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4.0 von 5 Sternen Gutes Adventure mit kleineren Mängeln und geringer Spieldauer
Die Atmosphäre...
...gleicht n i c h t derjenigen Black Mirrors oder der eines beliebigen Horror-Thrillers, da die düstere Rahmenhandlung regelmäßig ironisch gebrochen wird. Beispielsweise durch die Flashbacks eines dicklich-plumpen Charakters, der in ihnen die Standpauke seines ehemaligen Pfadfinderführers erlebt, der wie die Karikatur...
Veröffentlicht am 4. Mai 2012 von Holzfällen

versus
28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kann ziemlich polarisieren...
Mit der Story zu Pendulo Studio's DER FALL JOHN YESTERDAY (3rd Person, point-and-click) und ihrer Umsetzung hatte ich im Gegensatz zu so manch anderen Leuten meine Probleme. Ich sags mal vorsichtig: die Story hat viel Potential zum verärgern. Sie kann interessanterweise auch total mitreissen und begeistern. Bei DFJY kann es so gesehen einigen Sinn machen, sich...
Veröffentlicht am 5. Mai 2012 von MattG


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31 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Adventure mit kleineren Mängeln und geringer Spieldauer, 4. Mai 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Der Fall John: Yesterday (Computerspiel)
Die Atmosphäre...
...gleicht n i c h t derjenigen Black Mirrors oder der eines beliebigen Horror-Thrillers, da die düstere Rahmenhandlung regelmäßig ironisch gebrochen wird. Beispielsweise durch die Flashbacks eines dicklich-plumpen Charakters, der in ihnen die Standpauke seines ehemaligen Pfadfinderführers erlebt, der wie die Karikatur eines US-amerikanischen Militärausbilders gezeichnet ist und sich zu einer unfreiwillig komischen Aggressivität hinreißen lässt, die man etwa aus Full Metal Jacket (oder vielen Militärkomödien) kennt.

Die Story...
...enthält einige großartige Elemente, einige großartige und überraschende Wendungen und überhaupt Ideen, die auch einem David Lynch zur Ehre gereicht hätten, bzw. beweisen, dass die Macher mit ihm vertraut sind. Für den Rückgriff auf die tausendeste anti-christliche Sekte gewinnen sie allerdings keinen Innovationspreis.

Die Rätsel...
...sind durchgehend sehr einfach. Das Spiel ist Ideal für Neueinsteiger und überhaupt für alle, die in einem Adventure eher die Alternative zu einem Buch oder einem Film sehen und nicht die zu mechanischen Geduldsspielen mit Zauberwürfeln, Rätsel-Schlössern und zu verschiebenden Steinplättchen etc. (Entsprechende Minispiele kommen übrigens nicht vor.)

Die Technik...
...der Sound, die Grafik usw. sind ganz prima, mir aber ohnehin nicht so wichtig. (Übrigens lief das Spiel auch auf einem alten Laptop mit 1,73 Ghz, 3 GB RAM und einer 256 MB Grafikkarte flüssig.) Etwas nervig ist nur, dass sich die Lautstärken von Musik, Sprache und Umgebungsgeräuschen nicht individuell verändern lassen. Außerdem ist das Kombinieren von Inventargegenständen etwas umständlich, da man, um einen Gegenstand zu markieren, diesen nicht doppel- oder rechtsklicken kann, sondern ihn anklicken und dann mit gedrücker Maustaste erst aus dem Inventar ziehen und dann wieder zurückführen muss. Dadurch erfährt man dann etwas häufiger als nötig, dass es sich bei einem Schraubenzieher um einen Schraubenzieher handelt. Aber so what.

Fazit:
Ein gutes Adventure, das an die großen 5-Sterne-Klassiker nicht heranreicht, weil es kleinere Schwächen in der nur durchschnittlichen Rahmenhandlung aufweist, es gelegentlich den Eindruck erweckt, als hätten sich die Macher nicht entscheiden können, was für eine Atmosphäre sie jetzt eigentlich wollen, die Spieldauer mit vielleicht fünf bis sieben Stunden (ich selber dürfte circa sechs gebraucht haben) recht gering ist und alle möglichen Enden (drei reguläre und ein Easter Egg) prinzipiell offen sind. Ich weiß jetzt leider nicht, wie ich "prinzipiell offen" präzisieren soll, ohne noch mehr zu spoilern. Jedenfalls hatte ich, wie in letzter Zeit so häufig, auch hier das Gefühl, eigentlich nur die erste Hälfte eines Spiels gekauft zu haben.
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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kann ziemlich polarisieren..., 5. Mai 2012
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Der Fall John: Yesterday (Computerspiel)
Mit der Story zu Pendulo Studio's DER FALL JOHN YESTERDAY (3rd Person, point-and-click) und ihrer Umsetzung hatte ich im Gegensatz zu so manch anderen Leuten meine Probleme. Ich sags mal vorsichtig: die Story hat viel Potential zum verärgern. Sie kann interessanterweise auch total mitreissen und begeistern. Bei DFJY kann es so gesehen einigen Sinn machen, sich mehrere Berichte anzusehen. Mein Erfahrungsbericht ist übrigens mal wieder etwas lange geraten. Wen's nicht interessiert, der kann auch gleich zum FAZIT springen...

STORY: Hauptfigur John Yesterday hat sein Gedächtnis verloren. Von einem reichen Jungunternehmer wird er im ersten Drittel des Spiels beauftragt, Nachforschungen zu einem uralten, mysteriösen Kult anzustellen. Diese Nachforschungen hatte er schon einmal begonnen... ehe sie durch seinen Selbstmordversuch unterbrochen wurden. Ein Held auf den Spuren der Vergangenheit und zwar in mehrfacher Hinsicht Die Ausgängslage fand ich interessant. Mit der weiteren Umsetzung konnte ich mich nicht anfreunden. viele Handlungselemente wirken für mich zu wild in einen Topf geworfen. Frei nach dem Motto: Alles was irgendwann in einem Film, einem Comic als cool empfunden wurde, wird hinein gepackt. Mir persönlich fehlt ein klareres Konzept. Die Haupthandlung erhält selten die Zeit, die sie vermutlich brauchen würde (auch da habe ich gegenteilige Ansichten gelesen). Zudem wird sie mehrfach durch - gemessen an der Zeit, die sie beanspruchen - nicht sehr informative Rückblenden unterbrochen. Das war für mich ungefähr so, als würden wir mitten in einer actiongeladenen Autoverfolgungsjagd eine lange Rückblende einfügen, um zu zeigen, warum die Hauptfigur gut autofährt. Ein Satz häts auch getan. Während der erste 3/4 Stunde spielen wir nicht einmal die eigentliche Hauptfigur (die Demo deckt glaube ich vorwiegend diesen Teil in der U-Bahn ab). Die Charaktere fand ich eher platt und schwer greifbar.

ALTERNATIVE ENDEN: Zum Showdown stehen mehrere Enden zur Auswahl. Bis dahin verläuft das Spiel linear. Wer alle Enden probiert, hat ein paar Minuten mehr vom Spiel.

SPIELDAUER: Pendulo Studio's Point-and-Click Adventure-Thriller ist in 5-7 Stunden gut schaffbar. Es wird für viele Gamer unterdurchschnittlich sein.

RÄTSEL: Das Rätseldesign fand ich OK. Der Schwierigkeit bleibt meist leicht. Vereinzelt kann es knackiger werden. Teils fielen mir seltsam platzierte Rätsel leicht negativ auf (Stichwort Schachspiel), aber OK. Im Hinblick auf manche Rätsel gibt es in der deutschen Fassung soweit ich weiß sogar eine Verbesserung zur Orginalfassung (zumindest, was jene Rätsel angeht, wo mehrere Objekte miteinander kombiniert werden müssen). Der deutsche Publisher Crimson Cow hat sich nicht mit einer blossen Lokalisation begnügt und den Schraubenschlüssel an mehreren Ecken angesetzt. Die Hilfefunktion im Spiel fand ich unabhängig davon gut. Man erhält nicht dauernd Tips, sondern muß zwischendurch auch mal eigene Versuche wagen. Vielleicht hätten die Tips manchmal allgemeiner sein können.

GRAFIK/SOUND: Am Soundtrack habe ich nichts auszusetzen und auch die Sprachausgabe geht für mich schwer in Ordnung. Wobei man sich die Synchro der Off-Stimme für meinen Geschmack hätte sparen können (wer aber ein paar Kommentare zur englischen Fassung kennt, weiß warum das in der deutschen Fassung extra ergänzt wurde...). Für ein Adventure ist die 2D Optik definitiv gut gelungen (sofern einem der Stil passt). Nur kann man über die 3D Aspekte im Spiel ein wenig streiten. Es ist jene Sorte 3D, die mir jedes Mal sehr deutlich als 3D auffiel (war für mich guter Durchschnitt und nicht ganz auf der Höhe der Zeit). Visuell wird der typische Pendulo Stil mit Graphic Novel Ästhetik kombiniert. Der Versuch gelingt nicht schlecht, wobei für mich das "Thriller" Genre einfach nicht zur Handschrift von Pendulo passen will.

PENDULO'S AUSFLUG IN EIN ERNSTES GENRE? Damit hatte ich einige Probleme. Jene ernsten Momente, wo z.B. jemand eiskalt von einem Bösewicht erschossen wird... die waren für mich u.a. so, als wolle Pendulo unbedingt demonstrieren, wie ernst ihr Werk doch ist. Letztlich war DFJY für mich etwa so, als würde Runaway einen Ausflug zu "Batman Begins" machen. Da tue ich mir stilistisch einfach sehr schwer, die Sache halbwegs ernst zu nehmen.

STEUERUNG/GAMEPLAY: Die Steuerung fand ich umständlich (andere finden sie innovativ... tja). Gegenstände aus dem Inventar ziehen und kombinieren gestaltet sich wenigstens am PC mühsamer als normal. Es kann mehrere Versuche brauchen, bis das auf Anhieb gelingt. Für mich hat das z.B. bei "Runaway" weit besser geklappt. Diese Umstellung bei der Steuerung hängt wohl mit der ebenfalls erscheinenden ipad Version zum Spiel zusammen. Wie auch immer. Mit Objekten interagiert man meist über den Umweg von Hotspots-Fenstern. Wird im Spiel auf einen Hotspot geklickt, so erscheint meist ein comic-artiges Fenster. Der vergrösserte Ausschnitt zum Hotspot bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass man darin befindliche Objekte besser erkennen kann (oft brauchts die zugehörige Erläuterung, um sich gut auszukennen, was für einen wichtig sein könnte und wieso). Zu diesem Fenster hat man dann in der Regel mehrere Handlungsoptionen (anschauen, benutzen...). Fand ich etwas umständlich, aber von mir aus.

WEM KANN ICH ES EMPFEHLEN? Ich sag es mal so: Für mich setzt Pendulo mit DFJY in vieler Hinsicht einen Weg fort, der schon bei "Runaway 3" leise spürbar und bei "The Next Big Thing" deutlicher wurde. Das kann man mögen, oder nicht. Wer bei diesen Spielen bzw. generell bei Pendulo ein zunehmend ungutes Gefühl hat, sollte sich den Kauf besonders überlegen. Wer sich aber denkt: "HÄH, was meint er damit? Das war doch super!" - hat womöglich gute Chancen sich sehr wohl zu fühlen. Ebenso wer dazu neigt, sich bei Geschichten sehr viel dazuzudenken, könnte z.B. ein positiveres Bild vom Spiel haben (und z.B. einige Storylücken im Geiste selber schließen...). Vielleicht.

FAZIT: Am meisten an DFJY hat mich offen gesagt die Handlung genervt! Das Spiel nimmt sich aus meiner Sicht viel zu wenig Zeit für die eigentliche Geschichte. Die Charaktere fand ich plakativ. Als Spiel fand ich es einfach nicht zufriedenstellend, aber letztlich hängt es hier v.a. davon ab, wie einem die Story und ihre Umsetzung schmecken. Über sonstige etwaige Kritikpunkte kann man in der Regel hinwegsehen und immerhin bietet das Game sehr solide Rätselkost und sieht gut aus. Nur ist die Rätselkost einfach nicht stark genug, um einen über die Story hinwegzutrösten, wenn sie einem nicht schmecken sollte. Auch nachdem bei DFJY teils sehr gegensätzliche Meinungen aufeinanderprallen, bleibe ich mit meiner Wertung sehr vorsichtig im mittleren Bereich. Kann man lieben... kann man hassen...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend, aber recht kurz, 5. Juli 2012
Von 
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Der Fall John: Yesterday (Computerspiel)
Böse ' böser - am bösesten?

Pendulo beschreitet nach der bekannten und erfolgreichen Point'N'Click Adventure-Reihe "Runaway" neue Wege und bietet mit "Der Fall John Yesterday" einen düsteren, gar nicht witzigen, sondern abgrundtief morbiden Genuss.

Dem Spiel liegt dabei eine gut umgesetzte Idee zu Grunde. Der Spieler übernimmt zu Beginn die Steuerung von Henry White und seinem Kollegen Cooper, die für "Enfants de Don Quichotte" arbeiten und sich um die Obdachlosen in einer verlassenen U-Bahn Station kümmern wollen. Dieser Teil ist bereits in der ' sehr zu empfehlenden - Demo spielbar und bereits dort liegt nach einem bitterbösen, wenn nicht gar verstörenden, Cliffhanger die Spannung in der Luft. Die Jagd nach der Wahrheit ist eröffnet. Dabei zeigt sich auch, dass Inhalt eines Spiels und Inhaltsangabe nur wenige Schnittpunkte besitzen, denn die grauenhaften Morde sind nur am Rand Teil der Handlung.

Comicstil und eigenwillige Steuerung

Das Adventure ist in einem gewöhnungsbedürftigen Comicstil gehalten, der jedoch im Verlauf des Spiels immer interessanter und passender wirkt. In diesem Spiel ist nichts wie es scheint und das beginnt schon bei der Darstellung der Welt und den Dialogen. Wie in Comics ploppen Bild-in-Bild Gespräche und Interaktionsmöglichkeiten auf, was als BlowUp-Interface-System bezeichnet wird. So wird der Fokus gekonnt auf die Gespräche oder zu untersuchenden Ecken gelenkt. Möchte der Spieler etwas genauer untersuchen, erscheint in den BlowUps dann das Aktionsmenü (ansehen, nehmen '). Ebenfalls etwas gewöhnungsbedürftig, aber durchaus eine adäquate Art, um den Überblick zu behalten.
Henry, Cooper und John werden ' wie gewohnt ' mit der Maus gesteuert. Erwähnenswert ist die gut gelungene Wegfindung der Charaktere, die nicht gegen Wände oder Gegenstände laufen und die erstklassige Umsetzung, dass der Charakter bei längeren Wegstrecken die Wege automatisch überspringt.

Gelungenes Verwirrspiel

Nach dem spannenden Auftakt in der U-Bahn-Station wird Zeit investiert, um (dialoglastig) dem Spieler zu erklären, um was es eigentlich geht oder zu gehen scheint? Denn so ganz ist das zu Beginn nicht klar. Der Protagonist hat Erinnerungsprobleme und zwar im selben Maße, wie der Spieler Probleme, das große Ganze zu erfassen.
So springt die Handlung zeitlich und auch räumlich, aus dem Antiquariat einer alten Bekannten hin zu einer spirituellen Erfahrung Johns vor einigen Jahren. Die Lücken in der Handlung und die wirkliche Tragweite werden dem Spieler erst nach und nach bewusst.

Schwierigkeitsgrad? Ausbaufähig!

Dem Spieler werden eine Reihe von Rätseln präsentiert, die allesamt sehr zügig lösbar sind. Zwar sind einige Kopfnüsse in der Geschichte verbaut, aber viele Lösungen liegen beinahe auf der Hand. Problematischer ist es da schon eher die entsprechenden Stellen für die Interaktionen zu finden. In der meist recht düster gehaltenen Spielwelt sind manche Objekte schwer zu erkennen. Die HotSpot-Anzeige ist ein Segen, denn nur mit ihr (oder sehr viel Geduld) sind alle wichtigen Stellen zu finden. Dabei ist diese für ein dynamisches Spiel ausgelegt, denn die jeweiligen Punkte werden zeitlich versetzt und nur sehr kurz eingeblendet.
Teamworkaufgaben, bei denen der Spieler mit mehreren Figuren Rätsel lösen kann, gibt es keine im Spiel. Das Potential solcher Aufgabenstellungen wurde vollkommen außen vor gelassen.

Das mehrstufige Hilfesystem ist solide integriert. Je nachdem wie oft ein Tipp zu einer Quest angefordert wird, umso detaillierter wird der jeweilige Hinweis. Von der allgemeinen, vagen Anspielung bis zur konkreten Aufforderung etwas Bestimmtes zu nutzen ' besser kann solch eine Hilfe nicht gestaltet sein. Für Könner nur dezent, für Anfänger stufenweise umfangreicher.

Atmosphäre: Bitterböse, bedrückend und höchst spannend

Ein starker Pluspunkt der Produktion ist die geschaffene Atmosphäre. Während die Handlung und die doch unerwarteten Wendungen in der Story allein schon für Gänsehaut sorgen, schafft es die Komposition von Sprecher und Musik die Atmosphäre noch zu verschärfen. Die omnipräsente Erzählerstimme, kommentiert distanziert, beinahe belustigend von außen das Geschehen. Ein brillanter Auftritt von Konstantin Graudus, der mit dieser Rolle das Fürchten lehrt.
Zum Spielende hin, kann der Spieler das strikt linear verlaufende Adventure (einmalig) beeinflussen und zwischen drei sehr unterschiedlichen Enden wählen. Durch die angenehme Spielstandverwaltung, können dann auch die anderen Möglichkeiten unproblematisch ausprobiert werden.

Insgesamt ist "Der Fall John Yesterday" ein gelungenes Adventure, dass eine düstere Geschichte erzählt, bei der Schein und Sein nah beieinander liegen. Inhaltlich begibt sich Pendulo auf ein dünnes Eis, denn die Handlung hat nicht nur Potential, sondern auch Tücke und gefällt nicht Jedermann. Insbesondere eine kurze Spielzeit (~ 6 Stunden), bei gleichzeitig leichten Rätseln, trüben den Gesamteindruck bei der Jagd nach der Wahrheit.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es kommt doch auf die Länge an..., 20. Juli 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Der Fall John: Yesterday (Computerspiel)
Originelle Story, etwas klischeehafte Charaktere die trotzdem Freude bereiten, und insgesamt ein Spiel das sich selbst nicht allzu ernst nimmt.
Das Spiel ist sicherlich kein Meilenstein, aber doch beste Unterhaltung für klassische Adventure-Fans.

Trotz Comicstil richtet es sich an Erwachsene! Recht hohes, weil skrupelloses, Gewaltpotenzial.

Leider ist alles viel zu schnell vorbei. Bin ein sehr gemütlicher Spieler und hatte es an zwei Abenden durch. Das ist dann doch zu kurz.

Dennoch klare Kaufempfehlung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wendungsreicher & filmreifer Thriller, 2. Juni 2012
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Fall John: Yesterday (Computerspiel)
Pendulo Studios sind bekannt für die eher humorigen Vertreter des Adventure-Genres. Mit "Der Fall John Yesterday" begeben sie sich zum ersten Mal in die Welt der ernsten und düsteren Abenteuer - mit Erfolg!

Die Geschichte um den unter Amnesie leidenden John Yesterday gestaltet sich als eine hochspannende Achterbahnfahrt, die immer wieder durch verworrene Flashbacks neue Fragen aufwirft. Einige Wendungen hätte ich im besten Willen nicht erahnen können. Das Spiel fesselt ungemein!

"Der Fall John Yesterday" hat einen abgefahrenen Grafikstil und bleibt den Entwicklern absolut treu. Die Comic-Grafik erschien mir zunächst für einen Thriller etwas unpassend, doch nach und nach verliebte ich mich in diesen Look. Das Spiel entwickelt eine atmosphärische Dichte, die den Spieler von Anfang bis Ende in den Bann zieht. Sehr gelungen!

Die Rätsel sind in meinen Augen etwas zu leicht geraten. Echte Kopfnüsse sucht man hier vergebens. Dennoch bleiben Knobel-Freunde nicht unbeschäftigt.

In Sachen Dialoge & Synchronisierung ist, wie schon bei den "Runaway"-Spielen, alles perfekt. Die Sprecher hauchen den etwas müde animierten Charakteren Leben ein. Leider ist das Spiel etwas zu kurz geraten, um von richtiger Charaktertiefe sprechen zu können. Dennoch war mir John Yesterday, im Gegensatz zu anderen Figuren im Spiel, stets sympathisch.

Insgesamt kann ich sagen, dass ich sehr gut unterhalten wurde. Die Story hat auf alle Fälle das Zeug für einen Film. Der Erzähler, der das Denken der Charaktere ersetzt, lockert die eher ernste und düstere Atmosphäre auf, die mich total gepackt hat. Der Comic-Stil ist schräg, trägt aber sehr viel zum mysteriösen Setting bei.

Die Wahrheit über John Yesterday schockte mich jedoch weniger, vielmehr musste ich mir das Grinsen verkneifen. Diese Tatsache, sowie die auffallend kurze Spieldauer, sorgen für nur 4 von 5 Sternen.

Fazit: Ein gelungener Thriller mit vielen Wendungen und ausgefallener Optik. Empfehlenswert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hybsches Adventure, 20. Juli 2012
Von 
zebulon (Essen, Welt, Europa, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Fall John: Yesterday (Computerspiel)
Nettes Adventure mit (eigentlich, s.u.) interessanter Story. Ein bisschen nervig
ist lediglich der Kommentator: Bekommen die Charaktäre ihren Mund nicht selbst
auf? Bis auf diesen Nervbolzen aber ein durchaus gut spielbares und kurzweiliges
Unterfangen. Die Rätsel sind "à point", also weder zu leicht und dadurch langweilig
noch zu schwer, um daran zu verzweifeln. Ein bisschen Pixelhunting (Stange in
der U-Bahnstation, Schreibtisch im Antiquitätenladen und die Bürste bei Inverloch)
gehören wohl untrennbar zu einem Runaway-Nachfolger. Wie war das damals noch
mit dem Türknauf ...? ;-)

Eigentlich hätte ich aber gerne das Geheimnis um Olak Adirf gelüftet bekommen.
Irgendwie klingt das nach einem Anagramm oder vielleicht gar nur sträwkcür?

Die Story nahm leider eine Wendung und verriet zuviel zu früh, als daß ich alle
fünf Sterne vergeben hätte. Mehr möchte ich hier nicht verraten. Bekommt's
selbst raus, was daran letzendlich weniger befriedigend war.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nettes Häppchen für erwachsene Spieler, 18. Mai 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Fall John: Yesterday (Computerspiel)
Meine Meinung in Kurzform:

PRO UND KONTRA:

Sehr positiv:
++ erwachsene Geschichte
++ schöner Grafikstil
++ Vertonung (wohldosierter Musikeinsatz, gute Sprecher, süffisanter Erzähler, starke Geräuscheffekte)
++ stimmungsvolle und vielfältige Schauplätze (alte U-Bahnstation, Pariser Hotel, tibetanisches Kloster,
Fabrikhalle, schottische Ruinen)

Positiv:
+ wirklich gelungene Rätselhilfe
+ fairer, moderater Schwierigkeitsgrad
+ einige originelle Rätsel (möchte hier nicht spoilern)
+ stets überschaubare Örtlichkeiten, kurze Laufwege
+ gelungene Steuerung (Hotspot-Funktion, bewährtes Point & Klick)
+ Handlung wird in Form spielbarer Rückblenden erzählt (kommt Dynamik zu Gute)
+ prinzipiell charismatische Figuren
+ dezenter Humor und einige Querverweise (z. B. taucht die Klappse aus Runaway 3 wieder auf)

Negativ:
- einige weniger logische Rätsel (z. B. Telefonrätsel zu Beginn)
- Objekte ohne Nutzung der Hotspot-Hilfe z. T. nicht erkennbar
- für Profis tendenziell zu leicht
- verschenktes Rätsel-Potential (z. B. keine Teamwork-Rätsel)
- unzureichend animierte Kulissen wirken recht leblos
- Geschichte z. T. arg verworren, überladendes Handlungsende

Sehr negativ:
-- viel zu geringer Spielumfang (5-6 h)

BEWERTUNG: (im Notensystem):

Rätsel: 2,5
Bedienung: 2,0
Atmospäre: 2,0
Umfang: 5,0
Grafik: 2,5
Sound: 1,5

GESAMT: 2,5 (=3,5 Sterne)

FAZIT: Gut präsentiertes Abenteuerhäppchen für erwachsene Spieler.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klick and Point Thriller der Marke Pendulo-Studios, 21. September 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Fall John: Yesterday (Computerspiel)
Abgesehen von der viel zu kurzen Spieldauer. ein recht gelungenes Klick and Point Adventure.
Für Anfänger in dem Genre vielleicht eine Herausforderung ansonsten kann man der
Story sehr gut folgen da man eigentlich nie allzu lange an nem Rätsel hängen bleibt.
Kann natürlich auch daran liegen dass mir das Rätseldesingn der Runaway-Serie und
"The next big Thing" schon bekannt war und sich in der Beziehung nicht allzuviel geändert hat
ausser das die Rätsel etwas realistischer, und damit einfacher gehalten sind als
z. B. bei Runaway oder Edna bricht aus.

Wenn die Spieldauer mehr als 6-7 Stunden (Ich sitz da nicht mit der Stoppuhr)
betragen hätte könnte man vielleicht sogar 5 Sterne geben, wobei wie gesagt
die Spielzeit immer von der Erfahrung mit solchen Rätseln zusammenhängt,
und man wenn man mit solchen Spielen komplettes Neuland betritt
auch gut und gerne mal die 2-3-fache Zeit mit so nem Game zubringen kann.

Grosser Pluspunkt aller Pendulo-/Crimson-Cow-Adventures sind für mich die abwechslungsreichen
Kommentare oder Beschreibungen der Hotspots, die nicht wie in div. anderen Adventures dauernd
"Das geht nicht" oder "Das kann ich nicht" lauten, sondern meist der Situation angepasst sind.

+ gute Comicgrafik
+ gute Synchronsprecher
+ spannende Story
+ super Rätseldesign
+ alternative Enden
+ abwechslungsreiche Schauplätze

- relativ kurze Spieldauer (mehr als ca. 15 EUR nicht angemessen)
- Rätsel insgesamt zu leicht
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mysteriös, mysteriös..... & ja...... ich mag Popcorn !, 21. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Fall John: Yesterday (Computerspiel)
Suchen Sie einen durchgeknallten ( durchaus PoSiTiV gemeint ) schockierende Story & doch logischen Adventuregame...? Greifen Sie zu !
Ich kenne bereits RUNAWAY ( I - III ) & kann auch hier wieder sagen : Many Thanks for this Game, Guys !
Vorweg: es ist völlig anders als RUNAWAY & doch bleibt Pendulo Studios sich treu. Ergo: Grafik, Musik & Atmospäre !
Vor allem fand ich es sehr angenehm d. man- sag ich jetzt mal- neue Technik kreiert hat, wo man nicht 'elendig' warten muß bis der Protagonist zu d. jeweiligen Zielpunkten kommt. Denn: hey, es ist ein Adventure & Fans wissen was ich meine, manchmal ist es nötig hin & her zu latschen um gewisse Dinge zu erfüllen, um d. Rätsel zu knacken.
Das entfällt hierbei total. Korrekt !!!
WaS ich allerdings * sChNiEf * traurig finde....'kaum' hatte ich d. Game eingelegt, war es auch schon...flupp, vorbei.
Zugegeben ich muß zu meiner 'Schande' gestehen, man ist ein kleiner Hardcorezocker & wenn ich mich einmal festgebissen hab- zieh' ich es auch leidenschaftlich durch. Diese Leidenschaft merkt man auch von d. Machern dieses Games. Daher haben diese, wohl auch erwähnt, 3 Charaktere kreiert, somit: was will man mehr.
Also, ich hätte jetzt rumlölen können : viel zu kurz & daher zieh' ich einen Stern ab, bla, bla, bla - aber : wer weiß unter welchen Zeitdruck die Entwickler waren dieses ( wieder mal ) wunderschöne Game auf d. Markt zu bringen. ;-)
Kaufen- man bereut es nicht !
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider viel viel zu kurz..., 10. Mai 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Der Fall John: Yesterday (Computerspiel)
Der Fall John Yesterday ist ein klassisches Point and Click Adventure auf das ich mich lange gefreut habe (besonders wegen dem ernsthaften Hintergrund). Grundsätzlich mag ich bereits seit Phantasmagoria lieber Adventure mit einem ernsten (Thriller) Hintergrund, mit Spielen wie bspw. So Blonde konnte ich nie viel anfangen. Ich hoffte das dieses Adventure ähnlich wie Overclocked oder die Black Mirror Reihe sein könnte... Pendulo hatte mit Runaway aber durchaus gezeigt, dass es auch weniger ernsthafte Titel mit viel Spieltiefe produzieren kann...

Die größte Kritik die ich an dem Spiel habe ist die Spielzeit, ein Adventure sollte nicht nach 2 Abenden durchgespielt sein... Und dies liegt nicht nur an den leichten Rätseln (die ich nicht so schlimm finde), sondern vielmehr an den wenigen Schauplätzen und der kurzen Handlung. Dies führt dazu, dass viele Charaktere im Spiel ganz ohne Profil bleiben (bspw. Marcel). Auch das Inventar ist eher ein Rückschritt zu anderen Adventuren, ich muss einen Gegenstand erst umständlich aus dem Inventar ziehen, um ihn anschließend wieder in das Inventar zu ziehen, um ihn mit einem anderen zu kombinieren (ein links Klick wie gewohnt geht nicht)... Die Hotspotanzeige ist gut animiert aber im vergleich zu Black Mirror doch eher unübersichtlich...
Aber es gibt auch eine Reihe positiver Punkte für mich - so ist das spiel spannend, mit guter Story, die Comicgrafik ist gut gelungen, endlich ein ernsthaftes Adventure, dass sich eher an eine ältere Zielgruppe richtet, endlich mal wieder splash panels die die Dialoge auflockern (habe ich seit Hopkins FBI vermisst), interessante und überwiegend logische Rätsel.

Abschließend eine Übersicht (für mich persönlich positiv und negativ):

+ Gute ernsthafte Story
+ super splash panels
+ Rätsel nicht zu schwer (für manchen wohl eher ein Minuspunkt)
+ meinem Spiel lag der Soundtrack bei
+ gute Hintergrundmusik und Locations

- viel zu geringe Spielzeit (trotz 27Euro Neupreis, wer Lost Horizon noch nicht gespielt hat bekommt da mehr fürs Geld)
- teilweise Charaktere ohne Profil
- teilweise schwierige Steuerung (Inventar)
- teilweise schlechte deutsche Sprachausgabe (wenn die Gedanken der Spieler wieder gegeben werden)
- Hilfefunktion ist eher eine Komplettlösung und keine Hilfe für den Spieler
- freies Speichern ist nicht möglich (aber ich mußte das Spiel auch nur 2 mal zum Durchspielen starten)

Für mich leider ein Spiel mit wenig Tiefgang, obwohl es sehr spannend anfängt. Aber ich hatte den Eindruck, dass man entweder schnell zur Fertigstellung des Spiels kommen wollte oder aber sonst keinen günstigen Releasepreis erreichen konnte...

Gerne mehr von solchen Thriller Adventuren aber dann bitte mit mehr Tiefgang und längerer Spielzeit.
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Der Fall John: Yesterday
Der Fall John: Yesterday von Crimson Cow (Windows 7 / Vista / XP)
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