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4,1 von 5 Sternen
Die Farben des Herbstes
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 27. Februar 2012
Der Filmregisseur erzählt eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft, Malerei und das Wesen Mensch,
der, wie die Kunst, sich ohne ein Gegenüber das ihn spiegelt, als sinnlos empfinden wird.

Armin Mueller-Stahl spielt mit solcher Intensität, dass er den Film zu einem Lehrstück werden läßt.
Das was einst der junge George Gallo 1974 mitnehmen durfte in sein Leben, transportiert er uns in diesem Film.
Eine gelungene Homage an die Menschen, die den Regisseur einst prägten.
Aber auch eine Hommage an die Malerei, die nicht elitär sein will sondern Menschen einfach für einen Moment berühren möchte,
in dem sie sich verbunden fühlen. Malerei die wie Musik wirkt und das Leben feiert.

Die Diskussion, welchen Wert gegenständliche Malerei noch hat, ist im Jahr 2012 fast die selbe Frage wie im Jahr 1974.
Daher hat dieser Diskurs nichts an Aktualität eingebüßt und der Film beantwortet diese Frage auch nur abschließend aus der Perspektive
des Malers Nicolai Seroff und seines Schülers. Beide machen aber eines klar: Die gegenständliche Malerei ist alles andere als tod,
auch wenn das immer wieder seit damals beschworen wurde. Bei den beiden kommt Kunst von Können und ist aus der Liebe zum Leben motiviert.

Die Texte in Erzählform vom Regisseur vorgetragen, die Dialoge, die Ruhe des Films und nicht zuletzt die Bilder von Nicolai Seroff sind ein Genuß!
Absolute Empfehlung.

Nachtrag am 17.01.13 wegen Kommentar zu der Bewertung: Bild und Ton sind top!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Juli 2013
Manchmal wünscht man sich einen väterlichen Lehrer. Jemanden mit rauher Schale und weichem Kern. Einen der nicht nur theoretisiert, sondern die Dinge beim Namen nennt. Ein Plädoyer für die wahre Kunst und gegen die Beliebigkeit. Heute dringender nötig als je zuvor.
Schöne Bilder und im Übrigen auch eine Top-Bildqualität. Mit gutem Willen alle Sterne.
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 10. Januar 2012
Der Film ist empfehlenswert für Menschen, die

-wahre Geschichten lieber mögen als konstruierte
-sich nicht langweilen, wenn Verfolgungsjagden oder andere Action-Effekte fehlen
-klassischer Malerei mehr abgewinnen können als abstrakter Kunst

Hintergrund:

Das Drehbuch von "Local Colour", so der Originaltitel des Films, basiert auf den Erlebnissen des Regisseurs George Gallo im Jahr 1974, dessen Freundschaft zu dem Maler George Cherepov (gest. 1987) sein Leben für immer verändert hat.
Dafür hat Gallo Cherepov ein filmisches Denkmal gesetzt.

Gallo (im Film: John Thalia), als 18jähriger unsicher, wohin sein Weg führen soll, findet durch Cherepov (im Film: Nikolai Seroff) den Mut, sich als Künstler (Maler, Musiker, Regisseur) zu verwirklichen. Zwar wird Seroff nicht ganz freiwillig zu Thalias Mentor,
doch nach einer etwas holprigen Annäherung, entsteht eine beidseitige Freundschaft.

In den USA feierte Gallo in den 80er Jahren einige Erfolge als Drehbuchautor und Action-Regissseur (z.B. "Midnight Run", "Keine halben Sachen" mit Bruce Willis). Wie gut er die Malerei beherrscht, zeigt er in "Local Colour": Alle Gemälde (auch die Film-Gemälde von Cherepov/Seroff) stammen von ihm.

Wer sich für Cherepovs "Bibel" über Ölmalerei "Discovering Oil painting" interessiert, kann sich das Buch kaufen:
http://www.amazon.de/Discovering-Oil-Painting-George-Cherepov/dp/0273008293/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1326202535&sr=8-1
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Oktober 2013
Story (4)
Ein sehr Bildgewaltiger und schön inszenierter Film mit einem herausragenden Armin Müller-Stahl, den ich persönlich nie in einer besseren Rolle gesehen habe.
Die Thematisierung des Konfliktes von gegenständlicher Kunst vs moderner Kunst wird sehr amüsant auf den Punkt gebracht und der zweite Handlungsstrang des jungen Künstlers auf der Suche nach sich selbst, gekonnt hineingewoben. Wäre da nicht der für meinen Geschmack doch etwas zu arg schwülstige Schluss, es wäre ein perfekter Film geworden... so ist es aber immer noch ein sehr kurzweiliger und unterhaltsamer Streifen.

Bild (4)
Das Bildseitenformat liegt in 2.35:1 (Widescreen) vor.
Das Bild dieser Blu-ray besticht vor allem durch seine sehr scharfen Close-Ups. Da gibt es wirklich nichts zu meckern. Leider wird diese Qualität bei den Weitwinkelaufnahmen dann nicht mehr erreicht. Die Landschaftsaufnahmen sind schon merklich weicher und weniger detailliert. Der Schwarzwert und auch die Kontraste bewegen sich im guten Bereich. die Farben sind kräftig und stimmig.

Ton (4)
Das Tonformat liegt in DTS-HD Master 7.1 vor
Es ist aussergewöhnlich, dass man einen reinen Dialogfilm mit einer 7.1-Abmischung versieht und in gewissem Sinne auch etwas unnötig da es einfach zu wenig Gelegenheiten gibt um diese Surround-Atmosphäre auch einsetzen zu können. Einzig bei den Gewitter- und Regenszenen kann das Potential etwas ausgeschöpft werden. Die Dialoge sind sehr gut zu verstehen, die stimme des Off-Sprechers wurde merkwürdiger Weise auf die drei Frontkanäle gelegt, was einen etwas irritierenden Halleffekt zur folge hat. Ansonsten ist der Ton aber sehr gut, sowohl die Balance wie auch die Dynamik sind ausgezeichnet.

Extras (3)
Interessieren mich nicht. Es gibt ein Wende-Cover!

Fazit: Ein sehr ruhiger, dialoglastiger Streifen, der aber durch Intensität, gute Dialoge und einer herausragenden schauspielerischen Leistung besticht. Zusammen mit der recht gut gelungenen HD-Umsetzung kann ich diesen Film weiter empfehlen!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Januar 2013
Ich bin auf den Film aufmerksam geworden, weil ich mich für das Schaffen von Armin Mueller-Stahl interessiere. Eine für mich herausragende Künstlerpersönlichkeit.
Bevor ich zum Inhalt des Films komme, kurz eine Anmerkung zum Jahr der Entstehung.
Schaut man in die Filmografie von Armin Mueller-Stahl in der deutschen Wikipedia, findet man für „Local Color“ (Originaltitel des Films) das Jahr 2005. Schaut man in die englische Wikipedia, findet man zwei „Release Dates“: April 29, 2006 (Tribeca Film Festival) und September 19, 2008 (United States). Schaut man in verschiedene Filmportale im Internet, findet man als Produktionsjahr mal 2006 und mal 2007. Erscheinungstermin für die BluRay bei Amazon und wohl auch Kinostart in Deutschland war Februar 2012. Das Cover der BD-Hülle hat ein Copyright-Vermerk von 2011. Die BD selbst von 2012.
Schade, dass ein so schöner Film mit dem Weltstar Armin Mueller-Stahl fast sechs Jahre brauchte, um in Deutschland anzukommen. Aber so ist das wohl mit US-Filmen, die man der Kategorie Anspruch und nicht der Kategorie action/thriller/horror/mystery zuordnen kann.
Wie man hier schon in einer anderen Rezension nachlesen kann, hat der Produzent George Gallo prägende Erlebnisse seines eigenen Lebens aus der Zeit um 1974 dem Film zugrunde gelegt.
Wer sich mit der Biografie von Armin Mueller-Stahl etwas auskennt, wird erkennen, dass ihm die Rolle des Malers Seroff auf den Leib geschrieben ist. Mueller-Stahl ist ein künstlerisches Multitatlent und keinesfalls nur Schauspieler. Die Malerei ist eine seiner Begabungen und Leidenschaften. Man kann also getrost annehmen, dass die Lebenweisheiten, die der Maler Seroff im Film dem jungen John vermittelt, von Mueller-Stahl geteilt werden. Er spielt seinen Part, wie schon so oft, überragend. Der Meister der leisen Töne hat viel Raum, den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Und er darf dann auch aus sich herausgehen, darf poltern und laut sein, und die arrogante Bornierheit einer pseudo-intellektuellen „Künstlerelite“ blossstellen. Wie das geschieht, ist grossartig inszeniert.
Es ist ein Film über Freundschaft, über Liebe, über menschliche Schwächen, aber auch über die Fähigkeit, sich zu entwickeln und die Perspektive zu wechseln.
Eine ruhige Kamera fängt wunderschöne Bilder ein. An manchen Stellen „malt“ der Kameramann, wie Seroff Bilder malt. Ein guter Film. Sehenswert.
Bild und Ton der BD sind ausgezeichnet und man erhält auch von den vielen Ölgemälden, die im Film gezeigt werden, einen guten Eindruck.
Die Lieferung der BD erfolgte mit der für Amazon typischen Schnelligkeit und Zuverlässigkeit.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Zuerst war ich skeptisch, da ich dachte, ein Film, der von einem jungen Mann handelt, der das Malen begreifen und lernen will? Das kann doch nur Kitsch sein. Doch, um es gleich vorweg zu sagen, der Film ist alles andere als kitschig, und das ist einzig und allein, dem großartigen und wunderbaren Armin Mueller-Stahl zu verdanken, der den Maler Nicolai Seroff auf das Wunderbarste spielt. Er verleiht ihm eine solche Tiefe, Wärme und Wahrhaftigkeit, dass man sich von ihm verzaubern läßt.
Ich glaube langsam, Armin Mueller-Stahl kann wirklich alles spielen und es wird immer großartig sein. Ihm ist es auf jeden Fall zu verdanken, dass der Film zu keiner Zeit in eine typisch amerikanische Hollywoodkomödie rutscht. Auch alle anderen Schauspieler sind gut besetzt, besonders Armin Mueller-Stahls Gegenpart, der den jungen Malerschüler spielt. Auch wenn er natürlich einem Armin Mueller-Stahl nicht das Wasser reichen kann.
Der Film wurde übrigens im Sommer 2005 in New Orleans gedreht, unmittelbar nach den Dreharbeiten gab es dort den schrecklichen Wirbelsturm "Katrina", falls Sie sich erinnern sollten. Im Original heißt der Film übrigens "Local colour".
Alle, die mal keine Lust auf typische Amifilme à la Komödie etc. haben, sei dieser Film ans Herz gelegt, unaufgeregtes Kino, dass völlig ohne Klamauk und Gewalt auskommt. Herrlich!
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TOP 1000 REZENSENTam 26. Dezember 2014
Ein Film über die Malerei ? Vielleicht auch ein wenig über das Leben ?

In beiden Fällen lautet die Antwort "Ja".

Leider ist das Erzähltempo sehr gemächlich, was den Film so anstrengend macht. Dann wird unaufhörlich geredet, irgendwann hatte ich kaum noch Lust, zuzuhören. Höhepunkte habe ich in diesem Film vergeblich gesucht.

Das Sympathischte an diesem Streifen waren neben der Landschaft die Schauspieler. Ich habe Diana Scarwid wiederentdeckt, die so großartig als Christina Crawford in "Meine liebe Rabenmutter" war. Hier spielt sie John's Mutter.
Ray Liotta ist der Vater des angehenden Malers John ( Trevor Morgan ). Er hat Angst, John könnte an den Falschen geraten, wenn er sich mit Nicolai ( Armin Mueller-Stahl ) abgibt, einem alten abgewrackten Maler.

Die Entdeckung des Films war für mich Trevor Morgan als John. Ein junger intelligenter Hauptdarsteller, nicht einfach nur hübsch. Das Gesicht des Jungen, das von schönen Haaren umrahmt wird, drückt schon viel aus. Und er bietet dem alten Mann die Stirn, wo andere sich in die Hose machen würden.

Ein anderer darstellerischer Lichtblick ist Ron Perlman ( "Hellboy" ) als Curtis. Seine Wortgefechte mit Nicolai sind es wert, am Ball zu bleiben und den Film nicht mittendrin zu beenden, so wie ich es tun wollte.

Die Figuren werden im Laufe des Films entwickelt, man lernt sie besser kennen. Aber wie gesagt, es gibt keine Höhepunkte.
Von der Stimmung her vergleichbar mit "Die Brücken am Fluss", aber da hat das Genie von Meryl Streep uns gefesselt mit kleinen Gesten; selbst wenn sie nur mit der Hand durchs Haar fährt, ist das schon ein Ereignis. Und dann hatte sie diese große Schluss- Szene im Regen, genial.
Tja, so etwas gibt es hier nicht. Einmal ansehen reicht hier völlig. Und aus Respekt vor dem großen deutschen Mimen, dem man hier so nahe wie selten kommt ( Mueller-Stahl malt auch in echt, geboren ist er in Tilsit ) sowie aus Sympathie für Morgan und Perlman vergebe ich drei Sterne.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. September 2012
Ich bin ein grosser Fan von kleinen feinen Filmen. Der Trailer zu diesem Film war vielversprechend und das war auch alles. Leider wollte sich überhaupt keine Atmosphäre einstellen, der Film hat mich nicht berührt. Schöne Bilder, ansonsten eine einzige Enttäuschung.
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am 20. Juli 2015
Der Film an sich und die Geschichte sind schön, aber als Familienfilm (Altersbeschränkung ab 0) ungeeignet, da extrem viel geflucht wird.
Mit Kindern würde ich diesen Film nicht schauen.
Würde dem Film eigentlich 4 Sterne geben, aber wegen den vielen Schimpfwörtern und der (meiner Meinung nach) falschen Altersbeschränkung, gebe ich ihm nur 3 Sterne.
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am 14. Juni 2015
Der Film hat mich sehr berührt.

Nachdem ich ihn zunächst auf Leih-DVD gesehen hatte, habe ich ihn nun noch einmal gekauft und verschenkt.
Zum Inhalt, zur Geschichte und zu den Darstellern möchte ich einfach garnichts hinzufügen - das findet sich bereits in den vorangegangenen Rezensionen.

Sehr empfehlenswert !
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