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Kundenrezensionen

35
3,5 von 5 Sternen
Seelenlos: Roman (Odd Thomas 2)
Format: Kindle EditionÄndern
Preis:7,99 €
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. April 2008
"Die Anbetung" gehört für mich zu den besten Romanen von Dean Koontz. Ihm ist es wirklich gelungen, eine spannende Geschichte zu erzählen, die einem nahe geht. Der Nachfolgeband "Seelenlos" war nicht mehr so überzeugend.
Wie bei der "Anbetung" erzählt Dean Koontz Odd Thomas' Erlebnisse an einem einzigen Tag. Doch eine spannende Geschichte hat er diesmal nicht aus dem Ärmel schüttelt können. Ein Freund wurde entführt und Odd Thomas macht sich auf ihn zu retten. Dies ist die Handlung, die Koontz auf 367 Seiten ausbreitet.
Natürlich, wenn man so wie ich Dean Koontz mag, dann ist es auch eine Freude "Seelenlos" zu lesen, weil der Autor einfach einen ansprechenden Stil hat. Doch die Handlung weist schon sehr viele Mängel an. ich habe mich während des Lesens oft gefragt, wann es denn jetzt endlich losgeht, und ehe es losgehen konnte, war die letzte Seite schon erreicht. "Die Anbetung" hat wesentlich mehr geboten. Ich weiß jetzt nicht, ob ich eine Empfehlung aussprechen soll, aber da es noch einen dritten (und vielleicht auch noch mehr) Band um Odd Thomas geben soll, ist es vielleicht nicht schlecht zuvor "Seelenlos" zu lesen, obwohl es vielleicht nicht nötig ist. Etwas enttäuschend ist dieser Roman, das muss ich leider sagen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Das Beste am Vorgängerband "Die Anbetung" war zweifelos der sympathische Charakter Odd Thomas, so dass ich mich darauf freute, ihn und sein Umfeld in der Fortsetzung "Seelenlos" wiederzutreffen. Das zweite Buch um den Grillkoch mit den übersinnlichen Gaben setzt ein Jahr nach den Ereignissen des ersten Romans ein und zeigt uns glaubhaft, wie sehr Odd die zurückliegende Tragödie zusetzt. Vielleicht auch deswegen, hält sich der Koch diesmal mit lustigen Sprüchen und Vergleichen zurück. Was ich durchaus angenehm fand.
Weniger toll war hingegen die Handlung, die im Grunde genommen nur daraus bestand, dass Odds Freund Danny entführt wird und sich der Grillkoch auf die Suche nach ihm begibt. Binnen kurzer Zeit stößt er auf ein ausgebranntes Indianer-Casino und trifft dort auf eine diabolische Frau, die Danny nur entführt hat, um Odd auf sich aufmerksam zu machen. Es kommt zur Konfrontation und ein wenig Hin und Her. Das allerdings war es im Großen und Ganzen. Meiner Meinung nach entschieden zu wenig für 370 Seiten. Hatte ich beim ersten Band bereits das Gefühl, dass mir nicht wirklich viel (Packendes) geboten wird, wurde dieser Eindruck beim zweiten Band noch verstärkt.
Dennoch möchte ich dem Roman zugute halten, dass er sich trotz einigen Geschwafels recht gut lesen lässt. Unwichtige Passagen (von denen es eine Menge gab) kann man bei Bedarf ja bedenkenlos überspringen. Nichtsdestotrotz bin ich gespannt, wohin der dritte Teil der Reihe führen wird, und hoffe, dass es dort mehr zur Sache geht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
... spielen wieder Hauptrollen im zweiten Roman von Dean Koontz "Odd Thomas Serie". -Seelenlos- hat dabei nicht ganz das Format von -Die Anbetung-. Das liegt vor allem daran, dass die "Bösewichte" alles andere als überzeugend dargestellt werden. Ansonsten stimmt das Ambiente rund um die Odd Thomas Figur und das Wüstenkaff Pico Mundo. Darin liegt Koontz Erzählstärke bei Odd Thomas. Es sind die kleinen Details und vertrauten Figuren, die einen am Erzählfaden halten.

Odd Thomas kann die Toten sehen. Sie sprechen nicht zu ihm, aber Odd kann ihre Botschaften trotzdem verstehen. Als er nachts spürt, dass etwas nicht stimmt, geht er zum Haus seines Freundes Danny. Doch der wurde entführt und sein Stiefvater brutal ermordet. Odd vermutet, dass Dannys genetischer Vater, der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde, Rache geübt hat. Doch ziemlich schnell merkt Odd, dass das nicht der Fall ist. Danny wurde nur entführt, um Odd in eine Falle zu locken. Die geheimnisvolle Datura will Odds Geheimnisse lösen. Doch einen Odd Thomas führt man nicht so schnell hinters Licht...

-Seelenlos- ist kurzweilig und schnell wegzulesen. Wie gesagt, die Bösewichter sind mau, aber Odd Thomas ist sehr authentisch. Ich werde mir Band 3 der Reihe noch zulegen, um zu sehen, ob das Niveau weiter fällt oder aber vielleicht wieder steigt...
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Juni 2009
Seit ca. 20 Jahren gehört Dean Koontz zu meinen Lieblingsautoren, angefangen habe ich mit "Schwarzer Mond", einfach genial! Es folgten weitere spannungsgeladene Thriller wie z.B. "Drachentränen", "Das Versteck", "Die zweite Haut", "Schutzengel" u.v.m. Alle diese Bücher hatten das Übernatürliche zum Inhalt, ein Grund, weshalb ich Koontz-Fan wurde. Hinzu kam die einzigartige Schreibweise. Dies alles ist leider bei den Odd Thomas-Büchern nicht mehr vorhanden! Ab und zu muß man mal schmunzeln (dazu muß ich aber keinen Koontz lesen!), er sieht die Toten (oh, wie gruselig!)und alles wird langatmig beschrieben (in diesem Buch z.B. wie er von einem Stockwerk des Hotels in andere Etagen gelangt, trepp auf, trepp ab, gähn!). Die "Anbetung" war noch etwas spannender, aber von diesem Roman bin ich nur enttäuscht und er hätte in meinen Augen nicht mal einen Stern verdient! Ich habe gerade "Urangst" vorbestellt, endlich wieder ohne diesem Langweiler!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. November 2010
Odd Thomas hat die Gabe, Tote zu sehen, mit diesen zu kommunizieren und hat dann auch mal Elvis zu Besuch.
Als ein Freund von ihm entführt wird, führt Odd Thomas eine Spur in ein ausgebranntes Casino, in dem seltsame Gestalten auf ihn warten.
Fehlt mir vielleicht die Fantasie oder ist dieses Buch wirklich schwachsinnig?
Langweilig, uninteressant, weder spannend noch sonst irgendwas........
Mit viel Wohlwollen zwei Sterne.
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Der Roman 'Seelenlos' von Dean Koontz ist der zweite in der Reihe um Odd Thomas.

Dr. Willbur Jessup wird in seinem Haus auf grausame Weise ermordet. Und natürlich ist Odd Thomas gleich zur Stelle. Der Geist des Ermordeten führt in geradewegs zum Tatort. Doch nicht genug, dass Dr. Jessup tot ist, nein, sein Sohn Danny wurde auch noch entführt. Die Polizei hat dabei Simon Makepeace, den biologischen Vater von Danny, im Verdacht. Danny ist genauso alt wie Odd und außerdem ein guter Freund von ihm. Zudem leidet Danny unter der Glasknochenkrankheit, weshalb diese Entführung nicht gerade ein Vorteil für ihn ist. Odd macht sich ' hingegen aller Vernunft ' allein auf die Suche. Er konzentriert sich ganz darauf, Danny zu finden und folgt ihm mit Hilfe seiner Gabe bis in die Kanalisation von Pico Mundo. Natürlich gelangt er nicht sofort dahin, sein sechster Sinn führt ihn erst über mehrere Umwege und Zwischenstationen. Dort findet er dann die Leiche von einem der Entführer.

Sein Weg führt ihn weiter bis in die Wüste in ein verlassenes Kasino. Dort ist er endlich bei dem Gesuchten angekommen. Allerdings sitzt dieser im wahrsten Sinne des Wortes 'auf heißen Kohlen': An seinem Stuhl ist eine Bombe angebracht.

Auf seinem Weg begleiten ihn die mysteriösen Anrufe einer unbekannten Frau, die offenbar etwas mit der Entführung zu tun haben muss. In den Hotelzimmern des Kasinos trifft er dann auf sie: Datura, ein tadelloses Beispiel für die Créme de la créme der Irren. Diese hat Odd durch Danny dorthin gelockt, damit er ihr sein Geheimnis verrät, denn Datura möchte auch Geister sehen und vor allem mit ihnen sprechen können. Um aus der tödlichen Falle zu entkommen, inszeniert Odd eine Seance, die er von einem wütenden Poltergeist aufmischen lässt, damit er mehr Zeit gewinnt, um Danny zu befreien und zu entkommen. Der Teil mit dem Befreien klappt ganz gut, doch das mit dem Entkommen gestaltet sich etwas Schwieriger, denn Datura und ihre Lakaien sind nicht von ihrer Mordlust abzubringen...

Das Buch geht ohne lang um den heißen Brei zu reden gleich mit dem blutrünstigen Mord los und spielt an einem einzigen Tag. Was mir sehr an den Büchern von Dean Koontz, speziell in der Verbindung mit Odd Thomas, gefällt, ist sein bildhafter und oft vergleichender Schreibstil, so dass man die Szene immer genau vor Augen hat. Außerdem liebe ich den oft schwarzen Humor und den Sarkasmus und Elvis als treuer Begleiter von Odd bringt mich oft zum Schmunzeln. Koontz hatte als Ende einen ziemlich guten Einfall, den ich hiermit etwas hervorheben möchte.

Leider bin ich von diesem Buch etwas enttäuscht, da es ziemlich schwach ist und Dean Koontz es eigentlich besser kann. Es kommt oft keine Spannung auf, was zum Teil daran liegt, dass Odd ernsthafte, gefährliche Situationen oft ins Lächerliche zieht. Erst gegen Ende steigt die sonst flache Spannungskurve etwas an. Auch werden wichtige Informationen und Geschehnisse im Nebensatz erwähnt und unwichtige Dinge, wie der Wasserverlauf im Kanal, beanspruchen mehrere Zeilen. Oft denkt man auch: Lauf doch einfach durch das Gebäude ohne jedes Zimmer bis ins kleinste Detail zu beschreiben! Oft ist die Geschichte dadurch und durch die anderen Faktoren etwas langatmig.

Das alles hat mich ziemlich gestört und ich find es sehr schade, dass Dean Koontz nicht mehr aus dem Buch rausgeholt hat. Odd Thomas und sein Humor, sowie Koontz' Schreibstil machen das Buch durchaus lesenswert, die Story leider nicht.

Rezension © 2009 by Karen Bartel für BookOla.de
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Juni 2008
Seelenlos" ist die Fortsetzung des Romans Die Anbetung", in dem Dean Koontz Odd Thomas einführte, jenen vom Schicksal gebeutelten Grillkoch, der die Toten sehen kann und sich bemüht, ihnen zu helfen. Auch hier umfasst die Handlung gerade mal einen einzigen Tag. Odd erfährt durch den Hinweis eines Toten von einem Verbrechen und macht sich auf die Suche nach Danny, den er als seinen besten Freund seit Jugendtagen innig liebt.

Der Name Dean Koontz steht normalerweise für atemberaubende Spannung - schade, dass Seelenlos" ausgesprochen langweilig geraten ist. Auch mit viel Wohlwollen kann man dieser Geschichte nicht viel abgewinnen. Die Handlung geht so stockend und ohne Highlights vorwärts, dass man als Leser versucht, die Seiten im Eiltempo quer zu lesen, um ja bald zum Ende zu kommen. Dass der Roman insgesamt bescheiden wirkt, liegt vor allem auch an dem bösen Entführer, der hier natürlich nicht verraten werden soll. Dessen Figur und auch seine Spießgesellen sind dermaßen peinlich und belanglos geraten, dass man sich beim Lesen verwundert die Augen reibt und sich fragt, ob wirklich Koontz das Buch geschrieben hat. Die Bösen in diesem Buch sind schlicht und einfach blöd und es macht keinen Spaß, seitenlang über sie zu lesen; wie sie aus dem Leben scheiden, ist absurd. Odd Thomas, an und für sich ein sehr interessanter Charakter, philosophiert wie gewohnt vor sich hin und reizt mit der einen oder anderen schwarzhumorigen Bemerkung zum Schmunzeln. Aufgrund der gähnenden Langeweile, die sich schnell breit macht, funktioniert Odds Art hier aber nicht besonders gut, sie nervt eher.

Leider ein schwaches Buch, vor allem, da man ja bei Koontz recht hohe Erwartungen hat. Auf 367 Seiten hat Dean Koontz hier eine wirklich belanglose Handlung ausgewalzt, die keinen vom Hocker reißen wird, nicht mal glühende Fans des Autors. Bleibt nur zu hoffen, dass die Reihe um Odd Thomas und seine besonderen Fähigkeiten in den nächsten Büchern besser fortgesetzt wird. Auf Englisch erschienen sind bereits die Romane Brother Odd" und Odd Hours", wann die deutsche Übersetzung herauskommt, steht noch nicht fest.
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am 20. Juli 2009
Eines ist sicher: es gibt kein Buch aus der Feder von Dean Koontz, dass nicht irgendwann in meine Hände gelangt und dann voller Erwartung von mir verschlungen wird. Das gilt gleichfalls für "Seelenlos". Zuvor hatte ich bereits mit viel Vergnügen "Die Anbetung" gelesen und war umso gespannter auf die Fortsetzung der Geschichte von Odd Thomas in diesem Buch.
Koontz erzählt die Erlebnisse von Odd, die ihm innerhalb eines Tages wiederfahren, nachdem sein bester Freund von einer durchgeknallten Esoterikerin entführt wurde und er sich auf die Suche nach ihm begeben hat. Der Autor bezieht sich durchaus auf Inhalte des vorhergehenden Odd Thomas-Romans, ohne dabei jedoch tatsächliches Vorwissen des Lesers vorauszusetzen. Obwohl flüssig geschrieben und dementsprechend gut lesbar, gelangt man immer wieder an Passagen, die wenig spannend, ja sogar etwas langweilig sind. Neben Spannung mangelt es der Geschichte auch an Substanz. Nach Büchern wie "Intensity", "Tür ins Dunkel" oder "Brandzeichen" hätte ich einfach etwas mehr erwartet. Positiv zu erwähnen ist Koontz' Sinn für Humor, der zwischen den Zeilen und in den Dialogen mit Odds Gegenspielerin Datura immer wieder durchblitzt. So z.B. an der Stelle, als der Protagonist erklärt, sein zweites Manuskript (die Fortsetzung) werde beim Leser weniger Anklang finden, als der Vorgänger, aber dennoch Zuspruch erhalten.
Und so geht es mir persönlich gleichfalls mit "Seeelenlos". An "Die Anbetung" reicht das Buch leider nicht heran. Es ist kurzweilig und recht unterhaltsam. Den Puls des Lesers beschleunigt es jedoch nicht. So trete ich dem 3. Teil ("Schattennacht") dann auch eher skeptisch gegenüber.
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Mit Odd Thomas hat der Erfolgsautor Dean Koontz einen sehr sympathischen – wenn auch etwas naiven – Hauptdarsteller kreiert, der als kleiner Grillkoch in einem beschaulichen Nest wohnt und überhaupt nicht auffallen würde, hätte er nicht eine ganz besondere Eigenschaft: Er kann Verstorbene, die ihren Weg noch nicht in das Jenseits gefunden haben, sehen und mit ihnen sogar in gewissem Maße agieren.
Nach dem absolut fulminanten ersten Band mit dem Titel „Die Anbetung“ war es nur noch eine Frage der Zeit, bis ich mich dem zweiten Band widmen musste.
„Seelenlos“ knüpft relativ eng an die Geschehnisse des ersten Bandes an und erneut erzählt Koontz lediglich von einem einzigen Tag im Leben Odds.
Leider wirkt „Seelenlos“ jedoch ein wenig unmotiviert und der gesamte Fall ist durchweg vorhersehbar. Es geht diesmal um die Rettung eines Freundes, dessen Versteck er durch seine weitere Fähigkeit (er lässt sich sozusagen beim Aufspüren erfolgreich von seinem eigenen Ich „lenken“) beinahe problemlos aufspürt. Er trifft dort auf eine wirre Psychopathin und versucht seinen Freund aus deren Fänge zu bekommen.
Wie gesagt, sehr schnell spinnt man als Leser die Geschichte selbst weiter und man trifft dabei auch auf keinerlei Überraschung. Odd Thomas ist aber weiterhin eine gelungene Figur und nachdem ich davon ausgehe, dass Koontz in den weiteren Büchern um Odd Thomas wohl wieder die Kurve bekommt, werde ich mal über den doch zu simpel gestrickten, zweiten Band hinwegsehen und mich auf den nächsten mit dem Titel „Schattennacht“ konzentrieren.
Nebenbei: Elvis ist natürlich auch im zweiten Band abermals dabei…
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am 12. August 2009
Nach dem ersten Roman mit Odd Thomas in der Hauptrolle, Die Anbetung, war die Erwartungshaltung natürlich groß. Es stellt sich allerdings schon bald heraus, dass die Handlung eher einem ständigen Monolog entspricht und desweiteren über lange Strecken auch auf weitere Protagonisten verzichten muss.
Über die meiste Zeit besteht die Handlung nahezu ausschließlich aus der Suche nach dem besten Freund, dessen Vater bestialisch ermordet wurde, und um den sich Odd aufgrund seiner physischen Gebrechlichkeit dauernd sorgt.
Desweiteren versinkt er in Selbstmitleid und geistigen Rückblenden, an den ersten Roman erinnernd.

Das spärliche Auftreten weiterer Beteiligter sorgt für verhältnismäßig wenig Abwechslung in der für Koontz typischen Erzählweise in der ersten Person, und auch die Spannung baut sich eher spärlich auf, da die Atmosphäre nicht sehr mystisch gelungen ist. Dennoch sorgt der bekannte Sarkasmus seiner Figuren für gute Unterhaltung, und trotz leicht langatmiger Passagen fällt es einem schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Die Erzählungen sind so plastisch, dass man die physischen wie auch die psychischen Qualen fast mitfühlen kann, und man so den Drang verspürt, Odd Thomas beiseite stehen zu können, um dann im nächsten Moment froh zu sein, ob der schauerlichen Gegenspieler, dass es sich doch nur um Fiktion handelt.

Insgesamt ein lesenswertes Buch mit Abstrichen, mit sicherheit ein typischer Koontz, aber kein herausragender, wie die vorangegangene Geschichte. Für den Urlaub oder die entspannende Stunde Lesen nach Feierabend oder für Hardcore-500SeitenamTag-Leser dennoch empfehlenswert.
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