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Kundenrezensionen

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am 16. März 2007
Mit "Screaming for Vengeance" haben Priest endgültig das definiert, was man gemeinhin unter "Heavy Metal" verstand (und z.T. auch heute noch damit verbindet). Outfit, Texte und natürlich der Sound!

Man sollte einfach mal versuchen, sich in das Jahr 1982 zu versetzen: Bands der härteren Gangart a la Metallica, Megadeth, Slayer etc. (von den extremeren ganz abgesehen) waren damals albenmäßig so gut wie nicht präsent oder bekannt. Man kann sich vorstellen, welchen Effekt der Titelsong mit seiner Geschwindigkeit, Rob Halford's Ultraschall-Schreien usw. auf die nicht vorgewarnten Ohren jener Zeit gehabt hat!

Überhaupt enthält das Album mit "The Hellion/Electric Eye", "You've got another thing coming" und dem Titelsong überdurchschnittlich viele Bestandteile eines "Best Of Priest"-Samplers. Rauh und -- für die damaligen Verhältnisse -- brachial produziert, hämmern dem Zuhörer "Riding on the Wind", "Bloodstone" oder "Devil's Child" sehr eindringlich in die Gehörgänge.
Mit gemäßigteren Rock-Nummern ("Take these Chains", "Fever") und schwerem Riff-Gedonner ("Pain and Pleasure") ist auf dem Album für beste Abwechslung gesorgt, Langeweile kommt beim Durchhören nicht auf.

Fazit: Nach meiner persönlichen Meinung (und ich glaube, viele andere Priest-Fans denken da ähnlich) ist es Judas Priest in der Folgezeit nur noch zweimal gelungen, diesen Meilenstein der Metal-Geschichte qualitativ einzuholen (Defenders of the Faith) bzw. zu übertreffen (Painkiller). Daher: Ein absolutes Muss für jeden, der seine Metal-Sammlung ernst genommen haben möchte.
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am 27. April 2002
Wer Heavy Metal Musik liebt, kommt an Judas Priest nicht vorbei.
Sie sind eine der größten Bands dieses Musikgenres, wenn nicht gar die größte Heavy Metal Band auf diesem Planeten!! Für mich als alten Priest-Fan steht dieser Grundsatz sowieso fest; Konkurrenz bekommen Priest höchstens von dem neuen Solo-Projekt ihres ehemaligen Lead-Sängers Rob Halford - "Resurrection"!!! Jedes Album von Judas Priest ist irgendwie klasse, geil, elektrisierend. Musikalische Schwächen findet man kaum, dafür fast nur noch Stärken - Stimme, Gitarre, Drums, es paßt einfach alles harmonisch zusammen. Mein persönliches Lieblingsalbum von Priest ist neben "Painkiller" aber die vor ziemlich genau zwanzig Jahren erschienene "Screaming for Vengeance". Warum?
Rockmusik, Hard Rock und vor allem Heavy Metal hat für mich persönlich neben dem Motorradfahren so ziemlich alles mit Zärtlichkeit, Liebe, aber auch Agression zu tun. Es trifft das Herz und rüttelt am Menschsein in seinen Grundfesten. Sinnlichkeit und Emotion pur! Ich höre und liebe diese Musik seit meinem fünfzehnten Lebensjahr (1987). Es hat mein Leben geprägt genauso wie meine Geisteshaltung bestimmt. Dieses Album erzeugt bei jedem neuen Hören Gänsehaut; läßt Erinnerungen aber auch unbändigen Lebenswillen wach werden (zum Beispiel an den Liebeskummer mit meiner ersten richtigen Freundin?!?!). Das Intro von "Fever" ist reiner Herzzauber und die Texte reichen an die Lyrik alter Dichter heran. "Riding on the wind" ein reines Bekenntnis des Frei-Sein-Wollens - Jimi Hendrix' "All along the watchtower" läßt grüßen - Priest macht es besser, weil näher am Herzen, emotionaler, heftiger, klassischer, zeitloser. "(Take these) Chains" ist ein regelrechter Schmachtfetzen; ein Love-Song schmalzig und trotzdem rockig. Und der Titel-Song "Screaming..." einer der Priest-Klassiker, der für die unnachahmliche Stimme von Mastersinger Rob Halford wie maßgeschneidert zu sein scheint.
Das zieht sich durch alle Songs von "Screaming..." wie ein roter Faden. Alle Stücke ein Knaller - auch die weniger bekannten. Zeitlos!!! Man kann die Songs heute noch spielen, weil sie auch beliebig härter und schneller spielbar sind. Und trotzdem stets klassische Judas Priest Stücke bleiben. Die Handschrift der Herren G. Tipton, K. K. Downing und R. Halford ist unverkennbar und unauslöschlich. Wenn ich jemandem die Empfehlung aussprechen darf: diese Scheibe ist eines der zehn All-Time-Classic-Heavy-Metal-Alben schlechthin!!! Der oder die Käufer(in) machen mit dieser Scheibe garantiert nichts falsch. Kaufempfehlung! 100% pure Heavy Metal!!! 100% pure Judas Priest!!!
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am 7. November 2009
"Screaming For Vengeance" war das erste Album von Judas Priest, das ich mir (vor langer Zeit auf LP) zugelegt habe. Vielleicht ist es auch gerade aus diesem Grunde meine persönliche Nummer 1 von Rob Halford & Co.

Wenn auch von vielen als zu "soft" oder "mainstream" verschrieen, so enthält diese Scheibe doch mindestens zwei Nummern, die auf keinem Priest-Konzert fehlen dürfen: "The Hellion / Electric Eye" und natürlich das unvermeidbare "You've Got Another Thing Comin'", also zwei Hammersongs.

Zugegeben, "Chains" und "Fever" sind wirklich (ungewohnt) zahm, gefallen mir aber dennoch sehr gut und runden das Bild zu schnelleren Songs, wie "Riding On The Wind" und "Screaming For Vengeance" extrem gut ab.

Mein persönlicher Favorit ist "Pain And Pleasure", wohingegen ich "Screaming For Vengeance" eigentlich nicht ganz so mag, da der Song meiner Meinung nach etwas zu "hektisch" ist und im Gesamtgefüge des Albums etwas deplaziert wirkt. Man möge mir diese geringe Kritik verzeihen.

Ein Meisterwerk ist diese Scheibe allemal und verdient größten Respekt. 5 Punkte.
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am 26. Oktober 2005
Nach der eher durchwachsenen Scheibe *Point Of Entry* stellten Judas Priest 1982 die Zeichen wieder auf Sturm. Mit dem *Schrei nach Vergeltung* wurde wieder astreiner, hitparadenuntauglicher Heavy Metal der Spitzenklasse geboten und der Welt gezeigt wo der Hammer hing, nämlich in Birmingham im Wohnzimmer von Judas Priest.

Die Scheibe beinhaltet, aus heutiger Sicht betrachtet, fast ausschließlich Klassiker. Darunter befinden sich *Electric Eye*, das aus keinem Let-Set wegzudenken ist, genauso wie der Titelsong *Screaming For Vengeance*, das hammerharte *Bloodstone* oder *You've Got Another Thing Coming*. Alles Songs der Spitzenklasse, mit den sich Judas Priest als Götter des modernen Metal etablierten.

Anspieltips: ALLES (am besten dreimal hintereinander), obwohl meine persönlichen Favoriten *Vou've Got Another Thing Coming* und *Fever* sind.

FAZIT: Wer *Screaming For Vengeance* nicht kennt, hat den Heavy Metal verpennt...
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am 3. März 2013
Klasse Heavy Metal aus England Anfang der 80er Jahre. Die ganze CD läßt sich super hören. Remastered, daher prima Klang. Preisgünstig. Klarer Kauftip.
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am 27. November 2015
"Screaming for Vengeance" war damals nicht nur das erste Album von Priest, welches ich mir im zarten Alter von 15 Jahren zugelegt hatte, sondern auch eine meiner persönlichen Einstiegsdrogen in Sachen Heavy Metal. Von der ersten Sekunde an hatte mich diese Scheibe gepackt, der göttliche Gesang von Rob Halford, aber auch die famose Gitarrenarbeit des kongenialen Duos Tipton/Downing und die fantastische Produktion wirkten und wirken auch heute noch hypnotisch auf fast alle Metal Fans und machen "Screaming for Vengeance" schlichtweg zu einem der besten Heavy Metal Alben aller Zeiten!

Die Eröffnungsnummer "The Hellion/Electric Eye", "You've Got Another Thing Comin'" und der Titeltrack sind allesamt Weltklasse und sicherlich die bekanntesten Nummern des Albums, mir persönlich gefallen jedoch die Stücke von "Screaming for Vengeance" am besten, die etwas im Schatten der oben genannten Nummern stehen. "Riding on the Wind" und "Bloodstone" z.b., die beide mit genialen Gitarrenriffs sofort Körper, Seele und Geist berühren. Jeder einzelne Song dieses Meisterwerks geht nahezu sofort in Fleisch und Blut über und hat 10 Punkte verdient, egal ob die hymnenhaften "(Take These) Chains", "Pain and Pleasure" oder "Devil's Child". Speziell hervorheben möchte ich noch "Fever", welches mir auch heute noch eine Gänsehaut nach der anderen verschafft.

10 von 5 Sternen!
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am 15. Januar 2007
"Screaming For Vengeance" gilt für mich als das Beste Priest Album überhaupt. Die Songs gehen gut ins Ohr und jeder, der Gefallen am Metal hat findet in jedem einzelnen Song irgendetwas besonderes.

Sei es der Opener "The Hellion", welcher die Einleitung zum vielleicht besten Priest Song überhaupt ist, "Electric Eye". Oder eher das melancholisch angehauchte "Fever".

Und noch ein Song, welcher nicht nur unter Priest-Fans jetzt schon Kultstatus erreichte, lässt euch das Trommelfell wibrieren: "You've Got Another Thing Comin'". Sehr, sehr eingängiger Song mit extravagantem Chorus und genialer Bass-Arbeit. Auch ein Juwel dieses Albums sind der Titelsong, welchen ich (ACHTUNG) für den härtesten Priest-Song ever halte.

Er ist an Dynamik und Power nicht zu überbieten (nicht mal von "Painkiller") und Halford kreischt sich in ungeahnte Stimm-Universen, dass man denken könnte er wäre nie im Stimmbruch gewesen. Und da wäre noch "Riding On The Wind". Einfach geniales Drum-Intro und Halfords Stimme sucht Ihresgleichen.

Alles in Allem einfach nur genial und bis dato ein unübertroffenes Album einer einst Superben Band!
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am 6. November 2000
Ich kann mich noch gut erinnern als diese Platte im spät-Sommer 1982 erschien. Nach der leider im Nachhinein einttäuschenden "Point of Entry" Scheibe, entschädigte dieses Teil vollkommen für seinen zu seichten Vorgänger. Schon das genial klingende Einleitungsteil "Hellion" / "Electric Eye" kündigt an, daß Priest wieder die Inkarnation des Heavy Metals sind. "Riding on the Wind" hätte auch auf "British Steel" sein können, denn es klingt schon metallisch und kernig. Auch die Halbballade "Take these Chains" überzeug voll. Einzig und allein das Titelstück ist mir etwas zu planlos ausgefallen; ich werde nie verstehen warum Priest es zu eines ihrer Besten Songs auserkoren haben. Aber egal, "Fever" ist eine weitere absolut gefühlvolle Halbballade und mit "You've got another Thing comin'" hatten Priest ihren bis dato größten Hit gelanded (vor allem in den USA). Zwar ist dieses Album nicht ganz so genial wie sein Nachfolger "Defenders of the Faith", aber auf einer Skala von 10 Punkten würde es eine 9 bekommen.
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"Screaming For Vengeance" von 1982, einer der Priest-Klassiker neben "British Steel", "Defenders Of The Faith" und "Unleashed/Priest In The East". Ausserdem der Durchbruch auch in den U.S.A. für Rob Halford (Vocals), Glenn Tipton (Guitars), K.K. Downing (Guitars), Ian Hill (Bass) und Dave Holland (Drums).

Das Album ist wieder härter und agressiver als der Vorgänger "Point Of Entry". Auch Tom Allom, der Hausproduzent von Priest, hat wieder ganze Arbeit geleistet. Ein Klassiker reiht sich hier an den Nächsten. `The hellion/Electric eye`, `You` ve got another thing coming`, `Screaming for vengeance` und `Devil`s child`. `Bloodstone`, `Fever` und `(Take these) Cains` sind genauso stark. Lediglich `Riding on the wind` konnte mich nie ganz überzeugen.

Wer die o.g. Alben liebt, wird auch "Screaming.." lieben. 5 Sterne, aber klar doch. Ein Klassiker der Priester und des Heavy Metal.
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am 7. September 2013
Auch heute, mit meinen 52 Lenzen fällt es mir immer noch schwer, mit letzter Konsequenz zu entscheiden, welches Priest Album für mich das Allerbeste ist. Eine leichte Tendenz zieht sich aber dann doch Richtung Screaming for Vengeance, obwohl ich nicht genau sagen kann, warum. Wahrscheinlich deshalb, weil sfv zwei Jahre vor Defenders of the Faith erschien und deshalb vielleicht diesen kleinen Bonustick für mich hat und weil ich in eben jener Zeit die Metalschiene für mich entdeckt habe und dieses Hammeralbum eines der wegweisenden für mich war und noch immer ist. Aber wie gesagt, genau kann ich es nicht definieren. Von Priest kannte ich damals so gut wie nichts, obwohl ich des öfteren gehört hatte, welche Klasse diese Band hat. Und dieses gelbe Album mit dem metallenen Adler kam gerade heraus und flog mir direkt in die Finger, als ich im Plattenladen stöberte. Als dann zuhause auf meinem Plattenspieler das Intro the hellion, gefolgt von electric eye in meine Gehörgänge donnerte, war ich auf der Stelle Priest Fan. Jeder einzelne Song war eine Offenbarung des heavy Metal. Hart, einprägsam, genial komponiert und mit einem Ausnahmesänger gesegnet, der alles in Grund und Boden kreischt. Das war genau die Scheibe, die die Welt, und besonders ich, brauchte. Ausfälle Fehlanzeige, im Gegenteil. Von the hellion bis devils child zieht sich der rote Faden kontinuierlich durch, der beim Titelsong sogar dunkelrot wird und mein persönlicher Favorit ist. Man bekommt es mit der Angst, daß Rob Halfords Stimmbänder einzeln aus seinem Hals hüpfen könnten. Ein wahrer Ohrenschmaus. Natürlich habe ich mir sämtliche Scheiben vor sfv besorgt und die Sachen danach sowieso. Nach Painkiller allerdings haben die Original Priester aufgehört zu existieren. Wenn der Sänger geht, ist es nun mal nicht mehr die Band, die sie einmal war. Aber das ist eine andere Geschichte. Dieses Überalbum allerdings ist eingegangen in die Geschichte des Heavy Metal. Ohne wenn und aber.
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