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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen EIN NEUER FILM DANK NEUER SZENEN !
Der dritte Teil der Alien-Saga ist einer der umstrittensten Science-Fiction-Filme überhaupt. Das beginnt schon beim schlichten Titel mit der hochgestellten `3' und dem skurrilen Handlungsgerüst.
STORY...
An Bord der Sulaco, jenem Schiff welches in ALIENS zum Planeten LV-426 zurückkehrte, um die Kolonisten vor den namensgebenden...
Veröffentlicht am 6. Dezember 2004 von S.Schulz

versus
3.0 von 5 Sternen Schwächerer Teil der Reihe!
Zwar ist Alien 3 durchaus kein schlechter Film, jedoch wenn man mit der Erwartung von Teil 1 & 2 an diesen Film ran geht, wird man definitiv enttäuscht. Allein die Lokation in diesem Gefängnis fand ich relativ mies und das Sigourney Weaver eine Glatze hatte, sah auch nicht gerade prickelnd aus. Zwar wird er gegen Ende hin, als die Leute nach dem Alien suchen...
Vor 1 Monat von Jack Briston veröffentlicht


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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen EIN NEUER FILM DANK NEUER SZENEN !, 6. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Alien³ [Special Edition] [2 DVDs] (DVD)
Der dritte Teil der Alien-Saga ist einer der umstrittensten Science-Fiction-Filme überhaupt. Das beginnt schon beim schlichten Titel mit der hochgestellten `3' und dem skurrilen Handlungsgerüst.
STORY...
An Bord der Sulaco, jenem Schiff welches in ALIENS zum Planeten LV-426 zurückkehrte, um die Kolonisten vor den namensgebenden Außerirdischen zu retten, bricht ein Feuer aus. Die Überlebenden Ripley, Newt und Hickssowie die Reste des Androiden Bishop stürzen mit einer Rettungskapsel auf den Gefängnisplaneten Fury 161 ab. Ripley überlebt (fast) als einzige den Absturz, denn zwei Aliens haben ebenfalls die Bruchlandung überstanden. Eines infiziert einen Wachhund, das andere nistet sich in Ripley ein und wächst zur Königin heran.
Auf Furi161 beginnt der ungleiche Kampf ums Überleben. Die Gefängnisinsassen und Ripley kämpfen ohne Feuerwaffen gegen das heranwachsende Hunde-Alien und werden nach und nach dezimiert. Ripley, betäubt vom Horror der stetig heranwachsenden Brut und der Trauer um ihre Kameraden / Tochter stellt sich ein letztes Mal dem hartnäckigen Organismus - bis zum bitteren Finale...
MEINUNG...
ALIEN 3 ist im Prinzip ein Meisterwerk. Allgemein als schwächster Teil der Reihe verrufen, ist jedoch gerade dieser Film der visuell und schauspieltechnisch beeindruckenste. David Fincher, der später mit SIE7BEN und FIGHT CLUB zum Kultregisseur aufsteigen sollte, gab mit ALIEN 3 sein Debüt und fügte der Saga ein depressiv-verstörendes Kabinettstück hinzu.
2003 wurden die verworfenen Szenen in einem Special Edition - Extended Cut eingefügt. Was dabei heraus kam ist ein völlig neues Filmerlebnis! Die rund 30 (!) Minuten längere Fassung gewährt tiefere Einblicke in das Leben der Gefängnisinsassen und zeigt ganz neue Perspektiven des Planeten Fury 161. Besonders zu Beginn profitiert der Film von den erweiterten Szenen. Weniger gelungen ist hingegen die Idee mit der `Alien-Kuh', die hier ersatzweise als Alienwirt herhalten muss (statt des Hundes). Auch das in die Länge gezogene Mittelstück des Films, wo es den Insassen kurzzeitig gelingt das ausgewachsene Alien einzusperren, nur damit es später ausbrechen wieder kann, hätte man sich sparen eigentlich können.
Interessant sind jedoch die veränderten Szenen am Anfang, wo dem Zuschauer sehr schnell klar wird, das Ripley mit einem Alien infiziert ist. Am Ende hingegen wurde der Film unnötig umgeschnitten: Ripley Todessturz geschieht relativ unspektakulär - die `Geburt' der Königin wird nicht mehr gezeigt. Dennoch bleit ALIEN 3 ein zuteifst trauriger Film, in welchem jede Hoffnung letztendlich auch verloren geht. Beide Versionen des Films sind auf der DVD enthalten.
FAZIT...
Von allen Alien-Filmen stellt diese DVD-Neuveröffentlichung die lohnenste dar, denn die erweiterten Szenen sind interessant und hinterlassen einen völlig eigenständigen Eindruck !
ALIEN 3, egal in welcher Fassung, trifft jedoch nicht jedermanns Geschmack. Insbesondere als Nachfolger des grandiosen ALIENS hat der eher ruhige Horror-Film einen schweren Stand. Für Fans des Films ist der Extended-Cut auf jeden Fall einen Blick wert, Neugierige schauen vorab aber Probe. Denn wer eine Wiederholung von ALIENS oder eine interessante Action-Alternative des aktuellen ALIEN VERSUS PREDATOR erwartet wird enttäuscht.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Testosteron & Schweiß, oder: Alien vs. Fight Club., 9. Mai 2004
Von 
robotgeorgie "robotgeorgie" (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Alien³ [Special Edition] [2 DVDs] (DVD)
Schon vier Jahre nach James Cameron's "Aliens" folgte "Alien 3", der große Erfolg des zweiten Teils machte hungrig nach einer weiteren Fortsetzung, und 20th Fox hatte wieder, fast schon in Tradition, auf einen jungen, kreativen Regiesseur gesetzt: David Fincher. Sein Stil war wiederum ein subtiler, reduzierter, die teils massive Action aus Teil 2 (welche bei Fans des ersten Teils sowohl Begeisterung als auch Ablehnung hervorrief) wich der atmosphärischen Tiefe, ähnlich Ridley Scott's "Alien", dazu ein visueller Code, der sich auch in späteren Werken Fincher's wiederfinden sollte. Ripley fand sich diesmal nach einem Crash ihres Raumschiffes auf einem ausschließlich von Männern - allesamt Strafgefangene - Planeten wieder, ein verschwitzter Sumpf aus Abschaum, Männerphantasien, Testosteron und Hoffnungslosigkeit (Fincher's späterer "Fight Club" läßt hier schon grüßen). Arbeitssklaven, verdonnert zum Zwangsdienst, und natürlich taucht das totgeglaubte Monster wieder auf, nachdem die Sonne im Cinemasope-Format untergegangen sind und die Dunkelheit über den Planeten hereinbricht. Nach und nach finden sich in dem Gefängniskomplex Opfer des Alien-Monsters, auf bestialisch grausame Weise getötet. Wie schon seine Vorgänger, besitzt auch "Alien 3" seine Eigenständigkeit, nicht zuletzt dank brillianter Kameraarbeit (diesmal Alex Thomson), den Music-Score schrieb erstmals Elliot Goldenthal, nicht ohne Goldsmith zu zitieren. Dennoch vermochte "Alien 3" seine Fans nicht zu wirklich überzeugen, die Kritikan waren mehr als mäßig, und auch die Einspielergebnisse von knapp 60 Mio $ blieben sowohl hinter den Erwartungen, als auch hinter jenen seiner Vorgänger zurück.
Vielleicht mag der mäßige Erfolg, den erhofften Box-Office-Hit konnte 20th Fox jedenfalls nicht für sich verbuchen, daran gelegen haben, daß sich David Fincher dem Studio 20th Fox beugen mußte, und seine urspründlich konzipierte Schnittfassung, härter, länger, kompromißloser, verwerfen: Neben der bekannten Kinoversion wird mit dieser DVD erstmals diese ursprüngliche, und Fincher's "persönliche", etwa 30 Minuten längere Schnittfassung geboten, die weitaus nicht bloß mehr Facetten und atmosphärische Tiefe in die Geschichte mit einbringt, sondern die Qualität des Films enorm steigert. Über diesen Aspekt erzählt, neben einem obligatotischen "Making of..." die Bonus-DVD des Films.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viel beser als sein Ruf..., 11. Juni 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Alien³ [Special Edition] [2 DVDs] (DVD)
... ist der dritte Teil der Alien-Saga, insbesondere auf dieser Special-Edition! Zum eine kann man zwischen der Kinoversion und einer um ca. 29 Minuten längeren Special-Edition wählen. Um es vorweg zu nehmen; diese Version zeigt, warum einige Szenen in der Kinoversion nicht enthalten sind, da Sie teilweise etwas langatmig bzw. überflüssig sind. Andere jedoch vervollständigen das Bild des Gefängnisplaneten und machen einige Handlungsstränge logischer. So gesehen bleibt es jedem selbst überlassen, die für sich besten "neuen" Szenen mitzunehmen. Einziger Minuspunkt dabei: Die neuen Szenen sind anders synchronisiert, was man auch leider deutlich hört. Ripleys Stimme wirkt nicht halb so engergisch und sehr künstlich! Schade!
Ansonsten besticht der Film durch eine derart hoffnungslose Endzeitstimmung, dass man mit Ripley leidet und fast erleichtert ist, als sie am Ende vom Tod quasi erlöst wird! Endlich mal ein Held, der auch irgendwann mal stirbt! Kein typisches Hollywoodende, was den Film zusätzlich enorm aufwertet! Zwischen der supergeilen Eröffnungssequenz (nach jeweils kurzen Szeneneinblendungen während des Vorspanns ist bereits klar, wohin die Reise in diesem Teil gehen wird) und dem traurig-furiosen Ende liegen düstere Ereignisse, die Gott sei Dank vor allem durch psychische Elemente und nicht, wie im 2. Teil der Saga, durch reine Action erzeugt werden! Terminator-Fans werden mit diesem Teil nicht so viel anfangen können! Für alle anderen traurigen und morbiden Seelen dieser Erde ist der Film die wahre Selbsterfüllung!
Ein kurzes Wort zur Bonus-DVD: In Umfang und Qualität stellt Sie nahezu alles in den Schatten, was ich bisher gesehen habe! Da kann auch das Bonusmaterial von "Der Herr der Ringe" einpacken! Vor allem wird nicht alles rosarot dargestellt! Ganz im Gegenteil: es wird doch sehr deutlich, wie schwierig die Produktion war und wieviele Unstimmigkeiten es vor und während der Dreharbeiten gab! Umso erstaunlicher, dass dennoch ein solch guter Film dabei rausgekommen ist!
Mit dieser DVD kann man rein gar nicht falsch machen! Kaufen!!!
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alien 3 ist der beste Alienfilm seit Alien!, 24. September 2001
Es ist einfach genial, was der "damals" junge Regisseur David Fincher da geschaffen hat. Wirklich spannend bis zum Schluss. Die Tragik des bevorstehenden Todes von Ellen Ripley macht den Film noch interessanter; außerdem ist Alien 3 nicht so durch und durch blutig wie Alien - Die Wiedergeburt, sodern wird durch seine Düsternis zu einem wahren Meisterwerk, das sogar Alien 1 übertrifft. Und das einzige was mich gestört hatte, war der Anfang und der Schluss: Wie kamen diese zwei Alieneier an Bord der Sulaco? Die einzige einigermaßen plausible Erklärung, dass die Alienkönigin, die im zweiten Teil auf der Fähre mit auf die Sulaco geflogen ist, noch schnell zwei Eier gelegt hat. Das zweite, das mich etwas verwirrt hatte, war, das das Alien am Ende, als es die ganzen Häftlinge verfolgte - SIE SEHEN KONNTE! Die Aliens haben doch keine Augen, oder? Naja, trotz kleiner Ungereimtheiten ist Alien 3 wirklich kaufenswert und ich würde es wirklich jedem Fan und Nicht - Fan empfehlen!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wesentlich besser als sein Ruf, 26. November 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Alien 3 (DVD)
Alien 3 hatte ich bei seinem Erscheinen im Kino gesehen und war damals - wie viele Fans - recht enttäuscht. Um meine Sammlung zu vervollständigen habe ich mir die DVD gekauft und aus Neugier den Director's Cut angesehen und siehe da - Alien 3 ist auf einmal ein völlig anderer Film. Einige Szenen aus der Kinoversion entfallen oder werden durch bisher ungesehene, vom Tempo wesentlich gemäßigtere neue Szenen ersetzt. In der 33 Minuten längeren Fassung ergibt der Film einen ganz anderen Sinn, die Figuren sind wesentlich besser gezeichnet und es wurde zu Gunsten einer detaillierteren, düstereren Erzählung der Handlung auf einige "Reißer" aus der Kinofassung verzichtet. Wer den Film mit der Original-Tonspur ansieht, freut sich über die Besetzung mit überwiegend britischen Schauspielern, die dem Ganzen eine gewisse theatralische Note verleihen, was dem Film aber gut tut.
Ich bin erstaunt, positiv überrascht und empfehle jedem Alien-Fan die lange Fassung. Einen Stern Abzug gibt es für das vollständige Fehlen irgendwelcher Extras - vielleicht war aber auch kein Platz mehr, schließlich finden wir quasi zwei Filme auf dieser DVD vor.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen zutiefst missverstanden, 14. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Alien³ [Special Edition] [2 DVDs] (DVD)
Alien 3 spiegelt genau das wieder , was auch David Finchers spätere Filme auszeichnet. Und zwar eine Vorliebe für die düster-pessimistische Atmosphäre, für das Gefühl der Ausweglosigkeit. Das war wohl auch, was den Studiobossen von 20th Century Fox ziemlich sauer aufstieß. Und da es zu Beginn des Films noch nicht einmal ein fertiges Drehbuch gab, welches dann auch während der Dreharbeiten gegen Finchers Willen auf Druck der Studiobosse mehrmals geändert werden musste, wurde die Arbeit für den Regiedebütanten Fincher noch zusätzlich erschwert. Da es auf der Special Edition neben der Kinofassung den Rohschnitt zu sehen gibt, kann man natürlich nur mutmaßen, wie der fertige Film nach Finchers Vorstellungen ausgesehen hätte. Doch eines ist sicher. Der Rohschnitt kommt Finchers Vision in jedem Fall näher, als die fertige Kinofassung. Ich hätte mir persönlich ein paar Statements von Fincher persönlich beim Bonusmaterial oder gar einen aufschlussreichen Audiokommentar gewünscht. Andererseits ist es auch verständlich, dass er nach all den Querelen bei Dreh und Schnitt keinen Bedarf mehr hat, sich zu äußern. Charles Dutton sagt im Making Of, genau dass, was an Alien 3 eigentlich so einzigartig und so typisch Fincher ist. Nämlich die Konzentration auf die Charaktere. Besonders Ripleys innere Zerrissenheit und die Charakterisierung der bibeltreuen Schwerverbrecher, für die der Glaube Berge versetzten kann. Jeder Alienfilm hat etwas besonderes, etwas spezielles an sich. Bei Finchers Alien ist es die menschliche Apokalypse. Davon sind leider nur Ansätze in die letztendliche Kinofassung herübergerettet worden, so dass Finchers Vision nicht für jeden verständlich geworden ist. Ich habe jedoch immer noch Hoffnung, dass die Fans eines Tages Finchers Fassung zu sehen bekommen werden.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Extreme Pannen" und doch ein Meisterwerk !, 13. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Alien³ [Special Edition] [2 DVDs] (DVD)
David Finchers ("Sieben") Meisterwerk musste erst einmal durch viele Täler hindurch :
Regisseur Renny Harlin ("Cliffhanger") steigt wegen Chaos am Set aus. Ein Duzend Drehbücher bringen keine Ruhe. Der künstlerische Feinschleifer Vincent Ward führt nun Regie. Er will gar keinen Horror... man trennt sich, der Nächste bitte...
Werbespotfilmer David Fincher ist nun an der Reihe. Während die Produktion immer teurer wird, gehen die Dreharbeiten endlich los. Wenn doch endlich das sich immer ändernde Drehbuch fertig wäre. Keine guten Bedingungen für Fincher. "Beobachter" aus Hollywood trauen dem Debütanten nicht, mischen sich in seine Kompetenzen ein u.s.w.
Kritik kommt auf, weil David Fincher einen überambitionierten Kunstanspruch hat. Genau das macht meiner Meinung den Film Alien 3 aus. Somit unterscheidet sich dieser Streifen wohltuend von den Vorgängern Alien 1 (Höchstspannung) und Alien-Die Rückkehr (Action satt).
David Fincher führt hier nun die Hauptprotagonistin an deren letzten Grenzen. Eines muss noch gesagt werden :
Warum gibt es keine Interviews von Fincher auf dem Zusatzmaterial (DVD-Disc 2) ?
Die Antwort liegt auf der Hand. Die Produzenten trauten ihm nicht, er musste ohne einen Schluss, also ohne fertiges Drehbuch zaubern, man hat ihn genaustens beobachtet u.v.a.
Dennoch schafft es der 29-jährige David Fincher, eine packende Alternative zu entwerfen und künstlerisch den Charakter der Protagonisten einzuflechten in eine fesselnde Spannungsdrammarturgie. ***** Sterne für eine ganz eigene optische Komposition !
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Düstere Ästhetik mit exzellentem Showdown, 11. November 2002
Von 
Peter-Thilo Hasler (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Alien 3 (DVD)
Während der Anfangs-Credits sind ein paar verschwommene Einstellungen zu erkennen, Säure frisst sich durch Stahl, ein Alien krabbelt über eine Schlafkammer, ein Röntgenbild, auf dem ein fremder Organismus im Hals eines Menschen zu sehen ist. Bereits die Entscheidung, Newt, Bishop und Hicks an Bord des Raumgleiters Sulaco sterben zu lassen, obwohl sich der Zuschauer noch gegen Ende des zweiten Teils noch bereitwillig in Sicherheit wiegen ließ, ist ein überrumpelnder und gelungener, weil den Zuseher verstörender Kniff. Dennoch bleiben wichtige Fragen unbeantwortet - woher stammt das zweite Alien? Was passiert wirklich mit Newt?
Nach der Landung auf dem trostlosen Eiland Fiorina 161 beginnt eine düstere Fortsetzung der Alien-Saga. So düster ist die Welt, dass später selbst der Android Bishop den Wunsch äußert, lieber abgeschaltet zu werden, als weiter in dieser Welt existieren zu müssen. Die Bewohner des Gefängnis-Planeten sind Schwerverbrecher, für die Mord und Vergewaltigung allenfalls Kavaliersdelikte zu Beginn ihrer kriminellen Laufbahn waren, inzwischen jedoch jeglicher Gewalt abgeschworen und eine eigenartige religiöse Bruderschaft errichtet haben. So ist Ripley trotz Glatze die erste Frau, die sie seit langem gesehen haben, und damit anfangs der weitaus bedrohlichere Fremdkörper in dieser martialischen Männergesellschaft.
Wie im zweiten Teil mag ihr zunächst keiner glauben, wie im ersten Teil knöpft sich das Alien in dunklen Schächten seine Opfer einzeln vor. Ebenfalls wie im ersten Teil verfügen die Insassen des Gefängnisses (auch deren Wärter!) über keinerlei Waffen. Statt dessen muss auf Steinzeitmethoden zurückgegriffen werden, Menschen als lebende Beute, Feuer als Waffe. Allerdings können wie bei vielen anderen Gefängnis-Filmen die kahl geschorenen Insassen nur schwer auseinander halten werden. Wenn dann das Alien zuschlägt, so stellt sich bei aller technischen Raffinesse auch eine gewisse emotionale Leere ein, weil einem so gut wie alle Nebenfiguren herzlich egal sind.
Eine echte Unzulänglichkeit des Drehbuchs ist, dass Ripleys Geliebter, Charles Dance, mit dem sie die einzigen zärtlichen Momente verbringen darf, viel zu früh geopfert wird. Allerdings ist das auch ein echtes Alien-Charakteristikum, keiner darf sich sicher fühlen, schon gar nicht der Zuschauer. Leider auch nicht Ripley selbst, und die Idee der Autoren, sie durch das zu töten, was sie über die vorhergehenden Teile der Saga bekämpft, ist genial. Aus ihr soll eine neue Queen, eine neue Alien-Mutter entstehen. Und da sie in keinem Fall zu retten ist, ist sie einsichtig genug, sich zu opfern. Ähnlichkeiten mit anderen Filmfiguren, zum Beispiel mit "Terminator 2" sind sicherlich unbeabsichtigt, aber leider nicht zu übersehen. Das erstaunliche ist, dass es dem Film gelingt, uns davon zu überzeugen, dass diese Opferung nicht nur unvermeidlich geworden ist, sondern gleichzeitig das Beste ist, was Ripley passieren konnte. Endlich wird sie erlöst.
Regisseur Fincher setzt auf eine düstere Atmosphäre, auf geniale Kamerafahrten und auf ein Stahlwerk-Design, das die übliche Sci-Fi-Sterilität ersetzt. Hinzu kommen Eigenschaften der Aliens, die in den ersten beiden Teilen verborgen blieben: Geschwindigkeit und Durchhaltevermögen. Damit bleibt Fincher dem Serien-Charakter der Saga treu, wonach jeder Regisseur ein ganz und gar eigenständiges Werk erschaffen durfte. Leider musste er sich mit einer Reihe von Drehbuchautoren herumschlagen, von denen jeder seine eigene Sicht der Dinge in die Handlung einarbeiten konnte, was dann zu manch abrupten Rissen in den Handlungssträngen führte. Gerade in der wiederholten DVD-Betrachtung treten diese zu Tage. Dennoch bleibt Alien3 für jeden Fan ein Muss!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zu unrecht als schlechtester Alien Film bezeichnet, 18. September 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Alien 3 (DVD)
Alien 3 wird zu unrecht oft als der schlechteste Film der Alien Serie betrachtet. Oberflächlich gesehen, scheint er aber auch viele Regeln des Alien Universums zu brechen und zu ignorieren. Es beginnt schon damit, das dieses Alien seine Opfer tatsächlich frisst, wärend sonst die Opfer als Brutstätten für die Embios herhalten mussten. Ausserdem ist der Facehugger, der sich an Bord des Marines-Raumschiffes befand, offenbar 2 mal aktiv geworden, starb also nicht unmittelbar nach der Embrioablage in sein Opfer. Tatsächlich lernen wir aber diesmal neben den Arbeitern aus dem 1. Film und der Königin aus dem 2. Film die 3. Form kennen. Genau wie bei Insekten gibt es offenbar auch bei den Aliens neben der Königin und den Arbeiterinnen sogenannte Drohnen. In der Insektenwelt ist es ihre Aufgabe, junge Königinnen zu befruchten, wenn diese den Mutterstock verlassen. Offenbar ist es hier ganz genauso, denn dieses Alien verhält sich, wie schon gesagt, anders als seine Vorgänger. Leider bietet die DVD neben einem Making of, das eher Promotion-Funktion hat, keine nennenswerten Features.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Grauen kehrt zurück..., 11. August 2012
Von 
kelloggs (Waldkraiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Alien³ [Blu-ray] (Blu-ray)
Auf der Sulaco, auf welcher sich Ripley und die anderen Überlebenden aus Teil 2 im Hyperschlaf befinden, bricht ein Feuer aus. Somit werden alle in eine Rettungskapsel befördert. Diese stürzt auf einem Gefängnisplaneten ab, welcher von doch recht brutalen Zeitgenossen bewohnt ist. Leider hat Ripley noch etwas anderes mitgebracht...und die Jagd durch die Anlage beginnt

Auf der Blue-Ray befinden sich zwei Versionen dieses klasse Films, einmal die Kinofassung von 1992 sowie eine Special Edition von 2003. Beide sind wunderbar digitalisiert und bieten ein tolles Bild. Auch der Sound kommt sehr gut rüber. Das enthaltene Bonusmaterial bietet mit Kommentaren und entfallenen Szenen Standardkost, aber mehr verlange ich auch nicht. Mir geht es hauptsächlich um den Film. Einziger Kritikpunkt ist in meinen Augen, dass bei den neuen Szenen in der Special Edition andere Synchronsprecher als beim ursprünglichen Film zum Einsatz kommen. Kenner finden die neuen Szenen auch so, dass ist an sich kein Problem, jedoch durch die anderen Stimmen stechen sie jetzt so richtig hervor, was einfach stört und daher ziehe ich einen Stern ab. Ansonsten wünsche ich gute Unterhaltung bei einer der größten Reihen in der Filmgeschichte!
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