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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ägyptische Götter, Mitglieder eines geheimen Magierbundes... und ein Geschwisterpaar rettet die Welt. Was sonst!
Mit "Die Kane Chroniken - Die rote Pyramide" entführt uns Rick Riordan (dieses Mal) in die Welt der ägyptischen Mythen, Götter und Magie.

Das Geschwisterpaar Carter (14 Jahre alt) und Sadie Kane (12 Jahre alt) lebt seit dem Tod der Mutter vor sechs Jahren getrennt. Während Carter mit dem Vater (Dr. Julius Kane, ein Ägyptologe) um die...
Veröffentlicht am 22. April 2012 von H. Keller

versus
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die witzigen Stellen sind leider gekürzt
Ich habe die Kane-Chroniken auf Englisch gelesen und dann anschließend die Hörbücher für meinen Sohn auf Deutsch gekauft. Leider sind die Hörbücher deutlich gekürzt, und zwar regelmäßig an den witzigen Stellen. Es fehlen ganze Passagen, wie z.B. im Feuerthron (der mir persönlich am besten gefällt) die Reise von...
Vor 15 Monaten von BK veröffentlicht


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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ägyptische Götter, Mitglieder eines geheimen Magierbundes... und ein Geschwisterpaar rettet die Welt. Was sonst!, 22. April 2012
Von 
H. Keller - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Mit "Die Kane Chroniken - Die rote Pyramide" entführt uns Rick Riordan (dieses Mal) in die Welt der ägyptischen Mythen, Götter und Magie.

Das Geschwisterpaar Carter (14 Jahre alt) und Sadie Kane (12 Jahre alt) lebt seit dem Tod der Mutter vor sechs Jahren getrennt. Während Carter mit dem Vater (Dr. Julius Kane, ein Ägyptologe) um die Welt reisen muss, lebt Sadie bei ihren Großeltern mütterlicherseits in London. Da der Kontakt zwischen ihren Großeltern und ihrem Vater schlecht ist, sieht Sadie ihren Vater und ihren Bruder nur ein bis zweimal im Jahr. Der letzte Besuch ihres Vaters in der Weihnachtszeit, genauer gesagt am Heiligabend, löst Ereignisse aus, in deren Verlauf sich die über die Jahre entfremdeten Geschwister Carter und Sadie wieder näher kommen, ihre wahren Identitäten und Kräfte entdecken und schließlich beginnen, ihrer eigentlichen Bestimmung zu folgen.

Dr. Kane geht an Heiligabend mit seinen zwei Kindern ins Museum, um dort mit Hilfe eines Artefakts Osiris zu befreien, der mit Isis und drei anderen Göttern vor sehr langer Zeit von Magiern gebannt wurde. Die Befreiung Osiris' gelingt zwar, doch nicht ganz so, wie sich das Dr. Kane gewünscht hat. Carter und Sadie verlieren in dieser Nacht ihren Vater, der von einem der anderen fünf Götter gefangen gesetzt wird. Beide machen sie sich mit Hilfe ihres Onkels auf die Suche nach dem Vater und bekämpfen das Böse, das freigesetzt wurde. Währenddessen lernen die beiden Jugendlichen ihre Kräfte, Möglichkeiten und Bestimmung kennen, freunden sich mit einer jungen Magierin an, machen sich den alten ägyptischen Magierbund zum Feind, lernen die ägyptischen Götter kennen und finden in der Katzengöttin, in einem Pavian und in einem Krokodil treue Freunde.

Mehr zum Inhalt an dieser Stelle nicht, um nicht den Lesespaß zu verderben.

Meine Einschätzung

Der Autor bleibt seinem Schema aus der erfolgreichen Percy-Jackson-Reihe treu: Jugendliche sind ahnungslos über ihre wahren Identitäten, werden urpplötzlich mit ihrer tatsächlichen Herkunft konfrontiert und in einen Strudel von Ereignissen gerissen, in deren Verlauf sie sich selbst entdecken und erwachsen werden, zugleich erfolgreich Verantwortung tragen, die ihnen so früh noch nicht zugedacht war, eine Verantwortung die jedoch von den "Erwachsenen" nicht (mehr) wahrgenommen werden kann, weil sie, die Erwachsenen es verbockt haben. Junge Menschen wollen so genommen werden, wie sie sind, zugleich geachtet und einbezogen sein in die Welt, in der sie leben und die sie auch (mit)gestalten wollen und können. Rick Riordan scheint das zum Grundprinzip seiner Bücher zu machen. Und der Erfolg gibt ihm recht. Denn schon Percy Jackson begeisterte Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen.

Im ersten Band der Kane-Chroniken erzählen Carter und Sadie ihre Geschichte selbst. Es ist eine Audio-Aufzeichnung, der wir beim Lesen folgen. Abwechselnd schildern die beiden Kinder ihre persönliche Sichtweise auf die Ereignisse. Während Carter vom Autoren als eher zurückhaltender, viel zu erwachsen wirkender Jugendlicher dargestellt wird, ist Sadie draufgängerisch, ein wenig flapsig, doch eben auch mutiger und stärker als ihr Bruder. Die beiden Geschwister - sechs Jahre voneinander getrennt - kommen einander wieder näher. Der Autor stellt diese Entwicklung recht achtungsvoll und vergleichsweise realistisch dar. Die gewählte Methode der Erzählung fand ich sympathisch, zumal der Autor seinen Stil jeweils an Carter oder Sadie anpasste.

Auch die ersten Schwärmereien (Sadie für den jungen Gott Anubis) und die ersten Gefühle von Liebe (Carter für eine junge Magierin), die Jugendliche entwickeln, kommen nicht zu kurz, bilden in der Geschichte sogar einen wichtigen Motivationszirkel, der die Geschwister antreibt. Ich denke, dass der Autor hier den Nerv seiner jungen Leserschaft ganz gut trifft.

Unzulänglichkeiten stellen sich als Stärken und vermeintliche Stärken als Hindernisse heraus. Jeder begeht Fehler und niemand ist perfekt. Und Vertrauen kann Berge versetzen helfen. Der Autor bringt diese Tatsachen in der Geschichte recht gut unter. Von Belehrung und erhobenem Zeigefinger keine Spur. Es sind vielmehr die Abenteuer, die die Kinder bestehen müssen, die step by step zu den Erkenntnissen führen, dass Stärken und Schwächen gleichermaßen einen Menschen (und auch Götter) ausmachen. Dabei werden "positive" Werte wie Treue, Freundschaft, Ehrlichkeit, Zielstrebigkeit, Kooperation, Einsicht, Lernbereitschaft und Vertrauen recht gut als wichtige Voraussetzungen menschlichen Seins vermittelt.

Dass der Autor den entscheidenderen Teil der "neuen" Welt der wieder auferstandenen Götter, den Schlüsselkampf und das Finale in die USA platziert hat, sei ihm nachgesehen. So sind die Amerikaner. Unglaubwürdig wirkt das nicht; auf jeden Fall glaubwürdiger als dieses Schema in der Percy-Jackson-Reihe.

Schreibstil: Der Schreibstil ist ganz angenehm.

Lesefluss: Ich habe das Buch an einem Sonntag durchgelesen. Der Faden ging nicht verloren.

Story: Die Grundstory ist altbewährt, jedoch sehr sympathisch und passend ausgeschmückt und um die Abenteuer der Kinder und viele kleine interessante Details sehr gut erweitert.

Als Einstieg in eine neue Reihe: Das Buch macht neugierig auf die zukünftigen Abenteuer der Geschwister, die sich gemeinsam eine Lebensaufgabe gestellt haben, die weiter mitzuverfolgen spannend sein dürfte.

Lesealter: Jugendliche zwischen 11 und 16 Jaren auf jeden Fall. Alle Älteren und Alten haben damit aber auch ihren Spaß.

Klassifizierung: Gelungenes Jugendbuch im Genre Fantasy.

Kaufempfehlung: ja

Bewertung: Volle Punktzahl für den ersten Band einer Reihe, die durchaus neugierig auf Vergangenes macht und trotz ihres Fantasy-Charakters dazu anregt, über unsere Geschichte und Vergangenheit nachzudenken.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Ägyptische Götterwelt veraltet nie! Starke Story super geschrieben!, 25. Januar 2012
Von 
Rock The North "FirEprOOf" (Oldenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Kane-Chroniken, Band 1: Die rote Pyramide (Kindle Edition)
Dieses Buch war für mich eine Blindverpflichtung die sich hauptsächlich wegenb des interessanten und ansprechenden Cover und der kleinen Inhaltsangabe ergab! Ich lag voll richtig!

Die Kane Chroniken sind ein absolut fesselndes und packendes Buch was jung und alt begeistern kann.
Die Story ist top. 2 Kinder (Geschwister, 12 und 14) erleben mit wie ihr Vater im British Museum von einem Ägyptischen Gott entführt wird. Nun setzen sie alle Hebel in Bewegung um ihren Dad zu retten und legen sich dabei mit der gesamten ägyptischen Götterwelt an.

Das Buch ist besonders geschrieben, in sofern dass es aus der Sicht der Kinder erzählt wird. Undzwar abwechselnd und das noch als eine Art Tonbandaufnahme. Die beiden streiten sich also regelmäßig um das Mikro um weiter zu erzählen. Diese Art der Erzählung bringt eine Menge lustiger Annekdoten parallel zur eigentlichen Story und ist super passend und macht Laune.

Ansonsten kann man das Buch in einem rutsch durchlesen, es wird nicht langweilig und bietet besten Stoff für die nächste Hollywood Verfilmung dieses Autors nach Percy Jackson.

Fazit:
Super gelungenes Buch, toll geschrieben aus der Sicht der Kinder als eine Art Tonbandaufnahme! Ganz großartiger Stoff! Hoffentlich erscheint bald der 2te Teil auf Deutsch!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die witzigen Stellen sind leider gekürzt, 18. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe die Kane-Chroniken auf Englisch gelesen und dann anschließend die Hörbücher für meinen Sohn auf Deutsch gekauft. Leider sind die Hörbücher deutlich gekürzt, und zwar regelmäßig an den witzigen Stellen. Es fehlen ganze Passagen, wie z.B. im Feuerthron (der mir persönlich am besten gefällt) die Reise von Sadie und Walt zur Oase. Das ist sehr schade, denn so beschränkt sich das Hörbuch zumeist auf die Erzählung der Geschichte und das Geplänkel zwischen den Geschwistern und vor allem Sadies Witz gehen oft verloren.
Außerdem geht im Deutschen einiges an Wortwitz verloren. Wenn Sadie den Namen "Nut" mit dem englischen "nuts" in Verbindung bringt, hat das natürlich eine andere Bedeutung als die deutsche Übersetzung mit "Nutella"...
Für mich ist das Hörbuch also dann doch ziemlich enttäuschend.
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Geheimnis der roten Pyramide, 17. Dezember 2011
Es kann einem schon mal die Petersilie verhageln, wenn man am Weihnachtstag einen Familienausflug ins Britische Museum macht, nur um dort zu erleben, wie der eigene Vater eines der kostbarsten Artefakte da in Millionen kleinster Stücke sprengt und dabei die fünf mächtigsten Götter Ägyptens aus dem Duat, der Zwischenwelt, befreit und auf unsere Welt loslässt.

Auch nicht sehr hilfreich, wenn dann einer davon Papa verschwinden lässt und man selbst von der Polizei abgeführt wird. Wenn dann noch ein Onkel auftaucht, der behauptet zu einer seit Jahrtausenden existierenden Verbindung von Magiern zu gehören, die sich das Haus des Lebens nennen, und der sich entschließt mal kurz mit einem geheimnisvollen Boot quasi in Lichtgeschwindigkeit von London nach New York zu segeln, was natürlich nur durch Zauberei funktioniert, dann kann man tatsächlich von einem ungewöhnlichen Tag sprechen.

So einen erleben Carter Kane und seine jüngere Schwester Sadie. Um ihre Familiengeschichte rankt sich ein dunkles Geheimnis. Sadie lebt bei ihren Großeltern in London und Carter zieht mit seinem Vater, Julius Kane, einem angesehenen Archäologen, durch die Welt, immer auf der Suche nach neuen Ausgrabungsstätten und Artefakten.

Nur zweimal im Jahr dürfen sie einander sehen und ausgerechnet bei diesem Zusammentreffen, verschwindet ihr Vater auf geheimnisvolle Weise und die beiden Kinder werden damit konfrontiert, dass sie das Blut der Pharaonen in sich tragen und gegen Seth, den roten Herren der Wüste, antreten müssen, der in den letzten fünf Tagen des Jahres, den sogenannten Dämonentagen, nichts Geringeres vor hat, als die Weltherrschaft an sich zu reißen und alles ins Chaos zu stürzen.

Doch Carter und Sadie haben Hilfe, wobei sie sich erst daran gewöhnen müssen, dass es sich dabei um einen Pavian handelt, der ein großer Fan der L. A. Lakers ist und Khufu heißt, einem Albinokrokodil, einer winzigen Knetfigur aus Ton, die sprechen kann und nicht zu vergessen Sadies kleiner Katze mit Namen Muffin, die sich aber ziemlich überraschend auf einmal in die menschliche Gestalt der ägyptische Katzengöttin Basket verwandeln kann.

Dennoch, es ist nicht so einfach, mit einem Angriff von dämonischen Langnacken klar zu kommen, leopardenartigen Wesen mit schlangenartigen Hälse, oder sich gegen die Attacken von Millionen von Skorpionen zu wehren, angeführt von der Skorpiongöttin Serket, die ausgeschickt von Seth, alles daran setzt die beiden Kinder gefangen zu nehmen.

So beginnt eine atemberaubende Flucht quer über die Kontinente, bei der sich Carter und Sadie mit Hilfe von Magie und Artefakten von einem Ort zum anderen Teleportieren lassen, immer gejagt von Magiern, Göttern und Dämonen.

Rick Riordan, der bereits mit den Büchern um Percy Jackson gezeigt hat, wie großartig es ihm
gelungen ist, die griechische Mythologie in die Welt des 21. Jahrhunderts zu transportieren, entführt den Leser nun mit dem ersten Band der Kane - Chroniken: "Die rote Pyramide" (geschrieben 2010) in das Reich der ägyptischen Götter.

Mit Leichtigkeit gelingt es ihm, zu begeistern und eine unvergleichliche Mischung aus Humor, Spannung, Fantasy und Wissen zu erzeugen, die von der ersten Seite an fesselt und einen mitnimmt auf eine faszinierende Reise, bei der man die Seiten in atemberaubendem Tempo umblättert und es einem erscheint, dass die 608 Seiten wie im Fluge durchmessen werden.

Garantiert ein Buch, welches junge Leser förmlich verschlingen werden und das aber auch in der Lage ist, Erwachsene zu unterhalten, denn die Verbindung zwischen Neuzeit und alter Götterwelt ist dem Autor auf beeindruckende Weise gelungen und man fiebert mit den Helden der Geschichte mit und freut sich, dass die Kane - Chroniken insgesamt auf drei Bände angelegt sind.

Wer es also nicht erwarten kann, wie es weiter geht, sollte sich unbedingt den zweiten Band auf Englisch schnappen.

In der Reihe Die Kane-Chroniken bereits erschienen:

1. The Red Pyramid (2010, auf Deutsch übersetzt unter dem Titel "Die Rote Pyramide")
2. The Throne of Fire (2011, noch nicht auf Deutsch übersetzt)

Fünf Sterne und eine klare Kaufempfehlung für die neue, großartige Reihe von Rick Riordan. Die Kane-Chroniken machen Spaß, sind spannend und definitiv etwas, das man gelesen haben sollte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nach Griechenland nun Ägypten, leider bisher viel weniger spannend und überzeugend als die Percy Jackson Reihe., 13. Januar 2013
Natürlich bin ich auf diese Reihe gestoßen, weil ich Fan der Percy Jackson Bücher bin. Grundsätzlich fand ich die Idee toll, nun statt den griechischen mal die ägyptischen Götter in den Vordergrund zu stellen.
Leider blieb der Auftakt der neuen Reihe für mich aber doch sehr deutlich hinter den Percy Jackson Bänden zurück: die Charaktere sind mir nicht richtig ans Herz gewachsen, es fehlte in zu vielen Teilen des Buches die Spannung und so richtige Überraschungseffekte blieben leider auch aus.

Zum Inhalt: Klar, dass ihr Vater Sadie und Carter ausgerechnet in ein Museum schleppt an Heiligabend. Da könnte man sich sicher spannendere Beschäftigungen vorstellen. Allerdings hat Dr. Julius Kane etwas ganz anderes geplant: er hat vor den ägyptischen Gott Osiris zu beschwören. Leider geht dabei ordentlich was schief und der Wissenschaftler wird vom Gott Seth entführt.
Ehe Sadie und Carter sich versehen befinden sie sich auf der Flucht irgendwo in Amerika. Die Beiden müssen nun zusammenhalten, um ihren Vater zu finden. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche und finden dabei mehr über sich selbst heraus, als sie je erwartet hatten...

Eigentlich sollte man die neue Reihe des Autors natürlich nicht mit seiner Alten vergleichen. Da die Thematik aber nun doch sehr ähnlich ist, drängt sich ein Vergleich geradezu auf. Insbesondere die neusten Bücher aus Helden des Olymp (Percy Jackson Season 2) sind richtige Meisterwerke, sodass ich diesen Autor absolut zu schätzen gelernt habe. Was er nun hier geschrieben hat, war ein Versuch etwas Neues zu schaffen mit jüngeren Charakteren und neuen Ideen. Ein Versuch, der mir aber leider nur bedingt positiv im Gedächtnis bleiben wird.
Der Anfang ist recht rasant. Die Charaktere Sadie und Carter werden gut vorgestellt und man hat als Leser noch so gar keine Ahnung in welche Richtung das ganze führen wird. Die Spannung ist hoch, es passiert viel auf einmal und man muss etwas aufpassen um bei den ganzen neu vorgestellten Göttern auch den Überblick zu behalten. In etwa die ersten 100 Seiten des Buches konnten mich so besonders überzeugen und ich war rect sicher hier ein neues, tolles Abenteuer geliefert zu bekommen.

Doch dann begann es irgendwann einfach eintönig zu werden. Ich kann gar nicht recht sagen womit es losging, aber irgendwann sind die Protagonisten dann auf der Reise und werden von unterschiedlichen Kreaturen / Gefahren bedroht. Klar, einzelne Abenteuer waren spannend, mir fällt da spontan sofort Mexiko ein, aber so richtig viel hängengeblieben ist sonst bei mir nicht. Irgendwo war es immer wieder das Gleiche und nicht so richtig viele Überraschungen für den Leser. Natürlich gab es auch Ausnahmen, aber ich erinnere mich vor allem daran, dass ich das Buch bei einigen langatmigeren Passagen ständig zur Seite gelegt habe, weil mir öfter die Augen zugingen und die Geschichte mich nicht fesseln konnte.

Einstellen musste ich mich außerdem auch etwas auf die neue Erzählweise. Eigentlich ist dieses Buch nämlich ein Tonband, aufgenommen von Carter und Sadie, welches der Autor nur niedergeschrieben hat. Dadurch gibt es immer mal wieder Passagen wo einer der Beiden den anderen unterbricht oder der Leser direkt angesprochen wird und natürlich ist das komplette Buch in der 1. Person geschrieben. Zumindest letzteres ist zwar auch in den Percy Jackson Büchern der Fall, aber trotzdem kam mir der Schreibstil hier irgendwie unflüssiger und vor allem auch kindlicher vor.

Fazit: Ich kann anscheinend mit den griechischen Göttern mehr anfangen als mit den ägyptischen. Das Buch war auf keinen Fall schlecht, aber mir fehlte über weite Teile einfach die Spannung in der Geschichte. Auch der Showdown, den ich sonst in seinen Büchern wirklich schätze, ist dem Autor hier nur mittelmäßig gelungen. Zumindest hätte ich kein großes Problem gehabt das Buch dort einfach mal mittendrin zu unterbrechen.
Ich würde also kurz sagen: Steigerungsfähig. Mir gefällt die Idee und die Protagonisten haben auch einige interessante Charakterzüge. Trotzdem habe ich nicht so ein dringendes Bedürfnis mir den nächsten Band sofort zuzulegen, während ich die "Helden des Olymp" Bücher inzwischen schon direkt bei Erscheinungstermin kaufe.

Wer Percy Jackson liebt sollte seine Erwartungen hier nicht zu hoch schrauben, mir kommen die Percy Bücher irgendwie erwachsener vor, vielleicht sind die Kane Chroniken auch eher was für die etwas jüngere Generation. Muss jeder Percy Fan wohl einfach mal für sich selbst ausprobieren.
Ansonsten für Fans von Jugendfantasy (die Charaktere sind aber noch wirklich jung) durchaus empfehlenswert als Buch für Zwischendurch, wenn der Anspruch an geballte Spannung nicht so im Vordergrund steht wie es bei mir nun mal leider der Fall ist.

Reihenfolge:
#1 Die Kane-Chroniken - Die rote Pyramide
#2 Die Kane-Chroniken - Der Feuerthron
(weitere Bände in Arbeit)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolles Jugendbuch, zu 70% herausragend vorgelesen, 4. Mai 2012
Von 
Hörbuchfan - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Ich möchte nicht viele Worte zur Story verlieren, sie ist genau, was ich von Jugend-Fantasy erwarte: ein bisschen Hier und Jetzt, ein bisschen Magie und Fabelwesen und eine gute Prise Hauch der Vergangenheit. Die Geschichte ist in sich schlüssig, die Charaktere sind gut gezeichnet und der Humor zündet auch. Die Geschichte wird im Wechsel von Sadie und Carter erzählt, also auch im Wechsel von Stefan Kaminski und Lotte Ohm vorgelesen.
Zur Leseleistung: Stefan Kaminski ist ein Genie! Ein Akrobat der Stimmbänder. Es macht Freude ihm zuzuhören. Er malt mit seiner Stimme Bilder, kann Spannung, Dynamik. Es ist ein Fest für die Ohren Stefan Kaminski zu lauschen. Der Mann könnte mir wahrscheinlich sogar das Telefonbuch vorlesen, und es wäre toll.
Leider stinkt Lotte Ohm dagegen echt ab. Okay, es ist mit Sicherheit schwer gegen so einen Virtuosen anlesen zu müssen, aber ich war zwischendurch echt versucht, einfach ihre Kapitel zu überspringen. Zum Glück ist die Story spannend genug, dass man doch dran bleibt. Lotte Ohm bleibt für meine Ohren flach und emotionslos, wenig dynamisch und wenn sie die Stimme verstellt, hört man eben eine verstellte Stimme und nicht, wie bei Stefan Kaminski, eine andere Figur.
Das Hörbuch ist gut ausgesteuert, die Lautstärke ist konstant.
Fazit: ein tolles Jugendbuch, rasant, spannend! Einen Stern Abzug dafür, dass man nicht in der Lage war eine Frau zu finden, die ähnlich genial liest wie Stefan Kaminski.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Ägyptische Götterwelt veraltet nie! Starke Story super gelesen!, 25. Januar 2012
Von 
Rock The North "FirEprOOf" (Oldenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Kane Chroniken sind ein absolut fesselndes und packendes Buch was jung und alt begeistern kann.
Die Story ist top. 2 Kinder (Geschwister, 12 und 14) erleben mit wie ihr Vater im British Museum von einem Ägyptischen Gott entführt wird. Nun setzen sie alle Hebel in Bewegung um ihren Dad zu retten und legen sich dabei mit der gesamten ägyptischen Götterwelt an.

Dieses Hörbuch war für mich nach dem lesen des Buches eine Pflicht! Das Buch war so interessant und spannend gestaltet das ich nun auch einmal der Interpretation von Vorlesern lauschen wollte! Ich lag voll richtig!

Das Buch ist besonders geschrieben, in sofern dass es aus der Sicht der Kinder erzählt wird. Undzwar abwechselnd und das noch als eine Art Tonbandaufnahme Diese Art der Erzählung bringt eine Menge lustiger Annekdoten parallel zur eigentlichen Story und ist super passend und macht Laune. Die Vorleser des Hörbuchs können hier glänzen!
Allerdings wurde hier beim Hörbuch leider etwas gekürzt, sodass ziemlich lustige und witzige Passagen nicht auftauchen! Sehr schade!

Ansonsten kann man das Buch in einem rutsch durchhören, es wird nicht langweilig und bietet besten Stoff für die nächste Hollywood Verfilmung dieses Autors nach seiner Percy Jackson Reihe.

Fazit:
Super gelungenes Hörbuch, toll gelesen aus der Sicht der Kinder als eine Art Tonbandaufnahme! Ganz großartiger Stoff! Hoffentlich erscheint bald der 2te Teil auf Deutsch!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Im Vergleich zu Percy Jackson sehr enttäuschend..., 25. Juni 2012
Zur Aufmachung

Dazu muss man gar nicht viel sagen außer: PERFEKT! Und das gilt sowohl für die deutsche als auch für die englische Ausgabe und auch sowohl für Cover als auch Titel. Alles passt super zum Buch und sieht dazu auch noch grandios gut aus.

Zum Buch

"Eine bescheuerte Idee, findet Sadie."
Ach ne, wirklich? Etwas, das Sadie bescheuert findet? Das kommt in dem Buch ja auch SOOOOO selten vor... NICHT.
Dieser Roman ist eine schwache, ägyptische Version von Percy Jackson. Und es gibt dabei eigentlich hauptsächlich ein Problem: Die beiden Hauptcharaktere. Während der gute Carter einfach stinklangweilig ist und sich ständig von seiner kleinen Schwester auf der Nase herumtanzen lässt, ist Sadie geradezu unausstehlich. Zickig, arrogant und auch so gar nicht dem Alter von 12 Jahren entsprechend. Man gewinnt ständig den Eindruck, sie sei älter als Carter und nicht andersherum. Wie soll man aber nun mit zwei Charakteren mitfiebern, die einem so unsympathisch sind? Und dabei war alles andere an dem Buch genau wie bei Percy Jackson toll durchdacht, kreativ und vor allem gut recherchiert. Rick Riordan versteht sich super darauf Legenden und Mythen mit der heutigen Realität zu verstricken. Dass es dieses Mal um die Ägypter ging gefiel mir auch sehr gut, weil ich über die römischen Götter schon einiges wusste, mir von den ägyptischen Göttern aber gerade mal die Namen bekannt waren. Auch waren die Nebencharaktere sehr sympathisch und authentisch, aber all das war leider nur ein schwacher Trost.
Hinzu kommt, dass ich die Percy Jackson Bücher vor allem anderen so sehr mochte, weil sie so humorvoll gewesen sind. Leider habe ich bei Die Rote Pyramide nicht ein einziges Mal geschmunzelt, geschweige denn richtig gelacht.
Der einzige Lichtblick war, dass mir Carter am Ende des Buches immer besser gefallen hat. Man bekam das Gefühl, als entwickle er allmählich ein Rückgrat.
Trotzdem wird es für mich wohl bei diesem ersten Band der Kane Chroniken bleiben. Sadie finde ich einfach furchtbar und bezweifle, dass ich in den Folgebänden noch mit ihr warm werde. Momentan verspüre ich jedenfalls nicht das Bedürfnis zu erfahren wie es mit Sadie und Carter denn nun weitergeht...

Fazit

Schreibstil: 4 Herzen
Charaktere: 1,5 Herzen
Spannung: 3 Herzen
Emotionale Tiefe: 3,5 Herzen
Humor: 3 Herzen
Originalität: 4 Herzen

Alles in Allem ganz gewiss kein schlechter Roman, aber meine Erwartungen waren nach den Percy Jackson Büchern verständlicherweise sehr hoch, wurden hier aber leider enttäuscht.
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5.0 von 5 Sternen Die Geschwister Kane und die Ägyptische Götterwelt - Grandioser Fantasyroman vom Autor von "Percy Jackson", 3. September 2014
Schon die "Percy Jackson"-Reihe hat mir gefallen.
Rick Riordan hatte erfolgreich die Elemente der Griechischen Mythologie in die Moderne Zeit versetzt.
Umso mehr erfreute es mich, dass sich Rick Riordan sogar mit der Ägyptischen Mythologie befasste und sie zu einem fulminanten Fantasyroman adaptierte.

Die Geschwister Carter und Sadie Kane haben sich seit dem mysteriösen Tod ihrer Mutter seit sechs Jahren nicht mehr richtig gesehen. Carter lebt bei seinem Vater Dr. Julius Kane und Sadie lebt bei ihren Großeltern mütterlicherseits in London. Nur alle zwei Jahre können sich Bruder und Schwester treffen. Doch diesmal nimmt ihr Vater sie mit ins Britische Museum zur Ägyptischen Abteilung, ausgerechnet am Heiligabend.
Carter und Sadie werden Zeugen wie ihr Vater versucht eine Beschwörung zu vollziehen, doch irgendwas geht schief und es scheint als wäre ihr Vater ums Leben gekommen.
Die Geschwister Kane müssen nun feststellen, dass ihre Familiengeschichte mit der Ägyptischen Mythologie verstrickt ist und dass das auch mit dem Tod ihrer Mutter zu tun hat.
Die Ägyptischen Götter sind real und das uralte Böse macht sich bereit in die Welt der Menschen einzudringen.
Carter und Sadie haben nicht viel Zeit ihre verborgenen Kräfte zu entfalten um ihren Vater und die Welt vor den Mächten des Chaos zu retten.

Dieser Auftakt der Trilogie ist ausgezeichnet.
Ein sehr spannender Fantasyroman, der auch humoristische Einlagen enthält.
Spannung, Magie und auch Humor, alles in einem guten Fantasyroman.
Wer glaubt, dass die griechischen Götter schräg drauf sind, der sollte sich mal mit den ägyptischen Göttern befassen.
So wie es Rick Riordan schaffte die griechischen Götter in der Moderne zu beschreiben, so gelingt ihm das auch wundervoll mit den Göttern des Alten Ägypten.

Wer schon von "Harry Potter" und "Percy Jackson" begeistert ist, der soll sich dieses Buch und die Nachfolger nicht entgehen lassen.

Ein Muss für alle Fans von Antiker Mythologie.

Ein wundervolles Buch um sich ein fulminantes Kopfkinoerlebnis zu ermöglichen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Man sollte nicht vergleichen..., 27. April 2013
Was schwer fällt, ich weiß, ist es nicht zu vergleichen. Einige, fast alle wahrscheinlich, kennen die Percy Jackson Reihe von Rick Riordan, und hat sich deshalb wohl auch dieses Buch gekauft. Warum auch nicht? Doch wie es nun mal sein soll, es ist eine andere Geschichte und damit meine ich nicht nur den Göttlichen Teil, der von Griechenland nach Ägypten wandert. Action und Spannung fehlen auch hier nicht, die Interaktion zwischen "sterblichen" und "Göttern" ist ebenfalls wieder vorhanden, doch wer zusehr an Percy Jackson denkt, wird definitiv enttäuscht. Man muss das Buch mit eigenen Augen sehen damit man den Charme des Buches erkennt.
Was ich persönlich etwas.. Anstrengend/Nervig finde ist der wechsel der Personen die erzählen. Es gibt zwei Hauptpersonen (Sadie und Carter) die abwechselnd die Geschichte erzählen, natürlich ist auf jeder Seite oben angegeben wer gerade erzählt, doch das verliert man schnell aus den Augen, wenn man es nicht gewöhnt ist und wundert sich über diverse Ausdrücke, die dann eher Feminin als Maskulin sind. Alles in allem trotzdem ein gelungenes Buch!
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