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84 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erneut ein gigantisches Remaster eines Meisterwerkes!
Ich muß von vorn herein sagen, daß "Tales of mystery and imagination" mein absolutes Lieblingsalbum überhaupt ist. Doch genau deshalb ging ich umso kritischer an dieses langertwartetste Reissue seit Entwicklung des digitalen Remasterns heran. Zuviel Potential steckt in diesen Bändern und Herr Parsons hätte zuviel falsch machen können...
Veröffentlicht am 3. Mai 2007 von Michael Ivantschik

versus
4 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen wieder am Surroundsound-Fan vorbei...
wieder am Surroundsound-Fan vorbei...

Gerade so eine Veröffentlichung schreit förmlich nach einer 5.1-dts-Version auf DVD.
(Siehe Album On Air (dts5.1-DVD) und Album A Valid Path (5.1-DualDisc)

Liebe Musikverlage, wenn Ihr nicht wollt, dass wir zur reinen Download-Gesellschaft verkommen,
dann macht es doch wieder richtig (wie...
Vor 16 Monaten von gracd15 veröffentlicht


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84 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erneut ein gigantisches Remaster eines Meisterwerkes!, 3. Mai 2007
Ich muß von vorn herein sagen, daß "Tales of mystery and imagination" mein absolutes Lieblingsalbum überhaupt ist. Doch genau deshalb ging ich umso kritischer an dieses langertwartetste Reissue seit Entwicklung des digitalen Remasterns heran. Zuviel Potential steckt in diesen Bändern und Herr Parsons hätte zuviel falsch machen können.
Hat er aber nicht! Er hat uns als verantwortlicher Masteringenieur ganz im Gegenteil sogar einen unglaublichen Gefallen getan. Nämlich das gigantischste Orchester- Rock Album der Geschichte endlich in bestmöglicher Klangqualität herauszubringen. Doch dazu gleich mehr.
Zunächstmal sei kurz für die Unwissenden gesagt, daß die "Tales...." das Erstlingswerk des Alan Parsons Project sind, auf dem Alan Parsons und Eric Woolfson Gedichte und Geschichten von Edgar Allan Poe vertont haben. Und das in einem hochdramatischen und zerreißend spannenden symphonischen Rockgewand, daß alle Altbauten einstürzen lassen kann. Gastsänger auf diesem Konzeptwerk waren u.a. Arthur Brown und John Miles. 1987 legte das Duo die Scheibe neu auf, mixte neu ab und nahm einige Parts auch ganz neu auf. Zudem kamen endlich die Orson Welles Recitals hinzu, die das Werk noch mystischer erschienen ließen. Daß auf dem Album Rocksongs für die Ewigkeit in perfektem Klangbild drauf sind, sei nur kurz erwähnt.
Lange Zeit gab es den 1976er Originalmix nur auf Vinyl oder als limitierte CD Ausgabe von MFSL. Diese glänze auch nicht gerade mit druckvollem Sound sondern war eher zurückhaltend gemastert. Also langweilig.
Schluß mit der Suche nach überteuerten Gold CDs! Parsons und Woolfson packten auf diese Doppel CD beide Versionen und machen somit erstmals das ganze Meisterwerk offiziell zugänglich.
Und diese Remaster haben es in sich. Gerade die 76er Version profitiert vom Hochbit- Processing ungemein. Direkt und druckvoll tönt es. Ein enorm ausgeprägter Bass presst den Hörer in den Sessel. Und endlich kommt die wunderschöne Detailverliebtheit der Produktion voll zum tragen! Und der Vergleich mit der MFSL Version gewinnt diese CD hier schon nach 5 Sekunden!
Und auch der 87er Mix zeigt hier nun sein wahres Gesicht. Durch den Einsatz von mehr Hall und ein geändertes Panorama wirkt diese Version größer, spannender und dramatischer. Das Remaster ist zwar ehrlicherweise ein klitzekleinwenig zu undynamisch ausgefallen, aber das ist egal, denn jetzt hört man jedes Detail, jeden Effekt mikroskopisch genau. Jetzt kann man beide CDs auch wunderbar vergleichen und herausfinden, wie unterschiedlich die Aufnahmephilosophien in den beiden Jahrzehnten waren. Fantastisch!
Die Bonustracks fallen hier wesentlich interessanter aus, als auf "I robot", denn es ist nicht nur ein tolles Interview mit den Herren drauf, sondern frühe Demos von Woolfson, bevor er Parsons kennengelernt hat, usw.
Diese Deluxe Edition ist in ihrer Gesamtheit das beste Remaster seit Jahren und zeigt auf, welch ein gigantisches Projekt wirklich war. Hyperfantastisch!
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Entzauberung eines Meisterwerkes, 13. Februar 2008
Das Original-Album des Teams Woolfson-Parsons (ein Band-/Projektname war ursprünglich nicht geplant) war 1976 ein Meilenstein symphonischer Rockmusik; der Remix auf CD 1987 spaltete die Lager (modernisierter Sound, zusätzliche Instrumente und die Stimme Orson Welles'), Puristen sagen "sowas kann man nicht machen". Ich meine "sowas kann man nicht sagen" und "stellt die Puristen an die Wand", befinde ich doch seit jeher die '87er Fassung als schlichtweg genialsten Remix aller Zeiten.
Die Deluxe-Edition vereint nun zum ersten Mal beide offizielle Versionen (neuerlich re-remastered!) auf einer reich bebilderten Fold-Out CD-Box, angereichert mit Demos, unveröffentlichten Outtakes, Soundexperimenten, Interviews und nicht zuletzt sämtlichen Original-Aufnahmen mit Orson Welles pur. Das liest sich interessanter als es tatsächlich ist; die gesamten Bonüsse entzaubern das Meisterwerk eher als daß sie es verklären. Mein einziges Problem mit dieser Deluxe-Version ist also: warum wurde alles Zusatzmaterial nicht auf eine dritte CD gepackt (wie im Fall "The Piper at the Gates of Dawn" von Pink Floyd geschehen)? Ur- und '87er-Version von Tales of Mistery sind m. E. sakrosankt ... nach "To One in Paradise" darf eigentlich nichts mehr kommen. Da stell ich mich auch gerne mal selber an die Wand ;-)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neue klangliche Sphären, 20. August 2007
In Kreisen der Musikkritik wird das Schaffen von Alan Parsons inzwischen häufig etwas geringschätzig behandelt.
Ab Mitte der 80-er Jahre driftet das Alan Parsons Project - ebenso viele verdienstvolle andere Bands - zwar ganz übel in Richtung Charttauglichkeit ab, aber die ersten drei Alben sind auch heute noch echte Sahneschnittchen.
Dies gilt ganz besonders für das Erstlingswerk zum Thema E.A. Poe mit dem Parsons / Woolfson ihre Hörer in klanglich bis dato nicht gekannte Sphären entführten.
Gerade im Zusammenhang mit der musikalischen Bearbeitung einer ernsthaften dichterischen Vorlage hat sich so mancher Künstler ganz schlimm verhoben.
In dem Fall hier kann man den verantwortlichen Musikern aber ein durchweg geglücktes Meisterwerk bescheinigen.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Und wieder heißt's: Besser geht's nicht!, 27. April 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Im Grunde ist zu diesem zeitlosen Werk schon alles gesagt worden in den letzten 31 Jahren.

Trotzdem möchte ich auch zu dieser De-Luxe-Ausgabe noch kurz meinen Senf abgeben.

Es war heute fast wie beim allerersten Mal, so wie damals, als ich vor vielen Jahren noch die Vinyl-LP auflegte und sofort wußte, von welcher Musik ich fortan totaler Fan sein würde! Vor allem der Klang der Originalausgabe ist jetzt wieder so, wie er auf der LP einstmals war, bevor Kratzer und Knistern durch das zahlreiche Hören überhand nahmen... Ich frage mich, wie es Meister Parsons eigentlich hinkriegt, ein 31 Jahre altes Werk aufzupolieren, daß es klingt wie am ersten Tag, ohne nur aufgemotzt oder übertrieben bearbeitet zu klingen!

Wir haben lange lange auf diese Neuausgabe warten müssen, aber das Warten hat sich gelohnt!

An die Hardcore-Fans: "The Raven" in der Ur-Version ist als Bonus mit drauf, und wie ich finde, ein Leckerbissen sondergleichen!

Ach ja, es sind ja gleich 2 CDs, zweimal "Tales of mystery...". Warum das, werden sich manche fragen? Es gab ja 1987 schon mal eine Neuauflage, in manchen Passagen leicht abgeändert, aber bereits damals remastert. Aber das ist ja auch schon wieder 20 Jahre her, so daß auch bei der 1987-er-Version eine leichte Soundverbesserung zu hören ist.

Lediglich bei "Cask of Amontillado" und "System of Dr. Tarr and Prof. Fether" sind mir zu wenig Bässe und etwas zu viele Höhen drin. Aber das kann auch an meiner Anlage (oder an meinen Ohren) liegen...

Auf beiden CDs sind wieder Bonus-Tracks drauf mit Rohversionen und einigem unveröffentlichtem Material. Nette Zuckerl!

Die Aufmachung finde ich soweit auch in Ordnung, sogar der "Album"-Charakter der Originalausgabe, die ja damals wirklich noch ein richtiges "Album" mit mehreren Seiten war, ist einigermaßen erhalten geblieben.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk !, 11. Mai 2007
Die Deluxe-Ausgabe liefert wertvolle Hintergrundinformation zu dem Erstprojekt der Herren Woolfson und Parsons. Das Cover ist liebevoll zurechtgemacht mit alten Aufnahmefotos. Die Bonus-Tracks sind super interssant, weil sie die ursprünglichen Songstrukturen wiedergeben, wie sie als Demo, also unproduced, aufgenommen wurden. Aber schon da erkennt man das enorme Potential in dem Material. Die CD 1 (Original von 1976 remastered) ist i.j.F. eine Soundverbesserung. CD 2 (Remastering von 1987) ist hier noch einmal remastered worden, wodurch leider die Dynamik der 87er Version etwas verloren geht (einziger Minuspunkt). Der Verlust an Dynamik fällt insbesondere bei den Drums auf, die hier nicht mehr so bombastisch daher kommern wie auf der 87er Version. Da die 87er Version dermaßen viel Dynamik hatte, fällt dieser Minuspunkt hier jedoch relativ gering aus und der Sound der 2007er Version kann sich immer noch sehen lassen.

Insgesamt macht es Spaß, das Konzept-Album wieder neu zu endecken und man wird wehmütig bei dem Gedanken, dass es heutzutage solch anspruchsvollen Rock leider nicht mehr gibt. Bleibt zu hoffen, dass Woolfson und Parsons durch diese neuerliche Zusammenarbeit nach 17 Jahren wieder Lust aufeinander bekommen und uns vielleicht doch noch mal ein neues Konzept-Album abliefern werden...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stunning renditions of 7 classic tales and poems by E.A. Poe., 2. November 2008
Von 
Themis-Athena (from somewhere between California and Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
I'll never forget the first work by Edgar Allan Poe I ever read: it was "The Tell-Tale Heart," and Poe's short story about a madman who kills and dismembers an old man by whose "evil eye" he feels haunted soon outgrew the high school class assignment it had originally been for me; and the narrator's nightmares began to haunt me, too. (Yes, I was an impressionable 16-year-old, but Poe really *was* the master of horror for all ages.) Alan Parsons's rendition of the story on the third track of "Tales of Mystery and Imagination" does full justice to its sense of lunacy masquerading as clairvoyance, and the urgency of the narrator's acts, driven by the sound of the old man's beating heart, hidden below the floor boards of his room, and symbolized here by the steady bass and drum beat underlying the entire track -- except for the deceptively serene bridge ("And he won't be found at all, not a trace to mark his fall nor a stain upon the wall"), after which it returns with all the greater force, accentuated by the grating sound of an electric guitar which, along with the bassline and drums, causes some to describe this song as more of a traditional rock song than the other parts of this album.

The album starts with an instrumental based on the poem "Dream Within a Dream," to which the brief Poe quote from 1846's "Marginalia," where "Dream Within a Dream" was also published -- spoken by Orson Welles -- was added on 1987's remastered CD (the second CD of this re-remastered edition). In many ways, this quote sets the theme for the entire album, and for Poe's work in general: "There is ... a class of fancies of exquisite delicacy which are not thoughts ... These fancies arise in the soul, alas how rarely ... at those weird points of time, where the confines of the waking world blend with the world of dreams. ... I captured this fancy, where all that we see, or seem, is but a dream within a dream." (I owned and loved the vinyl version of this album long before the CD was released; but for the life of me I cannot understand why this quote was not included from the start -- unlike others I don't find it an intrusion but an enrichment. This double CD, however, now even affords listeners the long-awaited opportunity of a direct comparison between both the original and the 1987 recording.) And like the quote, the entire track weaves around the listener's thoughts and thus, leads us into the rest of the album, at the end introducing the drum-enforced bassline which also dominates the next two tracks on what used to be the vinyl original's first side.

Thus, "Dream Within a Dream" blends seamlessly into the interpretation of Poe's classic "The Raven" -- the epitome of a story about a nightly visitor from hell, come to torment the narrator and to leave Nevermore. (Parsons maintains the poem's gloomy mood, although he makes little to no references to its more explanatory parts.) And like the "The Raven" and "The Tell-Tale Heart," the album's fourth track deals with a soul damned forever, setting to music the tale of "The Cask of Amontillado," that bait used by its narrator Montresor to lure and immure alive in his palace's labyrinthic vaults one pointedly named Fortunado. The song's heavily textured vocals layer Fortunado's pleas for help with Montresor's gloating, while gentle keyboard and string tunes contrast his horrifying act. Horns, guitars and a choir emphasize the story's somber end.

The tales then move on to the chillingly hilarious account of the madhouse reigned by the inmates themselves (insufficiently "soothed" by the prior system and now partying wildly) and the "System of Dr. Tarr and Professor Fether," administered on their former guards.

The orchestral suite "Fall of the House of Usher," the centerpiece of the vinyl album's second side, puts to music Poe's ghastly tale of an ancient mansion causing the ruin of its owners. Here again, on the 1987 CD, Orson Welles lends his voice to Poe's words, written in 1831, eight years before the tale itself but foretelling it with its references to "[s]hadows of shadows passing," "colour becom[ing] pallor, man becom[ing] carcase, home becom[ing] catacomb, and the dead [who] are but for a moment motionless." (Again, I fail to understand why this was not already included on the vinyl version of the album -- but, again, I think proponents of both editions will be equally pleased with the direct comparison offered by this CD.) The suite's individual movements mirror the breadth of emotions contained in Poe's tale, with (alternatively and conjunctively) wailing strings, sinuous guitars, and thundering, hard-driving drums and bassline.

And as in anyone of Poe's tales, there simply cannot be an upbeat ending -- the album's last track is a melancholy interpretation of the ode "To One in Paradise," mourning the death of the speaker's love.

"Tales of Mystery and Imagination" is a quintessential concept album; the auspicious debut of that "anonymous outfit that never play[ed] gigs," as Parsons wrote in the liner notes of the remastered CD; a "project" whose name was initially not intended to be the name of the band but rather their product, the album itself. In addition to close contributor and keyboardist Eric Woolfson, Alan Parsons recruited a talented group of individuals: conductor Andrew Powell, who later produced Kate Bush's first albums, scored Richard Donner's Ladyhawke and worked with artists as diverse as Karlheinz Stockhausen, Pierre Boulez, Leo Sayer, Chris de Burgh, Kansas and the Philharmonia Orchestra; guitarist Ian Bairnson (now known for his cooperations with George Martin, Mick Fleetwood and again, Kate Bush); actor Leonard Whiting (Romeo the 1968 Zeffirelli film), Elton John's bassist David Paton, 10CC drummer and Bairnson ex-co-Pilot Stuart Tosh, Tina Turner sidekick-to-be John Miles, and Terry Sylvester, Graham Nash's replacement in the Hollies.

In addition to both versions of the album, this double CD offers bonus material such as excerpts from (spoken) interviews and an extensive booklet which contains, inter alia, the lyrics to all songs, reproductions of the original album's artwork, artist biographies, as well as a detailed essay.

If you didn't know this is Parsons's and his "Project"'s first album, you certainly wouldn't be able to tell this from the record's tight, first-rate production and musicianship. I am not the world's greatest fan of electronic music -- but this album has so much more to offer than synthesizers and vocoders. It has been one of my all-time favorites ever since its 1975 release, and I still listen to it with great regularity.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gänsehaut garantiert !!!, 22. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Im Juni 1976 erschien das Album "Tales Of Mystery And Imagination". Die Idee ein Konzeptalbum von düsteren Werken des Schriftstellers "Edgar Allan Poe" zu vertonen entstand bereits 1974, und die Aufnahmen wurden zwischen Juni 1975 und Januar 1976 getätigt. Hinter dem Namen "The Alan Parsons Project" verbergen sich "Eric Woolfson" und "Alan Parsons". Damit das Album entstehen konnte waren eine Menge hochkarätiger Gastmusiker und Sänger (John Miles, Arthur Brown) erforderlich. Nicht zuletzt noch ein hochkarätiger Arrangeuer (Andrew Powell) für die Orchester und Chor- Parts, die den Stücken das Notwendige i-tüpfelchen aufsetzt, so dass sich auch der Zuhörer der Spannungsgeladenen, düsteren, ängstlichen, melancholischen, schattigen Atmosphäre (die E.A.Poes Werke ausmachen) nicht mehr entziehen kann.
Der glanzvolle Opener in das Album "A Dream Within A Dream" entführt anfangs mit Sphärischen Klängen in einen Traum innerhalb eines Traumes, während im zweiten Stück der Rabe "The Raven" erscheint um mitzuteilen das die Seele die in seinem Schatten liegt "nimmermehr" aufsteigen wird. Musikalisch grandios umgesetzt, sich steigernd in einem endlosen "Nevermore".
"The Tell - Tale Heart" ist ein Rock - Meisterstück, getragen von der Stimme von "Arthur Brown" der Angst und Hass gekonnt stimmlich zelebriert. Ebenso ein Bravourstück "The Cask Of Amontillado". Der immerwieder einsetzende dynamische Orchesterpart unterstreicht die Dramatik der Geschichte. "Montrésor" der den verhassten "Fortunato" in eine Falle lockt und lebendig einmauert. Der Köder ist ein "Fass Amontillado".
Der absolute Höhepunkt des Albums ist jedoch "The Fall Of The House Of Usher". Ein 15 minütiges Stück das in verschiedene einzelne Parts ("Prelude" , "Arrival" , "Intermezzo" , "Pavane" , "The Fall") aufgeteilt ist.
Die Geschichte ist auch hier musikalisch eindrucksvoll umgesetzt (von den Ereignissen im Hause Usher, bis zum Fall). "To One In Paradise" lässt das Album ausklingen.
Das Album habe ich in meiner Jugend (ca. 1982) das erste mal gehört. Die Gänsehaut und Faszination vom ersten hören bis heute ist ungebrochen. Stets lässt mich dieses Album nach dem ausklingen noch eine ganze Weile schweigend in meinem Sessel zurück. Ich beschäftigte mich auch mit den Werken von "Edgar Allan Poe" um tiefer in das Album eindringen zu können. Meine Empfehlung ist daher auch, sich zumindest mit den hier vertonten Werken von "Edgar Allan Poe" ein wenig zu befassen.
"The Alan Parsons Project" ist mit Ihrem Debütalbum ein Meisterwerk gelungen und zählt heute mit zu den besten Konzeptalben der Musikgeschichte im Prog.-Art Rock.
Nach erscheinen diese Albums wurde es für "Eric Woolfson" und "Alan Parsons" recht schwer dieses hohe Niveau zu halten, bzw. wiederholen zu können. Gelingen sollte Ihnen das auch "nicht" mehr. Die nachfolgenden Alben "I Robot" oder "Pyramid" wiesen zwar nochmal ähnlich hohe Kompositionen und Umsetzungen auf, erreichten aber nicht den hohen Anspruchsgehalt dieses Werkes.

Zu den verschiedenen Ausgaben: 2 CD - Deluxe Edition
Die Deluxe - Ausgabe kann ich jedem empfehlen der Interesse an dem Album hat und nicht zu tief in die Tasche greifen möchte, da nur diese Ausgabe die "Original Abmischung" des Albums enthält. Ansonsten war die Original Abmischung nur als Gold - CD der MFSL erhältlich.
Des weiteren ist die Remix - Version von 1987 enthalten (Erst - VÖ des Albums auf CD 1987). Bei der Remix - Version wurde am Anfang von "A Dream Within A Dream" und "The Fall Of The House Of Usher" noch die gesprochenen Einleitungen von "Orson Welles" angefügt, die 1976 nur verwendet wurden um das Album zu promoten. Unter ein paar Stücken wurden zusätzlich Instrumente gemischt (am auffälligsten Gitarre). Auch Gesangsparts wurden leicht verändert. So endet "The Tell - Tale Heart" z.B. mit einem gellenden Schrei von Arthur Brown. Alles in allem kein schlechter Remix, jedoch bevorzuge ich nach wie vor die "Original Abmischung".
Zusätzlich gibt/ gab es die Deluxe - Ausgabe noch als SHM-CD aus Japan die ich bevorzuge aufgrund der Aufmachung (erschien im klappbaren Pappcover). Klanglich sind sowohl die EU und Japan Deluxe - Ausgaben auf gleichem Niveau, wobei es mir etwas an der Dynamik mangelt. Alle Ausgaben enthalten reichhaltiges Bonusmaterial und auch die Originalen Fotos und Illustrationen sind im Booklet enthalten.
MFSL Gold - CD:
Wer etwas mehr Geld ausgeben möchte, dem empfehle ich nach der MFSL - Gold CD zu suchen. Allein diese hat ein ausgewogenes Klangbild. Dynamik und Hochton stehen in gutem Verhältnis. Die MFSL hat insbesondere doch den besseren "Wumms" den das Wohnzimmer erzittern lässt. ;-)
Vinyl - Ausgaben:
Wer einen guten Plattenspieler sein eigen nennen kann empfehle ich Ausschau nach einer gut erhaltenen Originalen VÖ von 1976 zu halten. Diese ist bei 20th Century Records im Gatefold Cover mit eingefügtem Booklet erschienen. Fotos und Illustrationen kommen hier besonders schön zur Geltung, ganz zu schweigen vom Ton und der Atmosphäre. Empfehlenswert auch die MFSL - Vinyl Ausgabe.

Ich bin kein Fan von "The Alan Parsons Project", aber ich bin durchaus Fan dieses Albums ! Und dieses Album gehört in jede gut sortierte Sammlung und in jeden Musikunterricht in der Schule !!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Horror- und Geistermusik als innovatives Debüt, 2. Juni 2011
Von 
Alexander Hoefer "Animus" (Pähkinäkolo) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Nachdem mich irgendwann in den Achtzigern das "Parsons-Fieber" gepackt hatte, führte natürlich auch kein Weg an diesem außergewöhnlichen Debüt-Album vorbei. Die beiden kreativen Köpfe Alan Parsons und Eric Wolfsoon schlugen mit diesem Album schon einen gewagten Weg ein, enthält es doch neben sehr innovativer Rockmusik - The Raven - (erstmals mit einem Vocoder) auch sehr viele Klassikelemente, was nicht jedermanns Geschmack ist. Diese beiden Genres miteinander zu verknüpfen, das war zur damaligen Zeit schon sehr außergewöhnlich.

Als kreative Grundlage des Albums diente die Literatur von Edgar Allan Poe, mit der ich persönlich auch heute noch nicht viel anfangen kann. Ich bin kein großer Fan von Horrorliteratur. Die Realität und das wahre Leben sind für mich Horror genug, da brauche ich nicht noch irgendwelche schrecklichen literarischen Charaktere.

Dennoch zog mich diese unheimliche Musik ganz schnell in ihren Bann, und die Stimme von Orson Wells setzt mir regelmäßig einen Gänsehautschauder auf den Rücken. Kombiniert mit den unglaublich atmosphärischen Schlagbass-Komponenten und Keyboardsounds, ist - Tales of Mystery and Imagination - ein ultimatives Hörerlebnis, das einem eiskalt den Rücken runter läuft, wenn man die CD laut anhört.

Dass es jetzt in einer Deluxe-Edition gibt, in der beide Veröffentlichungen, also die originale Version von 1976 (ohne Orwell) und die 1987-Version (mit Orwell) in remasterter Superqualität enthalten sind, das ist einfach nur wunderschön, und lässt den Musikfreund buchstäblich im Dreieck hüpfen.

Beide Versionen sind hervorragend abgemischt und haben jede für sich ihren Reiz, wobei mir persönlich die 1987-Version besser gefällt. Die Stimme von Orson Wells ist einfach unschlagbar gut. Beide CD's enthalten sehr viel Bonusmaterial, wobei das allerdings nur für die wirklich eingefleischten Fans wie mich von Interesse sein dürfte. Dennoch die Anschaffung dieser Edition lohnt sich in jeglicher Hinsicht.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Immer noch ein Top Album aber..., 2. Januar 2008
Es war meine erste Schallplatte.
Aber was das Remastering angeht, ist meiner Ansicht nach nicht viel von
dem Original übrig geblieben. Pseudoaufgeblasen und dynamisch flach.
Die zweite CD enthält die volle CD der 1987 erschienen Version,
die deutlich mehr Druck hat und auch die akustischen Instrumente
unverfälschter rüberbringt. Mir kommt es so vor, als hätte Herr Parsons
hier aufzeigen wollen, wie weit es mit dem Loudness war (wen s interessiert, der kann ja mal danach suchen oder sich die CDs unter einem
Anyliser ansehen) gekommen ist. Dann sieht man, was man auch hört.
Die Musik ist trotzdem 5 Punkte wert. Ein zeitloses Werk der Musikgeschichte.
Warum die neue CD s hier bevorzugt wird, ist mir schleierhaft.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Essentielles Werk, 24. August 2007
Tales Of Mystery And Imagination
(1976)

1974 trafen sich Alan Parsons und Eric Woolfson das erste Mal. Parsons hatte sich bereits als Produzent und Toningenieur einen Namen in der Musikindustrie gemacht. Er hatte für die Beatles auf "Let It Be" und "Abbey Road" gearbeitet und war maßgeblich am Klang von Pink Floyds "Atom Heart Mother" und vor allem "Dark Side Of The Moon" verantwortlich, was ihm eine Grammy-Nominierung eingebracht hatte.

Eric Woolfson hingegen war Manager u.a. von Carl Douglas, der mit "Kung Fu Fighting" einen recht einfältigen, aber ungeheuer erfolgreichen Hit hatte. Woolfson war es auch, der zuerst die Idee hatte, ein Album aufzunehmen, das sich mit Edgar Allan Poes Werk auseinandersetzt. Jedoch war er der Meinung, daß er nicht genug Ansehen als Produzent und Komponist besaß, um dieses Projekt auch wirklich auf die Beine zu stellen. Das änderte sich, als Eric Woolfson auf Alan Parsons traf und Parsons die Idee Woolfsons begeistert aufnahm. Der Kern des späteren Alan Parsons Project hatte sich gebildet. Mit Eric Woolfson als Hauptideengeber und Komponist und Alan Parsons als derjenige, der die Ideen aufgreift, sie weiterentwickelt und letztlich umsetzt. Das APP verfolgte Perfektion im Studio und vervollkommnete dort Klang und Musik - und trat (so gut wie) niemals live auf.

"Tales Of Mystery And Imagination" wurde als erstes Album zur perfekten Symbiose aus Sinfonik und Rock, Technik und Gefühl. So unterschiedliche Instrumente wie der digitale Vocoder (der auf "The Raven" zu einem seiner allerersten Einsätze überhaupt kam) und ein ausgewachsenes Symphonieorchester finden sich auf dem Album zusammen. Parsons bediente sich dabei aus einem großen Musikerpool, wobei er Sänger und Instrumentalisten so einsetze, daß sie zum jeweiligen Song paßten. Die Bands Pilot (in Form von David Paton und Stuart Tosh) und Ambrosia waren auf dem Album vertreten, dazu auch John Miles (dessen Debutalbum 1976 von Parsons produziert wurde und mit "Music" einen ziemlich erfolgreichen Hit lieferte), Terry Sylvester von den Hollies, Arthur Brown, der seinen größten Hit mit "Fire" einst gehabt hatte und dazu der Dauergitarrist Ian Bairnson, der auf allen weiteren APP-Alben mitspielte.

Die Lieder auf "Tales Of Mystery..." bewegen sich zwischen ätherischen Instrumentalstücken ("A Dream Within A Dream"), rockigen Stücken wie "The Tell-Tale Heart", auf dem Arthur Brown mit seinem Gesang glänzen darf und bombastischer filmmusikgleicher Orchestermusik auf "The Fall Of The House Of Usher", das ein weiteres Langzeitmitglied des Alan Parsons Project prominent hervorhebt. Andrew Powell als Arrangeur und Dirigent der Orchesterparts war auf allen anderen Alben integraler Bestandteil der Musik und dritte Kraft im Projekt.

Nun ist zwar "Tales Of Mystery And Imagination" nicht gerade Progressive Rock in Reinkultur, doch auch alles andere als gewöhnliche Rock- oder Popmusik. Woolfson und Parsons haben auf "Tales..." eingängige Melodien gefunden und sie komplex in Szene gesetzt, fernab jeglicher Banalität und gewiß für die meisten Progfans von Interesse, so man das Album denn nicht schon längst besitzt.

Von allen Project-Alben ist "Tales Of Mystery And Imagination" gewiß das klassischste und hat auch Jahrzehnte nach seiner ersten Veröffentlichung nichts von seinem Charme verloren. Eben weil die Musik auf dem Album keine zeitgenössischen Anleihen nimmt.

Ursprünglich sollte "Tales Of Mystery And Imagination" ohne Bandnamen auskommen. Doch die Plattenfirma bestand auf einen - so wurde praktisch kurz vor Schluß "Alan Parsons Project" als Name gewählt. Und aufgrund des überwältigenden Erfolgs des Albums wurde auch die Idee das Alan Parsons Project als einmalige Angelegenheit nur zu sehen, schnell aufgegeben.

Wenn man heutzutage das Album kauft erhält man übrigens die digital aufbearbeitete und leicht überarbeitete Version von Alan Parsons aus dem Jahr 1987 anläßlich der Veröffentlichung auf CD. Neu waren eine gesprochene Einleitung von Orson Welles auf der ehemaligen Seite 1 und Seite 2 der LP, sowie ein paar verstreute neue Gitarrenparts von Ian Bairnson und ein wenig Kirchenorgel gespielt von Alan Parsons auf "The System Of Doctor Tarr And Professor Fether". Insgesamt fügen sich die neuen Sachen sehr harmonisch ein und man merkt zu keiner Zeit, das 12 Jahre zwischen den neuen Teilen und dem Hauptteil von 1975 liegen. Wer nun neugierig auf die alte Version des Albums ist, muß sich wohl oder übel auf dem Gebrauchtmarkt umsehen. Allerdings denke ich, daß die neue Version (die letztlich nicht gar so viele neue Teile enthält) der alten mehr als gerecht wird und sogar bereichert.

So oder so ist "Tales Of Mystery And Imagination" ein essentielles Werk - in seiner Art perfekt und eigentlich aus keiner Musiksammlung wegzudenken.
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