Tierhalter, 30. März 2011
Ich habe dieses Buch trotz der vielen negativen Bewertungen bestellt, da ich mir selber eine Meinung bilden wollte und es ein Buch in dieser Richtung bisher nicht gibt. Dr. med. vet. Jutta Ziegler ist die erste Tierärztin, die sich diesem Thema angenommen hat und öffentlich dazu Stellung bezieht. Daher halte ich eine solche Veröffentlichung für sehr mutig.

Frau Dr. med. vet. Jutta Ziegler richtet sich mit diesem Buch an Tierhalter (wie sie selber schreibt) und ist daher weniger an einer wissenschaftlichen Stellungnahme interessiert als vielmehr dem einfachen Tierhalter auf Missstände und Probleme, die bei der Ausübung in der Veterinärmedizin gegeben sind, hinzuweisen. Wer sich mit dem Kauf dieses Buches also eine wissenschaftliche Ausführung erhofft, ist falsch beraten. Frau Ziegler bemüht sich darum, die Problematiken auch dem einfachen Halter verständlich zu erklären und dies gelingt ihr indem sie viele Einzelschicksale als Paradebeispiele ausführt und anhand derer auf die unterschiedlichen Problemfelder hinweist. Das Buch enthält zahlreiche Quellenangaben ist aber nicht durchgängig in jeder Aussage mit Quellen versehen. Das würde wohl auch die Lesbarkeit für den normalen Halter erschweren.

Es wird nicht nur den Problemen auf den Grund gegangen sondern auch zahlreiche Lösungen präsentiert (z.B. eine genaue Beschreibung einer gesunden, nicht krankmachenden Fütterungsform oder Kriterien, die bei der Tierarztwahl behilflich sein können).

Ich persönlich konnte keinen "Kreuzzug gegen die Veterinärmedizin" in ihrer Veröffentlichung erkennen, vielmehr plädiert Frau Ziegler für einen bewussteren Umgang mit Medikamenten, für mehr "Ursachenbehebung" als "Symptombehandlungen", eine gesunde Lebensweise für das Tier als Vorbeugung von Krankheiten und kritisiert einen Teil der Tierärzte, die weniger am Tierwohl, sondern vielmehr an einer Gewinnsteigerung interessiert sind. Und jene, die (unwissend) die Parolen der Pharma-und Futtermittelindustrie an den Tierhalter weiter geben und ganz vergessen, dass dies eigentlich Werbeschreie und keine wissenschaftlichen Aussagen sind. Wie sollen sie auch anders? Bereits im Studium wird z.B. der Lehrinhalt zum Thema Tierfütterung von namhaften Tierfutter-Firmen finanziert. Sie kritisiert nicht den Tierarzt ansich oder gar die ganze Veterinärmedizin, sondern vielmehr den Umgang mit dieser Wissenschaft.

Auch wenn einigen aufstoßen möge, dass Frau Ziegler so für das Thema Frischfütterung plädiert: Ich halte diesen Aufruf für längst überfällig. Wer würde zu einem Kinderarzt gehen, der den Eltern Dosen und Trockenklumpen für die tägliche Ernährung ihrer geliebten Kinder mitgibt und behauptet "da wäre alles drinnen"? Egal ob Mensch oder Tier: Essen heißt auch immer genießen und täglichen den gleichen Futterbrei vorgesetzt zu bekommen ist allein schon aus dieser Perspektive heraus betrachtet Unsinn. Beim Menschen ist längst bekannt, dass Fastfood und Fertignahrung der selbstgemachten Nahrung um einiges nachhängt. Auch die menschliche Fertigkost enthält die zugesetzten Vitamine und Mineralien, so dass ein Mensch auch mit einer solchen Nahrung überleben kann. Von gesunder Kost würde hier aber keiner sprechen und resultierende Erkrankungen würden keinen wundern. Warum wird also beim Tier dieser Sachverhalt so unter den Tisch gekehrt?

Danke für dieses mutige Buch! Ich kann es all den Tierhaltern, die sich für ihre Tiere interessieren und an deren Wohlbefinden interessiert sind nur wärmstens empfehlen.
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119 von 128 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer sein Tier liebt, muss dieses Buch lesen, 2. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zwei Tage nachdem wir unseren Welpen mit 12 Wochen von einer VDH-Züchterin geholt haben, wurde er krank. In den nächsten Wochen und Monaten hatten wir wenig Freude an unserem Hund.Natürlich hatten wir einen Sack "gutes" Trockenfutter mit gekauft von der Züchterin und gaben dieses auch. Unser Hund litt unter Durchfall und kratzte sich ständig. Wir wechselten das Trockenfutter. Es besserte sich nichts. Wir waren gern gesehene Patientenbesitzer. Der Kaufpreis unseres kleinen Lieblings wurde noch einmal an die Tierärzte bezahlt. Mittlerweile waren wir beim 4 Tierarzt. Unser Hund wurde alle paar Wochen mit Antiobiotika behandelt und es wurde uns in Aussicht gestellt, dass unser Hund wohl sein Leben lang spezielles Futter (käuflich beim Tierarzt) benötigt. Hinzu kam mal wieder ein Antibiotikum: Baytril. Wer Lust hat, kann es ja mal googeln. Wir suchten nach Alternativen, gaben das Baytril wieder zurück (Kaufpreis 30€) und stellten verzweifelt unseren mittlerweile 7 Monat alten Hund auf Frischfleisch und Gemüse mit fleischigen Knochen um. Bereits die erste Mahlzeit versschlang er mit großem Genuss und wälzte sich anschließend zufrieden auf dem Teppich. In den folgenden Wochen und Monaten hatte unser Jungspund keinen Durchfall mehr und das Kratzen verflüchtigte sich. Aus unserem traurigen Welpen wurde ein fröhlicher gesunder und sehr ausgeglichener Hund, der mittlerweile 1 Jahr alt ist. Alles das, was Frau Dr. Ziegler beschreibt, haben wir selbst erlebt. Das Buch hat uns die Augen geöffnet und Mut gemacht, selbst die Verantwortung zu übernehmen. Unser Hund bekommt keine prophylaktischen Wurmkuren mehr sondern bestenfalls wenn ein Test Würmer bestätigt. Auch prophylaktische jährliche Impfungen wird es nicht geben. Danke an Frau Dr. Ziegler für Ihr mutiges Buch. Mir ist klar geworden, was für eine gigantische Industrie hinter unseren Haustieren steht und wie man sich und sein Tier davor schützen kann. Bei den Tierärzten gibt es m.E. solche, die es wirklich nicht besser wissen und solche, die einen ganz bewusst abzocken. Diese schreien hier am lautesten. Ersparen Sie Ihrem Tier unnötige Giftgaben und unangenehme oder auch schmerzhafte Untersuchungen - nur Sie können es! Unsere Tiere können sich nicht wehren. Werden Sie unbequem beim Tierarzt! Ihr Tier und Ihr Geldbeutel werden es Ihnen danken. Dafür ist diese Buch eine gute Investition.
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107 von 120 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Als Mensch würde man das nicht mit sich machen lassen, 11. Juni 2011
Von 
Dr. R. Manthey - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
In gewisser Weise kann dieses etwas zu reißerisch aufgemachte Buch ein Augenöffner für all jene werden, die Ärzten, ob nun für Menschen oder Tiere, bisher mehr oder weniger blind vertraut haben. Ärzte müssen in Deutschland wie Unternehmer denken und geraten deshalb leicht immer wieder in ethische Konflikte, die sie dann für sich lösen müssen, gelegentlich entweder im Sinne der Patienten oder im Sinne ihres Geldbeutels.

Was die Autorin den meisten ihrer Berufskollegen in diesem Buch vorwirft, lässt sich leicht zusammenfassen: Erstens wird eine grundsätzlich falsche Ernährung für Hunde und Katzen toleriert oder aktiv unterstützt. Dass diese Fehlernährung Krankheiten auslöst, wird kaum erkannt oder gar in Kauf genommen. In der Folge kommen teure diagnostische Verfahren zum Einsatz, um danach die Symptome, aber nicht die Ursache von Krankheiten zu behandeln. Anschließend beginnt nach temporärer Scheingesundung der Kreislauf von vorne.

Zweitens zerstören unnötige Präventiv-Maßnahmen wie permanente Impfungen und Wurmkuren das Immunsystem der Tiere, was die vorher beschriebene Situation noch drastisch verschärfen kann. Die Autorin verleiht ihrer Botschaft dadurch Nachdruck, dass sie immer einen tragischen Krankheitsverlauf eines ihrer Patienten schildert und dabei die ganze Misere detailliert beschreibt.

Menschen wie Tiere sind von der Evolution nur dafür geschaffen, alles, was sie zum Leben brauchen aus natürlicher und artgerechter Nahrung aufzunehmen. Selbst der Zusatz sogenannter Nahrungsergänzungsmittel stellt einen möglicherweise folgenschweren Eingriff in die natürliche Biochemie des Körpers dar, die bei allen Fortschritten der Wissenschaft bisher nur in Ansätzen verstanden wird.

Wenn also beispielsweise das industriell hergestellte Trockenfutter für Katzen ein gepresstes Gemisch aus minderwertigem Restmüll toter Tiere und einem extrem hohen Getreideanteil ist, der dann noch mit synthetischen Vitaminen, anderen Chemikalien, Ölen und Geschmacksstoffen garniert wird, dann kann das einfach nicht gesund sein. Katzen sind reine Fleischfresser und würden folglich niemals nach Getreide verlangen, weil ihr Verdauungssystem damit nicht zurechtkommt. Man muss kein Mediziner sein, um zu begreifen, dass eine Dauerernährung mit diesem Zeug nicht besonders gesundheitsfördernd sein kann. Man stelle sich nur einmal eine analoge Ernährung für den Tierhalter vor.

Die Autorin wird nicht müde, ihre beiden Botschaften immer wieder an den geschilderten Fällen zu verdeutlichen. Am Ende bleibt der Leser mit der Erkenntnis zurück, dass er sein Tier bisher vielleicht bequem und relativ kostengünstig ernährt hat, es aber dadurch eventuell krank macht. Möglicherweise wird er dann auch nicht mehr jährlich mit Hund oder Katze zur "Auffrischung" von Impfungen rennen, weil ihm durch ein wenig Nachdenken klar wird, dass er das ja selbst auch nicht mit sich machen lassen würde.

Leider ist dann Schluss. Die Hinweise der Autorin auf eine bessere Ernährungswelt sind recht dürftig. So wird der eine oder andere ratlose Leser am Ende etwas verstört alleine gelassen.

Fazit.
Dieses Buch ist ein Augenöffner für all jene, die bisher gedankenlos der Futtermittelindustrie und manchen Tierärzten vertraut haben und nun vielleicht den einen oder anderen Hinweis auf mögliche Ursachen für die Krankheiten ihres Hundes oder ihrer Katze finden werden. Leider geht das Buch über die Beschreibung dieser beklagenswerten Zustände nicht wesentlich hinaus.
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Hund ist wie ausgewechselt..., 20. November 2012
Von 
Thorsten Mohr (Philippsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
...mein Hund ist nun 13,5 Jahre (Menschenjahre) alt und war bis vor ein paar Wochen nicht mehr so gut drauf. Er bewegte sich immer langsamer, schlief sehr viel und war etwas eingeschränkt in seinen Bewegungen (vor allem nach dem Aufstehen).

Langsam dachte ich schon an das nahende Ende.

Dann bin ich über dieses Buch gestolpert und habe Ratschläge befolgt. Das Essen umgestellt (weg vom royalen hin zum banalen) mit viel viel rohem Fleisch und gekochtem Gemüse und frischem Obst.

...und kaum 10 Tage später war mein Hund wie ausgewechselt. Die Spaziergänge wurden wieder länger und er war sichtlich besser drauf. Und gestern brachte er mir plötzlich sein Lieblingsspielzeug und wollte unbedingt spielen...was wir dann auch sehr ausgiebig taten.

Ein neuer alter Hund.
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799 von 926 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein Kollege, der das Buch trotz allem zu Ende gelesen hat..., 15. März 2011
In diesem Buch stecken einige traurige Wahrheiten: falsche Ernährung schadet der Gesundheit, es gibt schlechte Tierärzte, es wird zu viel geimpft und bei der Anwendung von Medikamenten werden häufig weder der Indikation noch möglichen Nebenwirkungen Beachtung geschenkt.
Damit hat sich der Gehalt des Buches aber schon erledigt. Frau Ziegler hätte gut daran getan, dieses Buch fachlich korrekt und sachlich zu verfassen. Dann hätte es ein großer Wurf werden können. So ist es ein polemisches Pamphlet, voller fachlicher Fehler und Halbwahrheiten. Das Quellenverzeichnis enthält keine Primärliteratur, sondern nur Laien- oder veraltete Sekundärliteratur. Die meisten ihrer (teils richtigen, teils falschen) fachlichen Behauptungen sind in keiner Weise belegt. Sie kreidet Futtermittel- und Arzneimittelindustrie sowie Tierärzten Korruption und Desinteresse an der Gesundheit der Patienten an und lehnt gängige Fütterungs-, Impf- und Therapieverfahren ab - teilweise zurecht. Aber ihre Gegenvorschläge sind wissenschaftlich genau so wenig fundiert wie die derzeitige Situation. Wir wissen einfach nicht, wie häufig unsere Tiere geimpft werden müssen. Wir wissen auch nicht, woraus die optimale Fütterung besteht. Und der Einsatz von Medikamenten muss in jedem Einzelfall sinnvoll abgewogen werden. Es ist gut, darauf aufmerksam zu machen, aber das allein füllt kein Buch. Frau Zieglers völlig unkritische Empfehlung der Rohfleischfütterung, die falsche Darstellung verschiedener Erkrankungen, die ständigen Angriffe auf ihre (unsere) Kollegenschaft - was meint sie, damit zu erreichen? Sie ist "Fachtierärztin für Homöopathie" und selbsternannte Spezialistin für Tierernährung. Warum hat sie sich nicht von Spezialisten für Chirurgie, Dermatologie, Innere Medizin, Immunologie und Endokrinologie beraten lassen? Warum meint sie, es besser zu wissen als alle Spezialisten, führt aber keine prüfbaren Quellen auf? Warum macht sie auf so wichtige Probleme wie den Impfwahn oder den unglaublich leichtsinnigen Umgang mit Glukokortikoiden und Antibiotika aufmerksam und verdirbt sich gleichzeitig die Message durch ausgedehnte tränenrührige Geschichtchen, fachlichen Nonsens, Beschimpfungen und wissenschaftlich unfundierte Gegenvorschläge?
Um diesem Buch Niveau zu verleihen, müssten auf jeder Seite 20 Fußnoten mit wissenschaftlichen Untersuchungen stehen. Die ständigen plumpen Beschimpfungen ihrer in ihren Augen dummen und korrupten Kollegenschaft müssten weg fallen. Die Autorin müsste auch die Risiken der von ihr favorisierten Fütterungsempfehlungen erwähnen. Die Ausflüge in die Fachwelt hätten von Spezialisten des jeweiligen Fachgebietes auf sachliche Fehler geprüft werden müssen. Außerdem hätte das Buch einer erheblichen Sprachkorrektur bedurft. Nicht zu Ende geführte Schachtelsätze, Rechtschreibfehler - unabhängig vom Inhalt macht das Lesen einfach keinen Spaß.
Leider werden die meisten Leser Laien sein und daher die richtigen Aussagen nicht von den falschen unterscheiden können. Ob damit den Tieren wirklich geholfen ist, bleibt dahingestellt. Denn hierfür hätte sie ein Buch schreiben müssen, das auch Tierärzte ernst nehmen könnten und sie dazu veranlassen würde, ihre bisherige Praxis zu überdenken. Aber wer nimmt schon eine Autorin ernst, die noch nicht mal weiß wie man Katheter schreibt? Und wer hat Lust, sich über Vorschläge einer Kollegin Gedanken zu machen, die einem ständig vorwirft, man würde Tiere bewusst krank machen um anschließend Geld damit zu verdienen? Frau Ziegler geht es wahrscheinlich nicht um die Sache. Ihr geht es darum, möglichst viele Tierbesitzer in ihre Praxis zu locken, wo die Welt noch in Ordnung ist. Sie bedient sich dabei der gleichen Methoden, die sie bei anderen anprangert: Angstmacherei, Verdrehung von Tatsachen und Polemik. Schade. Wirklich. Und das nächste Opus wird in diesem Buch bereits angekündigt: eine Aufklärung über die Schulmedizin. Das ist, als würde ein Internist das Volk über die Fehler der Chirurgen aufklären.

Rezension eines "Fachidioten" (Spezialist für Kleintierchirurgie)
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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Botschaft ist gut aber..., 22. Juni 2011
Ich bin interessierter Laie und habe durch meine langjährige Tierschutzarbeit, in der ich u.a. alte und kranke Tiere pflege und begleite, schon viel gehört und gesehen und viele Tierärzte kennenlernt, darunter nur wenige gute - leider. Und ich kann sagen: kein Tierarzt ist perfekt.

Bis auf eine Randbemerkung hat mir das Buch nichts Neues gebracht seit Grimm und Peichl, die auch im viel zu kurzen Literaturverzeichnis genannt wurden. Für den einfachen, tierarztgläubigen Tierhalter ein nettes Buch, das die Botschaft: falsches Futter macht krank - und dem ist nun mal so - so lange wiederholt, bis es bei jedem Leser angekommen ist. Anschaulich sind vielleicht die Fallbeispiele. Solche Tiere sind im Tierschutz leider Alltag. Wir haben ständig Tiere, die wegen Diabetes, Allergie, Nierenproblemen etc. abgegeben oder ausgesetzt werden. Zivilisationskrankheiten - und wodurch werden die begünstigt? Der Ernährung, genau.

In Zeiten, wo die Futtermittelhersteller beispielsweise Diabetesfutter mit Kohlenhydraten ohne Ende pantschen und selbst die jungen Ärzte an einer Uni-Klinik für innere Medizin Whis*** und Sh*** als gutes Futter betrachten, kann man vielleicht nicht oft genug wiederholen, daß das meiste Futter - und darunter auch das "Spezialfutter" beim Tierarzt - einfach nur schlecht ist. Oder man ändert endlich die Lehrpläne an den Universitäten und lehrt über artgerechte Ernährung.

Dann wird vielleicht auch kein Nieren- oder Diabetestrockenfutter, Struvittrockenfutter mehr in den Praxen empfohlen.

Ich hätte mir das Buch weniger polemisch gewünscht, dafür mit mehr (wissenschaftlichen) Literaturhinweisen und Fußnoten, wo man bei Interesse genauer recherchieren kann. Dann hätte es vielleicht auch mehr Anklang in der Kollegenschaft gefunden, zumindest bei denen, die den Tieren helfen möchten. Daher gibt es nur drei Punkte. Dennoch freue ich mich, daß endlich mal eine Tierärztin sich Gedanken um artgerechte Ernährung macht! Dafür gibt es ein Lob!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weiterempfehlen!, 23. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hunde würden länger leben, wenn ...: Schwarzbuch Tierarzt (Kindle Edition)
Uns wurde dieses Buch von unserem Tierarzt !!! empfohlen. Und nun, nachdem ich es an einem Abend gelesen habe, muss ich sagen, dass ich immer noch geschockt bin. Alle Hunde- und Katzenbesitzer sollten dieses Buch gelesen haben.
Uns war bereits vorher klar, dass es nicht nur in der menschlichen Lebensmittelindustrie sondern auch bei den Tierfuttermittelherstellern nicht ganz koscher zu geht.
Tierarzte wie Frau Ziegler und auch unseren TA sollte es viel mehr geben.
Ich möchte eine Erfahrung mit Ihnen teilen: mein Lebensgefährte brachte "seinen" Hund (8 Jahre) mit in unsere Familie. Seither ist es unser Hund. Bisher gehörten zu unsere Familie nicht nur wir und die Kinder, sondern bereits zwei Hunde und zwei Katzen. Da ich früher meinen ES an einer Magendrehung verloren habe, beschäftigte ich mich mehr mit diesem Thema und befragte auch meinen TA hierzu-seine Empfehlung: Rohfütterung. Der "neue" Hund bekam bis zu diesem Zeitpunkt ausschließlich Trockenfutter, hatte immer sehr nassen Stuhlgang und Durchfall. Mit seinem Einzug bei uns wurde er auf Rohfutter und Kaltgepresstes TF umgestellt und seither hat dieser Hund ausgezeichneten Stuhlgang!!! Sein langes Fell mit viel Unterwolle glänzt und benötigt weniger häufiges Bürsten.
Als Tierhalter sollte man sich doch schon genauer und verantwortungsvoller mit seinem Tier auseinandersetzen und ich finde, dass dieses Buch ein großer Schritt ist.
Danke an Frau Dr. Ziegler für so viele offene Worte.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Exzellentes Buch, das die Machenschaften der Tierärzte und -industrie aufhellt, 6. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bei diesem Buch gefällt mir besonders der sachliche und fachlich versierte Ton. Angenehm zu lesen und weniger demagogisch als das andere Buch zum Thema Tierfutter, das ich ebenfalls empfehlen möchte: "Katzen würden Mäuse kaufen" von Hans-Ulrich Grimm. Beide Bücher ergänzen sich in ihrer unterschiedlichen Herangehensweise. Dieses ist mehr auf die Beteiligung der Tierärzte fokussiert, und das sprachlich relativ unaufgeregt. Die Autorin hat als Tierärztin Einblick in die Machenschaften der Industrie, Tiermedizin und auch Tierforschung, die an den fehlgesteuerten Prozessen in Tierfutterherstellung und -vertrieb und an deren Behandlung beteiligt sind und gut verdienen. In diesem Buch geht es insgesamt um die Tiergesundheit, also auch um Impfungen und andere Prophylaxe oder Behandlungen von Krankheiten. Das Hundefutter, das als eine Säule der Behandlung verkauft wird, führt laut Autorin häufig erst zu (weiteren) Folgeerkrankungen. Dann verdienen die Tierärzte am Vertrieb des Futters und an der Behandlung der Folgeerkrankungen, die wiederum mit speziellen Futtermitteln "behandelt" werden. Dass der Tierarzt, der in diesem System mitspielt, mehr durch den Vertrieb der Futtermittel als durch seine tiermedizinischen Behandlungen verdient, ist besonders skandalös, zumal diese Futter die Tiere kank machen. Beide Bücher (dieses und das oben in der Rezension Genannte) unbedingt lesen, wenn Sie Hunde- oder Katzenbesitzer/in sind! Und anderen weiterempfehlen, darüber diskutieren...
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Aufklärungsbuch, dass jeder Hunde-/Katzenbesitzer gelesen haben sollte!, 24. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin so froh, dass ich mir diese Buch gekauft habe. All die Vermutungen und Überlegungen, die ich in puncto Fütterung und Impfen seit Jahren schon angestellt habe, werden mir hier durch Fr. Dr. Ziegler bestätigt.

Lange Jahre schon bin ich überzeugt davon, dass Trocken- und Dosenfutter absolut minderwertiges Futter ist. Für meinen ersten Hund kochte ich das Fleisch noch. Jahre später erfuhr ich von B.A.R.F. und beschäftigte mich eingehend mit dem Thema. Mein zweiter Hund (Irish Setter)war als Welpe schon ein schlechter Fresser. Trockenfutter aß er nur mäßig und ich war froh über jeden Krümel, den er zu sich nahm (und es war teures "hochwertiges" Futter). Dann gab ich teures Dosenfutter, was nach kürzester Zeit blutigen Durchfall mit sich brachte. Erst nachdem ich auf Barfen umstellte, war die Verdauung in Ordnung und der Appetit doch um einiges gesteigert. In diesem Jahr entschied ich mich, meinen Hund nicht mehr impfen zu lassen (bevor ich mir diese Buch kaufte). Meine Überlegung war genau die, die Fr. Dr. Ziegler hier mehrfach und mit für mich logischen Argumenten niederschreibt.

Es ist einfach nicht zu fassen, mit welcher Stumpfsinnigkeit und mit welch Kreatur verachtendem Verhalten, wir Menschen mit den Tieren im allgemeinen umgehen. Es verwundert allerdings nicht wirklich. Viele Menschen gehen ja mit sich und ihrem Körper schon nicht achtsam um. Und in puncto Essen sind viele doch so bequem geworden, dass sie sich, statt Essen selbst zu kochen, Fertigprodukte wie Bratkartoffeln in der Tüte, fertige Lasagne oder paniertes Schnitzel kaufen und in der Microwelle erwärmen. Dieses Essverhalten erlernen dann deren Kinder. Warum also, sollten diese Menschen ihren Hund besser füttern, als sich selbst?!

Ich kann dieses Buch wirklich jedem Hunde- und Katzenbesitzer wärmstens ans Herz legen!!!!!!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nur durch viel verschlungene Wege, 25. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
bin ich zu diesem Buch gekommen:
- als erstes rief ich am Feiertag den falschen Bereitschaftsarzt an, der sich aber freundlicherweise zur Akut-Behandlung von
unserem an massiven Hautproblemen erkrankten Hund bereit erklärte
- der zufälligerweise ein "alternativ" Dr,vet. war, der mir u.a. das Buch "Katzen würden Mäuse kaufen empfahl und
- der schlussendlich unseren Hund, der nach einer Odyssee von Antibiotika u.a. nur mit Alternativ-Medizin wieder auf die Beine
brachte.
Wer sich mit Hautproblemen (in unserem Fall bei einem Golden Retriever) herumplagt dem kann ich Kapitel 2 nur dringendst empfehlen. Als ich diese Kapitel las hatte ich fast zu 100% die Leidensgeschichte von unserem Robby vor mir.
Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen und bedanke mich ganz herzlich bei der Autorin!
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