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5.0 von 5 Sternen
Recht - Sitte - Moral - Normen - Werte, 10. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Wirrnis und Wahrheit. Ausgewählte Aufsätze. (Gebundene Ausgabe)
1962 erschien dieses Buch. Vier Jahre vor Wilhelm Röpkes Tod wurden noch einmal verschiedene Artikel / Aufsätze Röpkes, die in den Jahrzehnten davor in den verschiedensten Publikationen verstreut erschienen waren, gesammelt und neu herausgegeben.
Das Buch teilt die Aufsätze in zwei Hauptkapitel:
I. Weimarer Republik, brauner Totalitarismus und 2. Weltkrieg
II. Wiederaufbau und Roter Totalitarismus
In der von Röpke für dieses Buch verfassten Einleitung macht Röpke klar, dass er für eine freie und menschenwürdige Gesellschaftsordnung kämpft. Sein - wie immer wortgewaltiges - Engagement zeigt den eigenwilligen Verfechter einer Gesellschaft der freien, selbstbewussten und unabhängigen Bürger, seinen Einsatz für einen ökonomischen Humanismus. Und dies alles basierend auf Röpkes Verständnis des christlichen Menschenbildes.
Die folgenden Aufsätze dokumentieren im 1. Teil plastisch Röpkes aufreibenden Kampf um Weimar und gegen den braunen Unrat. Während der 2. Teil einen Röpke zeigt, der seine ganze Kraft beim Wiederaufbau einbringt, um ein im roten Sumpf Stalins versinkendes Deutschland und Europa zu verhindern.
Sollten auch manche Passagen des Buches heutzutage etwas antiquiert und überholt wirken, die wesentliche Botschaft und die Mahnungen des Buches sind auch heute zu beherzigen; die Freiheit ist nun einmal ein fragiles Gut, welches beschützt, verteidigt und immer neu erkämpft werden muss.
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