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am 6. März 2012
Ich habe über all die Jahre Sinead's Musik gehört; Es gab ja bereits einige Demo Versionen von "how about me..." zu hören; ich fand sie gut / interessant - > doch was jetzt als finished product an uns weitergegeben wird ist endlich wieder DIE Sinéad die ich am besten finde - melancholisch, frech, einfühlsam, rebellisch; ein brillianter Mix von allem, nicht zu letzt die unverwechselbare Stimme einer Ausnahmekünstlerin; das Warten hat sich definitiv gelohnt!!!
Was Adele's "21" in kurzer Zeit 2011 geschafft hat, schafft dieses Album in wenigen Minuten während ich es im Auto anhören konnte - ich wage bereits jetzt zu behaupten, dass es sich hier um das Album 2012 handelt - eine beeindruckende Bandbreite - so viel Gefühl, Authentizität - gradaus - ehrlich, schön, emotional
- Queen of Denmark! Fantastisch - VIP grandios und ehrlich und das wunderschöne "Reason with me"- und alle anderen natürlich auch!!! (TAKE OFF YOUR SHOES - > WOW!)
Uneingeschränkt 5 Sterne! auch wenn ich die ursprüngliche Version von "back where you belong" noch grandioser finde.
DEFINITIV & UNEINGESCHRÄNKTE EMPFEHLUNG!!!
33 Kommentare|28 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
In jeder Hinsicht verstand es Sinead O'Connor, nach ihrem sensationell guten wie auch erfolgreichen Album "I do not want what I haven't got" (ca. 4.Mio mal verkauft), in den Jahren nach 1990 die Treue ihrer Fans auf die Probe zu stellen.
Die so zierlich und zerbrechlich wirkende junge Frau konnte eine Militanz entwickeln die gelegentlich schon befremdlich ausartete. Sie lehnte Auftritte bei Anlässen in den USA ab, wenn dort die Nationalhymne vor ihrem Auftritt gesungen werde sollte, sie nahm vier Grammy-Awards nicht an, sympathisierte in Interviews schon mal mit der IRA und verbrannte vor laufender Kamera ein Bild vom Papst, wollte Frank Sinatra nicht über den Weg laufen, weil sie ihn sonst schlagen würde, kündigte immer mal wieder wütend ihren Rückzug aus dem Musikbusiness an, Ende letzten Jahres beglückte sie uns mit den Wirren einer 16-Tage-Ehe, nun würde sie gern in den Playboy...
Man ist Fan und hält das aus, teilt ihren Standpunkt vielleicht auch mal hier und da, fragte sich aber meist schon, ob man die eine oder andere Botschaft nicht vielleicht doch auch etwas rücksichtsvoller hätte transportieren können, die eine oder andere Aktion nicht vielleicht doch auch besser hätte einfach bleiben lassen oder wenigstens nicht so öffentlich zelebrieren sollen. Die Reihen der Fans lichteten sich merklich.

Und auch musikalisch galt es hart gesotten zu sein, um konstant treuer Fan zu bleiben. Nun bin ich immer ein glühender Verfechter der Haltung, dass man einem Künstler freie Entfaltung zubilligen muß und nicht erwarten kann, dass er brav dem Publikum vorlegt was dieses erwartet (zumal es dann irgendwann heißt, der oder die macht ja auch immer dasselbe). Projekte und Veränderungen muß man akzeptieren, wenn man nicht nur Dienstleistungs-Musik auf die Ohren bekommen will.
Na ja, zu akzeptieren gab es auch musikalisch so einiges. Vorrangig in den Jahren nach 2000 kam so manches Album mit dem ich noch heute kämpfe. Die Reihen der Fans lichteten sich weiter. All zu viele blieben nicht, aber ich habe durchgehalten, habe alle Alben treu wie Gold gekauft.

Jetzt höre ich "How about I be me (and you be you)?" zum achten, neunten mal und kneife mich immer noch. Ist es wahr? Ist das wirklich das neue Album von Sinead O'Connor?
Sie ist so wunderschön traurig, so melodiös zornig, so augenzwinkernd heiter, musikalisch frisch und nicht in Sphären unterwegs in die man sich erst mühevoll hinein arbeiten muß, originell aber nicht nervtötend anstrengend und textlich sich treu und fernab braver Pop-Lyrik.

Das Album hat das Potential neue Fans hinzu und alte zurück zu gewinnen. Wäre es jetzt 1993 und "How about..."als Nachfolger von "I do not..." erschienen (und ohne all die Exzesse in der Zeit), dann würde die Musikwelt jetzt begeistert nur von dieser Platte reden und zu Recht tönen "Noch besser als das letzte Album". "Nothing compares 2 U" war groß, aber hört nun "Back where you belong" - traurig geht nicht noch schöner!
So bleibt zu hoffen, dass es nicht untergeht und viele Sinead neu entdecken - es lohnt, ein wirklich großes Album!
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am 3. März 2012
Sinéad O'Connor ist zurück. Und sie ist stark. Nach so manch streitbarem Albumprojekt, dessen Musikstil mal mehr, mal weniger ihrer einzigartigen Stimme gerecht wurde, legt sie nun ein wunderschönes Album vor. Texte und Songs passen sich der Interpretin an: Agressiv, melancholisch, todtraurig und manchmal nahezu manisch fröhlich (dann aber eher augenzwinkernd). Inhaltlich bietet sie die volle Palette der Gefühlswelten: Selbstbewußt, selbstkritisch, mit sich und der Welt uneins und doch wieder versöhnlich. Wie so oft schafft sie es das Unvereinbare zu einem abgerundeten Ganzen zusammenzufügen und zeichnet damit ihr aktuelles, ganz persönliches Profil.
Für mich ist dieses Album eines ihrer besten und macht so manchen Fehlgriff vergessen.
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am 18. Juni 2013
Wirklich ein Klasse Album, das zuerst "Home" heißen sollte. Erst kurz vor Fertigstellung entschied sich Sinead
auf den jetzigen Titel um. Aber, sei's drum. Die Lieder strotzen wieder vor Rein- u. Klarheit. In jedem einzelnen
Song erkennt man diese phänomenale Künstlerin - ja, man sieht sie quasi vor sich. Sie lebt in Ihren Songs, die
tief in ihr wurzeln u. reifen. Sinead hat neben diesem neuen Superalbum auch noch sehr viel mehr getan. Sie hat
in der Zeit zwischen 2008 u. 2011 in Irland den Kampf gegen den Missbrauch der katholischen Kirche sehr erfolg-
reich vorangebracht. Daraufhin wurden auch in anderen Ländern viele langjährige Missbrauchstaten aufgedeckt u.
Neue vermieden.
Sinead prangerte all das seit vielen jahren an. Nur wenige wollte ihr glauben. Deshalb sollte jetzt wirklich jeder
den Grund für das Zerreißen des Papstbildes erkennen. Wie hat doch ein irischen Magazin Sinead vor noch nicht langer Zeit kommentiert: "Jesus would burn down the Vatikan and I would help him"
Auch in diesem Album geht es in dem (für mich besten weil auch geheimnisvollsten) Song "Take off your shoes" um
die katholische Kirche.

Vereinzelte Songs hat Sinead schon in 2007/2008 geschrieben.

Ich kann dieses Album bestens weiterempfehlen. Wie bereits erwähnt, es spiegelt eine Sinead O' Connor in Bestform
wider. Prima Texte, Melodien u. die einzigartige Stimme. Wann endlich werden ihre Lieder im Radio gespielt?
Warum trat eine derartige Künstlerin, seit über 25 Jahren global bekannt, nicht im deutschen Fernsehen auf?
Oder sollte das an der katholischen Kirche liegen?
Ich hoffe u. wünsche, das sich das endlich ändert. Nicht wenige wollen am Tag 5 mal Bruno Mars und Katy Perry
hören!!
Im Moment ist Sinead auf Europa-Tour, Details auf ihrer Homepage).

All the best for you, Sinead - music is the key *
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am 12. September 2012
Dieses Jahr ist Sinead O'Connor nach fünf Jahren Pause mit einem Album zurückgekehrt, dass man voll und ganz als "back to the roots" bezeichnen kann und das so vermutlich kaum jemand erwartet hätte. Auf dem Album mit dem programmatischen Titel "How About I be Me (And You be You)?", gibt es deutlich weniger Experimente als auf den letzten Alben zu hören, dafür aber 10 grandiose Rock- und Folksongs wie man sie von ihr zuletzt in den 90er Jahren kannte! Sinéad O'Connor schafft es hier Songs zu schreiben, die anspruchsvoll und sehr abwechslungsreich instrumentiert sind und dennoch direkt ins Ohr gehen. Zentraler Punkt der Songs ist aber trotzdem ihre zwar gereifte, aber nach wie vor sehr eindringliche Stimme. Der Hörer wird bei diesem Album auf eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle geschickt: auf das vom Reggae inspirierte, coole und fröhliche Hochzeitslied "4th and Vine", folgt die tief traurige Ballade "Reason with Me" die die Geschichte eines Drogenabhängigen erzahlt. Auch andere gesellschaftliche Themen wie (mal wieder) die Doppelmoral der Kirche werden in den Songs "Take Off Your Shoes" und "V.I.P." angesprochen. Ein Höhepunkt ist auf jeden Fall "Back where you Belong", ein ziemlich trauriges Lied das wohl auch hart gesottenen eine Gänsehaut bereiten dürfte. Auch hier wird der Song sehr stark von O'Connors Stimme getragen. Dieses Album hat eigentlich keinen einzigen Durchhänger, jedes Lied ist sehr eigenständig und keins gleicht einem Anderen. Insgesammt ist die Musik von Sinéad O'Connor ausgeglichener geworden, extrem emotionale Ausbrüche findet man hier nicht, dafür hochwertige, relativ ruhige Rocksongs; von sehr fröhlich bis hin zu sehr melancholisch. Das alles macht "How About I be Me" vielleicht sogar zum besten Album von O'Connor.
Auch wenn man "Nothing Compares 2 U" eher schnulzig fand, sollte man diesem Album eine Chance geben, da es weder inhaltlich noch musikalisch als "Pop" bezeichnet werden kann.
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Wer hat nicht schon schlurchzend im Kopfkissen gelegen und Sinead O'Connors "Nothing compares to you" gehört oder einfach beim Hören an den/die viel zu weit entfernt anmutenden Partner/in gedacht? Ich muss zu meiner Schande jedoch gestehen, dass ich zwar das dazugehörige Album besitze, aber sich der Hörgenuss in der Regel auf den besagten O'Connor-Klassiker beschränkt. Durch "Zufall" (höhö, im Zeitalter des gläsernen Kunden glaube ich einfach mal daran) fiel mir bei amazon dieses neue Album der Künstlerin entgegen. Bereits nach der ersten Hörprobe von "4th And Vine" klickte ich auf Kaufen - seitdem läuft "How about I" rauf und runter.

Sinead O'Connor hat einen musikalischen Klangteppich ausgebreitet, der seinesgleichen sucht. Jedes Lied ist gekonnt arrangiert, lädt in eine tiefe Welt ein, in der sich der Zuhörer schlicht und einfach verliert. Natürlich ist wie bereits in der Vergangenheit der Künstlerin die Stimme der dominante Aspekt. Ihre kräftige Stimme zerschlägt die Melodien, schneidet sie und harmoniert dennoch auf eine einzigartige Weise. Das oben genannte "4th And Vine" ist für mich der perfekte Opener. Energisch und für Sinead O'Connor-Verhältnisse ungewohnt fröhlich besingt sie ein glückliches, in der Übertriebenheit leider utopisches Leben.
In die Riege des rockigen Songs reiht sich "Queen of Denmark" mit seinem ruhigen Beginn und dem anschließenden aggressiven Refrain ein. Für mich eines der Highlights des Albums. Wobei es den restlichen neun Lieder absolut nicht gerecht werden würde, eines als Highlight herauszufischen.

"Take Off Your Shoes" oder "Reason With Me" sind nicht nur wegen der tollen Lyrics sondern auch wegen der einfallsreichen, aber trotzdem eingängigen Melodien so herausragend. "I had a baby" ist ein geglücktes Experiment, das Synthesizer und Pop mit einander mischt, über einer heißen Flamme Lyrics zum Kochen bringt und mit Sinead O'Connors Stimme ein musikalisches Elixier entsteht, das Sie am besten auf "ex" trinken. Lassen Sie sich anschließend ganz tief fallen. Und Sie können sich sicher sein: Sinead fängt sie auf.

Das epische "V.I.P." ist nicht nur wegen seiner Länge sondern auch wegen seines entlarvenden Textes ein guter Abschluss für das neunte Album. Der hypnotische, magnetische Klang in der Kombination mit dieser Stimme eröffnet neue Klangwelten. Klingt übertrieben? Hören Sie "How About I..." zweimal durch und Sie werden mir in allen Punkten Recht geben. Ein unfassbar tolles Werk, das Wut, Liebe, Unglück, Glück, Trauer und Freude verbindet.

Ich hoffe inständig, dass Sinead O'Connor mit dieser CD die ihr gebührende Aufmerksamkeit erhält.
22 Kommentare|11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. März 2012
Sinead o'Connor ist für mich eine der faszinierendsten Sängerinnen. Sie ist auch musikalisch nie den einfachen Weg gegangen, hat über die Jahre immer wieder Projekte realisiert, die nicht unbedingt gelungen (für mich besonders das letzte Album "Theology") aber auch immer wieder ganz großartig waren. Dieses Album gehört in die letzte Kategorie. Eine solche Dichte an großartigen Songs hatte sie für mich das letzte Mal bei "I do not want what I haven't got". Endlich wieder eine brilliante Mischung von Songs, die die ganze Bandbreite an Gefühlen wiedergeben, die Sinead o'Connor so gut beherrscht. Ein ganz großes Album! Ich könnte keinen Titel herausheben, das ganze Album höre ich ohne Aussetzer am Stück. Ich freue mich schon auf ihr Konzert im April.
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am 27. April 2012
Ich bin gefesselt von dieser unglaublich packenden CD.
Jeder Hörer sollte sich aber die Zeit nehmen dieses Album zu genießen.
Lang auf`s Sofa, Augen zu und dann abtauchen in die Welt von SINEAD O `CONNOR.
Hier paßt wirklich alles.
Stimme, Instrumententierung, Abwechslung, Melodien,Refrains,Texte,...
Für mich bisher die CD Überraschung des Jahres 2012.
Fernab von irgendwelcher Chartmusik. Und vielleicht genau deshalb so wunderschööön.
Absolute Kaufempfehlung.
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Auch wenn ich Sinead, ehrlich gesagt, schon abgeschrieben hatte, hat es mich doch über die Maßen gefreut, wieder ein Popalbum von ihr in Händen zu halten. Eins, mit dem sie wieder auf ihr Publikum zugeht, statt weitgehend für sich selbst zu musizieren. Herausgekommen ist ihr bestes Album seit UNIVERSAL MOTHER.
Ihre Stimme klingt wieder erstaunlich frisch und jung, als wären die letzten fünfzehn Jahre nicht vergangen. Ihre Texte sind wieder vieldeutig. Die Reise geht weitgehend zurück zu den Anfängen, zu den ersten beiden Alben ihrer Karriere, und vielleicht ist der Titel ihres Albums HOW ABOUT I BE ME auch so zu verstehen, dass sie sich auf sich und ihre alten Stärken besinnt.
Sie beginnt mit einer fröhlichen Familienidylle, der Rhythmus klingt nach Tabla. Ein Popsong auf der Höhe der Zeit, textlich allerdings so kitschig, dass er nur ironisch gemeint sein kann. Denn im zweiten Stück heißt es schon "if I love someone I might lose someone", entsprechend getragen kommt es daher und erreicht damit immerhin die Nähe von NOTHING COMPARES 2U. Mit OLD LADY wird gar der Rückgriff auf das Debütalbum gewagt. Und so geht das weiter fort. Auch in TAKE OFF YOUR SHOES legt sie die alte Dramatik in ihre Stimme wie bei MANDINKA. Es ist ein Song, der sich von zartem Folk zur druckvollen Ballade aufbaut und durchwoben ist von tiefer Religiosität. Was mich auf THEOLOGY noch störte, wirkt hier jedoch authentisch und tiefgreifend.
Liebe, Trennung, Sehnsucht, Erlösung sind dominierende Themen. Auf VERY FAR FROM HOME singt sie "I don't know where I go when I go". Das Lied drückt die Sehnsucht nach einer geliebten Person aus und steht doch, so meine ich zu erkennen, exemplarisch für die künstlerische Arbeit Sineads. Auf I HAD A BABY wird Trennungsschmerz durch ein Lied über das gemeinsame Kind transportiert, und den Abschluss bildet ein metaphorischer Song mit gehöriger Gesellschaftskritik, nahezu reduziert auf diese unverwechselbare Stimme und damit sehr intensiv.
Keine Experimente diesmal, könnte am ihr nun vorwerfen, doch ist ihr Versuch, sich aus ihrem Schneckenhaus zu wagen, nicht hoch genug anzurechnen. Unbestritten: dies ist das Comeback des Jahres!

© Steffen Roye
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VINE-PRODUKTTESTERam 8. März 2012
Wer sich, wie ich, gerne ab und an in die Untiefen der englischen und amerikanischen Yellow Press im www begibt, der konnte sich in den letzten Monaten an etlichen Berichten über Sinead O'Connor delektieren. Darauf gehe ich jetzt nicht näher ein. Was ich damit sagen will, ist dies: egal welche privaten Probleme Sinead O'Connor so haben mag, wenn sie es schafft, nebenbei, oder gerade deswegen, noch solche Musik zu schreiben und zu singen, dann kann uns der Resz doch echt schnuppe sein !!!

Die Cd trägt den sehr schönen, aber nicht sehr eingängigen Titel "How about I be me (and You be You)?".
Los geht es mit der Nummer "4th and Vine". Ein toller, eingängiger beat und eine geradezu fröhlich ausgelassene Stimmung zeichnen diesen Song aus. Etwas das man nicht unbedingt von Sinead O'Connor gewöhnt ist.

Der nachste Titel ist "Reason with me". Hier gefällt mir besonders das Klavier-Thema. Aber auch der Text ist einfach nur wunderschön, es lohnt sich genau hinzuhören, und vielleicht mal zum Wörterbuch zu greifen, falls das Englisch etwas eingerostet ist ! Das gilt übrigends für alle Lieder dieser Cd !

Selten habe ich eine Cd gehört, wo mir wirklich jeder Song gefällt! Bei " How about I be me (and You be You)?"
ist das endlich mal wieder der Fall.

Einer meiner Favoriten auf dieser Cd ist ganz klar "the Wolf is getting married" ! (Irgendwie muß ich immer an Rotkäppchen denken, weiß auch nicht warum... ;-) ) Klasse Lied.

Was auffällt, ist, das die Grundstimmung dieser Cd eher ruhig, entspannt ist. Die "zornige, junge Frau", als die viele Sinead O'`Connor immer noch vor Augen haben, findet man auf dieser Cd nicht. (mal abgesehen davon, das sie auch schon 45 ist.)

Nur bei dem genialen "Queen of Denmark" blitzt kurz das rebellische, wütende Potential dieser einmaligen Stimme auf.

Eine Perle ist auch "I had a baby".

"V.I.P" ist ein messerscharfer Blick hinter die "Star-Mechanismen" der Musikindustrie, die Sinead O'Connor aus eigener Erfahrung ja nur zu gut kennt. Selten wurde Kritik am Medienzirkus so schön verpackt !

Ich kann nur den Hut ziehen, vor dieser tollen, faszinierenden Künstlerin, die uns mit diesem tollen Album endlich wieder zeigt, zu was sie fähig ist !!!
Mein Fazit: nicht entgehen lassen!!!

Wer diese Songs live erleben will: Sinead O'Connor tritt übrigends nächsten Monat im Rahmen ihrer Tour auch dreimal in Deutschland auf!
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