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44 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen spannendes Geocaching
Mit "Fünf" habe ich den ersten Nichtjugendroman von Ursula Poznanski gelesen. Mit ihrem Ermittlerduo erweckt sie zwei unverbrauchte Kommissartypen zum Leben, die beide auch mitten in selbigem stehen. Beatrice Kasparin ist alleinerziehende Mutter, die von ihrem Ex-Mann ständig unter Druck gesetzt wird. Weder tags noch nachts verschont er sie vor seinen...
Veröffentlicht am 24. Februar 2012 von HeikeM

versus
54 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Monotonie statt Spannung
Mit einer modernen Art der Schnitzeljagd, dem Geocaching, hetzt ein Serienmörder die Ermittlerin Beatrice Kaspary und ihre Kollegen durch Salzburg und Umgebung. Vor Ort finden die Ermittler stets einen Behälter mit einem abgetrennten Körperteil und einem Zettel mit einem neuen Rätsel, die von einer ermordeten Frau geschrieben worden sind. Die...
Veröffentlicht am 13. März 2012 von Martina Sprenger


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54 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Monotonie statt Spannung, 13. März 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fünf (Broschiert)
Mit einer modernen Art der Schnitzeljagd, dem Geocaching, hetzt ein Serienmörder die Ermittlerin Beatrice Kaspary und ihre Kollegen durch Salzburg und Umgebung. Vor Ort finden die Ermittler stets einen Behälter mit einem abgetrennten Körperteil und einem Zettel mit einem neuen Rätsel, die von einer ermordeten Frau geschrieben worden sind. Die Lösung des Rätsels ergibt neue Koordinaten, bei denen die Ermittler ein weiteres Körperteil und ein neues Rätsel finden.

Die eigentlich originelle Grundidee, dass ein Mörder eine Truppe Ermittler mittels einer Schnitzeljagd beschäftigt, entpuppt sich als das größte Manko des Buches. Der stets ähnliche Ermittlungsablauf erzeugt schnell Monotonie statt Spannung. Beatrice Kaspary steht morgens auf, fährt ins Revier, ermittelt neue Koordinaten, fährt mit ihren Kollegen zu der ermittelten Stelle, findet einen Behälter mit einem Körperteil und ein neues Rätsel, fährt nach Hause, geht ins Bett, steht morgens auf usw. usw. Diese Beschreibung ist natürlich überspitzt, aber die Suche nach dem Mörder gestaltet sich doch sehr betulich und gleichförmig.

Ein weiteres Manko ist, dass das erste Opfer Nora Papenburg merkwürdig blass bleibt. Da ich fast nichts über sie erfahre, weil weder Beatrice noch ihre Kollegen versuchen, etwas über die Frau und ihr Leben herauszufinden, bleibt sie für mich bloß irgendein Name. Ich verlor schon bald das Interesse an der Mörderjagd, das mich das Opfer nicht persönlich berührte.

Unverständlich ist für mich, warum der zweite Handlungsstrang, das Privatleben von Beatrice, so einfach im Sande verläuft. Auf den ersten Seiten des Buches wird ein beginnender Sorgerechtskampf zwischen Beatrice und ihrem getrennt lebenden (oder geschiedenen?) Mann etabliert, der einiges an Spannungspotential verspricht, dieser Handlungsstrang jedoch aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen einfach wieder fallengelassen. Beatrice bringt die Kinder wochenlang zu ihrer Mutter und damit hat sich`s. Hier wird wirklich eine Menge Potential verschenkt.

ACHTUNG! AB HIER SPOILER! ACHTUNG!

Das Finale des Thrillers strotzt leider vor Klischees. Warum müssen so viele ErmittlerInnen ein persönliches Trauma mit sich herum schleppen? Ist das im Thriller die Einstellungsvoraussetzung für den Polizeidienst? Und warum muss der Ermittler/die Ermittlerin so häufig persönlich vom Killer involviert werden und am Ende in Lebensgefahr gebracht werden? Das hat man schon tausend Mal ähnlich gelesen und fünfhundert Mal spannender.

SPOILER ENDE!

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier eine Autorin gedrängt wurde, schnell einen neuen Thriller zu liefern, um an den riesigen Erfolg von "Erebos" noch anknüpfen zu können. Schade. Denn Ursula Poznanski kann es deutlich besser, wie sie mit ihrem genialen Jugendthriller "Erebos" bereits bewiesen hat.
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44 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen spannendes Geocaching, 24. Februar 2012
Von 
HeikeM - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Fünf (Broschiert)
Mit "Fünf" habe ich den ersten Nichtjugendroman von Ursula Poznanski gelesen. Mit ihrem Ermittlerduo erweckt sie zwei unverbrauchte Kommissartypen zum Leben, die beide auch mitten in selbigem stehen. Beatrice Kasparin ist alleinerziehende Mutter, die von ihrem Ex-Mann ständig unter Druck gesetzt wird. Weder tags noch nachts verschont er sie vor seinen Telefonterror. Bei den Kindern macht er sie schlecht. Die Trennung mag er nicht akzeptieren. Der Spagat zwischen Job und Privatleben ist für sie alles andere als leicht. Sie ist überlastet. Eine gestresste Kommissarin ist nicht unbedingt neu, aber trotzdem lässt die Autorin um Beatrice Kasparin einen interessanten Nebenschauplatz entstehen. Den Thriller rund um das Geocaching aufzubauen, war dagegen neu und ziemlich genial. Zwar hatte ich von diesem Hobby schon gehört, mich aber noch nie damit auseinandergesetzt. Ursula Poznanski hat mich aber sehr gut mit dieser Thematik vertraut gemacht. Gemeinsam mit den Ermittlern näherte sich auch der Leser diesem Thema, die Spannung litt keinen Moment unter den Erklärungen. Schon im Prolog wurde ein Spannungsbogen aufgebaut und diese wurde bis zum Ende hin gehalten. Einzig in der Mitte des Thriller gab einen kleinen Hänger. Als Leser konnte man mitfiebern und ermitteln und war eigentlich nie schlauer als das Ermittlerpaar. Zwischendrin durchzuckte mich mal ein Gedanke, in dem ich einer Person ein Motiv zuordnete. Von dieser Spur wurde ich aber schnell wieder abgelenkt. Am Ende bekommt der Leser das Motiv der Morde auch noch aus Tätersicht geschildert. Eine Sache, die ich eigentlich nicht besonders mag. In diesem Fall hat es mich nicht gestört, weil es sich in die Handlung einerseits gut einfügte und es andererseits nicht belehrend wirkte. Der Thriller war flüssig zu lesen und zog mich in eine Art Lesesog. Ich konnte und wollte das Buch nicht aus der Hand legen. An die jeweiligen Tatorte wurden die Ermittler mittels der entsprechenden GPS-Koordinaten gelockt. Sie bilden auch die Überschriften der Kapitel. Ich habe diese Koordinaten in eine Suchmaschine eingegeben und konnte mir die Tatorte und deren Umgebung ansehen. Das machte das Gelesene noch ein wenig authentischer.
Nach "Erebos" und "Saeculum" war "Fünf" der dritte Roman, den ich von Ursula Poznanski las. Ebenso wie in ihren Jugendbüchern wählte sie für diesen Thriller ein Hobby als Hintergrund der Romanhandlung, in das sie ihre Leser gekonnt einführte. Das Buch war spannend, logisch aufgebaut, mitreißend und äußerst unterhaltsam. Ich freue mich auf weitere Bücher dieser Autorin.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen sehr spannend und interessant....., 13. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Fünf (Taschenbuch)
Kurzbeschreibung
Eine Frau liegt tot auf einer Kuhweide. Ermordet. Auf ihren Fußsohlen: eintätowierte Koordinaten. An der bezeichneten Stelle wartet ein grausiger Fund: eine Hand, in Plastikfolie eingeschweißt, und ein Rätsel, dessen Lösung zu einer Box mit einem weiteren abgetrennten Körperteil führt. In einer besonders perfiden Form des Geocachings, der modernen Schnitzeljagd per GPS, jagt ein Mörder das Salzburger Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger von einem Leichenteil zum nächsten. Jeder Zeuge, den sie vernehmen, wird kurz darauf getötet, und die Morde geschehen immer schneller. Den Ermittlern läuft die Zeit davon, sie ahnen, dass erst die letzte Station ihrer Rätselreise das entscheidende Puzzleteil zutage fördern wird ...

Meinung
Da ich ja Erebos gelesen habe und dieser mir sehr gut gefallen hat, wollte ich noch mehr von Frau Poznanski lesen. Der Anfang machte „Fünf“. Ich muß sagen, ein wunderbarer Thriller mit vielen unerwarteten Wendungen und bis zum Schluß unschlüssigen Ergebnissen. Ganz nach meinem Geschmack.

Die Handlung gefiel mir von der ersten Seite an. Spannung stiegt stetig an und ich kam sehr schnell in dieses Buch hinein. Die Autorin hat es verstanden, mich in die Geocaching Welt zu versetzten, mitzudenken, mitzufühlen und mitzuleiden. Bis zum Ende war ich gefangen von dieser Lektüre und konnte sie nicht mehr aus der Hand legen. So war es natürlich auch kein Problem für mich die 384 Seiten schnell durchzulesen. Ich war einfach nur gespannt und wollte wissen, wer der Mörder ist. Auch wenn mir das bis zum Schluß leider nicht gegönnt war. Aber so soll ja ein guter Thriller schließlich sein. Das Ende war befriedigend und ich werde mir schnellstmöglichst den nächsten Teil „Blinde Vögel“ zu Gemüte ziehen. Er liegt ja schon auf meinem SuB :-)

Zu den Charakteren kann ich sagen, das einige gut ausgearbeitet wurden, andere blieben leider etwas unscheinbar und ich hätte mir mehr Informationen über sie gewünscht. Auch die Hauptprotagonistin Beatrice erschien mir in einigen Situationen etwas lapidar und träge. Dafür wurden aber wieder die Ortsbeschreibungen prima in Szene gesetzt. Ich konnte mir alles bildlich vorstellen und tauchte in eine Welt rund um das Geocaching. Sehr interessant mal da hineinschnuppern zu dürfen. Die Begriffe rund um das Thema wurden auch verständlich dargestellt.

Cover
Das Cover sind schon ziemlich düster und verworren aus. Eher dunklere Farben bestimmen das Cover (außer der weiße obere Hintergrund) und der Titel Fünf wurde in rot und etwas erhöht daraufgedruckt. Was der Rabe bedeuten soll, ist mir noch nicht ganz schlüssig. Trotzdem ein tolles Cover und ein echter Hingucker.

Fazit
Frau Poznanski konnte mich mit „Fünf“ überzeugen. Ein spannender und fesselnder Thriller mit Gänsehautfeeling garantiert. Er lies sich leicht und schnell lesen und macht Lust auf mehr. „Fünf“ bekommt von mir 4 von 5 Sternen, mit der Hoffnung das der nächste Band noch etwas drauf legen kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend, 4. März 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Fünf (Broschiert)
Inhalt:
Eine Frau liegt tot auf einer Kuhweide. Ermordet. Auf ihren Fußsohlen: eintätowierte Koordinaten. An der bezeichneten Stelle wartet ein grausiger Fund: eine Hand, in Plastikfolie eingeschweißt, und ein Rätsel, dessen Lösung zu einer Box mit einem weiteren abgetrennten Körperteil führt. In einer besonders perfiden Form des Geocachings, der modernen Schnitzeljagd per GPS, jagt ein Mörder das Salzburger Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger von einem Leichenteil zum nächsten. Jeder Zeuge, den sie vernehmen, wird kurz darauf getötet, und die Morde geschehen immer schneller. Den Ermittlern läuft die Zeit davon, sie ahnen, dass erst die letzte Station ihrer Rätselreise das entscheidende Puzzleteil zutage fördern wird...

Meine Meinung:
Mitten im Salzburger Land, auf einer Kuhweide, wird eine Frauenleiche gefunden. Offenbar ist die Tote von einem Felsen gestürzt.
Beatrice Kaspary, Mutter zweier Kinder, und Florin Wenninger, beide LKA-Beamte, werden zu diesem Fall gerufen. Was auffällig ist, auf den Fußsohlen der Toten sind Zahlen eintätowiert, anscheinend Koordinaten.
Es beginnt ein perfides Spiel, wo ein Serienmörder das Ermittlerduo anhand von Rätseln in Form von Koordinaten dirigiert. An jedem neuen Ort finden die beiden immer wieder amputierte Körperteile von Opfern und jedes Mal gibt es neue Hinweise.
Als die Ermittlungen ins Stocken geraten nimmt der Täter sogar per SMS Kontakt zur Kommissarin auf und schickt ihr verschlüsselte Botschaften, welche auf ein traumatisches Ereignis in ihrer Vergangenheit anspielen.
Ist die Beamtin nun selber das Ziel und welche Verbindung gibt es zwischen den Toten?
Es scheint aussichtslos, denn egal wie schnell das Duo die Rätsel löst, der Täter scheint immer einen Schritt voraus'

Mit 'Fünf' hat Ursula Poznanski ihren ersten Roman im Erwachsenenbereich veröffentlicht.
Und es ist wirklich ein Thriller, der Spannung verspricht. Angesiedelt ist die Handlung in der Geocacher-Szene. Wer damit nicht anfangen kann, so wie ich vor diesem Buch, der braucht sich jedoch keine Sorgen machen. Frau Poznanski hat auch an uns unwissende Leser gedacht und führt immer wieder Erläuterungen zum Thema Geocaching an.

Das Buch selber startet recht rasant, man wird regelrecht ins Geschehen hineingezogen. Leider gibt es des Öfteren einen Spannungsabfall, was ich ein wenig schade finde.

Die Charaktere Beatrice und Florin sind beide sehr sympathisch und kommen glaubhaft rüber. Vor allem aber ist es Beatrice, die selber mit in den Fall gezogen wird, zu der man als Leser, vor allem als weiblicher, eine Bindung aufbaut. Bei ihr kommen zur Ermittlerarbeit noch private Probleme hinzu.
Sowohl sie als auch Florin werden durch eben diese Einblicke ins Privatleben menschlicher.

Im Laufe des Buches versucht Frau Poznanski den Leser immer wieder auf die falsche Fährte zu führen. Man tappt ähnlich wie die Ermittler relativ lange im Dunkeln.

Die Lösung des Rätsels am Ende ist durchaus gelungen, für mich kam sie unerwartet. Es bleiben dennoch keine Fragen offen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig. Es gibt so gut wie keine Perspektivenwechsel. Nur ab und an werden Einblicke auf die Taten des Mörders eingeschoben.

Fazit:
'Fünf' ist alles in allem ein gelungener Thriller, bei dem durchaus auch Krimifans auf ihre Kosten kommen.
Das Geschehen ist nicht zu abartig und wird nicht zu detailliert beschrieben.
Auf Jeden Fall lesenswert.

Vielen Dank an den Rowohlt Verlag für dieses Rezensionsexemplar.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Vielfalt des Geocachens, 16. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fünf (Broschiert)
Inhalt:
Im schönen Salzburger Land wird auf einer idyllischen Kuhweide die Leiche einer jungen Frau entdeckt. Auf ihren Fußsohlen finden die Ermittler Koordinaten, die sie zu einer Dose führen, in der sie eine grausige Entdeckung machen: Statt einem Logbuch, wie es bei normalen Geocaches üblich ist, finden sie neben den Hinweisen zur nächsten Station ein eingeschweißtes Körperteil. Die beiden Ermittler Kaspary und Wenninger müssen nun ganz der Schnitzeljagd beim Geocaching getreu einen Fall klären, dessen Mörder sie von Station zu Station und Rätsel zu Rätsel jagt ' und der am Final etwas ganz Besonderes bereithält.

Meine Meinung:
Die Idee, das Outdoospiel Geocaching in einen Thriller einzubauen, ist neu und dementsprechend interessant. Dass die Autorin dieses Hobby selbst betreibt, merkt man dem Buch an: Der Mitarbeiter von den beiden Ermittlern Kaspary und Wenninger, Stefan, lobt das Spiel an jeder Stelle. Das ist nicht schlecht, gewinnt der Leser auf diese Weise doch einen positiven Eindruck vom Geocachen, obwohl es hier für den Mörder für seine Zwecke benutzt wird.
Die Vielfalt dieses Spiel hat Poznanski ganz hervorragend zur Geltung gebracht: Auf ganz unterschiedliche Weise jagen die beiden Kommissare Leichenteile und entschlüsseln Rätsel und doch ist es nicht immer die selbe Art von Cache, die sie suchen. Aus meiner Sicht, die ich durch eigene Geocaching-Erfahrung gewonnen habe, hat sie eine große Bandbreite des Hobbys für ihren Krimi genutzt. Das hat mir ziemlich gut gefallen.
Das Buch ist äußerst spannend, ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen und hatte es innerhalb eines Tages komplett durchgelesen. Der aufmerksame Krimi-Leser kann allerdings bereits vor der Auflösung auf den Mörder kommen. Das gelang mir jedenfalls. Langweilig wurde es bis zum Schluss trotzdem nicht.
Die beiden Ermittlungsbeamten, Wenninger und Kaspary, reihen sich zwar in das typische Kommissar-Bild aktueller Krimis ein: Stress und private Probleme. Besonders Beatrice Kaspary als alleinerziehende Mutter leidet ebenso wie ihre beiden Kinder durchaus unter dem Druck der Aufklärung dieses Falls. Dennoch scheint das Leben nur mit den Kindern trotzdem möglich. (Der Familie sei Dank.) Und Florin Wenninger als Ermittler mit kreativen Hobbys wie Kochen oder Malen. Das hat mich überrascht, erwartet man so etwas normalerweise nicht.
Der Hintergrund des Falls ist kein besonders anspruchsvoller: die Besonderheit lag eher auf der Einbindung des Geocachens. Niemand braucht nun noch auf eine weltumspannende Verschwörung warten, denn das steckt nicht dahinter.

Fazit:
Ein spannender Kriminalfall, auch recht blutig (aber den Umständen entsprechend), der besonders durch die Einbindung des Hobbys Geocaching an Reiz gewinnt. Ein Buch, dass sich schnell lesen lässt, und das man nicht mehr weglegen kann, bis der Fall geklärt ist. Noch dazu zwei sympathische Kommissare, die ein Leben neben ihrem Beruf als Polizeibeamte führen können. Alles in allem hat mich "Fünf" überzeugt und ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hier würde ich gerne mehr lesen, 16. Oktober 2013
Von 
Melanie Reichert "Serien-Freak" (Friedberg, Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Fünf (Broschiert)
Nachdem ich von “Saeculum” sehr enttäuscht war, habe ich mich doch noch an dieses Buch herangetraut und kam dieses Mal voll auf meine Kosten.

Wir bekommen diesen spannenden Thriller aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Zum einen können wir die Ermittlungen der Polizei direkt mitverfolgen, zum anderen haben wir auch einen Blick auf den Mörder und die Opfer. Die Wechsel erfolgen zwar nur sporadisch, schüren aber die Spannung an, was ich als positiv empfunden habe. Der flüssige Schreibstil hat das Buch zu einem echten Pageturner gemacht. Auch die Fachbegriffe im Zusammenhang mit dem Geocaching werden dem Leser erläutert, sodass man sich hier nicht lange aufhalten muss und der Lesefluss nicht gestört wird.

Die Protagonistin Bea und ihr Kollege Florin haben mir sehr gut gefallen. Gerade Bea hat ihr Päckchen zu tragen und wir dadurch greifbar und authentisch. Durch den persönlichen Bezug zu dem Fall, ist sie hier besonders ivolviert und wir bekommen eine Menge an Details ihres Privatlebens offenbart. Die liebevoll ausgearbeiteten Nebencharaktere machen das Buch zu etwas ganz besonderem, weil man sich wirkich in die Geschichte hineinfallen lassen kann. Man hat das Gefühl es mit Menschen aus dem alltäglichen Leben zu tun zu haben.

Die Spannung baut sich von der ersten Seite an kontinuierlich auf und lässt einen bis zum Ende nicht mehr los. Gerade das packende Finale hat es in sich. Ich persönlich kam bis zum Schluss nicht dahinter, wer der Mörder ist. Genauso sollte es in einem spannenden Thriller sein: verworrene Hintergründe, die sich nur langsam aufdecken, ein Mörder, der gerne Spielchen spielt und ein geplanter Ablauf, der keine Lücken aufweist.

Das Thema rund um das Geocaching hat mir auch sehr gut gefallen. Die Idee ist individuell und neu. Ich als blutige Anfängerin bzw. jemand der keine Ahnung vom Geocaching hat, habe einen guten Einblick in das Thema bekommen. Wie realistisch das ganze für Leute ist, die mit dem Thema Geocaching zu tun haben, kann ich nicht sagen, aber für mich war die Geschichte rund.

Ein spannender Thriller, mit interessanten Charakteren, packenden Wendungen und einer Hintergrundstory, die neugierig macht – eine absolute Leseempfehlung.

4,5 Sterne
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen geiles Buch, 4. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fünf (Taschenbuch)
Dieses Buch kann ich nur empfehlen!

Ich lese ansonsten gern Bücher von Laymon, Fitzek und Dorn und bin immer skeptisch bei Büchern von Autoren, die ich nicht kenne. Aber dieses war eines der besten Bücher die ich je gelesen habe (und es waren viele)! Spannend, kurzweilig und mit unverhofftem Verlauf. Interessant und sehr geil geschrieben von Anfang an. Wollte das Buch gar nicht aus der Hand legen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es sägt und hackt der Psychopath, 26. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Fünf (Broschiert)
Warum schreibt alle Welt nur noch über schlachtende Psychopathen?? Gibt es niemanden mehr, der Leuten aus Habgier oder Eifersucht den Garaus macht? Wo sind bloß die Agatha Christies und Dorothy Sayers mit einem originellen Twist zum Schluss? Auch in "Fünf" wird wieder nur dramatisch gesägt und gehackt - die Geschichte bleibt konventionell und man hat sie schon x Mal gelesen. Weit entfernt von "Die Verratenen" oder "Erebos", die beide einen cleveren Plot hatten. "Fünf" ist Dutzendware für einen Literatur-Lidl. Kann man lesen, wenn man nichts anders zur Hand hat, gibt aber sicher bessere Unterhaltung. Lest mal wieder "Der Glocken Schlag"...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geocaching mal anders..., 8. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Fünf (Broschiert)
Inhalt
Auf einer Kuhweide wird die Leiche einer Frau gefunden. Auf ihren Fußsohlen sind Koordinaten eintätowiert. War das der Mörder? Als Beatrice Kaspary und ihr Kollege Florin Wenninger den Angaben folgen, finden sie an dem Standort eine menschliche Hand mit dem Hinweis auf weitere Koordinaten. Wie es scheint, haben die beiden Ermittler es mit einem Serienmörder zu tun, denn nach und nach verschwinden Zeugen und werden tot mit weiteren Koordinaten aufgefunden. Der Täter betreibt eine perfide Form des Geocaching, der Schnitzeljagd via GPS, und Beatrice kann im Tatmuster und -motiv keine Fehler entdecken - der Täter scheint den Ermittlern immer einen Schritt voraus zu sein. Bis er schließlich den Kontakt zu ihr sucht und sie selber Ziel seiner mörderischen Pläne wird.

Meine Meinung
Wer bei diesem Buch so etwas erwartet wie bei Erebos oder Saeculum, der wird enttäuscht sein. Zwar handelt es sich bei den beiden Büchern ebenfalls um Thriller, aber man merkt ganz klar, dass dieses Buch hier für eine erwachsene Leserschaft geschrieben wurde und nicht für Jugendliche. Die Charaktere sind alle schon um die dreißig Jahre alt und außerdem befinden sich Beatrice und Florin, die beiden wichtigsten Figuren, im Polizeidienst. Bei diesem Buch handelt es sich um einen handfesten Thriller, Made in Austria, wie man ihn sonst nur aus den USA von Tess Gerritsen und Karin Slaughter kennt.

Beatrice Kaspary ist die Protagonistin in dieser Geschichte und blickt auf eine gescheiterte Ehe mit zwei Kindern zurück. Zwar sind die Kinder die meiste Zeit bei ihr, dennoch holt ihr Exmann Achim die beiden regelmäßig ab. Zwischen Beatrice und Achim herrscht ein sehr schlechtes Verhältnis, was besonders dadurch verstärkt wird, dass er sie vor den Kindern schlecht macht. Warum es zu dem Bruch zwischen den beiden gekommen ist, erfährt man im Buch nicht endgültig. Nur hin und wieder werden Hinweise gestreut. Ebenso scheint sie unter einem Trauma aus ihrer Vergangenheit zu leiden, denn immer wieder wird sie während der Geschichte an einen Tod erinnert, für den sie sich verantwortlich fühlt. Erst am Ende erfährt man wirklich, was passiert ist und sie so beschäftigt. Insgesamt wird Beatrice als attraktiv und intelligent beschrieben. Ihr Kollege Florin, zu dem die Verhältnisse im gesamten Buch nicht eindeutig geklärt werden, behauptet, Beatrice könne Verknüpfungen und Lösungen in einem Fall schneller sehen und verstehen als andere Polizisten.
Ich fand Beatrice jedenfalls sehr sympathisch und ihre Vergangenheit ließ sie menschlich und nahbar erscheinen. Sie hatte ihr Päckchen zu tragen und war nicht perfekt.

Dennoch hat sie auch das typische Frauenbild verkörpert, dessen sich in Thrillern gerne bedient wird. Da hätte ich mir vielleicht ein wenig mehr Innovation gewünscht, aber da ich Beatrice ja sympathisch fand, konnte ich ganz gut darüber hinweg sehen. Die anderen Charaktere waren, wenn auch teilweise nicht sehr präsent, alle authentisch und glaubhaft. Besonders Florin und Stefan konnte ich gut leiden, aber auch die Tatsache, dass Beatrice bei vielen anderen Menschen wie Hoffmann und Bechner durch ihre Art angeeckt ist.

Der Fall war sehr gut durchdacht und schön verstrickt. Bis zum Ende konnte ich nicht genau sagen, wer jetzt der Mörder ist und bei der Auflösung war ich doch überrascht, da ich damit nicht gerechnet hätte. Ihm Nachhinein war es vielleicht logisch, aber es ist Ursula Poznanskis Schreibstil zu verdanken, dass ich vorher nicht auf den Täter gekommen bin. Ebenso ist die Geschichte stellenweise ein wenig brutal und grausam und wenn man weiß, dass man zart besaitet ist, sollte man es sich vielleicht lieber zwei Mal überlegen, das Buch zu lesen. Interessant fand ich, dass der Prolog erst ganz gegen Ende Sinn gemacht hat. Tatsächlich ist mir erst kurz vor Schluss eingefallen, dass es einen Prolog gab und habe ihn nochmal gelesen. Diesmal mit dem nötigen Verständnis. Das Thema Geocaching ist für mich noch neu, wobei ich schon davon gehört habe. Aber ich habe es nie selber versucht. So wurde für Unwissende wie mich alles gut und verständlich erklärt, dass ich immer mitkam und allem folgen konnte.

Natürlich läuft es zum Ende hin zu einem spannenden und gefährlichen Showdown hinaus, der natürlich Beatrices eigenes Leib und Leben gefährdet. Was anderes erwartet man bei einem Krimi/Thriller aber auch nicht, daher war das Ende mehr als angebracht und hat mich in seiner Art und Weise auch sehr zufrieden gestellt. Tatsächlich haben mich die letzten 50 Seiten, die mit der Auflösung und dem gefährlichen Showdown so gepackt, dass ich ein paar Tränen verdrücken musste. Es war doch irgendwo sehr bewegend und auch wenn ich kein Verständnis für die Tat und den Täter hatte, verspürte ich Mitleid.

Ich hoffe jedenfalls, dass es noch weitere Bände geben wird, denn einige Dinge sind noch unbeantwortet geblieben, die ich gerne beantwortet sehen möchte. Soviel ich weiß, handelt es sich hierbei um den ersten Teil einer Reihe, aber über weitere Pläne weiß ich noch nichts. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Fazit
Ein spannender Thriller mit vielen Überraschungen und Wendungen, aber auch Elementen, die ich in einem Thriller erwarte und für wichtig halte. Die Charaktere waren sympathisch und stellenweise sehr gut ausgearbeitet und der Fall hatte es sowieso in sich. Wie bereits schon in meiner Rezension zu Saeculum erwähnt, finde ich es toll, dass sich Ursula Poznanski in ihren Büchern immer an etwas ungewöhnlicheres Terrain wagt - hier eben mit Geocaching. Insgesamt minimal schlechter als die beiden anderen Bücher, aber immer noch 5 Sterne!

Weitere Buchrezensionen gibt es auf meinem Blog Kaugummiqueens Bücherstube (kaugummiqueen.blogspot.de)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mittelmäßig, nicht für jeden Thriller-Liebhaber, 22. Juni 2012
Von 
S. Latz "Lesekätzchen" (Steinbergkirche (Ostsee)) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Fünf (Broschiert)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Mein Lieblingsgenre sind Thriller, bevorzugt Psychothriller, in denen die Dramatik, der Schrecken und Ekel kein Ende nimmt, die Charaktere sich immer mehr zuspitzen.

"Fünf" klingt bedeutungsvoll und Spannung verheißend. Mal ehrlich: Will man beim Anblick eines Thrillers und Lesen des Klappentextes nicht bereits von Nervenkitzel und kribbelnder Vorfreude durchflutet werden?

Ernüchternderweise musste ich feststellen, dass "Fünf" leider nicht zu diesen Wunderexemplaren gehört, die einem beim Lesen die Gänsehaut auf den Körper zaubern.

Eher schleppend, weniger rasant und auch mit zunehmender Seitenzahl sich wenig steigernd versuchen die beiden Protagonisten das Rätsel um den Geocacher-Täter zu entlüften.

Dabei kommt die ganze Geschichte eher einem zähen Krimi gleich, als einem Thriller. Der Leser selbst (jedenfalls erging es mir so) kann nur schwer den Bezug zu den Personen aufbauen.

Nach einer Weile geht einem die ewig gleiche Tour, Nummer erhalten, auf Geochachingtour gehen, auf die Nerven.

3 Sterne für eine in sich runde, nette Geschichte ohne das wahre Thrillerpotenzial!
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Fünf
Fünf von Ursula Poznanski
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