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5.0 von 5 Sternen Psychopathischer Künstler in der Hauptstadt
Dies ist meine Rezension zu Hanna Winters Neuerscheinung Opfertod". Die Autorin lebt in Berlin und konnte bereits mit ihrem ersten Buch Die Spur der Kinder" einen Erfolg landen.

In diesem Buch, welches als komplett neue Krimireihe angelegt ist, geht um die Kriminalpsychologin Lena Peters, die ihre erste Ermittlung führen muss. Hierbei gerät sie direkt...
Veröffentlicht am 27. Februar 2012 von maryrichards

versus
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Opfertod - Hanna Winter
Ich bin ein absoluter Thriller-Fan und vielleicht habe ich mich deshalb mit Opfertod so schwer getan, aber irgendwie war das Ganze für mich ein bisschen zu dick aufgetragen und teils wirklich unglaubwürdig. Die Storyline hat mich einfach überhaupt nicht überzeugt. Es hat mich die ganze Zeit über ein bisschen zu sehr an Die Chirurgin von Tess...
Veröffentlicht am 16. Februar 2012 von Anso


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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Psychopathischer Künstler in der Hauptstadt, 27. Februar 2012
Dies ist meine Rezension zu Hanna Winters Neuerscheinung Opfertod". Die Autorin lebt in Berlin und konnte bereits mit ihrem ersten Buch Die Spur der Kinder" einen Erfolg landen.

In diesem Buch, welches als komplett neue Krimireihe angelegt ist, geht um die Kriminalpsychologin Lena Peters, die ihre erste Ermittlung führen muss. Hierbei gerät sie direkt an einen psychopathischen Serienkiller, der ein grausames Spiel spielt und sich selbst als Künstler sieht.

Während des ganzen Buches habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt. Die Handlung selbst ist sehr gruselig und bedrückend, da es um einen Frauenmörder geht, der bereits ein Duzend Frauen ermordet hat. In einer U-Bahn Station wird dann eine weitere verstümmelte Frau gefunden, Christine Wagenbach, der die Hand abgetrennt wurde und die als erste den Überfall des Verbrechers überlebt hat. Wird er unvorsichtig oder will er nur mit seinem Opfer spielen? Sehr spannend und flüssig geschrieben, so dass man die Seiten in einem Rutsch sehr gut durchlesen kann. Auch gefällt mir gut, dass vorab die einzelnen Seiten - Ermittlerteam und der Killer - kurz vorgestellt werden. Hier wird auch direkt zum ersten mal auf Lenas dunkle Vergangenheit hingewiesen. Ich war gespannt, was sich dahinter verbirgt und dem Leser wird nach und nach die Auflösung präsentiert, die durch das Verhältnis zu Ihrer Schwester noch dramatischer Ausmaße annimmt als ich dachte. Vielleicht für manche störend, gefielen mir sehr gut die vielen, sehr kurzen Kapitel, da sich dadurch die Geschichte sehr kurzweilig gestaltete. Einziger Kritikpunkt von mir ist, dass die Aufklärung am Schluss und die Beweggründe des Killers etwas schnell abgehandelt wurden - hier hätte man eventuell bei den gut 320 Seiten noch etwas genauer drauf eingehen können. Das Cover mit der Taube ist sehr gelungen, zwar beklemmend, da sie (zu Tode?) zu stürzen scheint, aber auf den ersten Blick nimmt man es erst gar nicht war und es sieht aus wie ein künstlerisches Foto. Auch haptisch ist das Buch ein tolles Erlebnis, da die Taube auf Vorder- und Rückseite sich anders anfühlt als der Rest des Buchumschlags. Ein insgesamt zu empfehlendes Buch und wie alle Hanna Winter Werk toll für spannende Abende.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Opfertod - Hanna Winter, 16. Februar 2012
Ich bin ein absoluter Thriller-Fan und vielleicht habe ich mich deshalb mit Opfertod so schwer getan, aber irgendwie war das Ganze für mich ein bisschen zu dick aufgetragen und teils wirklich unglaubwürdig. Die Storyline hat mich einfach überhaupt nicht überzeugt. Es hat mich die ganze Zeit über ein bisschen zu sehr an Die Chirurgin von Tess Gerritsen oder Cupido von Jillian Hoffman erinnert ' nur in Deutschland und eben etwas over-the-top.
Man hätte dieses Buch auch gut und gerne auf 250 Seiten (oder auch weniger) schreiben können, denn so manche Szene erschien mir überflüssig und zu langatmig. Auch wurde in meinen Augen leider nie richtig Spannung aufgebaut ' es gibt keinen richtigen Hauptverdächtigen, keine ernsthaft gefährlichen Situationen, einfach nichts was mich als Leserin in Anspannung und Erwartung versetzt. Dass Lena nach ihrem zweiten Tag schon vom Fall abgezogen wurde, ohne erst die Hintergründe für ihre Fehlhandlung genau zu klären, erschien mir ebenso unglaubwürdig, wie die Tatsache, dass sie dann zufällig in einer Bar auf einen Ex-Polizisten stößt, der zufällig auch noch am gleichen Fall gearbeitet hat, bevor man ihn frühzeitig in Rente geschickt hat ' es tut mir ja sehr leid, aber irgendwo hört es dann auch auf.

Die Hauptcharakterin Lena war mir zusätzlich einfach nur unsympatisch und ich hatte mehrfach das Gefühl, dass sie unter einem leichten Alkoholproblem leidet (jeden Abend Bier, Wein oder Gin Tonic, teilweise nicht nur ein Gläschen sondern bis zur Trunkenheit und dann fährt sie noch mit ihrer Vespa?). Ich konnte mich einfach nicht für sie und ihre, zugegeben tragische, Lebensgeschichte erwärmen. Auch ihre Beziehung zu ihrer Schwester erschien mir zu aufgesetzt ' ich habe auch Schwestern und ich würde einiges für sie tun. Aber was Lena für ihre Schwester bereits alles getan hat erscheint mir einfach unrealsitisch und ist, ganz nebenbei, vermutlich nicht einmal möglich.

Ich konnte das Buch ohne Probleme weglegen, etwas das ein Thriller, der mit einem 'VOX TOP THRILLER' Aufkleber daher kommt, eigentlich nicht zulassen dürfte. Ein Top Thriller ist ein Page-Turner, ein Buch das man nicht aufhören kann zu lesen ' Opfertod war für mich mehr ein Kampf. Es nicht wegzulegen und etwas anderes zu machen, fiel mir oft schwer und deshalb kann ich leider nicht sagen, dass ich dieses Buch sehr genossen haben.

Fazit

Es gibt sicher gute Ansätze und ich will ja auch nicht sagen, dass das Buch eine Katastrophe war ' aber ein Top Thriller ist es leider nicht. Wenn man es denn überhaupt als Thriller bezeichnen möchte, ich denke, dass das Attribut Krimi vielleicht doch passender wäre.
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5.0 von 5 Sternen Der erste Fall für Lena Peters hat es in sich, 10. Juni 2013
*INHALT*
Kriminalpsychologin Lena Peters wird zu ihrem ersten Fall hinzu gezogen. Ganz neu in Berlin, neu im Team, versucht sie, die an sie gestellten Erwartungen zu erfüllen und den Serienmörder, der von der Presse nur der "Stümmler" genannt wird, zur Strecke zu bringen.
Doch auch sie kann die weiteren Opfer nicht verhindern, die tot aufgefunden werden, und denen jeweils ein amputiertes Körperteil fehlt. Umso grausamer, als doch ein überlebendes Opfer gefunden wird. So erfährt Lena, dass den Frauen ein Muskelrelaxanz gespritzt wird - sie erleben die Amputation bei vollem Bewusstsein.
Doch schon bald wird die Psychologin Opfer einer Intrige und vom Fall suspendiert; was sie aber nicht davon abhält, auf eigene Faust weiter zu ermitteln, um diesem Mann das Handwerk zu legen..

*MEINE MEINUNG*
Ich bin sehr angetan von diesem Reihen-Auftakt und werde auch die Folgebände lesen.

Der Schreibstil von Hanna Winter hat mich begeistert. Ich habe sehr schnell eine Sympathie für die Protagonistin entwickelt und mit ihr mitgefiebert. An einigen Stellen gestreute Rückblenden in die Vergangenheit lassen auf den Charakter schließen bzw auch nachvollziehen, wieso Lena so ist, wie sie ist. Auch ihre Motivation für ihr Tun wird deutlich und machen die Figur authentisch und greifbar.
Der zweite Protagonist und ihr Ermittlungspartner Wulf Belling wird ebenfalls ausführlich beschrieben und gewinnt durch Einblicke in sein Privatleben sowie Schwierigkeiten mit seiner pubertierenden Tochter an Tiefe und Persönlichkeit.

Die Autorin schafft es scheinbar mühelos, von Beginn an einen Spannungsbogen aufzubauen und ihn auch bis zum Schluss konstant zu halten. Durch kurze Episoden, die den Täter zeigen, aber den Leser über seine Identität und Beweggründe bis zum Schluss im Unklaren lassen, konnte ich zu jeder Zeit miträtseln, wurde aber am Ende überrascht.

Alles in allem ein toller Thriller, der mich vom Fleck weg mitgerissen und für die Autorin eingenommen hat. Daumen hoch!
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4.0 von 5 Sternen Brillante Kriminalistin jagt gefährlichen Psychopathen ..., 2. März 2013
Die Protagonistin dieses Romans, Lena Peters, ist auf dem Heimweg von einer Joggingrunde, als sie einen Verdächtigen im Garten ihrer kleinen Wohnung entdeckt, ihn überrumpelt und ihm eine blutige Nase schlägt. Die junge Profilerin meint, im Erdboden versinken zu müssen, als ihr wenig später klar gemacht wird, dass es sich bei dem Mann um ihren zukünftigen Arbeitgeber, Volker Drescher, handelt. Der Kriminalist hält große Stücke auf die Kriminalpsychologin und holte sie anlässlich der Jagd auf einen Serienkiller, der Berlin in Angst und Schrecken versetzt, in sein Team. Nach dem etwas misslungenen ersten Aufeinandertreffen wird Lena am nächsten Morgen auf dem Präsidium mit der Erstellung eines Täterprofiles betraut. Ihr Scharfsinn, die Aufmerksamkeit und die klugen Schlussfolgerungen lassen Lena rasch zu ersten Ergebnissen kommen, eine Kompetenzüberschreitung ihrerseits führt jedoch schon bald zu ihrem Ausschluss aus dem Ermittlungsteam. Als weitere Frauen ermordet werden und Lena in einer von den Leichen ihre Jugendfreundin vermutet, führt sie ihre Ermittlungen kurzerhand auf eigene Faust weiter. Sie verfolgt einige Spuren und bei der Überprüfung und Beschattung eines Verdächtigen kommt es zum Zusammentreffen mit Wulf Belling, einem ehemaligen Polizisten. Wulf Belling und Lena Peters werden zu einem eingeschworenen Team, und als sie dem Täter gefährlich nahe kommen, dreht dieser den Spieß um. Plötzlich richtet der Killer sein Augenmerk auf Lena, und die Jagd beginnt …

Die Autorin hat mit der Beschreibung ihrer Protagonistin einen interessanten Einstieg in ihr Buch gewählt. Die Geschichte Lenas, ihr Umfeld, Bruchstücke aus ihrer Vergangenheit, die nach und nach um viele Details erweitert werden und schließlich zu einem Gesamtbild führen, ist in einem flüssigen Schreibstil gehalten und weckt das Interesse des Lesers. Der Plot weist einen konstanten Spannungsbogen auf, der sich gegen Ende des Buches steigert. Eine falsche Fährte, die beharrlich verfolgt, von Lena jedoch bereits zu Beginn kritisch beäugt wird, scheint mir persönlich ein wenig zu fadenscheinig, um glaubwürdig zu wirken. Dennoch harrt man neugierig des Fortschritts der Geschichte, um letztendlich mit einem grausamen Szenario konfrontiert zu werden.

Bei den handelnden Figuren in diesem Thriller konzentriert sich Hanna Winter speziell auf ihre Protagonisten Lena Peters und Wulf Belling, und diese beiden sind es auch, die am detailliertesten charakterisiert werden. In „Opfertod“ erfährt man einiges über die dunkle Vergangenheit Lenas und ihre Beziehung zur Zwillingsschwester Tamara, die nach dem tödlichen Autounfall ihrer Eltern in einem Internat für schwer erziehbare Jugendliche aufwachsen musste. Die beiden Schwestern ähneln sich äußerlich zwar aufs Haar, sind in ihrem Charakter und Verhalten jedoch völlig verschieden. Wulf Belling weckte als „Anti-Held“ meine volle Sympathie. Seine Gutmütigkeit, die Hilfsbereitschaft und sein Einsatz bei den Ermittlungen wie auch seine gescheiterte Beziehung und die Hoffnung auf einen Neubeginn mit seiner Exfrau Helena lassen ihn liebenswert erscheinen, die Probleme mit seiner pubertierenden Tochter Marietta erzeugen eine spürbare Hilflosigkeit in ihm. Auf die Nebenfiguren ging die Autorin nur kurz ein, zeichnete dennoch ein deutliches Bild von ihnen. Volker Drescher, Lenas Vorgesetzter, ist anfangs schwer einzuschätzen und lässt sich nicht in die Karten schauen. Zwei Kollegen Lenas, nämlich Rebecca Brandt und Ben Vogt, ihres Zeichens gute Kriminalisten, scheinen eine Abneigung gegen die „Neue“ zu hegen, es kommt zu Eifersüchteleien und Intrigen. Eine unbekannte Größe in diesem Buch stellt die Vorgängerin Lenas, die geheimnisvolle Dr. Cornelia Dobelli dar, und schließlich ist da noch die Person des Killers, von der Presse „Stümmler“ genannt, der sich selber jedoch eitel als „Artefix“ tituliert. Sie alle bilden den Kern der handelnden Personen und beziehen den Leser in die Geschichte ein.

Die Aufmachung dieses Taschenbuches ist nicht nur aus optischer, sondern auch aus haptischer Sicht äußerst gelungen. Der tiefschwarze Hintergrund wirkt bedrohlich, der zentrierte und in großen, silbernen Lettern angeführte Name der Autorin zieht den Blick des Betrachters unweigerlich auf sich. Sobald man die weiße Taube mit den an den Spitzen rötlich gefärbten Federn berührt, spürt man die erhobene, gummiert wirkende Oberfläche, die sich teilweise auch in den roten Lettern des Titels bemerkbar macht. Der Inhalt des Buches ist in 76 kurze, meist nur einige Seiten lange, Kapitel eingeteilt. Besonders hervorheben möchte ich die Tatsache, dass die Autorin ihren Protagonisten auf der ersten Seite eine Auflistung gewidmet hat. Die Ermittlerin, ihr Partner und der Täter werden kurz beschrieben, nachfolgend die bereits erschienenen Werke Hanna Winters angeführt – eine Vorgehensweise, die ich mir bei jeder Lektüre wünschen würde.

Nachdem sich in meiner ersten Lektüre dieser Autorin („Seelenriss“) viele Passagen auf den ersten Band („Opfertod“) bezogen und einige Protagonisten im zweiten Band nur am Rande erwähnt, im ersten Band jedoch detaillierter vorgestellt wurden, empfehle ich jedem potentiellen Leser, sich an die korrekte Reihenfolge zu halten. Nachdem ich sowohl inhaltlich, als auch vom Schreibstil gesehen, großen Gefallen an „Seelenriss“ gefunden hatte, interessierte mich auch der erste Band der Serie um die Kriminalpsychologin Lena Peters. Ich fand zwar einige Details ein wenig unausgegoren und vermisste eingehendere Informationen betreffend die Motive und die Person des Mörders, vergebe „Opfertod“ jedoch nichtsdestotrotz 4 Bewertungssterne. Ich werde die Serie um die junge Kriminalpsychologin Lena Peters gerne weiter verfolgen.
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4.0 von 5 Sternen Der Künstler, 11. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Opfertod (4 CDs) (Audio CD)
"Opfertod" von Hanna Winter
gelesen von Nina Petri, erschienen im Hörbuch Hamburg Downtown, 4 CDs

Inhalt:

Lena Peters, Profilerin, ermittelt für die Polizei Berlin in einer Mordserie, in der Frauen ermordet und grausam verstümmelt werden. Bei ihrer Arbeit wird sie mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert. Wird sie dem "Stümmler" auf die Schliche kommen?

Autorin:

Hanna Winter wurde in Frankfurt am Main geboren. Nach ihrem Publizistikstudium arbeitete sie als Redakteurin. Ihr erster Thriller "Die Spur der Kinder", welcher 2010 erschienen ist, landete sofort auf verschiedenen Bestsellerlisten. Heute lebt sie als freie Autorin in Berlin.

Sprecherin:

Nina Petri, geb. 1963 in Hamburg, taucht meist in Filmen auf, in denen Figuren mit Anspruch und Tiefgang gefragt sind. Seit einigen Jahren ist die Mutter von Zwillingstöchtern auch eine gefragte Hörbuchsprecherin. Mit ihren Mädchen lebt sie in Hamburg.

Meine Meinung zu dem o. g. Hörbuch:

Die Sprecherin Nina Petri hat eine angenehme und interessante Stimme. Ich habe ihr gebannt zugehört, da sie die Spannung gekonnt dramatisch herüber gebracht hat.
Das Hörbuch beinhaltet von Anfang bis Ende eine atemberaubende Spannung.
Die Protagonistin Lena Peters wird sympathisch dargestellt. Ihre Arbeit als Profilerin bedeutet ihr viel, da sie von den Abgründen der menschlichen Seele fasziniert ist. Sie wird als ruhelos beschrieben, denn sie kämpft seit Jahren mit den Geistern ihrer Vergangenheit. Leider erfährt man nicht viel über die tatsächliche Arbeit einer Profilerin. Lena hat immer nur Visionen.
Der Thriller hält den Spannungsbogen über die gesamten 4 CDs aufrecht.

Fazit:

Ein guter Thriller, bei dem keine Langeweile aufkommt. Ich bin schon sehr auf die Fortsetzung mit Lena Peters gespannt.
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5.0 von 5 Sternen Spannungsgeladener 1. Band der Lena Peters-Reihe, 17. Juni 2012
Von 
INHALT:
Eine schreckliche Mordserie erschüttert Berlin: Junge Frauen werden betäubt, bei vollem Bewusstsein amputiert und danach bestialisch getötet. Nachdem die Mordkommission bei den Ermittlungen nicht mehr weiter kommt, zieht sie die die angesehene Kriminalpsychologin Lena Peters zu Rate. Doch kurz darauf leistet sich Lena einen Fehler und wird von ihrem neuen Chef von diesem Fall abgezogen. Doch die Profilerin gibt nicht auf und ermittelt gemeinsam mit Wulf Belling, der ursprünglich die Fälle der verstümmelten Frauenleichen bearbeitet hat, weiter...

MEINE MEINUNG:
"Opfertod" heißt der Auftakt einer neuen Reihe rund um die Kriminalpsychologin Lena Peters und ist gleichzeitig mein erstes Buch von Hanna Winter. Der Nachfolger trägt den vielversprechenden Titel "Seelenriss" und wird im Februar 2013 erscheinen. Den Schauplatz hat die Autorin in ihre Heimatstadt Berlin verlegt, die Handlungsdauer umspannt den Zeitraum vom 8. bis 20. Mai. Lena Peters ist erst vor kurzem nach Berlin gezogen und hat sich auch beruflich verändert. Die junge Frau mit den hellgrünen Augen und der androgynen Figur arbeitet als Kriminalpsychologin bzw. Profilerin für die Kripo Berlin und hilft den Polizeibeamten, einen gefährlichen Mörder zu jagen. Dabei ist sie sehr ehrgeizig und verbeißt sich in die Ermittlungen. Lena fährt außerdem Vespa und versucht noch immer, ein Trauma aus ihrer Kindheit zu verarbeiten. Zum Team der Kriminalpolizei gehört Volker Drescher, der Leiter der Mordkommission, der nebenbei erfolgreicher Schriftsteller ist, außerdem die sympathische Polizistin Rebecca Brandt und der intrigante Ben Vogt, der Lena die Stellung im Team neidet.

Kurz nach ihrem Ausschluss durch Volker Drescher lernt Lena den eigenbrötlerischen Ex-Kommissar Wulf Belling, der ursprünglich die Ermittlungen gegen den "Stümmler" geleitet hat und nun gemeinsam mit Lena auf eigene Faust ermittelt. Der Serienkiller nennt sich Artifex und sieht sich selbst als Künstler an, der seine blutige Kunst mit der Menschheit teilen möchte... Die Protagonisten, allen voran Lena, sind unglaublich interessante Charaktere mit vielen Facetten, Ecken & Kanten, die dadurch fast lebendig wirken. Weiters sind die Figuren weder wunderschön noch perfekt, was sie sympathisch und authentisch macht. Außerdem lässt die Vergangenheit von Lena und Wulf Spekulationen zu, wodurch man selbst zum Miträtseln angeregt wird. Auch wenn die Grundidee zu diesem Thriller sicherlich nicht ganz neu ist, wurde der Plot großartig umgesetzt. Langatmige Stellen oder unnötige Passagen sucht man hier vergebens, denn in "Opfertod" ist alles genau auf den Punkt gebracht.

Kaum hat man die ersten paar Seiten dieses Thrillers gelesen, nimmt einen die Story vollends gefangen und lässt einen nicht mehr los. Der Spannungsbogen wird durchgehend gespannt gehalten und die Handlung jagt von einer unglaublich fesselnden Szene zur nächsten. Die Geschehnisse werden -in der 3. Person- vorwiegend aus dem Blickwinkel von Lena Peters erzählt, zwischendurch schildert der Killer seine unglaublich kranken Fantasien und zeigt uns, wie einige seiner Opfer die letzten Stunden vor ihrem Tod verbracht haben. Hin und wieder berichten auch ein paar Nebenfiguren über die rasanten Ereignisse und lassen uns an ihrer Sicht der Dinge teilhaben. "Opfertod" bleibt durch die Wechsel der Erzählperspektiven, die ineinander verwebenden Handlungsstränge sowie durch die schlüssige Auflösung von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Hanna Winter versteht es, ihre Leser dank der packenden Schreibweise mit Hochspannung am laufenden Band und der überaus bildhaften, teilweise ekligen Beschreibungen, die mein Kopfkino auf Touren bringen, an die Geschichte zu fesseln. Abgerundet wird alles durch die Kapitel in angenehmer Länge und die mitreißende Sprache.

FAZIT:
Hanna Winter hat mich mit "Opfertod" und ihrer neuen Heldin Lena Peters vollends begeistert. Dieser rasante Thriller verfügt über eine reizvolle Protagonistin mit einem interessanten Beruf, eine Story voller Blut, Leichen & Spannung sowie einen ausdrucksvollen, flüssigen Schreibstil. Dieser rundum gelungene Serienauftakt, der zum Nägelkauen animiert, erhält von mir deshalb hervorragende 5 STERNE.
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4.0 von 5 Sternen Opfertod, 7. Juni 2012
Mir hat der Thriller "Opfertod" von Hanna Winter sehr gut gefallen. Die Leseprobe hat gehalten was sie versprochen hat und mich hat das Buch sehr gefesselt, so dass ich auch Abends und auf dem Weg zur Arbeit und zurück immer weiter gelesen habe, da mich die Handlung so gefesselt hat. Das Buchcover fühlt sich durch das Hervorheben des toten Tieres und der Schrift des Titels gut und ansprechend an und dadurch findet sich bestimmt auch im Buchladen der ein oder andere Leser.

Die Profilerin Lena Peters wird für einen neuen Fall engagiert. Zwölf Frauen wurden in den letzten zwei Monaten im Wald, Feld und an Ufern verstümmelt gefunden. Bisher wurden keine Indizien gefunden und die Polizei tappt im Dunklen. Lena stößt bei dem neuen Team auf Ablehung. Doch mit Rebecca Brandt kommt sie gut klar und erfährt auch, das vor ihr bereits eine andere Profilerin an diesem Fall gearbeitet hat. Die Akte hierzu wäre bei ihrem Chef Herrn Volker Drescher aufbewahrt und Lena begibt sich dorthin um in die Akte zu schauen. Dort wird sie dann von ihrem Chef überrascht und suspendiert. Doch der Fall beschäftigt sie weiter und sie ermittelt auf eigene Faust weiter, gerade da es um eine alte Schulfreundin von ihr geht.

Der Schreibstil ist fessend und flüssig und es gefällt mir auch gut, das man das ein oder andere von Lenas Vergangenheit kennenlernt und dadurch die Profilerin immer besser kennen lernt.

Der Thriller ist für Alle zu empfehlen, die deutschsprachige Thriller mögen und mal wieder eine neue Entdeckung auf dem deutschen Trillermarkt und ich hoffe es folgen noch weitere Thriller mit der Ermittlerin Lena Peters.
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4.0 von 5 Sternen Artifex der Stümmler, 18. August 2012
Lena Peters, eine Profilerin, tritt in Berlin eine neue Stelle an. Als sie nach dem Joggen heimkommt, schlägt sie einen Mann nieder, der auf ihrer Terasse in ihre Wohnung eindringen möchte, dies ist ausgerechnet ihr neuer Chef Volker Drescher. Dieser hat sie als Profilerin eingestellt, da in Berlin in Mordserie mit bereits 12 toten Frauen vor sich geht. Allen Opfern wurden mit chirurgischer Präszision Körperteile abgetrennt.

Opfertod ist der 3. Thriller von Hanna Winter und der erste um die Kriminalpsychologin Lena Peters. Er hat mir gut gefallen, obwohl ich "Die Spur der Kinder" und "Stirb" noch ein bisschen besser fand.
Ich hatte das Buch sehr schnell durchgelesen, was wohl auch an der flüssigen Schreibweise lag. Allerdings war das Buch auch nicht so lang, so dass ich denke, dass vielleicht die Jagd nach dem Serienmörder noch ein bisschen länger und erweitert hätte werden können.
Die Hauptperson Lena Peters komt symphatisch rüber und hat selbst eine schwere Vergangenheit. Aus dieser wird wohl in den Nachfolgebüchern auch noch mehr ans Licht kommen.
Im Gesamten finde ich, dass Opfertod ein gelungener Auftakt zu einer Serie ist und ich freue mich schon auf mehr.
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5.0 von 5 Sternen Hanna Winter verspricht wieder Hochspannung, 23. August 2012
Vorab muss ich sagen, dass ich schon die beiden ersten Bücher von Hanna Winter verschlungen habe, da mir ihr flüssiger Schreibstil sehr zusagt. Inhaltlich versprechen ihre Thriller Hochspannung gepaart mit sympathischen Ermittlern. Ich habe mich also schon sehr auf ihr neues Buch gefreut. Auch die neue Ermittlerin, Profilerin Lena Peters, hat Vorgeschichte und gefällt mir gut. Sie tritt in Berlin eine neue Stelle an. Ihr erstes Treffen mit ihrem neuen Chef ist schon ein gelungener Einstieg, der auch das Persönliche nicht zu kurz kommen lässt. Als sie nach dem Joggen heimkommt, schlägt sie ihn nieder, da sie ihn ja nicht kennt und der über ihre Terrasse in ihre Wohnung eindringen möchte. Da in Berlin in Mordserie mit bereits 12 toten Frauen vor sich geht, wollte er sofort Kontakt zu ihr aufnehmen. Inhaltlich wurden allen Opfern mit chirurgischer Präzision Körperteile abgetrennt. Auch Lena, die mit einem ehemaligen Polizisten selbst ermittelt, gerät noch ins Visier des Täters. Für durchgängige Hochspannung hat Hanna Winter damit genug gesorgt. Ich habe auch das dritte Buch verschlungen. Absolute Leseempfehlung.
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5.0 von 5 Sternen Lenas erster Fall... spannend!!!, 6. Januar 2015
Lena Peters ist nach Berlin gezogen und wird als Kriminalpsychologin zu ihrem ersten Fall dem "Stümmler" hinzugezogen. Dieser amputiert Frauen bei vollem Bewusstsein Körperteile, die er sammelt.
Ihrem Chef Volker Drescher fällt auf, dass sie wohl ziemlich einsam sein muss. Ihre Eltern verlor sie bei einem Autounfall. Lena und ihre Zwillingsschwester konnten gerettet werden, aber für die Eltern kam jede Hilfe zu spät und sie verbrannten im Auto. Seitdem wird ihr beim Anblick von Blut übel.
Durch eine Intrige einer Kollegin wird sie vom Fall abgezogen. Also ermittelt Lena auf eigene Faust weiter. Behilflich ist ihr dabei Wulf Belling, ein Expolizist. Denn plötzlich hat es der "Stümmler" auf Lena abgesehen.

Hanna Winter schreibt in einem spannenden, flüssigen und angenehmen Stil. Nach und nach erfährt man auch mehr aus Lenas Vergangenheit. Das Buch lässt sich durch die anhaltene Spannung in einem durchlesen. Ich mochte es nicht aus der Hand legen. Das Ende des Buches ist nicht wirklich ein Ende. Es lässt auf spannende Unterhaltung im zweiten Fall hoffen.
Klare Leseempfehlung!
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