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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen48
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am 19. März 2012
Kurzbeschreibung:
Der junge Sherlock Holmes soll seine Sommerferien auf dem Land verbringen - bei Tante Anna in Farnham. Stundenlang dauert die Reise und nichts als Gerstenfelder weit und breit. Noch öder geht es ja wohl kaum, Sherlock ist stocksauer. Doch dann kommt alles ganz anders, und plötzlich ist er mittendrin in seinem ersten Fall. Mysteriöse Todesfälle, prügelnde Muskelprotze und ein böser Baron - das erste Abenteuer des jungen Meisterdetektivs beginnt.

Zum Autor:
Andrew Lane ist der Autor von mehr als zwanzig Büchern, unter anderem Romanen zu bekannten TV-Serien wie "Doctor Who" und "Torchwood". Einige davon hat er unter Pseudonym veröffentlicht. Andrew Lane lebt mit seiner Frau, seinem Sohn und einer riesigen Sammlung von Sherlock Holmes-Romanen in Dorset, England. "Young Sherlock Holmes. Der Tod liegt in der Luft" ist der erste Band der Serie über das Leben des jungen Meisterdetektivs. Weitere Bände sind in Vorbereitung.

Rezension:
Der junge Sherlock verbringt seine Sommerferien bei Onkel Sherrinford und Tante Anna auf Holmes Manor, da seine Eltern und sein erwachsener Bruder Mycroft momentan keine Zeit für ihn aufbringen können. Schnell schließt er Freundschaft mit Matty, der auf der Straße lebt und sich im Ort Farnham mehr schlecht als recht über Wasser hält.

Als Sherlock von Mycroft einen Lehrer aufs Auge gedrückt bekommt, der ihm in den Ferien noch einiges beibringen soll, ist er alles andere als begeistert. Doch schon bald entdecken die beiden bei ihren Wanderungen eine Leiche, die über und über mit dicken roten Beulen übersät ist und schon befinden sie sich in Sherlocks erstem Fall...

Andrew Lane legt mit "Der Tod liegt in der Luft" den ersten Band in einer Reihe vor, die sich mit dem 14-jährigen Sherlock Holmes beschäftigt und seine ersten Fälle erzählt. Der Roman spielt im Jahr 1868 und der Autor lässt diese Zeit sehr bildhaft und detailliert vor dem Auge des Lesers entstehen.

Sherlock ist mit seinen 14 Jahren bereits sehr selbständig, gewitzt und seine fantastische und einzigartige Kombinationsgabe kristallisiert sich auch in seinem ersten Abenteuer bereits heraus. Da er in Holmes Manor nicht wirklich willkommen und größtenteils sich selbst überlassen ist, freundet er sich mit Matty, einem Straßenjungen an, der schon bald eine große Stütze und Hilfe in seinen Ermittlungen wird.

Amyus Crowe, der Lehrer, den sein Bruder Mycroft für ihn engagiert, bringt Sherlock viel Nützliches bei, z. B. lernt er von ihm, logische Rückschlüsse zu ziehen und noch die kleinsten Details zu berücksichtigen. Somit wird klar, wem er seine spätere brillante Kombinationsgabe verdankt, denn Amyus Crowe ist ein ebensolcher Meister darin.

Ein Charakter, der mich etwas gestört hat, war Mrs Eglantine, die Haushälterin auf Holmes Manor. Ihre Antipathie gegenüber Sherlock wird immer wieder erwähnt, dies äußert sich vor allem dadurch, dass sie ihn so gut wie nie aus den Augen lässt, gehässige Kommentare abgibt und immer wieder durchscheinen lässt, dass sie Sherlock absolut nicht ausstehen kann. Warum dies allerdings so ist, wird leider in diesem Buch nicht aufgeklärt. Da erhoffe ich mir noch eine weitergehende Erklärung im nächsten Band.

Die Handlung selbst ist sehr spannend erzählt. Man möchte als Leser unbedingt wissen, was es mit den Leichen und deren Zustand, in dem sie aufgefunden werden, auf sich hat. Das wird sehr schlüssig gelöst und auch die Action kommt hier nicht zu kurz. Ich kann den ersten Fall für den jungen Sherlock Holmes definitiv weiterempfehlen und bin gespannt, welchen kniffligen Fall der nächste Band für ihn bereithält, der bereits im Herbst 2012 erscheinen soll und von dem eine kurze Leseprobe am Ende des Buches abgedruckt ist.

Fazit: "Young Sherlock Holmes. Der Tod liegt in der Luft" ist ein spannungsreicher Serienauftakt um den 14-jährigen Sherlock, der bereits hier mit seiner Kombinationsgabe brilliert. Leser der Sherlock Holmes-Reihe von Arthur Conan Doyle werden sicherlich auch mit dem jungen Sherlock ihr Vergnügen haben!
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am 23. Januar 2013
Durchaus anspruchsvoll und dennoch locker geschrieben zieht es auch ältere Leser wie mich in den Bann.
Das Buch ist eine faszinierende Hommage an den größten Detektiv der Welt und dessen Schöpfer. Es führt uns Leser in das ausgehende 19. Jahrhundert in England und zu dem ersten Fall des erst vierzehnjährigen Sherlock Holmes. Der Autor Andrew Lane schreibt im typisch britischen Stil, mit einem Anflug von trockenem Humor. Er zeichnet ein akribisches Bild nicht nur der Charaktere und Stimmungen sondern auch der damaligen Zeit mit wunderbaren Detailbeschreibungen.
Die Idee, dem noch unreifen aber cleveren Jungen einen Tutor in Gestalt Lehrers Amyus Crowes an die Seite zu stellen, erklärt dem Leser, wie der diagnostische Verstand des späteren Ermittlers geschult und gefördert wurde. Crowe kommt aus Übersee und wurde von Sherlocks Bruder Mycroft als Privatlehrer in den Ferien engagiert, was den jungen Sherlock zunächst nicht begeistert. Doch seine Vorurteile werden schnell zerschlagen. denn Crowe denkt unkonventionell und scharfsinnig. Kein Wunder, dass der Teenager von ihm einiges lernen kann. Außerdem hat sein Lehrer noch eine sehr hübsche Tochter, von der Sherlock beeindruckt ist.
Der plötzliche und unliebsame Aufenthalt auf dem Anwesen seiner Verwandten in den Sommerferien verändert das Leben des Jungen. Zunächst fühlt dieser sich einsam und abgelehnt. Dann trifft er auf den Gassenjungen Matty und schöpft wieder etwas Hoffnung, als dieser ihm von einem Vorfall berichtet, der sich später in der Nähe seines Ferienaufenthaltortes wiederholt:
In dem ländlichen Städtchen Farnham geschehen mysteriöse Todesfälle, deren Erscheinungsbild dem Auftauchen der Beulenpest ähneln. Doch dazu geschehen sie zu sehr vereinzelt und scheinbar unabhängig voneinander. Eine sich stets am Tatort befindliche Wolke, die sich auf geheimnisvolle Weise fortbewegt, scheint der Grund für all das zu sein. Zunächst aus Neugierde beginnt Sherlock, auf eigene Faust zu ermitteln. Matty wird ihm dabei ein treuer Gefährte. Immer tiefer geraten die Jungen in den Sog der Machenschaften eines geheimnisvollen Barons und seiner Bande, decken eine Verschwörung gegen das britische Empire auf und entkommen mehrmals aus Lebensgefahr. So ganz nebenbei findet Sherlock heraus, dass sein Lehrer gar nicht das ist, was er zu sein scheint. Mehr will ich aber nicht verraten! Alles in allem spannend und lebendig erzählt bis zum Ende.
Das Buch hat mich an die vielen Abenteuerbücher meiner eigenen Jugend erinnert und ich habe es nach dem Lesen mit leiser Wehmut aus der Hand gelegt.
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am 30. Mai 2012
Inhalt:
Als der 14-jährige Sherlock erfährt, dass er seine Sommerferien auf dem Land bei seiner ihm völlig unbekannten Tante Anna Holmes und ihrem Mann verbringen soll, ist er zunächst alles andere als begeistert. Als er dann auch noch der garstigen Haushälterin auf Holmes Manor begegnet und sein Bruder Mycroft einen Lehrer für ihn organisiert hat, ist es sich völlig sicher, dass die Ferien mehr als schlecht werden. Doch dann begegnet er zufällig Matty, einem Jungen in seinem Alter und freundet sich mit ihm an. Als dieser ihm von einer dubiosen Todeswolke erzählt, steckt Sherlock Holmes urplötzlich mitten in seinem ersten Fall.

Story: 4/5
Spannung: 4/5
Charaktere: 4/5
Idee: 3,5/5
Tiefgang: 3/5
Recherche: 5/5

Meinung:
"Der Tod liegt in der Luft" erzählt das erste Abenteuer des jungen Sherlock Holmes im Jahre 1868 und wurde von Andrew Lane geschrieben. Bereits im August 2012 erscheint der zweite Band in Deutschland.

Die Geschichte beginnt am Anfang der großen Ferien. Der vierzehnjährige Sherlock Holmes wartet vor dem Internat, das er besucht, auf seinen Vater, welcher ihn abholen soll. Dann taucht jedoch sein Bruder Mycroft auf und bringt ihn zu seinem Onkel und seiner Tante aufs Land, wo er die Ferien jetzt verbringen muss. Natürlich ist er alles andere als begeistert und stellt sich auf langweilige Ferien ein. Bald jedoch begegnet er dem Straßenjungen Matty und schon bald stecken beide in Sherlocks ersten Fall.

Die Idee, die Jugendjahre von Sherlock Holmes zu beschreiben, ist sicher nicht neu und stellt auch große Ansprüche an den Autor. Gerade deshalb war ich sehr gespannt, als ich von dieser Reihe erfahren habe. Trotz einiger Macken kann ich sagen, dass ich im groben und ganzen positiv von dem Buch überrascht bin.

Sherlock als Charakter ist sehr interessant dargestellt. Zu Beginn wirkt er sehr unscheinbar, zu den Jungen aus der Schule hat er kaum Kontakt, er hat keine Freunde und beschäftigt sich auch lieber mit sich selbst, was ihn sehr selbstständig wirken lässt. Trotzdem konnte ich ihn anfangs überhaupt nicht mit dem altbekannten Sherlock Holmes in Einklang bringen. Die jüngere Ausgabe erschien mir irgendwie viel zu weich, naiv und manchmal auch etwas schwer von Begriff. Jedoch merkt man im Verlaufe des Buches sehr deutlich, dass er mitten in seiner körperlichen als auch geistigen Entwicklung steckt. Wo er anfangs seinen brillianten Verstand kaum benutzt, und öfter mal von seinen Mitmenschen auf offensichtliche Dinge aufmerksam gemacht werden muss, fängt er dann jedoch an, mehr auf Details zu achten und somit seine fantastische Kombinationsgabe langsam zu entwickeln und zu trainieren.

Als interessanten Gegenpart zu Sherlock wird Matty vorgestellt, ein etwa gleichaltriger Junge, der sich mal mehr mal weniger gut auf der Straße durchschlägt. Wo Sherlock anfängt sich immer mehr auf seinen Verstand zu verlassen, bildet Matty den gefühlvollen Gegenpart. Er handelt stets aus dem Bauch heraus, weshalb es sehr spannend war, seine Entscheidungen zu verfolgen.

Damit Sherlock die Ferien sinnvoll nutzen kann, hat Mycroft ihm einen Lehrer engagiert: Amyus Crowe. Anfangs denkt man als Leser noch man hat einen normalen, strengen und langweiligen Lehrer vor sich, doch da liegt man eben so falsch wie Sherlock. Amyus Crowe entpuppt sich als ein etwas verrückt anmutender Typ, der nichts einfach so hin nimmt, ohne die Korrektheit dessen zu überprüfen. Auch hilft er Sherlock seine Fähigkeiten durch Beobachtungsgabe und logische Schlüsse auszubauen und hilft ihm das ein oder andere mal aus der Patsche. An sich wird sein Charakter nicht sonderlich vertief, er hält jedoch einige Überraschungen bereit und sorgt immer wieder für lustige Szenen. Amyus hat auch eine Tochter namens Virginia, die zwar eine plausible Rolle innerhalb des Abenteuers übernimmt, sonst jedoch meiner Meinung nach überhaupt nicht in die Geschichte passt. Es wird jedoch angedeutet, dass sie im zweiten Teil noch wichtig werden könnte, deshalb möchte ich diesen Punkt zwar negativ anmerken, aber sonst nicht weiter vertiefen.

Als letzten etwas wichtigeren Nebencharakter tritt Mrs. Eglantine auf, die Wirtschafterin auf Holmes Manor. Der Autor legt besonders viel Wert darauf, dass man als Leser ihre Antipathie gegenüber Sherlock auch wirklich bemerkt. So wirft sie ihm schon bei der ersten Begegnung Gehässigkeiten an den Kopf und spioniert ihm scheinbar nach. Auch im Verlauf der Geschichte geraten Sherlock und Mrs. Eglantine immer wieder aneinander. Die Gründe hierfür werden jedoch nicht klar, was ich sehr schade fand. Bis zum Ende bin ich eigentlich davon ausgegangen, dass sie irgendwelche düsteren Geheimnisse hat. Eventuell wird auch dieser Charakter im zweiten Band wichtiger.

Ich bin mit sehr hohen Erwartungen an das Buch heran gegangen, weshalb ich anfangs von Sherlocks etwas naiver Art enttäuscht wurde. Führt man sich jedoch vor Augen, dass er sich zu Beginn seiner kriminalistischen Karriere befindet und bereits im ersten Band einebeachtliche Entwicklung durchläuft, gelingt der Einstieg in das Buch sehr gut. Die Sprache ist flüssig und man kann das Buch schnell und leicht durchlesen. Die Spannung wird fast kontinuierlich gehalten. Einige kleine Abflachungen werden schnell abgefangen, und danach geht es meistens auch im flotten Tempo weiter. Die Handlung ist meiner Meinung nach sehr actionreich und auch gut durchdacht, die Auflösung des ersten Falls sehr plausibel aber trotzdem wirklich überraschend.

Fazit:
Ich vergebe 4 Sterne und kann "Der Tod liegt in der Luft" deswegen absolut empfehlen. Man muss sich als Leser im Klaren darüber sein, dass man hier keinen Erwachsenen Sherlock Holmes vor sich hat, sondern einen Teenager, der noch mitten in der Entwicklung steckt. Dann ist das Buch sehr unterhaltsam und bietet eine plausible Jugend des berühmten Detectivs. Einen Stern ziehe ich aufgrund der oben genannten kleinen Schwächen ab.
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am 26. Februar 2013
Ein passabler Abenteuerroman für Jugendliche, der jedoch in einem entscheidenden Punkt den Erwartungen nicht gerecht wird: Der Held des Buches ist nie und nimmer Sherlock Holmes! Der Meisterdetektiv dürfte auch im zarten Alter von 14 Jahren schon in der Lage gewesen sein, ein simples logisches Rätsel, das ihm sein Lehrer aufgibt, in kürzester Zeit im Kopf zu lösen. "Young Sherlock Holmes" gelingt dies selbst nach 20 Minuten und unter Zuhilfenahme von Papier und Stift nicht! Es ist eher ein "Sherlock Normalverbraucher", mit dem wir es hier zu tun haben, ein ganz normaler Junge, der übrigens auch - was man beim "echten" Holmes nicht unbedingt vermuten würde - lebhaftes Interesse am anderen Geschlecht zeigt.

Die Geschichte an sich ist ganz nett, wenn auch die Handlung mehr durch Action als durch logisches Kombinieren vorangetrieben wird. Das funktioniert über weite Strecken recht gut, so dass ich drei Sterne gegeben hätte, wenn da nicht noch ein ziemlich absurdes Finale mit geradezu grotesken Dialogen gekommen wäre.

Fazit: Wer einfach nur einen actionreichen Jugendkrimi sucht, den wird das Buch leidlich zufriedenstellen. Holmes-Fans jedoch werden nicht auf ihre Kosten kommen.
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am 23. Februar 2014
In Farnham geschehen seltsame Dinge: Menschen, die einen qualvollen Tod sterben. Man könnte meinen die Pest würde umgehen. Der 14jährige Sherlock, der sich über die Sommerferien, gezwungenermaßen, in Farnham aufhalten muss, erfährt ein gefährliches Abenteuer.

Der Inhalt ist kurz wiedergegeben, weist, wie zu erwarten, viel Tempo und wenig Tiefgang auf. Zwar fällt die Geschichte insgesamt überraschend düster aus, jedoch schießt sie zu oft übers Ziel hinaus. Viele Actionpassagen wirken unübersichtlich und völlig realitätsfern. Nun gut, handelt sich hierbei in erster Linie um ein Jugend-Abenteuerroman.

Leider weisen die Charaktere keine nennenswerten Eigenarten auf und bleiben daher nahezu gesichtslos. Da wäre zunächst Sherlock, den man hier nicht einmal als besonders 'smart' bezeichnen kann. Vielmehr fällt er durch den Einsatz seiner Fäuste bzw. durch seinen Körpereinsatz auf. So legt er sich wagemutig mit fiesen Gestalten an und geht am Ende irgendwie fast immer als Sieger hervor. Dass Sherlock gerade erst 14 Jahre jung ist, scheint dabei nicht weiter zu stören... Eine angemessene Glaubwürdigkeit sollte man bei dieser Geschichte nicht erwarten, denn sie gipfelt, gerade bei der Entzauberung um Baron Maupertius, praktisch ins Absurde.

Die übrigen Charaktere Matty, Virginia und Crowe kann man getrost als belanglos bezeichnen: Matty, der typische Freund, der nicht fehlen darf. Virginias einzige Aufgabe als weibliches Wesen ist es Sherlock zu verunsichern (wie klischeebeladen). Und dann wäre da noch A. Crowe zu nennen, Virginias Vater, der Sherlock zunächst lehrt seinen Verstand einzusetzen und schließlich immer mal wieder aus dem Nichts erscheint, um Sherlock aus einer gefährlichen Situation zu retten. Sherlocks Aufenthaltsort scheint er dabei meilenweit gegen den Wind riechen zu können.

Der erste Band bleibt ein belangloses Leseereignis für zwischendurch, der mich auf die weiteren Bände aber nicht weiter neugierig machen konnte. Lesespaß hat sich bei mir nicht eingestellt, auch wenn die Geschichte flüssig zu lesen ist.
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am 4. Oktober 2012
Farnham, England 1868: Der 14jährige Sherlock Holmes muss aufgrund schwieriger Familienverhältnisse und der Abwesenheit des Vaters die Sommerferien bei ihm bisher unbekannten Verwandten verbringen. In Holmes Manor wird der Teenager nicht gerade freundlich empfangen. Doch entgegen aller Erwartungen findet Sherlock in Weisenjunge Matty Arnatt bald einen guten Freund, und nachdem mysteriös gestorbene Leichen gefunden werden, auch einen treuen Verbündeten bei der Suche nach den Vermeintlichen Mördern. Doch es ist gar nicht so leicht, die Ursache der "Todeswolke" aufzudecken, die die beiden Leichen umschwebt hatte...

Der jugendliche Sherlock wird hier durch Andrew Lane in sein erstes Abenteuer geschubst. Doch sein in späteren Jahren berühmt-berüchtigter Messerscharfer Verstand hilft ihm bereits 1868 aus so mancher brenzliger Situation. Angeleitet durch Mentor Amyus Crowe, wird ihm geholfen von dessen Tochter Virginia und dem Vorgänger seines späteren Begleiters Dr. Watson, hier dargestellt durch den jungen Matty.
Die Protagonisten sind durchweg sympathisch. Und vor allem die rebellische Virginia habe ich schnell in mein Herz geschlossen.
Es war schön mitzuerleben, wie der junge Meisterdetektiv lernt, seinen Versand einzusetzen und durch logisches Denken aus so mancher unmöglicher Situation herauszukommen.
Kurze Kapitel und ein flüssiger, spannender Stil des Autors ließen mich das Buch nur schwer aus der Hand legen, und war somit in kürzester Zeit durchgelesen.
Dieses Buch lässt sich einfach als abgeschlossene Geschichte behandeln. Doch ist in den letzten Seiten eine Leseprobe des Nachfolgebandes abgedruckt, sodass man unbedingt weiterlesen möchte. Ich freue mich somit schon auf noch mehr spannende Abenteuer des Young Sherlock Holmes, und darauf, mehr über seine doch auch außergewöhnliche Familie zu erfahren.

Fazit: Ein gelungener, spannender Krimi für Jung und Alt. Arthur Conan Doyles Spürnase wird hier neues, frisches Leben eingehaucht. Absolute Leseempfehlung von mir!
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Autor Andrew Lane hat mit "Der Tod liegt in der Luft", dem ersten Teil seiner Jugendbuchreihe "Young Sherlock Holmes", ein weiteres "Spin off" aus dem Sherlock Holmes-Universum erschaffen, das sich mit der Jugend des wohl berühmtesten Detektivs der Kriminalliteratur beschäftigt. Auf den ersten Blick - oder vielmehr in den ersten Kapiteln - wirkt das Buch wie ein x-beliebiges Jugendbuch, in dem der vierzehnjährige Sherlock Holmes wenig bis gar keine Ähnlichkeit mit dem Genie hat, zu dem er später einmal heranwachsen soll. Fast ist man schon enttäuscht, doch dann kristallisiert sich immer mehr heraus, wie Lane seinen jungen Helden nach und nach aufbaut, wie er ihm Stück für Stück die mögliche Vergangenheit auf den Leib schneidert.
Über die Kindheit und Jugend von Arthur Conan Doyles Romanfigur ist nur recht wenig bekannt, und Andrew Lane füllt diese Lücken sehr gekonnt und mit vielen Verweisen auf Holmes' späteres Wirken. Geschickt legt er die Grundsteine für Sherlock Holmes' deduktiven Scharfsinn, indem er ihm mit dem Amerikaner Amyus Crowe einen unkonventionellen Lehrer zur Seite stellt. Auch Holmes' Affinität zum Boxkampf, seine Freundschaft zu Straßenjungen, seine spätere Leidenschaft für Bienen - bekanntlich pflegte Sherlock Holmes im Ruhestand die Bienenzucht als Hobby - und sogar sein ungesundes Faible für Laudanum werden schlüssig eingeflochten.

Der erste Fall für den Vierzehnjährigen, der noch weit entfernt vom späteren Meisterdetektiv ist, hat es auch wirklich in sich: Eine "Todeswolke" geht um. Was hat es mit den grausigen Todesfällen auf sich, die diese Wolke mit sich bringt? Welche Rolle spielt der mysteriöse Baron, den Sherlock mehrmals zu Gesicht bekommt? Fast ohne es zu ahnen, begeben Holmes und seine Freunde sich in Todesgefahr und kommen einer unglaublichen Verschwörung auf die Spur. Andrew Lane spitzt die Handlung im Verlauf des Romans immer mehr zu, bis man vor atemloser Spannung das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag! Symphatisch ist auch das Nachwort des Autors, indem er seine Beweggründe für die Serie erläutert, seine Quellen offenlegt und weitere Literaturempfehlungen gibt. Zusätzlich enthält der Roman noch einen Leseprobe aus Teil 2.

Im Englischen sind bereits zahlreiche weitere Fälle von "Young Sherlock Holmes" erschienen. Auf die deutschen Übersetzungen dürfen Leserinnen und Leser ab etwa zwölf Jahren auf jeden Fall gespannt sein - die Serie ist in ihrem Auftaktband sehr spannend, rasant und actionreich. Sherlock Holmes als Jugendlicher: ein Muss für alle Fans des britischen Meisterdetektivs und ein wirklich mitreißender Jugendkrimi!
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am 6. März 2012
Der junge Sherlock Holmes soll seine Sommerferien auf dem Land verbringen bei Tante Anna in Farnham. Stundenlang dauert die Reise und nichts als Gerstenfelder weit und breit. Noch öder geht es ja wohl kaum, Sherlock ist stocksauer. Doch dann kommt alles ganz anders und plötzlich ist er mittendrin in seinem ersten Fall. Mysteriöse Todesfälle, prügelnde Muskelprotze und ein böser Baron das erste Abenteuer des jungen Meisterdetektivs beginnt.

Da ich ein sehr großer Fan von Sherlock Holmes bin, war dieses Buch für mich ein Muss. Die Idee, Geschichten über sein jüngeres Ich zu verfassen, ist wirklich gut, da man so gut wie nichts über diese Zeit weiß. Andrew Lane hat es geschafft, eine spannende Geschichte zu erschaffen, die mit großer Sicherheit Arthur Conan Doyle gefallen würde. Die Handlung ist spannend konstruiert und ziemlich actionreich. Man stürzt von einer gefährlichen Situation in die nächste und kommt nach und nach dem Geheimnis auf die Spur. Auch die Zeit, in der dieses Abenteuer spielt, ist realistisch nachempfunden. Zwar sind einige Fehler zu finden, u.a. fand Sherlock Holmes erster Fall viel später statt, dennoch ist es ein jugendgerechtes Abenteuer, das unterhaltsame Stunden beschert und über diese Fehler hinwegtäuscht.

Der junge Sherlock besitzt hier noch nicht die Raffinesse für die er in späteren Jahren bekannt ist, zeigt aber bereits Ansätze dieser Gabe. Auch weist sein Charakter noch andere Wesenszüge auf, denn hier in seiner Jugend ist er offener und fröhlicher. Seine Raffinesse erlernt er von Amyus Crowe, der einen sehr interessanten Charakter darstellt und von dem man hoffentlich noch einiges mehr erfährt. Weitere wichtige Charaktere sind Virgina und Matty, welche beide ein Teil von Sherlocks Abenteuer werden und sich anfreunden.

Andrew Lane bedient sich einer sehr bildhaften und flüssigen Sprache. Detailreich und informativ erfährt der Leser einiges über die Gegend, in der sich Sherlock jeweils befindet und über politische Hintergründe.

Das Cover ist sehr passend und spiegelt den viktorianischen Aspekt gut wieder.
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am 27. Februar 2012
Der junge Sherlock soll seine Ferien bei Tante Anna und Onkel Sherrinford auf Holmes Manor verbringen. Sherlock ist alles andere als begeistert, zumal ihm nicht alle Bewohner des Hauses freundlich gesinnt sind. Doch schon bald lernt er den Straßenjungen Matty kennen, und findet einen Freund in ihm - und dann entdeckt er gemeinsam mit seinem Lehrer Amyus Crowe eine Leiche, übersäht mit großen, roten Beulen...

Natürlich ist es klar, dass viele Liebhaber der Sherlock-Holmes Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle sehr skeptisch sind, wenn es darum geht, dass sich ein anderer Autor an diesem Stoff versucht. Aber euch sei gesagt: Andrew Lane hat einen wunderbaren 14-jährigen Sherlock entworfen, der bestimmt auch Arthur Conan Doyle gefallen hätte.

Andrew Lanes Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Bildhaft und detailreich beschreibt er uns das Leben rund um Farnham im Jahre 1868 - das Leben, die politischen Machtverhältnisse und natürlich Sherlocks Erlebnisse. Denn die Langeweile, die Sherlock befürchtet hat tritt nicht ein. Ganz im Gegenteil!

Da Sherlock sich auf Holmes Manor nicht sonderlich willkommen fühlt verbringt er viel Zeit auf dem Land, in den Wäldern und in der Stadt, dort lernt er dann auch den Straßenjungen Matty kennen - und schon bald verbindet die beiden eine enge Freundschaft.
Amyus Crowe, Sherlocks Lehrer, der von Maycroft engagiert wurde, wird ihm auch sehr schnell zu einer wichtigen Bezugsperson, der er sich anvertraut und die seine Kombinationsgabe fördert, denn selbst unser Meisterdetektiv hat einmal klein angefangen.
Aber er trägt schon viele Eigenschaften in sich, die man bei der älteren Ausgabe auch findet: Logisches Denkvermögen, Neugierde, Geradlinigkeit und einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn.

Ich kann jetzt nur noch sagen, dass ich mich auf den zweiten Band, der bei uns vorraussichtlich im Herbst 2012 erscheint, schon sehr freue. Denn Matty, Amyus und Virginia (Amyus Tochter) werden ebenfalls wieder mit an Bord sein. Und ja ich gestehe, dass ich mir wünsche, dass Sherlock und Virginia, sich etwas näher kommen, denn Sympathien sind dort definitiv vorhanden.

Mit viel Liebe zum Detail, Spannung und Action lässt uns Andrew Lane am ersten Abenteuer des jungen Detektivs teilhaben! Lasst euch ein auf eine Zeitreise nach England im Jahr 1868 - von mir gibt es hier eine absolute Kaufempfehlung!
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am 26. Februar 2012
'['] Meine Absicht bei dem vorliegendem Buch und denen, die noch folgen werden, ist es, herauszufinden, wie Sherlock war, bevor Arthur Conan Doyle ihn zum ersten Mal der Welt präsentierte.[']' Young Sherlock Holmes 01 ' Nachwort des Autors Andrew Lane

Das, was Andrew Lane sich mit seinem Buch vorgenommen hat, ist ihm, meiner Meinung nach, sehr gut gelungen! In Der Tod liegt in der Luft, trifft man auf einen Sherlock Holmes, bei dem man einige Eigenschaften und Charakterzüge, die ihn später so 'erfolgreich' machen, bereits erkennen, teilweise aber auch nur erahnen kann.

Im Prolog des Buches geht es nicht um Sherlock, sondern um den Jungen Matty, der später zusammen mit Sherlock spannende Abenteuer erleben wird. Hier wird zum ersten Mal die sich komisch bewegende Rauchwolke eingeführt, die zwei Menschen das Leben kosten und damit den Auftakt zu Sherlock Holmes erstem Abenteuer wird! Man bekommt hier als Leser eine kleine Information, die sofort den Drang erweckt, zu wissen, was es damit auf sich hat!

Man lernt den jungen Sherlock Holmes nicht als Abenteurer und Detektiv kennen, sondern als einen Jungen, der in seiner Schule eher ein Außenseiter ist und kaum richtige Freunde hat. Dennoch merkt man gleich, dass er sehr reif und auch sehr erwachsen für seine 14 Jahre ist. Er ist außerdem unglaublich wissbegierig. In sein erstes Abenteuer gerät er eher zufällig und durch einen von ihm nicht geplanten Aufenthalt bei seiner Tante und seinem Onkel.

Seine ersten 'Ermittlungen' fangen eher ruhig an, mit kleinen Ausflügen rund um das Anwesen und in die Stadt. Dabei trifft er auf Matty, der ihm von den seltsamen Geschehnissen und der Rauchwolke erzählt. Sherlock weiß, dass etwas damit nicht stimmt und macht sich daran, das Rätsel zu lösen. Sein Gehirn ist nun mal auf Logik programmiert. Doch je mehr er herausfindet, desto mehr Fragen stellen sich.

Anfangs steht Sherlock noch alleine da, aber mit der Zeit gewinnt er einige 'Verbündete', die ihm dabei helfen, das Rätsel zu lösen. Matty, der mit seinem Boot und seinem Pferd von Stadt zu Stadt zieht, Amyus Crowe, ein Hauslehrer, der von Mycroft angestellt wurde und schließlich auch dessen Tochter Virginia, die ebenfalls in Sherlocks Alter ist. Sie und die ominösen Todesfälle tragen dazu bei, das Sherlock ganz andere Ferien bekommt, als er sich das gedacht hatte. Doch durch das Wissen gerät jeder von ihnen auch in das Visier der Bösewichte. Denn jeder Mitwisser ist einer zu viel!

Mir haben die Charaktere und die Handlung in Der Tod liegt in der Luft sehr gut gefallen! Keiner der Charaktere ist 'normal', sondern zeichnet sich durch besondere Eigenarten aus. Andrew Lane schafft es sehr gut, dem Leser ein genaues Bild der Charaktere zu vermitteln. Er schafft es aber auch, dass sich dieses Bild immer wieder verändert. Man bildet sich eine Meinung über eine Person, die dann durch verschiedene kleine Details wieder ins Wanken gerät, so dass man sich neue Gedanken darüber machen muss: Wie ist diese Person eigentlich? Man befindet sich also in einem andauernden Denkprozess, was die Handlung und die Charaktere angeht und das hat mir gut gefallen.

Ein besonders toller Charakter ist Amyus Crowe, der Sherlock durch kleine Denkanstöße immer wieder dazu bringt, nachzudenken und sich seines außerordentlichen Verstandes bewusst zu werden. Er ist eine Mischung aus Lehrer, Großvater und Abenteurer und das macht ihn wirklich ganz besonders. Man selbst lernt beim Lesen eine Menge von ihm!

Die Handlung ist spannend, unvorhersehbar und sehr nervenaufreibend! Sherlock wird geschnappt, kommt frei, wird wieder geschnappt, kommt wieder frei' Immer wenn man denkt, dass es jetzt vorbei ist, wendet sich das Blatt und es passiert etwas Unvorhersehbares. Toll! Man selbst wird zu einem kleinen Detektiv und versucht, die einzelnen Puzzleteile im Kopf miteinander zu verbinden. Natürlich ist man nicht als Leser derjenige, der die Rätsel löst, sondern Sherlock und man ist ganz fasziniert davon, wie und warum er welche Rückschlüsse zieht. Hier kann man bereits erahnen, wozu Sherlock später einmal fähig sein wird. Die Auflösung des Rätsels ist wirklich spektakulär und auch etwas 'abgehoben'. Ich hätte nie mit solch einer Lösung gerechnet, aber gerade das macht das Buch so spannend und abwechslungsreich!

In Der Tod liegt in der Luft erlebt man auch mit, wie Sherlock durch sein erstes großes Abenteuer verändert wird. Es geht teilweise ziemlich brutal und absurd zu, was an einem 14 jährigem Jungen nicht spurlos vorüber geht. Sherlock weiß, dass er danach nicht mehr derselbe ist und er fragt sich, wie sein Leben wohl weitergehen wird.

'['] Du kannst diese Ereignisse nicht einfach als separate Geschichte betrachten, die einen Anfang und ein Ende hat. Du bist jetzt ein anderer geworden, eben wegen dieser Ereignisse. Und das bedeutet, dass die Geschichte niemals wirklich enden wird.[']" Young Sherlock Holmes / S. 388 / von Amyus Crowe

Der Tod liegt in der Luft könnte man als ein in sich abgeschlossenes Buch lesen, wenn man nicht versessen darauf ist, zu erfahren, wie es weiter geht. Es bleiben noch einige Fragen offen, vor allem solche, die sich rund um Sherlocks Familie drehen. Man erfährt relativ viel über seinen Bruder Mycroft und seinen Vater Siger, aber seine Mutter und Schwester bleiben stark im Hintergrund. Ich bin gespannt, ob in den Folgebänden noch weiter darauf eingegangen wird.

Fazit

Young Sherlock Holmes ist nicht nur etwas für Jugendliche, sondern auch für große Sherlock Holmes Fans. Man lernt Sherlock mal von einer ganz anderen Seite kennen und der Fall ist mindestens genauso verstrickt, spannend und einfallsreich wie die Fälle, die Sherlock in seinem späteren Leben noch lösen wird. Ich kann Young Sherlock Holmes an alle großen und kleinen Detektive bedingungslos weiterempfehlen!
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