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Kundenrezensionen

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Handlung:

Ein Jahr lang können wir am schwierigen, entbehrungsreichen und doch so zufrieden stellenden Leben eines kanadischen Trappers und dessen Gefährtin teilhaben, erleben mit ihnen kleine und große Katastrophen, aber auch Momente der absoluten Entspannung und Zufriedenheit.

State:

Persönlich habe ich nie einen echten Trapper und schon gar nicht seine Lebensumstände kennen gelernt. Doch als alter Alaska-Fan und Reisender mit dortigem Quasi Zweitwohnsitz, der vor Ort schon oft mit einem verwandten Jagdführer unterwegs war, kenne ich den Norden und seine Gefahren wohl gut genug um hier nachfolgendes Urteil abgeben zu können.

Erst mal ist leider klar zu stellen, dass es sich hier nicht um einen Dokumentarfilm im eigentlichen Sinne (ein kleines Filmteam begleitet die Hauptperson auf Schritt und Tritt) handelt, sondern um einen Spielfilm mit starken Realitätsbezug und einem echten Trapper in der Hauptrolle.

Und das ist auch gut so, denn Norman, eben jener Trapper, leistet sich in diesem einem Jahr so viele Fehler, dass man schon rätseln darf, wie er denn eigentlich die letzten 40 Jahre in der Wildnis überlebt hat.

Doch faktisch sind es keine realen Ereignisse, denn die Handlung besteht, wie sich auch aus den Extras der Special Edition ergibt, neben einigen Anekdoten, die Norman beigesteuert haben dürfte, vor allem aus der Fantasie des Regisseurs und Drehbuchschreibers Nicolas Vanier. Nicht das selbige unrealistisch wäre, jedes der Ereignisse kann vorkommen und kommt auch vor, dürfte aber einem Mann mit 40jähriger Wildniserfahrung nicht mehr, bzw. nicht in der gezeigten Summe, tangieren.

Die Handlung ist also quasi eine Sammlung dessen, was einem Trapper im Laufe seines Lebens so widerfahren könnte.

Besonders gefallen hat mir z. B. die Darstellung einer plötzlichen Begegnung mit einem imposanten Bären. Hier reagiert Norman quasi nach Lehrbuch, er verhält sich ruhig, hält Blickkontakt und - vor allem - versucht nicht (wie in so vielen Filmen zu sehen) das Tier mit wedelnden Armen zu verscheuchen, was in der nonverbalen Bärensprache eine Aufforderung zum Kräftemessen bedeuten würde.

Doch in erster Linie lebt der Film sowieso von seinen grandiosen Naturaufnahmen, die halt von einigen gestellten" Abenteuern aufgepeppt werden. Denn so interessant die Einblicke in das alltägliche Trapperleben (z. B. Versorgung der Hunde, Jagd, Fallenstellen, Handel, Eheleben) auch sind, auf die Dauer würde der Spannungsbogen ohne die kleinen Katastrophen wohl für die meisten Zuschauer ein wenig zu flach verlaufen.

Norman selbst ist schlicht ein Glücksgriff. Im Making Of erkennt man des Öfteren wie ihm das Filmteam, vor allem aber die Wartezeiten kräftig auf den Keks gehen. Umso glaubhafter kommt er in seiner ganzen Art, Erscheinung und Präsenz in der eigentlichen Spielfilmdoku rüber.

Die DVD: Special Edition

Code2, Typ9, Digipack im Pappschuber, Laufzeit 91:42 Min. ohne Abspann, 16 Kapitel

Das perfekte Bild liegt in anam. Widescreen im Verh. 2.35:1 vor. 5 Sterne

Tonspuren finden sich in Deutsch und Englisch DD5.1, sowie Deutsch DTS5.1. Alle drei sind sehr gut gelungen, alle Boxen werden angesteuert und zwischendurch hat man das Gefühl tatsächlich mitten in der Wildnis zu sitzen. 5 Sterne

Nur deutsche Untertitel

An Extras finden sich lediglich die Trailer zu Der letzte Trapper, Pinguine - Könige der Antarktis, The best Man, Der Typ vom Grab nebenan, Chris Norman & Band, American Rock Masters und Get Down Tonight - The Disco Explosion

DVD2: Alles im Bildformat 4:3/Vollbild, Englisch mit deutschen Untertiteln

--Aufschlussreiches Interview mit dem Regisseur (29:58 Min.)

--Sehr informatives Making Of (53:57 Min.)

Wer sich für die Entstehung eines Films unter widrigen Verhältnissen (z. B. hohe Minusgrade) und/oder die Arbeit von Tiertrainern interessiert, der ist hier mehr als nur richtig. Eigentlich stellt das Making Of im weitesten Sinne schon fast einen eigenständigen Abenteuerfilm dar.

--Selbstablaufende Bildergalerie mit 34 wunderschönen Aufnahmen, die man mit entsprechender Software zum Ausdruck bringen kann.

--8seitiges Booklet

Fazit: Film 4-5 Sterne, Darsteller 5 Sterne, DVD-Technik 5 Sterne, DVD-Extras 3-4 Sterne

Wunderschöne Bilder und glaubhaft agierende Laiendarsteller bringen uns das Leben in und mit der Natur näher. Wenn auch quasi alle Missgeschicke und Tierbegegnungen des Trappers gestellt wurden, so sind sie trotzdem durch die Bank so oder so ähnlich vorstellbar.

Definitiv nix für Action Puristen, doch alle Naturliebhaber sollten sich diesen Film nicht entgehen lassen.
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Handlung:

Ein Jahr lang können wir am schwierigen, entbehrungsreichen und doch so zufrieden stellenden Leben eines kanadischen Trappers und dessen Gefährtin teilhaben, erleben mit ihnen kleine und große Katastrophen, aber auch Momente der absoluten Entspannung und Zufriedenheit.

State:

Persönlich habe ich nie einen echten Trapper und schon gar nicht seine Lebensumstände kennen gelernt. Doch als alter Alaska-Fan und Reisender mit dortigem Quasi Zweitwohnsitz, der vor Ort schon oft mit einem verwandten Jagdführer unterwegs war, kenne ich den Norden und seine Gefahren wohl gut genug um hier nachfolgendes Urteil abgeben zu können.

Erst mal ist leider klar zu stellen, dass es sich hier nicht um einen Dokumentarfilm im eigentlichen Sinne (ein kleines Filmteam begleitet die Hauptperson auf Schritt und Tritt) handelt, sondern um einen Spielfilm mit starken Realitätsbezug und einem echten Trapper in der Hauptrolle.

Und das ist auch gut so, denn Norman, eben jener Trapper, leistet sich in diesem einem Jahr so viele Fehler, dass man schon rätseln darf, wie er denn eigentlich die letzten 40 Jahre in der Wildnis überlebt hat.

Doch faktisch sind es keine realen Ereignisse, denn die Handlung besteht, wie sich auch aus den Extras der Special Edition ergibt, neben einigen Anekdoten, die Norman beigesteuert haben dürfte, vor allem aus der Fantasie des Regisseurs und Drehbuchschreibers Nicolas Vanier. Nicht das selbige unrealistisch wäre, jedes der Ereignisse kann vorkommen und kommt auch vor, dürfte aber einem Mann mit 40jähriger Wildniserfahrung nicht mehr, bzw. nicht in der gezeigten Summe, tangieren.

Die Handlung ist also quasi eine Sammlung dessen, was einem Trapper im Laufe seines Lebens so widerfahren könnte.

Besonders gefallen hat mir z. B. die Darstellung einer plötzlichen Begegnung mit einem imposanten Bären. Hier reagiert Norman quasi nach Lehrbuch, er verhält sich ruhig, hält Blickkontakt und - vor allem - versucht nicht (wie in so vielen Filmen zu sehen) das Tier mit wedelnden Armen zu verscheuchen, was in der nonverbalen Bärensprache eine Aufforderung zum Kräftemessen bedeuten würde.

Doch in erster Linie lebt der Film sowieso von seinen grandiosen Naturaufnahmen, die halt von einigen gestellten" Abenteuern aufgepeppt werden. Denn so interessant die Einblicke in das alltägliche Trapperleben (z. B. Versorgung der Hunde, Jagd, Fallenstellen, Handel, Eheleben) auch sind, auf die Dauer würde der Spannungsbogen ohne die kleinen Katastrophen wohl für die meisten Zuschauer ein wenig zu flach verlaufen.

Norman selbst ist schlicht ein Glücksgriff. Im nur auf der Special Edition enthaltenen Making Of erkennt man des Öfteren wie ihm das Filmteam, vor allem aber die Wartezeiten kräftig auf den Keks gehen. Umso glaubhafter kommt er in seiner ganzen Art, Erscheinung und Präsenz in der eigentlichen Spielfilmdoku rüber.

Die DVD: Single Disc

Selbst besitze ich nur die Special Edition, doch deren erste DVD entspricht der hier angebotenen Single Disc.

Code2, Typ9, Amaray Case, Laufzeit 91:42 Min. ohne Abspann, 16 Kapitel

Das perfekte Bild liegt in anam. Widescreen im Verh. 2.35:1 vor. 5 Sterne

Tonspuren finden sich in Deutsch und Englisch DD5.1, sowie Deutsch DTS5.1. Alle drei sind sehr gut gelungen, alle Boxen werden angesteuert und zwischendurch hat man das Gefühl tatsächlich mitten in der Wildnis zu sitzen. 5 Sterne

Nur deutsche Untertitel

An Extras finden sich lediglich die Trailer zu Der letzte Trapper, Pinguine - Könige der Antarktis, The best Man, Der Typ vom Grab nebenan, Chris Norman & Band, American Rock Masters und Get Down Tonight - The Disco Explosion

Fazit: Film 4-5 Sterne, Darsteller 5 Sterne, DVD-Technik 5 Sterne, DVD-Extras 1 Stern

Wunderschöne Bilder und glaubhaft agierende Laiendarsteller bringen uns das Leben in und mit der Natur näher. Wenn auch quasi alle Missgeschicke und Tierbegegnungen des Trappers gestellt wurden, so sind sie trotzdem durch die Bank so oder so ähnlich vorstellbar.

Definitiv nix für Action Puristen, doch alle Naturliebhaber sollten sich diesen Film nicht entgehen lassen. Wegen des sehr interessanten Making Of sollte man allerdings überlegen ob sich die Anschaffung der um wenige Euro teureren Special Edition lohnen könnte.
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am 31. Januar 2012
Wunderbare Aufnahmen in 2D, die nachträgliche 3D Bearbeitung erfüllt ihren Zweck nicht und sorgt nur für Unschärfen und ghosting. Fazit: 2D Version kaufen!
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am 11. März 2012
Bewertung allein der technischen 3D-Qualität:
Von Stereoskopie keine Spur,
billigste, geldmacherische Konvertierung 2D->3D:
Vordergrund und Hintergrund liegen in einer Ebene.
Bürger sei wachsam und verschwende nicht dein Geld !
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am 15. Oktober 2006
Der letzte Trapper fiel mir zufällig in die Hände. Meine erste Frage war: Was ist eine Halbdokumentation? Der Filmemacher Nicolas Vanier beantwortet diese Frage mit einem wunderbaren Film. Der Trapper Norman lebt mit seiner Frau Nebraska im kanadischen Yukongebiet. Vanier begleitet ihn über das Jahr hinweg. Das Leben in der Einsamkeit, die Verbindung zwischen der Trapperfamilie und den Schlittenhunden, die kauzigen Freundschaften in der Einöde der Wildnis und die atemberaubende, alles umfassende Natur. Vanier und Kameramann Machado fangen Bilder von natürlicher Schönheit ein, die uns nachdenklich machen und unser Herz höher schlagen lassen. Norman tritt gleichzeitig als Erzähler auf und berichtet uns über seine Träume und Sehnsüchte, vor allem aber über den Reiz des Lebens in Verbundenheit mit der Natur. "Es war ein großer Fehler des Menschen, dass er sich aus dem Leben in Einklang mit der Natur zurückgezogen hat. Dorthin müssten wir zurück, um in Frieden leben zu können." Wenn Norman das sagt, wissen wir, wie Recht er hat. Aber gleichzeitig ist uns klar, dass dieser Zustand nie wieder eintreten wird. Die Chance ist längst vertan. Der Yukon wird von der wachsenden Holzwirtschaft bedroht und Trapper, wie Norman, müssen immer weiter ziehen, um ihren Traum zu leben. Der letzte Trapper ist tatsächlich eine Dokumentation mit Filmcharakter. Vanier lässt den Zuschauer am einfachen Leben teilhaben und Norman, der echte Trapper, spielt besser, als es der beste Schauspieler könnte. Die Bilderfluten aus Kanadas Wildnis bannen einen für den gesamten Film und lassen dennoch ein wenig Spielraum zum Nachdenken. Eine überaus gelungene Liebeserklärung an die Natur, den Menschen und den Traum, dass beide in Einklang leben könnten.
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Handlung:
Ein Jahr lang können wir am schwierigen, entbehrungsreichen und doch so zufrieden stellenden Leben eines kanadischen Trappers und dessen Gefährtin teilhaben, erleben mit ihnen kleine und große Katastrophen, aber auch Momente der absoluten Entspannung und Zufriedenheit.

State:
Persönlich habe ich nie einen echten Trapper und schon gar nicht seine Lebensumstände kennen gelernt. Doch als alter Alaska-Fan und Reisender mit dortigem Quasi Zweitwohnsitz, der vor Ort schon oft mit einem verwandten Jagdführer unterwegs war, kenne ich den Norden und seine Gefahren wohl gut genug um hier nachfolgendes Urteil abgeben zu können.

Erst mal ist leider klar zu stellen, dass es sich hier nicht um einen Dokumentarfilm im eigentlichen Sinne (ein kleines Filmteam begleitet die Hauptperson auf Schritt und Tritt) handelt, sondern um einen Spielfilm mit starken Realitätsbezug und einem echten Trapper in der Hauptrolle.
Und das ist auch gut so, denn Norman, eben jener Trapper, leistet sich in diesem einem Jahr so viele Fehler, dass man schon rätseln darf, wie er denn eigentlich die letzten 40 Jahre in der Wildnis überlebt hat.
Doch faktisch sind es keine realen Ereignisse, denn die Handlung besteht, wie sich auch aus den Extras der Special Edition ergibt, neben einigen Anekdoten, die Norman beigesteuert haben dürfte, vor allem aus der Fantasie des Regisseurs und Drehbuchschreibers Nicolas Vanier. Nicht das selbige unrealistisch wäre, jedes der Ereignisse kann vorkommen und kommt auch vor, dürfte aber einem Mann mit 40jähriger Wildniserfahrung nicht mehr, bzw. nicht in der gezeigten Summe, tangieren.
Die Handlung ist also quasi eine Sammlung dessen, was einem Trapper im Laufe seines Lebens so widerfahren könnte.
Besonders gefallen hat mir z. B. die Darstellung einer plötzlichen Begegnung mit einem imposanten Bären. Hier reagiert Norman quasi nach Lehrbuch, er verhält sich ruhig, hält Blickkontakt und - vor allem - versucht nicht (wie in so vielen Filmen zu sehen) das Tier mit wedelnden Armen zu verscheuchen, was in der nonverbalen Bärensprache eine Aufforderung zum Kräftemessen bedeuten würde.
Doch in erster Linie lebt der Film sowieso von seinen grandiosen Naturaufnahmen, die halt von einigen gestellten" Abenteuern aufgepeppt werden. Denn so interessant die Einblicke in das alltägliche Trapperleben (z. B. Versorgung der Hunde, Jagd, Fallenstellen, Handel, Eheleben) auch sind, auf die Dauer würde der Spannungsbogen ohne die kleinen Katastrophen wohl für die meisten Zuschauer ein wenig zu flach verlaufen.
Norman selbst ist schlicht ein Glücksgriff. Im Making Of erkennt man des Öfteren wie ihm das Filmteam, vor allem aber die Wartezeiten kräftig auf den Keks gehen. Umso glaubhafter kommt er in seiner ganzen Art, Erscheinung und Präsenz in der eigentlichen Spielfilmdoku rüber.

Die DVD: Selbst besitze ich nur die Special Edition, deren erste DVD der Single Disc entspricht. Beide sind, im Gegensatz zu der hier bewerteten Limited Edition, derzeit bei Amazon bestellbar. Die folgenden Daten beziehen sich auf die auch hinsichtlich der Extras überaus empfehlenswerte Special Edition:
Code2, Typ9, Digipack im Pappschuber, Laufzeit 91:42 Min. ohne Abspann, 16 Kapitel
Das perfekte Bild liegt in anam. Widescreen im Verh. 2.35:1 vor. 5 Sterne
Tonspuren finden sich in Deutsch und Englisch DD5.1, sowie Deutsch DTS5.1. Alle drei sind sehr gut gelungen, alle Boxen werden angesteuert und zwischendurch hat man das Gefühl tatsächlich mitten in der Wildnis zu sitzen. 5 Sterne
Nur deutsche Untertitel
An Extras finden sich lediglich die Trailer zu Der letzte Trapper, Pinguine - Könige der Antarktis, The best Man, Der Typ vom Grab nebenan, Chris Norman & Band, American Rock Masters und Get Down Tonight - The Disco Explosion
DVD2 (nur Special Edition): Alles im Bildformat 4:3/Vollbild, Englisch mit deutschen Untertiteln
--Aufschlussreiches Interview mit dem Regisseur (29:58 Min.)
--Sehr informatives Making Of (53:57 Min.)
Wer sich für die Entstehung eines Films unter widrigen Verhältnissen (z. B. hohe Minusgrade) und/oder die Arbeit von Tiertrainern interessiert, der ist hier mehr als nur richtig. Eigentlich stellt das Making Of im weitesten Sinne schon fast einen eigenständigen Abenteuerfilm dar.
--Selbstablaufende Bildergalerie mit 34 wunderschönen Aufnahmen, die man mit entsprechender Software zum Ausdruck bringen kann.
--8seitiges Booklet

Fazit: Film 4-5 Sterne, Darsteller 5 Sterne
Wunderschöne Bilder und glaubhaft agierende Laiendarsteller bringen uns das Leben in und mit der Natur näher. Wenn auch quasi alle Missgeschicke und Tierbegegnungen des Trappers gestellt wurden, so sind sie trotzdem durch die Bank so oder so ähnlich vorstellbar.
Definitiv nix für Action Puristen, doch alle Naturliebhaber sollten sich diesen Film nicht entgehen lassen.
22 Kommentare|21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. März 2012
Da ich hier die 3D-Version des letzten Trappers gekauft habe (leider),
bewerte ich jetzt auch nur das 3D: Trotz 3D-Fernseher, 3D-Player und 3D-Brille,
weit und breit kein 3D in Sicht! Deshalb 0 Sterne bzw. absoluter Fehlkauf!
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am 22. März 2009
Ich bin froh, dass ich diesen Film durch Zufall entdeckt habe. Die Naturaufnahmen sind so grandios, wie die Landschaft. Das Leben von Norman und Nebraska in der Wildnis Canadas ist unglaublich und wird wohl relativ realistisch vermittelt (soweit man das in einem Film kann). Sowohl die Grausamkeit des Lebens weitab von jeglicher Zivilisation, als auch die Schönheit eben dieser Wildheit werden auf beeindruckende Art und Weise dargestellt.
Und dann diese blauen Hundeaugen... es ist irgendwie niedlich, wie Norman sich auf seine grummelige Art gegen die neue Hündin stellt, während seine Frau direkt das Besondere in ihr erkennt.
Der einzige Punkt, der mich geärgert hat, ist der unkommentierte unsachliche Kommentar von Norman über Wölfe. Da es sich hier aber nicht um eine Tierdokumentation mit Fachkommentaren, sondern eine Dokumentation über einen Trapper handelt, kann ich ihm den Kommentar auch noch verzeihen.
Ich kann den Film denen empfehlen, die sich ein ungefähres Bild von der Realität eines Trappers in Canada machen wollen. Der Film ist mir 4 Sterne wert.
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TOP 500 REZENSENTam 13. August 2015
Norman Winther lebt mit seiner indianisch-stämmigen Frau Nebraska und einigen Huskies und Pferden inmitten der malerisch schönen Landschaft des Yukon-Territoriums.
Seinen Unterhalt bestreitet der wortkarge Mann mit Fallen stellen und Jagen.
Alles könnte perfekt sein in dieser Idylle in der er ohne Computer, TV und Handy lebt.
Leider rückt die Zivilisation aber immer näher in Form von Holzfällern die beharrlich weiter in seine Jagdgebiete eindringen.
Also muss er nebst Frau und Tieren umziehen.
Bevor er das tut beschließt er die Felle in Dawson zu verkaufen wobei sein geliebter Leithund Nanuk von einem Auto überfahren wird.
Als er mit den nötigen Utensilien zum Hausbau via Wasserflugzeug nach Hause fliegen will schenkt ihm ein Ladenbesitzer einen neuen Hund.
Ein kleine Schlittenhund-Dame die er Apasch nennt aber von der er wenig begeistert ist, da ihre Stärken im Laufen liegen nicht im Ziehen.
Können die Beiden trotzdem zueinander finden und wird das neue Jagd-Revier lohnend sein?

Was für ein wunderschöner Mix aus Tier und Naturfilm.....
Der letzte Trapper aus dem Jahr 2004 ist nicht ganz Real aber auch nicht ganz Fiktion.
Einige Szenen wurden gestellt aber die Abläufe und Arbeiten sind echt und Norman nebst Frau sind auch wirklich Trapper.
Inspiriert durch eine meiner Lieblings Doku-Serien, nämlich Mountain Men auf History, war ich auf der Suche nach einem Film der das Thema so realistisch wie möglich darstellt und wurde bei diesem hier fündig.
es gibt keinen Spannungsbogen, keine Action und keine übertrieben Szenarien.
Lediglich Norman und seine Tiere bei der Arbeit.
Dabei sind die eigentlichen Stars die schönen Hunde die eine Menge Screen-Time bekommen und natürlich die atemberaubend schöne Natur.
Dialoge, Plot und Soundtrack sind Okay....spielen aber eher eine untergeordnete Rolle.
Wer ein Faible für die kanadischen Rockies hat und wer Hunde mag sollte einen Blick riskieren.
Ich habe zwar selber keinen Hund aber bei den gezeigten Tieren könnte man schwach werden.....wenn es nicht Schwachsinn wäre solche Hunde in unseren Breitengraden zu halten.
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am 11. März 2013
Story (3)
Ein Naturfilm, der vor allem durch die grandiosen Landschaftsaufnahmen zu bestechen weiss.
Der Versuch einen Dokumentar-Spielfilm zu drehen, halte ich für etwas problematisch. Herausgekommen ist ein Film, der für einen Dokumentarfilm zu konstruiert und für einen Spielfilm zu banal geworden ist.

Die immer wieder kehrende Message, dass nur Dank des Menschen die Natur im Gleichgewicht bleiben könne, halte ich für sehr gewagt. Das ganze gipfelt in eine Szene wo zwei alternde Trapper auf einem Berg sitzen, ihren Blick in die Ferne schweifen lassen und darüber sinnieren ob dieses wundervolle Naturparadies wenn sie dereinst nicht mehr da wären noch Überlebenschancen hätte.... man kann vor dem geistigen Auge förmlich sehen wie sich Luchse und Bären in den nahe gelegenen Wäldern vor Lachen die Bäuche halten...

Abgesehen von dieser unfreiwilligen Komik, ist es aber ein sehr interessanter und kurzweiliger Streifen, mit eben bereits erwähnten beeindruckenden Naturaufnahmen.

Bild (3)
Wenn man schon so beeindruckende Naturbilder zu sehen bekommt, wäre natürlich eine 1A HD-Umsetzung wünschenswert. Leider sahen das die Herausgeber anders und haben eine mehr als dürftige HD-Version erstellt. Bei Close-Ups mag der Schärfewert noch so gehen, bei Totalen ist es dann aber schon auf DVD-Level. Ganz übel wirds bei dunklen Szenen. Der Schwarzwert ist ziemlich schlecht und ein ständiges Bildrauschen verdirbt einem den Filmgenuss schon merklich.

Ton (4)
Die Tonumsetzung geht in Ordnung, da hat man versucht auch mit den Surrounds zu arbeiten und durch die recht gute Filmmusik kommt eine ansprechende Räumlichkeit auf. Die spärlichen Dialoge sind gut zu verstehen und auch die Tonbalance ist sehr gut gelungen.

Extras (3)
Interessieren mich nicht. Es gibt ein Wende-Cover!

Fazit: Auch wenn die HD-Umsetzung leider den beeindruckenden Naturaufnahmen nicht gerecht werden kann, ist es ein unterhaltsamer und kurzweiliger Film, den ich mir sicher wieder mal ansehen werde.
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