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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tödlicher Mittsommer
Die Ermittlungen in einem Mordfall führen Thomas Andreasson auf die idyllische Schäreninsel Sandhamn, wo er seine Jugendfreundin Nora Linde wieder trifft, die dort ihre Sommerferien mit ihrer Familie verbringt. Während Thomas fest entschlossen versucht, Licht in den mysteriösen Fall zu bringen, auch um damit sein privates Schicksal zu verdrängen,...
Veröffentlicht am 23. Oktober 2011 von linus63

versus
23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Alles ist schön
Es ist Sommer auf der vor Stockholm gelegenen Schäreninsel Sandhamn. Die Urlaubssaison ist in vollem Gange. Da wird die Leiche eines Mannes angespült. Alle sind entsetzt und benehmen sich wie die aufgescheuchten Hühner. Es kommt Thomas Andreasson, der Kommissar vom Festland. Er soll den Fall lösen. Dabei trifft er seine Jugendfreundin Nora wieder. Alle...
Veröffentlicht am 1. Januar 2012 von talia97


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tödlicher Mittsommer, 23. Oktober 2011
Von 
linus63 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Die Ermittlungen in einem Mordfall führen Thomas Andreasson auf die idyllische Schäreninsel Sandhamn, wo er seine Jugendfreundin Nora Linde wieder trifft, die dort ihre Sommerferien mit ihrer Familie verbringt. Während Thomas fest entschlossen versucht, Licht in den mysteriösen Fall zu bringen, auch um damit sein privates Schicksal zu verdrängen, widmet sich Nora ganz ihrer Familie, in der sich jedoch Probleme anbahnen.

Obwohl ich den Täter bereits kannte, da ich den zweiten Band dieser Reihe zuerst gelesen habe, hat mich dieses Buch durchgehend gefesselt. Auch wenn die Spannung nicht sehr hoch ist, kommt es während der doch zähen Ermittlungen immer wieder zu unerwarteten Wendungen, was zu einem durchgehenden Spannungsbogen führt. Obwohl ich während der ganzen Lektüre auf Hinweise auf den Täter geachtet habe, fand ich sie nicht. Möglicherweise bin ich aber zwischenzeitlich - auch bedingt durch den flüssigen, klaren und leichten Schreibstil und die ausführliche Beschreibung der wunderbaren Umgebung - so in die Geschichte abgetaucht, dass ich sie überlas. So kommt das Ende aus der Handlung heraus überraschend und ist trotzdem schlüssig.

Viveca Sten gelingt es hier, einen gleichermaßen spannenden wie unterhaltsamen Krimi zu schreiben. Die Freundschaft zwischen den sympathischen Protagonisten Thomas und Nora bildet eine wunderbare Grundlage zwischen der Kriminalhandlung und der Familiengeschichte. Dass Nora in ihren gemeinsamen Gesprächen Thomas immer wieder auf neue Ideen zur Klärung seines Falles bringt, ist eine passende Verbindung zwischen den beiden Handlungssträngen. Beide Hauptfiguren haben mit ihrem unterschiedlichen Familienhintergrund und ihren Absichten, etwas an ihrer Situation zu ändern, gutes Entwicklungspotential für weitere Bände. Die sommerliche Ferienatmosphäre der Schäreninseln, die den Leser bereits auf dem Cover anlacht, ist eine schöne Abwechslung zu der sonst eher düsteren, kalten und grauen Atmosphäre skandinavischer Krimis und vervollständigt dieses gelungene Buch.
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Alles ist schön, 1. Januar 2012
Von 
talia97 (Thüringen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es ist Sommer auf der vor Stockholm gelegenen Schäreninsel Sandhamn. Die Urlaubssaison ist in vollem Gange. Da wird die Leiche eines Mannes angespült. Alle sind entsetzt und benehmen sich wie die aufgescheuchten Hühner. Es kommt Thomas Andreasson, der Kommissar vom Festland. Er soll den Fall lösen. Dabei trifft er seine Jugendfreundin Nora wieder. Alle kennen sich von früher und machen noch heute Urlaub auf der Schäreninsel. Als ein weiterer Mord geschieht, geraten die Einheimischen und Touristen in Panik. Andreasson fragt sich, ob die Morde wohl zusammenhängen?

Der Kommissar ist gutaussehend und hat seine persönliche Tragödie samt gescheiterter Ehe hinter sich. Alle Hauptakteure sind schöne Menschen mit erfolgreichen Berufen und eigenem Sommerhäuschen auf Sandhamn. Die Mordopfer waren arm und abgewrackt und hatten niemals eine Chance. Die Touristen sind Störenfriede und überlaufen das Schärenparadies. Ganze Fährladungen davon werden auf den Schären abgekippt. Hinterher kennt man den kompletten Zeitplan der Fähren.
Ansonsten ist alles schön und hell und wunderbar. Die Sonne scheint, das Meer glitzert, der Sand rieselt. Wie bei Inga Lindström. Das Ende ist sehr dramatisch und tränenreich. Alle sind sehr betroffen, aber dann auch wieder glücklich. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann ist auch weiterhin alles schön! Band 2 und 3 gibt es ja schon.

Ich habe mich durch die vielen, durchweg positiven Rezensionen zum Kauf inspirieren lassen. Auf den rückseitig angepriesenen "spannenden und sommerhellen" Krimi habe ich mich wirklich gefreut. Sogar "Krimi des Monats" war auf dem Einband aufgeklebt!

Aber was war das denn?! Ein Reisebericht mit schlechten Dialogen dazwischen? Der Versuch eines Inga-Lindström-Krimis? Da ich prinzipiell jedem Buch eine Chance gebe, habe ich es bis zum schmalzigen Ende ausgelesen. Ich habe in den letzten Jahren zig schwedische Krimis jeglicher Stilrichtung gelesen. Und ich bin mitnichten der Meinung, nur düstere Politthriller oder deprimierte trinkfeste Kommissare müssen einen guten Schweden-Krimi ausmachen. Leider aber auch nicht diese Aneinanderreihung von Kitsch, Klischees und Oberflächlichkeiten.

Dieses Buch ist ein Paradebeispiel dafür, dass der Schweden-Krimi leider nicht mehr als Qualitätssiegel herhält. Es kommt sehr arg der Eindruck daher, dass Frau Sten auf die Schweden-Krimi-Welle aufspringen wollte. Leider sprang sie daneben. Als Chefjuristin der schwedischen Post ist sie besser aufgehoben und sicher erfolgreicher.

Zwei Sterne vergebe ich dennoch für die sehr schönen und bildhaften Landschaftsbeschreibungen, die wirklich Lust machen, die Schären kennenzulernen. Aber wie gesagt, in dem Falle hätte ich mir einen Reiseführer gekauft. Oder einen Linienplan der Fährgesellschaften.

Wer einen sommerlichen und landschaftlich ausgeprägten, aber dennoch tiefgründigen Krimi sucht, sollte es mit Camilla Läckberg probieren. Die sprang nicht daneben.
*NW*
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54 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht nur das Meer plätschert, 19. Februar 2011
Von 
marielan - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
In Wortwahl und Satzbau einem Schulaufsatz ähnlich schreitet die Handlung im immer gleichen Erzähltempo voran. Die Perspektive wechselt zwischen der Bilderbuchmutter Nora Linde und Thomas Andreasson, dem Ermittler mit dem schlimmen Schicksal, auf das ständig hingewiesen, von dem aber so wenig berührend erzählt wird. - Ob damit absichtlich ein Kontrapunkt zu den bekannten skandinavischen Ermittlern geschaffen wird, deren Weltschmerz oft grundlos scheint, während hier einer wirklich Ursache hätte, in Depressionen zu versinken, aber tapfer und aktiv ins Leben zurückfindet?

Nach den Leichenfunden tappen die Ermittler zunächst im Dunkeln. Tappen nach 50 Seiten immer noch im Dunkeln. Und nach 100 immer noch. Tröpfchenweise sammeln sie Informationen und Zeugenaussagen, wer die beiden ersten Opfer überhaupt auf der Insel gesehen hat, wo sie sich aufhielten und was sie vorhatten. Eine eingleisige, von wenig Spannung, aber viel zähem Leerlauf begleitete Story. Ein beliebtes Mittel der Autorin: Der Zeuge, der zum nächsten Schritt führen könnte, ist erst einmal nicht erreichbar - begründet mit der Ferienzeit.

Was ich bei Krimis generell nicht mag:
(SPOILER) Wenn das entscheidende Indiz, das zum Täter führt, kurz vor Schluss gefunden wird, und zwar dort, wo man es schon viel früher hätte finden können, wenn jeder seine Arbeit sorgsam gemacht hätte. Es sind Stellen wie diese, wo die Handlung konstruiert und "gewollt" wirkt und sich nicht aus der Dynamik der vorherigen Ereignisse entwickelt. Und wenn die Ermittler alle Fakten zusammen haben, so dass nur noch einer "Zugriff" rufen müsste, wird die stereotype "Heldin-in-Gefahr-Szenerie" angeschraubt samt einer Rettung wie ich sie platter und aufgeblähter selten gelesen habe. (SPOILER AUS)

Was mir gefiel: Die Schilderung der Insel, der Besonderheiten der Schärenlandschaft und des dörflichen Charakters der Siedlung, einer Atmosphäre, die der Massentourismus zwar bedroht, aber nicht zerstören kann.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fernweh!, 11. März 2011
Ich habe zwar schon vor einiger Zeit im Buchladen meines Vertrauens das Buch von Viveca Sten liegen sehen, aber irgendwie hatte ich den Eindruck "wieder ein Schwedenkrimi" und habe mich nicht weiter darum gekümmert.
Jetzt habe ich aber einen Blick in das Buch geworfen - und es danach sofort gekauft:
Viveca Sten schreibt einfach toll, man hat nie das Gefühl, dass man die Personen, von denen sie erzählt, nicht kennt; nein, es ist eher das Gegenteil der Fall: Ihr Kommissar Thomas wächst einem sofort ans Herz, und auch seine beste Freundin Nora und seine Kollegen.
An vielen Stellen hatte ich auch ein kleines Tränchen im Auge - das Fernweh wird durch die zahlreichen Beschreibungen von Sandham und der Stockholmer Umgebung absolut geweckt! (und ich denke, das liegt nicht daran, dass ich dort auch schon einige Zeit verbracht habe, aber natürlich ist es toll, wenn man die Wege, die im Buch beschrieben sind, auch schon im Original gegangen ist)
Die Auflösung und somit die Überführung des Täters erfolgt wahnsinnig spät im Buch - was ich wunderbar finde, da man immer weiter mit rätseln kann, die Verdächtigen mit beschuldigt und dann doch wieder entlasten muss, bis es dann zum Showdown kommt. Dieser ist ein bisschen zu "arg" dargestellt (die Hindernisse, die sich Thomas auf dem Weg zum Finale in den Wasser-Weg stellen, sind doch etwas unnötig - ich bleibe besser so kryptisch da ich nicht zu viel vom Inhalt verraten möchte), was aber dem Lesespaß keinen Abbruch getan hat.
Man hat die gesamte Zeit das Gefühl, die Möwen um einen herum schreien zu hören, die Sonne scheint einem auf die Mütze und gleich kommt das nächste Schiff - man hört aus der Ferne schon sein Horn.... Und am besten bringt es gleich Viveca Stens neues Buch mit!!!
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieser Krimi lohnt sich, 8. Mai 2011
Auf der Ferieninsel Sandhamn wird eine männliche Leiche angespült. Die Untersuchungen beginnen, da die Polzei sich nicht sicher ist, ob es sich um einen Unfall handelt. Kriminalkommissar Thomas Andreasson übernimmt die Ermittlungen und trifft in Sandhamn auf seine langjährige Freundin Nora, die mit ihrer Familie dort Urlaub macht. Als auf der Insel eine zweite Leiche gefunden wird und sich rausstellt, dass es sich dabei um die Cousine des Toten handelt, nun ist klar, dass es sich bei dem ersten Todesfall nicht um einen Unfall gehandelt hat. Als noch einen dritte Leiche auftaucht, hier handelt es sich um einen ortsansässigen Trunkenbold, ist die Polizei absolut ratlos.

Thomas versucht eine Verbindung der Toten herzustellen, offensichtlich hat sie niemand auf der Insel gesehen, was war das Geheimnis ?? Bei seinen Ermittlungen stößt er auf Schweigen, Lügen und Alkohlschmugel. Als am Ende der Geschichte Nora verschwindet und wegen eines Insulinschocks evtl. nicht mehr rechtzeitig gefunden werden kann, gewinnt die Story nochmal deutlich an Tempo.

Tolles Buch, ich fühlte mich ein bisschen an Camilla Läckberg erinnert, die ebenso toll schreibt. Ich werde die Serie ganz bestimmt weiter verfolgen. Leider wußte ich wegen einer Leseprobe des zweiten Teil schon, wer im ersten Teil der Mörder war, das hat mir so ein bißchen die Freude an diesem Buch genommen, hat sich aber absolut gelohnt es zu lesen.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gelungener Erstling, 24. November 2011
Das Buch hält, was der erste Leseeindruck verspricht:

Viveca Stens Roman "Tödlicher Mittsommer" wirkt frisch und originell. Bis zum Schluss bleibt es spannend. Und erst danach stellt man sich die Frage, ob dies oder jenes im Rückblick vielleicht so schlüssig war. Doch das tut dem Lesegenuss keinen Abbruch.

Aus den verschiedenen Perspektiven der glaubwürdig und einfühlsam gezeichneten Figuren entspinnt die Autorin einen insgesamt überzeugenden Sommerkrimi mit einer dichten Atmosphäre, in der man die Hitze zu spüren und die flirrende Seeluft zu riechen meint, während Boote zum Greifen nah auf dem blauen Meer dahingleiten. Langsam setzt sich das Puzzle zusammen, wobei die einzelnen Erzählstränge geschickt miteinander verwoben werden.

Während die Zeit und die Ermittlungen ihren Lauf nehmen, erfährt der Leser - ganz nebenbei - viel über Sandhamn. Die oft romantisch verklärte Vergangenheit vor dem Massentourismus kontrastiert mit der Gegenwart, in der nichts mehr so ist, wie es war und wie es sein sollte. Und während die Touristen ausbleiben, von den Verbrechen abgeschreckt, fühlt man sich als Leser hingezogen zu einem Ort, an dem man am liebsten den nächsten Urlaub verbringen möchte.

Dieses Seemannsgarn ist genau richtig als Urlaubslektüre. Der Krimi macht Lust auf Urlaub und unterhält im Urlaub. Vielversprechender Beginn einer neuen Reihe - weiter so.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Überflüssig, 29. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Krimi langweilt und verärgert mit schlechter Sprache. Nichts bringt den Leser zum Nachdenken, zum Staunen, läßt ihn grübeln, verwirrt ihn. Das Ganze ist so vorhersehbar wie ein TV-Film Sonntags um 20.15 im ZDF.
Beispiele: "Thomas nahm Rasierer und Rasiercreme aus dem Badezimmerschrank und ließ warmes Wasser einlaufen". ... "Er ließ sich auf den Klodeckel sinken, den Rasierer in der Hand."
"Nora spürte, wie ihre Augen gegen ihren Willen feucht wurden". ... "Sie schluckte und trank schnell einen Schluck Wein, um die Tränen am Überlaufen zu hindern".
Sowas interessiert mich nicht. Rausgeworfenes Geld, verlorene Zeit.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannender Schwedenkrimi, 9. Januar 2012
Inhalt: Auf der Schäreninsel Sandhamn unweit von Stockholm wird mitten in der Hochsaison eine männliche Leiche an den Strand gespült. Da der Stockholmer Polizist Thomas Andreasson das Schärengebiet gut kennt und selbst ein Sommerhaus auf der Nachbarinsel besitzt, wird er mit der Klärung des Falls beauftragt. Vieles deutet zunächst auf einen Unfall hin, dann wird jedoch die Cousine des ersten Opfers ebenfalls auf Sandhamn tot aufgefunden. Da Sandhamn eine beliebte Ferieninsel ist insbesondere unter gut betuchten Schweden, lastet ein großer Druck auf der Polizei, die Ermittlungen schnell abzuschließen, bevor weitere Morde verübt werden können. Thomas bekommt Unterstützung von seiner Jugendfreundin Nora Linde, die mit ihrer Familie gerade wie jedes Jahr den Sommerurlaub in ihrem Ferienhaus verbringt und sich auf der Insel gut auskennt.

Meinung: Statt der oft sehr düsteren Skandinavienkrimis, überwiegt in dieser Geschichte die sommerlichte leichte Urlaubsstimmung. Dabei bedrückt auch den Ermittler Thomas Andreasson ein persönliches Schicksal, das aber nicht allzu sehr in den Vordergrund gerückt wird. Sein Privatleben und seine Freundschaft zu Nora Linde bilden den Rahmen zu der spannenden Krimigeschichte, die einige unerwartete Erkenntnisse und einen mitreißenden Höhepunkt gegen Ende des Buches aufweißt. Gerade wer die Schärenregion und ihre besondere Stimmung im Sommer kennt, wird in diese besondere Atmosphäre eintauchen. Ich habe den Roman im Winter gelesen, und fühlte mich dennoch an sommerliche Strände versetzt, und habe mit den Hauptfiguren mitgefiebert. Insgesamt ein lohneswertes Lesevergnügen der leichten Art. Wer eher tiefgründige Krimis à la Stieg Larsson oder Jussi Adler-Olsen mag, dem wird die Geschichte vermutlich zu seicht sein.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auftakt der Serie, 25. Juli 2011
Von 
Skatersally "skatersally" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Die Idylle im Schärengarten wird gestört, als eine männliche Leiche am Strand angespült wird. Da sich der Mann offenbar in einem Fischernetz verfangen hat, geht die Polizei jedoch zunächst von einem Unfall aus. Als kurz darauf allerdings auch seine Cousine tot aufgefunden wird, beginnt Thomas Andreasson mit den Ermittlungen. Als noch ein dritter Mord geschieht, gerät die Polizei unter Zeitdruck. Lange fehlt jedoch der entscheidende Anhaltspunkt, der einen Zusammenhang zwischen den Toten liefert.

Der Auftakt einer weiteren schwedischen Krimi-Serie ist bemerkenswert unblutig. Viveca Sten verzichtet obendrein auf eine sonst charakteristische Melancholie. Sie platziert ihre Handlung in die Zeit um Mittsommer, in der viele Schweden ihre Ferien im landschaftlich ansprechenden Schärengarten verbringen. Sie beschreibt die Gegend anschaulich und vermittelt damit das skandinavische Ambiente. Beschaulich ist es trotzdem nicht. Die kurzen Kapitel lassen einen raschen Perspektivenwechsel zwischen den beiden Protagonisten Andreasson und seiner Jugendfreundin Nora zu, die als Juristin arbeitet. Beide Charaktere werden ausführlich eingeführt und der Leser bekommt einen Einblick in ihr Privatleben. Gleichzeitig werden politische und wirtschaftliche Probleme der Region angesprochen, was das Leben authentisch wirken lässt.

"Tödlicher Mittsommer" ist ein solider Krimi, in dem nach einem Täter gesucht wird. Wer als Leser dabei Gänsehaut bekommen will, wird vermutlich enttäuscht. Ganz sacht werden die Informationen gestreut, die erst auf den letzten Seiten den Täter mitsamt den Beweggründen aufdecken. Zum Teil rückt die Ermittlungsarbeit so in den Hintergrund, dass es fast ein Gesellschaftsroman wird. So ruhig wie das Buch begann, so hektisch überschlagen sich gegen Ende allerdings die Ereignisse. Zuletzt sind zwar die Morde aufgeklärt, nicht jedoch der weitere private Weg von Thomas und Nora. Diese losen Enden werden hoffentlich im zweiten Band "Tod im Schärengarten" fortgesetzt. Im schwedischen Original ist im Mai 2011 bereits der vierte Fall erschienen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungener Start einer schwedischen Krimi-Reihe, 30. Juni 2011
Handlungsort dieses eher ruhigen Krimis ist Sandhamn, eine kleine Insel im Schärengarten vor Stockholm. Sandhamn ist eine idyllisch gelegene Insel, die im Sommer viele- auch begüterte- Touristen anzieht. Außerdem finden hier regelmäßig Hochseeregatten statt. Also ein wahres Urlaubsparadies.

Doch diese Idylle wird eines Tages gestört. Eine männliche Leiche wird an den Strand gespült. Und kurz darauf kommt auch noch eine junge Frau ums Leben. Wie der hinzugerufene Ermittler Thomas Andreasson schnell herausfindet, handelt es sich um die Cousine des ersten Toten. Was zunächst noch wie ein Unglücksfall aussah, lässt bald keinen Zweifel mehr daran , dass es sich um Verbrechen handelt . Aber was ist hier geschehen? Der Fall wird immer verwickelter und Thomas und seine Kollegen bzw. Kolleginnen versuchen mit Hochdruck, das Knäuel zu entwirren. Zu Hilfe kommt ihm dabei auch seine Jugendfreundin Nora, die mit ihrer Familie den Sommer in ihrem Haus auf Sandhamn verbringt.

Mehr möchte ich vom Inhalt des Buches hier nicht verraten.

Die Charaktere sind anschaulich und detailliert dargestellt. Man erfährt neben der eigentlichen Krimihandlung auch viel über die einzelnen Persönlichkeiten und deren Leben. Die Insel Sandhamn selbst ist sehr liebevoll beschrieben, man könnte fast Lust bekommen, selbst einmal dort Urlaub zu machen.

Besonders gut gefallen hat mir, dass dieser Krimi ohne große Schockmomente auskommt und auf blutrünstige Beschreibungen verzichtet. Trotzdem wird die Spannung bis zum Schluss gehalten.

Ich freue mich schon auf die Fortsetzung, die ja demnächst erscheint.
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