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47 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schöne Bilder, viele gestellte Szenen, trotzdem realistisch
Handlung:

Ein Jahr lang können wir am schwierigen, entbehrungsreichen und doch so zufrieden stellenden Leben eines kanadischen Trappers und dessen Gefährtin teilhaben, erleben mit ihnen kleine und große Katastrophen, aber auch Momente der absoluten Entspannung und Zufriedenheit.

State:

Persönlich habe ich nie einen...
Veröffentlicht am 10. Dezember 2006 von realkenai & family

versus
17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eigentlich eine Frechheit...kein 3D!
Da ich hier die 3D-Version des letzten Trappers gekauft habe (leider),
bewerte ich jetzt auch nur das 3D: Trotz 3D-Fernseher, 3D-Player und 3D-Brille,
weit und breit kein 3D in Sicht! Deshalb 0 Sterne bzw. absoluter Fehlkauf!
Veröffentlicht am 3. März 2012 von Ronny


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47 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schöne Bilder, viele gestellte Szenen, trotzdem realistisch, 10. Dezember 2006
Von 
realkenai & family (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Handlung:

Ein Jahr lang können wir am schwierigen, entbehrungsreichen und doch so zufrieden stellenden Leben eines kanadischen Trappers und dessen Gefährtin teilhaben, erleben mit ihnen kleine und große Katastrophen, aber auch Momente der absoluten Entspannung und Zufriedenheit.

State:

Persönlich habe ich nie einen echten Trapper und schon gar nicht seine Lebensumstände kennen gelernt. Doch als alter Alaska-Fan und Reisender mit dortigem Quasi Zweitwohnsitz, der vor Ort schon oft mit einem verwandten Jagdführer unterwegs war, kenne ich den Norden und seine Gefahren wohl gut genug um hier nachfolgendes Urteil abgeben zu können.

Erst mal ist leider klar zu stellen, dass es sich hier nicht um einen Dokumentarfilm im eigentlichen Sinne (ein kleines Filmteam begleitet die Hauptperson auf Schritt und Tritt) handelt, sondern um einen Spielfilm mit starken Realitätsbezug und einem echten Trapper in der Hauptrolle.

Und das ist auch gut so, denn Norman, eben jener Trapper, leistet sich in diesem einem Jahr so viele Fehler, dass man schon rätseln darf, wie er denn eigentlich die letzten 40 Jahre in der Wildnis überlebt hat.

Doch faktisch sind es keine realen Ereignisse, denn die Handlung besteht, wie sich auch aus den Extras der Special Edition ergibt, neben einigen Anekdoten, die Norman beigesteuert haben dürfte, vor allem aus der Fantasie des Regisseurs und Drehbuchschreibers Nicolas Vanier. Nicht das selbige unrealistisch wäre, jedes der Ereignisse kann vorkommen und kommt auch vor, dürfte aber einem Mann mit 40jähriger Wildniserfahrung nicht mehr, bzw. nicht in der gezeigten Summe, tangieren.

Die Handlung ist also quasi eine Sammlung dessen, was einem Trapper im Laufe seines Lebens so widerfahren könnte.

Besonders gefallen hat mir z. B. die Darstellung einer plötzlichen Begegnung mit einem imposanten Bären. Hier reagiert Norman quasi nach Lehrbuch, er verhält sich ruhig, hält Blickkontakt und - vor allem - versucht nicht (wie in so vielen Filmen zu sehen) das Tier mit wedelnden Armen zu verscheuchen, was in der nonverbalen Bärensprache eine Aufforderung zum Kräftemessen bedeuten würde.

Doch in erster Linie lebt der Film sowieso von seinen grandiosen Naturaufnahmen, die halt von einigen gestellten" Abenteuern aufgepeppt werden. Denn so interessant die Einblicke in das alltägliche Trapperleben (z. B. Versorgung der Hunde, Jagd, Fallenstellen, Handel, Eheleben) auch sind, auf die Dauer würde der Spannungsbogen ohne die kleinen Katastrophen wohl für die meisten Zuschauer ein wenig zu flach verlaufen.

Norman selbst ist schlicht ein Glücksgriff. Im Making Of erkennt man des Öfteren wie ihm das Filmteam, vor allem aber die Wartezeiten kräftig auf den Keks gehen. Umso glaubhafter kommt er in seiner ganzen Art, Erscheinung und Präsenz in der eigentlichen Spielfilmdoku rüber.

Die DVD: Special Edition

Code2, Typ9, Digipack im Pappschuber, Laufzeit 91:42 Min. ohne Abspann, 16 Kapitel

Das perfekte Bild liegt in anam. Widescreen im Verh. 2.35:1 vor. 5 Sterne

Tonspuren finden sich in Deutsch und Englisch DD5.1, sowie Deutsch DTS5.1. Alle drei sind sehr gut gelungen, alle Boxen werden angesteuert und zwischendurch hat man das Gefühl tatsächlich mitten in der Wildnis zu sitzen. 5 Sterne

Nur deutsche Untertitel

An Extras finden sich lediglich die Trailer zu Der letzte Trapper, Pinguine - Könige der Antarktis, The best Man, Der Typ vom Grab nebenan, Chris Norman & Band, American Rock Masters und Get Down Tonight - The Disco Explosion

DVD2: Alles im Bildformat 4:3/Vollbild, Englisch mit deutschen Untertiteln

--Aufschlussreiches Interview mit dem Regisseur (29:58 Min.)

--Sehr informatives Making Of (53:57 Min.)

Wer sich für die Entstehung eines Films unter widrigen Verhältnissen (z. B. hohe Minusgrade) und/oder die Arbeit von Tiertrainern interessiert, der ist hier mehr als nur richtig. Eigentlich stellt das Making Of im weitesten Sinne schon fast einen eigenständigen Abenteuerfilm dar.

--Selbstablaufende Bildergalerie mit 34 wunderschönen Aufnahmen, die man mit entsprechender Software zum Ausdruck bringen kann.

--8seitiges Booklet

Fazit: Film 4-5 Sterne, Darsteller 5 Sterne, DVD-Technik 5 Sterne, DVD-Extras 3-4 Sterne

Wunderschöne Bilder und glaubhaft agierende Laiendarsteller bringen uns das Leben in und mit der Natur näher. Wenn auch quasi alle Missgeschicke und Tierbegegnungen des Trappers gestellt wurden, so sind sie trotzdem durch die Bank so oder so ähnlich vorstellbar.

Definitiv nix für Action Puristen, doch alle Naturliebhaber sollten sich diesen Film nicht entgehen lassen.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöne Bilder, viele gestellte Szenen, trotzdem realistisch, 10. Dezember 2006
Von 
realkenai & family (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der letzte Trapper (Einzel-DVD) (DVD)
Handlung:

Ein Jahr lang können wir am schwierigen, entbehrungsreichen und doch so zufrieden stellenden Leben eines kanadischen Trappers und dessen Gefährtin teilhaben, erleben mit ihnen kleine und große Katastrophen, aber auch Momente der absoluten Entspannung und Zufriedenheit.

State:

Persönlich habe ich nie einen echten Trapper und schon gar nicht seine Lebensumstände kennen gelernt. Doch als alter Alaska-Fan und Reisender mit dortigem Quasi Zweitwohnsitz, der vor Ort schon oft mit einem verwandten Jagdführer unterwegs war, kenne ich den Norden und seine Gefahren wohl gut genug um hier nachfolgendes Urteil abgeben zu können.

Erst mal ist leider klar zu stellen, dass es sich hier nicht um einen Dokumentarfilm im eigentlichen Sinne (ein kleines Filmteam begleitet die Hauptperson auf Schritt und Tritt) handelt, sondern um einen Spielfilm mit starken Realitätsbezug und einem echten Trapper in der Hauptrolle.

Und das ist auch gut so, denn Norman, eben jener Trapper, leistet sich in diesem einem Jahr so viele Fehler, dass man schon rätseln darf, wie er denn eigentlich die letzten 40 Jahre in der Wildnis überlebt hat.

Doch faktisch sind es keine realen Ereignisse, denn die Handlung besteht, wie sich auch aus den Extras der Special Edition ergibt, neben einigen Anekdoten, die Norman beigesteuert haben dürfte, vor allem aus der Fantasie des Regisseurs und Drehbuchschreibers Nicolas Vanier. Nicht das selbige unrealistisch wäre, jedes der Ereignisse kann vorkommen und kommt auch vor, dürfte aber einem Mann mit 40jähriger Wildniserfahrung nicht mehr, bzw. nicht in der gezeigten Summe, tangieren.

Die Handlung ist also quasi eine Sammlung dessen, was einem Trapper im Laufe seines Lebens so widerfahren könnte.

Besonders gefallen hat mir z. B. die Darstellung einer plötzlichen Begegnung mit einem imposanten Bären. Hier reagiert Norman quasi nach Lehrbuch, er verhält sich ruhig, hält Blickkontakt und - vor allem - versucht nicht (wie in so vielen Filmen zu sehen) das Tier mit wedelnden Armen zu verscheuchen, was in der nonverbalen Bärensprache eine Aufforderung zum Kräftemessen bedeuten würde.

Doch in erster Linie lebt der Film sowieso von seinen grandiosen Naturaufnahmen, die halt von einigen gestellten" Abenteuern aufgepeppt werden. Denn so interessant die Einblicke in das alltägliche Trapperleben (z. B. Versorgung der Hunde, Jagd, Fallenstellen, Handel, Eheleben) auch sind, auf die Dauer würde der Spannungsbogen ohne die kleinen Katastrophen wohl für die meisten Zuschauer ein wenig zu flach verlaufen.

Norman selbst ist schlicht ein Glücksgriff. Im nur auf der Special Edition enthaltenen Making Of erkennt man des Öfteren wie ihm das Filmteam, vor allem aber die Wartezeiten kräftig auf den Keks gehen. Umso glaubhafter kommt er in seiner ganzen Art, Erscheinung und Präsenz in der eigentlichen Spielfilmdoku rüber.

Die DVD: Single Disc

Selbst besitze ich nur die Special Edition, doch deren erste DVD entspricht der hier angebotenen Single Disc.

Code2, Typ9, Amaray Case, Laufzeit 91:42 Min. ohne Abspann, 16 Kapitel

Das perfekte Bild liegt in anam. Widescreen im Verh. 2.35:1 vor. 5 Sterne

Tonspuren finden sich in Deutsch und Englisch DD5.1, sowie Deutsch DTS5.1. Alle drei sind sehr gut gelungen, alle Boxen werden angesteuert und zwischendurch hat man das Gefühl tatsächlich mitten in der Wildnis zu sitzen. 5 Sterne

Nur deutsche Untertitel

An Extras finden sich lediglich die Trailer zu Der letzte Trapper, Pinguine - Könige der Antarktis, The best Man, Der Typ vom Grab nebenan, Chris Norman & Band, American Rock Masters und Get Down Tonight - The Disco Explosion

Fazit: Film 4-5 Sterne, Darsteller 5 Sterne, DVD-Technik 5 Sterne, DVD-Extras 1 Stern

Wunderschöne Bilder und glaubhaft agierende Laiendarsteller bringen uns das Leben in und mit der Natur näher. Wenn auch quasi alle Missgeschicke und Tierbegegnungen des Trappers gestellt wurden, so sind sie trotzdem durch die Bank so oder so ähnlich vorstellbar.

Definitiv nix für Action Puristen, doch alle Naturliebhaber sollten sich diesen Film nicht entgehen lassen. Wegen des sehr interessanten Making Of sollte man allerdings überlegen ob sich die Anschaffung der um wenige Euro teureren Special Edition lohnen könnte.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eigentlich eine Frechheit...kein 3D!, 3. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der letzte Trapper [3D Blu-ray] (Blu-ray)
Da ich hier die 3D-Version des letzten Trappers gekauft habe (leider),
bewerte ich jetzt auch nur das 3D: Trotz 3D-Fernseher, 3D-Player und 3D-Brille,
weit und breit kein 3D in Sicht! Deshalb 0 Sterne bzw. absoluter Fehlkauf!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schöner Film mit schlechtem 3D, 31. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Der letzte Trapper [3D Blu-ray] (Blu-ray)
Wunderbare Aufnahmen in 2D, die nachträgliche 3D Bearbeitung erfüllt ihren Zweck nicht und sorgt nur für Unschärfen und ghosting. Fazit: 2D Version kaufen!
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29 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wundervoll, nachdenklich, real., 15. Oktober 2006
Der letzte Trapper fiel mir zufällig in die Hände. Meine erste Frage war: Was ist eine Halbdokumentation? Der Filmemacher Nicolas Vanier beantwortet diese Frage mit einem wunderbaren Film. Der Trapper Norman lebt mit seiner Frau Nebraska im kanadischen Yukongebiet. Vanier begleitet ihn über das Jahr hinweg. Das Leben in der Einsamkeit, die Verbindung zwischen der Trapperfamilie und den Schlittenhunden, die kauzigen Freundschaften in der Einöde der Wildnis und die atemberaubende, alles umfassende Natur. Vanier und Kameramann Machado fangen Bilder von natürlicher Schönheit ein, die uns nachdenklich machen und unser Herz höher schlagen lassen. Norman tritt gleichzeitig als Erzähler auf und berichtet uns über seine Träume und Sehnsüchte, vor allem aber über den Reiz des Lebens in Verbundenheit mit der Natur. "Es war ein großer Fehler des Menschen, dass er sich aus dem Leben in Einklang mit der Natur zurückgezogen hat. Dorthin müssten wir zurück, um in Frieden leben zu können." Wenn Norman das sagt, wissen wir, wie Recht er hat. Aber gleichzeitig ist uns klar, dass dieser Zustand nie wieder eintreten wird. Die Chance ist längst vertan. Der Yukon wird von der wachsenden Holzwirtschaft bedroht und Trapper, wie Norman, müssen immer weiter ziehen, um ihren Traum zu leben. Der letzte Trapper ist tatsächlich eine Dokumentation mit Filmcharakter. Vanier lässt den Zuschauer am einfachen Leben teilhaben und Norman, der echte Trapper, spielt besser, als es der beste Schauspieler könnte. Die Bilderfluten aus Kanadas Wildnis bannen einen für den gesamten Film und lassen dennoch ein wenig Spielraum zum Nachdenken. Eine überaus gelungene Liebeserklärung an die Natur, den Menschen und den Traum, dass beide in Einklang leben könnten.
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schöne Bilder, viele gestellte Szenen, trotzdem realistisch, 17. Mai 2008
Von 
realkenai & family (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Handlung:
Ein Jahr lang können wir am schwierigen, entbehrungsreichen und doch so zufrieden stellenden Leben eines kanadischen Trappers und dessen Gefährtin teilhaben, erleben mit ihnen kleine und große Katastrophen, aber auch Momente der absoluten Entspannung und Zufriedenheit.

State:
Persönlich habe ich nie einen echten Trapper und schon gar nicht seine Lebensumstände kennen gelernt. Doch als alter Alaska-Fan und Reisender mit dortigem Quasi Zweitwohnsitz, der vor Ort schon oft mit einem verwandten Jagdführer unterwegs war, kenne ich den Norden und seine Gefahren wohl gut genug um hier nachfolgendes Urteil abgeben zu können.

Erst mal ist leider klar zu stellen, dass es sich hier nicht um einen Dokumentarfilm im eigentlichen Sinne (ein kleines Filmteam begleitet die Hauptperson auf Schritt und Tritt) handelt, sondern um einen Spielfilm mit starken Realitätsbezug und einem echten Trapper in der Hauptrolle.
Und das ist auch gut so, denn Norman, eben jener Trapper, leistet sich in diesem einem Jahr so viele Fehler, dass man schon rätseln darf, wie er denn eigentlich die letzten 40 Jahre in der Wildnis überlebt hat.
Doch faktisch sind es keine realen Ereignisse, denn die Handlung besteht, wie sich auch aus den Extras der Special Edition ergibt, neben einigen Anekdoten, die Norman beigesteuert haben dürfte, vor allem aus der Fantasie des Regisseurs und Drehbuchschreibers Nicolas Vanier. Nicht das selbige unrealistisch wäre, jedes der Ereignisse kann vorkommen und kommt auch vor, dürfte aber einem Mann mit 40jähriger Wildniserfahrung nicht mehr, bzw. nicht in der gezeigten Summe, tangieren.
Die Handlung ist also quasi eine Sammlung dessen, was einem Trapper im Laufe seines Lebens so widerfahren könnte.
Besonders gefallen hat mir z. B. die Darstellung einer plötzlichen Begegnung mit einem imposanten Bären. Hier reagiert Norman quasi nach Lehrbuch, er verhält sich ruhig, hält Blickkontakt und - vor allem - versucht nicht (wie in so vielen Filmen zu sehen) das Tier mit wedelnden Armen zu verscheuchen, was in der nonverbalen Bärensprache eine Aufforderung zum Kräftemessen bedeuten würde.
Doch in erster Linie lebt der Film sowieso von seinen grandiosen Naturaufnahmen, die halt von einigen gestellten" Abenteuern aufgepeppt werden. Denn so interessant die Einblicke in das alltägliche Trapperleben (z. B. Versorgung der Hunde, Jagd, Fallenstellen, Handel, Eheleben) auch sind, auf die Dauer würde der Spannungsbogen ohne die kleinen Katastrophen wohl für die meisten Zuschauer ein wenig zu flach verlaufen.
Norman selbst ist schlicht ein Glücksgriff. Im Making Of erkennt man des Öfteren wie ihm das Filmteam, vor allem aber die Wartezeiten kräftig auf den Keks gehen. Umso glaubhafter kommt er in seiner ganzen Art, Erscheinung und Präsenz in der eigentlichen Spielfilmdoku rüber.

Die DVD: Selbst besitze ich nur die Special Edition, deren erste DVD der Single Disc entspricht. Beide sind, im Gegensatz zu der hier bewerteten Limited Edition, derzeit bei Amazon bestellbar. Die folgenden Daten beziehen sich auf die auch hinsichtlich der Extras überaus empfehlenswerte Special Edition:
Code2, Typ9, Digipack im Pappschuber, Laufzeit 91:42 Min. ohne Abspann, 16 Kapitel
Das perfekte Bild liegt in anam. Widescreen im Verh. 2.35:1 vor. 5 Sterne
Tonspuren finden sich in Deutsch und Englisch DD5.1, sowie Deutsch DTS5.1. Alle drei sind sehr gut gelungen, alle Boxen werden angesteuert und zwischendurch hat man das Gefühl tatsächlich mitten in der Wildnis zu sitzen. 5 Sterne
Nur deutsche Untertitel
An Extras finden sich lediglich die Trailer zu Der letzte Trapper, Pinguine - Könige der Antarktis, The best Man, Der Typ vom Grab nebenan, Chris Norman & Band, American Rock Masters und Get Down Tonight - The Disco Explosion
DVD2 (nur Special Edition): Alles im Bildformat 4:3/Vollbild, Englisch mit deutschen Untertiteln
--Aufschlussreiches Interview mit dem Regisseur (29:58 Min.)
--Sehr informatives Making Of (53:57 Min.)
Wer sich für die Entstehung eines Films unter widrigen Verhältnissen (z. B. hohe Minusgrade) und/oder die Arbeit von Tiertrainern interessiert, der ist hier mehr als nur richtig. Eigentlich stellt das Making Of im weitesten Sinne schon fast einen eigenständigen Abenteuerfilm dar.
--Selbstablaufende Bildergalerie mit 34 wunderschönen Aufnahmen, die man mit entsprechender Software zum Ausdruck bringen kann.
--8seitiges Booklet

Fazit: Film 4-5 Sterne, Darsteller 5 Sterne
Wunderschöne Bilder und glaubhaft agierende Laiendarsteller bringen uns das Leben in und mit der Natur näher. Wenn auch quasi alle Missgeschicke und Tierbegegnungen des Trappers gestellt wurden, so sind sie trotzdem durch die Bank so oder so ähnlich vorstellbar.
Definitiv nix für Action Puristen, doch alle Naturliebhaber sollten sich diesen Film nicht entgehen lassen.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen 3D-Ramsch, 11. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der letzte Trapper [3D Blu-ray] (Blu-ray)
Bewertung allein der technischen 3D-Qualität:
Von Stereoskopie keine Spur,
billigste, geldmacherische Konvertierung 2D->3D:
Vordergrund und Hintergrund liegen in einer Ebene.
Bürger sei wachsam und verschwende nicht dein Geld !
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein beeindruckendes Ehepaar, 22. März 2009
Von 
Astrid (Frankfurt, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Ich bin froh, dass ich diesen Film durch Zufall entdeckt habe. Die Naturaufnahmen sind so grandios, wie die Landschaft. Das Leben von Norman und Nebraska in der Wildnis Canadas ist unglaublich und wird wohl relativ realistisch vermittelt (soweit man das in einem Film kann). Sowohl die Grausamkeit des Lebens weitab von jeglicher Zivilisation, als auch die Schönheit eben dieser Wildheit werden auf beeindruckende Art und Weise dargestellt.
Und dann diese blauen Hundeaugen... es ist irgendwie niedlich, wie Norman sich auf seine grummelige Art gegen die neue Hündin stellt, während seine Frau direkt das Besondere in ihr erkennt.
Der einzige Punkt, der mich geärgert hat, ist der unkommentierte unsachliche Kommentar von Norman über Wölfe. Da es sich hier aber nicht um eine Tierdokumentation mit Fachkommentaren, sondern eine Dokumentation über einen Trapper handelt, kann ich ihm den Kommentar auch noch verzeihen.
Ich kann den Film denen empfehlen, die sich ein ungefähres Bild von der Realität eines Trappers in Canada machen wollen. Der Film ist mir 4 Sterne wert.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Preiswert und gut..., 11. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der letzte Trapper (Einzel-DVD) (DVD)
Mein Freund mochte das DVD bestellen, und ich habe schon etwas fuer mich ausgesucht. Mindestens, ist er wache geblieben durch den ganz film. :-) Ich hatte es gerne ganz ins Englisch geschaut, aber war siemlich gut ins Deutsch auch. Fuer Kanada fans, nicht schlecht. Aber dass jemanden, auch in der "Wilderness" ohne baugenehmigung einfach bauen koentte??? Dass ist sehr unrealistisch. Es ist genau zu verboten, auf "crown land" zu bauen, wie es in Deutschland verboten ist, ein Haus zu bauen ohne sich zu melden. Auch, braucht mann mit sicherheit, ein erlaubnis, Bauemen zu fallen. Ich bin ein Kanadierin. Also, es war komplett wahrlos, aber ein herrliches schoenes Landschaft, und sehr gutes "story", leider komplet unrealistisch. Es ist auf keinen Fall, ein Doku - es ist ein Maerchen, wie Aschenbroedel, aber maenner bleiben wache es zuschauen, also, auch kein schlecht idee als geschenke fuer ein Mann wer Kanada fan ist. :-)
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4.0 von 5 Sternen Leider nur für Spielfilm- Fans super, da keine reine Dokumentation!, 9. Juni 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der letzte Trapper (Einzel-DVD) (DVD)
Habe den Film kürzlich erst im TV gesehen. Zugegeben: das Thema ist gut, und spricht vor allem die Zivilisationsmüden unter uns sehr an.

Ich dachte erst: "WOW! so was gibt es tatsächlich (noch)?" Ich wollte gar nicht glauben, dass das wahr ist, dass ein Mensch (mit seiner Frau) noch so gut in der Natur zurechtkommt und dort sehr zufrieden ist. Aber allmählich während des Films kommen einem doch so seine Zweifel, ob das wirklich reine und unmittelbare Realität ist, was dem Zuschauer hier vorgesetzt wird. Also doch keine reine gelebte Jack London - oder Rousseau- Romantik?

Nur teilweise. Der Trapper im Film, Norman, erlebt zwar spannende Ereignisse bei einer Zusammenkunft mit einem aggressiven ausgewachsenen Bären und einen Einbruch mit seinem Schlittenhundengespann in einem nicht ganz zugefrorenen See. Aber in der beiligenden "Making of"- DVD wird einem bewusst gemacht, wie viel an dem Film gestellt ist, so dass er zurecht nur als "Halbdokumentation" bezeichnet wird.

Aber darauf muss man erstmal kommen! Denn die Handlungshergänge wirken oft so realistisch (und könnten ja auch tatsächlich so passiert sein!), und die Hauptperson Norman (übrigens ein echter Trapper)spielt so überzeugend (das hätte kein Profi- Schauspieler besser machen können!), die Landschaftsaufnahmen sind so überwältigend, dass man am liebsten glauben möchte, dass das alles reine Wirklichkeit ist.

Ist es aber nicht. Ich habe das Gefühl, dass der Regisseur einfach nur eine clevere Idee hatte, was sich im (Großstadt-) Publikum besonders gut vermarkten lässt. Und so bedient der Film gewisse Sehnsüchte und Klischees der Großstadtmenschen. WEr von uns möchte auch schon gerne wissen, wie langweilig, deprimierend, einsam, ruhig, eintönig und vor allem kalt das LEben lange Zeit in der Einöde Kanadas sein kann? Aber der Film zeigt vor allem Großartiges: nicht nur die Landschaft (für die wir Großstadtmenschen uns natürlich besonders begeistern!) ist schön, sonder es passiert auch jede Menge Action: ein Schlittenhundegespann bricht im Eis ein, eine Begegnung mit einem Bären findet statt ... Auch sieht alles so herrlich einfach aus, wie er z.B. in WIndeseile ein Holzhaus baut. Es scheint unserem Trapper an nichts zu fehlen; die Kleinfamilie dort scheint keinen Mangel zu leiden.

Tatsächlich agiert Trapper Norman trotz allem wirklich bemerkenswertem schauspielerischem Geschick doch für einen Wildnis- Menschen, der angeblich dort schon 40 Jahre zugebracht haben soll, oft recht ungeschickt, so dass ich mich zum Schluss des Films manchmal gefragt habe, ob der Typ wirklich ein echter Trapper ist (aber er ist tatsächlich einer!).

Besonders geärgert aber haben mich seine Ansichten von der Natur: Trapper Norman hat ein seltsames Verhältnis zur Natur: er gibt sich äußerst selbstherrlich, wenn er z.B. aussagt, dass die Natur ohne die Menschen nicht überleben könnte (!), zumindest aber die Natur die Trapper bräuchte. Dabei wirkt er absolut nicht wie jemand, der dem Trapper- Dasein aufgrund seiner Liebe zur Natur und um den Naturschutz willen nachgeht. AUf der anderen SEite predigt er dann, wie sehr es der Mensch doch nötig hätte, zurück zur Natur zu gehen (ROusseau!), um mit dieser im Einklang zu leben (wenn das mal nicht ein Widerspruch ist!). Er scheint sich zwar als Naturbursche zu gefallen; aber mir kommt es so vor, als würde er ohne seine Frau, eine echte Indianerin, die die Stimme der Wildnis bestimmt besser versteht als er, bestimmt so manches Mal aufgeschmissen sein!

Fazit: wer den Film wie einen Spielfilm sehen will, schauspielerische Leistungen sehen oder sich in den Hauptakteur verlieben will, oder damit bedient ist, wenn seine Naturromantik- SEhnsüchte befriedigt werden, dem wird dieser Film sehr gut gefallen! Wer aber wirklich rein realistisch gezeigt haben will, wer und wie in der Natur gelebt wird, wie es da zu geht für einen Menschen, der wird etwas enttäuscht sein.

Immerhin zeigt der Film, dass es tatsächlich noch Menschen gibt, die es (mehr oder weniger) verstehen, in der Natur zu leben, und die so leben wollen. (Ja, es gibt sie, auch heute noch; es gibt sogar deutsche Auswanderer, die als Fallensteller heute noch in Kanada leben! Es ist also durchaus möglich! - das habe ich inwzischen in ECHTEN Dokumentationen gesehen! ). Das war für mich am wichtigsten zu wissen.
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Der letzte Trapper
Der letzte Trapper von Norman Winther (DVD - 2012)
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