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82 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erneut ein gigantisches Remaster eines Meisterwerkes!
Ich muß von vorn herein sagen, daß "Tales of mystery and imagination" mein absolutes Lieblingsalbum überhaupt ist. Doch genau deshalb ging ich umso kritischer an dieses langertwartetste Reissue seit Entwicklung des digitalen Remasterns heran. Zuviel Potential steckt in diesen Bändern und Herr Parsons hätte zuviel falsch machen können...
Veröffentlicht am 3. Mai 2007 von Michael Ivantschik

versus
3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen wieder am Surroundsound-Fan vorbei...
wieder am Surroundsound-Fan vorbei...

Gerade so eine Veröffentlichung schreit förmlich nach einer 5.1-dts-Version auf DVD.
(Siehe Album On Air (dts5.1-DVD) und Album A Valid Path (5.1-DualDisc)

Liebe Musikverlage, wenn Ihr nicht wollt, dass wir zur reinen Download-Gesellschaft verkommen,
dann macht es doch wieder richtig (wie...
Vor 11 Monaten von gracd15 veröffentlicht


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82 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erneut ein gigantisches Remaster eines Meisterwerkes!, 3. Mai 2007
Ich muß von vorn herein sagen, daß "Tales of mystery and imagination" mein absolutes Lieblingsalbum überhaupt ist. Doch genau deshalb ging ich umso kritischer an dieses langertwartetste Reissue seit Entwicklung des digitalen Remasterns heran. Zuviel Potential steckt in diesen Bändern und Herr Parsons hätte zuviel falsch machen können.
Hat er aber nicht! Er hat uns als verantwortlicher Masteringenieur ganz im Gegenteil sogar einen unglaublichen Gefallen getan. Nämlich das gigantischste Orchester- Rock Album der Geschichte endlich in bestmöglicher Klangqualität herauszubringen. Doch dazu gleich mehr.
Zunächstmal sei kurz für die Unwissenden gesagt, daß die "Tales...." das Erstlingswerk des Alan Parsons Project sind, auf dem Alan Parsons und Eric Woolfson Gedichte und Geschichten von Edgar Allan Poe vertont haben. Und das in einem hochdramatischen und zerreißend spannenden symphonischen Rockgewand, daß alle Altbauten einstürzen lassen kann. Gastsänger auf diesem Konzeptwerk waren u.a. Arthur Brown und John Miles. 1987 legte das Duo die Scheibe neu auf, mixte neu ab und nahm einige Parts auch ganz neu auf. Zudem kamen endlich die Orson Welles Recitals hinzu, die das Werk noch mystischer erschienen ließen. Daß auf dem Album Rocksongs für die Ewigkeit in perfektem Klangbild drauf sind, sei nur kurz erwähnt.
Lange Zeit gab es den 1976er Originalmix nur auf Vinyl oder als limitierte CD Ausgabe von MFSL. Diese glänze auch nicht gerade mit druckvollem Sound sondern war eher zurückhaltend gemastert. Also langweilig.
Schluß mit der Suche nach überteuerten Gold CDs! Parsons und Woolfson packten auf diese Doppel CD beide Versionen und machen somit erstmals das ganze Meisterwerk offiziell zugänglich.
Und diese Remaster haben es in sich. Gerade die 76er Version profitiert vom Hochbit- Processing ungemein. Direkt und druckvoll tönt es. Ein enorm ausgeprägter Bass presst den Hörer in den Sessel. Und endlich kommt die wunderschöne Detailverliebtheit der Produktion voll zum tragen! Und der Vergleich mit der MFSL Version gewinnt diese CD hier schon nach 5 Sekunden!
Und auch der 87er Mix zeigt hier nun sein wahres Gesicht. Durch den Einsatz von mehr Hall und ein geändertes Panorama wirkt diese Version größer, spannender und dramatischer. Das Remaster ist zwar ehrlicherweise ein klitzekleinwenig zu undynamisch ausgefallen, aber das ist egal, denn jetzt hört man jedes Detail, jeden Effekt mikroskopisch genau. Jetzt kann man beide CDs auch wunderbar vergleichen und herausfinden, wie unterschiedlich die Aufnahmephilosophien in den beiden Jahrzehnten waren. Fantastisch!
Die Bonustracks fallen hier wesentlich interessanter aus, als auf "I robot", denn es ist nicht nur ein tolles Interview mit den Herren drauf, sondern frühe Demos von Woolfson, bevor er Parsons kennengelernt hat, usw.
Diese Deluxe Edition ist in ihrer Gesamtheit das beste Remaster seit Jahren und zeigt auf, welch ein gigantisches Projekt wirklich war. Hyperfantastisch!
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Entzauberung eines Meisterwerkes, 13. Februar 2008
Das Original-Album des Teams Woolfson-Parsons (ein Band-/Projektname war ursprünglich nicht geplant) war 1976 ein Meilenstein symphonischer Rockmusik; der Remix auf CD 1987 spaltete die Lager (modernisierter Sound, zusätzliche Instrumente und die Stimme Orson Welles'), Puristen sagen "sowas kann man nicht machen". Ich meine "sowas kann man nicht sagen" und "stellt die Puristen an die Wand", befinde ich doch seit jeher die '87er Fassung als schlichtweg genialsten Remix aller Zeiten.
Die Deluxe-Edition vereint nun zum ersten Mal beide offizielle Versionen (neuerlich re-remastered!) auf einer reich bebilderten Fold-Out CD-Box, angereichert mit Demos, unveröffentlichten Outtakes, Soundexperimenten, Interviews und nicht zuletzt sämtlichen Original-Aufnahmen mit Orson Welles pur. Das liest sich interessanter als es tatsächlich ist; die gesamten Bonüsse entzaubern das Meisterwerk eher als daß sie es verklären. Mein einziges Problem mit dieser Deluxe-Version ist also: warum wurde alles Zusatzmaterial nicht auf eine dritte CD gepackt (wie im Fall "The Piper at the Gates of Dawn" von Pink Floyd geschehen)? Ur- und '87er-Version von Tales of Mistery sind m. E. sakrosankt ... nach "To One in Paradise" darf eigentlich nichts mehr kommen. Da stell ich mich auch gerne mal selber an die Wand ;-)
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Immer noch ein Top Album aber..., 2. Januar 2008
Es war meine erste Schallplatte.
Aber was das Remastering angeht, ist meiner Ansicht nach nicht viel von
dem Original übrig geblieben. Pseudoaufgeblasen und dynamisch flach.
Die zweite CD enthält die volle CD der 1987 erschienen Version,
die deutlich mehr Druck hat und auch die akustischen Instrumente
unverfälschter rüberbringt. Mir kommt es so vor, als hätte Herr Parsons
hier aufzeigen wollen, wie weit es mit dem Loudness war (wen s interessiert, der kann ja mal danach suchen oder sich die CDs unter einem
Anyliser ansehen) gekommen ist. Dann sieht man, was man auch hört.
Die Musik ist trotzdem 5 Punkte wert. Ein zeitloses Werk der Musikgeschichte.
Warum die neue CD s hier bevorzugt wird, ist mir schleierhaft.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk !, 11. Mai 2007
Die Deluxe-Ausgabe liefert wertvolle Hintergrundinformation zu dem Erstprojekt der Herren Woolfson und Parsons. Das Cover ist liebevoll zurechtgemacht mit alten Aufnahmefotos. Die Bonus-Tracks sind super interssant, weil sie die ursprünglichen Songstrukturen wiedergeben, wie sie als Demo, also unproduced, aufgenommen wurden. Aber schon da erkennt man das enorme Potential in dem Material. Die CD 1 (Original von 1976 remastered) ist i.j.F. eine Soundverbesserung. CD 2 (Remastering von 1987) ist hier noch einmal remastered worden, wodurch leider die Dynamik der 87er Version etwas verloren geht (einziger Minuspunkt). Der Verlust an Dynamik fällt insbesondere bei den Drums auf, die hier nicht mehr so bombastisch daher kommern wie auf der 87er Version. Da die 87er Version dermaßen viel Dynamik hatte, fällt dieser Minuspunkt hier jedoch relativ gering aus und der Sound der 2007er Version kann sich immer noch sehen lassen.

Insgesamt macht es Spaß, das Konzept-Album wieder neu zu endecken und man wird wehmütig bei dem Gedanken, dass es heutzutage solch anspruchsvollen Rock leider nicht mehr gibt. Bleibt zu hoffen, dass Woolfson und Parsons durch diese neuerliche Zusammenarbeit nach 17 Jahren wieder Lust aufeinander bekommen und uns vielleicht doch noch mal ein neues Konzept-Album abliefern werden...
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Und wieder heißt's: Besser geht's nicht!, 27. April 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Im Grunde ist zu diesem zeitlosen Werk schon alles gesagt worden in den letzten 31 Jahren.

Trotzdem möchte ich auch zu dieser De-Luxe-Ausgabe noch kurz meinen Senf abgeben.

Es war heute fast wie beim allerersten Mal, so wie damals, als ich vor vielen Jahren noch die Vinyl-LP auflegte und sofort wußte, von welcher Musik ich fortan totaler Fan sein würde! Vor allem der Klang der Originalausgabe ist jetzt wieder so, wie er auf der LP einstmals war, bevor Kratzer und Knistern durch das zahlreiche Hören überhand nahmen... Ich frage mich, wie es Meister Parsons eigentlich hinkriegt, ein 31 Jahre altes Werk aufzupolieren, daß es klingt wie am ersten Tag, ohne nur aufgemotzt oder übertrieben bearbeitet zu klingen!

Wir haben lange lange auf diese Neuausgabe warten müssen, aber das Warten hat sich gelohnt!

An die Hardcore-Fans: "The Raven" in der Ur-Version ist als Bonus mit drauf, und wie ich finde, ein Leckerbissen sondergleichen!

Ach ja, es sind ja gleich 2 CDs, zweimal "Tales of mystery...". Warum das, werden sich manche fragen? Es gab ja 1987 schon mal eine Neuauflage, in manchen Passagen leicht abgeändert, aber bereits damals remastert. Aber das ist ja auch schon wieder 20 Jahre her, so daß auch bei der 1987-er-Version eine leichte Soundverbesserung zu hören ist.

Lediglich bei "Cask of Amontillado" und "System of Dr. Tarr and Prof. Fether" sind mir zu wenig Bässe und etwas zu viele Höhen drin. Aber das kann auch an meiner Anlage (oder an meinen Ohren) liegen...

Auf beiden CDs sind wieder Bonus-Tracks drauf mit Rohversionen und einigem unveröffentlichtem Material. Nette Zuckerl!

Die Aufmachung finde ich soweit auch in Ordnung, sogar der "Album"-Charakter der Originalausgabe, die ja damals wirklich noch ein richtiges "Album" mit mehreren Seiten war, ist einigermaßen erhalten geblieben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neue klangliche Sphären, 20. August 2007
In Kreisen der Musikkritik wird das Schaffen von Alan Parsons inzwischen häufig etwas geringschätzig behandelt.
Ab Mitte der 80-er Jahre driftet das Alan Parsons Project - ebenso viele verdienstvolle andere Bands - zwar ganz übel in Richtung Charttauglichkeit ab, aber die ersten drei Alben sind auch heute noch echte Sahneschnittchen.
Dies gilt ganz besonders für das Erstlingswerk zum Thema E.A. Poe mit dem Parsons / Woolfson ihre Hörer in klanglich bis dato nicht gekannte Sphären entführten.
Gerade im Zusammenhang mit der musikalischen Bearbeitung einer ernsthaften dichterischen Vorlage hat sich so mancher Künstler ganz schlimm verhoben.
In dem Fall hier kann man den verantwortlichen Musikern aber ein durchweg geglücktes Meisterwerk bescheinigen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kongeniale Vertonung von Poe-Geschichten, 11. Februar 2011
Immer noch das mit weitem Abstand beste (manche mögen sagen: einzig gute) Album des APP. Sehr sorgfältig inszenierte Mini-Opern in Songformat, absolut stimmungsvoll und -treffend interpretiert.
Als erstes gibt es die instrumentale Vertonung des Gedichts "A Dream Within A Dream" (in der ansonsten gräßlich aufgehübschten Neuaufnahme dieser CD von 1987, auch alternativ zur Original-CD von 1976 beiliegend, trägt Orson Welles dieses Gedicht vor), das sich langsam aber stetig entwickelt und eine simple, prägnante Bassfigur ans Licht treten läßt, die nahtlos in "The Raven" übergeht. Mit Vocoder-Stimme gesungen (war 1976 eine absolute Neuheit) und sich dramatisch entwickelnd. Danach das hitzig-gruselige "The Tell-Tale Heart", ein Höhepunkt der Platte (ich krieg da jedenfalls immer Schweißausbrüche). Hier ist die Originalversion vorzuziehen, weil sich im Mittelteil die Spannung viel besser aufbauen kann, wenn nicht dieses doofe Gitarrensolo der Neuaufnahme dazwischenfunkt.
"Cask Of Amontillado" fängt sanft an, kulminiert aber zwischendurch in einen wieder magischen Teil, mit dem es dann ausklingt. Das darauf folgende "The System Of Dr. Tarr and Prof. Feather" rockt hier noch am gewöhnlichsten, funktioniert aber trotzdem.
Das 16-minütige "The Fall Of The House Of Usher" ist zu 80% Klassik, die sich manchmal nach Bernard Herrmann anhört; auch hier fügen sich die dezent-rockigeren Passagen unproblematisch ein. Das Stück folgt einer sensiblen-gekonnten Dramaturgie und macht die Geschichte in all ihren Facetten äußerst plastisch hörbar. Der dramatische und kreative Klimax der Platte. Das Abschlußstück "To One In Paradise" ist etwas seicht und der einzige Schwachpunkt dieser Aufnahme.
Obwohl es mich sonst immer schüttelt, wenn Klassik auf Rock trifft (und das tut es sehr oft auf diesem Werk), ist das hier äußerst gut gelungen. Auch die eingearbeiteten Chöre passen hervorragend ins meist düster-geheimnisvolle Klangbild. Eine erstklassige Arbeit, meine Herren.
Meine definitive Version würde bis auf "A Dream Within A Dream" und "Usher" (in der neueren Version auch mit Orson Welles) aus der Originalversion bestehen. Die 1987 neu eingespielten Gitarrenspuren nerven und stören nur. Füllen Lücken, wo welche sein sollten. Schade. Was die sich dabei wohl gedacht haben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gänsehaut garantiert !!!, 22. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Im Juni 1976 erschien das Album "Tales Of Mystery And Imagination". Die Idee ein Konzeptalbum von düsteren Werken des Schriftstellers "Edgar Allan Poe" zu vertonen entstand bereits 1974, und die Aufnahmen wurden zwischen Juni 1975 und Januar 1976 getätigt. Hinter dem Namen "The Alan Parsons Project" verbergen sich "Eric Woolfson" und "Alan Parsons". Damit das Album entstehen konnte waren eine Menge hochkarätiger Gastmusiker und Sänger (John Miles, Arthur Brown) erforderlich. Nicht zuletzt noch ein hochkarätiger Arrangeuer (Andrew Powell) für die Orchester und Chor- Parts, die den Stücken das Notwendige i-tüpfelchen aufsetzt, so dass sich auch der Zuhörer der Spannungsgeladenen, düsteren, ängstlichen, melancholischen, schattigen Atmosphäre (die E.A.Poes Werke ausmachen) nicht mehr entziehen kann.
Der glanzvolle Opener in das Album "A Dream Within A Dream" entführt anfangs mit Sphärischen Klängen in einen Traum innerhalb eines Traumes, während im zweiten Stück der Rabe "The Raven" erscheint um mitzuteilen das die Seele die in seinem Schatten liegt "nimmermehr" aufsteigen wird. Musikalisch grandios umgesetzt, sich steigernd in einem endlosen "Nevermore".
"The Tell - Tale Heart" ist ein Rock - Meisterstück, getragen von der Stimme von "Arthur Brown" der Angst und Hass gekonnt stimmlich zelebriert. Ebenso ein Bravourstück "The Cask Of Amontillado". Der immerwieder einsetzende dynamische Orchesterpart unterstreicht die Dramatik der Geschichte. "Montrésor" der den verhassten "Fortunato" in eine Falle lockt und lebendig einmauert. Der Köder ist ein "Fass Amontillado".
Der absolute Höhepunkt des Albums ist jedoch "The Fall Of The House Of Usher". Ein 15 minütiges Stück das in verschiedene einzelne Parts ("Prelude" , "Arrival" , "Intermezzo" , "Pavane" , "The Fall") aufgeteilt ist.
Die Geschichte ist auch hier musikalisch eindrucksvoll umgesetzt (von den Ereignissen im Hause Usher, bis zum Fall). "To One In Paradise" lässt das Album ausklingen.
Das Album habe ich in meiner Jugend (ca. 1982) das erste mal gehört. Die Gänsehaut und Faszination vom ersten hören bis heute ist ungebrochen. Stets lässt mich dieses Album nach dem ausklingen noch eine ganze Weile schweigend in meinem Sessel zurück. Ich beschäftigte mich auch mit den Werken von "Edgar Allan Poe" um tiefer in das Album eindringen zu können. Meine Empfehlung ist daher auch, sich zumindest mit den hier vertonten Werken von "Edgar Allan Poe" ein wenig zu befassen.
"The Alan Parsons Project" ist mit Ihrem Debütalbum ein Meisterwerk gelungen und zählt heute mit zu den besten Konzeptalben der Musikgeschichte im Prog.-Art Rock.
Nach erscheinen diese Albums wurde es für "Eric Woolfson" und "Alan Parsons" recht schwer dieses hohe Niveau zu halten, bzw. wiederholen zu können. Gelingen sollte Ihnen das auch "nicht" mehr. Die nachfolgenden Alben "I Robot" oder "Pyramid" wiesen zwar nochmal ähnlich hohe Kompositionen und Umsetzungen auf, erreichten aber nicht den hohen Anspruchsgehalt dieses Werkes.

Zu den verschiedenen Ausgaben: 2 CD - Deluxe Edition
Die Deluxe - Ausgabe kann ich jedem empfehlen der Interesse an dem Album hat und nicht zu tief in die Tasche greifen möchte, da nur diese Ausgabe die "Original Abmischung" des Albums enthält. Ansonsten war die Original Abmischung nur als Gold - CD der MFSL erhältlich.
Des weiteren ist die Remix - Version von 1987 enthalten (Erst - VÖ des Albums auf CD 1987). Bei der Remix - Version wurde am Anfang von "A Dream Within A Dream" und "The Fall Of The House Of Usher" noch die gesprochenen Einleitungen von "Orson Welles" angefügt, die 1976 nur verwendet wurden um das Album zu promoten. Unter ein paar Stücken wurden zusätzlich Instrumente gemischt (am auffälligsten Gitarre). Auch Gesangsparts wurden leicht verändert. So endet "The Tell - Tale Heart" z.B. mit einem gellenden Schrei von Arthur Brown. Alles in allem kein schlechter Remix, jedoch bevorzuge ich nach wie vor die "Original Abmischung".
Zusätzlich gibt/ gab es die Deluxe - Ausgabe noch als SHM-CD aus Japan die ich bevorzuge aufgrund der Aufmachung (erschien im klappbaren Pappcover). Klanglich sind sowohl die EU und Japan Deluxe - Ausgaben auf gleichem Niveau, wobei es mir etwas an der Dynamik mangelt. Alle Ausgaben enthalten reichhaltiges Bonusmaterial und auch die Originalen Fotos und Illustrationen sind im Booklet enthalten.
MFSL Gold - CD:
Wer etwas mehr Geld ausgeben möchte, dem empfehle ich nach der MFSL - Gold CD zu suchen. Allein diese hat ein ausgewogenes Klangbild. Dynamik und Hochton stehen in gutem Verhältnis. Die MFSL hat insbesondere doch den besseren "Wumms" den das Wohnzimmer erzittern lässt. ;-)
Vinyl - Ausgaben:
Wer einen guten Plattenspieler sein eigen nennen kann empfehle ich Ausschau nach einer gut erhaltenen Originalen VÖ von 1976 zu halten. Diese ist bei 20th Century Records im Gatefold Cover mit eingefügtem Booklet erschienen. Fotos und Illustrationen kommen hier besonders schön zur Geltung, ganz zu schweigen vom Ton und der Atmosphäre. Empfehlenswert auch die MFSL - Vinyl Ausgabe.

Ich bin kein Fan von "The Alan Parsons Project", aber ich bin durchaus Fan dieses Albums ! Und dieses Album gehört in jede gut sortierte Sammlung und in jeden Musikunterricht in der Schule !!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Horror- und Geistermusik als innovatives Debüt, 2. Juni 2011
Von 
Alexander Hoefer "Animus" (Pähkinäkolo) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Nachdem mich irgendwann in den Achtzigern das "Parsons-Fieber" gepackt hatte, führte natürlich auch kein Weg an diesem außergewöhnlichen Debüt-Album vorbei. Die beiden kreativen Köpfe Alan Parsons und Eric Wolfsoon schlugen mit diesem Album schon einen gewagten Weg ein, enthält es doch neben sehr innovativer Rockmusik - The Raven - (erstmals mit einem Vocoder) auch sehr viele Klassikelemente, was nicht jedermanns Geschmack ist. Diese beiden Genres miteinander zu verknüpfen, das war zur damaligen Zeit schon sehr außergewöhnlich.

Als kreative Grundlage des Albums diente die Literatur von Edgar Allan Poe, mit der ich persönlich auch heute noch nicht viel anfangen kann. Ich bin kein großer Fan von Horrorliteratur. Die Realität und das wahre Leben sind für mich Horror genug, da brauche ich nicht noch irgendwelche schrecklichen literarischen Charaktere.

Dennoch zog mich diese unheimliche Musik ganz schnell in ihren Bann, und die Stimme von Orson Wells setzt mir regelmäßig einen Gänsehautschauder auf den Rücken. Kombiniert mit den unglaublich atmosphärischen Schlagbass-Komponenten und Keyboardsounds, ist - Tales of Mystery and Imagination - ein ultimatives Hörerlebnis, das einem eiskalt den Rücken runter läuft, wenn man die CD laut anhört.

Dass es jetzt in einer Deluxe-Edition gibt, in der beide Veröffentlichungen, also die originale Version von 1976 (ohne Orwell) und die 1987-Version (mit Orwell) in remasterter Superqualität enthalten sind, das ist einfach nur wunderschön, und lässt den Musikfreund buchstäblich im Dreieck hüpfen.

Beide Versionen sind hervorragend abgemischt und haben jede für sich ihren Reiz, wobei mir persönlich die 1987-Version besser gefällt. Die Stimme von Orson Wells ist einfach unschlagbar gut. Beide CD's enthalten sehr viel Bonusmaterial, wobei das allerdings nur für die wirklich eingefleischten Fans wie mich von Interesse sein dürfte. Dennoch die Anschaffung dieser Edition lohnt sich in jeglicher Hinsicht.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kultalbum in schöner Ausgabe - Zweifelhaftes Remastering, 16. April 2008
Ich will jetzt nicht Eulen nach Athen tragen und noch einmal die ganzen positiven Aspekte dieses Albums ausführlichst wiederkäuen, deswegen werde ich es bei den Pluspunkten kurz machen:

- einen Stern gibt es für das tolle Original-Album
- einen weiteren Stern gibt es für die sehr gelungene Neuauflage von 1986
- den nächsten Stern gibt es für die Idee, endlich beide Versionen in einer sehr schönen DigiPak-Ausgabe herauszubringen
- den vierten Stern gibt es für den "Mehrwert", den die ganzen Bonustracks dieser Ausgabe verschaffen

Keinen Stern gibt es für das Remastering.
Klar klingt jetzt alles klarer und transparenter, aber leider auch viel flacher und druckloser!
Wohin ist das ganze Klangvolumen verschwunden?
Wohin ist der bedrohliche Bass von THE RAVEN ge-remastered worden?
Was ist aus den donnernden Drums vom Anfang von DR. TARR AND PROF FETHER geworden?
Was ist mit der Dynamik des Orchesters auf der USHER-Suite passiert?

Man mag Alan Parsons für einen begnadeten Tontechniker halten (auch ich tue das), aber mit diesem Remastering gibt er jenen Stimmen neue Nahrung, welche den gesamten aktuellen Remastering-Trend als reine Geldmacherei bzw. Verschlimmbesserung aburteilen.

Es hätte die ultimative Ausgabe dieses Kultalbums werden können.
So aber kann ich leider nur 4 Sterne vergeben.
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Tales Of Mystery And Imagination
Tales Of Mystery And Imagination von The Alan Parsons Project
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