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43 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein psychologischer Thriller der Extraklasse
Gone Girl" von Gillian Flynn wird mir als ein Thriller erster Güte lange in Erinnerung bleiben. Es war das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe, aber bestimmt nicht das letzte. Es ist die Geschichte einer konventionellen Ehe, die sich äußerst ungewöhnlich entwickelt. Im ersten Teil des Buches wird Nick Dunne mit dem Verschwinden seiner...
Vor 22 Monaten von Michael Collin veröffentlicht

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Faszinierendes Psychogramm, kein Thriller im üblichen Sinn
Die Autorin lotet das ewige Spannungsfeld zwischen Mann und Frau sehr geschickt aus und konstruiert aus den jeweils typischen Erwartungen und Verhaltensweisen einen Handlungsablauf, der nach und nach eine fatale Zwangsläufigkeit entwickelt. Erzählt wird aus der Ich-Perspektive, wobei die weibliche Hauptfigur (Amy) und die männliche (Nick) abwechselnd zu...
Vor 8 Monaten von dialy veröffentlicht


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43 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein psychologischer Thriller der Extraklasse, 14. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gone Girl (Gebundene Ausgabe)
Gone Girl" von Gillian Flynn wird mir als ein Thriller erster Güte lange in Erinnerung bleiben. Es war das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe, aber bestimmt nicht das letzte. Es ist die Geschichte einer konventionellen Ehe, die sich äußerst ungewöhnlich entwickelt. Im ersten Teil des Buches wird Nick Dunne mit dem Verschwinden seiner Ehefrau Amy konfrontiert und mit dem einhergehenden Verdacht der Polizei, er habe mit diesem Verbrechen mehr zu tun, als er zugibt. Jedes Mal, wenn der Leser glaubt, dass es für Nick nicht schlimmer kommen kann, wird noch einmal richtig nachgelegt. Immer wieder tauchen Beweise auf, die Nicks vermeintliche Schuld zementieren.So kommt es dann, dass der Leser Nick, der nicht zu den sympathischen Protagonisten zu zählen ist, trotzdem die Daumen drückt, dass dieser Alptraum einen guten Ausgang nehmen möge.
Über den zweiten Teil und den kurzen dritten, der als ein Epilog zu sehen ist, gehe ich inhaltlich nicht näher ein, um die Spannung nicht zu nehmen, denn eins steht fest: Je weniger man über dieses Buch weiß, um so unmittelbarer ist die Wirkung. Gillian Flynn schickt den Leser auf eine Achterbahnfahrt der getäuschten Erwartungen und Gefühle, wie ich sie in dieser Form noch nicht oft erlebt habe: Die Geschichte wird sprachlich gelungen schnell und mit vielen Überraschungen erzählt. Hinzu kommt, dass Nick und seine Frau Amy ungemein glaubwürdig dargestellt werden; Der Leser erfährt genug aus ihrer Jugend, um sich vorstellen zu können, warum sie welche charakterlichen Eigenheiten (vorsichtig formuliert) erworben haben. Und diese Eigenheiten sind es wiederum, die die Handlung vorantreiben, denn Nick und Amy kennen sich nicht nur gut, sondern setzen ihr Wissen auch ein, um sich, die Polizei und die Medien außerordentlich geschickt zu manipulieren. So habe ich manchmal den Eindruck gehabt, dass hier ein komplexes Schachspiel ausgetragen wird, bei dem der Einsatz nichts Geringeres als das Leben selbst ist.
Aufgrund der häufigen Überraschungen und Wendungen, die Gillian Flynn dem Leser beschert, musste ich einige Male an Roald Dahl denken. Hätten wir keinen Roman, sondern eine Erzählung vorliegen, wäre eine Verwandtschaft zu vermuten. Allerdings, dieses noch einmal wiederholt, ist die psychologische Charakterisierung der Protagonisten so gut gelungen, dass Gone Girl" in einer ganz eigenen Klasse spielt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Faszinierendes Psychogramm, kein Thriller im üblichen Sinn, 16. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Gone Girl: A Novel (Taschenbuch)
Die Autorin lotet das ewige Spannungsfeld zwischen Mann und Frau sehr geschickt aus und konstruiert aus den jeweils typischen Erwartungen und Verhaltensweisen einen Handlungsablauf, der nach und nach eine fatale Zwangsläufigkeit entwickelt. Erzählt wird aus der Ich-Perspektive, wobei die weibliche Hauptfigur (Amy) und die männliche (Nick) abwechselnd zu Wort kommen und der Leser so immer umfassender ins Bild gesetzt und durchaus direkt angesprochen wird. Natürlich geschehen böse Dinge, dennoch entspricht dieser Roman nicht der landläufigen Vorstellung von einem Thriller, bei dem man als Leser zittert und spekuliert, wie alles zusammenhängt. Das Ende ist, nach gut 550 Seiten Erwartungsaufbau, zwar logisch-schlüssig, aber ohne den thrillertypischen Knalleffekt. Das "Puh!", mit dem man sonst ein spannendes Buch aus der Hand legt, bleibt hier wohl aus. Lesenswert und unterhaltsam ist dieses Werk aber allemal.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ich hab ja wirklich versucht, das Buch zu mögen..., 7. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Gone Girl: A Novel (Taschenbuch)
...aber es war vergebens!

Ich kaufe immer wieder Bücher, die sich gerade einer großen Beliebtheit erfreuen, wenn sie laut Klappentext interessant klingen. So ist es auch mit "Gone Girl" gewesen. Es hat mich im Buchladen angelacht mit seinem knallorangen Cover (englische Taschenbuchausgabe) und dem Schriftzug: "The addictive No. 1 Bestseller that everyone is talking about", also hab ich es gekauft und zu lesen begonnen. Zu Beginn war es auch noch wirklich interessant, auch wenn der Schreibstil nicht ganz das Meine war. Dann hat es begonnen, einfach so dahinzuplätschern und es wurde mühsamer und mühsamer, weiterzulesen. Man muss sich vorstellen, ich hab dieses Buch während eines verdammt langweiligen Sommerjobs gelesen und hab mich ab und an dabei ertappt, wie ich lieber PUTZEN gegangen bin, als weiterzulesen. Da ich allerdings seit ich lesen kann erst ca 5 Bücher von allen, die ich je begonnen habe (und das war ein ziemlicher Haufen ;D ) nicht ausgelesen habe, habe ich mich dann doch zusammengerissen und das Buch ausgelesen.

Fazit:
- eine gut durchdachte Handlung, die ich wirklich in der Form nicht vorausgesehen habe
leider verpatzt durch:
- meines Erachtens seichte Charaktere, die völlig unsympathisch und ungefähr so dreidimensional sind, wie mies besetzte Nebenrollen-Psychopathen in Krimiserien (als hätte man sich beim Schreiben soooo sehr bemüht, manche Charakterzüge herauszuarbeiten, dass sie einfach nur mehr lächerlich und überzeichnet wirken)
- und einen Schreibstil, der mich leider auch mitten in den dramatischsten Wendungen bestenfalls zum Gähnen gebracht hat.

"Gone Girl" hat mir als Leseratte mit Herz und Seele nichts geboten, was ich nicht schon anderswo besser gesehen habe und wird mir leider in Erinnerung bleiben, als eine große Enttäuschung und eines der in meinen Augen schlechtesten Bücher, die ich je gelesen habe.
So enttäuschend, dass ich mich sogar dazu "herabgelassen" habe, es öffentlich mit einer miesen Rezension zu kommentieren, was ich zuvor noch nie getan habe und wofür ich mich wahrscheinlich schämen werde, sobald ich hier auf "Senden" gedrückt habe... ;)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Böse, böse, böse..., 22. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gone Girl (English Edition) (Kindle Edition)
Nachdem ich schon seit vielen Monaten dieses Buch vorgeschlagen bekommen habe, habe ich nun endlich zugeschlagen. Zur Story muss ich ja nicht mehr viel erzählen, deshalb hier meine Gedanken zum Inhalt und zur Form:

Ich habe eigentlich einen Thriller erwartet und messe Bücher sehr oft daran, wie schnell man "gepackt" wird und es nicht mehr weglegen kann. Das hat bei diesem Buch wirklich lange gedauert. Das erste Viertel des Buches ist *relativ* langweilig und besteht aus Vorgeplänkel bzw. Charakterisierungen der Protagonisten. Es geht sehr viel um Beziehungen zwischen Mann und Frau im Generellen und Besonderen. Das regt zum Nachdenken und auch zum Schmunzeln an, aber ist nicht das, was man (ich?) in so einem Buch erwartet.

Dann aber geht es los: Tröpfchenweise kommen immer mehr Details über die Hauptpersonen ans Licht. Bei den ersten Details hoben sich meine Augenbrauen, aber je mehr dazu kam, umso krasser wurden die Bilder der Charaktere. An bestimmten Stellen dachte ich dann nur noch "Ach Du Scheiße!" - genau wie ich es in einem guten Thriller erwarte!

Wenn man an dieser Stelle angekommen ist, versteht man auch das Vorgeplänkel und die eingehenden Charakterdarstellungen. Dadurch gewinnt das Buch aber an unglaublicher Tiefe und wird enorm spannend.

Kleine Abzüge gibt es indes für minimale Schwächen in der Logik und manche Aktionen der Hauptdarstellerin klingen etwas übertrieben, aber nicht zuletzt lebt die Story auch davon.

Kurzum: Wer einen bitterbösen und tiefschwarzen Beziehungsthriller sucht, ist hier bestens beraten. Wer gerade selber in einer Beziehungskrise steckt, sollte die Finger davon lassen - er könnte auf falsche Gedanken kommen! ;-)
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Richtig ungewöhnlich, 4. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gone Girl: A Novel (Taschenbuch)
GONE GIRL ist anders als alles, was ich bisher gelesen habe – zugegeben, ich bin kein Krimifan, meist ist die Story lasch, vorhersehbar oder unrealistisch -; dieses Buch hier ist fesselnd. Die Mini-Synopsis liest sich wie die Beschreibung eines gewöhnlichen Thrillers: Mann und Frau sind fünf Jahre verheiratet, am Jahrestag verschwindet Frau, Mann ist der Hauptverdächtige. Besonders an der Erzählweise ist, dass man abwechselnd von Nick, dem Ehemann, und Amy, der Ehefrau ‘Tatsachen’ geschildert bekommt. Nichts ist so wie es scheint, oder doch? Die Autorin jedenfalls versteht es, bis ganz zuletzt den Leser gekonnt an der Nase herumzuführen. Und klappt man das Buch dann zu, muss man erstmal realisieren, was grade passiert ist. Das Tolle an GONE GIRL ist für mich, dass es trotz Absenz von Blood & Gore packend, überraschend und krank ist. So, dass man da sitzt und sagt: Holy Crap. Definitive Kaufempfehlung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Überkonstruiert und langweilig, 2. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Gone Girl (English Edition) (Kindle Edition)
Leider hab ich mir dieses Buch - beeinflusst von den positiven Besprechungen, die mir noch im Hinterkopf waren - im Urlaub gekauft. Es war ein Fehlkauf und eine Riesenzeitverschwendung!
Ich ärgere mich, dass ich diesen Schwachsinn überhaupt zu Ende gelesen habe. Die Charaktere sind völlig unglaubwürdig. Anfangs dachte ich, das entwickelt sich noch. Es gibt Ansätze, die eine interessante Entwicklung erhoffen lassen, aber es wird in der zweiten Hälfte des Buches immer schlimmer. Ich hab da eigentlich schon keine interessante Entwicklung der Personen mehr erwartet, wollte aber wissen, wie es weitergeht. Schließlich war ich von dem hanebüchenen Plot, der zunehmend überkonstruiert und völlig unplausibel wird, nur noch genervt. Ich fand vor allem das Ende eine Zumutung und kann die positiven Besprechungen überhaupt nicht nachvollziehen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Disappointing, 2. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gone Girl (English Edition) (Kindle Edition)
Following some mixed reviews on this one, I thought I would give it a go. Unfortunately it was disappointing, the characters were unlikeable. It took over 100 pages until it attempted to get interesting, but in the end it was predictable & boring. Could not recommend it.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen What A Ride!, 15. Juli 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gone Girl (Gebundene Ausgabe)
i absolutely loved this novel...it twists and turns and has such a dark streak of pitch black humor, that I found myself laughing out loud at it's audacity. I would not dream of giving away the secrets contained within...but I have read some criticisms from people who were disapponted by the ending. I myself found it perfect...there could be no other ending, and just re-reading the last two lines still sends a shiver down my spine. Brilliant, to quote a bit of another critic..It is like an icy cold martini, light blue in color that tastes so good, you almost don't notice the slight taste of the anti-freeze mixed within...Read it...just read it!
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3.0 von 5 Sternen Leider nur zur Hälfte sehr gut, 16. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Gone Girl: A Novel (Gebundene Ausgabe)
Vorweg: Hätte das Buch nur aus der zweiten Hälfte bestanden, hätte ich fünf Sterne vergeben.

Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt, 1. Boy Loses Girl, 2. Boy Meets Girl und 3. Boy Gets Girl Back (or vice versa), wovon die ersten beiden Teile relativ gleichmäßig lang sind und insgesamt ca. 490 Seiten ausmachen. Die Kapitel werden abwechselnd aus Amys und Nicks Sicht erzählt. Der erste Teil zeichnet sich hierbei dadurch aus, dass Amys Beiträge Rückblenden aus ihrem Tagebuch, seit sie Nick kennengelernt hat, sind und Amy erst im zweiten Teil zum Tag ihres Verschwindens kommt, während Nicks erstes Kapitel bereits der Tag ihres Verschwindens ist, d.h. Amys erzählte Zeit ist wesentlich länger als seine. Die Ordnung der beiden Erzählstränge ist jedoch streng chronologisch und irgendwann hat Amys Erzählung Nicks eingeholt, weshalb der weitere Verlauf noch spannender wird.
Zum ersten Teil: Ich bin froh, dass ich durchgehalten habe, aber ich fand die Geschichte so langweilig, dass ich das Buch am liebsten aus der Hand gelegt hätte. Zum Schluss steigerte sich die Spannung langsam immer ein kleines bisschen mehr, vor allem durch die Schatzsuche, aber den Großteil fand ich nur lahm. Nick war mir unsympathisch (was durch seine Affäre mit einer seiner Studentinnen nicht eben besser wurde), die Tagebuch-Amy war mir auch unsympathisch, ihre auftauchenden Eltern ebenso und die Sprache war mir zu vulgär. Nur Go, Nicks Schwester, fand ich einigermaßen sympathisch.
Zum zweiten Teil: Hier tritt das erste Mal die echte Amy als Parade-Psychopathin in Erscheinung und erzählt die wahre Geschichte, die so ziemlich das Gegenteil ihres Tagebuch-Ichs ist. So etwas Irres, psychisch Durch-Mark-und-Bein-Gehendes habe ich echt noch nicht gelesen. Die Handlung ist nur hanebüchen und an den Haaren herbeigezogen, dabei aber perfekt und genial geschmiedet und verwoben. Nick, dem schon von Beginn an etwas Anrüchiges anhaftete, wird durch die raffinierten, perfiden Pläne seiner Gattin immer mehr zum Verdächtigen und Geächteten und landet letztendlich im Gefängnis. Ich bin froh, dass es sich nur um Fiktion handelt. Man stelle sich mal vor, so etwas würde in echt passieren, wie leicht 99% aller Menschen darauf reingefallen wären und so über Nick geurteilt hätten wie in dem Buch. Gruselig. Leider hatte ich zwischendurch doch ein bisschen Sympathie für Nick und, noch viel schlimmer, stellenweise sogar für Amy.
Zum dritten Teil: Die Geschichte hat kein klassisches Happy End, was die gesamte Handlung noch gruselig-schauriger erscheinen lässt. Kleines Manko: Ich kann mir einfach nicht hundertprozentig vorstellen, dass Amys Märchenerzählungen derart wasserdicht sind, auch wenn die Handlung dadurch natürlich noch grauenvoller wirkt.

Vermutlich war es die Intention der Autorin, dass man zuerst mit Amy als ihrem Tagebuch-Ich sympathisieren und danach umso schockierter sein sollte, welcher Effekt bei mir aufgrund der mangelnden Sympathie leider ausfallen musste. Stattdessen konnte ich mir aber sehr gut Nicks Ohnmacht und das Gefühl des Alleingelassenwerdens, wenn selbst bei Familienmitgliedern immer mehr Zweifel aufkommen, sowie die gesellschaftliche Ächtung und mediale Schlammschlacht vorstellen. Sicherlich soll der Gesellschaft auch ein Spiegel vorgehalten werden, wie leichtgläubig und leicht zu manipulieren die meisten Menschen sind, sogar Experten, wenn der Plan denn nur perfekt genug ist.
In dem Buch bleibt nichts, wie es scheint, und man sollte lieber gar nicht erst darüber nachdenken, welche Konsequenzen Derartiges im echten Leben hätte, denn in Wahrheit ist der Ehemann bei einer solchen Beweislage wohl doch meistens der Mörder und die Frau das Opfer.
Definitiv ein faszinierendes Thema.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erschreckender Thriller, 20. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gone Girl: A Novel (Taschenbuch)
Dieser Thriller besticht hauptsächlich durch die verschiedenen Erzählperspektiven. Eine verheiratete junge Frau verschwindet spurlos am hellichten Tag. Dabei wird nun aus der Sicht des Ehemanns wie auch der betroffenen Ehefrau rückblickend erzählt. Die Geschichte verursacht teilweise echte Gänsehaut und die Autorin weiß gekonnt den Leser immer wieder hinters Licht zu führen. Die Erzählweise der Autorin ist fesselnd und zeigt die Abgründe eines Paares hinter der heilen Fassade.
Ich kann dieses Buch allen Thriller-Fans empfehlen.
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Gone Girl: A Novel
Gone Girl: A Novel von Gillian Flynn
EUR 4,49
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