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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Trouble In Your Neighbourhood, 17. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Sweet Sour (Digipack) (Audio CD)
Das was dieses in kürzester Zeit berühmt gewordene Trio hier abliefert ist schlicht großartig.
Selbstverständlich sind da Parallelen zu den White Stripes, den Yeah Yeah Yeah's und vor allem zu The Kills, aber man spürt, dass hier nicht blind kopiert, sondern einfach nur die gleiche Richtung eingeschlagen wird. Mit Sweet Sour bringen Band Of Skulls gleich einen herrlich verrückten Ohrwurm, der sich bereits beim ersten Hören im Kopf festsetzt. Direkt danach der wohl stärkste Song der Platte, Bruises, in dem sie vom Trouble in the neighbourhood singen.
Wer auf besagte Bands und deren Garagen- oder Retrorock steht, der landet hier nen Volltreffer. Der Rock wird nicht neu erfunden von Band Of Skulls, aber er wird genau so gespielt, wie man sich das von ihnen wünscht. Die (bessere) Hälfte der CD ist laut, kompromisslos, dreckig, erdig und mit viel Hingabe dahingerotzt. Sie können's aber auch ruhiger. Zum Schluss der Scheibe schalten sie gleich 4x gleich mehrere Gänge herunter. Auch nicht schlecht, aber die schnelleren Stücke gefallen dem Verfasser dieser Rezension besser.
Insgesamt eine klare Kaufempfehlung, 5 Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen „Sour by the minute, but you’re sweeter by the hour”, 29. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Sweet Sour (Digipack) (Audio CD)
„Sour by the minute, but you’re sweeter by the hour”. So wie die im Titelstück besungene Person verhält es sich nicht mit dem zweiten Album der Band of Skulls, jedoch ergibt sich eine Analogie insofern „Sweet Sour“ tatsächlich mit jedem Konsum in der Wertschätzung wächst.

Schon beim Debüt „Baby Darling Doll Face Honey” anno 2009 gab es zwei Grundreaktionen. Ein Rock-, Blues- und Rezitationsabklatsch den keiner braucht, oder zumindest: der Rock nichts hinzuzufügen weiß, war die eine Erwiderung, ein vielleicht simples, ein vielleicht sehr traditionsbewusstes, aber in seiner beseelten Liebe zu Melodie und Rhythmik des Rock dennoch sehr plausibles und stimmiges good old Rock’n'Roll-Album, fanden die anderen.

Auch „Sweet Sour“ hört man nur an der technischen Produktion an, dass es sich um ein Rock-Album des 21. Jahrhundert handelt und nicht um eine Led Zeppelin-Fahrwasser Band des Summer of ’76. Und dennoch: die Stärke dieser Band, die Schönheit ihrer Musik, liegt gerade in seiner Konsistenz, die wir alle schon tausend Mal gehört haben; Riffs, Rhythmen, Melodien und Themen, die Rock schon lange kennt, alle schon gesungen und alle schon gespielt hat, mögen auf dem ersten Blick beziehungsweise Hören profan, langweilig und gar uninteressant erscheinen und sind doch erhabene Konstruktion der läppischen Formel Bass, Gitarre, Schlagzeug, Gesang und jede Menge Gefühle, Gefühle, Gefühle.

Und genau in diesem Licht erscheint gerade der rockigere, druckvollere Anfang des Albums als schöne und simple Zuhörzeit. Musik muss uns nicht jedes Mal in orgiastische Zustände versetzen um wertvoll zu sein. Sie kann auch durch Attribute wie Beständigkeit und Traditionsbewusstsein bestechen und, ja, Spaß machen. Ungeachtet dessen haben Russell Marsden, Emma Richardson und Matt Hayward natürlich dazugelernt. Insgesamt war der Erstling ein bescheidener Indie-Erfolg und die Club-Bühnen in Europa wie Nordamerika gut gefüllt, sodass das neue Material in seiner Konzeption bei den Krachern durchaus auf die großen Festivalarenen schielt. „Sweet Sour“ und das schöne „Bruises“ zum Beispiel, aber auch die Riff-lastigen Tempi-Spielereien „The Devil Takes Care Of His Own“ und „Lies“. Doch die Band Of Skulls kann nicht nur plausibel rocken, immer schon hatten sie eine zarte, einfühlsame Seite, die auch auf „Sweet Sour“ wieder den Stampfern entgegen gesetzt wird. Und auch hier wird genauso wenig Neues erfunden, wie bei den lauten uptempo-Nummern, und doch treffen die Balladen gut ins empfindsame Herz, ob „Lay My Head Down“ oder das sich steigernde „Wanderluster“.

Letztlich, die Band Of Skulls sind hierfür ein überzeugendes Beispiel, ist Rock eine einfache Angelegenheit, die leider mit sich bringt, dass die Grenzen zwischen wertvoll und profan dem Laien fließend erscheinen, was zur Folge hat, das etliche Bands im Rock ihren Erfolg und ihre Größe nicht verdient haben und andere unter ferner liefen die richtigen Mischungsverhältnisse ansetzen und leise, still und unaufgeregt überzeugend daherrocken.

MQ
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Süß-Sauer, 22. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sweet Sour (MP3-Download)
Das zweite Album der Band ist schlicht süßsauer, wie der Titel es suggeriert.
Eine Hälfte der Tracks ist dreckiger Bluesrock, die andere Hälfte eher ruhiger Natur.
Mir gefällt die rockige Hälfte besser, aber im Gesamtkonzept von Süß-Sauer schaffen die ruhigen Songs einen tollen Gegenpol.
Für Fans von den White Stripes sowieso zu empfehlen. Wer allgemein elektronischen Blues mag, sollte unbedingt mal reinhören.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekter Blues Rock aus England, 19. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Sweet Sour (MP3-Download)
"Sweet Sour" startet mit den Titelsong. Der bleibt nicht besonders hängen. Beachtlicher ist da eher "Lay My Head Down", das dritte Stück. Ein Duett von Russel und Emma, die neben den Leadvocals auch noch den Bass bedient. Brachiale Gitarrenverzerrung und klare Blues Gitarren Solis findet man hier auf der CD. Gestander mittelschneller Rock. Vorstellbar in Bars zu einem Glas Jack Daniels oder denkbar als Soundtrack zu einem Film über Motorräder und staubige US-Highways. Klingt amerikanisch ist aber englisch. Die dreiköpfige Band kommt aus Southhampton. Verkifft und stonerrockig kann hier von einer treibenden Kraft auf dem Album gesprochen werden. Fast etwas magisch. Blues Rock der nicht modern klingt und gerade deshalb besonders ansprechend ist. Das Album ist eine Überraschung. Teilweise gibt es fast klassisch klingende gezupfte Gitarrenmelodien. Diese Bridges machen den Song zu dem was er ist. Besonders hervorzuheben ist dieser Fall bei dem ruhigen Stück "Navigate". Verfahren hat sich die Band dabei nicht. Eine Platte für Fans von Gitarrenmusik und kompromisslosen Blues Rock. Kein Minus, kein Schwachpunkt. Eine Ansammlung von Tracks zum gemeinschaftlichen "liken".
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Platte, gute Band, 6. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sweet Sour (Vinyl+Mp3) [Vinyl LP] (Vinyl)
Die Platte ist gut bei mir angekommen und was soll ich noch alles sagen, um die 13 erforderlichen Worte aufzubrauchen?
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Sweet Sour (Digipack)
Sweet Sour (Digipack) von Band of Skulls (Audio CD - 2012)
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