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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Riechen-Schmecken-Hören-Sehen-Lieben
mit welchem Verlust kann man sich wohl noch am ehesten abfinden? Ein phantastischer Film mit einer tollen Eva Green und einem superben Ewan McGregor. Eindringliche Szenen mit der Erzählstimme und rauschartige Szenen im Vorfeld des Verlustes mit den Gefühlen der Trauer, Völlerei, Wut, Freude.
Erinnert von der Thematik an Filme wie 'Stadt der Blinden'...
Vor 9 Monaten von algi veröffentlicht

versus
18 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen „A modern love story“ - Liebe in Zeiten der Apokalypse
„Eine Apokalypse als Feier des Lebens …“, „Eine poetische Vision der Apokalypse“, „Macht der Liebe in Zeiten der Apokalypse“ - wahrscheinlich hätten mir diese Anpreisungen auf dem Cover Warnung genug sein sollen.
Im Gegensatz zu allen Rezensenten, die „Perfect Sense“ in den höchsten Tönen loben und...
Vor 22 Monaten von Laura veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Riechen-Schmecken-Hören-Sehen-Lieben, 9. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Perfect Sense (DVD)
mit welchem Verlust kann man sich wohl noch am ehesten abfinden? Ein phantastischer Film mit einer tollen Eva Green und einem superben Ewan McGregor. Eindringliche Szenen mit der Erzählstimme und rauschartige Szenen im Vorfeld des Verlustes mit den Gefühlen der Trauer, Völlerei, Wut, Freude.
Erinnert von der Thematik an Filme wie 'Stadt der Blinden' oder 'Contagion', ist aber vielmehr ein ruhiger, poetischer, richtig guter Film geworden.
Einer der Filme, nach denen man noch dasitzt und sie nachwirken läßt.
Die DVD Qualität ist sehr gut, die Interviews in den Extras ganz interessant, auch die Zusammenarbeit des Regisseurs mit Lars von Triers Firma scheint den Stil des Film zu erleuchten. Sehr empfehlenswert.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartige Romanze vor schauderhafter Kulisse, 8. April 2013
Von 
Stefan Rieck (Bremen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Perfect Sense [Blu-ray] (Blu-ray)
Ein Endzeitfilm und eine Romanze von feinster Natur. Ewan McGregor und Eva Green suchen die Liebe in einer abgründigen Zeit, während die Welt von einer seltsamen Pandemie heimgesucht wird. Das machen alle beteiligten so perfekt, dass sie dem Titel nahezu gerecht werden. Wunderschön gefilmt, zurückhaltend inszeniert und perfekt besetzt.
Bild und Ton der Blu Ray sind mehr als hochwertig und so gibt es hier nicht zu bemängeln.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zum Mitfühlen, 30. Januar 2013
Von 
Janina Himmen "Planearium.de" (Frankfurt am Main) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Perfect Sense (DVD)
Ein merkwürdiges Virus scheint die Menschheit heimzusuchen: Es beginnt mit einem unerklärlichen Gefühlsausbruch, auf den der Verlust des Geruchssinns folgt. Und das ist erst der Anfang, nach und nach sind auch unsere anderen Sinne betroffen. Daraus hätte man einen konventionellen Katasrophenfilm drehen können über die sich entwickelnde Massenpanik. Aber Perfect Sense konzentriert sich ganz unaufgeregt auf die Liebesgeschichte zwischen einem Koch und einer Virologin - zwei Menschen, die auf unterschiedliche Weise stark von den Ereignissen betroffen sind. So beängstigend das Szenario klingt, so positiv wird die Anpassungsfähigkeiten der Menschen dargestellt. Egal was passiert, man kann immer noch versuchen, das beste daraus zu machen. Irgendwie eine hoffnungsvolle Botschaft, trotz der melancholischen Grundstimmung des Films, der im Grunde ja eine absolute Horrorvision zeigt. "Perfect Sense" bleibt einem im Gedächtnis und regt zum Nachdenken an.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine etwas andere Romanze und ein echter Geheimtipp, 9. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Perfect Sense [Blu-ray] (Blu-ray)
Eine Krankheit hat scheinbar die ganze Menschheit im Griff, die Menschen verlieren nach und nach Ihre Sinne.
Die beiden Hauptfiguren versuchen dieser Apocalypse zu entgehen und sich anzupassen und das beste aus der Situation zu machen. Zunächst scheint das auch zu gelingen...

Wer sich nun auf eine übliche Romanze mit viel Kitsch spekuliert hat, sieht sich bei diesem Film getäuscht. Ja es ist letztlich eine Romanze, aber der Film regt auch zum nachdenken darüber an, was unsere Sinne eigentlich wert sind und was wirklich wichtig ist.
Das schöne dabei ist, dass der Film das wirklich toll in den Bildern einfängt und die beiden Hauptdarsteller meisterhaft darstellen.

Ein echter Geheimtipp und eben durchaus mal was anderes im "Einheitsbrei" der üblichen Filme. Sehenswert!
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wirkt nach!, 22. März 2012
Von 
Karin Langenegger "Karin" (Schattdorf, CH) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Perfect Sense (DVD)
Dieser Film hat mich wie schon lange kein Film mehr, sehr berührt und hat mich auch noch zwei Tage später beschäftigt! Wir nehmen unsere Sinne als "einfach gegeben" und erst wenn wir auch nur einen davon verlieren, merken wir welche Auswirkungen dies auf unser Leben hat!
Dies zeigt der Film auf sehr schöne Weise.
Gut fand ich auch, dass der Grund für diese mysteriöse Krankheit, die die Menschheit befällt, eher im Hintergrund bleibt. Nicht wie bei "Contagion" wo der Virus und die weltweiten Auswirkungen im Zentrum stehen. Hier wird der Fokus auf die beiden Menschen gesetzt. Man sieht im Ansatz, was die Krankheit weltweit auslöst, und in meinen Augen reicht das auch.
Ein sehr "poetischer Film"!!
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5.0 von 5 Sternen Sehr ergreifend, 13. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Perfect Sense (DVD)
Wie würde unsere Welt aussehen, wenn wir keine Sinne mehr hätten? Wie verändern sich die Menschen, wenn sie nach und nach die Sinne verlieren? Dieser Film ist wirklich sehr beeindruckend und fesselnd. Ein unbekannter Virus sorgt dafür, dass die Menschen auf der ganzen Welt nach und nach alle ihre Sinne verlieren. Dem Verlust eines jeden Sinnes geht ein emotionaler Ausbruch hervor. Während die Menschen versuchen, aus jedem Verlust das Beste herauszuholen und sich auf die Sinneseindrücke zu konzentrieren, die ihnen noch bleiben (das Essen wird nicht mehr nach Geschmack sondern Gefühl beim Verzehr beschrieben), breitet sich der Virus unaufhaltsam aus und die Menschheit geht rasant auf die letzten beiden Verluste zu: Das Gehör und die Sehkraft. Es erwartet sie ein Leben in völliger Dunkelheit ohne Geräusche, in der irgendwann auch der Tastsinn verschwinden wird..
In meinen Augen handelt es sich nicht um einen "Virus" in dem Sinne, sondern vielmehr um eine Art jüngstes Gericht in einer abgewandelten Form. Absolut mitreißend und unvergesslich.
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5.0 von 5 Sternen Fantastischer Film, 16. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Perfect Sense (DVD)
So sollten Filme sein. Eine Liebesgeschichte zweier schwieriger Charaktere vor einem Katastrophenhintergrund. Die Liebesgeschichte sorgt für das emotionale Knistern, die Katastophe (der Verlust der Sinne bei den Menschen) regt die grauen Zellen heftig an. Man denkt die ganze Zeit "was wäre wenn...?" und der Film gibt plausible Antworten darauf. Und hinterher denkt man: Recht haben sie, wahrscheinlich würde es genauso ablaufen... Alles sehr gut gemacht, die Schauspieler fantastisch, herrlich europäisch und spannend bis zum Schluss. Absolute Empfehlung!
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4.0 von 5 Sternen Eine Metapher über die Überflutung der Reize ..., 12. März 2013
Von 
W. Walz "RW" (Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
... in der heutigen Welt der -digitalen- Globalisierung, wird hier anhand einer unerklärlichen Epidemie abgewandelt.
Dem Zuschauer nahe gebracht von Regisseur Mackenzie ("Hallam Foe - Anständig durchgeknallt"; wurde in der Vergangenheit von mir hier auf Amazon rezensiert), wird die Geschichte aus der Perspektive der Liebenden erzählt, die sich in ihren Empfindungen und Gegensätzen ergänzen und anfänglich durch ihre gelebte Einsamkeit eher verletzen.

Den Part des sensitiven Eigenbrötler, gespielt von Ewan McGregor (was spricht mehr die Sinne an, als z.B. ein Koch) und Eva Green als -zynischer- Kopfmensch, in Person einer Forscherin, haben eigentlich, außer ihrer Einsamkeit, wenig gemein, kommen sich aber über die schlummernden Sinne/Gefühle näher.
Die Sinne kommen jedoch, durch die mysteriöse "Krankheit", eine nach dem anderen abhanden. So muss sich die Gesellschaft -in allen Schichten und auf allen Kontinenten- immer wieder an den Verlusten der einzelnen Sinne anpassen, damit ein soziales Miteinander und das daraus entstehende Weiterleben der Gesellschaft aller gewährleistet ist; welches die Menschheit im Film auch immer wieder, trotz Zerwürfnisse, grob in den "Griff" bekommt.

Letztlich zeigt der Film, dass das Leben miteinander "blind" funktionieren muss, es mit Abstrichen und Einschränkungen auch lebenswert sein kann. Das eigentliche Gefühl, den Erhalt der "Liebe", bleibt so "nackt" für sich stehen (Wobei hier die Sinne -riechen, schmecken, hören, sehen- lediglich als Synapsen für das Verlangen nach Wärme/Zuneigung/Liebe etc. für die Menschheit herhalten müssen; diese aber durch die Reizüberflutung, im heutigen Zeitalter des digitalen Technikwahn und die daraus resultierende Vereinsamung der Individuen, sprichwörtlich verstummen).

Die Aussage wäre also platt umschrieben: besinnen wir uns wieder auf das Wesentliche und lassen uns von unseren Sinnen leiten, nicht aber durch eine Überreizung unserer Sinne diese sich selbst zerstören lassen. Traurige Wahrheit, dass nur der Verlust uns dieses erahnen lässt (Sprichwort: Der gesunde Mensch hat tausend Wünsche, der Kranke aber nur einen).
Für unser Weiterleben ist die Losung des Films also: Liebe, Verbundenheit und Nächstenliebe.
Daher gewinne ich dem Film und dessen Aussage -viele andere Rezensenten sehen es hier nicht so- positives ab.
Und so sollte das Ende des Films uns zum Denken anregen und Hoffnung für den einhergehenden täglichen schleichenden Verlust unsere naturgegebenen Sinne vermitteln, im Sog der immer schneller drehenden Zeit.

Dennoch, trotz der gelungenen Metapher wird der Film kein breites Publikum treffen und eher ein Nischendasein als Geheimtipp (er)leben.

Zum Handwerklichen: Der Film selbst kommt in seiner Machart mit einem gelungenen -melancholischen- Musicscore daher und kann durch seine tolle Kamera mehr als überzeugen.
Zu loben natürlich wiedermal die Synchronstimme des Philip Moog für Ewan McGregor, sowie das passende Zusammenspiel der beiden Hauptdarsteller.

Zu einer 5er-Wertung kann ich mich dennoch nicht durchringen, obwohl ich die letzten 20 Minuten sehr stimmig fand. Überhaupt, wenn die Stimme aus dem Off zum Zuschauer spricht, sind das die stärksten Sequenzen des Films.

P.S.
In der Aussage des Films, der hier im Endzeitgewand daherkommt, möchte ich noch "The Road [Blu-ray]" ansprechen, der ebenfalls das Thema des gesellschaftlichen Verfalls (auf Familienebene, in guter alter John-Ford-Manier) als Endzeitfilm abwandelt, indem alle Ereignisse gleichfalls als Metapher im Leben unserer Gegenwart verstanden werden können.
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18 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen „A modern love story“ - Liebe in Zeiten der Apokalypse, 20. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Perfect Sense (DVD)
„Eine Apokalypse als Feier des Lebens …“, „Eine poetische Vision der Apokalypse“, „Macht der Liebe in Zeiten der Apokalypse“ - wahrscheinlich hätten mir diese Anpreisungen auf dem Cover Warnung genug sein sollen.
Im Gegensatz zu allen Rezensenten, die „Perfect Sense“ in den höchsten Tönen loben und sich geradezu berauscht oder verzaubert fühlten, konnte ich dem Film nicht wirklich etwas abgewinnen. Ich will damit nicht sagen, dass sich keinerlei Ansatzpunkte zum Nachdenken oder zur Betroffenheit ergeben, und es ist auch richtig, dass die eigenen Sinne (zumindest Hören und Sehen) intensiv angesprochen werden. Es ist die Gesamtkomposition des Films, die mich nicht wirklich überzeugt, sondern eher ratlos und irritiert zurücklässt. Was will mir dieser Film eigentlich sagen?
Die Apokalypse kommt wie aus dem Nichts, Hintergründe ergeben sich nicht, interessieren aber auch nicht weiter. Diese Situation hat fast etwas Fatalistisches; dem Anfang vom Ende der Menschheit wird eher mit wissender Akzeptanz als mit Verzweiflung oder Wut begegnet. Heftige Emotionen dieser Art begegnen uns nur als Teil der sich ausbreitenden Krankheit. Die Betroffenen im Film fügen sich wie selbstverständlich in dieses Arrangement: Verluste der Sinneswahrnehmung werden überraschend schnell kompensiert, die Menschen passen sich an, lachen bald wieder und genießen das Leben (vor allem das Essen) dann eben auf andere Weise. Und wenn auch der letzte (Sinnes-)Vorhang fällt, was bleibt, ist „die Liebe“.
Nebenbei bemerkt war es eine „Liebe“, die mich persönlich noch nicht einmal zu romantischen Höhenflügen hinreißen konnte. Die ganze Geschichte wirkte auf mich reichlich konstruiert, vordergründig und unglaubwürdig. Jedenfalls kein angemessener „Hoffnungsträger“ angesichts der grausamen Zustände, die ihr als Kulisse dienen.
Wir sitzen gemütlich auf unserer Couch, genießen die Farbenpracht auf dem Bildschirm und die stimmungsvolle Musik, erschaudern ein wenig bei den entsprechenden, dosiert gesetzten Szenen und greifen zwischendurch zum Rotweinglas oder zur Chipstüte. Und lassen uns einlullen von dem beruhigenden Gefühl, dass es auch noch in diesen Zeiten Schönes geben kann, da sich ja schließlich zwei Liebende gefunden haben, die auch noch den kümmerlichsten Rest ihres Lebens miteinander genießen können.
Ich habe etwas gegen eine derartige Ästhetisierung und Romantisierung von Katastrophen.
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erschreckend, 15. Juni 2012
Von 
scottsdalegirl (Oberfranken, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Perfect Sense [Blu-ray] (Blu-ray)
Anfangs hat mich die Darstellung der viralen Auswirkung nicht überzeugt. Der Verlust des Geruchssinns wurde nicht sehr
überzeugend vermittelt und war für mich dadurch nicht glaubhaft. Ich musste mich zwingen, meine Vorstellungskraft einzusetzen, um den Protagonisten den Geruchsverlust abzunehmen und mich in die Handlung einzufinden.

Auf das, was dann kam, war ich nicht vorbereitet.

Zum Inhalt möchte ich nicht mehr sagen - die Beschreibung auf Amazon ist ausreichend - bei einem Krimi möchte man ja auch nicht vorab wissen, wer der Mörder ist. Aber vielleicht hilft, was mir im Kopf herumging, als die Handlung ihren Lauf nahm:

Lerne zu schätzen, was Du hast. Natürlich, viele Menschen haben ein Handycap oder sind komplett eingeschränkt. Und ich gehöre -vielleicht durch meinen Beruf, vielleicht aber auch durch meine Einstellung - nicht zu den Menschen, denen ein auf irgendeine Weise Erkrankter die immense Bedeutung eines unserer scheinbar "gegebenen" Sinne hätte verständlich machen müssen - oder hätte schätzen lernen müssen. Dennoch hat mich der Film enorm zum Nachdenken gebracht.

Ich würde behaupten, bei dieser Produktion sind nicht in erster Linie die Schauspieler von entscheidender Bedeutung. Es geht um viel mehr.
Die Idee überzeugt, die Ereignisse. Die Gefühle und Empfindungen wurden durch die verschiedenen Bilder und Worte trans-
portiert. Und durch die eigene Vorstellungskraft, die vor allem gegen Ende des Filmes beinahe vollständig die Aussagekraft
der Handlung beeinflusst und lenkt.

Ein starker Film - um die Menschheit daran zu erinnern, daß ihre ganze Welt, Familie, Ausbildung, Berufe, soziale Kontakte - alles - von ihren gegebenen Sinnen abhängt, die eben alles andere als selbstverständlich sind. Sie ermöglichen die Kommunikation mit anderen, bringen Freude und Genuß, sichern das Überleben. Sie sind ein Geschenk Gottes und keine Selbstverständlichkeit!!!

Man erhält Einblick in das Leben von Menschen, die nicht auf alle ihre Sinne zurückgreifen können. Haben Sie sich schon einmal überlegt, was passiert, wenn die Menschheit den Geschmackssinn verliert? Was z.B. sind Restaurants noch wert? Aber man rappelt sich auf, die Leute gehen nicht mehr nach dem Geschmack, sondern beurteilen das Essen nach anderen Kriterien. Interessant! Und dabei bleibt es nicht.

Ein Punkt Abzug für das nicht ganz gelungene erste Drittel - aber später würde ich 5 Punkte geben.

Ich habe nach dem Film sogar gelächelt, als ich einige unangenehme Gerüche wargenommen habe. Erfreute mich an dem Geschmack meines Lieblingsessens. An den Blumen draußen, am Wind, am Regen...
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