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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intelligent, hoch spannend und ein sprachlicher Genuss
In Krems wurde mir das Buch empfohlen, gekauft habe ich es erst später.
Ursula Poznanskis erster Thriller für Erwachsene ist derart gut, dass ich mir gerne die Zeit für eine Rezension nehme.
Sie hat einen vollständig durchdachten und in sich logischen Handlungsstrang entwickelt und die Nebenhandlung um die Familie der Ermittlerin nicht nur...
Vor 13 Monaten von Lienz veröffentlicht

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es sägt und hackt der Psychopath
Warum schreibt alle Welt nur noch über schlachtende Psychopathen?? Gibt es niemanden mehr, der Leuten aus Habgier oder Eifersucht den Garaus macht? Wo sind bloß die Agatha Christies und Dorothy Sayers mit einem originellen Twist zum Schluss? Auch in "Fünf" wird wieder nur dramatisch gesägt und gehackt - die Geschichte bleibt konventionell und man hat...
Veröffentlicht am 26. Februar 2013 von Amazon Customer


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intelligent, hoch spannend und ein sprachlicher Genuss, 23. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Fünf (Broschiert)
In Krems wurde mir das Buch empfohlen, gekauft habe ich es erst später.
Ursula Poznanskis erster Thriller für Erwachsene ist derart gut, dass ich mir gerne die Zeit für eine Rezension nehme.
Sie hat einen vollständig durchdachten und in sich logischen Handlungsstrang entwickelt und die Nebenhandlung um die Familie der Ermittlerin nicht nur zum Seitenfüllen benutzt. Vielmehr gewinnen ihre privaten Bürden und Ängste eine unmittelbare Relevanz für das Hauptgeschehen. Ursula Poznanski nimmt den Leser mit, nein, sie fesselt ihn mit der äußerst intelligent aufgebauten Spannung. Jedes Wort ist durchdacht, kein einziges Mal erscheint eine Wendung effektheischerisch oder platt. Niemals überschreitet der Fall die Grenze zum Unwahrscheinlichen.
Subtil, aber dennoch stets präsent ist das Verhältnis des Ermittlerduos - sie sind einander offensichtlich in kollegialer Weise und anscheinend darüber hinaus zugetan. Gerade so viel, dass der Leser überlegt, ob da mehr daraus werden könnte, und dabei so professionel, dass diese Spannung aufgrund der Anziehung zwischen Mann und Frau wie ein angenehmer Hintergrundduft stets vorhanden ist.
Spannung pur auf höchst intelligentem Niveau.
Ein weiteres Zuckerl ist Ursula Poznanskis Sprachgewandtheit. Sie verleiht der deutschen Sprache eine Ausdrucksstärke und Schönheit, die selten geworden ist, und beweist damit beieindruckendes Gefühl für die beste Wortwahl und die Schaffung eigener Sprachbilder.
Wer das Buch vielleicht nicht lesen sollte:
Alle, denen bei detaillierten medizinisch genauen Beschreibungen von Toten und deren Körperteilen schnell übel wird.
Jeder, der plumpe und reißerische Action will wie in amerikanischen B-Movies oder in so manchem Thriller aus Berliner Feder.
Wer das Buch unbedingt Lesen sollte:
Sie lieben anspruchsvolle und durchdachte Spannung, gepaart mit der ganzen Schönheit, die die deutsche Sprache zu bieten hat? Ran an das Buch! Sie werden sich die Finger ablecken, vor Genuss schnurren und sofort zum nächsten Buch von Ursula Poznanski greifen!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geocaching mal anders..., 8. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Fünf (Broschiert)
Inhalt
Auf einer Kuhweide wird die Leiche einer Frau gefunden. Auf ihren Fußsohlen sind Koordinaten eintätowiert. War das der Mörder? Als Beatrice Kaspary und ihr Kollege Florin Wenninger den Angaben folgen, finden sie an dem Standort eine menschliche Hand mit dem Hinweis auf weitere Koordinaten. Wie es scheint, haben die beiden Ermittler es mit einem Serienmörder zu tun, denn nach und nach verschwinden Zeugen und werden tot mit weiteren Koordinaten aufgefunden. Der Täter betreibt eine perfide Form des Geocaching, der Schnitzeljagd via GPS, und Beatrice kann im Tatmuster und -motiv keine Fehler entdecken - der Täter scheint den Ermittlern immer einen Schritt voraus zu sein. Bis er schließlich den Kontakt zu ihr sucht und sie selber Ziel seiner mörderischen Pläne wird.

Meine Meinung
Wer bei diesem Buch so etwas erwartet wie bei Erebos oder Saeculum, der wird enttäuscht sein. Zwar handelt es sich bei den beiden Büchern ebenfalls um Thriller, aber man merkt ganz klar, dass dieses Buch hier für eine erwachsene Leserschaft geschrieben wurde und nicht für Jugendliche. Die Charaktere sind alle schon um die dreißig Jahre alt und außerdem befinden sich Beatrice und Florin, die beiden wichtigsten Figuren, im Polizeidienst. Bei diesem Buch handelt es sich um einen handfesten Thriller, Made in Austria, wie man ihn sonst nur aus den USA von Tess Gerritsen und Karin Slaughter kennt.

Beatrice Kaspary ist die Protagonistin in dieser Geschichte und blickt auf eine gescheiterte Ehe mit zwei Kindern zurück. Zwar sind die Kinder die meiste Zeit bei ihr, dennoch holt ihr Exmann Achim die beiden regelmäßig ab. Zwischen Beatrice und Achim herrscht ein sehr schlechtes Verhältnis, was besonders dadurch verstärkt wird, dass er sie vor den Kindern schlecht macht. Warum es zu dem Bruch zwischen den beiden gekommen ist, erfährt man im Buch nicht endgültig. Nur hin und wieder werden Hinweise gestreut. Ebenso scheint sie unter einem Trauma aus ihrer Vergangenheit zu leiden, denn immer wieder wird sie während der Geschichte an einen Tod erinnert, für den sie sich verantwortlich fühlt. Erst am Ende erfährt man wirklich, was passiert ist und sie so beschäftigt. Insgesamt wird Beatrice als attraktiv und intelligent beschrieben. Ihr Kollege Florin, zu dem die Verhältnisse im gesamten Buch nicht eindeutig geklärt werden, behauptet, Beatrice könne Verknüpfungen und Lösungen in einem Fall schneller sehen und verstehen als andere Polizisten.
Ich fand Beatrice jedenfalls sehr sympathisch und ihre Vergangenheit ließ sie menschlich und nahbar erscheinen. Sie hatte ihr Päckchen zu tragen und war nicht perfekt.

Dennoch hat sie auch das typische Frauenbild verkörpert, dessen sich in Thrillern gerne bedient wird. Da hätte ich mir vielleicht ein wenig mehr Innovation gewünscht, aber da ich Beatrice ja sympathisch fand, konnte ich ganz gut darüber hinweg sehen. Die anderen Charaktere waren, wenn auch teilweise nicht sehr präsent, alle authentisch und glaubhaft. Besonders Florin und Stefan konnte ich gut leiden, aber auch die Tatsache, dass Beatrice bei vielen anderen Menschen wie Hoffmann und Bechner durch ihre Art angeeckt ist.

Der Fall war sehr gut durchdacht und schön verstrickt. Bis zum Ende konnte ich nicht genau sagen, wer jetzt der Mörder ist und bei der Auflösung war ich doch überrascht, da ich damit nicht gerechnet hätte. Ihm Nachhinein war es vielleicht logisch, aber es ist Ursula Poznanskis Schreibstil zu verdanken, dass ich vorher nicht auf den Täter gekommen bin. Ebenso ist die Geschichte stellenweise ein wenig brutal und grausam und wenn man weiß, dass man zart besaitet ist, sollte man es sich vielleicht lieber zwei Mal überlegen, das Buch zu lesen. Interessant fand ich, dass der Prolog erst ganz gegen Ende Sinn gemacht hat. Tatsächlich ist mir erst kurz vor Schluss eingefallen, dass es einen Prolog gab und habe ihn nochmal gelesen. Diesmal mit dem nötigen Verständnis. Das Thema Geocaching ist für mich noch neu, wobei ich schon davon gehört habe. Aber ich habe es nie selber versucht. So wurde für Unwissende wie mich alles gut und verständlich erklärt, dass ich immer mitkam und allem folgen konnte.

Natürlich läuft es zum Ende hin zu einem spannenden und gefährlichen Showdown hinaus, der natürlich Beatrices eigenes Leib und Leben gefährdet. Was anderes erwartet man bei einem Krimi/Thriller aber auch nicht, daher war das Ende mehr als angebracht und hat mich in seiner Art und Weise auch sehr zufrieden gestellt. Tatsächlich haben mich die letzten 50 Seiten, die mit der Auflösung und dem gefährlichen Showdown so gepackt, dass ich ein paar Tränen verdrücken musste. Es war doch irgendwo sehr bewegend und auch wenn ich kein Verständnis für die Tat und den Täter hatte, verspürte ich Mitleid.

Ich hoffe jedenfalls, dass es noch weitere Bände geben wird, denn einige Dinge sind noch unbeantwortet geblieben, die ich gerne beantwortet sehen möchte. Soviel ich weiß, handelt es sich hierbei um den ersten Teil einer Reihe, aber über weitere Pläne weiß ich noch nichts. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Fazit
Ein spannender Thriller mit vielen Überraschungen und Wendungen, aber auch Elementen, die ich in einem Thriller erwarte und für wichtig halte. Die Charaktere waren sympathisch und stellenweise sehr gut ausgearbeitet und der Fall hatte es sowieso in sich. Wie bereits schon in meiner Rezension zu Saeculum erwähnt, finde ich es toll, dass sich Ursula Poznanski in ihren Büchern immer an etwas ungewöhnlicheres Terrain wagt - hier eben mit Geocaching. Insgesamt minimal schlechter als die beiden anderen Bücher, aber immer noch 5 Sterne!

Weitere Buchrezensionen gibt es auf meinem Blog Kaugummiqueens Bücherstube (kaugummiqueen.blogspot.de)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hier würde ich gerne mehr lesen, 16. Oktober 2013
Von 
Pennys Mum "Serien-Freak" (Friedberg, Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Fünf (Broschiert)
Nachdem ich von “Saeculum” sehr enttäuscht war, habe ich mich doch noch an dieses Buch herangetraut und kam dieses Mal voll auf meine Kosten.

Wir bekommen diesen spannenden Thriller aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Zum einen können wir die Ermittlungen der Polizei direkt mitverfolgen, zum anderen haben wir auch einen Blick auf den Mörder und die Opfer. Die Wechsel erfolgen zwar nur sporadisch, schüren aber die Spannung an, was ich als positiv empfunden habe. Der flüssige Schreibstil hat das Buch zu einem echten Pageturner gemacht. Auch die Fachbegriffe im Zusammenhang mit dem Geocaching werden dem Leser erläutert, sodass man sich hier nicht lange aufhalten muss und der Lesefluss nicht gestört wird.

Die Protagonistin Bea und ihr Kollege Florin haben mir sehr gut gefallen. Gerade Bea hat ihr Päckchen zu tragen und wir dadurch greifbar und authentisch. Durch den persönlichen Bezug zu dem Fall, ist sie hier besonders ivolviert und wir bekommen eine Menge an Details ihres Privatlebens offenbart. Die liebevoll ausgearbeiteten Nebencharaktere machen das Buch zu etwas ganz besonderem, weil man sich wirkich in die Geschichte hineinfallen lassen kann. Man hat das Gefühl es mit Menschen aus dem alltäglichen Leben zu tun zu haben.

Die Spannung baut sich von der ersten Seite an kontinuierlich auf und lässt einen bis zum Ende nicht mehr los. Gerade das packende Finale hat es in sich. Ich persönlich kam bis zum Schluss nicht dahinter, wer der Mörder ist. Genauso sollte es in einem spannenden Thriller sein: verworrene Hintergründe, die sich nur langsam aufdecken, ein Mörder, der gerne Spielchen spielt und ein geplanter Ablauf, der keine Lücken aufweist.

Das Thema rund um das Geocaching hat mir auch sehr gut gefallen. Die Idee ist individuell und neu. Ich als blutige Anfängerin bzw. jemand der keine Ahnung vom Geocaching hat, habe einen guten Einblick in das Thema bekommen. Wie realistisch das ganze für Leute ist, die mit dem Thema Geocaching zu tun haben, kann ich nicht sagen, aber für mich war die Geschichte rund.

Ein spannender Thriller, mit interessanten Charakteren, packenden Wendungen und einer Hintergrundstory, die neugierig macht – eine absolute Leseempfehlung.

4,5 Sterne
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ursula Poznanski: Fünf, 9. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Fünf (Broschiert)
Zum Buch:

"Fünf" ist das dritte Buch von Ursula Poznanski und der erste Erwachsenenthriller nach ihren beiden - sehr erfolgreichen - Jugendbüchern "Erebos" und "Saeculum". Das Buch wird hauptsächlich aus der Sicht der Protagonistin und Polizistin, Beatrice Kaspary, geschildert. Nur wenige Kapitel sind aus der Sicht der anderen Beteiligten verfasst. Der Schreibstil ist flüssig und gut wegzulesen (ich habe das Buch an einem Tag verschlungen). Es ist dabei nicht wirklich in Kapitel unterteilt, sondern lediglich durch Absätze getrennt, die jeweils neue Handlungen kennzeichnen. Die einzigen deutlichen Überschriften bestehen aus Koordinaten, die ab und an am Seitenanfang auftauchen und in diesem Buch eine wichtige Rolle spielen. Die Charaktere sind sofort sympathisch, tiefgründig und haben auch Fehler und Probleme, was sie sehr authentisch wirken lässt. Ich könnte mir definitiv weitere Bücher rund um Bea und Florin vorstellen, was ich auch sehr begrüßen würde.

Zum Inhalt:

Eine Frauenleiche wird auf einer Kuhweide entdeckt. Das Besondere: in ihre Fußsohlen wurden Koordinaten eintätowiert. Als die beiden Ermittler, Beatrice Kaspary und Florin Wenninger, diesen Koordinaten folgen, finden sie eine Plastikdose mit einer Botschaft, einem Rätsel und einer abgetrennten, menschlichen Hand. Schnell wird klar, dass der Mörder ein makaberes Spiel mit ihnen treibt, eine blutige Version des Geocaching. Für Bea und Florin beginnt die Jagd.

Bea hat während dieser Zeit jedoch nicht nur mit ihrem Beruf und dem Fall zu kämpfen. Auch ihr Privatleben setzt sie unter Druck. Ihr Ex-Mann terrorisiert sie mit nächtlichen Anrufen und SMS und ihre beiden Kinder soll sie auch nicht vernachlässigen. Als dann auch noch der 'Owner' ihr ominöse Nachrichten hinterlässt, wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt.

Meine Meinung:

Für mich hat Ursula Poznanski mit diesem Thriller etwas ganz neues kreirt. Absolut spannendes Lesevergnügen, bei dem dem Leser noch nicht von vornherein klar ist, wer der Täter ist. Im Gegenteil: mit jedem Schritt, den die Ermittlungen vorangehen wird die Sache immer verwirrender und undurchschaubarer. Ich würde es mir wirklich wünschen, noch einiges mehr von Bea und Florin zu hören, da, meiner Meinung nach, noch sehr viel Potential in den beiden Charakteren steckt. Auch mein Interesse fürs Geocaching wurde geweckt, wer weiß, vielleicht probiere ich das auch mal aus. Einfach ein rundum fantastisches Buch und wohl jetzt schon eines meiner Jahreshighlights!

Mein Blog: readforthethrill.wordpress
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es sägt und hackt der Psychopath, 26. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Fünf (Broschiert)
Warum schreibt alle Welt nur noch über schlachtende Psychopathen?? Gibt es niemanden mehr, der Leuten aus Habgier oder Eifersucht den Garaus macht? Wo sind bloß die Agatha Christies und Dorothy Sayers mit einem originellen Twist zum Schluss? Auch in "Fünf" wird wieder nur dramatisch gesägt und gehackt - die Geschichte bleibt konventionell und man hat sie schon x Mal gelesen. Weit entfernt von "Die Verratenen" oder "Erebos", die beide einen cleveren Plot hatten. "Fünf" ist Dutzendware für einen Literatur-Lidl. Kann man lesen, wenn man nichts anders zur Hand hat, gibt aber sicher bessere Unterhaltung. Lest mal wieder "Der Glocken Schlag"...
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46 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen spannendes Geocaching, 24. Februar 2012
Von 
Heike M. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Fünf (Broschiert)
Mit "Fünf" habe ich den ersten Nichtjugendroman von Ursula Poznanski gelesen. Mit ihrem Ermittlerduo erweckt sie zwei unverbrauchte Kommissartypen zum Leben, die beide auch mitten in selbigem stehen. Beatrice Kasparin ist alleinerziehende Mutter, die von ihrem Ex-Mann ständig unter Druck gesetzt wird. Weder tags noch nachts verschont er sie vor seinen Telefonterror. Bei den Kindern macht er sie schlecht. Die Trennung mag er nicht akzeptieren. Der Spagat zwischen Job und Privatleben ist für sie alles andere als leicht. Sie ist überlastet. Eine gestresste Kommissarin ist nicht unbedingt neu, aber trotzdem lässt die Autorin um Beatrice Kasparin einen interessanten Nebenschauplatz entstehen. Den Thriller rund um das Geocaching aufzubauen, war dagegen neu und ziemlich genial. Zwar hatte ich von diesem Hobby schon gehört, mich aber noch nie damit auseinandergesetzt. Ursula Poznanski hat mich aber sehr gut mit dieser Thematik vertraut gemacht. Gemeinsam mit den Ermittlern näherte sich auch der Leser diesem Thema, die Spannung litt keinen Moment unter den Erklärungen. Schon im Prolog wurde ein Spannungsbogen aufgebaut und diese wurde bis zum Ende hin gehalten. Einzig in der Mitte des Thriller gab einen kleinen Hänger. Als Leser konnte man mitfiebern und ermitteln und war eigentlich nie schlauer als das Ermittlerpaar. Zwischendrin durchzuckte mich mal ein Gedanke, in dem ich einer Person ein Motiv zuordnete. Von dieser Spur wurde ich aber schnell wieder abgelenkt. Am Ende bekommt der Leser das Motiv der Morde auch noch aus Tätersicht geschildert. Eine Sache, die ich eigentlich nicht besonders mag. In diesem Fall hat es mich nicht gestört, weil es sich in die Handlung einerseits gut einfügte und es andererseits nicht belehrend wirkte. Der Thriller war flüssig zu lesen und zog mich in eine Art Lesesog. Ich konnte und wollte das Buch nicht aus der Hand legen. An die jeweiligen Tatorte wurden die Ermittler mittels der entsprechenden GPS-Koordinaten gelockt. Sie bilden auch die Überschriften der Kapitel. Ich habe diese Koordinaten in eine Suchmaschine eingegeben und konnte mir die Tatorte und deren Umgebung ansehen. Das machte das Gelesene noch ein wenig authentischer.
Nach "Erebos" und "Saeculum" war "Fünf" der dritte Roman, den ich von Ursula Poznanski las. Ebenso wie in ihren Jugendbüchern wählte sie für diesen Thriller ein Hobby als Hintergrund der Romanhandlung, in das sie ihre Leser gekonnt einführte. Das Buch war spannend, logisch aufgebaut, mitreißend und äußerst unterhaltsam. Ich freue mich auf weitere Bücher dieser Autorin.
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55 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Monotonie statt Spannung, 13. März 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fünf (Broschiert)
Mit einer modernen Art der Schnitzeljagd, dem Geocaching, hetzt ein Serienmörder die Ermittlerin Beatrice Kaspary und ihre Kollegen durch Salzburg und Umgebung. Vor Ort finden die Ermittler stets einen Behälter mit einem abgetrennten Körperteil und einem Zettel mit einem neuen Rätsel, die von einer ermordeten Frau geschrieben worden sind. Die Lösung des Rätsels ergibt neue Koordinaten, bei denen die Ermittler ein weiteres Körperteil und ein neues Rätsel finden.

Die eigentlich originelle Grundidee, dass ein Mörder eine Truppe Ermittler mittels einer Schnitzeljagd beschäftigt, entpuppt sich als das größte Manko des Buches. Der stets ähnliche Ermittlungsablauf erzeugt schnell Monotonie statt Spannung. Beatrice Kaspary steht morgens auf, fährt ins Revier, ermittelt neue Koordinaten, fährt mit ihren Kollegen zu der ermittelten Stelle, findet einen Behälter mit einem Körperteil und ein neues Rätsel, fährt nach Hause, geht ins Bett, steht morgens auf usw. usw. Diese Beschreibung ist natürlich überspitzt, aber die Suche nach dem Mörder gestaltet sich doch sehr betulich und gleichförmig.

Ein weiteres Manko ist, dass das erste Opfer Nora Papenburg merkwürdig blass bleibt. Da ich fast nichts über sie erfahre, weil weder Beatrice noch ihre Kollegen versuchen, etwas über die Frau und ihr Leben herauszufinden, bleibt sie für mich bloß irgendein Name. Ich verlor schon bald das Interesse an der Mörderjagd, das mich das Opfer nicht persönlich berührte.

Unverständlich ist für mich, warum der zweite Handlungsstrang, das Privatleben von Beatrice, so einfach im Sande verläuft. Auf den ersten Seiten des Buches wird ein beginnender Sorgerechtskampf zwischen Beatrice und ihrem getrennt lebenden (oder geschiedenen?) Mann etabliert, der einiges an Spannungspotential verspricht, dieser Handlungsstrang jedoch aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen einfach wieder fallengelassen. Beatrice bringt die Kinder wochenlang zu ihrer Mutter und damit hat sich`s. Hier wird wirklich eine Menge Potential verschenkt.

ACHTUNG! AB HIER SPOILER! ACHTUNG!

Das Finale des Thrillers strotzt leider vor Klischees. Warum müssen so viele ErmittlerInnen ein persönliches Trauma mit sich herum schleppen? Ist das im Thriller die Einstellungsvoraussetzung für den Polizeidienst? Und warum muss der Ermittler/die Ermittlerin so häufig persönlich vom Killer involviert werden und am Ende in Lebensgefahr gebracht werden? Das hat man schon tausend Mal ähnlich gelesen und fünfhundert Mal spannender.

SPOILER ENDE!

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier eine Autorin gedrängt wurde, schnell einen neuen Thriller zu liefern, um an den riesigen Erfolg von "Erebos" noch anknüpfen zu können. Schade. Denn Ursula Poznanski kann es deutlich besser, wie sie mit ihrem genialen Jugendthriller "Erebos" bereits bewiesen hat.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Makabere Schnitzeljagd mit Leichenteilen, 11. März 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Fünf (Broschiert)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die beiden österreichischen BKA Kommissare Beatrice Kaspary und Florin Wenninger werden zu einer weiblichen Leiche auf einer Kuhweide gerufen. Das Opfer wurde mit gefesselten Händen von einem Felsen gestoßen.
Die Kommissare entdecken bald die Tätowierungen auf den Fußsohlen der Toten, die sich bei näherer Untersuchung als GPS Koordinaten entpuppen. Diese GPS-Daten führen die beiden Ermittler zum nächsten schauerlichen Fund einer abgesägten männlichen Hand, die als sog. Cache Teil dieser makaberen Schnitzeljagd ist. Der beigefügte Infozettel gibt die nächsten GPS Koordinaten allerdings erst nach mathematischer Rechenarbeit preis. Die Jagd nach dem Mörder per Geocaching beginnt.
Durch den nüchternen Schreibstil und die straffe Handlung sowie die präzise rhythmische Sprache der Autorin bekommen auch die Figuren eine prägnantes Profil.Allerdings wird im Laufe der Geschichte die Geduld des Lesers auf eine harte Probe gestellt, da man als Leser kaum Anhaltspunkte bekommt, wer der Mörder ist. Man fischt genauso im Trüben wie lange Zeit die beiden Kommissare. Wer aber die nötige Geduld hat, wird mit einem furiosen und überraschendem Ende belohnt, bei dem keine Fragen offenbleiben, und man legt das Buch am Ende mit dem zufriedene Gefühl aus der Hand eine gut konstruierten Krimi gelesen zu haben.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Vielfalt des Geocachens, 16. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fünf (Broschiert)
Inhalt:
Im schönen Salzburger Land wird auf einer idyllischen Kuhweide die Leiche einer jungen Frau entdeckt. Auf ihren Fußsohlen finden die Ermittler Koordinaten, die sie zu einer Dose führen, in der sie eine grausige Entdeckung machen: Statt einem Logbuch, wie es bei normalen Geocaches üblich ist, finden sie neben den Hinweisen zur nächsten Station ein eingeschweißtes Körperteil. Die beiden Ermittler Kaspary und Wenninger müssen nun ganz der Schnitzeljagd beim Geocaching getreu einen Fall klären, dessen Mörder sie von Station zu Station und Rätsel zu Rätsel jagt ' und der am Final etwas ganz Besonderes bereithält.

Meine Meinung:
Die Idee, das Outdoospiel Geocaching in einen Thriller einzubauen, ist neu und dementsprechend interessant. Dass die Autorin dieses Hobby selbst betreibt, merkt man dem Buch an: Der Mitarbeiter von den beiden Ermittlern Kaspary und Wenninger, Stefan, lobt das Spiel an jeder Stelle. Das ist nicht schlecht, gewinnt der Leser auf diese Weise doch einen positiven Eindruck vom Geocachen, obwohl es hier für den Mörder für seine Zwecke benutzt wird.
Die Vielfalt dieses Spiel hat Poznanski ganz hervorragend zur Geltung gebracht: Auf ganz unterschiedliche Weise jagen die beiden Kommissare Leichenteile und entschlüsseln Rätsel und doch ist es nicht immer die selbe Art von Cache, die sie suchen. Aus meiner Sicht, die ich durch eigene Geocaching-Erfahrung gewonnen habe, hat sie eine große Bandbreite des Hobbys für ihren Krimi genutzt. Das hat mir ziemlich gut gefallen.
Das Buch ist äußerst spannend, ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen und hatte es innerhalb eines Tages komplett durchgelesen. Der aufmerksame Krimi-Leser kann allerdings bereits vor der Auflösung auf den Mörder kommen. Das gelang mir jedenfalls. Langweilig wurde es bis zum Schluss trotzdem nicht.
Die beiden Ermittlungsbeamten, Wenninger und Kaspary, reihen sich zwar in das typische Kommissar-Bild aktueller Krimis ein: Stress und private Probleme. Besonders Beatrice Kaspary als alleinerziehende Mutter leidet ebenso wie ihre beiden Kinder durchaus unter dem Druck der Aufklärung dieses Falls. Dennoch scheint das Leben nur mit den Kindern trotzdem möglich. (Der Familie sei Dank.) Und Florin Wenninger als Ermittler mit kreativen Hobbys wie Kochen oder Malen. Das hat mich überrascht, erwartet man so etwas normalerweise nicht.
Der Hintergrund des Falls ist kein besonders anspruchsvoller: die Besonderheit lag eher auf der Einbindung des Geocachens. Niemand braucht nun noch auf eine weltumspannende Verschwörung warten, denn das steckt nicht dahinter.

Fazit:
Ein spannender Kriminalfall, auch recht blutig (aber den Umständen entsprechend), der besonders durch die Einbindung des Hobbys Geocaching an Reiz gewinnt. Ein Buch, dass sich schnell lesen lässt, und das man nicht mehr weglegen kann, bis der Fall geklärt ist. Noch dazu zwei sympathische Kommissare, die ein Leben neben ihrem Beruf als Polizeibeamte führen können. Alles in allem hat mich "Fünf" überzeugt und ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller Auftakt für ein interessantes Ermittlerteam ..., 26. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Fünf (Kindle Edition)
Die Kommissare Beatrice Kaspary und Florin Wenninger werden zu einem Leichenfund gerufen und müssen dafür auf eine Kuhweide am frühen Morgen. Es handelt sich dabei um eine Tote und diese hat auf ihren Fußsohlen eintätowierte Koordinaten, aber das ist noch lange nicht alles. Bei der Leiche wird außerdem noch eine abgetrennte Hand gefunden und dazu ein Rätsel. Im ersten Moment sind alle vor Ort verwirrt, aber schnell wird herausgefunden, dass es sich um Koordinaten handelt und das der Täter sich hier des Geocachings bedient. So heißt es jetzt für die Ermittler, Rätsel lösen und zur nächsten Fundstelle, allerdings geraten alle ermittelten Personen aus den Rätseln ins Fadenkreuz des Mörders und das Morden geht weiter. Die beiden Kommissare geraten unter Zeitdruck und ahnen, dass sie erst das Rätsel komplett lösen können, wenn sie an die letzte Station kommen. Was werden sie dort vorfinden? Warum diese Rätsel? Wieso sucht der Mörder Kontakt zu Beatrice? Und wie viele Opfer werden noch kommen?

Ursula Poznanski ist ja in der Jugendbuchbranche nicht mehr wegzudenken und auch ich fand schon ein Buch ganz toll von ihr, um so mehr gespannt war ich, ob sie auch Thriller für Erwachsene schreiben kann. Also schnappte ich mir das Buch, ohne große Erwartungen und muss gestehen, dass mir die Mischung unglaublich gut gefallen hat. Interessante Ermittler, ein kniffeliger Fall und eine Schnitzeljagd durch das Salzburger Land. Ich war gefesselt und gespannt, was sich die Autorin da für uns ausgedacht hat.
Es war ein wirklich gelungener Auftakt, mit einem sehr interessanten Fall, den ihrer Feder entsprungen ist. Die Idee einen Fall mit Geocaching zu gestalten ist für mich jetzt nicht neu gewesen, aber immer noch sehr faszinierend und so wird man ja auch das eine oder andere Mal mit den Ermittlern auf die falsche Spur angesetzt, oder sieht sich selber durch das Unterholz krabbeln. Hier wurde das Wissen sehr schön mit eingebunden, ohne das es zu fachlich wirkte, oder sogar langweilte. Am spannendsten sind aber auch immer die Rätsel gewesen, weil man sich immer gefragt hat, was will er damit, worauf will er hinaus, was steckt dahinter. Wir Leser sind da genauso ahnungslos wie unser Ermittlerduo und müssen, dem oft auch tatenlos zusehen.
Aber was mir wirklich gut gefallen hat, sind ihre zwei Hauptfiguren, da hat Frau Autorin bei mir ganz ins Schwarze getroffen und da können wir noch einiges erwarten. Beatrice Kaspary steckt gerade in einer bösen Scheidung und kämpft um ihre Kinder. Dabei ist sie mit Feuer und Flamme Kommissarin und hat für ihren Job auch ein unglaubliches Gespür und Instinkt. Allerdings ist sie auch schwer mit ihrer Vergangenheit belastet und so sorgt diese Figur für einigen Stoff noch nebenher, denn wir bekommen ja nicht alles gleich erzählt.
Ihr Kollege Florin Wenninger, ist ein guter Ausgleich zur temperamentvollen Bea. Er ist ein Ruhepol, dabei immer höflich, charmant und sein Aussehen hilft ihn auch oft, das zu bekommen, was er wissen möchte. Aber auch er hat so seine Geheimnisse, die er nicht gern offen zeigt. Zudem versucht er Bea auch privat unter die Arme zugreifen und überrascht sie öfters mit seinem guten zuhören. Allerdings ist Florin nicht mehr zu haben, auch wenn er eine Fernbeziehung führt, scheint er ein ganz treuer zu sein.
Das Ermittlerduo funktioniert gut zusammen und sie sind ein eingespieltes Team. Was man aber als Leser spürt, ist, dass es zwischenmenschlich nicht immer einfach ist und das ist das Reizvolle für die Zukunft. Ansonsten fand ich auch die Nebenfiguren ziemlich passend ausgesucht und beschrieben, so gibt es ein gutes Team mit jeder Menge unterschiedlichen Einflüssen, was richtig gut gemacht war. Ich fühlte mich direkt wohl und hatte so ziemlich alle gleich vor Augen, damit war mein Kopfkino gut bestückt und lief die ganze Zeit mit.
Dieser Fall hatte es in sich und war sehr spannend aufgebaut. Das Rätselraten, wer denn nun der Täter ist, hat Frau Pozanski wirklich lange in unklaren gelassen und mit einer Bombe platzen lassen, die einen sehr überraschte, aber passend war. Ihr Schreibstil hier war sehr flüssig, aber auch spannend gehalten, weil sie einen mit rätseln ließ und auch sonst nicht alles gleich verraten hat. Ich fand diesen Thriller gut gelungen und würde gern wieder mit den Beiden in Salzburg ermitteln. Mal sehen, was sie sich für das nächste Mal ausgedacht hat.
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