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Kundenrezensionen

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Dean Koontz legt mit "Irrsinn" seinen 57. Roman in Deutschland vor und trumpft mit einem vielversprechenden Klappentext auf der Rückseite des Buches auf.

Billy bekommt eines Abends, nach dem Arbeiten in der Bar, eine Nachricht unfreiwillig "zugestellt", auf der folgender Text geschrieben steht:
"Wenn du diese Nachricht nicht zur Polizei bringst, um sie einzuschalten, werde ich irgend wo in Napa County eine hübsche blonde Lehrerin umbringen.
Wenn du diese Nachricht zur Polizei bringst, werde ich stattdessen eine ältere Frau umbringen, die sich sozial engagiert.
Dir bleiben sechs Stunden, um dich zu entscheiden. Du hast die Wahl."
(Wie hätten Sie sich denn entschieden?!)
Am nächsten Tag wird eine Leiche gefunden und es ist Eine der beiden oben genannten Damen.
Bald schon bekommt Billy die zweite Nachricht von dem Psychopathen; im gleichen Stil...

Klingt doch nach dem Auftakt eines super spannenden Thrillers, oder?!
Dachte ich mir auch, und las wie gebannt, in kürzester Zeit, die ersten 150 Seiten und wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die 446 Seiten umfassende Geschichte um Billys Kampf um Gerechtigkeit und Überleben geht rasant und vor allem -irre- komisch los und mündet ganz fix in reinem Psychoterror des Protagonisten.

Ich habe für das Buch relativ wenig Zeit geopftert und es auch nicht bereut, es gelesen zu haben, doch irgend wie konnte dieses Buch mich nicht zu 100 % überzeugen.
Ja, die Geschichte ist spannend, mitreißend und toll, aber irgend wie fehlte mir etwas.
Das Ende war für mich nur relativ zufriedenstellend, wobei man sagen muss, das ich zynische und gemeine Schlüsse bei Büchern gerne mag.

Was ich aber als toll empfand, war, dass der Hauptakteur von "Velocity", so der englische Titel, nicht das ist, wofür er sich anfangs ausgibt.
Besonders hervorzuheben ist dabei, die Rückblende in seine Vergangenheit, wo mir beinahe Tränen in die Augen schossen.

Abschließend möchte ich noch sagen, dass ich um die Tage mit dem "Irrsinn" nicht traurig bin und ich es gerne gelesen habe, obwohl ich z.B. "Trauma" von Dean R. Koontz besser fand.
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am 8. Januar 2008
Billy Wiles ist ein genügsamer Mensch, der nach seiner Arbeit als Baarkeeper seine im Koma liegende Freundin besucht oder sich seinem Hobby dem Holzschnitzen widmet. Sein ruhiges Leben ändert sich jäh, als er eines Tages eine Nachricht hinter seinem Scheibenwischer findet, in der er aufgefordert wird zu entscheiden, wer von zwei Menschen ermordet werden soll. Geht er zur Polizei, so muss eine junge hübsche Lehrerin sterben; bleibt er untätig, soll eine ältere Frau, die sich sozial engagiert, ihr Leben lassen. Was Billy anfangs für einen schlechten Scherz hält, soll sich bald als die brutale Wirklichkeit erweisen.
Unnötig zu erwähnen, dass es nicht bei einer dieser Nachrichten bleibt. Nach und nach wird Billy von einem irren Mörder immer mehr in die Enge getrieben.

Fazit:
Spannender und temporeicher Thriller. Absolut Empfehlenswert. Nicht unbedingt ein typischer Koontz, weil diesmal auf alles Paranormale verzichtet wird.
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TOP 500 REZENSENTam 18. April 2013
Billy Wiles leben ist recht einsam. Er arbeitet zwar als Barkeeper, aber nachdem seine Freundin vergiftet wurde und im Koma liegt, muss er sich beschäftigen und nicht langweiligen Dingen hingeben. Er geht arbeiten, redet mit den Bewohnern der Kleinstadt, besucht seine Freundin regelmäßig, und werkelt an seinem Haus herum. Eines Tages hängt jedoch an seiner Windschutzscheibe eine Nachricht. Er soll auswählen, ob eine alte, religiöse, hilfsbereite Dame oder eine Lehrerin sterben soll. Sechs Stunden hat er Zeit sich zu entscheiden, dann passiert der Mord nach seinen Wünschen. Geht er zur Polizei entscheidet er sich für die Lehrerin, sonst für die alte Dame. Obwohl er seinen Freund, der bei der Polizei ist, darauf anspricht, halten sie es beide für einen Scherz. Am nächsten Tag ist jedoch eine Lehrerin brutal ermordet worden. Auch nun soll er sich wieder entscheiden. Diesmal ein Alleinlebender oder eine Mutter mit zwei Kindern. Als diesmal sein Polizisten-Freund ermordet wird, ist klar, dass der Spinner ganz in der Nähe sein muss. Die Briefe lassen jedoch nicht nach und als am nächsten Tag ein Bote mit ihm reden soll, dieser jedoch bei ihm umgebracht wird, und der eigentliche Mörder, die Polizei informiert, weiß er, dass es ihm bald an den Kragen geht, wenn er es nicht zu verhindern weiß. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn sein nächstes Opfer ist schon bald angekündigt.

'''Sarahs Meinung'''
Dean Koontz ist ein Autor der mir damals in meiner Buchpaket-Zeit unter die Finger gekommen ist. Ich empfand seinen lebendigen Stil und die Spannung die er verbreitet so unglaublich gut. „Die Kälte des Feuers“ hatte mich in den Bann gezogen, und so habe ich mir einige andere Werke ertauscht, die mich jedoch nicht so überzeugen konnten. Irrsinn ist das letzte ungelesene Werk in meinem Buchregal, welches mich jedoch auch am Meisten reizte.

Der Einstieg in das Buch ist dem Autor beispielhaft gelungen. Ich lernte die Figuren und besonders Billy an seinem Arbeitsplatz kennen. Anfänglich war Billy eine logische, weder sympathisch, noch unsympathische Figur, die leicht merkwürdig und eigenbrötlerisch wirkte. Auch der zügige Übergang zum ersten Brief gefiel mir unglaublich gut. Genauso wie die Frage zu Billys Vergangenheit. Es baut sich schnell eine beunruhigende Spannung auf, die durch die Frage: Wie würde man selbst reagieren und was passierte damals, nur noch gesteigert werden kann. So flogen die ersten Seiten nur so an einem vorbei.

Doch irgendwann kam der Punkt, wo die Spannung langsam aber in immer größeren Schritten abnahm. Billy wird immer unsympathischer dargestellt, aber nicht weil seine Handlungen unlogisch oder albern wären, sondern einfach weil der Autor versucht die Geschichte über ihnk4 in die Länge zu ziehen, und dadurch an den völlig falschen Stellen Längen einbaut. Anfangs dachte ich, dass ich mir das einbilde, und ich vielleicht wieder mit meiner Meinung alleine dastehe, aber wie sich bei Amazon zeigt, gibt es einige, die sich über diese Längen ebenfalls aufregen. Stellt euch bitte mal folgende Situation vor. Zwei Menschen wurden gerade umgebracht und ihr hattet die Wahl. Nun wird euch ein Besuch angekündigt. Ich wäre ein nervlichen Wrack, kurz angebunden, wenn ich meinen Chef anrufen würde, um mich krankzumelden. Billy wird jedoch von seinem Chef in ein albernes Alien / Yeti Gespräch verwickelt, wo er auch noch ständig seine Meinung zum Besten gibt. Dafür hätte kaum einer einen Kopf, und solche Längen, wo man sich fragt, wie kann Billy darüber nachdenken oder sich darauf einlassen, sind es ständig.

Die Idee selbst finde ich grundsätzlich sehr gut, und man hätte daraus so viel machen können. Im Grunde sind jedoch nur die ersten beiden Nachrichten noch wirklich spannend. Danach kommen keine wirklichen Nachrichten mehr. Vieles dazwischen ist einfach unsinniges Geplänkel. Im Grunde hofft man, dass es zum Ende hin einfach einen Showdown gibt, der es in sich hat, und all das Kaugummi der ersten 300 Seiten vergessen lässt. Leider tritt dies aber nicht ein. Dramatik, Action und Angst lässt auf sich warten. Es ist zwar schlüssig und erklärt gewisse Fragen, warum Billy die Polizei nicht so mag und wer hinter den Nachrichten steckt, aber es ist irgendwie eine flache Auflösung.

Von ein paar kleinen Fehlern, wie zum Beispiel fehlerhafte Beschreibungen der Uhrzeit, wo es eigentlich kurz vor elf sein soll, schließlich war es einige Seiten vorher gerade halb elf, und doch heißt es kurz vor zehn, ist das Buch in Ordnung. Es lässt sich schön flüssig lesen, da der Stil eigentlich sehr angenehm und bildhaft ist, aber es sind eben die Längen, die dem Buch einfach die Spannung nehmen, die es dringend benötigt. Da mir diese jedoch, und sei sie nur unterschwellig vorhanden, wichtig ist, bekommt das Buch nur drei Sterne. Ich konnte dem Buch leider nichts abgewinnen.
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am 18. Februar 2009
Barkeeper Billy lebt zurückgezogen. Er kümmert sich um seine Verlobte, die seit Jahren im Koma liegt. Eines Tages findet er einen Zettel an der Windschutzscheibe seines Autos, die ihm die Entscheidung aufdrängt, welche von zwei Frauen umgebracht werden soll. Was Billy zunächst für einen makabren Scherz hält, entpuppt sich am nächsten Tag als schockierende Wirklichkeit. Als er weitere Nachrichten erhält, die ihn auffordern, über Leben und Tod zu entscheiden, erkennt Billy, dass dies erst der Beginn eines perfiden Spiels ist, zu dessen Spielball er sich ungewollt macht. Damit sieht er sich in seiner Passivität aufgeschreckt und zu Entscheidungen gezwungen, die ihm seine Passivität direkt wieder aufzwingen, indem ihm nur die Wahl zwischen zwei Übeln bleibt. Viel lieber als das moralische Dilemma, dem er sich ausgesetzt sieht, wäre ihm eine Gefahr, die seinem eigenen Leben gilt. Doch der Mörder mordet nicht nur aus Vergnügen; sein Plan ist es, Billy die Morde anzuhängen und ihn ins Visier der Polizei zu bringen. Während Billy sich mit immer neuen Herausforderungen konfrontiert sieht, die ihn immer tiefer in groteske und ausweglose Situationen bringen, bekommt seine psychische Architektur nach und nach Risse. Je mehr ihn die Ereignisse zum Handeln zwingen und ihm mitten hinein in den Strom des Lebens drängen, umso isolierter und verzweifelter fühlt er sich, denn die Einsamkeit, in die er immer tiefer sinkt, verziert sich immer mehr mit einer fein gedrechselten Paranoia.

Fazit: Eine unwahrscheinliche Geschichte, aber glaubwürdig konstruiert, dazu mit einem äusserst originellen Plot. Alle Protagonisten, ausser Billy, bleiben gesichtslos, denn der Autor setzt den Akzent voll auf Billys Dilemma und Ausweglosigkeit, was er sehr eindrücklich schildert, ohne die Spannung zu vernachlässigen. Leider ist der Schluss für mich sehr befremdlich und passt nicht zum Täter. Einige Ansätze laufen ins Leere, und auch überflüssige Nebenhandlungen füllen manche Seite. Doch ins Gewicht fallen diese Schwächen nicht.
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am 16. Dezember 2007
Ich habe noch nie das Bedürfnis gehabt, ein Buch zu bewerten. Diesmal juckt es mir direkt in den Fingern. Mittlerweile bin ich ein wahrer Dean Koontz-Fan, ich habe fast alle Bücher gelesen, aber dieses ist wahrlich das schaurigste, angsteinflössendste, welches ich bisher von ihm gelesen habe.
Das Buch hat mich von der ersten Seite an dermassen gefesselt, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte und es innerhalb von wenigen Stunden fast in einem Rutsch gelesen habe. Ich liebe Psycho- und Horrorthriller, aber wenig Bücher haben mir regelrecht den Atem während dem Lesen geraubt. Ich war gierig darauf, zu erfahren, wie es weitergeht, war direkt geschockt und entsetzt von der Art des "Bösen", sein "Spiel" zu spielen.
Die Negativen Kritiken über dieses Buch kann ich persönlich nicht nachempfinden, auch ist der Schluss in keinster Weise offen oder lässt unausgesprochene Fragen zurück, es ist abgeschlossen.
Wer auf Entsetzen und Psycho steht, dem ist dieses Werk wärmstens zu empfehlen.
Sicherlich, manche Geschichten von Dean Koontz sind etwas sehr abenteuerlich, fast an den Haaren herbeigezogen, aber dennoch steckt meist ein doch nicht so abstruser Kern dahinter. Wenn man sich dessen bewusst ist, und bereit ist, sich auf die Kuriositäten einzulassen, kommt man aus dem Staunen und Schauern nicht mehr raus.
Ich wünsche viel Vergnügen.
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Der vorliegende Roman ist sicher kein "typischer" Koontz. Fantastische Aspekte fehlen weitestgehend. Vielmehr handelt es sich um eine Art Thriller.
Nach dem man erstmal realisiert hat, dass einem nicht eine der üblichen Geschichten dargeboten wird, hat die Geschichte durchaus ihren Reiz. Zumal man ab einem gewissen Punkt einfach nur noch wissen möchte, wer es denn nun war.

Leider hat die Story dennoch ihre Schwächen. Stellenweise wird es einfach zu unwahrscheinlich. Dieses gilt vor allem für die Vergangenheit der Protagonisten, die in Rückblenden erzählt wird.

Insgesamt ein durchaus lesenswertes Buch (besonders für Fans von Koontz), aber eben auch nichts dolles!
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am 3. März 2009
Als Koontz-Fan habe ich schon sehr viele seiner Bücher gelesen, und so betrachtet ist "Irrsinn" sicher keines seiner besten.

Wie schon in anderen Rezensionen erwähnt fehlt in diesem Buch das Übernatürliche, das sonst oft eine zentrale Rolle in Koontz' Büchern spielt. Dass sich das nicht unbedingt negativ auswirken muß, hat der Autor für mich in "Eiszeit" bewiesen. Hier läuft meiner Meinung nach aber zuviel nach Schema F, die Handlungspersonen sind irgendwie durchsichtig und man kommt relativ leicht auf die Zusammenhänge. Auch die Schlußvariante kennen wir schon, z.B. aus dem B-Horrormovie "Scream".

Trotzdem, durch Koontz' einmaligen Erzählstil, durch die Einzigartigkeit seiner Bücher im Horror-Genre und nicht zuletzt auch durch das Fehlen von Alternativen kann man das Buch schon lesen, Fans werden sicher nicht enttäuscht. Ein weiterer (kleiner) Schritt für Koontz zurück zu alter Klasse, die er mit Höhepunkten wie "Mitternacht", "Schwarzer Mond", "Brandzeichen", "Dunkle Flüsse des Herzens", usw. hatte.
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am 25. Dezember 2007
Eines Tages findet Billy ein Zettel auf seiner Windschutzscheibe, mit folgender Nachricht: "Wenn du diese Nachricht nicht zur Polizei bringst, um sie einzuschalten, werde ich irgendwo in Napa Country eine hübsche blonde Lehrerin umbringen.
Wenn du diese Nachricht zur Polizei bringst, um sie einzuschalten, werde ich stattdessen eine ältere Frau umbringen, die sozial engagiert ist. Dir bleiben sechs Stunden um dich zu entscheiden. Du hast die Wahl"!

Wie würden sie reagierien??
Und diese Art Nachrichten gehen weiter, ein böses Spiel.

Das Buch hab ich sofort komplett gelesen, neben dem Spielchen was der Mörder treib, kommen auch noch andere Sachen ans Licht, Dean Koontz hält in dem Buch durchgehend die Spannung. Empfehlenswert!!
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VINE-PRODUKTTESTERam 24. Oktober 2007
Billy Wiles lebt sein leben. Er ist Barkeeper, lebt zurückgezogen und kümmert sich um seine Freundin, die vor Jahren ins Koma gefallen ist. Eines Tages, nach Feierabend, entdeckt er eine Nachricht unter dem Scheibenwischer seines Wagens:
Wenn du diese Nachricht nicht zur Polizei bringst, um sie einzuschalten, werde ich eine hübsche blonde Lehrerin umbringen. Wenn du diese Nachricht zur Polizei bringst, werde ich stattdessen eine ältere Frau umbringen, die sich sozial engagiert. Die bleiben sechs Stunden, um dich zu entscheiden. Du hast die Wahl.
Billy macht sich zwar Gedanken, hält den Zettel aber für einen Scherz. So unternimmt er nichts und muss am nächsten Tag mit erschrecken feststellen, dass tatsächlich eine junge Lehrerin ermordet wurde. Zufall oder nicht? Als er wieder eine Nachricht unter seinem Scheibenwischer findet, weiß er, dass die Sache ernster ist, als er gedacht hat. Billy erhält wieder eine Nachricht, diese ist für ihn vorgesehen. Er muss Wunden überwindet und wird von dem Mörder angegriffen, kann aber nicht zur Polizei gehen, denn Leichen pflastern inzwischen seinen Weg und er gerät immer tiefer in die ganze Angelegenheit.

Es ist schwierig, einige Dinge zu beschreiben, wenn jemand das Buch nicht kennt und ohne zu viel zu verraten, aber ich habe es versucht!
Dean Koontz gehört zu meinen Lieblingsautoren, seine Romane sind (fast) immer spannend und können mich von der ersten bis zur letzten Seite packen (ganz ganz wenige Ausnahmen gibt es aber, das ist aber wohl bei jedem Schriftsteller so). So hat mich auch "Irrsinn" überzeugen können.
Zunächst einmal ist die Geschichte sehr interessant. Wenn man sich diese Situation einmal vorstellt, dann schätze ich würde keiner wissen, wie er in dieser Situation reagieren würde. Da sich der Hauptcharakter in Koontz neustem Buch anfangs nicht bei der Polizei meldet, wäre er eigentlich auch Schuld an dem Tod der ersten Person. Und als nach und nach Menschen in seiner Umgebung sterben, kann er erst recht nicht zur Polizei und muss die Leichen loswerden. Schnell zeigt sich, dass der Mörder sich immer in seiner Nähe befindet, schließlich wird er auch in das perfide Spiel einbezogen und immer wieder verletzt. Man weiß nicht wie man handeln würde, und verstehen kann man, ich zumindest, die Hauptperson gut. Wenn etwas zu spät ist, muss man versuchen, seine eigene Haut zu retten, was heißt, herauszufinden wer hinter diesem Spiel steckt. Und das finde ich hat Koontz in seinem Buch sehr gut gelöst.
Billy macht Fehler, handelt teilweise unverantwortlich, dennoch ist er ein Sympathieträger. Alleine schon wegen seiner Vorgeschichte hat Billy die Sympathien auf seiner Seite.
Die Geschichte ist nicht nur interessant, sondern wurde sie auch spannend umgesetzt. Das Buch hat für meinen Geschmack, wie so oft bei Koontz, einen sehr hohen Unterhaltungswert. "Irrsinn" ist in meinen Augen sehr spannend erzählt, hat interessante Wendungen, hat aber auch ein paar dramatische Szenen sowie eine gehörige Portion Nervenkitzel.
Der Schreibstil ist wie immer einfach und flüssig, aber sehr sympathisch!
Zu bemängeln habe ich eigentlich nichts, vielleicht ist hier und da einmal ein Kapitel eine Seite zu lang, aber das fällt kaum ins Gewicht.
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am 24. Dezember 2007
In den letzten Monaten hatte ich aufgrund der Vorbereitungen zur IHK Abschlussprüfung, die im November war nicht viel Zeit und Nerven neben dem ganzen Lehrmaterial auch noch nebenbei ein Buch zu lesen. "Irrsinn" von Dean Koontz ist das erste Buch was ich seit einiger Zeit wieder gelesen habe und war auch gleichzeitig mein erster Koontz Roman. Der Klappentext ist kurz aber genial und macht Spannung auf mehr. Gestern Abend wollte ich mich kurz mal in das Buch reinlesen, da ich eigentlich vorhatte einen Film anzuschaun, aber aus dem Film schauen wurde nichts. "Irrsinn" ist ein perfekter Psychothriller! Schon nach den ersten Seiten erhebt sich der Spannungsbogen und ich war wie gefesselt und konnte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen. Kurz und knapp gesagt ich habe "Irrsinn" gestern Abend die kompletten 446 Seiten am Stück gelesen und war danach hin und weg von dem Buch. Eine super Grundidee die in eine geniale Story umgemünzt wurde, Spannung und Nervenkitzel pur sowie einige überraschende Wendungen machen das Buch zu einem Meisterwerk. Die nächsten Dean Koontz Romane werden sicher bald den Weg in mein ZuHause finden.
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