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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Barockes Fest in All-Star-Besetzung ... und eine Riesengaudi!
Wer kurz vor Weihnachten nicht das Glück hatte, Emmanuelle Haïms barockes Fest am Théâtre de Champs Elysées live mitzuerleben, dem bietet die vor wenigen Tagen veröffentlichte CD einen nahezu gleichwertigen Klanggenuss. Ein fast hemmungsloses Schwelgen in barocker Ästhetik, klanglich superb reproduziert, mit einem bestens aufgelegten...
Veröffentlicht am 7. März 2012 von Sommerwind

versus
1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Konzertmitschnitt
Schade, mir war leider in der Beschreibung nicht aufgefallen, dass es sich um ein Konzert-Mitschnitt handelt. Ich finde den Zuschauerapplaus sowie andere Geräusche des Publikums sehr nervig, wenngleich die Musik natürlich ganz gut ist....
Der Hörgenuss wird doch sehr geschmälert :-(
Vor 15 Monaten von Serenissima veröffentlicht


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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Barockes Fest in All-Star-Besetzung ... und eine Riesengaudi!, 7. März 2012
Von 
Sommerwind - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Barock-Fest/une Fete Baroque (Audio CD)
Wer kurz vor Weihnachten nicht das Glück hatte, Emmanuelle Haïms barockes Fest am Théâtre de Champs Elysées live mitzuerleben, dem bietet die vor wenigen Tagen veröffentlichte CD einen nahezu gleichwertigen Klanggenuss. Ein fast hemmungsloses Schwelgen in barocker Ästhetik, klanglich superb reproduziert, mit einem bestens aufgelegten All-Star-Ensemble (u.a. Dessay, von Otter, Petibon, Jaroussky, Villazón) und einer Chefin am Pult, der man ihr beinahe kindliches Vergnügen am barocken Klanguniversum förmlich anmerkt.

Zwei CDs prallvoll mit Preziosen aus dem Barock - Händel, Rameau, Lully und Purcell -, über zweieinhalb Stunden Musik: das kann hier nicht alles kommentiert werden. Beschränken wir uns auf einige markante Eindrücke.

Natalie Dessay wirkt in der Zusammenarbeit mit Emmanuelle Haïm stets ausgesprochen frei und offen; ihre Stimme nimmt dann fast mühelos alle Höhen. Das ist hier nicht so. Die andernorts gelegentlich festgestellte Sprödigkeit und Unbeweglichkeit in ihrer Stimme ist leider auch in dieser Aufnahme zu hören. Mit Stéphane Degout harmoniert sie kaum. So vermag sie hier nicht recht zu überzeugen, obgleich das Niveau insbesondere mit der zweiten CD (Händel) deutlich ansteigt.

Ganz anders - natürlich! - wieder einmal Philippe Jaroussky, der Mann mit der Midas-Stimme. Klar, hoch konzentriert, sentimental und nobel in der Stimmführung - ein Ausnahmekünstler. Sein Duett mit Pascal Bertin, Purcells "Sound the Trumpet", ist ein kleiner Triumph. Nicht zuletzt deshalb, weil Haïm und das Concert d' Astrée hier mit Herzenslaune übermütig werden: Gute-Laune-(Ba-)Rock!

Nicht minder überzeugend: Anne Sofie von Otter, von einem geistigen Tiefflieger der so genannten Fachpresse jüngst als "statuarisch" tituliert - was immer das heißen soll. Sicher, die Schwedin ist eine feste Größe in der zeitgenössischen Barock-Interpretation. Aber was für eine: Gelassen, souverän, mit edler, geschmeidiger und gold glänzender Stimme, stilsicher und jede Effekthascherei meidend. Ihr Duett mit Jaroussky zählt gleichfalls zu den Höhepunkten dieser an Spitzenleistungen ohnehin reichen Aufnahme.

Bemerkenswert ferner: Patricia Petibon, die die Verrückte aus Rameaus "Platée" mit viel Energie und Spielwitz gibt, und Rollando Villazón, der, so ungemein sympathisch er auch ist, wieder einmal kaum verhehlen kann, dass er im barocken Fach nicht zuhause ist: Zu theatralisch, drastisch einerseits, zu inhomogen, brüchig, wenig fundiert in der Stimme andererseits. (Es ist in Wirklichkeit noch viel schlimmer! Der Applaus zu Villazón ist pures Mitleid!)

Dafür überzeugen viele andere Stücke auf dem Doppelalbum umso mehr. Einen echten Hinhörer liefern die Instrumental- und Vokalsolisten auch mit "A la chassa, à la chasse" aus Rameaus "Hippolyte et Aricie".

(Geheimtipp: Die junge Sopranistin Magali Léger: noch etwas unsicher und unbeweglich, aber mit besten stimmlichen Grundlagen ausgestattet. Ein glockenheller, klarer und klangschöner Sopran, der sich da - hoffentlich! - entwickelt.)

Die wenigen und kleinen Missgeschicke an diesem festlichen Abend können überhaupt nicht darüber hinweg täuschen, dass uns modernen Menschen die barocke Musik hier auf eine bezwingend virtuose und heitere Art und Weise nahegebracht worden ist. Die Vorstellung von Emmanuelle Haïm und ihrem erweiterten Freundeskreis wird vermutlich für einige Zeit ihresgleichen suchen. Bestnote!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lebensfreude, 19. Dezember 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Barock-Fest/une Fete Baroque (Audio CD)
Eigentlich kam diese CD (trotz des tollen Titels) wegen des Einsatzes von Countertenören für mich nicht in Frage. Als ich aber das Video ansah, war ich einfach nur begeistert, erfreut und gerührt. Diese Lebens- und Spielfreude, so muß (für mich) Barockmusik klingen, so, denke ich, haben auch die Künstler und Zuhörer damals empfunden. Ich persönlich glaube, daß die Schwermütigkeit und Schwerfälligkeit dieser Klassikmusikepoche erst später dazu "erfunden" wurde.
Meine persönlichen Favoriten sind auf jeden Fall das erste Lied (Rameau), welches einem sofort mitreißt (Ohrwurm). Wunderbar auch die Arie der Verrückten aus Rameaus "Platée" (La Folie) von Patricia Petibon. Und seht Euch mal den Vortrag von Christopher Purves (Purcells King Arthur) an, so liebe- und humorvoll.
Erwähnen muß ich natürlich auch, daß ich den Countertenor Philippe Jaroussky persönlich sehr bewundere; mitreißend sein (und aller mitwirkenden Künstler) Vortrag bei Purcells "Come ye sons of Art".
Georg Friedrich Händel ist für mich sowieso der "König der Arien", man kann so schön "mitleiden" bei seinen Arien.
Ein hochkarätiges Künstlerensemble ist hier beteiligt, z. b. auch Anne Sofie von Otter, aber auch der Chor und die Musiker sind hier "hochkarätig".
Schade, daß ich bei diesem Konzert nicht persönlich dabei war.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schon wieder 10 Jahre...., 7. April 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Une fête baroque (MP3-Download)
"Überblickt man die vielen Aufnahmen, mit denen Concert d'Astrée mit seiner Gründerin Emmanuelle Haïm so viele Erfolge feiern konnte, kann man kaum glauben, dass die Formation erst im Jahre 2000 zusammenfand. Interpretationen großer Werke von Bach, Händel, Purcell oder Monteverdi prägen die Diskografie ebenso wie Entdeckungen - etwa der Opernarien des italienischen Barockmeisters Antonio Caldara. Am 19. Dezember 2011 gab es im Pariser Théâtre des Champs-Elysées ein klangsinnliches Barockfest: Nicht weniger als 23 große Sängerinnen und Sänger gratulierten dem Ensemble Concert d'Astrée zum 10. Geburtstag. Die farbenreiche Operngala mit Stars wie Natalie Dessay, Philippe Jaroussky, Rolando Villazón, Sandrine Piau, Patricia Petibon und Anne-Sofie von Otter erscheint nun als Doppel-CD "Une Fête Baroque"! Hier sind Kompositionen von vier großen Meistern zu erleben: Jean-Philippe Rameau, Jean Baptiste Lully, Henry Purcell und Georg Friedrich Händel. Ihre Arien, Duette und illustrativen Theatermusiken stehen für die bedeutenden barocken Operntraditionen. Als Abschluss erklingt Händels mitreißender Hallelujah-Chor." so die Produkbeschreibung-Oliver Buslau.

Haim hat bei den grossen, wie William Christie gelernt. Wie sehr sie beachtet ist, zeigt dieses Konzert. So viele Künstler feiern mit ihr zusammen ihr 10jähriges."u.a,Patricia Petibon, Sonya Yoncheva, Stèphane Degout, Natalie Dessay, Aurélia Legay, Jaël Azzaretti, AnnYannick Maillet, Christopher Purves,Marijana Mijanovic, Sandrine Piau, Renata Pokupic, Delphine Haidan,Sara Mingardo, Magali Léger,Philippe Jaroussky.

Da sind grosse KönnerInnen dabei;diese geben Zeugnis von ihrem überragendem Können.

Ich hätte mich fast vom ersten Stück abschrecken lassen. Das kenne ich von ihrem Lehrmeister,William Christie, viel lebendiger, und war ehrlich erstaunt und dachte, ist Frau Haim in die Jahre gekommen? Aber der erste Eindruck verflüchtigt sich bei den nächsten Stücken. Frau Haim spielt mit der ihr eigenen Leidenschaft und inspiriert die SängerInnen, u.a. Villazon. Ich höre Jaroussky mit deutlch weniger Genuss als eine Marilyn Horne. Aber der Gesamteindruck wird dadurch nicht grundsätzlich verändert. Schaue ich Frau Petibon bei youtube, bin ich nur begeistert.

Also ein wirkliches Fest- Genuss wird garantiert.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neue Lautsprecher, neues anspruchsvolles Futter, 17. März 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Barock-Fest/une Fete Baroque (Audio CD)
Da ich mir vor kurzem neue edle Quadral-Standlautsprecher gegönnt habe, griff ich gleich zu dieser superben Doppel-CD der barocken Muse. Kann mich der Vorgängerrezension nur anschließen. Eine Spaßscheibe und klanglich auf absolutem Referenzniveau. Die Künstler geben hier wirklich ihr bestes und das fühlt und hört man. Wirklich Spitze!
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Konzertmitschnitt, 25. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Barock-Fest/une Fete Baroque (Audio CD)
Schade, mir war leider in der Beschreibung nicht aufgefallen, dass es sich um ein Konzert-Mitschnitt handelt. Ich finde den Zuschauerapplaus sowie andere Geräusche des Publikums sehr nervig, wenngleich die Musik natürlich ganz gut ist....
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Barock-Fest/une Fete Baroque
Barock-Fest/une Fete Baroque von Emmanuelle Haim (Audio CD - 2013)
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