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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
1.070
4,3 von 5 Sternen
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am 17. August 2003
Selten habe ich so ein gutes Buch gelesen und ich lese nicht gerade wenig.
Dieses Buch hat aber alles, was ein gutes Buch braucht: es ist spannend, die Handlung ist einfach wunderbar und der Autor versteht es auf nahezu einmalige Art und Weise, "Bilder zu malen" die man als Leser nicht mehr vergisst.
Dieses Buch ist auch eine Homage an das Lesen und an den Wert des Buches: Der Protagonist Daniel beim Gang durch die Bibliothek der vergssenen Bücher:
"Ich spürte Millionen verlassener Seiten, herrenloser Welten und Seelen um mich herum, die in einem Ozean der Dunkelheit untergingen, während die außerhalb dieser Mauern pulsierende Welt Tag für Tag mehr die Erinnerung verlor, ohne es zu merken, und sich um so schlauer fühlte, je mehr sie vergaß"
Solche meisterhaften Stellen finden sich in diesem Buch zuhauf. Die Charaktere sind wunderbar ausprofiliert und Zafón vermag es auf phantastische Art und Weise, Stimmungen wie Eisamkeit, Dummheit, Angst und Ratlosigkeit darzustellen. Das alles ist noch gewürzt mit einer großen Prise Ironie und Spannung.
Das Barcelona der Nachkriegsjahre und die Konsequenzen der Franco-Diktatur werden ebenfalls eindrucksvoll dargestellt.
Dieses Buch wirkte auf mich wie eine große Symphonie - ein bombastisches Leseerlebnis. Schade, dass man nur 5 Sterne vergeben kann. Wer dieses Buch nicht liest, ist selber Schuld.
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am 8. April 2006
"Der Schatten des Windes"ist die Geschichte des Jungen Daniel, der das Buch: "der Schatten des Windes" im Friedhof der vergessenen Bücher findet, und somit die Patenschaft für es übernimmt.
Er ist von der Geschichte so fasziniert, das er versucht über die Buchhandlung seinens Vaters und diverse andere Wege an weitere Werke des Autors zu gelangen.
Dabei entdeckt er, das sich um den Autor, Julian Carax, tausende Geheimnisse drehen!
Jede Ausgabe des "Schatten im Windes" wurde von einem mysteriösen Mann im schwarzen Mantel ausfindig gemacht und verbrannt. Jede, ausser der seinen!
Und als er dann eines abends durch die Gassn Barcelonas geht, taucht eine Gestalt vor ihm auf! Rauchend, in einem schwarzen Mantel. Verlangend nach dem letzten Exemplar.
Diese verfolgt und beobachtet ihn auf Schritt und tritt, und wartet auf die Chance, ihr Werk zu Vollenden.
Aber warum ähnelt diese Gestalt dem Bösewicht aus dem Schatten des Windes? Und warum will ihm niemand etwas über den Verbleib dieses Julian Carax sagen?
Und nicht nur das: Warum kommt er sich vor als würde sein Leben mit dem Buchgeschehnnissen verschmelzen?
Das Buch "der Schatten des Windes" ist ein absolutes Meisterwerk, das nun von dem Hörbuch nahezu perfekt ergänzt wird!
Es zieht den Hörer sofort in seinen Bann und man möchte sich am liebsten in eine Decke kuscheln und unsichtbar neben Daniel her laufen, um nichts zu verpassen.
Die Geräusche Barcelonas und die Stimmen der Figuren sind so passend gewählt, das sie nicht einfach eine Geschichte erzählen. Sie lassen die Figuren neben einem auferstehen, und man steht mitten in Barcelona. Und das mit solcher Liebe zum Detail, das es so scheint, als könne man Barcelona manchmal sogar riechen.
Ein einfaches Muss für alle Liebhaber wunderbar fesselnder Geschichten über das Leben, die Liebe, und Figuren, die einem so vertraut sind, als wäre man mit ihnen aufgewachsen um mit ihnen durch Dick und Dünn zu gehen!
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am 5. November 2005
Wann ist Ihnen das zuletzt passiert, dass Sie nach der Lektüre eines 500-Seiten-Schmökers das Buch zuklappten und Sie traurig waren, dass es schon zu Ende war ?
Ein Grund für den Erfolg von "Der Schatten des Windes" mag sein, dass der Roman das LESEN an sich thematisiert. Er ist ein ungeheures Vexierspiel über Literatur, Schriftsteller, Leser und Bücher. Das Lesen ist gleichzeitig Subjekt und Objekt des Textes. Er handelt von einem faszinierendem Roman und ist gleichzeitig ein solcher. "Der Roman hat mich gelehrt, dass ich durch Lesen mehr und intensiver leben konnte," sagt jemand einmal.
In einer gewaltigen Schleife verknüpft Zafón die verschiedenen Geschichten in seinem Roman, der sich damit jeder Schubladisierung widersetzt: Entwicklungsroman, Zeitbild, Kriminalstory, Gesellschaftszeichnung und Liebesgeschichte in einem - und doch nichts davon. In erster Linie ist der Roman süffiges Lesefutter. Zafón versteht es, sein Publikum bei Laune zu halten: die Dialoge sind spritzig und souverän, die Dramturgie ausgeklügelt, die Personenzeichnung sorgfältig. Kaum je in der neueren Literatur hat man z.B. die Personifizierung des Bösen so eindringlich geschildert gefunden wie den Geheimpolizisten Fumero auf seinem Weg vom gedemütigten Jugendlichen bis zum kalt-gewalttätigen Mörder. Wer will, kann im Roman auch das repressive Klima der spanischen Nach-Bürgerkriegs-Ära spüren.
Das Ganze wird dargeboten mit der nahezu ungebändigten Fabulierlust des hispanischen Erzählers. Doch wo zum Beispiel Gabriel Garcia-Marquez in seinen Darstellungen auch exzessiv-überspannt erscheinen mag, verzichtet Zafón auf Drastik und Übertreibungen und bietet bildreiche Opulenz und Abwechslung.
Einfach ein fabelhafter Schmöker !
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am 21. März 2016
Ich bin begeistert. Selten hat mich ein Buch so gefesselt wie es dieses geschafft hat.

Du begleitest von Anfang an den 10jährigen Jungen Daniel, der in die Welt der verloreren Bücher eintaucht. Das Buch "Der Schatten des Windes" fasziniert Daniel so sehr, dass er alles über dessen Autor erfahren möchtest. Zusammen mit ihm machst du dich auf ein dunkles Familiengeheimnis aufzudekcen, was immer verstrickter zu werden scheint.

Die Geschichte wird so bildlich erzählt, dass ich durchgehend alles vor Augen gehabt habe und so zusammen mit Daniel und den anderen Figuren unbedingt die komplette Geschichte wissen wollte. Es fügen sich immer mehr Teile zusammen und erst am Schluss wird alles aufgelöst.

Ich kann nur jedem Bücherliebhaber empfehlen dieses Buch zu lesen. Ich wurde von der Geschichte mitgerissen.
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am 3. August 2006
„Der Schatten des Windes“ ist ein Buch, welches mich im wahrsten Sinne des Wortes von der ersten Seite an verzauberte. Carlos Ruiz Zarfón versteht es, mit den Worten umzugehen und eine Atmosphäre aufzubauen, die perfekt zu der Situation des zehn jährigen Daniel passt.

Die Geschichte beginnt mit dem Bericht um den Friedhof der vergessenen Bücher, ein Geheimnis welches Daniels Vater seinem Sohn anvertraut. Auf dem „Friedhof“, eine riesige Bibliothek stehen in unendlich vielen Reihen Bücher, an die sich keiner erinnern kann, doch die alle eine Seele haben. Daniel soll sich für ein Buch entscheiden. Wie von Zauberhand nimmt er „Der Schatten des Windes“ an sich und ist begeistert von der Geschichte. Er möchte mehr über den Autor, Julián Carax erfahren, doch niemand scheint den gebürtigen Spanier zu kennen. Alle seine Exemplare der Bücher wurden auf mysteriöse Weise verbrannt. Immer wieder taucht ein Mann bei Daniel auf und macht ihm Angebote, das wahrscheinlich letzte Exemplar des Buches zu kaufen, doch Daniel hütet es wie seinen Augapfel. Die Jahre vergehen, doch Daniel sucht weiter nach Julián Carax und verstrickt sich immer mehr in die Geschichte des mysteriösen Schriftstellers, bis klar wird, dass Juliáns und Daniels Leben sich mehr gleichen als Daniel vermutet hat.

Doch auch wenn das Buch in der Zeit des Krieges spielt und einzelne Passagen dem Kriegsgeschehen in Barcelona gewidmet sind, dreht die Geschichte sich ausschließlich um Daniel und Julián. Es ist ein Roman voller Lieber, Trauer und überraschenden Wenden.

Nicht ich habe das Buch verschlungen, sondern es hat mich verschlungen.
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am 31. Oktober 2004
Barcelona 1945: der 10-jährige Daniel wird von seinem Vater in einen dunklen Palast geführt und gebeten, niemanden etwas davon zu erzählen. Es ist der „Friedhof der vergessenen Bücher", in dem Daniel sich nun ein Buch aussuchen darf, das ihm ganz besonders imponiert. Er wählt einen Roman mit dem Titel „Der Schatten des Windes" von einem gänzlich unbekannten Autor namens Julian Carax.
Bei der Lektüre gerät der junge Daniel nicht nur in den Bann des dramatischen Geschehens, sondern er wird selbst ein Teil dieses Buches und der darin beschriebenen Abenteuer; denn ein unbekannter Mann mit einer schwarzen Ledermaske setzt alles daran, die wenigen Titel, die es von Julian Carax noch gibt an sich zu bringen um sie dann zu verbrennen.
Mit zunehmender Spannung folgt man der Suche des jungen Daniel nach dem verschwundenen Autor und gerät in den Sog eines schrecklichen und vielschichtigen Geschehens, in dem Daniel und der gesuchte Autor die Hauptrollen spielen.
Diese grandios konstruierte Geschichte - Abenteuer-, Kriminal- und Historischer Roman in einem - spielt vor allem in der Franco-Ära, vor und nach dem Zweiten Weltkrieg. Letzten Endes ist das Buch aber doch auch ein Liebesroman, in dem sich schreckliche Abgründe und fürchterliche Ereignisse durch Liebe und Zuneigung mildern lassen.
Ein faszinierend gestalteter Handlungsbogen sorgt dafür, dass durch immer neue Wendungen die Spannung bis zum Schluss gesteigert wird und in einem famosen Finale mündet.
Kein Wunder dass dieser Roman bereits in acht Sprachen übersetzt wurde und in Spanien die Auszeichnung „Roman des Jahres 2002" erhielt.
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am 15. Oktober 2011
Ich habe mich schnell ins Buch eingefunden, auch wenn ich anfangs großen Respekt vor der Sache hatte, denn die Rezensionen haben eigentlich ein schweres Buch erahnen lassen, ein kompliziertes - es ist weder noch geworden. "Der Schatten des Windes" liest sich schnell und flüssig. Und vor allem ist es eine wahnsinnig fesselnde Geschichte, SIND es wahnsinnig fesselnde Geschichten, die sich hier verbinden. Dass sich all diese nicht im Nirgendwo verlieren, ist dem großartigen Autor zu verdanken, der nie den Faden verliert, der immer klar bleibt. So ist "Der Schatten des Windes" eines der besten Bücher, das ich heuer (2011) gelesen habe. Das einzige sehr subjektive Manko ist, dass das Buch sehr traurig ist. Gleichzeitig macht gerade diese Tragik der Geschichte ihre Authentizität aus, denn das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert und gerade anfangs des 20. Jhdts. war es mit Frauenrechten nicht weit her; dass das auch noch in den 50ern so schlimm war, ist ein krasses Beispiel für die Unterdrückung der Frau in einem Erzkatholischen Land wie Spanien - hier spricht die empörte Feministin aus mir. So verbindet das Buch verschiendene Thematiken miteinander - auch eine Portion Krimi ist darin enthalten.
Dieses Buch empfehle ich allen LiebhaberInnen der schönen, spannenden, traurigen Literatur.
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am 8. Dezember 2005
Ohne andere meisterliche Kriminalromane degradieren zu wollen, stellte sich „Der Schatten des Windes“ als ein mir neues Genre dar: ich möchte es mal den `literarischen Krimi’ nennen. Er zeichnete sich durch unglaublich gruselige Abschnitte mit Gewalt, Ungerechtigkeit und Spannung aus, während derer ich mich unter meiner Bettdecke zu Tode gruselte und immer damit rechnete, eine lederige Hand würde sich gleich auf meine Schulter legen. Im darauf folgenden Teil plätscherte die Story jedoch wieder vor sich hin, Zafón kreierte seine meisterhaften Verknüpfungen und man konnte einfach nur schmökern und genießen. Auch Gefühle und Emotionen fehlten nicht; während der letzten 50 Seiten sind mir die Tränen vor lauter Rührung in die Augen getreten. Eine Meisterleistung literarischer Erzählkunst, so viel Phantasie und doch immer realistisch, geheimnisvoll und raffiniert, wunderschöne Sätze, Wörter und Umschreibungen. Vom Gruseln zum Lachen zum Staunen. Der erste wird nicht der letzte Roman Zafóns sein. Sehe seinem nächsten Roman schon mit Ungeduld entgegen.
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am 14. Juli 2015
Ich beziehe mich auf das Hörbuch, welches ich uneingeschränkt empfehlen kann. Meines Erachtens ist dieses Werk ein Meisterstück, manche Aussagen brennen sich einem ein und ich erinnere mich noch lange daran. Die Charaktere sind nachvollziehbar und interessant, die Sprache unglaublich pointiert und in meinen Augen auch hochwertig, die Geschichte ist komplex über mehrere Ebenen, welche sie interessant und jederzeit spannend bleiben lässt. Ich kann die ganze reihe nur empfehlen und muss hier auch explizit den Sprecher loben, welcher hervorragend vorträgt. Eines meiner absoluten Lieblings stücke.
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am 2. August 2003
Ich schreibe sonst keine Rezensionen, obwohl ich Vielleser bin, aber dieses Buch möchte ich jedem wärmstens ans Herz legen! Seit langem habe ich nicht mehr ein solches Buch gelesen (Inhalt sollte von den anderen Rezensionen schon halbwegs bekannt sein). Es hat mich tief berührt, es hat mich über drei Tage nicht los gelassen und als ich die letzte Seite gelesen hatte, befiel mich eine tiefe Traurigkeit, daß mich diese Romanfiguren nun nicht mehr durch den Tag begleiten. Der Autor hat eine wunderbare Art zu schreiben, auch die Übersetzung ins Deutsche ist gelungen, man spürt Wärme und Humor, ja Zuneigung zu seinen Figuren, jede ist auf ihre Art etwas Besonderes. Fazit: Um mit Elke Heidenreich zu sprechen: LESEN!!!!
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