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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen83
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am 4. Mai 2009
Nun ist er also da, der neue Schwartz und viele sind enttäuscht, dass es nicht mit Havald und Leandra weitergeht.
Vorneweg: Die Geschichte ist alles andere als ein Lückenbüßer und schafft es wunderbar viele Hintergründe der bisherigen Reihe zu erleuchten. Wie sieht es zur Zeit der Erzählungen in Askir der "Hauptstadt" der sieben Reiche aus, wie steht es um die Magie nach dem Rückzug des Ewigen Herrschers Askannon und was wird unsere Helden aus den "Barbaren"-Kolonien dort erwarten.
Ohne den "sense of wonder" zu zerstören der die bisherige Reihe zu guten Teilen ausmachte, schafft es Richard Schwartz, viele Informationen zu seiner großen Hintergrundgeschichte in diesen Band zu packen und das in seiner gewohnt souveränen Erzählweise, die den Leser schon nach wenigen Seiten zu packen vermag. Die neu eingeführten Charaktere sind größtenteils erfrischend lebendig und zeigen einmal mehr, dass man das Genre nicht neu erfinden muss, um Fantasy der Extraklasse zu schreiben. Denn neu ist kaum eine der Ideen die Richard Schwartz für seinen Plot benutzt. Wir werden in eine typische Kriminalgeschichte in einer alten Stadt versetzt. Die Protagonisten: Eine Magierin als Ermittlerin, ein eher skeptischer erfahrender Krieger (hier sind die Parallelen zu Havald und Leander vielleicht etwas stark) als Unterstützung, dazu der Meisterdieb, der junge, snobistische Adeliger in diplomatischer Mission, eine Bardin mit schillernder Vergangenheit und eine Geschichte die alte Geheimnisse, finstere Verschwörungen und angedeutete romantische Momente enthält. Viele Kleinigkeiten kommen einem bekannt vor (gab es nicht mal einen jungen englischen Seekadetten, der eine Schalluppe mit Reis beladen vor dem Kriegshafen der napolonischen Truppen versenkte?!) doch nichts wirkt aufgesetzt, unorganisch oder gar spannungstötend. Und alle die mehr über Baltasar erfahren wollen, kommen auf ihre Kosten - und so manches ist am Ende nicht mehr so wie es vorher schien...
Schon wieder eine Geschichte von Richard Schwartz, die einen nicht loslässt und zu einer Nachtschicht im Büchersessel verleitet. Ich beneide alle Mitspieler, die unter der Spielleitung dieses Autoren in die fantastischen Welten des Rollenspiels eintauchen durften. Ein wenig lässt uns Richard Schwartz durch seine Geschichten an diesen Erfahrungen teilhaben, und ich warte ungeduldig auf die nächste Reise nach Askir!
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am 18. Mai 2009
Das vorliegende Buch benötigt eine kurze Anlaufzeit und lässt sich Zeit, auf neue Figuren aus der Stadt Askir sowie Hintergründe der aktuellen Situation in Askir einzugehen. Das Buch kann unabhängig der bestehenden Askir Reihe gelesen werden, auch als Einstieg in die Serie. Einige der Hintergründe (welche für die eigentliche Story und den Lesespass praktisch nicht relevant sind) erschliessen sich dem Leser ohne Vorkenntnisse jedoch nicht gänzlich. Aus meienr Sicht ein guter Shah-Zug, um die Askir Serie weiteren Lesern nahe zu bringen. Dass im Buch die Haupthelden der "Geheimnis von Askir"-Serie nicht vorkommen, ist aus meiner Sicht durch das Fehlen des zusatzes "Das Geheimnis von Askir und der Klappenbeschreibungen zu erwarten - wenn jemand eine andere Erwartugnshaltung hegt, ist die Enttäschung jedoch kein Grund, dem vorliegenden Buch einen Bewertungsabzug zu geben.
Die neuen Figuren sind gut beschrieben und man kann Handlungen und Entscheidungen nachvollziehen und sich eine gute Vorstellung der Figuren machen. Die eigentliche Story um die Morde an einem Botschaftangestellten in der Hafengegend wird gekonnt spanned erzählt und fesselt den Leser ans Buch. Die vorliegende Geschichte ist vorerst abgeschlossen, lässt aber Raum für weitere Fortsetzungen.
Aus meiner Sicht spielt der Autor schön mit den Erwartungen der Leser, bringt mehr Tiefe und neue Protaginisten ins Blickfeld und schafft eine Ausgangslage, welche einem ungeduldig auf Band 5 der Askir-Reihe warten lässt - oder auch auf einen Band 2 mit den vorliegenden Charakteren, deren Geschichte auch noch nicht gänzlich zu Ende erzählt scheint.
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am 25. April 2009
Ich habe bisher alle Romane von R. Schwartz verschlungen, so auch diesen. Gut, er handelt nicht von Havald und seinen Gefährten aus den ersten Büchern - na und? Man lernt neue Charaktere kennen, die in den noch kommenden Büchern Havald und seinen Gefährten bestimmt die eine oder andere Überraschung bereiten. Das ist für mich das schöne an den Büchern.
Anders als die bisherigen Rezensenten sehe ich keinen Punktabzug gerechtfertigt - bloß weil liebgewonnene Helden fehlen. Um richtig Spaß an dem Buch zu haben, sollte man aber die Bücher 1-4 gelesen haben, sonst erschließen sich manche Gestalten und Nebenplots nicht.
Das einzig Negative ist, dass ich jetzt wieder ungeduldig warte, bis der nächste Band erscheint.
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am 28. August 2015
Nachdem ich "Der Kronrat", das letzte Buch um das Geheimnis von Askir gelesen habe, habe ich mich an "Die Eule von Askir" gewidmet. Ich empfehle diese Geschichte entweder vor dem Kronrat, oder noch besser nach dem Kronrat zu lesen. Danach weiter mit den Götterkriegen-Romanen.

Erstmals schreibt R. Schwartz Nicht in der Ich-Perspektive von Havald, sondern teilt das ganze Buch in verschiedene Erzählstränge auf. Es wird aus der Sicht der frischgebackenen Eule Desina und Santer geschrieben. Außerdem werden viele Kapitel aus der Sicht von Wiesel, dem Meisterdieb geschrieben. Und der vierte Protagonist aus dessen Sicht geschrieben wird, ist der Baron von Freise aus Aldar.
Der fünfte im Bunde ist Schwertkorporal Fefre, der beste Freund von Santer.
So erfährt man "intime Details" aus dem Denken und Handeln dieser fünf Personen: Desina, Santer, Wiesel, Baron Tarkan von Freise und Fefre. Dadurch bekommt die Story eine ganz eigene interessante und rasante Dynamik aus der Sicht dieser fünf verschiedenen Protagonisten.
Es wird im Laufe des Buches auch immer wieder aus der Perspektive anderer Protagonisten geschildert, z.B. Stabsobrist Orikes, Schwertmajorin Rikin, die wunderschöne magiebegabte und traumhaft singende Bardin Taride, Asela, Feltor, Balthasar'
Ansonsten bleibt anzumerken, dass in diesem Buch auch weitere Charaktere, die schon aus dem Kronrat bekannt sind, wieder auftauchen.

Die Geschichte liest sich tatsächlich wie ein Fantasy-Krimi. Und einige Geschehnisse, die am Rande des Kronrats angestoßen worden sind, werden hier ausführlich geschildert.
Das erste Mal erfährt man auch so richtig, was es alles mit dem Turm der Eulen auf sich hat und wie Desina diejenige wurde, die sie jetzt ist. Gleiches gilt auch für die anderen Haupt-Charaktere, besonders für Wiesel dem Meisterdieb. Genauso erfährt man den Aufbau verschiedener Organisationen, bzw. man erfährt sehr viel was im Verborgenen abseits des offensichtlichen Geschehens stattfindet.

Die Ausgewogenheit der Charaktere finde ich wieder einmal Klasse. Bei Richard Schwartz kommen im gleichen Maße weibliche und männliche Charaktere zum Zug. Und beide Geschlechter sind sich im Prinzip in allen Dingen ebenwürdig und ergänzen sich hervorragend mit all ihren Stärken und Schwächen.

Die Geschehnisse, bzw. die Kampfhandlungen gewinnen auch, umso mehr schriftstellerische Erfahrung Herr Schwartz gesammelt hat, an Tiefe. So viel Tiefe wie dieser Roman hier, hatte noch keiner der 6 anderen Romane um Askir. Damit meine ich das Verhältnis an geschriebenen/erzählten Seiten, in denen Spannung bis zu einem gewissen Höhepunkt aufgebaut wird. Seine Werke wirken einfach runder und reifer. Das hat man hier deutlich gespürt, bzw. gelesen.

Die ersten 100 Seiten dienen in erster Linie dazu, die ganze Vorgeschichte der Charaktere, Orte und Geschehnisse kennen zu lernen. Die Story nimmt mit fortschreitender Dauer immer mehr an Fahrt auf. Im Vergleich zum Kronrat passiert hier deutlich mehr. Viel mehr Tempo, Action und Spannung, was auch an der Erzählperspektive, sprich den erlebten Geschehnissen der verschiedenen Charaktere liegt. Durch die Vorkenntnisse aus den Feuerinseln und dem Kronrat habe ich sehr Vieles, gerade bei der Kennenlernen-Phase der Charaktere und Orte, deutlich besser und schneller verstanden. So war ich von Anfang an von den Erzählungen und Ermittlungen der Charaktere in den Bann gezogen worden.

Die Kunst von Richard Schwartz ist es aus der Sicht so vieler Charaktere zu erzählen, ohne dass dem Leser dabei der Überblick verloren ginge, da alle Geschehnisse und Charaktere doch irgendwie zusammenhängen. Die Handlung verliert überhaupt Nichts an Dynamik, da die Erzählung sich immer an den wichtigen beteiligten Charakteren dranhängt. Dabei ist der Verlauf der Story alles andere als linear. Es ist auch Nicht so, dass sich die Charaktere strikt abwechseln. Hier steht einzig und allein die Handlung/Geschichte im Vordergrund. Es ist ein schönes Gefühl so ungezwungen zu lesen. Weil in vielen anderen Fantasy-Romanen, wo sich die Erzählstränge aufspalten, wird man als Leser zu sehr in ein vorgefertigtes Korsett gezwungen, und muss das Lesen, was einem da aufgetischt wird, bzw. alles verdauen. So das Vieles nur Stückwerk ist. Das genaue Gegenteil beim Lesen der Geschichte und dem Gefühl dabei ist es bei Richard Schwartz. Ich bin sehr erfreut, dass Herr Schwartz auf diese ganze Gefühlsduselei und unendlich tiefen Gedankengänge anderer Autoren verzichtet. Trotzdem ist sein Schreibstil sehr weich und flüssig, und überhaupt Nicht abgehakt und linear aufgezwungen wie bei anderen Autoren. Es liest sich wie eine komplette Geschichte, und nicht wie 1.000 verschiedenen Geschichten 'A:B:C:D:E:' usw.. Hier haben die Charaktere unendlich viel Handlungsspielraum und trotzdem kann man alle Handlungen und ihr Denken dabei gut nachvollziehen. Die Charaktere haben ihre Stärken und Schwächen, sind nicht übermächtig, auch nicht verweichlicht. Alles sehr 'realitätsnah', sprich vorstellbar und menschlich. Ab und zu sterben auch gewisse Charaktere im Laufe der Bücher. Aber nichts davon ist übertrieben. Es könnte alles so in einer Fantasy-Geschichte geschehen. Und es entstehen dabei auch noch richtig spannende Fantasy-Abenteuer.

Fazit:
Ich fand den Roman herzhaft erfrischend. Herrn Schwartz ist wieder ein sehr guter Roman gelungen, wo er bewiesen hat, dass er gerade in Verbindung mit den Erzählperspektiven ein Alleskönner/Allrounder ist und sich diese Abwechslung, die Romane unterschiedlich zu gestalten, auch in dem er Einzelromane zwischendurch einbaut, beizubehalten. Die Geschichte ist sehr flüssig, spannend/packend geschrieben und hat mit ihren vielen fantastischen Elementen voll überzeugt. Gerade zum Ende hin, nach der Hälfte des Buches konnte ich es überhaupt nicht mehr aus der Hand legen. Damit hätte ich persönlich nicht gerechnet, dass neben den bisherigen Hauptfiguren aus den 6 Romanen um das Geheimnis von Askir, so etwas Einfaches und Geniales entstehen könnte. Das beweist, dass Richard Schwartz ein Talent dafür besitzt jeden Charakter in all seinen Geschichten Leben einzuhauchen, sie zu entwickeln und in Szene setzen zu können. Man erkennt bzw. liest hier eine fortdauernde künstlerische Entwicklung des Autors, der mehr und mehr an den Feinheiten arbeitet und mehr und mehr in vielerlei Hinsicht zu einem kompletten Schriftsteller gereift ist.
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VINE-PRODUKTTESTERam 9. Februar 2012
Zum Inhalt: Im Hafenviertel der Stadt Askir wird eine Leiche gefunden. Es handelt sich um den Botschaftsdiener Jenks. Die Ermittlungen werden aufgenommen. Was hat das Opfer in dieser Gegend gewollt und warum wurde er so übel zugerichtet?
Hilfe kommt in Form der jungen Magierin Desina. Sie ist die erste Zauberbegabte seit langem im Reich und durch ihre Fähigkeiten stoßen sie und die Ermittler auf Feinde, die schwarze Magie beherrschen und damit ganz Askir bedrohen.

Nach den ersten vier Teilen um "Das Geheimnis von Askir", erschien mit "Die Eule von Askir" ein Einzelroman, der erstmals nicht aus der Ich-Perspektive des Kriegers Havalds erzählt wird. Während er und seine Gefährten auf dem Weg nach Askir sind, befindet sich der Leser in diesem Roman mitten in der Reichsstadt. Bekannte Namen tauchen auf und man bekommt einige interessante Hintergrundinformationen.
Zunächst erhält man hier eine sehr gut gestrickte Detektivhandlung, die bis zum Schluss spannend bleibt. Darüber hinaus erfährt man einiges über die Magie und ihre Funktionsweise, denn Desina ist seit langer Zeit die erste Zauberbegabte, die den Turm der Eulen betreten kann. Eulen werden in Askir die Magier genannt und nur diejenigen, die diese Gabe besitzen können den Turm der Eulen überhaupt betreten. Zusammen mit ihr lernt der Leser nicht nur mehr über die Magie kennen, sondern auch über die Geschichte der Stadt.
Besonders gut gelungen sind die Charaktere, wie auch schon in der ersten vier Romanen. Schwartz schafft es abermals vielschichtige Figuren zu entwickeln, die auf der einen Seite zwar typische Klischees bedienen, aber dennoch aus der Masse der Stereotypen herausstechen. Schnell bauen sich Sympathien auf und man fiebert mit den Protagonisten mit. Zudem verleiht eine gut dosierte Prise Humor diesem Werk seine ganz besondere Würze.
Sicherlich ist es übertrieben dieses Buch als Meisterstreich oder dergleichen zu bezeichnen, aber es ist ein gutes Beispiel für eine tolle Fantasy-Geschichte, die auch mit bekannten und durchaus geschätzten Zutaten überzeugen kann.
Ein großer Pluspunkt ist der Schreibstil. Von der ersten Seite an war Schwartz unverkennbar auszumachen. Einfach, schnörkellos, mitreißend und nie langweilig. Die Bilder vor Augen entstehen wie von selbst, wenn man mit Desina durch die Reichsstadt spaziert.
Sinnvoll ist es den Roman nach den ersten vier Bänden der "Askir-Reihe" zu lesen. Er kann aber auch durchaus losgelöst davon gelesen werden, macht dann aber vielleicht weniger Spaß. Es gab beim Lesen doch einige interessante Momente, bei denen die vorherige Lektüre der ersten vier Teile vonnöten war.

Fazit: Richard Schwartz ist mit diesem Werk ein wirklich toller Fantasy-Roman gelungen, der eine sehr schöne Ergänzung zur "Reihe Das Geheimnis von Askir" bietet. Er ist bestimmt nicht innovativ und bedient sich eher bekannter Zutaten, dies jedoch in einer sehr harmonierenden Komposition. Die Charaktere, der flüssige Schreibstil und die erzeugten Bilder tun ihr Übriges, um diesen Roman zu Recht als eine außergewöhnliche Perle im Bücherregal zu bezeichnen. Für Fans der Reihe absolut empfehlenswert, aber auch für diejenigen, die es noch werden wollen.
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am 3. Oktober 2013
Die Eule von Askir ist sehr interessant, hier lernt man Desina besser kennen, man erfährt warum Baronet von Freise verletzt wurde und vor allem versteht man wie es dazu kam, dass Balthasar sich Asela's Körper nahm.
Es ist spannend wie alle Bände dieser Saga und ich finde es schade, dass es nicht noch mehr von Ihnen gibt.
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am 16. März 2012
Die Eule von Askir ist eine sinnvolle Ergänzung der Buch-Reihe: Das Geheimnis von Askir. Und es ist ein eigenständiges Buch, dass sich nicht direkt in die Handlung um Havald und Leandra einpflegt. Meiner Meinung nach gibt es zwei Möglichkeiten, wann man die Eule von Askir lesen kann:
1) Zwischen Band 5 und Band 6 der Askir-Reihe.
2) Nach vollständigem Abschluss der Reihe.

Ich hatte mich für die zweite Möglichkeit entschieden, da so die Spannung in das Geheimnis von Askir nicht verloren geht, da in "Die Eule von Askir" doch einige Fragen gelöst werden, die viel von der Atmosphäre zerstören würden. Da ich jedoch nicht wusste, wie die Story in "Die Eule von Askir" sich entwickelt, war es eher Glück, das ich mich so entschied. Nun aber zum Buch:

Die Eule von Askir ist, wie oben schon erwähnt, eine sinnvolle Ergänzung der Reihe und löst einige Fragen, die der Leser hat bzw. sich noch nicht selbst beantworten konnte. Die Charaktere sind gut gelungen, und man erfährt, was alles bis zum Zeitpunkt von Havalds Ankunft in Askir passierte. Jedoch gebe ich dem Buch nur drei Sterne aus folgenden Gründen:
1) Viel Spannung kam nicht wirklich auf, da die Situationen, die spannungsgeladen sein könnten, nach sehr kurzer Zeit wieder entschärft werden und die Protagonisten sich wieder mit eher Nebensächlichkeiten beschäftigen, die einen nicht wirklich interessieren.
2)Der Autor lässt sich jede Menge Zeit für die Vorgeschichte, schließt das Buch mit einem jedoch viel zu kurzen Ende ab. Im Prinzip geschieht das wichtigste auf den letzten 50 Seiten. Man hätte gut an ein paar Dingen sparen können.
3) Das Ende war zwar trotz alledem gut gemacht, jedoch ein bisschen verwirrend.
(SPOILER)
Das ganze Buch über spricht Desina davon, das sie im Vergleich zu den alten Eulen so gut wie gar nichts von der Magie versteht, bändigt aber am Ende des Buches die Magie aus den Strömen, die überall fließen und sie bleibt völlig unversehrt, obwohl jeder andere im Fanal vergehen würde? Ein bisschen gegensätzlich würd ich sagen, dass sie auf einmal zu solchen Taten fähig ist, obwohl im Buch keine große Entwicklung ihrer magischen Fähigkeiten zu erkennen ist.

Alles in Allem jedoch ein Buch, welches sich lohnt zu kaufen, da es gute Hintergrundinformationen über die Askir-Reihe berichtet und die Story so um einiges tiefer erscheinen lässt.
Also viel Spass beim Lesen!!
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am 14. August 2011
Dieses Buch spielt ungefähr zeitgleich wie Band 5 (Die Feuerinseln) und endet zeitlich einige wenige Tage vor beginn des letzten Bandes der Askir-Reihe.

Wann man das Buch lesen sollte bleibt jedem selbst überlassen. Da ich nicht wusste wann dieser Band zeitlich spielt, habe ich es nach der Askir-Reihe gelesen. Beim Lesen kamen dann so Gedanken wie: Deshalb also sind die Feuerinseln untergegangen. Solche Dinge werden in diesem Buch erklärt. Auch werden bereits alle Personen eingeführt, welche im Kronrat wichtig werden. Wer bereits Informationen über die neuen Charaktere und ihre Hintergründe möchte, sollte dieses Buch daher VOR dem letzten Askir-Band lesen. Wem es um die zeitliche Chronologie geht, sollte dies ebenfalls tun. Wer aber direkt wissen will wie es mit Havald und den anderen weitergeht, der sollte zuerst die Askir-Reihe beenden.

Das Buch selbst hat mir gut gefallen, denn man hat einen Einblick in Askir bekommen. Auch die Charaktere aus der Stadt, welche im letzten Band wichtige Rollen bekamen wurden hier gut eingeführt und man bekam erzählt, warum die Personen die Personen sind, die sie sind. Auch über die ursprünglichen Eulen (Asela, Feltor und Baltasar) hat man viel erfahren. Ebenso, warum sie damals den Verrat begangen und wie es ihnen dabei ging. Viele Zusammenhänge werden klar und die zusätzlichen Informationen ergänzen das Bild von den Personen, die man bereits kennt. Teilweise wird man sogar gezwungen seine Meinung über Charaktere zu ändern oder anzupassen.

Fazit: Das Buch liest sich gut, hat eine schöne Geschichte und bietet viele Hintergrundinformationen, welche einige Personen in einem anderen Licht zeigen. Der Vollständigkeit halber ist dieses Buch ein absolutes muss.
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am 30. Januar 2014
DIe Eule von Askir ist ein neben Strang, der mit der eigentlichen Hauptgeschichte weniger zu tun hat, jedoch Hintergründe erklären, die für das völlige Verstehen der Ereignisse in Askir von Nöten sind. Ich finde es ist sehr gut gelungen und ließ mich für das darauf folgende Buch "Gehemnisse von Askir 6" die dort vorherrschenden gegebenheiten besser verstehen.
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am 17. April 2014
Ich dachte ursprünglich, dass es sich nur um einen Roman handelt, der mit dem Namen Askir verknüpft wurde, um mehr Käufer für das Buch zu finden. Stattdessen war ich sehr begeistert! Es handelt sich um wichtige Informationen, die auch viele Verbindungen und Verknüpfungen für das Buch "Der Kronrat" enthalten, ebenso für den ersten Band der Götterkriege. Man lernt Wiesel und Desina näher kennen, was es mit dem Weißen Turm auf sich hat und was geschehen ist, als Kolaron ein Tor nach Askir öffnen wollte. Auch wie sich Baron von Freise und Taride kennen lernen.
Zeitlich passt dieses Buch vor den Kronrat, aber lesen kann man es jederzeit, auch, wenn man, so wie ich, bereits bis zur Festung der Titanen alle hat. Dazu passt auch das neue Buch "Der Inquisitor von Akir".
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