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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Ich bin jetzt wie Du!"
Ein Satz, den David Marks(Ryan Gosling) am liebsten niemals gegenüber seinem Vater Sanford(Frank Langella) ausgesprochen hätte. Doch David erkennt die Parallelen und Sanford weiß, dass etwas Schreckliches geschehen ist. Aber bis es in der wohlhabenden Familie Marks soweit kommt, bringen jede Menge Ereignisse das Leben von David durcheinander...
Vor 20 Monaten von Thomas Knackstedt veröffentlicht

versus
10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Starke erste Stunde wird von der zweiten Hälfte krass zersäbelt
Unausgegorene Dramaturgie eines Wahre-Begebenheiten-Films, der in der zweiten Hälfte von der Regie im Regen stehen gelassen wird.
War die erste Stunde -für mich- noch packend inszeniert, rutschte der Film -also nach dem "Verschwinden" der stark spielenden Kirsten Dunst- kläglich ab.
Gequescht versucht die Regie hier einen Spannungsbogen...
Veröffentlicht am 19. August 2012 von W. Walz


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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Ich bin jetzt wie Du!", 5. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: All Beauty Must Die (DVD)
Ein Satz, den David Marks(Ryan Gosling) am liebsten niemals gegenüber seinem Vater Sanford(Frank Langella) ausgesprochen hätte. Doch David erkennt die Parallelen und Sanford weiß, dass etwas Schreckliches geschehen ist. Aber bis es in der wohlhabenden Familie Marks soweit kommt, bringen jede Menge Ereignisse das Leben von David durcheinander...

1971 in New York. David Marks ist ein geborener Sohn. Der Vater Sanford hat ein kleines Immobilienimperium rund um den Times Square und sammelt dort die Mieteinnahmen von zwielichtigen Geschäften ein. Sanford hat das Geschäft schon von seinem Vater übernommen und will es jetzt an seine Söhne abgeben. Aber David spielt da nicht mit. Als Siebenjähriger musste er den Selbstmord der Mutter mit ansehen und er leidet unter dem diktatorischen Stil des Vaters. Als David die Studentin Katie(Kirsten Dunst) kennen lernt, sieht er seine Chance. Er heiratet sie und macht zusammen mit ihr einen Öko-Laden in Vermont auf. Das geht natürlich nur mit Vaters Geld. Der fordert nach und nach den Sohn in die Firma ein. So kehren Katie und David nach New York zurück und David arbeitet für seinen Vater. Er verändert sich erschreckend. David führt Selbstgespräche, nimmt Drogen, wird depressiv und ist kaum noch auszurechnen. Als Katie dann noch erkennen muss, dass David keine Kinder haben will, steht die Ehe vor dem Aus. Allerdings hat Katie da die Rechnung ohne David und den Rest der Familie Marks gemacht...

Nach einer wahren Begebenheit, die sich zwischen den Jahren 1971 und 2003 abspielte, hat Andrew Jarecki einen teilbiografischen Film über das Schicksal von Katie Marks gedreht. Der beginnt langsam mit einem wunderbaren Vorspann, macht uns nach und nach mit den Protagonisten der Story bekannt und sorgt am Ende dafür, dass wir feststellen müssen, wie wenig wir von David, Katie und Sanford tatsächlich wussten.
-All Beauty Must Die- besticht vor allem durch das Schauspiel von Kirsten Dunst, Ryan Gosling und Frank Langella. Wie Gosling seinen Charakter nach und nach in den Wahnsinn driften lässt, das ist perfekte Schauspielkunst.

Jarecki hälte seine Kamera voll drauf, wenn es in die Beziehung von Katie und David geht. Er breitet eine Ehe vor uns auf, die im Himmel geschmiedet schien und unaufhaltsam Richtung Hölle abschmiert. Mir hat vor allem die Erzählform gefallen, die Jarecki gewählt hat. Aus einer Gerichtsverhandlung heraus lässt er die Sequenzen der Vergangenheit vor uns ablaufen. -All Beauty Must Die- ist eindringlich, mitreissend und mit jeder Menge Gefühl auf die Leinwand gebannt worden. Das ist sicher nichts für Actionfreunde, aber Genießer eines guten Drehbuchs und schauspielerischer Glanzleistungen werden ganz sicher auf ihre Kosten kommen.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannender, exzellent besetzter Kriminalfilm, der auf wahren Tatsachen beruht, 9. Juni 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: All Beauty Must Die (DVD)
Durch ein undichtes Wasserrohr lernen sich David Marks, Sohn eines milliardenschweren New Yorker Immobilienmoguls, und Katherine "Katie" McCarthy, ein Mädchen aus der Mittelschicht, Anfang der 70er Jahre kennen - und lieben. Nach der Blitzhochzeit steigt David schließlich auf Drängen seines Vaters dennoch ins ihm verhasste Familienunternehmen ein. Während Katie nunmehr von einer eigenen kleinen Familie träumt, wird David zusehends unglücklicher. Als Katie schließlich schwanger wird, trifft David eine folgenschwere Entscheidung, die ihr Leben für immer verändern wird...

"All Beauty Must Die" beruht auf einer wahren Begebenheit: Anfang des 21. Jahrhunderts erschütterte der Fall des schwerreichen Immobilienunternehmers Robert "Bob" Durst, dessen Frau auf mysteriöse Weise verschwand und der Jahrzehnte später seinen Nachbarn ermordet und zerstückelt haben soll, ganz Amerika. Regisseur Andrew Jareckis Film setzt als Rahmenhandlung nun genau während der Gerichtsverhandlung Dursts (im Film "Marks") an und lässt ihn in Rückblenden seine Geschichte erzählen. Getragen von einer grandiosen Schauspielerleistung - von den beiden Hauptdarstellern Kirsten Dunst als zauberhafte junge Frau, die mit ihrem Charme alle um den Finger wickelt, deren Verletzlichkeit aber ebenso berührt, und Ryan Gosling als von inneren Dämonen heimgesuchter Sohn, der an seinem ihm aufgebürdeten Leben zerbricht, über die durchweg superb besetzten Nebenrollen, wobei vor allem Frank Langella als gefühlskalter Patriarch Sanford Marks und Kristen Wiig als koksende, vorlaute Freundin Katies herausstechen - entspinnt sich nach und nach ein Drama um eine ungleiche Liebesgeschichte, die zunächst allen Widrigkeiten trotzt, bis sie vom Leben eingeholt wird. Da vieles nur angedeutet wird und der Film trotz der gelieferten Antworten auch noch einiges unbeantwortet und der Vorstellungskraft des Zuschauers überlässt, regt "All Beauty Must Die" sehr zum Nachdenken an und hallt lange nach.

Wer nach dem Filmgenuss noch mehr Hintergrundinformationen sucht, wird mit der Bonussektion mehr oder weniger gut bedient. Allerdings halten nicht alle der angebotenen Optionen, was sie auch wirklich versprechen. Das erste Featurette "All Beauty Must Die: die Wahrheit hinter der Fiktion" (der englische Originaltitel des Films "All good things" war definitiv weniger reißerisch und auch viel runder aufgrund der Anspielung auf die amerikanische Wendung "all good things must come to an end") lässt in knapp einer halben Stunde den Stab des Films die Hintergründe der Tat beleuchten, was aber nur teils gelungen ist und in der üblichen gegenseitigen Beweihräucherung endet. Viel aufschlussreicher und spannender ist die zweite Featurette "Zeitsprung in die Vergangenheit: die ursprüngliche Geschichte" (knapp 23 min.), die als Zeitzeugen unter anderem Katies Bruder und Schwägerin zu Wort kommen und ein sehr interessantes Licht auf das Geschehen werfen lässt. Völlig überflüssig sind das nach nur wenigen Minuten bereits wieder abgehackte Interview mit Regisseur Andrew Jarecki, das kaum Neues bietet, und die im Zeitraffer abgespulte, komplett unkommentierte Featurette "Falten im Laufe der Zeit: Ryan altert", dessen Informationsgehalt gen Null geht. Zudem finden sich 4 Deleted Scenes, die sich nur am Stück abspielen lassen, sowie 8 Trailer (u.a. "The Guard", "Trespass" und "Chinese zum Mitnehmen"). Alle Extras sind in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln. Der Hauptfilm lässt sich ebenfalls - optional - nur deutsch untertiteln.

Alles in allem ist "All Beauty Must Die" ein packender, interessant inszenierter Tatsachenthriller, der mit einem exzellenten Cast glänzt und von Anfang bis Ende fesselt. Wer einen schnellen, actionreichen Reißer erwartet, wird vielleicht enttäuscht sein. Wer allerdings ein vertracktes, menschliches Drama sucht, das den Zuschauer auch nach dem Film noch lange grübeln lässt, der ist hier genau richtig. Aufgrund der kaum vorhandenen Untertitelspuren (lediglich deutsch ist einfach zu wenig, eine englische sollte mittlerweile wirklich Standard sein) und der teils wenig gehaltvollen Boni gibt es gute 4 Sterne für die DVD.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Packender Psycho-Drama-Thriller - wieder unglaublich gute Performance von Ryan Gosling und Kirsten Dunst ! TIPP !, 20. Februar 2012
Von 
Retro Kinski - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: All Beauty Must Die [Blu-ray] (Blu-ray)
FILM (OHNE SPOILER !):

Hauptdarsteller Ryan Gosling ist nach dem sehr guten DRIVE (ja, dieser Film polarisiert stark!) weiter auf dem Weg zum Kultschauspieler - auch wenn das ein überstrapazierter Begriff ist. Kirsten Dunst steht ihm aber in ALL BEAUTY MUST DIE in nichts nach und beide brillieren in einem hervorragenden Drama was im Laufe des Films immer mehr zum reinrassigen und spannenden Thriller mit hoher suggestiver Kraft mutiert.

Die Story nur kurz (OHNE SPOILER): Davids (Ryan Gosling) Vater ist Milliardär im Immobiliengeschäft, er ist aber nicht motiviert mit einzusteigen. Er kommt mit Katie (Kirsten Dunst) zusammen und heiratet. Doch David verhält sich immer seltsamer und die Lage eskaliert ....es ist wichtig hier nichts weiter zu verraten. Die Story soll auf eine wahren Begebenheit zwischen Anfang der 70er und heute beruhen was ja immer für etwas zusätzliche Betroffenheit beim Zuschauer sorgt, so auch hier.

Man kann nicht viel mehr auf die Story oder die gute Performance der Schauspieler eingehen ohne etwas vorwegzunehmen. Auch die Charaktere in der zweiten Reihe wie Davids Vater, eine Ex-Freundin usw. sind alle sehr gut mit bekannten Namen und Gesichtern besetzt. Ryan Gosling läßt uns an einer glanzvoll vorgetragenen Metamorphose teilhaben vom verliebten Twen bis hin zum Anthony Perkins ähnlichen PSYCHOpathen. Er spielt wieder ähnlich wie in DRIVE sehr ruhig und fast stoisch, aber mit viel Liebe im Detail seiner Darstellung des geistig immer mehr verwirrten David mit sehr variabler Mimik.

Kirsten Dunst gefällt mir hier ebenso gut wie MELANCHOLIA, wobei sie hier m.E. noch mehr gefordert ist bzgl. der konkreten Hin- und Hergerissenheit zu realen Menschen, nicht nur in bezug auf eine abstrakte Bedrohung. Ich kann nichts wirklich abwertendes an ALL BEAUTY MUST DIE finden und fühlte mich zum Ende hin immer mehr und extrem in die Story aufgesogen. Die Spannung wie es ausgeht ist in der zweiten Hälfte des Films zum Greifen nah und das Ende ist mit viel Fingerspitzengefühl gestaltet und greift natürlich die wahren Begebenheiten nochmal auf.

Die Ausstattung des Films ist eine wahre Pracht, die 70er sind in allen Details wie Autos, Kleidung, Möbel und Musik perfekt. Auch die Maske schafft es durchgängig die ca. 25 Jahre Alterungsprozeß der Protagonisten authentisch darzustellen. Wer auf psychologisch tiefergehende Stories mit Mystery-Thriller Einschlag und hervorragenden Darstellern, guter Kameraführung und Ausstattung steht könnte an dem Film seine wahre Freude haben.

4/5 Immobilienhaien.....äh, .....Punkten

MEDIUM (Blu-ray/DVD):

- BILD: sehr ausgewogenes Bild, gute Schärfe, Kontrast ok, natürliche Farben, gutes Schwarz
- TON: gelungene Abstimmung zwischen Dialog und Musik- bzw. Actionpassagen, Dialog sehr vordergründig, Räumlichkeit ok, Blu-ray: DTS-HD MA 5.1 (!) in Deutsch, DVD: DTS und DD 5.1
- EXTRAS: Deleted Scenes, Die Wahrheit hinter der Fiktion, Die ursprüngliche Geschichte, Blick unter die Oberfläche, Make-up Effekte, Audiokommentare,
Originaltrailer
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20 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Starke Charaktere - mehr Thriller als Liebesfilm, 2. Februar 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: All Beauty Must Die (DVD)
[ Die Inhaltsbeschreibung entnehmen Sie bitte der AMAZON - Darstellung. Meine Rezension bezieht sich auf die Deutsche Filmversion ]

Allein schon die großartige Besetzungsliste deutet auf einen außergewöhnlichen Film hin, den ALL BEAUTY MUST DIE auch zweifellos darstellt.

Doch Vorsicht !

Wer von einem Liebesfilm mit Psychoelementen ausgeht, wird wahrscheinlich enttäuscht werden, denn sie erleben zwar einen glasklaren Thriller, der aber wiederum so ganz anders abläuft als vielleicht erwartet....

Das hört sich etwas schräg an, trifft aber m. E. so zu., denn Thriller bedeutet normalerweise Spannung, die in diesem Film allenfalls unterschwellig zu Tage tritt. Die Verbrechen, die dort geschehen, erscheinen ominös und werden wenig eindeutig dargestellt um auch am Ende für den Zuseher etwas unbefriedigend aufgeklärt zu werden.

Wer sowohl Ryan Gosling als auch Kirsten Dunst mag, wird Freude am subtilen, psychologisch hintergründigen Plot haben, in dem insbesondere Gosling die successive Veränderung seiner Filmpersönlichkeit derart überzeugend demonstriert, das man seinen Spaß daran haben wird. Er gehört zweifelsohne zu Hollywoods Charakteren mit dem höchsten Potenzial für ambivalente Rollen.

Auch Kirsten Dunst habe ich jemals kaum besser gesehen als hier, sodaß die filmische Interaktion der beiden zu einem wahren Genuß wird.

Ich kann mir aber gut vorstellen, daß es Zuschauer gibt, denen der Plot zu unscharf ist, dem die erwartete Spannung und das Tempo fehlen und denen das psychologische Geschehen als Kern des Films schlichtweg zu langweilig ist.

Hier liegt auch das [ für mich einzig erkennbare ] Manko: Die fehlende klare Linie, als was er denn nun gelten will. Thriller oder Liebesfilm ?

Als ein Gemenge aus beidem eingestuft zu werden, wird seiner grundsätzlichen Qualität nicht gerecht.

Die Filmmusík ist hervorragend und paßt ideal zum Charakter des Filmes. Die Deutsche Synchronisierung hört sich homogen und schlüssig an, über den Originalton kann ich leider keine Aussage machen.

Eine nicht leichte Entscheidung: Ich empfehle, sich zunächst die DVD / BLU RAY auszuleihen und einen Kauf hinten anzustellen.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Starke erste Stunde wird von der zweiten Hälfte krass zersäbelt, 19. August 2012
Von 
W. Walz "RW" (Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: All Beauty Must Die [Blu-ray] (Blu-ray)
Unausgegorene Dramaturgie eines Wahre-Begebenheiten-Films, der in der zweiten Hälfte von der Regie im Regen stehen gelassen wird.
War die erste Stunde -für mich- noch packend inszeniert, rutschte der Film -also nach dem "Verschwinden" der stark spielenden Kirsten Dunst- kläglich ab.
Gequescht versucht die Regie hier einen Spannungsbogen aufzubauen, der müde rüberkommt und so einfach nicht zur ersten Hälfte passt. Damit meine ich nicht die Story, sondern die Storyline. Es beschleicht einen das Gefühl, als würde man zwei unterschiedliche Schuhe tragen. Hervorgerufen evtl. auch von tatsächlichen Fall, wenn es sich denn nun alles so abspielte, da man nur erahnen kann, wie sich das -echte- Drama abgespielt haben muss. Andersherum aber weckt die Regie den Eindruck, dass vor dem Verschwinden, also vor der evtl. Tat, alles sich genauso abgespielt haben muss. Frage: Hat es das?
Die zweite Hälfte passt also in der filmischen Handwerklichkeit eines Thrillers nicht zur ersten Stunde (auch, dass das Verschwinden von Dunst plötzlich aus dem Fokus des Geschehens verschwand und plötzlich die Skurrilität des Flüchtenden, mit seinem platten Auftragsmord, schlecht im Drehbuch platziert wirkt, stieß mir ärgerlich auf).

Fazit: unausgegorenes Drehbuch mit einem überforderten Regisseur im Bereich "Ausarbeitung des Spannungsbogens" (was für einen Thriller wahrlich das Wichtigste ist). Daher nur maue 2 Sterne, für die in der ersten Stunde glänzend spielenden Darsteller Gosling und Dunst !
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langweilig, 4. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: All Beauty Must Die (DVD)
Das Filmtitel für den deutschen Markt verwurstet werden ist bekannt. Aber wie aus "All Good Things" dann "All Beauty must Die" wird, muss mir mal einer erklären.

Die Geschichte orientiert sich nach wahren Ereignissen um das Leben und die Mordanklage von Robert Durst. Durst's Name wurde auch abgeändert in David Marks und den darf "Shooting-Star" der Stunde Ryan Gosling spielen, bei dessen Namen viele Leute scheinbar feucht im Schritt werden. Das war jetzt der dritte Film innerhalb kürzester Zeit mit Ryan und ganz ehrlich: Ich kann mit seinen Filmen nichts anfangen. Wenn ich noch den besten rauspicken müsste, würde ich "Drive" nennen ("Idles of March" war der dritte im Bunde meiner erlesenen Auswahl), obwohl "Drive" soviel Drive besitzt, wie Der Glücksbärchi-Film Splatteranteile.

Aber da es ja um den Psycho-Thriller bzw. die Liebesromanze "All Beauty must Die" geht, muss ich eben dieses Werk zerreißen:

Es handelt sich um das Leben von David Mark, das uns von 1971 bis 2000+ gezeigt wird. Kommentiert wird das Intro von David selber, der in der Gegenwart auf der Anklagebank sitzt. Also, schauen wir mal gespannt zu, wie es dazu gekommen ist: David ist der Sohn von Großunternehmer Sanford (Frank Langella). Doch anstatt in der Firma mitzuarbeiten und irgendwann die Führungsspitze zu übernehmen verliebt sich David in Katie (Kirstin Dunst) und zieht es vor, ein anderes Leben zu führen, von Luft und Liebe und vom Geld des Vaters zu leben. Dass David einen Knacks hat, bemerkt seine Frau Katie erst nach Jahren. Denn David leidet unter Schizophrenie (zumindest hab ich das mal so als Filmdoktor diagnostiziert). Ob jetzt der Selbstmord seiner Mutter, den er als kleiner Junge live miterlebt hat, oder etwa doch sein tägliches Kiffpensum zu dieser Krankheit geführt haben, bleibt ungeklärt.
Irgendwann entschließt sich Katie, David zu verlassen, doch dann verschwindet sie spurlos. Um nicht verdächtigt zu werden, zieht David um, ändert seine Identität und lebt sein komisches Leben weiter, in dem sich weitere Todesfälle ereignen sollen.

Die Autobiographie zieht sich wie Leder und hat selten sehenswürdige Momente. Erst nach dem Verschwinden von Katie kommt etwas Schwung in die Bude. Ich will nicht abstreiten, dass der Film minimalistisch spannende Szenen zu bieten hat und mich Gosling in Frauenkleider zum Schmunzeln gebracht hat (dort sehe ich auch seine Zukunft). Aber das Leben von Robert Durst bietet in dem überfrachteten Drehbuch einfach zu wenig um verfilmt zu werden.
Im Gegensatz zu mir hat meiner Frau "All Beauty must Die" gefallen. Ich antwortete mit der Frage "Warum, das ist genauso lahm, als würde ich Dein Leben verfilmen". "Das denkst auch nur Du!" antwortete sie mir.
Und genau das ist der Kernpunkt, der mich stört: Genauso könnte ich Regisseur Andrew Jarecki mein Leben als Drehbuch schicken. Ich habe zwar keine Morde begangen, aber legendär dürfte wohl das "Basketball-Massaker" auf dem Ameisenhaufen sein - oder eben diese eine verdammte Nacht in der ich den Wäschekorb mit der Toilette verwechselt habe. Kein Schwein von euch würde sich dafür interessieren und ich verspreche trotzdem, dass dieser Film unterhaltsamer ausfallen würde.

Fazit:

Mit "All Beauty Must Die" verwurstete Jarecki das "tragische" Leben von Robert Durst. Genausoviele Höhepunkte wie sein Leben, kann auch der Film aufweisen. Hier und da gibt es gewisse Momente, die ordentlich von der Kamera aufgefangen worden sind, aber im Gesamten ist das einfach viel zu wenig, um 100 Minuten bei der Stange gehalten zu werden. Langweilig.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von Langeweile keine Spur, 30. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: All Beauty Must Die (DVD)
ich weiß nicht was sich die 1-Sterne Rezendenten von diesem Film erwartet haben, das Cover läßt wohl einen Vampirfilm erwarten, aber ich fand dieses Psychodrama nach einem wahren Fall sowohl spannend als auch hervorragend inszeniert.
Ryan Gosling ('Drive') spielt den Psychopathen vom hoffnungsvollen Jungverheirateten in den 70er Jahren bis zum hoffnungslosen Zyniker zuletzt nahezu regungslos und ihm reichen wirklich nur Mimik um all sein Innenleben auszudrücken. Kirsten Dunst ('Melancholia') steht ihm in nichts nach, Frank Langela ist eine Klasse für sich.
Aber ich muß auch gestehen dass ich auch ein großer Bewunderer von Ryan Gosling und Kirsten Dunst bin, da kann ich einfach mal alle frühen Filme, wie 'Half Nelson' oder 'Lars und die Frauen' oder den absolut tollen 'The Virgin Suicides' empfehlen.
Die DVD Qualität ist sehr gut, die Extras enthalten verschiedene Featurettes zum 'echten Fall', den Recherchen, mit Interviews der Beteiligten, alles in allem sehr empfehlenswert.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was ein traumatisches Erlebnis mit der Psyche anstellt, 10. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: All Beauty Must Die (DVD)
Es begann alles mit einer zufälligen Begegnug zweier Menschen und endet in einem der intensivsten und charakteristisch stärksten Filme der letzten Zeit.
Der Film spielt in den frühen 70er Jahren der USA, besser gesagt in der aufstrebenden Metropole New York City. Als David Marks (Ryan Gosling) - Sohn des Immobilinmoguls Marks - geboren wird, ist noch alles gut. Als er sich in die bildhübsche Katie (Kirsten Dunst) unsterblich verliebt, ist auch noch alles gut. Doch mit der Zeit ändert sich die Beziehung zwischen David und Katie. Der Sohn des Milliarden schweren Immobilienmakler steigt in das Geschäft des Vaters ein und von da an merkt Katie immer mehr, dass sich Davids Seele den dunklen Geschäften annähert.

Als aus dem anfänglichen netten und zuvorkommenden Protagonisten ein gewalttätiger Ehemann wird, versucht sich Katie aus den Fängen zu befreien. Doch dieses Unterfangen wird zunehmend schwieriger, da David sie immer mehr kontrolliert und unter seinen Fittichen behält. Als dann eines Tages Katie spurlos verschwindet, wird schnell klar, dass sich David endgültig der dunklen Seite hingegeben hat...

Fazit:
Seit ich zufällig auf Ryan Gosling aufmerksam wurde, bin ich von seinen schauspielerischen Leistungen begeistert. Seine Wandlungsfähigkeit und authentischen Charakteren befinden sich auf einem Niveau, welches definitiv ihresgleichen sucht. Auch die Leistung von Kirsten Dunst als Protagonistin der Unterschicht ist nicht weniger beeindruckend. Andrew Jarecki der Regisseur hat es geschafft die Geschichte und ihre Charaktere gekonnt in Szene zu setzen und macht aus der Geschichte, welche auf einer wahren Begebenheit basiert, ein atemberaubendes Gefühlskarussell mit einem bitterbösen Beigeschmack. Außerdem wird gezeigt, was ein traumatisches Erlebnis mit der Psyche eines Menschen anrichtet, wenn man es nicht richtig behandelt!
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen All Good Things, 20. März 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: All Beauty Must Die (DVD)
Der Film nach einer wahren Begebenheit handelt von der Romanze zwischen dem New Yorker Immobilienerben David Marks und seiner Frau Katie, welche nach zehn Jahren Ehe spurlos verschwindet. Dabei hat die Geschichte, wie der Untertitel verspricht, perfekt angefangen: David, der nach dem traumatischen Selbstmord seiner Mutter ein anderes Ziel als das Firmenerbe anstrebt, entdeckt durch das sonnige Gemüt von Katie den Wunsch nach Leben auf dem Land, mit einem Bio-Laden. Dieser Traum scheitert vor allem durch den Unwillen seines Vaters, der ihn in der Firma und nicht auf seine Kosten lebend sehen will. Dennoch hält das junge Paar fest zusammen, bis David Katie ihren Kinderwunsch und ihre eigene Karriere ablehnt. Von da an gibt es nur noch den Zwiespalt zwischen Liebe und Misstrauen...

Spätestens nach dem Ansehen der Extras wird klar, dass das Hauptaugenmerk des Films darauf liegt, Interesse an dem mutmaßlichen Verbrechen um Katie zu wecken, das bis heute ungeklärt ist und in dessen Zusammenhang zwei weitere unnatürliche Todesfälle stehen. Dabei möchte der Film sehr seriös bleiben, indem kaum reißerische oder komplett erdachte Momente vorkommen. Doch bei all dieser Mysteriösität bleibt der Verdacht der Filmemacher doch allzu deutlich, sei es vor allem durch die Zwischenszenen über eine Leichenbeseitigung, die jedoch im Endeffekt komplett aus dem Zusammenhang gerissen ist.

Der Film legt eindeutig einen Schwerpunkt auf den romantischen Aspekt, der gescheiterten Beziehung und dies ist auch famos umgesetzt. Zu Beginn erscheint Kirsten Dunst wie der reinste Sonnenschein, der selbst den sehr labilen Gosling von seinen Träumen zu überzeugen vermag. Aber dieses Strahlen kann auch in Verachtung umschlagen, und dennoch bleibt es schwer, den Geliebten wieder loszulassen. Wenn Katie trotz Demütigungen wieder zu ihrem Mann zurückkehrt, wirkt das nie wie blinde Ergebenheit oder Aufgabe, sondern wie der Wunsch, um den Erhalt der Liebe zu kämpfen. Jedoch entfallen durch diese Konzentration gerade in der Zeit der Bankenkreise andere interessante Punkte, nämlich wie David durch Macht und Geld durch seinen Job korrumpiert wird. Geht man von Davids Verwicklung in Katies Verschwinden aus, ist es kaum vorstellbar, dass nicht auch finanzielle Aspekte eine große Rolle spielten, die im Film eher hintergründig angesprochen werden. Zudem leidet der Film an der antiklimaktischen Erzählweise, in der erst nach 20 Jahren wieder etwas passiert, was aber keine neuen Informationen zum ersten Fall liefert. Der reale Fall ist zwar äußerst interessant, die Extras geben die wichtigsten Hintergründe und der Vergleich als "O.J. Simpson der Ostküste" ist sicherlich annehmbar, doch hätte etwas weniger Realismus und mehr Eigeninterpretation einen spannenderen Film ergeben. Eine Dokumentation hätte ebenso die Fakten klären können, doch so ist "All Beauty Must Die" nur eine Einladung, sich tiefer mit der Geschichte zu beschäftigen.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mal wieder ein Spitzenfilm, 4. März 2012
Rezension bezieht sich auf: All Beauty Must Die [Blu-ray] (Blu-ray)
und ganz klar kein Mainstream-Thriller für einen netten Popcoprn-Abend. Beim Abspann musste ich kräftig schlucken...
Schauspielkunst vom Allerfeinsten,ein raffiniertes Drehbuch hervorragend inszeniert und eine sehr interessante, gute Kameraführung, die sich aber niemals in den Vordergrund drängt machen diesen Film zu etwas ganz Besonderen.
Die Bluray-Qualität ist bild- und tontechnisch makellos, ebenso wie der Score, der ebenfalls erfolgreich seinen wichtigen Teil zu der Gesamtqualität beiträgt. Ansehen!
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