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TOP 500 REZENSENTam 10. September 2010
Mstislav Rostropowitsch beschrieb die hier zu hörende Aufnahme von Beethovens Tripelkonzert aus dem Jahr 1969 in seinen Memoiren mit folgendem Bonmot:

"Ich habe versucht, Beethoven zu spielen. David (Oistrach) hat geglaubt, er spielt Beethoven. Svjatoslav (Richter) spielte wie immer nur sich selbst und Karajan glaubte, er ist Beethoven."

Eine schöne Annekdote mit einem wahren Kern: So feierlich, so voll und weich im Klang wie von diesen vier Superstars der klassischen Musik und den süffig spielenden Berliner Philharmonikern habe ich Beethovens Version der klassischen sinfonia concertante nie gehört. Das macht natürlich Spaß, insbesonders wenn sich ein Virtuose wie Richter an dem relativ leichten Klavierpart ababeitet, der für den Widmungsträger, Beethovens damals 16-jährigen Klavierschüler Erzherzog Rudolf von Österreich komponiert war.

Ich vermisse allerdings etwas die Verspieltheit des relativ frühen Beethoven, die rhythmische Stringenz, auch die Aggressivität. Tatsächlich hat dieses großbögige Musizieren teilweise mehr von Tschaikowski als von Wiener Klassik.

Im gleichen Jahr entstand - ebenfalls mit Oistrach und Rostropowitsch, begleitet diesmal vom Cleveland Orchestra unter George Szell - auch die Aufnahme des Brahms-Doppelkonzerts op. 102. Das ziemlich schroffe Spätwerks hatte Brahms als Versöhnungsgeste für seinen langjährigen Freund, den großen Geiger Joseph Joachim komponiert. Es lebt deshalb vor allem vom Zwiegespräch zwischen den Soloinstrumenten, wobei sich Brahms selbst als Cello charakterisiert hatte.

Die Aufnahme ist im Verhältnis der Soloinstrumente etwas unausgewogen - das Cello dominiert sehr - und Oistrach spielt nicht mehr mit der Leichtigkeit, Eleganz und Intonationssicherheit seiner früheren Aufnahme mit Pierre Fournier (1956). Das fällt besonders im recht langsam gespielten dritten Satz auf, der auch mit zuviel Bedeutungsschwere aufgeladen ist.

Wem es vor allem um das Brahms-Konzert geht, sollte deshalb lieber zu der sehr schönen, von Alceo Galliera geleiteten älteren Aufnahme mit Oistrach und Fournier greifen.
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TOP 500 REZENSENTam 13. April 2015
Man kann die Koppelung dieser beiden Werke weiß Gott nicht als originell bezeichnen, gibt es sie doch mit allen möglichen Künstlern und von praktisch allen Plattenfirmen. Es sind vielmehr die außergewöhnlichen Interpretationen sowie die Weltklasse-Künstler, die diese CD zum begehrten Sammlerobjekt und zu einem Katalog-Klassiker werden ließen.
Der ursprünglichen LP-Ausgabe von Beethovens Tripelkonzert war damals ein ausführlicher Beitrag mitgegeben, dem man entnehmen konnte, welche enormen politischen und logistischen Stolpersteine überwunden werden mußten, bevor der britische EMI-Produzent Peter Andry mitten im Kalten Krieg im geteilten Berlin mit der Aufnahme beginnen konnte. Schließlich waren nicht weniger als drei sowjetische Meistersolisten an der Einspielung maßgeblich beteiligt, die zusammen mit Herbert von Karajan und den Berliner Philharmonikern in der Jesus-Christus-Kirche in Berlin-Dahlem im September 1969 endlich realisiert werden konnte. Die Mühen waren aber nicht umsonst, denn Svjatoslav Richter (Klavier), David Oistrach (Violine) und Mstislav Rostropovitch (Cello) haben im Verein mit dem Berliner Eliteorchester eine großartige Leistung vollbracht, eine Interpretation von einzigartiger Kultur, die Zeugnis ablegt von einem schier mirakulösen Zusammenspiel. Man höre nur das wundervolle, der Welt entrückte Largo, das für mich den Höhepunkt der Einspielung darstellt.
Trotzdem will ich nicht unterschlagen, daß gerade diese Aufnahme seit ihrem ersten Erscheinen sehr kontrovers beurteilt wird. So listet sie z.B. der Londoner Musikkritiker Norman Lebrecht in seinem Buch "Ausgespielt" unter die "20 Aufnahmen, die nie hätten gemacht werden sollen" und nennt sie "ein Beispiel wie aus dem Lehrbuch für mangelnde musikalische Kommunikation", während die englische Moderatorin und Redakteurin des "BBC Music Magazine", Harriet Smith, zu ganz anderen Eindrücken kommt: "..... Unzulänglichkeiten gibt es in dieser Aufnahme nicht. Drei feurige russische Solisten und die Berliner Philharmoniker unter Karajans Leitung ..... dieses Trio strahlt vor gemeinsamer Lebensfreude, und Karajan sorgt für gefühlvollste Begleitung. In solchen Händen kommt nie der leiseste Zweifel an der Großartigkeit dieses Werkes auf." So unterschiedlich können Experten urteilen!
Es ist auch bekannt, daß sich vor allem Svjatoslav Richter später negativ über diese Aufnahme geäußert hat, weil er mit Karajans Dominanz Probleme hatte, der vor allem wenig nachträgliche Änderungen gestattete und stattdessen den Termin für das Titelfoto für wichtiger hielt, und genau dieses Foto fand der Pianist scheußlich und unangemessen. Trotzdem glaube ich, daß diese Aufnahme durchaus ihre Meriten hat und in den Katalogen verbleiben wird, so lange es überhaupt Tonträger zu kaufen gibt.
Wenige Monate früher, im Mai 1969, entstand in Cleveland/USA die Aufnahme des Doppelkonzertes von Johannes Brahms, in dem wiederum David Oistrach und Mstislav Rostropovitch durch virtuoses, wunderbar aufeinander abgestimmtes Zusammenspiel glänzen, und der ungarische Meisterdirigent George Szell feuert sein auf ihn eingeschworenes Cleveland Orchestra mit gewohnter Perfektion zu einer Begleitung an, wie man sie sich optimaler und schlackenloser gar nicht vorstellen kann.
Beide Produktionen bezeugen eindrucksvoll, daß sich auch Weltstars nicht unbedingt primadonnenhaft in den Vordergrund spielen, wenn der ernsthafte Wille zum "Dienst am Werk" vorhanden ist und Orchesterleiter vom Rang eines Herbert von Karajan oder George Szell es verstehen, Solisten und Orchester zu einer Einheit zusammenzuschweißen.
Die Aufnahmen sind technisch hervorragende Meisterleistungen, und die digitale Übertragung auf die CD ist in beiden Fällen bestens gelungen. Leider fehlt dieser Ausgabe eine angemessene Textbeilage.
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am 21. Juli 2014
Mit dieser Aufnahme haben Berliner Philharmonisches Orchester, Karajan und die instrumentalen Mitstreiter Maßstäbe gesetzt und das Tripelkonzert aus der bis dahin bestehenden musikalischen Versenkung geborgen.Welcher ältere Musikfreund erinnert sich nicht an das schwarze Cover der Platte, die es damals auch bei den Buchgemeinschaften gab und die bei keinem Beethoven -Freund fehlt: Oistrach -Rostropowitsch - Richter, das magische russische Dreigestirn, haben es zugleich nachfolgenden Generationen erschwert, mit diesem teils spröden Stück ähnlich triumphal gefeiert zu werden. Grandios. Die Ergänzung mit dem Brahmsschen Doppelkonzert (Oistrach, Rostropowitsch, Cleveland Orch., George Szell) ist OK. Bemerkenswert ist der mE etwas ruppige Solistenklang ?! Jedenfalls wurde keine unpassende Schönfärberei über Brahms gelegt.
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am 22. Dezember 2013
das triple konzert ist eines meiner lieblingskonzerte, das leider nicht so oft "live" gespielt wird - eine wunderbare aufnahme, erwartung voll erfüllt!
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am 13. März 2014
Arrived in good time.

No more words.......
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