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58 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht jedermanns Geschmack, aber welches Spiel ist das schon?
Ich persönlich muss sagen, dass das Spiel - nachdem ich es nun ein paarmal gespielt habe - für mich zwar nicht unbedingt als Spiel des Jahres durchgeht, aber durchaus seine Daseinsberechtigung als unterhaltsames Spiel hat.

Andere Bewerter, die der Meinung sind das Spiel sei bar jeglicher Spannung, Logik, Unterhaltungswert etc. haben meiner Meinung...
Veröffentlicht am 8. Oktober 2012 von thwo

versus
476 von 495 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Polarisierendes Leichtgewicht unter den Strategiespielen
Kundenvideo-Rezension     Länge:: 10:00 Minuten
Kingdom Builder ist defintiv ein Spiel das polarisiert:
Für manche ist es nichtmal ein Spiel, weil man einfach macht was eine Karte einem vorgibt, für anderen ist es ein geniales Prinzip das aus minimalen Mittlen vielfältige strategische Möglichkeiten hervorbringt. Zu welcher Gruppe man sich selbst zählt muss wohl...
Veröffentlicht am 15. Juni 2012 von Benjamin T.


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476 von 495 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Polarisierendes Leichtgewicht unter den Strategiespielen, 15. Juni 2012
Von 
Benjamin T. (Göttingen, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Queen Games 6083 - Kingdom Builder, Spiel des Jahres 2012 (Spielzeug)
Länge:: 10:00 Minuten

Kingdom Builder ist defintiv ein Spiel das polarisiert:
Für manche ist es nichtmal ein Spiel, weil man einfach macht was eine Karte einem vorgibt, für anderen ist es ein geniales Prinzip das aus minimalen Mittlen vielfältige strategische Möglichkeiten hervorbringt. Zu welcher Gruppe man sich selbst zählt muss wohl jeder für sich selbst entscheiden. Fest steht auf jeden Fall: Kingdom Builder ist kein Spiel für jeden. Warum dem so ist, werde ich versuchen im folgenden zu erläutern:

Das Spielprinzip ist relativ simpel. Vor jedem Spiel werden vier von acht Spielplanteilen ausgewählt und aus ihnen ein Spielplan zusammengesetzt. Somit hat man in jedem Spiel eine andere Ausgangsbedigung. Die Spielplanteile zeigen verschiedene Landschaften: Gras, Canyon, Wüste, Blumen, Wald die besiedelbar sind, sowie nicht besiedelbare Burgen, Bergen und Wasser und verschiedene Orte. Zusätzlich werden drei Karten offen ausgelegt, die angeben was in diesem Spiel gewertet wird. Dadurch ergibt sich in jedem Spiel eine neue Zielvorgabe und es gibt keine festen Siegstrategien. Das ist an und für sich eine gute Sache.

Der Spielablauf ist dann wirklich sehr simpel. Man zieht eine Karte die eine Geländeart angibt. Auf dieses Gelände muss man man dann drei Häuser bauen. Im ersten Zug kann man sich aussuchen wo, ab dann muss man immer wenn möglich angrenzend zu seinen bisherigen Häusern bauen. Nur wenn dies nicht geht, darf man an einem anderen Ort auf der Karte auf das Gelände bauen (durch den zufälligen Spieplan gibt es immer viele einzelne Gebiete einer Landschaftsart auf der gesamten Karte).
Das wars, das sind im Prinzip alle Regeln. Erweitert wird dies noch durch Sonderplättchen die man im Spielverlauf erhalten kann, womit man etwa zusätzliche Siedlungen auf bestimmten Geländearten bauen oder auch bestehende Häuser verschieben darf.
Diese Sonderplättchen sind dann auch schon das Salz in der Suppe denn es gilt die Sonderplättchen zusammen mit der Karte für diesen Zug in Hinblick auf den weiteren Spielverlauf und vor allem in Hinblick auf die Wertungsbedingungen optimal zu nutzen.

Manche fühlen sich vom Spiel gespielt, eben weil man nur eine Karte pro Runde zieht und diese einem alles vorgibt. Andere finden es eigentlich perfekt als seichtes Strategiespiel, weil man immer genau schauen muss wo man seine Häuser hinbaut, damit man nach Möglichkeit die Anforderungen der nächsten Karte nicht erfüllen kann und mich quasi nach belieben auf dem Spielplan ausbreiten kann. Hätte man hier mehr Karten zur Auswahl würde das Grübeln über den optimalen Zug bzw. die optimal zu spielende Karte das Spiel wohl deutlich verlangsamen und noch mehr Spielspass rausnehmen. Zusätzlich gilt es die Sonderplättchen optimal zu nutzen, so dass es keineswegs so ist dass man nur vom Spiel gespielt wird. Wenn man allerdings das Pech hat und in drei Runden hintereinander die gleichen Geländekarten zieht, kann man schonmal die Lust verlieren, aber das ist dann einfach Pech. Das eben angesprochene lange Grübel kann allerdings auch so vorkommen, meistens im mittleren Teil einer Partie, so dass es durchaus ein wenig Downtime gibt. Kurze, schnelle Züge sind dann nicht die Regel. Das wäre eigentlich gar nicht so schlimm, wenn es eine spürbare Spielerinteraktion gäbe, aber die Interaktion mit den Mitspielern ist abgesehen von der Regel dass auf einem Feld nur ein Haus stehen darf quasi nicht gegeben.

Thematisch muss man sagen wirkt das Thema sehr deplaziert. Die thematische Nähe zum (ebenfalls sehr unthematischen) Dominion ist wohl Absicht und reine Marketingstrategie, wirkt aber, auch auf Grund der gewählten Wortwahl unpassend. Die Häuser Siedlungen und die Siegpunkte Gold zu nennen führt desöfteren zu Verwirrungen und fühlt sich nicht natürlich an. Das Spiel ist letztlich ein sehr abstraktes Spiel, daher wären etwas natürlicher erscheinende Bezeichnungen der Komponenten sicher besser gewesen.
Der Preis des Spiels ist meines Erachtens nach viel zu hoch und über die Vertriebspolitik von Queen Games muss man wohl nicht mehr viel erzählen. Ob sich der Verlag damit einen Gefallen tut ist fraglich.

Pluspunkte des Spiels
+ einfache Regeln
+ Gut Erweiterbar
+ sehr leicht und schnell zu erlernen
+ gutes Einsteigerspiel
+ relativ kurze Spielzeit (10-15 Minuten pro Spieler)
+ sehr, sehr taktisch

Neutral:
~ Thema ist sehr aufgesetzt
~ Spiel ist sehr abstrakt und eher ein Logikpuzzle
~ - Downtime und Grübeleien über den optimalen Zug kommen vor, aber selten

Minuspunkte des Spiels
- mangelnde Spielerinteraktion
- hoher Glücksfaktor durchs Nachziehen einer einzigen Karte
- fast nicht strategisch

Ob das Spiel nun was für einen ist muss jeder selbst entscheiden. Für die richtigen Spieler bietet es auf jeden Fall viel Spass. Für richtige Strategen und sogenannte "Eurogamer" dürfte es allerdings nichts sein, wenn denn höchstens als "Füller" der vielleicht etwas mehr Tiefe bietet als z.B. Vegas.
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58 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht jedermanns Geschmack, aber welches Spiel ist das schon?, 8. Oktober 2012
= Haltbarkeit:3.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Queen Games 6083 - Kingdom Builder, Spiel des Jahres 2012 (Spielzeug)
Ich persönlich muss sagen, dass das Spiel - nachdem ich es nun ein paarmal gespielt habe - für mich zwar nicht unbedingt als Spiel des Jahres durchgeht, aber durchaus seine Daseinsberechtigung als unterhaltsames Spiel hat.

Andere Bewerter, die der Meinung sind das Spiel sei bar jeglicher Spannung, Logik, Unterhaltungswert etc. haben meiner Meinung nach nicht vollständig die taktischen Möglichkeiten entdeckt, die den Kingdom Builder Karten und den Sonderaktionen der "Ortsplättchen" zukommt. Dadurch, dass diese für jedes Spiel neu ausgelost werden (und ein Spiel tatsächlich nicht mehr wie 30-60 Minuten in Anspruch nimmt, natürlich in Abhängigkeit von Spieleranzahl und "Grübelfaktor"), und auch das Spielbrett für jede Partie neu zusammengestellt wird, kann auch nicht jede Spielrunde gleich bewertet werden und bietet einen hohen Wiederspielfaktor.

Andere Spiele des Jahres wie z.B. Qwirkle, Keltis, Zug um Zug, Tikal, Risiko u.a. bieten auch nicht gerade die hier oft bemängelte "fehlende Interaktivität mit anderen Spielern". Jeder spielt für sich alleine, dass muss ja auch nicht unbedingt auf ein schlechtes Spiel hindeuten.

Fans von Werken wie Siedler von Catan, Pandemie etc. denen nach einem hohen Interaktivitätsgrad dürstet, sind bei diesem Spiel allerdings falsch beraten.
Taktikern und Strategen sollte dieses Spiel eher zusagen, auch unter dem Gesichtspunkt, dass dieses Spiel wirklich keine abendfüllende Sache ist, aber eine "Revanche" zeitlich immer drin ist ;)

Fazit:
Mir gefällt das Spiel, man muss diese Art der Spiele mögen (unberechenbarer Glücksfaktor beim Kartenzug, aber auch bei Spielen wie Siedler kann man gewaltiges Würfelpech haben, umso mehr finde ich es fordernd, wenn es die Regel erlaubt, dass Beste aus "schlechten" Karten zu machen), für mich ein gutes Spiel, aber kein Spiel des Jahres. (wohlgemerkt, das ist Qwirkle für mich auch nicht, aber was soll man machen.)
Ein Spiel dass Spass macht, aber nicht unbedingt in jede Spielesammlung gehören muss (auch nicht weil es als SdJ ausgezeichnet wurde).
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfacher Catan Variante für die ganze Familie, 23. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Queen Games 6083 - Kingdom Builder, Spiel des Jahres 2012 (Spielzeug)
Wir haben das Spiel im Angebot bei Amazon geholt.
Naja für 10 kann man ja nix falsch machen. Und sind Überrascht, wie gut es ist.

Kingdom Builder ist genau das richtige für die Familie mit noch Jüngeren Spieler. Durch die Rohrstoffe bekommt man relativ schnell das gefühl man spielt die Catan. Allerdinf um einiges leichter.
Leichte Strategiemöglichkeiten sind ebenfalls vorhanden, somit kann sich jeder entscheiden welchen Weg er zum Sieg wählt.
Gerade hier können auch die Jüngeren Spieler auftrumpfen und auch als Gewinner vom Tisch zu gehen.

Besonders Spannend ist bei uns die Punkteverteilung am Schluss. Wenn der ein oder andere an einem vorbei zieht.

Die Regeln zum Spiel sind sehr leicht erklärt und es gibt vom Hersteller sogar ein Anleitungsvideo auf Youtube.

Wir können euch das Speil 100% weiterempfehlen. Auch ungeübt Spieler werden spass daran haben.
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107 von 128 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das war's? Kein Tiefgang, 12. Juli 2012
Von 
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Queen Games 6083 - Kingdom Builder, Spiel des Jahres 2012 (Spielzeug)
Am Montag wurde Kingdom Builder als Spiel des Jahres gekürt. Da ich diese Spiele eigentlich immer blind kaufe, habe ich dies auch bei Kingdom Builder getan. Nach der ersten Runde sitze ich nun da und bin etwas ratlos. Das war's? Kaum angefangen ist es auch schon wieder vorbei. Gespielt wurde zu zweit, nachgedacht fast gar nicht. Ich kenne mehrere dutzend Gesellschaftspiele, weiß aber nicht, wie ich dieses hier einordnen soll.

Mit vier von acht Quadranten wird ein Spielplan aufgebaut. Das hexfeldartige Wabenmuster dieser Quadranten mit den unterschiedlichen Landschaften erinnert an Siedler von Catan. Auf diese Hexfelder werden pro Spielzug je drei Siedlungen gesetzt. Analog zu Siedler geschieht dies mittles Rohstoffkarten. Davon besitzt man jedoch jeweils nur eine und diese erwürfelt man sich auch nicht sondern zieht sie blind von einem Stapel. Gebaut werden MUSS immer auf die entsprechende Landschaft und nach Möglichkeit immer angrenzend an bereits bestehende Siedlungen. Das Spiel ist zu Ende, wenn ein Spieler alle seine 40 Siedlungen verbaut hat. Vor Spielbeginn werden aus einem gemischten Stapel drei sogenannte Kingdom Builder-Karten gezogen. Diese beinhalten Bauregeln, für die es Sonderpunkte gibt. So besagt zum Beispiel der Fischer, dass man für jede Siedlung am Wasser am Ende einen Extrapunkt bekommt. Als weiteres Spielelement gibt es Aktionsplättchen. So sind auf dem Spielplan Sonderfelder aufgedruckt (eine Oase, eine keltische Kultstätte etc.) Wer an diese Felder anbaut bekommt ein Plättchen mit einer entsprechenden Sonderaktion. Diese darf zu jeder Runde erneut ausgeführt werden. Sonderaktionen sind unter Anderem das Setzen einer zusätzlichen Siedlung oder das Versetzen einer bereits bestehenden Siedlung.

Liest sich alles ziemlich einfach, oder? Ist es bisher auch. Hier konnte (bis jetzt) kein strategischer Tiefgang entdeckt werden. Man baut angrenzend seine Siedlungen und sieht, wie diese sich über den Plan schlängeln. Die Kingdom Builder-Karten geben zwar Orientierungspunkte wie man bauen sollte, um mehr Punkte zu erhalten, im Spiel zu zweit lies sich das aber wegen des großen Platzangebotes auf dem Spielplan mühelos umsetzen. Alles an diesem Spielmechanismus erscheint bisher belanglos. Dass ein einfaches Regelwerk nicht gleich Belanglosigkeit bedeuten muss, bewies der letztjährige Sieger Qwirkle. Dieses Spiel ist nochmal deutlich einfacher was die Regeln anbelangt aber mindestens doppelt so fordernd wie Kingdom Builder. Lediglich das Material des Spiels wird der Auszeichnung gerecht. Holz statt Plastik und schön gezeichnete Landschaften und Karten. Ich werde es aber weiter testen und gegebenenfalls die Rezension überarbeiten, sollte noch die große Taktik erscheinen. Bisher lässt mich dieser Preisträger doch etwas ratlos zurück - insbesondere bei dem Preis.

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Edit 13.7.2012

Wir sind hier jetzt mit mehreren Runden durch und der Eindruck hat sich nicht gebessert. Im Gegenteil. Zunächst bestand die Hoffnung, dass nur ein "unglücklicher" Aufbau des Spielfelds und eine ungünstige Mischung der Kingdom Builder-Karten Ursache des drögen Spielverlaufs waren. Dem scheint aber nicht so. Zu zweit plätschert das Spiel eher belanglos vor sich hin. Negativ auffalend ist, dass einige Aktionsplättchen unfaire Vorteile bringen. So dürfen bei Besitz der Farm und des Turmes jeweils eine Siedlung zusätzlich errichtet werden. In einem Spiel ergab sich daraus die Situation, dass ein Spieler pro Runde fünf Siedlungen errichten durfte, der andere nur die regulären drei. Wegen der Regel angrenzend bauen zu müssen bestand für ihn nicht die Chance, auch in den Besitz eines dieser Aktionsplättchen zu kommen. Als der eine Spieler das Spiel beendete (da er alle 40 Gebäude verbaut hatte), hatte der andere immer noch rund zehn auf der Hand. Dass am Ende trotzdem der andere Spieler gewonnen hatte war reiner Zufall, da man die Rohstoffkarten blind zieht und dementsprechend fast gar keinen Einfluss hat, denn über allem steht die Regel, angrenzend bauen zu müssen. Ich würde also sogar eher mit der Wertung noch heruntergehen. Mir ist bislang unerklärlich, wie dieses Spiel das höchste deutsche Prädikat erlangen konnte. Ich bin froh, dass es im örtlichen Laden falsch ausgezeichnet war und ich es so deutlich unter dem (hier) üblichen Preis erwerben konnte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eines der besten Spiele für Gelegenheitsspieler, für Vielspieler mehr Tiefe als man zunächst meint, 17. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Queen Games 6083 - Kingdom Builder, Spiel des Jahres 2012 (Spielzeug)
nachdem in Vielspielerecken Häme über den simplen Mechanismus (eine Karte ziehen, drei Häuser, ähem ich meine Siedlungen setzen) kam, habe ich zunächst einen Bogen um dieses Spiel gemacht. Als ich es dann ausprobierte war ich angenehm überrascht, wieviel Spaß es macht und wieviel taktische Tiefe dahintersteckt. Wenn man es dann oft spielt, merkt man, dass sich die taktischen Möglichkeiten gegenüber sehr komplexen Spielen doch eher in Grenzen hält. Ich bin trotzdem ein Fan dieses Spiels:
Es gibt viele Variablen. Die Spielpläne werden immer neu zusammengesetzt, es gibt in jedem Spiel neue Kombinationen von Siegpunkt-Bedingungen und neue Kombinationen von Plättchen, die helfen, mehr Siegpunkte zu erreichen.Für noch mehr Abwechslung sind die Erweiterungen toll.
Dieses Spiel ist super geeignet, um als Aperitif oder Absacker an einem Spielabend gespielt zu werden. Die Spieldauer ist wirklich sehr kurz.
Das Regelstudium ist minimal für ein so taktisches Spiel. Auch ein Vielspieler mit großer Spielesammlung möchte mal etwas spielen, in das man sich auch nach langer Pause nicht neu einarbeiten muss.
Es ist absolut genial, um Gelegenheitsspieler mit an den Tisch zu holen, ohne das Gefühl zu haben etwas banales zu spielen. Selbst meinen Mann, der ein absoluter Spielemuffel ist, habe ich zum Spielen bekommen. Er durfte aussuchen und hat sich ohne jegliche Begeisterung für das Spiel mit der kürzesten Regel entschieden. Anschließend wollte er noch eine Partie spielen und noch eine, worüber das Essen kalt wurde:)

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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stille Wasser gründen tief..., 10. August 2013
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Queen Games 6083 - Kingdom Builder, Spiel des Jahres 2012 (Spielzeug)
... eine Weisheit, die mir meine Oma schon beibrachte. Und für kaum ein Spiel gilt das mehr von den letzten, die ich neu kennenlernen durfte, als für Kingdom Builder.

Worum geht es überhaupt? Nun, die negativen Kritiken hier fassen es schon nicht ganz falsch zusammen: Ich baue einen einzigen Spielfigurentyp - die Siedlungssteine - auf Hexfelder mit bestimmten Geländearten. Dabei gilt es laut Regelwerk - welches einfach genug ist, dass mein achtjähriger Patensohn es vorlesen konnte -, die Siedlungen möglichst immer angrenzend an bestehende Siedlungsfelder zu bauen. Sonderfelder geben einem zusätzliche Bauoptionen oder erlauben das Verschieben von Siedlungen, Siegkarten geben zufällig gewählt drei Siegbedingungen vor, die man auf ebenso zufällig wählbaren Spielfeldern erreichen muss.

Und genau hier beginnt das scheinbar so simple, "langweilige" Spiel überraschend komplex zu werden, bedenkt man die limitierte Ressourcenanzahl. Denn nicht nur ist es von entscheidender Bedeutung, seine erste Siedlung mit Bedacht zu setzen, um sich viele Optionen für das weitere Spiel offen zu halten; nein, je tiefer man in die Spielmechanik Einblick erhält, um so gehässigere Methoden entdeckt man, um seinem Gegner den Sieg abzuluchsen. Es sollen möglichst viele Siedlungen an Bergen gebaut werden? Dann sehe ich mal zu, die Siedlungsreihe meines Gegners, die an einem Bergmassiv entlang führt, zu unterbrechen, um selbst die restlichen Felder zu besetzen! Es gilt, an Wasser zu bauen? Dann setze ich alles daran, die Bonusaktion "Siedlung auf Wasser verschieben" zu erhalten, um von dieser ausgehend auf Land weiter Punkte sammeln zu können. Es sieht so aus, als laufe es auf ein Unentschieden hinaus? Der Kampf um die Eroberung der Burgen kann beginnen!

Am Ende erkennt man, dass es tatsächlich nur wenige Grundtaktiken gibt - doch es ist immer wieder spannend, diese neu zu kombinieren und zu variieren, abhängig vom aktuellen Spielziel. Und so ist Kingdom Builder bei uns mittlerweile ein mehrfach die Woche gespielter Feierabend-Absacker, mit dem wir den Kopf ein letztes Mal für den Tag auf Touren bringen, um zufrieden nach einem spaßigen Spiel schlafen zu können.

Von mir eine klare Kaufempfehlung, und den negativen Stimmen sei der Rat gegeben, sich näher mit den Regeln - und den bewusst gelassenen Hintertürchen - zu beschäftigen. ;)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schönes Spiel, 26. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Queen Games 6083 - Kingdom Builder, Spiel des Jahres 2012 (Spielzeug)
Ein kurzweiliges und schönes Spiel. Gibt viele verschiedene Varianten, so dass das Spiel nicht so schnell langweilig wird. Gute Mischung zwischen Glück und Taktik. ICh kann es empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schlechter als alle anderen vergleichbaren Spiele, 10. Juni 2015
Von 
Rasmus Fuhse (Göttingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Queen Games 6083 - Kingdom Builder, Spiel des Jahres 2012 (Spielzeug)
Spiele, die von außen schon wieder so anmuten wie die Siedler von Catan, sind mir ja sowieso immer skeptisch. Nicht, dass ich die Siedler von Catan nicht toll finde - es ist ein hervorragendes Spiel. Aber wenn aus "baue eine Siedlung" ein "baue ein Königreich" wird, dann denke ich, muss das Spiel doch zumindest irgendeinen Mechanismus haben, der den altbekannten Spielen etwas voraus hat. Kingdom Builder hat das in meinen Augen nicht, ich würde eine Partie Siedler immer vorziehen.

Die Spielregeln werde ich nicht wiederholen: es ist ein einfaches Legespiel, man muss seinen nächsten Spielstein immer an einen bestehenden Spielstein anlegen, dabei Mehrheiten auf Farbbereichen erringen. Dabei ist der Wald nicht mit anderen Eigenschaften gesegnet als die Wiese. Bei den Siedlern von Catan haben die unterschiedlichen Landschaften unterschiedliche Rohstoffe produziert, die man wiederum für andere Erzeugnisse (Straßen, Siedlungen, Städte) aufwenden konnte. Bei Kingdom Builder sind die Landschaften einfach Farben, die keinen weiteren Einfluss auf das Spiel haben.

Aufgepeppt werden soll das simple Legespiel mit den Missionskarten, die einem sagen, was man machen soll. Ich persönlich würde das aber kein Aufpeppen nennen, sondern ein Einschränken der Freiheitsgrade, weil immer klar ist, was man tun sollte.

Am Ende hat man einen großen Haufen Steine auf das Spielfeld gelegt und fragt sich, was daran jetzt eigentlich das Königreich ist. Wo ist die Hauptstadt, was wird gehandelt? Gibt es Krieg zwischen den Königreichen, welches Königreich mag eine Kathedrale, welches eine Universität haben? In meinen Augen ist da nichts mehr. Im Spielautorenjargon sagt man, das Thema das Spiels funktioniert nicht. Es ist belanglos, es könnten genausogut Maulwürfe irgendwelche Tunnel buddeln, Ameisen einen Vorratspfad legen oder Müllmänner die Mülltonnen der Stadt abarbeiten. Bei dem Legespiel "Kingdom Builder" erinnert mich nichts daran, dass ich gerade ein Königreich errichte.

Gut, aber es könnte an sich ja noch ein gutes Spiel sein mit taktischen Rafinessen. Tatsächlich ist dem nicht so. Man hat immer eine sehr eingeschränkte Handlungsfreiheit, weil man zugleich nur an bestehende Steine anlegen darf, dabei aber dennoch seine Missionskarten erfüllen sollte. Interaktion zwischen den Spielern gibt es praktisch keine, außer dass man sich gegenseitig die Baubereiche wegschnappen kann. Das ist mir aber zuwenig, auch wenn es immerhin schon mehr Interaktion ist als zum Beispiel beim Palast von Alhambra (ebenfalls Queen Games, ebenfalls Spiel des Jahres), bei dem man sich nur die Rohstoffart, nicht aber den Bereich zum Legen wegschnappen konnte, da ja jeder sein eigenes Spielfeld zum Anbauen hatte.

Ich habe davon gelesen, dass es Leute gibt, die Kingdom Builder unterhaltsam halten. Ich frage mich, welche Menschen das sind. Sie mögen ganz sicher Regelwerke, die kurz sind. Sie mögen es sicherlich auch, wenn ein Spiel konfliktarm ist, also wenig Interaktion bietet. Für sie wird ein gutes Spiel auch immer eine dicke Portion Glück haben. Sie werden den Palast von Alhambra für ein gutes Spiel halten und bei Carcassonne sich schon darüber ärgern, dass sie zuviel nachdenken müssen.

Ich selbst bin sicher ein Vielspieler, aber einer, der kleine Regeln durchaus mag. Aber ich mag eben auch Interaktion und taktische Spieltiefe. Glück sollte nur dazu da sein, um ein Spiel abwechslungsreich zu machen, und nicht, um den Denksport aus dem Spiel raus zu nehmen. Für mich ist dieses Spiel absolut gar nichts. Ich empfehle stattdessen allen Leuten, besser nochmal die Siedler von Catan zu spielen. Die Siedler bietet alles, was Kingdom Builder bietet, das Thema funktioniert besser und das Gleichgewicht zwischen Glück und Strategie ist besser ausblanciert. Auch nach dem zweihundertsten Spiel ist die Siedler noch spannender als die erste Partie Kingdom Builder.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Elegant ohne Höhepunkte und dadurch sehr entspannend ohne banal zu sein, zu einem überhöhtem Preis., 17. März 2015
Von 
Thomas (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Queen Games 6083 - Kingdom Builder, Spiel des Jahres 2012 (Spielzeug)
Ich mochte das Spiel anfangs nicht und hätte es mir, wäre es hier nicht für ca. 15,- € angeboten worden, sicher nicht gekauft.

Inzwischen mag ich es aber zumindest ausreichend um ihm in meiner Sammlung einen Platz einzuräumen.

Das Prinzip ist simpel: Jede Runde werden mindestens drei Pflicht-Siedlungen auf einem Spielbrett mit Hexagonfeldern platziert. Hierbei bestimmt eine Karte, die pro Runde gezogen wird, auf welcher Art von Terrain man diese Siedlungen platzieren darf. Neben das Feld werden zusätzlich drei Karten gelegt, die bestimmte Ziele für das jeweilige Spiel festlegen und bei der Endauszählung Extrapunkte bringen.
Während des Spiels kommt es nun darauf an, durch das Bauen neben bestimmten Orten, die einem zusätzliche Möglichkeiten geben, die eigenen Optionen zu erweitern, sodass man nicht nur in dem Rahmen handeln und bauen muss, den einem die gezogene Terrainkarte vorgibt

Sich diese Möglichkeiten zu verschaffen und diese Möglichkeiten auch clever einzusetzen, macht den Kern des Spiels aus, da einem die Terrainkarten sonst wie eine Einbahnstraße vorgeben, wie man zu spielen hat. Das Spiel gewinnt dadurch aber keine besondere Tiefe. Auch das man sich eine hohe Anzahl verschiedener Spielbretter zusammen basteln kann, ändert daran nichts. Das Spiel ist elegant und glatt konstruiert und jede Runde fühlt sich gleich an. Höhepunkte sucht man vergeblich.

Letztlich ist das der Plus- und Minuspunkt des Spiels. So wenig abwechslungsreich es ist und so sehr es einen besonderen Tiefgang vermissen lässt so angenehm ist es zu spielen, wenn man genau das für zwischendurch mal sucht und einfach eine entspannte halbe Stunde haben möchte, ohne das Gehirn völlig abzuschalten. Es handelt sich als weniger um einen no-brainer als einen low-brainer. Selbst allein kann man das Spiel recht gut spielen, wenn man eben alle Parteien selbst spielt.

Die Einführung neuer Spieler ist entsprechend einfach. Aber es mag nicht überraschen, wenn ich anmerke, dass die meisten es wahrscheinlich nicht sehr spannend finden werden.

Die Komponenten sind insgesamt sehr gut, rechtfertigen den Preis von normaler Weise 40,-€ aber nicht. Die Siedlungen bestehen aus bemaltem Holz und die Spielbrettkomponenten aus solider Pappe. Das Design ist so solide aber unspektakulär wie das Spiel selbst. Wenn ich aber überlege, was ich bei anderen Brettspielen für den Normalpreis von 40,- € oder auch schon 30,- oder 20,- € bekomme, ist Kingdom Builder im Vergleich schlicht enttäuschend. Für die 15,-€ die ich bezahlt habe, kann ich mich aber nicht beschweren.

Ich kann das Spiel also nur bedingt empfehlen und würde anregen, sich nochmal Videos dazu anzusehen, bevor man sich entscheidet, es zu kaufen, denn auch wenn ich es inzwischen zu schätzen weiß, frage ich mich immer noch, wie Kingdom Builder Spiel des Jahres werden konnte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Spiel in einigen Jahren noch vielen bekannt ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar abwechslungsreiches Strategiespiel, 3. November 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Queen Games 6083 - Kingdom Builder, Spiel des Jahres 2012 (Spielzeug)
Klar, Spiele sind Geschmackssache. Deswegen eröffne ich diese Rezession gleich mit einem "Dieses Spiel könnte Ihnen auch gefallen, wenn Ihnen Dominion und Siedler gefallen".
Ehrlich gesagt fand' ich "Kingdom Builder" die ersten 2-3 Male nicht so besonders. Im direkten Vergleich mit Dominion oder Siedler kann eine Runde sehr schnell vorbei sein und in jeden Zug muss nicht unbedingt so viel taktisches Kalkül gesteckt werden, wie in manch anderem Brettspiel (nein, man stellt drei Holzhäuser auf's Spielbrett und gut ist).

Aber: Gerade die schnelle Spielweise macht bei vielen Mitspielern Spaß. Man ist immer zügig an der Reihe und die Runde wird nicht langweilig.
Außerdem spielt man hier gerne noch eine zweite und dritte Runde, während man am Ende eines Siedler-Spieles meist auf die Uhr schaut, erschreckt feststellt, dass schon "soooo spät" ist und die Mitspieler nach Hause jagd ;-)

Kingdom Builder ist inzwischen zu unserem neuen Lieblingsspiel geworden. Durch wechselnde Landschaftskarten, wechselnde Bewertungskarten und wechselnde Sonder-Aktionen ist jedes Spiel ein völlig anderes. TIPP: Ich empfehle zusätzlich noch die Nomaden-Erweiterung mit neuen Bewertungskarten, die teilweise nicht erst am Spiel-Ende zählen, sondern nach jedem Zug. Das bringt nochmals extra Schwung in's Spiel.

Kleines Manko: Die für die 4 Quadranten passenden Ortsplättchen raus zu suchen und auf dem Spielplan zu platzieren dauert (besonders, wenn man noch eine Nomaden-Erweiterung mit noch mehr Ortsplättchen sein eigen nennt) gefühlt genau so lange, wie das ganze Spiel und ist meist eine nervige Angelegenheit.
Wir sind dazu übergegangen, die Ortsplättchen in der Schachtel zu belassen und nur die "Übersichts Ortsplättchen", die man an den Spielrand legt, zu nutzen. So muss man zwar immer wieder überlegen, welche Sonderaktionen man machen darf, aber immerhin verzögert sich der Spielbeginn nicht jedes Mal zu sehr.
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