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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen spannend und anders
Pedro Almodovár ist ja für krasse Wendungen und Themen der Sorte Sex, Homosexualität, Transsexualität und zwischenmenschliche Beziehungen bekannt. In Gestalten des Exil-Spaniers Antonio Banderas und der Newcomerin Elena Anaya ist der Streifen mit zwei tollen Darstellern besetzt worden.
In ruhiger Erzählweise bekommt der Zuschauer den...
Veröffentlicht am 19. März 2012 von Aloysius Pendergast

versus
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2.0 von 5 Sternen "...ich wünschte ich könnte die ganze Zeit nackt herumlaufen..."
Wie heißt es so schön? Bewerte nie ein Buch nach seinem Einband – gleiches gilt auch für Filme. Beurteile nie einen Film nach dessen Plakat. Ich ging davon aus es handle sich hier um irgendeinen Pseudoslasher der etwas mit Schönheitswahn & Co. zu tun hat – weit gefehlt.

Als der Film vorbei war, kam für mich ein kurzer...
Vor 5 Monaten von Sarah Karbowniczek veröffentlicht


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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen spannend und anders, 19. März 2012
Von 
Aloysius Pendergast - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Haut, in der ich wohne (DVD)
Pedro Almodovár ist ja für krasse Wendungen und Themen der Sorte Sex, Homosexualität, Transsexualität und zwischenmenschliche Beziehungen bekannt. In Gestalten des Exil-Spaniers Antonio Banderas und der Newcomerin Elena Anaya ist der Streifen mit zwei tollen Darstellern besetzt worden.
In ruhiger Erzählweise bekommt der Zuschauer den genialen Arzt Robert Legard nahe gebracht. Er arbeitet seit Jahren fieberhaft an einer künstlichen Haut und hält darüber auch Vorträge auf Kongressen. Mit der Zeit und auch durch Rückblicke erfährt man die Tragik dieses getriebenen Mannes. Seine Frau und Tochter starben beide unter dramatischen Umständen. Wie sehr ihn das getroffen hat, merkt man mit der Zeit. In Ledgards Klinik lebt nur eine schöne, junge Frau namens Eva die von seiner Haushälterin Marilia als einzige Patientin betreut wird. Eva sieht Ledgards toter Ehefrau zum Verwechseln ähnlich. Sie darf nicht heraus und ist leicht selbstzerstörend. Ledgard pflegt sie akribisch und wenn sie sich mal wieder ritzt, kümmert er sich sofort um ihre Wunden. Raus darf Eva nicht und man will als Zuschauer unbedingt hinter das Geheimnis um diese drei Personen kommen. Als an Karneval ein als Tiger (!) verkleideter Mann Marilia um Unterschlupf bittet, bekommt die Geschichte etwas Fahrt. Jener Mann hat in der Vergangenheit Ledgards eine wichtige Rolle gespielt.
Wie in einem Krimi wird dem unbedarften Zuschauer Stück für Stück, gerne durch Rückblenden Informationen gegeben, die Licht in diese düstere und brutale Geschichte bringen. Blut und Gedärme gibt es nicht zu sehen, die Brutalität spielt sich im Kopf des Zuschauers ab, da hier einfach moralische Grundsätze überschritten werden. Mehr will ich nicht verraten und muss auch anmerken, dass ein dezent flotteres Tempo, bzw. eine Kürzung um paar Minuten der Geschichte etwas mehr Pep verliehen hätte.
Als Extras gibt es leider nur unspektakuläre Blicke hinter die Kulissen, quasi eine zweite Kamera die filmt und Interviews mit beiden Hauptdarstellern. Abseits von Hollywood und standardisierten Horrorstreifen ist dieser Film ein Muss für Cineasten!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwischen Schuld und Rache, 2. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Haut, in der ich wohne (DVD)
Eine schöne, schlanke Frau (Elena Anaya) liegt in einem fleischfarbenen Ganzkörperanzug auf einem Bett und liest ein Buch. Über einen Monitor beobachtet der Chirurg (Antonio Banderas) die junge Frau, die so aussieht wie seine eigene, deren Haut bei einem Autounfall verbrannte. Nach jahrelanger Forschung verpasst der angesehene Arzt dem Geschöpf im Labor seines abgeschiedenen Landhaus nach und nach eine makellose künstliche Haut, die gegenüber äußeren Einflüssen wesentlich unempfindlicher sein soll.
Vor ein paar Monaten war die Frau noch jemand Anderes. Im Spiegel, auf dem Bildschirm, im gezeichneten und geschriebenen Tagebuch an der Wand sucht sie ihre Erinnerungen zu erwecken.
Schließlich fragt sie den modernen Frankenstein, der sie erschaffen hat: "Hast du noch etwas, was du verbessern willst?" Er verneint. "Wenn ich fertig bin, was machst du dann mit mir?"

Der Oscar-prämierte spanische Starregisseur und Drehbuchautor Pedro Almodovár ("Sprich mit ihr", "Volver ) hat in seinem kühlen Horrorthriller erneut seinen ständigen Themen wie Identität und Sexualität aufgegriffen. Und wie in den klassischen Horrorfilmen steht auch hier die Frage: Wer ist das Monster; der Arzt oder das geschaffene Wesen?
Die Verfilmung des 1984 erschienene "roman noir" "Mygale" (Vogelspinne) des Franzosen Thierry Jonquet zeigt alle in diesem Film als Ungeheuer und Unschuldige zugleich:
Die geheimnisumwitterte Gefangene,
die treu sorgende Haushälterin (Marisa Paredes), die ihre Kinder aufeinander hetzt,
den verfolgten Kriminellen im Tigerkostüm (Roberto Álamo ) der brutal in den Landsitz eindringt,
den Arzt ohne Ehrfurcht vor dem Schicksal, der sich einen Traum zurecht schnippelt.
"Könntest du bitte etwas ruhiger atmen?", sagt der Horrorchirurg. "Wenn es dich stört, dass ich atme, musst du mich töten", erwidert sein Geschöpf.
Eine Yoga-Lehrerin im Fernsehen erklärt: "Tief drinnen gibt es in jedem Menschen etwas, das man nicht auslachen sollte, aber man muss schon durchtrainiert sein, um da ranzukommen."
Aldomovar ist einer der großen Magier des modernen Kinos. Sein schönster und schockierenster Film zugleich ist für mich „Sprich mit ihr“.
Sein neuester Film huldigt sehr dem Genre-Mix und erreicht so nicht ganz die Tiefe seiner besten Filme. Sehenswert ist er auf alle Fälle!
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Film der unter die Haut geht - Almodovars Genre-Mix der provoziert und irritiert...., 10. März 2012
Von 
Retro Kinski - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Haut, in der ich wohne [Blu-ray] (Blu-ray)
MEDIUM (Blu-ray/DVD):

- BILD: gute Schärfe, gutes Schwarz,
- TON: Abstimmung zwischen Dialog und Musik gut, Räumlichkeit nicht groß ausgenutzt
Blu-ray: DTS-HD MA 5.1 in Deutsch
DVD: DD 5.1 in Deutsch
- EXTRAS: Making of, B-Roll, Behind the scenes-Featurette, Interviews mit dem Cast, Teaser, Trailer, TV-Spots (ca. 40 Minuten)

FILM (OHNE SPOILER !):

Regisseur Pedro Almodovar würde ich schon fast als Urgestein des europäischen bzw. spanischen Films bezeichnen aber seine filmische Adaption des gleichnamigen Romans von Thierry Jonquet spaltet mich zum einen in Begeisterung wegen der hochwertigen und gut besetzten Verfilmung, zum anderen in vornehme Zurückhaltung, weil er nicht vollends vermochte mich zu fesseln und durch die Überlänge auch etwas schleppend daherkam. Zusammengefasst kann ich den Film trotzdem für Almodovar Freunde und Fans und für offene Gemüter jenseits aller Genregrenzen empfehlen.

Die Story (OHNE SPOILER!) hier nur ganz kurz um jeglicher Vorbeeinflussung entgegen zu wirken. Der führende Arzt und Wissenschaftlicher Dr. Ledgard (Antonio Banderas) hält die junge Vera (Elena Anaya) in seinem Haus gefangen und benutzt sie als Versuchskaninchen für seine Experimente mit künstlicher Haut...... an dieser Stelle entscheiden schon sicher eine Reihe von Sehern sich auf diesen Film nicht einzulassen. Aber er stellt einen unglaublich selbstbewussten Genre-Mix aus Science-Fiction, Drama, Thriller und Horror dar, der mit passender stets prätentiöser Musik, mal Klassik, mal sphärischer Elektronik untermalt ist.

Das nicht zu fassend platte und nachhaltige Product Placement von BMW will ich auch mal verzeihen.....in gefühlt 15 Szenen fährt Antonio mit einem blinkeweissem gepimpten BMW 6er Coupe in das Bild...auch andere Beteiligte haben zufällig Fahrzeuge der Oberklasse dieses Herstellers....Das Buch kennend ist es für mich auch nicht entscheidend, daß Almodovar sich nicht an den Roman gehalten hat und davon in einigen wichtigen Teilen sogar abgewichen ist und einen wahnwitzigen Twist eingebaut hat der so nicht im Buch vorkam. Er hat sich damit von der Vorlage gelöst auch wenn das für Buch-Puristen nicht positiv zu bewerten ist was ich verstehe.

DIE HAUT IN DER ICH WOHNE ist ein angenehm skuriller und hochwertig verfilmter Augenschmaus der eine gute Abwechslung zum Hollywood Einheitsbrei darstellt, allerdings auch eine gewisse Offenheit gegenüber einer solch kruden Story beim Seher einfordert. Hier und da wirkt der Film auch überkonstruiert und vorhersehbar und ich kann verstehen, daß der Film die Seher-Gemeinde spalten wird. Von "langweiliger perverser kranker Kram" bis hin zu Lobeshymnen auf "perfektes und geniales Kino" wird alles zu hören sein.

Fakt ist, daß der Film eine sehr gute Präsentation des bekannten und ihm so eigenen old-school Voyerismus von Almodovar darstellt. Viele seiner Filme sind auch stets eine Reise in die Abgründe von Verlangen und Erotik zum einen, aber auch Gewalt und Tod zum anderen. So ist es auch mit dem vorliegenden Film. Es ist provozierender absurder Body-Horror und schon eher ein Film für Arthouse-Kino affine Zuschauer als für eine breite Masse oder auch Horror-Fans. Letztere könnte insbesondere die bewußte distanzierte Sterilität des Films irritieren.

Antonio Banderas macht seine Sache hervorragend und das gilt auch für alle anderen Rollen. Natürlich sollte man sich auf die schräge Story einlassen können und nicht so sehr logisch treiben lassen sonst wird man dem Film ablehnend gegenüber stehen. Das ist auch verständlich. Einiges ist nicht nachvollziehbar, das Verhalten der Protagonisten allemal nicht, vieles ist nicht logisch und mit normalem Menschenverstand zu erklären. Davon lebt aber die Story, sie verführt uns in eine Welt, in der die Emotionen, Sehnsüchte und egomanischen Phantasien die Herrschaft über die handelnden Personen haben....und das darf im Film doch erlaubt sein.....

4/5 Hautfetzen....äh....Sternen
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gefällt dir was du siehst ?, 22. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Haut, in der ich wohne (DVD)
Dieses Meisterwerk von Almodóvar fesselt von Anfang an. Es lässt nicht mehr los, es hält gefangen. Die unterschiedlichsten Stimmungen und Gefühle werden angesprochen an. Ich werde versuchen nicht allzu viel vom Inhalt zu verraten; vieles ist schon bekannt, aber darauf kommt es zumindest mir bei dieser Rezension nicht an. Ich möchte einfach das Interesse wecken, diesen Film anzusehen.Vor allen Dingen würde jedem Käufer wirklich empfehlen, sich neben DVD, Blu-Ray auch das Buch zu besorgen. Es gehört untrennbar dazu. Zwischen Buch und Film gibt es ganz erhebliche Unterschiede, aber meiner Meinung nach ist das nicht wichtig - es gibt ein gleichberechtigtes Nebeneinander von Buch und Film. Die Geschichte des Filmes entwickelt sich aus den Ideen des Buches heraus und nimmt eine neue Form an. Wie ein Gleichnis gibt er der Vorlage ein Gesicht und er wirkt bei jedem Ansehen neu, anders, faszinierender - regt zum Nachdenken an. Die Haut in der ich wohne, ist tatsächlich seit langem wieder ein Film, den man sich immer wieder ansehen kann und sogar muss. Die Geschichte die erzählt wird - wenn man alle Zusammenhänge die bekannt werden - weiß, immer interessanter, vielschichtiger und fürchterlicher, weil eine Vielzahl von Facetten und Handlungen und Symbole erst später richtig ins Bewusstsein treten. Ich halte den Film für einen bemerkenswerten Glücksfall. Die Schauspieler, die Story, die Ausstattung, diese intelligente, bewegende Geschichte im diffusen Wechselspiel zwischen Horror, Thriller und auch Liebesfilm - getragen von einer herausragenden, wohldosierten Musik, einfach grandios. Natürlich polarisiert der Film; aber tief beeindruckend ist er auf jeden Fall. Er ist ein High-Tech Kammerspiel um Liebe, Hass, Macht, Wahrheit und Lüge, Verbrechen, Schuld und Unschuld, Begehren, er hinterfragt die Beziehungen und Rollenverteilungen zwischen Mann und Frau aber er erzählt auch von starker Hoffnung, Mut und festen Glauben. Worte die natürlich oft, viel zu oft vielleicht gebraucht werden. Doch sie müssen hier ausgesprochen sein. Die Geschichte ist voller Geheimnisse und Beziehungsebenen, die sich erst spät erschließen. Und die sich erst in der zweiten Hälfte scheinbar auflösen und zutiefst erschrecken. Hier wird das Thema Rache in völlig neuer Form dargestellt; schrecklich und doch wunderschön, traurig und doch in bestimmten einzelnen Momenten mit einer Art von Humor. Der Humor ist ein heller Schein im Zustand der latenten Furcht des Zuschauers vor dem was war, ist und kommen wird, manchmal ist das Spiel grausam und doch wieder so zurückhaltend, dass man den Hauch der Furcht, des unerwarteten nur spürt, aber die Furcht, das Schreckliche einfach nicht sieht. Auch geschieht vieles anders als man es gerade in dieser Szene erwartet. Richtiges Schweigen wirkt mehr als Aktion. Dafür sorgen auch die coole Ausstattung, die wunderbaren Drehorte - und die ständige Gewissheit, der Möglichkeit, dass es wirklich so ein könnte, wie es dargestellt wird. Werden wir nur über das Äußere gesteuert? Werden wir grundsätzlich von scheinbarer Schönheit - wenn uns gefällt was wir sehen - angezogen oder ist nicht doch anderes wichtig oder werden wir von etwas was persönlich hässlich oder krank erscheint ... oder macht gerade die Fähigkeit der Änderung unserer Ansichten unsere Menschlichkeit aus? Verändern wir unser Aussehen, verändern wir uns selbst? Der Film sollte zum nachdenken anregen. Ob dies gewollt ist oder nicht, ist völlig dahingestellt. Die Anregung zum Nachdenken alleine ist viel entscheidender.
Die Schauspieler sind klasse und ich möchte auch niemanden besonders hervorheben, denn alle zusammen bleiben Teil der Darstellung. Die DVD selber ist gut ausgestattet; relativ wenig Extras; da hätte ich mehr erwartet. Besonders gefallen hat mir das Menü mit dem hinterlegten musikalischen Leitthema, eindrucksvoll und stimmig.
Dieses Werk beeindruckt wie schon lange kein zweites.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Almodóvar in Bestform, 6. April 2014
"Die Haut, in der ich wohne" ist eine melancholische, zutiefst exzentrische Geschichte, die an die Tradition des Schauerromans, des Kammerspiels und des Rachedramas anknüpft, um daraus etwas völlig neues zu erschaffen. Es fällt schwer, diesem Film ein klares Genre zuzuweisen - und gerade darin kommt auch seine Stärke zum Ausdruck.

Über den Inhalt sei hier gar nicht allzu viel erwähnt, denn jede Information zu viel würde schon den Filmgenuss schmälern.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Film, 16. April 2014
Etwas zum nachdenken. Sehr Sehenswert! Wenn man nur den Trailer sieht, könnte man meinen, es handle sich um einen billigen Film. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Ohne verraten zu wollen, worum es geht, eine ganz klar Empfehlung!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Almodovar eben, 14. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Haut, in der ich wohne [Blu-ray] (Blu-ray)
für mich ist ein Film von Pedro Almodovar schon ein eigenes Genre, es ist immer ein Meisterwerk mit absolut interessanten Geschichten über Liebe, Tod, Sexualität, Macht und Ohnmacht, Schuld und Sühne, alles was das Leben so zu bieten hat. Und er wird von mal zu mal immer besser. Zudem bietet er uns die schönsten Bildausschnitte und Farben, die man sich vorstellen kann, ganz zu schweigen von der Filmmusik. Man sollte aber auch bewußt und 'ausgeschlafen' an so einen Film rangehen, sonst kann er auch manchmal zu anstrengend sein. Antonio Banderas nach 20 Jahren mal wieder in einem Almodovar zu sehen, ist echt eine Wohltat und Elena Anaya ist eine tolle 'Nachfolgerin' der (über)strapazierten Penelope Cruz.
Die Blu-Ray Qualität ist absolut zufriedenstellend, man wünschte sich alle Almodovar Filme gäbe es in dieser Qualität.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen geht unter die Haut ..., 7. Februar 2013
Von 
M. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Haut, in der ich wohne (DVD)
"Die Haut, in der ich wohne" ist für mich einer der verstörendsten Filme, die ich jemals gesehen habe. Aber das heißt nicht, dass er schlecht ist. Im Gegenteil! Er geht im wahrsten Sinne unter die Haut!

Ich fand den Film eigentlich so krass, dass ich fast so weit war, nicht mehr weiter zu schauen. Aber schlussendlich wollte ich dann einfach wissen, wie der Film endet ... Und obwohl ich den Film ziemlich gruslig fand, war er doch sehenswert.

Antonia Banderas brilliert hier in der Rolle des Plastischen Chirurgen Dr. Ledgard. Der Film macht Zeitsprünge, die zwar während des Films etwas verwirrend sind, aber letztendlich bringen sie die Geschichte dann doch zusammen. Man begreift etwa im zweiten Drittel, worum es eigentlich geht und wer die "Frau" ist, die Dr. Ledgard hier mehr oder weniger gefangen hält.

Man sieht die hübsche Vera (Elena Anaya) in einem Raum sitzen. Dr. Ledgard beobachtet sie über einen Monitor. Dr. Ledgard hat vor langer Zeit seine Frau verloren und Vera sieht ihr ähnlich!

Nach und nach entfaltet und entwickelt sich die Geschichte und man wird Zeuge des Schicksals von Dr. Legard. Er hat nicht nur seine Frau verloren ... Und die überengagierte Haushälterin Marilia spielt auch eine Rolle. Aber welche?

Man sieht Dr. Ledgard bei seinen plastischen Eingriffen an Vera. Man begreift nicht so recht, wer sie ist und warum er das tut und wie sich alles entwickelt hat und so weiter ... Aber wenn man der Geschichte eine Chance gibt, dann entwickelt sie sich zu einem großartigen Meisterwerk und lässt den Zuseher dann auch nicht mehr im Dunkeln tappen.

Dr. Ledgard ist nicht durchwegs unsympathisch, ganz im Gegenteil, obwohl er eine Art Frankenstein ist, ist er doch immer nett zu seinem Geschöpf. Nicht nur das, er liebt es ... Am Ende klärt sich alles auf.

Mich hat der Film verstört, aber er besticht durch die schauspielerischen Leistungen und auch durch die zwar skurrile und gruslige, aber überaus mitreißende und durchdachte Geschichte. Schaurig-schön!
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5.0 von 5 Sternen Toller Film!, 3. Juli 2014
Ich finde diesen Film sehr gelungen. Er zeigt, zu was Menschen fähig sind und wie anpassungsfähig sie werden können. Meiner Meinung nach ist er packend und gut strukturiert. Dass man nicht alles von Anfang an weiß, sondern in Rückblenden (die als solche erkennbar sind) Stück für Stück erfährt macht den Film für mich besser und nicht schlechter, wie einige hier sagen. Außerdem finde ich die schauspielerische Leistung sehr gut. Ein halbes Sternchen Abzug gäbe theoretisch der Tiger, dessen Auftritt mich etwas zu sehr verwirrt hat, aber 4,5 geben aufgerundet immernoch 5 ;)

Als kleine Vorwarnung für potenzielle Käufer: Personen, die leicht besaitet sind, was indirekten Horror betrifft, sind sicherlich nicht das Zielpublikum. Blutige Szenen kommen zwar auch vor (ich glaube 2 oder 3 Stück), sind aber nicht so heftig, wie in vielen anderen Filmen.
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5.0 von 5 Sternen Gelungener Film mit spannenden Wendungen, interessanten Ideen., 15. April 2014
Von 
L. Müller (Sachsen - Anhalt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Spannender Film. Anspruchsvolles Kino. Zu empfehlen für Menschen, die kein "Kopf aus, Film an" mögen. Der Anfang des Films stellt den Zuschauer vor ein Rätsel, dass die ganze Zeit für Spannung sorgt und am Ende aufgelöst wird.
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Die Haut, in der ich wohne [Blu-ray]
Die Haut, in der ich wohne [Blu-ray] von Pedro Almodovar (Blu-ray - 2012)
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