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120 von 123 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Leichtigkeit des Seins.
Nachdem "Somebody that I used to know" jetzt ja auf allen Stationen rauf und runter läuft, und ich dadurch auf Gotye aufmerksam wurde, musste ich mir das dazu gehörige Album irgendwie verschaffen. Zunächst etwas Verwunderung, die CD ist bei uns in Deutschland noch nicht veröffentlicht, doch dann mal genauer hingesehen und siehe da: Als MP3-Download...
Veröffentlicht am 11. Dezember 2011 von Stefan

versus
16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein Opfer des Phänomens "Loudness War"
Diese Rezension bezieht sich alleinig auf die produktionstechnische Qualität des Albums und nicht auf dessen künstlerischen Inhalt.

Ich habe über das Phänomen "Loudness War" erstmalig im Zusammenhang mit dem Aufkommen des mp3-Formats (i.e. Downloads) negatives gelesen, aber es betrifft mittlerweile (und möglicherweise schon länger...
Veröffentlicht am 13. März 2012 von Reisender


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120 von 123 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Leichtigkeit des Seins., 11. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Making Mirrors (MP3-Download)
Nachdem "Somebody that I used to know" jetzt ja auf allen Stationen rauf und runter läuft, und ich dadurch auf Gotye aufmerksam wurde, musste ich mir das dazu gehörige Album irgendwie verschaffen. Zunächst etwas Verwunderung, die CD ist bei uns in Deutschland noch nicht veröffentlicht, doch dann mal genauer hingesehen und siehe da: Als MP3-Download steht das Album schon seit November zur Verfügung. Wahrscheinlich hat die Produzenten der Erfolg der Single so überrascht, dass sie das Album nun auch als CD bei uns rausbringen. "Somebody that I used to know" ist auch ein erstklassiger Ohrwurm, bei mir hat sich der Titel sofort nach dem ersten Hören im Kopf festgesetzt. Doch auch die restlichen Titel des Albums haben mich überzeugt, Gotye zelebriert feine elktronische Klänge, die immer leicht, träumerisch und verspielt wirken und dabei niemals zu laut und aufdringlich sind. Musikalisch fühle ich mich oft an die 2 französischen Soundtüftler von Air erinnert, deren Songs mit ähnlicher Leichtigkeit zu verzaubern wissen. Doch Gotye präsentiert auf "Making mirrors" auch andere Stile. Manchmal ein 80er-Jahre Sound, der stark an Sting und Police erinnert oder auch 70er-Jahre Discomusik und sogar leicht rockige Anklänge. Alles in Allem sehr abwechslungsreich, vielseitig und wunderschön.

Making mirrors - Eine feine, kleine, sphärische Einleitung des Albums. Verträumt und gut.

Easy way out - Easy-Listening Rock der ordentlich Schwung hat, mit einer coolen Melodie und eingängigen Gitarrensamples.

Somebody that I used to know - Verspielte und quirlige Elektroelemente, dazu ein in sich ruhender Gesang während der Strophen. Im Refrain geht's dann cool zur Sache und man fühlt sich stark an Police erinnert. Die weibliche Gegenstimme (von Kimbra) in der 2. Strophe passt perfekt zum Song. Sound und Melodie wirken so unglaublich leicht und schön als wurde der Titel mal eben so aus dem Ärmel geschüttelt. Unglaublich geil und einer der besten Titel der letzten Jahre.

Eyes wide open - Ein ziemlich flotter Elektropop-Song der fast ein wenig zu rein und makellos erscheint. Gut tanzbar und schön anzuhören.

Smoke and mirrors - Elektronik gepaart mit uralten Bluesklängen. Auf den ersten Blick etwas träge und schwerfällig, doch bei genauerem Hinhören eine wahre Perle. Viele feine Soundspielereien und eine fesselnde Melodie lassen den geneigten Zuhörer nicht mehr los. Beeindruckend viele Instrumente und Klänge wurden hier eingearbeitet.

I feel better - It's Disco-time. Locker vom Hocker geht's hier zur Sache. Mitreißend und sofort vertraut, irgendwie auch cool und schön.

In your light - Ähnlich mitreißend wie der Vortitel. Hier schwingen aber wieder mehr Elektroelemente vordergründig mit. Der Sound ist eine lockere Mischung aus Gitarren-, Elektro- und Bläserklängen. Melodie und Sound ergeben zusammen den perfekten Gute-Laune-Titel. Frisch, spritzig und perfekt für den nächsten Sommer.

State of the art - Wunderschöner verträumter Elektrosong, bei dem selbst die Sängerstimme vom Computer verzerrt wurde. Der Sound ist bis in's kleinste Detail ausgetüftelt, reicht von Orgelklängen über reichlich Elektronikgeschepper bis zu dramatischen Streichersamples. Einfach nur geil.

Don't worry, we'll be watching you - Etwas düster und verschwommen klingt dieser Titel. Der Gesang erklingt irgendwo im Hintergrund und tritt nur während des Refrains hervor. Der Sound schwebt zwischen Romantik und Drama. Und doch ist dieser Titel ein weiteres Highlight des Albums.

Giving me a chance - Chillig und vielleicht ein wenig trancig erklingt hier die Musik. Dazu gibt's eine zarte und geschmeidige Sängerstimme. Wie ein Revival aus den 1990er Jahren.

Save me - Monoton und fordernd stampfend treibt die Musik den Sänger an. Und irgendwann scheint der Titel regelrecht zu erblühen (Refrain), das ganze Spiel wiederholt sich dann nochmal und endet in einem ziemlich wirren Geklimper. Vielleicht etwas eigenartig von mir umschrieben aber durchaus hörenswert und schön.

Bronte - Der Trommelsound erinnert etwas an Indianermusik aus einschlägigen Western und treibt ruhig und verträumt vor sich hin. Melodie und Gesang verlaufen ähnlich entspannt und so klingt das Album würdig und in Ruhe aus.

An manchen Stellen war ich über das plötzliche Ende einzelner Songs etwas erstaunt, was die Übergänge zwischen den Titeln nicht immer einfach und geschmeidig klingen lässt. Doch das scheint auch zum Konzept des Albums zu gehören und stört nach einigen Durchläufen nicht mehr. Auffällig ist auch, dass ähnlich klingende Titel stets unmittelbar hintereinander angeordnet sind, fast als wolle Gotye die verschiedenen Stile und Einflüsse in geordneter Reihenfolge abarbeiten. Doch das sind allenfalls minimale Kritikpunkte an einem Album, das uns zum Ende des Jahres nochmals ein echtes Highlight beschert.
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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Album mit dem Kult Hit Somebody used to know - Album des jahres 2012- aber spätestens dann..., 13. November 2011
Von 
Cookie "toefte-mucke" (Essen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Selten hat mich ein Album eines "Newcomers" so gefesselt und berührt.
Der gebürtige Belgier der in seiner Wahlheimat Australien schon mit dem 2008er Erstlingswerk Like Drawing Blood, den Independant Award of the Year abräumte, legt nun fullminant ein Meisterwerk der Extraklasse nach. Making Mirrors hat alles was ein perfektes Album haben muss. Den Charme und den Reiz es immer und immer wieder hören zu wollen um immer wieder festzustellen... WOW ! Das ist der kommende Megastar. Ob er dies allerdings mit seinen Bandkollegen sein möchte, wag ich nach dem beeindruckenden Konzert im Gebäude 9 in Köln, zu bezweifeln. Bodenständige Jungs, die ihre Musik leben und lieben aber die Gewissheit haben, das sie das "Next Big Thing " im Musikbusiness sein werden. Dank des wirklich einmaligen Ohrwurms " Somebody used to know " , das in kurzer Zeit auf Youtube über eine Millionen Klick erreichte, rollt die Gotye Welle nun auch über Deutschland.
Zum Album:
Somebody used to know ist natürlich der Megahit mit einem Video das an beste 80's Talking Heads/Peter Gabriel Kunst erinnert und jeden sofort infiziert. Jeder andere Track entfaltet seine Gefühlswelten beim Hörer nicht sofort beim ersten Hören, und das ist es was Gute Musik für mich ausmacht. Musik für die Ewigkeit, die sich beim mehrmaligen Hören weiterentwickelt. Eyes wide Open ist die rockige Up Tempo Nummer, die wie ein Trommelwirbel den Höhepunkt sucht. Immer und immer wieder. State of the Art eine Reaggae Dub Nummer mit Vocoder Experimenteller Stimme, die Live gespielt genauso geil abging, wie auf dem ALbum. I feel better schein dann so gar nicht in die experimentellen Soundwelten zu passen, da es eine lupenreine Motown Soul Nummer im aktuellen Plan B Style ist. Wahnsinn was Gotye alles stimmlich drauf hat. Bis hin zu Bronte der mit dem dazugehörigen Video in jedem Disney Klassiker als Titellied im König der Löwen Stil, ein Welthit gewesen wäre. Nur besser !
Hier die Tracklist des zudem perfekt gestalteten CD+DVD Digi ART Packs der Erstauflage.

Tracklist CD:
1 Making Mirrors
2 Easy Way out
3 Somebody that I used to know ( feat. Kimbra )
4 Eyes wide open
5 Smoke and Mirrors
6 I feel better
7 In your Light
8 State of the Art
9 Don't worry, we'll be watching you
10 Giving me a Chance
11 Save me
12 Bronte

Fazit: Hier gebe ich nicht nur einfach 5 Sterne, denn die reichen nicht aus für das kommende Album des Jahres.

Private Message: Thanks to Tom and Wally who make it possible that i can enjoy a fantastic gig in cologne. All the best wishes for the future. Hope to meet you again.
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Soundbasteleien, diverse Musikrichtungen und schöne Melodien, 16. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Making Mirrors (Audio CD)
Soundbasteleien, diverse Musikrichtungen und eigenwillige, besondere Kompositionen vermischt "Gotye" auf seinem Album "Making mirrors".
Die erste Single hätte nicht besser gewählt werden können. "Somebody that I used to know" ist zusammen mit der Sängerin Kimbra DAS Highlight des Albums: eingängig, radiotauglich und doch sehr besonders, klanglich perfekt und super instrumentiert. Ein wirklich wunderschöner Song.

Daneben gibt es für mich noch Highlights wie das wunderschöne "Save me" und den melancholischen Abschlusstrack "Bronte", das fröhliche Motwon Revival "I feel better" und das elektronische, mit Bläsern besetzte "In your light". Viele Samples hört man im Dub-Reggae Song "State of the art" und bei "Smoke and mirrors" wirds etwas souliger.

Leider gefällt mir das leicht rockige, sehr kurze "Easy way out" eher weniger und bei einigen Songs fehlen mir einfach zündende Melodien, um bei mir dauerhaft im Gedächtnis zu bleiben.

Insgesamt ist das Album aber ausnahmslos abwechslungsreich und steckt voller Songs, die unterschiedlichste Stile wie Pop, Rock, Dub, Motown Soul, Electro und Folk vereinen. Ab und an denke ich an Stings oder Peter Gabriels Stimme, manchmal an 80er Songs, aber doch ist das was eigenes, neues und besonderes geworden.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es gibt ihn noch - den guten Pop!, 8. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Making Mirrors (Audio CD)
Im Zeitalter der Fließbandmusik und der Hits und Stars aus der Retorte ist ein Album wie "Making Mirrors" geradezu eine Offenbarung. Gotye ist keine hohle Kunstfigur, sondern verkörpert das Beste an Popmusik: Emotionen, Kreativität (sowohl Musik und Videos), und die Fähigkeit, einfach alles Wichtige in 3 bis 5 Minuten auszudrücken. Aufmerksam geworden durch "Somebody That I Used To Know" (auf YouTube), einem geradezu unverschämten Ohrwurm, habe die Platte auf Verdacht gekauft und bin nicht enttäuscht worden.
Meine Vorrezensenten haben sich schon zu den einzelnen Titeln geäußert, deshalb nur Grundsätzliches:
Gotye plündert sich sympathisch durch den Fundus der Popmusik der letzten 40 Jahre, zitiert Motown-Soul, Sixties-Pop, Reggae und Dub, schwelgt teilweise in Vokalharmonien, die man aus den Siebzigern kennt und macht dabei voll und ganz heutige Musik. Also "State Of The Art" (Track 9). Die Grenze zwischen "echten" Instrumenten und genial eingesetzter Elektronik scheinen zu verschwimmen. Dabei fallen vor allem die vielen klanglichen Details auf: unter der sehr eingängigen Oberfläche tummeln sich tausende Kleinigkeiten, die das Zuhören immer interessanter machen. Vergesst die ganzen seelenlosen Kreaturen im Pop-Business - hört Gotye!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein gelungenes Album, dass viele verschiedene Musikfacetten bietet!, 17. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Making Mirrors (MP3-Download)
Von melancholischen, wunderschön-traurigen Stücken über fröhliche Sommermusik, die
zum Tanzen anregt(In your Light!), ist auf diesem Album wirklich alles zu finden!
'Don't worry, we'll be watching you' und 'State of Art' fallen allerdings etwas
aus der Harmonie des Albums heraus - doch das macht den Allround-Musiker wohl aus!
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein Opfer des Phänomens "Loudness War", 13. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Making Mirrors (Audio CD)
Diese Rezension bezieht sich alleinig auf die produktionstechnische Qualität des Albums und nicht auf dessen künstlerischen Inhalt.

Ich habe über das Phänomen "Loudness War" erstmalig im Zusammenhang mit dem Aufkommen des mp3-Formats (i.e. Downloads) negatives gelesen, aber es betrifft mittlerweile (und möglicherweise schon länger als man denkt) tatsächlich weitere audio-Dateiformate und eben auch jene auf physischen Datenträgern.*

Nun zum Album MAKING MIRRORS - ich möchte hier die Titel einzeln der Reihe nach durchgehen, bei denen mir etwas aufgefallen ist und dies jeweils kurz anmerken (hieran möchte ich die Empfehlung knüpfen, die angesprochenen Mankos mal für sich selbst beim Anhören zu überprüfen):

01 Lautstärke zu gering (kaum hörbar auf dem Lautstärkepegel, bei dem die restlichen Titel noch gut zu hören sind)
02 Lautstärke im Kontrast zu Titel 01 regelrecht brüllig und unausgewogen / Sprung bei 1:28
03 meiner Meinung nach gut produziert : ausgewogenes Lautstärkeverhältnis von Instrumentierung und Vocals - großartig ist auch, wie die Stimme der neuseeländischen Sängerin Kimbra in die Gotyes übergeht (gegen Minute 3:00)
04 Backing Vocals zu laut eingemischt
05 Backing Vocals zu laut eingemischt ("Mother") / zu viele Instrumente zu laut übereinander gelegt, sodass es zu Überlagerungen und regelrechtes Geschrammel (digitales Clipping??) ab 4:50 kommt
06 Intro übersteuert, brüllig klingende Blechbläser
07 -
08 verzerrte Vocals, die allerdings auch Geschmackssache sind - Gotye selbst spricht hierbei von "Sci-Fi Vocals", dabei vermittelt sich hier doch eher das Gefühl einer unglücklichen Produktion
09 Stimmenlautstärke nicht optimal (auch hier könnte man von Geschmackssache reden)
10 meiner Meinung nach hervorragend produziert und gemischt (von Andy Stewart)
11 -
12 -

Fazit: Francois Tetaz (Mischung & Produktion) und William Bowden (Mastering) haben meinem Eindruck nach schlicht schlechte Arbeit geleistet - ich zitiere an dieser Stelle mal einen anderen Amazon Rezensenten, weil ich dessen Umschreibung des Phänomens "Loudness War" wunderbar beschreibend finde:

"Es klingt an vielen Stellen viel zu brüllig, die Übersteuerung knistert deutlich, es ist anstrengend zu hören. Man bekommt den Drang, alles wieder leiser zu stellen, obwohl man es gerne laut hören möchte." J.Lippmann (s. Tindersticks - The Something Rain)

Genau das trifft leider auch auf GOTYEs MAKING MIRRORS zu. Auch wenn Gotye von seiner Leidenschaft für die "WALL-OF-SOUND" spricht, so kommt man nach genauerem Hinhören eher auf die Assoziation mit dem "WAR-OF-SOUND". Dem künstlerischen Inhalt hat die übersteigerte und mangelhafte Produktion hier jedenfalls keinen Gefallen getan und verhindert (jedenfalls für mich) jede weitere Annäherung.

*Für weitere INFORMATIONEN:

[dynamicrange.de/de/de/wie-ist-der-loudness-war-entstanden]
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein Geheimtipp mehr - aber eine solide Platte, voller ausgeklügelter Sounds und "üppiger" Arrangements!, 5. April 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Making Mirrors (Audio CD)
Zuerst: Das Wort "üppig" in meiner Überschrift ist absichtlich zwischen zwei Anführungszeichen gesetzt - da die Platte größtenteils eigentlich eher zurückhaltend und angenehm entspannt klingt. Dennoch ist unüberhörbar leidenschaftlich und langwierig am Sound herumgebastelt worden...

Deshalb: Für Soundpuristen und jene, die gerade euphorisch auf der "Trip-Trop"-Welle schwimmen, wird "Making Mirrors" ein Genuss sein!
Aber auch allgemein Musikinteressierte können den Kauf der Scheibe riskieren. Denn: Der Silberling hat sicher (oder gerade eben) auch nach mehreren Gehördurchgängen immer wieder etwas Neues zu bieten. Totgespielt wird die Platte deshalb so schnell bestimmt nicht sein.
ABER: Und das soll in aller Kürze jetzt so ein wenig die Kritik meinerseits sein - eine wahrhaftige Offenbarung und ein durch und durch geniales Album ist GOTYE (der belgisch-australische Newcomer des Jahres vermutlich - wenigstens in Europa) auch nicht gelungen. Es ist mitunter schon auch ein wenig anstrengend, jeden Song gedanklich minutiös zu sezieren und guten Willens auf den Soundwellen, die dahergeschwappt kommen, dahinzureiten... Soll heißen: Neben guter Studiotechnik ist sicher auch beträchtlich Herzblut in den einzelnen Songs zu finden. Dennoch kann es meines Erachtens kein Track mit der berühmt-berüchtigten Singleauskopplung "Somebody That I Used To Know" aufnehmen - eigentlich bei weitem nicht, wie ich leicht ernüchtert hinzufügen muss...

Fazit: Wie man unschwer feststellen kann, bin ich nicht überwältigt und/oder sonderlich von diesem vemeintlichen "Album des Jahres" angetan. Dennoch kann man - unabhängig vom persönlich-subjektiven Musikgeschmack (bin halt mehr in der Rockecke beheimatet) - "Making Mirrors" auch absichtlich kaum schlechtreden... Also: Eine gute Platte ist es dann insgesamt doch geworden.
Aber, wie gesagt: Ich erwarte für heuer schon noch die eine oder andere Veröffentlichung am Musikmarkt, die "Making Mirrors" überbieten kann... Warten wir's ab.

LOB und TADEL - und insgesamt tendiere ich ins Positive für die erfrischende Brise, die mir "Somebody That I Used To Know" zärtlich-gewalttätig derzeit regelmäßig ins Gesicht weht (ein Lächeln folgt stets)...

Kurzresümee: Ein Spitzensong macht noch kein Spitzenalbum, das - trotz großartigen Arrangements und ausgetüftelten Sounds - meiner Meinung nach nicht das Zeug zum Klassiker (für einen längeren Zeitraum) hat.
Fans bitte ich an dieser Stelle ein wenig um Verzeihung - aber schlecht finde ich GOTYE nun ja dennoch nicht...

Muss man halt abwägen. Reinhören lohnt sich aber in jedem Fall!

Macht aus meiner Sicht insgesamt Dreieinhalb STERNE - vielleicht erschließt sich mir beim Wiederhören ja noch so einiges (wäre durchaus denkbar). Deshalb behalte ich es mir jetzt vor - trotz recht ausführlicher Kritik - vorläufige 4 STERNE in die Skala einzutragen...

Prädikat: OK! (Nicht mehr, nicht weniger)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gotye ist super, 22. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Making Mirrors (Audio CD)
wie ich schon schrieb, ich hörte im radio den hit 2011, und war begeistert, nach kurzer google suche über den künstler war ich mir sicher die CD lohnt sich. und so ist es auch die CD ist sehr sehr sehr gut :) ein Styl für sich, mischung zwischen 70er und heutige sounds sehr gute Texte, die CD hülle sehr schön und an sich schon kunst :) absoluter treffer für mich :)
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Album, das ist seid Langem gehört habe, 26. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Making Mirrors (Audio CD)
Wow, tolles Album! Ich kenne keinen anderen Künstler, der so viele verschiedene Stile und Klänge in EIN einziges Album packt und daraus ein Meisterwerk der modernen Musik macht. Dass moderne Musik nicht nur perverse Texte und dummes Rumgehopse heisst, zeigt Gotye perfekt. Ein ganz besonderes Hightlight ist für mich in diesem Album das Lied "State of the Art". Es ist zunächst sehr ungewöhnlich, aber nach mehrfachem Hören ist es einfach ein ganz besonderes Lied, das sehr sehr viel Spaß macht und für mich trotzdem in einem nachdenklichen Kontext steht. Super!!!!!!! Auch "Don't worry, we'll be watching you" ist ein interessantes, wenn auch leicht mysteriöses Lied, "Save Me" ist eines meiner Highlights im Album, da hier Gotyes Stimmenkraft gut zur Geltung kommt, und "Bronte" ist ein Lied zum Weinen (positiv!). Fazit: KAUFEN!!!!!!! :-)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aussie Rules!!!, 23. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Making Mirrors (MP3-Download)
NICHTS an diesem Album ist nicht 5 und mehr Sterne wert - schade, dass es hier keine 10 gibt :-)

Ein im positiven Sinne Verrückter sitzt im australischen Outback und frickelt das Album des Jahres zusammen - heraus gekommen ist die abwechslungsreichste Scheibe, die ich seit langem gehört habe, ohne aber, dass man den Eindruck hat, hier wäre jemand berechnend oder auf Chartspositionen schielend am Werk gewesen. Gotye komponiert, textet, spielt und singt das, was er empfindet - so mein Eindruck. Keine Idee ist zu versponnen, kein Instrument zu schräg - und so ist Making Mirrors ein Album, das einem bei jedem Hören Neues zeigt. Mein Geheimfavorit für ein Album des Jahrzehnts!
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Making Mirrors
Making Mirrors von Gotye (Audio CD - 2012)
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