Fashion Sale Hier klicken Kinderfahrzeuge calendarGirl Cloud Drive Photos Sony Learn More madamet Bauknecht Kühl-Gefrier-Kombination A+++ Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen316
4,3 von 5 Sternen
Format: Kindle Edition|Ändern
Preis:3,99 €
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 1. Juni 2014
Geschichte wiederholt sich ja bekanntlich, so auch in Klaus Seibels Buch "Krieg um den Mond". Die Konkurrenten der Amerikaner sind diesmal jedoch nicht die Russen sondern die Chinesen und der Anlass ist ein höchst ungewöhnlicher: eine fremdartige Schraube auf dem Mond. Beide Nationen liefern sich einen erbitterten Kampf um die Bergung des außergewöhnlichen Artefakts, der die Welt an den Rand eines dritten Weltkrieges führt. Die ESA, die dank der engagierten jungen Wissenschaftlerin Anne Winkler von der Schraube auf dem Mond erfährt, zwingt die beiden Streithähne zur Zusammenarbeit und die Artefakte werden schließlich in einer internationalen Mission geborgen.

Im Mittelpunkt des Buches stehen die Machtkämpfe beider Nationen samt deren wirtschaftlichen Konsequenzen. Dieser Teil nimmt gut über die Hälfte des Buches in Anspruch und ist für meinen Geschmack viel zu langatmig, was den Lesespaß doch empfindlich eintrübt. Die Charaktere sind z.T. sehr seicht gezeichnet - insbesondere die wissenschaftliche Überfliegerin Anne Winkler, der es bei allem Genius doch maßgeblich an emotionaler Intelligenz fehlt. Die Story ist insgesamt sehr klischeebeladen und z.T. auch ziemlich unlogisch. So wird Anne Winkler z.B. nicht in die Mannschaft gewählt, welche die Artefakte auf dem Mond vor Ort untersuchen soll. Aber nur wenige Tage vor dem Start stolpert eine der Astronautinnen durch den Dschungel, fällt auf den Kopf und bricht sich auch gleich noch die Schulter. Als Ersatz darf natürlich Mrs. Wichtig Anne Winkler mit. Und natürlich ist sie es dann auch, die das Leben der Crew rettet, indem sie komplizierte Positionsberechnungen ohne Hilfe eines Computers in den Mondstaub kritzelt und über 15 Meter breite Mondschluchten hüpft.

Die im Hintergrund flau vor sich hin dümpelnde "Liebes"geschichte zwischen Anne und dem Kommunikationswissenschaftler Olaf war auch so unnütz wie ein Kropf. Manche Stories kommen einfach ganz und gar ohne Schnulzen aus und sollten vom Autor nicht durch zwanghaftes Integrieren einer solchen abgewertet werden. Besonders lächerlich war denn auch die Schlussszene als beide dann endlich zusammenfinden und noch gleich ein Kind im Weltraum zeugen. Den Vogel hat aber dann noch der Anhang abgeschossen. Zitat: "Anne und Olaf - ihr Experiment ein Kind im Weltall zu zeugen, ist gelungen. Aber um einen Vergleich zu haben, haben Anne und Olaf auf der Erde weitergemacht." Etwas ähnlich "Intelligentes" bekommt man maximal noch in einem billigen Heftchenroman aus dem Supermarkt zu lesen.

Fazit: Die Idee ist gut und das Buch besitzt auch einige gute Passagen, wird aber durch oberflächlich gezeichnete Charaktere und insgesamt zu wenig Tiefgang abgewertet.
0Kommentar|26 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Oktober 2015
Story: zu flach
technische Beschreibungen des Autors: öfter nicht ausreichend
-z.B.: Tobias, der Bruder von Olaf, ein Mitarbeiter am Cern, soll für den russischen Oberst eine chinesische, geheime, staatliche Hacker-Gruppe ausfindig machen. Er drückt ein bisschen auf den Tasten herum und siehe da, es erscheinen zwei rote Kreise auf einer Karte wie bei Google-Maps....
Kommentar:
1.)Unrealistisch, dass der russische Oberst einen unbekannten Netzwerkadmin beim CERN mit so einem Auftrag betraut, statt den eigenen Geheimdienst zu nutzen.
2.) Der Autor setzt sich zu wenig mit IT/Informatik auseinander, die Beschreibungen ist naiv, laienhaft.

Fazit:
Es bringt mir keinen Spaß so etwas zu lesen.
Ich habe das Buch vom kindle gelöscht.
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 30. Januar 2013
Grundsätzlich bin ich froh, wenn es einen neuen deutschen Autor im Bereich Thriller oder Science Fiction gibt, der hoffen läßt - und Herr Seibel ist so ein Hoffnungsträger.
Eine originelle Geschichte um ESA und NASA, um die Vorherrschaft im Weltraum, um ein merkwürdiges Artefakt auf dem Mond - da ist alles drin, was eine gute Story ausmacht.
Aber leider leider ist der Lesespaß sehr getrübt. Der Autor selbst warnt uns, aber es ist trotzdem schlimm: Viele grammatikalisch falsche Sätze, holprige Dialoge, merkwürdige Satzkonstruktionen, ungelenke Formulierungen wie aus einem Schüleraufsatz.
Kein richtiger Lesefluss kommt auf - es fehlt einfach ein gutes Lektorat, das hier unterstützend und korrigierend sowie beratend eingegriffen hätte.

Fazit: Die Geschichte hat Potential, aber mit der Umsetzung haperte es leider gewaltig. Bedingt empfehlenswert.
22 Kommentare|36 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Oktober 2015
Die Idee ist klasse: auf dem Mond wird eine Schraube gefunden, die nicht von der Erde stammen kann.
Um diese Idee herum dann: ESA, NASA, NSA, der Russe, der Chinese etc. pp. Eine Doktorandin, die nicht nur toll aussieht (hat keine Zeit für Styling und trägt deshalb ihr langes blondes Haar offen *würg*), sondern auch offensichtlich die einzige ist, die etwas drauf hat, wird nicht nur zur besten Freunden des Chefs der ESA und des russischen Geheimdienstes, ihr Bekannter hat zufällig einen Bruder, der beim CERN arbeitet und mit ein bisschen Tastenklopperei chinesische Hacker-Gruppen identifiziert,, bla.... lahm, klischeebeladen, diskussionswürdiges Frauenbild. Man hätte was Tolles draus machen können. Klaus Seibel kann es nicht.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. September 2013
Der niedrige Preis hätte mich stutzig machen sollen, aber die guten Bewertungen klangen überzeugend. Bestätigen kann ich sie jedoch leider nicht.

Während die Grundidee gut ist und sich die Handlung einigermaßen flüssig lesen lässt, sind die Charaktere eine ziemliche Katastrophe und schrammen mit ihren massiven Stereotypen knapp an der Lächerlichkeit vorbei. Man merkt zwar, dass sich der Autor insbesondere bei den Hauptfiguren Anne und Olaf redlich bemüht hat eine Art Spannungsfeld aufzubauen, besonders überzeugend bekommt er dies jedoch nicht hin. So gibt es abrupte Wendungen in ihren Verhaltensweisen, die nicht schlüssig sind oder einfach gar nicht erklärt werden und teilweise den vorher beschriebenen Charaktereigenschaften diametral gegenüberstehen. In der Schlussszene wird es sogar so beeindruckend absurd und unrealistisch, dass ich fast laut aufgelacht hätte: Die sonst so zugeknöpfte und strebsame, schon fast asexuelle Wissenschaftlerin packt auf einmal innerhalb von einem Absatz mal eben eine angestaubte Portion Koketterie aus, lässt die Hüllen fallen und sich auf den eigentlich schon abgeschriebenen Gegenpart ein und zeugt angedeutet ein Kind. Hoppla, bitte wie?

Aber auch vorher bleibt insbesondere die Protagonistin hölzern und alle weiteren Charaktere um sie verkommen zur banalen Staffage, die wie Pappfiguren drumherum stehen, ab und an vom Autor verrückt werden und ansonsten von Stereotypen nur so triefen.

Einzig gegenüber der abscheulich egozentrischen Figur des Gordon entwickelt man eine solide Antipathie und so etwas wie eine Haltung, was man dem Autor immerhin zugute halten muss. Da Gordon und sein Wirken aber insbesondere im späteren Verlauf wirkungslos verpufft und irgendwann einfach abtaucht, taugt er nicht mal als Anti-Held oder echter Gegenspieler der Hauptperson.

Nebenhandlungen und kleine, banale Twists, wie aus einer schlechten Seifenoper, haben mich mehrmals hinterfragen lassen, ob das Buch überhaupt jemand lektoriert hat. Beispielsweise Elena als Sidekick und der "gutaussehende Tobias" könnten auch in einer dreiseitigen Foto-Love-Story in der Bravo auftauchen, dem Buch helfen sie jedoch in keinster Weise weiter. Und wie schon andere Rezensenten festgestellt haben, sind auch die internationalen Charaktere dünn ausgearbeitet, bleiben farblos und vergammeln im Schubladendenken. Die dummen und bösen Amis, die teuflischen Chinesen, die guten Europäer und die ausgefuchsten Russen. Blöder und eindimensionaler geht es kaum und die "Feindbilder" kommen nicht über Stammtischniveau hinaus.

Wie der Autor das Licht auf dem Mond beschreibt, ist auch in diesem Buch alles Schwarz und Weiß. Es gibt so gut wie keine Zwischentöne, alles wird in ein Schema gepresst und hangelt sich an der Haupthandlung entlang, die dadurch erzwungen, künstlich und vorhersehbar wirkt. Am Ende ist dann auch alles Friede, Freude, Eierkuchen.

Was schade ist, denn prinzipiell sind die Ideen, die aus einer Schraube unbekannter Herkunft auf der Mondoberfläche erwachsen interessant, einigermaßen gut umgesetzt und wenn auch sicher ausbaufähig, in einer kurzweiligen, manchmal sogar spannenden Basishandlung eingebettet - die zwar abbricht, als der Autor wirkliche Fantasie hätte beweisen können, bei der aber zumindest die naturwissenschaftlichen Grundlagen zu stimmen scheinen. Wenn die Charaktere nur nicht die Tiefe einer kleinen Pfütze hätten, würde ich das Buch sogar als gut bezeichen.

Zum Technischen: Der Satzbau holpert an ein einigen Stellen ziemlich, teilweise fehlen Worte oder sind falsch geschrieben und in der Kindle-Edition gibt es trotz ausreichend Seitenumfang nur drei "Kapitel", was die Navigation im Buch erschwert. Hier muss in jedem Fall nachgebessert werden.

Insgesamt langt es zwar prinzipiell für 2 1/2 Sterne, da ich aber nicht mit gutem Gewissen aufrunden kann, bleibt es bei 2 Sternen.

Bis zum Mond ist noch eine Menge Luft nach oben!
0Kommentar|40 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Mai 2015
...die fast schon Frank Schätzing das Wasser reichen kann. Ob es jetzt Sci-Fi ist oder nicht, egal. Die Grundidee finde ich klasse und man denkt so bei sich: Warum eigentlich nicht?!

Die Figuren sind etwas klischeehaft konstruiert; mit der Titelheldin Anne habe ich so meine Probleme: Ich finde sie eigentlich wenig symphatisch, streberhaft und verbissen ehregeizig. In den übrigen Hauptcharakteren finden sich dann die "neuen" Machtverhältnisse auf der Welt komprimiert wieder: Ehe gute Russen, machthungrige Chinesen und arrogante Amis. Nun gut....

Ansonsten ein abwechlsuungsreiche Story, die sich gut liest. Viel Buch für's Geld!
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Januar 2016
Weil mir die Idee gefiel, hab ich das Buch gekauft. Ich muss jedoch gestehen, dass ich es nicht zu Ende lesen konnte. Der Fund auf dem Mond ist nicht zentral sondern nur der Aufhänger für eine politische Geschichte. Damit könnte ich noch leben. Es ist nicht der erste SF-Roman, der zur Politstory wurde. Umso schlimmer, dass die Charakterisierungen dermassen platt sind, dass daneben selbst die Gruselroman-Heftchen vom Kiosk, die ich vor 35 Jahren gelesen habe, noch literaturpreisverdächtig aussehen.

Man merkt zwar, dass der Autor sich um Charakterisierung bemüht. Nur leider gelingt es ihm nicht. Alles bleibt an der Oberfläche kleben. Seine Protagonisten sind emotional monotoner und zäher als Kaumgummi. Die Darsteller scheinen allesamt unter einer schizoiden Persönlichkeitsstörung zu leiden. Ausgelebt werden, falls überhaupt, nur negative Gefühle und auch die sind alles andere als überzeugend beschrieben.
Gordons gehässiger Dauerstress zum Beispiel ist Klischee pur. Und seine sexuellen Gelüste, die nichts zur Geschichte beitragen, sind hoffnungslos dümmlich und oberfächlich dargestellt. Auch hier: billige Klischees beruhend auf billigen Fantasien. Oder die Nebengeschichte um seinen Sohn, erst Kind, dann Teenager: Das Kind steckt in einer emotionalen Krise, die andere traumatisiert. Rein theoretisch weiss man das. Seibel transportiert dazu keinerlei Gefühl und macht eine völlig hohle und leblose Nebengeschichte daraus, die auch noch völlig überflüssig ist und ebenfalls nichts zur Entwicklung des Romans beiträgt.
Ich vermute, diese ganzen oberflächlichen Beschreibungen sollen nur der Charakterisierung dienen. Ein guter Autor flechtet aber die Charakterisierung locker in den Handlungsfaden mit ein und fällt damit nicht immer wieder aus der Story raus. Schon gar nicht mit derart leblosen Figuren.

Alles in allem könnte man glauben, der Autor sei ein Alien, das null Ahnung von menschlichem Gefühlsleben hat und nur auf Basis oberflächlicher Beobachtungen versucht, einen Roman zu schreiben. Das Ganze ist dermassen langweilig, dass ich lieber wieder am nächsten Sachbuch weiterlese. Das hat garantiert mehr Leben.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. September 2014
Die zugrunde liegende Idee ist wirklich interessant und der Autor verwendet einen sehr "lockeren" Schreibstil, benützt keine Fachausdrücke und Fremdwörter werden vermieden. Allerdings hätte eine intensivere Recherche, vorallem auf dem technischen Sektor, dem Roman gut getan. Der Autor gibt sich Mühe, den Charakteren Tiefe zu verleihen. Dies klappt allerdings nicht immer.

Der Aufbau der Geschichte stockt sehr, dies liegt vorallem daran, dass man (beinahe) auf jeder Seite haarsträubende Grammatik und Rechtschreibfehler findet. Das stört den Lesefluss wirklich sehr. Oft verwendete, wirre Thesen und Behauptungen mag man wohlwollend ignorieren, den hektischen Abschluss des Buches hätte man vermeiden sollen. Dies erweckt den Eindruck, dass der Schreiber nicht mehr sonderlich motiviert war und schnell zum Ende kommen wollte.

Fazit: Noch hat es nicht für ein ungetrübtes Lesevergnügen gereicht, die Zutaten sind aber bereits vorhanden. Ich werde die Werke des Autors im Auge behalten.
0Kommentar|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. März 2014
Von dem Attribut ist das Buch leider ein ganzes Stück weit entfernt. Es ist nett und leicht lesbar, stellenweise auch spannend geschrieben. Vermißt habe ich allerdings ausgearbeitete Handlungsstränge. Nebensächliches wird seitenlang detailgetreu erläutert, wichtiges nur nebenbei beschrieben.
Geheimdienste und Nationen werden teilweise trottelhaft und mit vielen Voruteilen geschildert, während dann plötzlich ganze Raumschiffe, nebst Modulen, aus dem Hut gezaubert werden.
Insgesamt eine nette Geschichte, der jedoch in vielen Belangen der notwendige Tiefgang bzw. Spannungsbogen abgeht.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Mai 2014
Ich kann nicht nachvollziehen, wie die hohe Bewertung zustande kommt.
Wie dem auch sei, die Geschichte ist trotz spannender Grundidee fade, vorhersehbar und langweilig. Die Charaktere sind flach und klischeebeladen. Es gibt nicht einmal nicht fantastisch gut aussehende Frauen - alle (bis auf die etwas kleinere russische Kosmonautin) sind groß, schlank, vollbusig.
Ah, und ich möchte noch aus diesem Roman zitieren:
Der Hund macht "wau, wau" und das Telefon "ring, ring". Das sind Zitate. Die restliche Sprache ist ähnlich lahm bis kindisch gehalten.
55 Kommentare|29 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden