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Kundenrezensionen

20
4,4 von 5 Sternen
Twenty One (21)
Format: Audio CDÄndern
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Februar 2012
Sehr lange musste man auf ein neues Rage-Album warten. Nach der Veröffentlichung von "Strings to a Web" haben sich Rage fast 2 Jahre lang Zeit für ein neues Studioalbum gelassen und das ist rückblickend betrachtet gut so, denn Twenty One ist ein richtiges Kracher-Album geworden. Das Album heißt aber nicht nur deshalb "Twenty One", weil es das 21. Studioalbum ist, sondern weil Rage im Opening-Song "Twenty One" von einem spielsüchtigen, glücklosen Typen erzählen, der niemals eine 21 (beim Blackjack) erhält und sein gesamtes Hab und Gut beim Glücksspiel verprasst hat. Das Stück wartet mit sehr aggressiven, aber eingängigen Melodien, dynamischen Tempowechseln und sehr tiefen, düsteren Riffs auf.

Im 2. Song "Forever Dead" rechnet Peavy mit seiner schwierigen Kindheit und seinem verstorbenen Vater ab. Der Song beginnt mit ultra harten Riffs und kräftigen Vocals, strotzt nur so vor Energie und gipfelt dann in einem äußerst melodischen Chorus. Bei Feel my Pain wird das Tempo zugunsten eines wirklich stimmungsvollen Intros mit fiesen Bassakkorden kurz zurückgenommen und steigert sich dann in geilen Groove Riffs. Bei Serial Killer überraschen Rage mit heftigen Grunts, was für die Band bislang absolut untypisch war. Ich hatte echt Befürchtungen, dass sie hier zu sehr von ihren eher melodisch inspirierten Wurzeln abkehren, aber die Angst war völlig unbegründet.

Mit Twenty One schafft es die Bands ihren eigenen Trademarks treu zu bleiben und sich trotzdem weiter zu entwickeln. Vieles erinnert an beste "Soundchaser"-Zeiten und dennoch hat das Album eine extrem frische, unverbrauchte Klangnote. Serial Killer ist sicherlich der ungewöhnlichste, da experimentellste Song des Album, aber auch das Kunststück die harten Grunts mit sehr melodischen Abschnitten zu verknüpfen gelingt. Sehr angenehm ist auch die Länge der Songs. Bis auf das Albumintro und Concrete Wall wartet jeder Song mit deutlich über 5 Minuten Spiellänge auf und das Live Album aus Tokyo gibt es noch obendrauf. Mein persönlicher Anspieltipp für das Album ist Death Romantic. Der Song ist inhaltlich "inspiriert" von dem (leider echten) Fall, wo sich 3 Mädchen über Facebook zum gemeinsamen Tod verabredet haben. Vom Arrangement her ist es der komplexeste Song des Albums und er verbindet sehr viele verschiedene Stilelemente miteinander und warten mit einem echt starken Chorus auf.

Fazit: Mit Twenty One präsentieren Rage ein knallhartes Killeralbum, das mit sehr kreativen und teils experimentellen Einflüssen aufwartet, aber nie die Wurzeln von Rage verleugnet. Twenty One ist melodisch höchst eingängig, wartet mit coolen, abwechslungsreichen und komplex angelegten Arrangements aus sehr sanften, eingängigen Harmonien auf, die sich mit schnellen, düsteren Parts angereichert um derbe, tiefgängige Riffs und fiese Shouts abwechseln.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Das neue Rage Album heißt "21" und der Titel hat mich doch etwas verwirrt! Der 20. Bandgeburtstag ist ja schon länger her, doch seit 1985 hat die Band, damals noch als Avenger beim Debüt - 20 Alben veröffentlicht, EPs, DVDs und Livealben nicht mitgerechnet! Nach einem kurzen Intro, steigt das Trio mit dem Titelsong recht langsam ein und gibt kurze Zeit später schnell Gas, der typische Rage Sound ist nach 30 Sekunden da! Peter "Peavey" Wagners Gesang, und Victor Smolskis Gitarrenarbeit sind einfach unverkennbar. So wundert es nicht, dass auch der ganze Song als typisches Rage Stück glänzt. Jedoch ist "21" eine sehr basische, rohe Rage Scheibe geworden, die jenseits von Orchestersounds und Bombast rockt. Melodie und Härte wechseln sich ab, die Lieder sind geradlinig und wirken wie geschaffen für Livekonzerte. Sogar mit Growls wird bei "Serial Killer" experimentiert, was aber nicht aufgesetzt wirkt, nur als kurzes Stilmittel eingesetzt wird. Die wuchtige Produktion und die eben erwähnten Band Trademarks der Band machen das fast einstündige Werk zu einer niemals langweilig werdenden Angelegenheit. Smolski schafft den Hattrick trotz geradlinig anmutender Songs komplexe Gitarrenriffs einzubauen und das Schlagzeugspiel von Herrn Hilgers steht dem in nichts nach. Selten habe ich das bei einer Band so geil gehört! Das für Rage Verhältnisse recht kurze "Concrete Wall" ist dann ultragradlinig und mit dem abschließenden "Eternally" gibt es eine mächtige Halbballade. Rage Fans kommen an diesem Album nicht vorbei, auch nach 21 Alben ist das Trio nicht langweilig und vorhersehbar!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Februar 2012
Ich kann mich meinen Vorredner nur anschließen. Das neue Album von RAGE ist der absolute Hammer. Vor dem, was die Jungs hier auf die Beine gestellt haben, kann man wirklich nur den Hut ziehen. Es sind keine Lückenfüller zu entedecken. 11 kraftvolle und frische Songs, von Victor Smolski und Charlie Bauerfeind sauber produziert, die sich in die Gehörgänge saugen. Bei diesem Album wurde total auf orchestrale Einspielungen verzichtet. Powermetal pur. Absolute Kaufempfehlung, nicht nur für RAGE-Fans.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Februar 2012
Killer, no filler!!
Um es kurz zu machen und nicht unnötig auf die einzelnen tracks einzugehen: Sicher das härteste und ehrlichste RAGE-Album der letzten 10 Jahre.
Kompositorisch wie immer genial und über den Gitarrengott Smolski braucht man sowieso keine Worte mehr zu verlieren: absolute Weltklasse und zwar jedes einzelne Riff!!!
Wer Scheiben wie Carved in Stone, Soundchaser, Black in Mind oder Unity mag, wird bei der neuen vor Freude niederknien. Wer sich bisher auf Scheiben wie XIII, Lingua Mortis oder Strings to a Web spezialisiert hat, wird von der Härte des Albums evtl. etwas "überfordert" sein. Für mich klare 5 Sterne - Überalbum!!!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. März 2012
Auch wenn ich hiermit gegen den Strom der meisten Kritiken schwimme, bin ich der Meinung, dass 21 alles andere als ein Hammeralbum geworden ist. Den völligen Verzicht auf Orchester und Pomp kann ich noch gut wegstecken, auch wenn ich der Meinung bin, dass Rage sich damit selbst etwas limitieren. Aber gut, kennen gelernt habe ich Rage mit Alben wie Black in Mind, da war weit und breit kein Orchester, und trotzdem gehört es zu meinen Lieblingsalben.
Allerdings vermisse ich bei diesem Werk die zwingenden Melodien, die Riffs die im Ohr bleiben, die Refrains bei denen sich ein Lächeln auf das Gesicht zaubert. 21 ballert ordentlich drauf los und erobert für Rage Verhältnisse vollkommen neue Härtegrade, aber mich lässt es die meiste Zeit ziemlich kalt. Da bleibt wenig im Ohr und plätschert irgendwie nur an mir vorbei. Viele der Songs wirken auf mich auch zu lang und hätten gut daran getan 1-2 Minuten kürzer zu sein,
Höhepunkte sind Feel my Pain, Destiny und das Titelstück. Der Rest ist nicht schlecht, kommt aber an vergangene Glanztaten nicht heran.
Für mich also nur ein Durchschnittliches Album. Der Gelegenheits-Rage-Hörer kann gänzlich darauf verzichten, Neueinsteigern sei zunächst Black in Mind, Unity oder auch Strings to a Web empfohlen.

PS: Bei der Bonus CD sollte man anmerken das es mehr Bootleg Qualität hat. Das unterstreicht zwar schön die Live-Qualitäten der Band, hat aber eben auch einen entsprechenden Sound.

Spielzeit: 64 Minuten (134 Min. inkl. Live CD)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
28 Jahre lang existieren Rage nun schon und die Band hat es, mit wechselnden Besetzungen, bisher immerhin auf 21 Alben geschafft. Gibt es eine deutsche Power Metal Band, welche ein ähnliches Pensum aufweisen kann?
21 ist mein erstes Rage Album seit langem. Soundchaser war das letzte komplette Werk des Trios welches ich mir zu Gemüte geführt habe. Die Band wurde mir auf den folgenden Alben zu progressiv und klang ein wenig Spaß befreit.

Zwei Dinge fallen spontan auf. 21 klingt toll und die Band scheint wieder von dem etwas gezwungenen klingenden progressiven Sound Abstand zu nehmen. Rage rocken wieder und zwar ordentlich. "House Wins" ist ein kurzes Intro und geht nahtlos in das namensgebende "Twenty One" über. In diesem Song lassen Rage den Fuß auf dem Gaspedal und ballern sich in bester Tradition durch ein Riffgewitter, welches von einem sehr melodiösen Refrain unterbrochen wird. "Forever Dead" macht genau da weiter, wo "21" aufgehört hat, allerdings ist der komplette Song ein ziemlicher Brecher. Das Tempo wird auch im Refrain nicht nennenswert runtergeschraubt. Dass Rage aber noch härter können zeigen sie im Song "Serial Killer". Peavys Gesang taucht teilweise fast in Death Metal Regionen ab.

21 ist ein sehr abwechslungsreiches Album geworden. Dies liegt mit Sicherheit unter anderem auch an dem beeindruckenden Gitarrenspiel von Viktor Smolski. Was Smolski teilweise an irren Skalen und Riffs abliefert lässt einen Aushilfsgitarristen wie mich doch in Ehrfurcht erblassen.

Starkes Album!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Februar 2012
Also die Scheibe ist einfach absolut gut geworden, es gab vorher schon soo viele gute Reviews und ich habe mich schon seit das Erscheinungsdatum bekannt gegeben wurde auf das Album gefreut. Das Erste Lied ist nur ein Intro was twenty one einleitet. Es sind alle Lieder sehr gut deswegen beschriebe ich nur ein paar:

Forever Dead: Ziemlich heftig und ein absolut genialer Refrain. Am Anfang ist Peavys Stimme schon 'böse' und ich dachte nicht das er das bei Serial Killer noch toppen kann.
Serial Killer: Death Metal Teile?? Bei Rage?? Wieso nicht, zwar sollte das nicht zur Regel werden aber es sind nur zwei Teile mit Death Metal Grunts. Kommt gut rüber. Der Refrain ist dann Typisch Rage:)
Death Romantic: Gehört zu meinen Favoriten. Einfach ein sehr guter Rage Song.
Eternally:Zum Schluss noch mal eine Halbballade. Sehr schön.

Das Album ist gut Produziert und das die Musiker absolut Top sind weis jeder.Ich könnte Stunden weiterschreiben wie genial diese Scheibe ist, aber ich empfehle JEDEM diese Scheibe sofort zu kaufen. Die Live CD ist auch gut geworden. Ist aber sehr 'Strings...' lastig. Aber da ich auch dieses Album sehr gut Finde ist alles super.

Mein Tipp: Kaufen, alles 5x hören und dann nie wieder vergessen und immer wieder hören:)
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am 21. September 2012
Die Heavy Metal Urgesteine RAGE feiern bald schon ihren Sage und Schreibe dreißigsten Geburtstag und können, wenn man das Album, das noch unter AVENGER veröffentlicht wurde mitzählt, bereits auf 21 Alben zurückblicken. So ist es nicht verwunderlich, dass man als Titel für das neue Werk den schlichten Titel „21“ gewählt hat. Dieser hat jedoch noch eine zweite Bedeutung, die in dem Song „Twenty One“ behandelt wird. Nämlich die Spielsucht und dem Kartenspiel Black Jack, das auch 21 genannt wird.

Das Trio Peavy Wagner, Victor Smolski und André Hilgers klingt hier nicht nur so eingespielt wie noch nie, sondern liefert nebenbei noch das härteste Album der Bandgeschichte ab. Klar, im direkten Vergleich mit dem orchestralen Vorgänger „Strings To A Web“ ist es nicht allzu schwer wieder an Aggression zuzulegen, aber wenn man sich Thrashgranaten wie „Psycho Terror“ oder „Serial Killer“, in dem Peavy zum ersten Mal auch auf Shouts zurückgreift, anhört, versteht man, was ich mit der unerwarteten Härte meine. Wovon „Serial Killer“ handelt braucht man wohl nicht lange erklären, aber interessant dabei ist, dass dies die erste Komposition von Drummer André darstellt, der 2007 Mike Terrana (MASTERPLAN) ersetzte. Natürlich bieten RAGE alle ihre Trademarks und das Gitarrenspiel von Meister Smolski ist unverkennbar und genial wie eh und je. So können das hymnische „Twenty On“, das flinke „Forever Dead“ oder „Black And White“ als typische Nummern der Band bezeichnet werden, die sicher auch Platz auf Alben wie „Unity“ oder „Soundchaser“ gefunden hätten. Aber, wie bereits erwähnt, klingt die Band einach noch eine Spur kompakter, eingespielter und eben aggressiver. Gerade das Spiel von André hat sich nochmal gesteigert und so geben seine starken Beats den Song nochmal einen Schwung mit. Peavy variiert noch etwas mehr mit seiner Stimme und Victor schüttelt enizigartige Riffs und geniale Soli aus seinem Ärmel. Wie André im Interview so schön sagte: „...der spielt eh für drei“.

Richtig schön zur Sache geht es auch bei dem Banger „Concrete Wall“, während „Eternally“ irgendwo zwischen langsamen Heavy Metal und einer heftigen Power Ballade schwankt, was für Abwechslung sorgt. Auch „Destiny“ geht etwas gezügelter zu Werke, was „21“ einfach etwas dynamischer erscheinen lässt. Um das Thema des Titeltracks nochmals etwas in mehr in den Vordergrund zu stellen hat man im Intro und auch zwischendurch mal eine Kasino-Atmosphäre aufgenommen, die aber nicht weiter auffällt, sondern eher als überflüssig zu bezeichnen ist.

Aber zu bemängeln gibt es sonst eigentlich nichts. Alle drei Musiker sind Meister ihres Fachs, die Songs fett, auf hohem Niveau und besitzen die nötige Abwechslung. Auch die Produktion ist natürlich gewohnt druckvoll und so kann man sich einfach auf zukünftige Live-Glanztaten des deutschen Trios freuen.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. März 2012
Klar- die Aufmachung ist natürlich wieder mal der Knaller! Da bekommt man echt was für sein Geld. Auch die vielen Fotos find ich spitze. Das erinnert einen irgendwie an die glorreichen 80er, als man sich mit dem Cover der neu erworbenen LP hingesetzt hat, und die halbe Spielzeit über die Hülle und die Fotos studieren konnte. Klasse! Die Produktion: Auch richtig genial. Klingt nicht so glattgebügelt wie das Meiste, das zur Zeit auf den Markt geschmissen wird. Die Gitarre sägt richtig schön und drückt ohne Ende. Auch das Schlagzeug knallt richtig schön, wobei für meinen persönlichen Geschmack jedoch die Bass Drums etwas zu hoch gestimmt sind. Ist aber wirklich Geschmackssache. Weshalb also nur 3 Sterne??? Ganz einfach: Es sind die Songs an sich. Die ganze Scheibe lebt von den Kabinettstückchen eines Victor Smolski und eines Andre Hilgers, der die genialen Gitarren-Licks perfekt unterstützt und betont. Peavy hat noch nie zu meinen persönlich favorisierten Sängern gehört (ich weiß: FREVEL), doch hat mir die Stimme auch nicht so wenig gefallen, dass ich deshalb auf den Kauf eines Rage-Albums verzichtet hätte. Doch mal ehrlich Leute: DIESE Songs von 21, von nicht solch begnadeten Musikern wie Victor und Andre gespielt, wären weniger als absolut unterer Durchschnitt! Wobei mir nicht mal die Orchestrierungen fehlen. Es sind die ganzen Song-Strukturen und Grundriffs. Alles schon mal gehört. Habe die CD jetzt schon einige Male durch. Es bleibt einfach nichts hängen! Man freut sich über jede kleine Raffinesse, die von Gitarre und Schlagzeug geliefert wird, denn das sind die kurzen Momente, die einen immer mal wieder aufhorchen lassen. Für die Lieder selbst, würde ich nur 2 Sterne vergeben. Doch für das, was Victor und Andre noch daraus machen, gibt es den dritten Stern. Wie die Beschreibung von Amazon für 3 Sterne vorgibt: Diese CD ist nicht schlecht, doch mit Abstand nicht das, was man sich erwarten durfte...
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. März 2012
Für diejenigen unter Euch, welche die Übersicht verloren haben gibt's mit Twenty-One eine kleine Orientierungshilfe. Twenty One ist der 21. Streich von den Jungs. Das Trio ist fleißig wie kaum eine andere Formation, man kann schon fast seinen Wecker nach Ihnen stellen. Wenn Rage nicht auf Tour sind, arbeiten sie an neuem Material und die nimmersatte Meute freut sich drüber.
Rage bleiben auch mit Twenty-One Ihrer Linie treu und verwöhnen den Metalcore geschädigten Hörer mit beinhartem Heavymetal Made In Germany. Dass das Album grob Blackjack und den Glamour in Casinos thematisiert, sollte bei dem Albumtitel kaum jemanden verwundern. Peavy's Vocals sind wie immer kräftig und einhämmernd. Hymnische Refrains die im Gedächtnis bleiben, schäppernde Riffs und eingängige Melodien, zeichneten Rage bisher und auch auf 'Twenty-One' aus.
Der Titeltrack überzeugt sofort und ist nicht mehr aus dem Hirn zu kriegen. Mit 'Serial Killer' fischen Rage in düsteren Death Metal Gewässern, das Experiment ist geglückt, hat mich zuerst die Härte in dem Song überrascht, der Song kann aber überzeugen und der Refrain ist wieder typisch Rage.
Ansonsten kräftige Headbangerkost ohne große Überraschungen.
Was soll man sagen, Rage ist der Heavy Metal Fels in der Brandung. Bands kommen und gehen, ändern ihren Stil, aber bei Rage ist alles wie es sein soll. Der Fan greift hier sowieso zu, wer die Band bisher nicht mochte, wird sie auch mit 'Twenty-One' nicht ins Herz schließen.
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