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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aus dem Alltag der Psychotherapie
Haben Sie auch immer so ein mulmiges Gefühl, wenn Sie jemanden treffen, der sagt, er sei Psychotherapeut oder Psychologe? Was wird der wohl über mich analysieren? Keine Angst, sagt Andrea Jolander, Psychologen haben auch gerne Feierabend und sind froh, wenn sie dort entspannen können. Ärzte sind ja auch nicht begierig darauf, am Abend weitere Diagnosen...
Veröffentlicht am 23. Februar 2012 von H. P. Roentgen

versus
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Humorvoll, aber teilweise zu flapsig für meinen Geschmack!
Ich selbst bin seit längerer Zeit in Traumatherapie und habe in dieser Zeit verschiedene Erfahrungen gesammelt. Da ich zudem in Selbsthilfegruppen/-foren schreiben, wollte ich dieses Buch überprüfen, ob es eventuell für Unschlüssige geeignet ist, die unter Traumafolgestörungen wie auch Depression leiden, sich bisher jedoch noch nicht in eine...
Veröffentlicht am 27. September 2012 von Susanne Fritz


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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aus dem Alltag der Psychotherapie, 23. Februar 2012
Von 
H. P. Roentgen - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Haben Sie auch immer so ein mulmiges Gefühl, wenn Sie jemanden treffen, der sagt, er sei Psychotherapeut oder Psychologe? Was wird der wohl über mich analysieren? Keine Angst, sagt Andrea Jolander, Psychologen haben auch gerne Feierabend und sind froh, wenn sie dort entspannen können. Ärzte sind ja auch nicht begierig darauf, am Abend weitere Diagnosen stellen zu müssen.

Das ist nicht das einzige Vorurteil, das uns Andrea Jolander widerlegt. Sie plaudert aus dem jahrzehntelangen Erfahrungsschatz einer Psychotherapeutin und sie tut das so geschickt, dass wir eine Menge lernen, fast ohne es zu merken und vor allem ohne Langeweile.

Was sie als Therapeutin besonders ärgert, ist die Vorstellung, dass jeder doch mit seinen seelischen Problemen alleine fertig werden müsse und dass die Patienten oft voller schlechten Gewissens die Praxis betreten. Dabei fühlt sich niemand beschämt, der ins Krankenhaus geht, um sich den Blinddarm herausnehmen zu lassen und auch Mitmenschen, die sagen: Warum brauchst du dafür einen Doktor, das geht schon vorbei, sind heutzutage eher selten.

Dabei ist es bei seelischen Krankheiten nicht anders als bei körperlichen. Je eher behandelt wird, desto größer sind die Heilungschancen.

Jolander erzählt viel aus dem Alltag der Therapeuten. Warum sich keineswegs alle Patienten in den Therapeuten verlieben, warum auch die feuchtesten Sexträume nicht unbedingt was mit Sex zu tun haben müssen, wie die Praxis organisiert ist, wie der Beginn einer Behandlung abläuft (sehr unterschiedlich, je nach Patient), wie das Ende und warum die Krankenkassen heutzutage bereit sind, Psychotherapien zu bezahlen (weil es sich rechnet). Dass Träume zwar wichtig sind, aber selten das große Aha-Erlebniss bringen, sondern Therapien sich in kleinen Schritten vollziehen. Und dass ihre Patienten in der Regel völlig normale Menschen sind.

Dazu kommt eine kleine Hausapotheke mit ein paar weniger bekannten Mitteln, um mit alltägliche psychische Problem umzugehen, inklusive einer kleinen Anleitung, wie man selbst aus Träumen etwas über sich lernen kann.

Was auffällt: Wie oft die Autorin offenbar mit Patienten konfrontiert ist, die sich selbst gar nichts gestatten. Und deren Umwelt ebenfalls sorgfältig darauf achtet, dass alles "normal" verlaufen möge. Finden Sie heraus, was ihnen wirklich guttut, sagt sie, wenn Sie nur hohe Literatur lesen, weil ihre Bekannten über alles andere die Nase rümpfen, sollten sie besser zu sich stehen und das lesen, was sie wirklich mögen. Denn wenn Sie nur das tun, was andere von Ihnen erwarten, könnten Sie bald wirklich einen Psychotherapeuten benötigen. Erstaunlich, wieviel Macht selbst in unserer freien Gesellschaft die gesellschaftlichen Normen haben. Und die Autorin lässt sich auch gar nicht auf die früher so beliebten Grabenkämpfe zwischen Psychoanalyse, Verhaltenstherapie und Psychopharmaka ein.

Das alles wird so spannend und witzig erzählt, mit einem großen Schuss Weisheit, dass man das Buch gar nicht mehr weglegen mag.

Hans Peter Roentgen
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Den Durchblick im Psychoschungel, 27. März 2012
Dies ist kein Buch, was man mal schnell wie einen Roman an einem Abend durchliest. Zu sehr geht es ins Fachliche. Nach knapp 3 Abenden hatte ich mich dann endlich in das Tun und Handeln eines Psychotherapeuten eingelesen. Ich weiss nun den Unterschied zwischen Psychiater, Psychotherapeuten, Psychologen und hab nun ein wenig Ahnung vom ÜBER-ICH und von Tiefenpsychologie. Auch kann ich mir bei leichten Problemen mit dem einen oder anderen Tipps selbst behelfen. Das Thema Traumanalyse wurde auch besprochen und das sogar sehr aufschlussreich. 6 Kapitel habe ich mehr oder weniger interessiert verschlungen und kann nun ein wenig mehr verstehen, wann jemand eine Therapie braucht oder nicht.

Das Buch ist sehr pfiffig geschrieben, mit ein paar Fallbeispielen, aber auch dem einen oder anderen lustigen Spruch gespickt und wird so selten langweilig. Einzig der Abschnitt mit der Erklärung, wer nun was ist und wieso fand ich ein wenig langgezogen. Aber einen Erkenntnisgewinn hat es mir auch gebracht.

Überhaupt finde ich diese Lektüre interessant für alle, die sich mit dem Thema Psychologie etwas näher beschäftigen wollen, aber noch nicht durchblicken, was wer wo wann macht. Mir hat es die Augen für einige Sachen geöffnet und die Angst genommen, falls ich selbst mal die Hilfe in Anspruch nehmen muss..
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Berufsbeschreibung der besonderen Art, 25. Juli 2012
Ein Buch, das in der Lage ist bei mir eine verfestigte Meinung zu ändern ist immer ein gutes Buch.

Beeinflusst von zu vielen schlechten amerikanischen Filmen und deutschen Serien habe auch ich die Meinung vertreten ein Großteil derjenigen, die einen Psychotherapeuten aufsuchen tun das, weil es chic ist, der Pastor oder ein paar gute Freunde würden genauso gut, wenn nicht besser helfen. Obwohl ich eigentlich Lebenserfahrung genug hätte haben müssen um es besser zu wissen.

Das Buch erzählt aus dem Alltag einer Psychotherapeutin und räumt so nebenbei mit praktisch allen Vorurteilen auf, die sich so über die Behandler und die Behandelten eingenistet haben. Dabei verwendet die Autorin bewußt einen sehr lockeren Schreibstil- wer einen ihrer historischen Romane gelesen hat kann beurteilen, dass sie das auch ganz anders kann.

Ein Buch, dass sich eigentlich ganz locker flockig wegliest, das aber lange nachwirkt. Eine unbedingte Leseempfehlung.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Blick über die Schulter eines Psychotherapeuten, 15. Juli 2012
Das Buch ist kein Roman, kein Ratgeber und schon gar kein Lehrbuch. Es räumt mit Vorurteilen auf und beschreibt die Arbeit des Psychotherapeuten mit allem was dazugehört; den Vorurteilen, den Ängsten und den Zweifeln der Patienten bevor sie den Schritt wagen, den Verwandten, die Unwillige hinzwingen wollen. Endlich weiss man als Leser den Unterschied zwischen Psychologe, Psychiater, Psychotherapeuten und einigen weiteren Berufen und den verschiedenen Behandlungsmethoden, die es gibt. Man erfährt auch, wie lange eine Therapie dauert und wie sie abläuft, vom Termin, zum Eintreten beim Psychotherapeuten über die Gespräche bis zum Abschied.

Das Buch ist in einem lockeren Plauderton geschrieben, aber es behandelt doch die verschiedenen Aspekte mit genügend ernst. Die Patienten und deren Probleme werden mit Respekt dargestellt. Verdeutlicht werden die Behandlungsmethoden und Probleme duch viele Beispiele, wo man sozusagen bei Therapiegesprächen dabeisein kann. Das Buch lässt sich schnell und angenehm lesen und man erhält doch sehr viele Informationen über den Beruf des Psychotherapeuten. Manches war mir etwas zu detailliert, zum Beispiel die Auswahl des Geschenks am Schluss der Therapie und auch das Kapitel über die Traumdeutung war nicht nur ein Blick über die Schulter sondern ging mir zu weit. Das hätte besser in einen Ratgeber gepasst, in dem man bei Bedarf nachschlagen kann.

Trotz der kleinen Kritik kann ich das Buch jedem empfehlen, der wissen will, was ein Psychotherapeut macht und wie eine Psychotherapie abläuft.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sind wir nicht alle bekloppt?, 2. Mai 2012
Klappentext:
(K)ein ganz normaler Beruf
Stimmt es, dass sich viele Patienten in ihren Psychotherapeuten verlieben und die meisten Therapeuten selbst einen an der Waffel haben? Mit dreißig Jahren Berufserfahrung berichtet Andrea Jolander von ihren spannendsten Fällen und lässt und durch das Schlüsselloch in ihren Praxisalltag schauen.

Meine Meinung:
Viele Berufsgruppen müssen mit Vorurteilen kämpfen, aber besonders bei Psychologen wird es den meisten Menschen mulmig. Darf man in ihrer Anwesenheit frei reden, ohne gleich analysiert zu werden? Die sind doch selbst verrückt, ansonsten gibt es keinen Grund, diesen Beruf zu wählen usw.
Andrea Jolander zeigt in ihrem Buch allerdings was niemand vermutet hätte, Psychologen sind auch nur Menschen und ganz froh, wenn sie mal Feierabend und somit Freizeit haben.
Allerdings widerliegt sie in ihrem Buch nicht nur Vorurteile, sondern zeigt dem Interessierten, was Psychotherapie wirklich ist.

Gelungen und in einfachen Worten gewährt sie dem Leser einen Einblick in die Psychotherapie, begleitet einen in eine Therapiepraxis und erzählt, wie der Ablauf ist, welche Methoden es gibt und wie die Gespräche wirken.
Auch wenn der Humor oft gezwungen wirkt, so fand ich ihn trotzdem immer witzig, nie abwertend. Sie spielt einfach mit den Klischees, die sich bei den Menschen eingebürgert haben und betrachtet sie mit einen Augenzwinkern.

Fachliches Wissen vermittelt sie einem verständlich, Dinge die im ersten Moment seltsam klingen, wie zB. Ich ' Über Ich ' Es erklärt sie so, dass es jeder letztlich versteht und auch bei sich selbst nachvollziehen kann. Und auch die Unterschiede zwischen Psychologie, Psychiater und therapeutischer Psychologe erklärt sie so, dass man sie auf keinen Fall je wieder vergisst.

Was nicht ganz richtig ist, auf den Klappentext steht, Andrea Jolander berichtet von ihren spannendsten Fällen ' finde ich jetzt nicht so. Natürlich gibt sie für die eine oder andere Situation Fallbeispiele, aber wirklich tiefe Einblicke erhält man dabei nicht. Sie passen als Beispiele wunderbar in das Konzept, sind meiner Meinung nach aber nur ein Hilfsmittel, um etwas verständlicher zu machen.

In einem Kapitel findet man ein 'Erste-Hilfe-Köfferchen', welches Hilfe gegen leichte Schlafstörungen, oder Stress aufzeigt. Allerdings sagt die Autorin selbst, ihr Buch sei kein Ratgeber und so sind die Tipps wirklich nur minimal, bei bestimmten Themen sollte man lieber weiterführende Literatur kaufen, um wirklich seine Probleme anzupacken. Bei erheblichen Störungen bringt natürlich ein Buch nichts, weshalb da immer eine Therapie empfehlenswert wäre.

An Andrea Jolanders Seite beginnen wir eine Psychotherapie, bekommen erzählt, wie man einen Therapeuten finden, welche Methode empfehlenswert ist, wie es mit der Kostenübernahme aussieht und auf welche Dinge man sich vorbereiten sollte. Nach der Therapeutenentscheidung wird auch der Verlauf einer Therapie beschrieben, so dass auch Außenstehende verstehen können, was nun wirklich in den Praxisräumen vor sich geht. Schnell merkt man, dass es so ganz anders ist, wie man es zum Beispiel aus dem Fernsehen kennt. Die Behandlung hat nichts mit Voodoo zu tun, sondern ist vergleichbar wie das verarzten eines verletzen Körperteiles, eben auf die Seele bezogen.

Fazit:
'Da gehen doch nur Bekloppte hin' spielt mit Vorurteil, unterstürzt dabei allerdings, sein eigenes Gedanken mal zu überdenken, da es doch wirklich so ist, dass die meisten Menschen einfach eine falsche Vorstellung von Psychotherapie haben.
Definitiv ein gutes Buch für Angehörige, Betroffene und eigentlich alle, die Interesse an Psychologie haben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein amüsanter, lehrreicher Überblick, 1. April 2012
Andrea Jolander räumt in ihrem Buch auf humorvolle Weise mit gängigen Vorurteilen auf und gibt einen guten Überblick für Laien über das Gebiet der Psychotherapie und die verschiedenen Spielarten. Sie erklärt den Unterschied zwischen Psychologen und Psychiater, der selbst in seriösen Tageszeitungen noch immer gern durcheinandergeworfen wird, und versucht deutlich zu machen, warum und wann jemand fachlich kompetente Hilfe in Anspruch nehmen sollte.

Natürlich darf man kein Lehrbuch erwarten - aber diesen Anspruch hat dieses Buch auch nicht. Hier geht es viel mehr darum, interessierten Laien, die noch überhaupt keine Vorstellung haben, was sich hinter einer Psychotherapie versteckt, einen ersten Einblick zu gewähren. Wer dadurch Lust auf mehr bekommt, sollte sich danach der einschlägigen Fachliteratur zuwenden, um bestimmte Dinge zu vertiefen. Deshalb kann man es dem Buch auch nicht vorwerfen, wenn es nicht bis ins kleinste Detail sämtliche Fachrichtungen und Behandlungsmethoden explizit aufzählt und beschreibt.

Als Einstieg für Laien hervorragend geeignet und ebenso gut als Unterhaltung für Profis, die in vielen kleinen Details erstaunliche Wiedererkennungserlebnisse haben werden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Psychologin mit viel Humor, 9. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch sollte jeder mal gelesen haben. Die Auorin gleift Vorurteile auf und geht mit viel Homor und spritziger Schreibweise ran. Psychotherapie gut und leicht verständlich erklärt!!

Für mich das Fazit: Ein Buch dass man unbedingt lesen sollte (auch wenn man nicht in Therapie geht)
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Humorvoll, aber teilweise zu flapsig für meinen Geschmack!, 27. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich selbst bin seit längerer Zeit in Traumatherapie und habe in dieser Zeit verschiedene Erfahrungen gesammelt. Da ich zudem in Selbsthilfegruppen/-foren schreiben, wollte ich dieses Buch überprüfen, ob es eventuell für Unschlüssige geeignet ist, die unter Traumafolgestörungen wie auch Depression leiden, sich bisher jedoch noch nicht in eine Therapie getraut haben.

Nach dem ersten Querlesen muss ich zugeben, dass ich doch ziemlich enttäuscht bin. Es mag für Laien erheiternd sein, für Psychotherapeuten eventuell auch. Für Menschen, die manche Seelenqualen leiden, ist es mir eindeutig zu oberflächlich und auch etwas zu "rosarot" (z.B. die Themen "Wer ist für eine ambulante Therapie geeignet", "Verlängerung einer Therapie")... entweder hat die Autorin nur "leichtere" Fälle oder sie sucht sich diese bewusst aus. Was ihr Recht ist. Wirklich psychisch schwerkranke Personen dürften dieses Buch jedoch eher als unangebracht empfinden.

Fazit:

Etwas ernster hätte es schon sein dürfen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ABSOLUT EMPFEHLENSWERT ! AMÜSANT UND INFORMATIV !, 7. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Da gehen doch nur Bekloppte hin: Aus dem Alltag einer Psychotherapeutin (Kindle Edition)
habe mir dieses buch, einfach mal so...aus ner laune heraus "auf meinen kindle geladen".. dachte mir..:" gute lektüre für die wanne.. was besseres gibt's grad eh' nicht... ( nach 5 minuten suche !!!! )"...hab's dann mal so liegen lassen und vor 72 stunden rausgeholt...und schande über mich.. habe das buch total unterschätzt.. es ist ein absolut informatives und unterhaltsames buch...habe es innerhalb von 2 tagen ausgelesen..habe schon paar erfahrungen zu diesem thema "auf dem buckel" und konnte mich komplett mit den aussagen der autorin identifizieren.. sie erklärt ausführlich, auch und gerade für UNWISSENDE, das wichtigste zum thema "PSYCHO" und gibt auch "NUTZNIEßERN" dieser dienstleistung tiefe einblicke in ihre arbeit... ein wirklich tolles buch !!!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich hätte für mich selber, mir etwas mehr von diesem Buch erhofft., 21. März 2012
Von 
CupCake - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Es ist ja immer mehr Gang und Gebe, dass Menschen Bücher über ihren Beruf schreiben. Buchhändler, Kassiererinnen, sog. Putzfrauen und, und, und... Und nun schreibt eben auch eine Psychotherapeutin über ihren Beruf. Doch anders, als in den anderen Bücher dieser Gattung ist es nicht halb so amüsant gemeint, wie der Klappentext es verspricht. Darüber bin ich eigentlich mehr als froh, ich hätte es befremdlich gefunden, wenn jemand, der in einem so vertrauensvollen Beruf arbeitet, plötzlich über seine Patienten herziehen würde.

Dieses Buch ist vielmehr ein Buch, dass über die leider immer noch vorherrschenden Vorurteile aufklärt. Es erklärt einem die von der Krankenkasse übernommenden Therapiearten, die Vorgehensweisen eines Therapeuten und einiges anderes Grundlegendes. Dabei ist es hier und da mit einigen Witze und Auflockerungen gewürzt, die sicher eine gewisse Hemmschwelle beim Leser abbauen soll, ganz dem Motto "Therapeuten sind auch nur Menschen".

Dieses Buch ist wirklich für diejenigen interessant, die so gar nichts mit diesem Thema am Hut haben. Wer aber aus dieser Ecke kommt und sich in der Thematik eigentlich schon bewegt, der wird manches witzg finden, es wie einen heiteren Bericht lesen, aber nichts wirklich tiefgreifendes für sich mitnehmen.

Es ist ein unterhaltsames Buch, dass sicherlich die Angst vor einem Therapeuten nehmen kann, aber es ist auch etwas einseitig. Wenn die Psychoanalyse etwas länger erklärt wird und dann die Tiefenpsychologie als etwas erklärt wird, dass zwar psychoanalytische Elemente in sich hat, aber ganz anders ist, eben für Leute, die die Probleme erst seit kurzem haben, dann ist mir das zu wenig und zu einfach. Auch die Abhandlung über die verschiedenen Arten der "Seelenklempner" fand ich lasch.

Ich fand das Buch nicht schlecht, ich fands recht unterhaltsam, aber ich kann jetzt auch nicht sagen, dass es eines meiner Lieblingsbücher wird. Es ist gut, dass so ein Buch auf dem Markt ist, dass man den Menschen zumindest Grob erklären kann, was Psychotherapie ist und das auch Menschen die immer noch darüber Lächeln, oder Ratschläge verteilen "Der Fritz braucht doch nur mal eine Freundin...und frische Luft", an eine Möglichkeit kommen sich aufzuklären.
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