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am 6. Januar 2014
Als ich "Alien" das erste Mal im Kino sah, war ich ungeheuer beeindruckt, weil ich nie zuvor solche Aufnahmen gesehen hatte - das Raumschiff Nostromo
erschien durch die raffinierte Aunahmetechnik fast unendlich. Auch heute noch finde ich den Film bei jedem Sehen beeindruckend.
Die Einzel-DVD ist was Ton und Bild eingeht genauso gut wie die anderen Ausgaben des Films. Auch die Sonderausstattung kann sich sehen lassen, Wir finden
neben dem Trailer und nicht verwendeten Szenen auch einen Audiokommentar von Ridley Scott, dem Regiesseur. Außerdem gibt es Storyboards, eine Kunst- und Fotogalerie, eine eigene Tonspur mit der Filmmusik und einen alternativen Musik-Track.
Der Film selbst ist aus mehreren Gründen für andere Science Fiction Filme wegweisend gewesen - zum ersten Mal gab es eine aktive weibliche Heldin in die-
sem Genre, nämlich Ellen Ripley (Sigourney Weaver), die als dritter Offizier an Bord des Raumschiffes ist. Und, was ebenso wichtig ist, H.R. Giger schuf
mit seinem Alien (in allen Entwicklungsstufen) wohl eines der furchtbarsten und überlegensten Ungeheuer der Filmgeschichte.
Interessant ist es, dass die Crew des Schiffes nicht nur ihre korrupten Arbeitgeber, die Firma Weyland-Yutani, als Gegner erleben muss, sondern auch das
Crewmitglied Ash (Ian Holm). Die Charaktere werden in dem zunächst sehr langsamen Film einzeln vorgestellt und sorgfältig ausgearbeitet. Die Schauspieler,
allen voran Sigourney Weaver liefern großartige Leistungen. Die Atmosphäre ist klaustrophobisch, obwohl das Schiff so riesig erscheint, und die Musik gibt
die ideale Untermalung. Das hilft auch, um die Spannung bis zum fast Unerträglichen zu steigern. Von dem Alien habe ich zwar nicht geträumt, aber die per-
fekte Mischung von Maschine und Organischem ist erschreckend.
Für mich ist "Alien" immer noch einer der faszinierendsten Filme aller Zeiten.
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am 6. August 2014
Tja, die Geschmäcker sind verschieden. Daher respektiere ich, wenn vorwiegend Jüngere mit Alien 1 (aber auch mit dem nicht minder genialen »2001 – Odysee im Weltraum«) wenig bis gar nichts anfangen können und stattdessen diesen Celloloid-Wirrwarr namens »Prometheus« in den Himmel loben (der für mich altes Schlachtross eine einzige Enttäuschung ist). Das zahlungskräftige Kino-Blockbusterpublikum zählt seit jeher zur jüngeren Riege, ist heute wohl oder über auf atemlos-bombastische Special-Effect-Orgien à la Transformers geeicht. Und empfindet jede ruhige Einstellung von mehr als zwei Sekunden Dauer wohl schon als ödes Stillleben. Schade, aber man muss den auf Hyper-Speed ausgelegten Zeitgeist als Kinofilmmacher leider berücksichtigen, wenn man nicht pleite gehen will.

Wenn man auf genau diese cineastische Musicclip-Hektik aber mal zwei Stunden verzichten kann und bereit ist, sich auf einen größtenteils gelassenen, dafür aber stimmungsvollen und packenden Szenenaufbau einzulassen, der ohne computergenerierte Effektorgien auskommt und die raffinierten Schockelemente in wohl dosierter Reduziertheit einsetzt – der liegt bei Alien 1 so was von richtig.

Ich habe Alien 1 1980 im Kino zum ersten Mal gesehen – und war nach 20 Sekunden schon hin und weg! Begeistert kratzte ich damals meinen mageren Gefreiten-Wehrsold zusammen, um nach Dienstschluss noch so oft wie möglich ins Lichtspielhaus eilen zu können – nur um Alien mit den Augen regelrecht aufzusaugen. (Nun, ich gebe zu, dass ich mich damals ziemlich heftig in Frau Weaver verguckt hatte, aber das war bei Weitem nicht die einzige Schwärmerei, die dieser Meilenstein bei mir ausgelöst hat.)

Hier stimmt einfach alles – die beklemmende, dreckige Atmosphäre kaum verhohlenen Verfalls, die 1 zu 1 die Endzeitstimmung der damals langsam versickernden Punk-Ära nicht nur in GB widerspiegelt. Die Schauspielerriege ist durchweg hervorragend. Die von Giger beeinflussten Bauten sind buchstäblich aus einer ganz anderen Welt. Die Story birgt natürlich ihre kleinen Logik- und Erzähllücken, aber die fallen nur Erbsenzählern auf. Und wenn man sieht, mit welch simplen Tricks damals eine finster-befremdliche Planetenoberfläche glaubwürdig gezaubert wurde (mit nicht viel mehr als Nebel, Wind und einem Studioscheinwerfer), dann kann man nur staunen – und denken: weniger CGI ist manchmal mehr.

Das Tolle an Alien 1: Jeder kann den Streifen in jene Schublade stecken, die ihm genehm ist – und es dürfte immer die richtige sein: »Surrealistischer SF-Thriller« passt hier ebenso wie »Psycho-Reißer« oder »Space Opera«.

Nochmals die Warnung: Wer in Sachen Horror immer gleich Kunstblut in Tankwagenmenge und Bühnenbilder wie im Schlachthaus erwartet, möge bitte die Zitter-Finger von Alien 1 lassen. Dieser Streifen ist etwas für Entschleunigungs-Genießer, obwohl er natürlich seine rasanten Passagen hat. Aber die eben in angemessener Dosierung, nicht als abstumpfende Dauerschleife.
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am 14. März 2012
Alien 1 & 2 sind für mich absolute Meisterwerke.

Zur Handlung werde ich nichts schreiben, die dürfte hinreichend bekannt sein.

Ich habe mich jahrelang dagegen gesträubt mir die Blu-Ray's als Box zu kaufen da ich den 3. und 4.Teil absoluten Murks finde. Um so erfreuter war ich das man die BD's nun einzeln haben kann.

Diese Rezension gilt für Teil 1 und 2 gleichermaßen, auf jeweilige Unterschiede werde ich, falls nötig, gesondert eingehen. Den selben Text werde ich auch im anderen Teil verfassen.

Beide Filme bewegen sich Bildtechnisch auf sehr hohem Niveau und sind mit einer deutschen DTS-Tonspur versehen. DTS-Audio in HD gibt's bei beiden Versionen leider nur in Englisch.
Weiterhin konnte ich vereinzelt beobachten das an einigen Stellen der Ton teilweise etwas dumpf wird. Beim 2.ten insbesondere in den DC-Szenen. Möglicherweise spielt hier das Thema "PAL-Speedup" eine Rolle ... ich weiß es nicht.

Mir war es halt nur aufgefallen, ob und wie sehr das jemanden stört muß jeder für sich selbst entscheiden. Ich fand's nicht so schlimm

Der 2. Teil liegt im Formatfüllendem 16:9 vor, Teil 1 hingegen im Cinemascope-Format wodurch man oben und unten die bekannten "schwarzen Balken" hat.

Ein FSK-Aufkleber oder Wendecover wäre mir lieber gewesen als der Print auf dem Cover.
Beide Teile enthalten ebenso die Director's cut Versionen der jeweiligen Filme was mir besonders gut gefällt.

Mein Fazit:
Umsetzung auf BD bestens gelungen, von mir gibt es die volle Punktzahl für die BD's, Fans der Filme werden sicherlich voll auf ihren Geschmack kommen.

Danke für's lesen.
22 Kommentare22 von 27 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Dezember 2015
Die Bildqualität bei diesem immerhin mehr als 30 Jahren alten Film, ist erstaunlich gut; mit einer Menge an herausstechend scharfen Sequenzen und toller Plastizität. Referenzklasse erreicht das Ganze insgesamt nicht komplett, dennoch aber ist das Bild durchaus von hoher Qualität. Einziger Kritikpunkt hierbei wäre, das es etwas stumpf ist, man vermisst als Beispiel die Brillanz wie bei einem Transformers Film, aber möchte ich mich nicht beschweren. Die dunkle und düstere Farbgebung bildet der Blu-ray- Transfer sehr gut abgebildet. Bildfehler und Artefakte kommen nicht vor, die Blu-ray kommt fehlerfrei und perfekt daher. Enttäuschend dagegen ist eher die deutsche DTS 5.1 Tonspur. Gesamteindruck ist teilweise etwas frontlastig, klingt antiquiert, es mangelt an akustischer Detailfreudigkeit, Präzision sowie Mehrdimensionalität.

Das Erscheinungsbild was der Film zu seiner Zeit schuf, war schon neu, so wesentlich anders als Star Trek zu jener Zeit. Lastwagenfahrer im Universum als Techniker usw?. Jedenfalls nach dem Kleidungstil her zu beurteilen. Und natürlich war die Story absolut und überzeugend dargestellt. Das Frachtschiff Nostromo (ein Riesen- Raumschiff) befindet sich dem Rückflug zur Erde, als sie ein Funksignal ereilt und der Kurs automatisch geändert wird. Die Crew wird aus ihrem Tiefschlaf geweckt, um der Sache auf den Grund zu gehen. Trotz Bedenken landet man doch auf dem Planeten, von dem die entsprechenden Signale ausgehen. Man trommelt ein Team von drei Mitgliedern zusammen und erkundet das neue ihnen so völlig fremdartige Gebilde.

Mit Alien schuf Ridley Scott seinerseits einen Genreklassiker, der oft kopiert, doch dessen Klasse nie auf diese Art und Weise erreicht wurde. Auch die Special Effects können sich auch nach nun mehr als 30 Jahren, immer noch sehen lassen, und sind durchaus auch heutzutage konkurrenzfähig, wenngleich sich im heutigen Zeitalter per CGI Spektakuläreres auf die Leinwand zaubern lässt. Das Design des Wesen selbst ist gegen Computerkreaturen unschlagbar, nichts vergleichbares stellt sich dagegen. Es geht nicht um die Art des Wesens, sondern um die Ästhetik, die Form, das schöne bizarre Sexy wirkende Wesen aus der fernen Welt, wofür der Verantwortliche HR- Giger auch mit einem Oscar für das Design der Kreatur ausgezeichnet wurde. Mein Hochachtung; und zugleich ist er auch mir immer wieder eine große Inspiriation was meine Kunst betrifft.

Fazit:

Das Genre- Science-Fiction, speziell in diesem, wurde ordentlich durcheinander gewürfelt, und hier ganz toll in Szene gesetzt. Der Soundtrack unterstreicht alles. Alles in allem eine super gelungene Geschichte, welch ein tolle Atmosphäre mit sich bringt, und alles was damit zusammenhängt, kann nur weiter empfohlen werden. Hierbei natürlich in der neuen Fassung der Blu-ray die sich wieder einmal als ein würdiger Nachfolger der DvD herausstellt. Auf der Blu-ray befinden sich zudem auch weitere, sehr interessante Interviews
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am 17. Januar 2007
Es steht zweifellos fest, dass Regisseur Ridley Scott mit Alien ein Meilenstein des SciFi-Genres, aber auch des Kinos im Gesamten, gelang. Allein das fantastische Set-Design wirkt auch auf den heutigen Zuschauer noch absolut zeitlos und wie aus der Zukunft stammend. Viele SciFi-Filme (z.B. Kampfstern Galactica, Mondbasis Alpha) verleiten da rückblickend eher zum Schmunzeln, weil damals aktuelle Moden einfach in die Zukunft transferiert wurden und der Look heute nur altbacken albern aussieht. Bei Alien aber hat die Zukunft in Form der visionären Ausarbeitung von Kostümen oder Raumschiff Gestalt angenommen. Und Gigers Monster ist sowieso erschreckend gut gelungen.

Kein Wunder, dass Alien als echter Klassiker unzählige Nachahmungen fand, zu denen man auch die offiziellen Fortsetzungen zählen kann. Diese hängen sich aus wohl rein kommerziellen Motiven an den Erfolg eines Films an, der keiner Fortsetzung bedurfte, erreichen aber niemals ganz dessen künstlerisches Niveau. Ganz zu schweigen von dem Heer erbärmlicher Nachahmer, bei denen story und Darsteller schrecklicher als die Monster ausfallen. Und wer meint, dass Alien kein Schocker sei, aus dem spricht eben sicherlich auch die Tatsache, dass nach Alien dutzende Movies Ähnliches zeigten und oft auch noch blutiger. Aber zu seiner Zeit war der Film auch in dieser Hinsicht ein echter Quantensprung - nie zuvor war ein Monster grauenhafter, brutaler, unheimlicher gezeigt worden. Aliens hatten ovale Gesichter, Mandelaugen, kamen in UFOs und hatten als Botschaft "bringt mich zu eurem Anführer". DAS hier aber war ein Killer, emotionslos, grausam, nicht zu fassen und nicht zu besiegen - der wahr gewordene Albtraum! In einer Kino-Ära, als Close Encounters... die Aliens sagen ließ "Hallo, wir kommen Freunde" und Star Wars eher Wildwest im Weltraum zeigte, brachte Alien die wenig beruhigende Botschaft, dass da draußen noch ganz andere Dinge auf uns lauern könnten...

Auf jeden Fall ein 5-Sterne-Film und unbedingter Kauftipp, gerade in dieser "Ur-Variante" der DVD!
55 Kommentare32 von 40 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
1979 fing es an: Mit dem damals noch recht unbekannten Regiesseur Ridley Scott, eine spannende Story angesiedelt im Weltraum, düstere Bildsprache, postindustrielles Design (diese Perfektion gipfelte dann 1982 in Scott's "Blade Runner") und eine mörderische Kreatur - der Grundstein war gelegt, für einen der profitabelsten SciFi-Film überhaupt, und bis dato drei Sequels. Innerhalb kürzester Zeit avancierte "Alien" zum Kultfilm, nicht zuletzt dank des Designs von H.R. Giger.
Für seine visuellen Effekte wurde "Alien" auch mit dem Oscar prämiert. Das "Zehn kleine Negerlein"-Prinzip des Films im Weltall, in der klaustrophpbischen Enge eines Frachtkreuzers, kein Ort von dem Flucht möglich wäre, funktionierte hervorragend: Ver vermeintliche 'Fund' der Eier auf dem verlassenen Raumschiff erweist sich als tödliche Brut, nach und nach werden die Besatzungsmitglieder von einem gewissenlosen, aber in seiner Art pefekten Wesen getötet, nur eine Frau (eine Novität!) kann überleben: Ripley, dargestellt von - der damals auch recht unbekannten - Sigourney Weaver. Unvergessen sind natürlich die wohlüberlegten Bildkompositionen des Films in Cinemascope (Kameramann Derek Vanlint, völlig zu Unrecht einer der wenig Bekanteren seiner Zunft) - so macht man Kino, Jerry Goldsmith komponiete darüberhinaus einen orchestralen Score, der den visuellen Code des Films eindrucksvoll verdichtet und für angenehme Gänsehaut sorgt, während der langsamen Kamerafahrten durch das mehr und mehr verlassene Raumschiff.11 Mio $ Produktionskosten stehen bis heute über 100 Mio $ Einspielergebnis gegenüber, eine solide Rechnung, künstlerisch wie ökonomisch darf "Alien" so als Referenz gelten.
Erstmals kann man auf dieser DVD zwischen der damaligem Kinoversion und Ridley Scott's Director's Cut, der Ende Oktober 2003 auch im Kino zu sehen sein wird (mit neu hinzugefügten Szenen, gleichzeitig wurden einige alten Szenen entfernt) wählen. Bild und Ton sind, dank neuer Abtastung des Originalen Kameranegativs und digitalem THX-Mastering auf höchstem Niveau angesiedelt, optional ist ein Audiokommentar anwählbar, und eine Bonus-DVD bietet zahlreiche Informationen über Produktion und Entstehung des Films.
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am 27. Mai 2013
Der Film von 1979 wurde von Ridley Scott inszeniert und Sigourney Weaver spielt die Hauptrolle.
Die Handlung:Im Jahr 2122 empfängt das Raumschiff Nostromo,das sich auf dem Rückweg zu Erde befindet,ein Signal von einem unbewohnten
Himmelskörper LV-426.Da das Signal als Notsignal interpretiert wird,ist die sechsköpfige Besatzung plus Android dazu verpflichtet,dort
zu landen. Zunächst entdeckt sie das Wrack eines außerirdischen Raumschiffs und in dessen Innerem das alte, nichtmenschliche Exoskelett
des anscheinend einzigen Besatzungsmitgliedes. In einem weiteren Gewölbe findet Kane eine Ansammlung großer,eiförmiger Gebilde.Das Ei öffnet
sich, etwas schießt heraus, durchbricht Kanes Helmvisier und umklammert seinen Kopf.Einige Zeit später zurück im Raumschiff bricht unerwartet
und gewaltsam ein kleines Wesen(Alien) aus dem Brustkorb des Wirts (Kane) hervor und verschwindet in den düsteren,labyrinthartigen Gängen des
Schiffes.Das Alien wächst schlagartig und beginnt die Mannschaft zu dezimieren.
Der Film ist irre spannend und bot damals als Novum die erste Frau im Actiongenre.
Fazit:Zeitloser Klassiker.
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am 17. April 2013
1979 schrieb Ridley Scott Filmgeschichte, als er eins der kultigsten Filmmonster überhaupt erschuf. Bis heute ist das Genre geprägt durch diesen Klassiker, aktuell mit "Prometheus" ebenfalls von Scott. "Alien" ist ein Meisterwerk des Horrors, subtil, beklemmend und einzigartig in seinem Stil. Oft kopiert und nie erreicht, aber wem erzähl ich das noch? Lange ist es her, dass ich diesen Film gesehen habe, ich glaube als ich klein war und das hat mich geprägt. Ich war zwar viel zu jung für den Film, aber der mächtige Eindruck ist geblieben, auch heute noch! Es ist schade, dass viele Leute heutzutage mit hohlem Horror-Müll zugebombt werden und sich kaum noch um die Originale scheren, seis drum. "Alien" ist von vorne bis hinten ein großartiger Sci-Fi-Horrortrip, den man immer wieder genießen kann und das aus guten Gründen:

Die Story: Das Handelsraumschiff "Nostromo" ist auf dem Weg zurück zur Erde, als die Mannschaft plötzlich aus dem Winterschlaf gerissen wird. Ein mysteriöses Signal hat das Schiff gestoppt und der neue Befehl heißt: Untersuchen. Da die Crew sonst nicht weiter reisen kann, nehmen sie das Risiko auf sich und fliegen zu dem Planeten, von dem das Signal stammt, doch was sie dort finden ist nicht von dieser Welt...

"Alien" ist der Beweis: Weniger ist mehr! Das mysteriöse Wesen selbst hat eigentlich wenig Screentime, das macht es aber umso bedrohlicher. Die Spannung steigt immer weiter, was vor allem daran liegt, dass man jeden Schritt der Crew mitbekommt, wie sie den Planeten erkunden, wie sie auf den Organismus treffen, wie er sich entwickelt usw. Und da die Schauspieler wirklich saubere Arbeit leisten, wirkt alles viel autenthischer, viel echter und gefährlicher. Allen voran Sigourney Weaver, die hier ihren Durchbruch feierte und seit je her als "Ripley" berühmt wurde. Aber auch Ian Holm oder John Hurt erlangten deutliches Aufsehen durch "Alien".
Heutzutage bemerkt man wahrscheinlich einige klassische Horror-Klisches, aber das gehört dazu und selbst dann ist "Alien" immer noch vollgestopft mit wunderbaren Schockmomenten. Aber die zwei Dinge, die diesen Film so ausmachen ist zum einen die düstere und klaustrophobische Atmosphäre, mit der Scott den Zuschauer so zu sagen "einsperrt".
Zum anderen natürlich der Star des Films selbst, das genial konstruierte Alienwesen. Da es im Film selbst auch keinen richtigen Namen bekommt, man es nur selten sieht und auch sonst sehr wenig über die Herkunft dieser Kreatur verraten wird, entsteht der Horror und die Faszination im Kopf des Zuschauers. Aber wenn man es mal sieht, dann staunt man bis heute, wie täuschend echt das Alien aussieht und dafür war auch eine Menge an Arbeit notwendig, wie man in den ausführlichen "Making-Of's" sehen kann.

Und auch wenn die Filmmusik von Jerry Goldsmith nur kaum zu vernehmen ist (unbedingt den Soundtrack zulegen, da gibt es viel mehr Material!), so hat sie doch einen großen Effekt, besonders das unheimliche Hauptthema gibt dem Film die nötige Würze.

Was soll ich sonst noch sagen? Ich bin froh dieses Meisterwerk endlich wieder gesehen zu haben und freue mich jetzt auf die Fortsetzungen. Scotts Klassiker darf in keiner Horror-Sammlung fehlen, ein Muss für Fans des Genres!
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am 17. August 2013
Alien 1 - einer der besten SciFi-Horrorfilme aller Zeiten: Die siebenköpfige Mannschaft des Erzfrachters Nostromo entdeckt auf einem finsteren, toten Mond das Wrack eines außerirdischen Raumschiffes mit einer gefährlichen schlummernden Brut an Bord...

Schaurige Aufbauten, erstklassige musikalische Untermalung, hervorragende Geräuschkulisse und H.R. Gigers unvergleichliche Alien-Schöpfungen tragen maßgeblich dazu bei, mit Gänsehautgarantie Spannung und Faszination auf höchstes Niveau anzuheben. Gute Schauspieler und passende deutsche Synchro geben dem Ganzen den letzten Schliff. Genau wie auf der DVD findet man auf dieser blu-ray sowohl Kinoversion als auch den geringfügig längeren directors cut.

Der Film präsentiert sich auf blu-ray in schmucker und störungsfreier HD-Optik: Auflösung, Schärfe und Detailreichtum halten sich nahezu nahtlos auf sehr hohem Niveau. Die deutsche Tonspur (DTS 5.1) hat zwar nicht gerade viel Power, klingt aber sauber und rauschfrei. Lautstärkeschwankungen zwischen Dialogen und Actionszenen gibt es keine.

Das Bonusmaterial beinhaltet:
- Audiokommentar (1999) von Ridley Scott (nur für Kinofassung von 1979)
- Audiokommentar (2003) von Ridley Scott, den Schauspielern und dem Filmteam
- Filmmusik
- entfallene Szenen
- interaktives feature
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HALL OF FAMEam 26. August 2002
Da ja hier schon umfassend zu den meisten Aspekten des Films und der unzweifelhaft hervorragenden DVD-Ausstattung Stellung genommen wurde, möchte ich an dieser Stelle auf einen Teilaspekt näher eingehen: Die einmalige und klischeefreie Story. Die beteiligten Künstler nutzten all ihre Talente, um diese authentische Welt zu schaffen, denn sie wussten genau, dass absolute Glaubwürdigkeit der Schlüssel zum Gruselterror dieses Films ist. Der erste Film überragt die Nachfolger dabei um Längen, obwohl diese durchaus sehenswert sind, wenn man die Schöpfungen von David Giger und Dan O'Bannon erst einmal ins Herz geschlossen hat. Sie wurden inzwischen oft kopiert und nie erreicht. Im ersten Teil begegnen uns die Akteure in den Eröffnungssequenzen in Arbeitshemden und Latzhosen, trinken Kaffe und rauchen. Überall sind Andenken aus der Heimat angebracht. Das sind keine abstrakten Filmraumfahrer wie Buck Rogers oder Flash Gordon, sondern ihnen geht es im ersten Gespräch nach einer langen Hyperschlafphase zunächst um Geld. Steht dieser außerplanmäßige Stopp überhaupt in ihrem Vertrag? Drehbuchautor Dan O'Bannon wusste, wie er das Publikumsband knüpfen musste. Jeder sagt sich sofort: „Hey, das sind Typen wie du und ich, Lastwagenfahrer, die Probleme mit der Bezahlung haben." Und diese normalen Arbeiter eines Raumfrachters bekommen es mit einem Alptraum von Monster zu tun, den es so im entferntesten noch nie auf der Leinwand zu sehen gab. O'Bannons Aliens sind eine phänomenale Schöpfung, für die er sicher intensiv Insekten und alte Heldensagen studieren musste. Einen ersten Eindruck davon bekommt man, als das Säureblut des Monsters den Stahl des Schiffes wie Zucker auflöst und von Deck zu Deck tropft. An dieser Stelle schwört man: „Diese Leute stecken tief in der Patsche." Spätestens jedoch bei der legendären „Brustbrecherszene" fragt man sich wenigstens beim ersten Mal, warum man sich diesem Entsetzen aussetzt. Weitere Sequenzen, die den Atem stocken und das Blut gefrieren lassen, folgen. Und dann die Teile zwei bis vier mit einer hochbegabten Sigourney Weaver, die damit zum Star wurde. Alle Filme zusammen habe ich sicher schon über 100mal gesehen und ich bin mir sicher, dass auch in Zukunft diese exzellente DVD nicht verstauben wird. Bei etwas Zeitlosem lohnt der Kauf auf jeden Fall.
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